Tagarchiv: SRG SSR

Erinnerung an einen aussergewöhnlichen Menschen und begnadeten Musiker

Der Pianist Willy Bischof war eine feste Grösse in der Schweizer Jazzszene und prägte als Musikredaktor und Programmleiter die Programme von Radio DRS. Im Dezember 2019 ist das langjährige SUISA-Mitglied im Alter von 74 Jahren gestorben. Nachruf von Gastautor Pietro Schaller

Willy Bischof: Erinnerung an einen aussergewöhnlichen Menschen und begnadeten Musiker

Willy Bischof im Studio Mulinetti in Genua anlässlich der CD-Produktion zu «A Pianist In Paris» im September 2004. (Foto: Pietro Schaller)

Lieber, caro Willy

1968 sah und hörte und dich zum ersten Mal – als Pianist eines Quintetts in einem Tanzlokal. Als Gitarrist und Posaunist musizierte ich ebenfalls in einer Dancingband. Den Entschluss «auszusteigen» fällte ich Mitte Mai 1978. Auslöser war ein Kontakt zu Radio Bern, welches Juli 1974 eine Live-Aufnahme unserer Band im Kursaal Bern produzierte – Georges Pilloud war der Initiator.

Ende Mai 1978 kontaktierte ich dich im Radio Studio Bern: «Benötigt ihr einen Archivmitarbeiter?» «Nein! Ein Produzent wird dringend benötigt, komm nach Bern, Details werden später besprochen.» Das erste Treffen mit dir fand im Hörspiel-Studio statt. Du am Steinway Concert Grand. «Kennst du Cantaloupe Island?» fragte ich, du spieltest es sofort. Möglicherweise war dies der Auftakt zu unserer langjährigen Beziehung.

Montag, 3. Juli 1978, war mein erster Arbeitstag im Radiostudio Bern. Kein Willy war da, ich war auf mich allein gestellt, denn dein Arbeitsplatz war am Jazzfestival Montreux – zusammen mit Ruedi Kaspar. Mehrere Jahre wart ihr das «Radio Dreamteam» in Montreux – unvergessen sind eure mehrsprachigen Interviews mit Weltklasse-Musikern. Dass du Jahre zuvor einen brillanten Coup gelandet hast, indem du die Senderechte für alle Liveübertagungen auf Radio DRS2 erwarbst, war mir damals nicht bekannt.

Die folgenden 2 Monate waren ein Crashkurs «So funktioniert Radio DRS»: Abteilungsstrukturen, Lesen und Interpretieren von Sitzungsprotokollen, sowie Redeweise und Befindlichkeiten von Medienschaffenden. Bei Überschreitung der «ordentlichen» Arbeitszeit wurden diese Nachhilfestunden in den Garten einer nahegelegenen Wirtschaft verlegt.

Den Programmbereich Unterhaltungsmusik DRS1 zu leiten war dein Plan. Zusammen mit Ruedi Kaspar erfandst du «5 nach 4», die erste Radiosendung mit Pop-und Rockmusik. Polo Hofer war eine Entdeckung von euch beiden, die Präsenz in dieser Sendung war der Grundstein zu Polos Karriere und des Mundart-Rock.

Deine Vorgaben für ein ausgewogenes Musikprogramm DRS1 waren für mich mit Leichtigkeit einzuhalten. Wie du hatte ich keine Berührungsängste mit jeglicher Art von Musik: Es musste nach unserer Auffassung gut musiziert werden und gut klingen. Schallplatten fast jeglichen Genres waren zahlreich vorhanden, alle MusikredaktorInnen unterhielten umfangreiche eigene Archive. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt, dass du mittels vorzüglicher Beziehungen zur Schallplattenindustrie schätzungsweise 5 Jahre zuvor eine unentgeltliche Bemusterung ins Leben riefst – eine klassische win-win Situation. Ohne dieses Husarenstück wären deine Vorstellungen von einem erfolgreichen DRS1 RadioMusikprogramm gescheitert – schlicht und ergreifend, weil das erwünschte Musikrepertoire nicht vorhanden war.

Die Berufung zum «Chef Unterhaltungsmusik Radio DRS1» erfolgte 1978. Im folgenden Jahr war dein neuer Arbeitsort das Studio Zürich, Ruedi Kaspar «dislozierte» ins Studio Basel. Dass dies der Auftakt zu DRS3 war mir unbekannt. Allerdings wurde Radio-intern vermutet, dass ein 3. Radioprogramm in der Projektierungsphase sein könnte. Im Herbst 1982 folgte ich deinem Ruf zum Wechsel ins Studio Zürich, um den «Zürcher»-Anteil der Musikredaktion aufzubauen. Mit dem Erfolg von Radio 24 (Sendestart 28.11.1979) erhöhte Radio DRS das Realisierungstempo.

Am 1. November 1983 betätigte SRG -Generaldirektor Leo Schürmann symbolisch den Startknopf: DRS3 sendete zu ersten Mal.

Die anschliessenden 5 Jahre waren die erfolgreichsten von DRS3, trotz teilweise gewichtiger Meinungsverschiedenheiten der drei Redaktionen in Basel, Bern und Zürich. Du als «Ressortleiter Musik» bewältigtest diese Schwierigkeiten mit grossem Sachverstand, mit Behutsamkeit und sanftem Druck.

1988 erfolgte der Weggang von DRS3 in Richtung DRS2. Möglicherweise hinterliessen immer wieder aufkeimende Grundsatzdiskussionen zum Thema «Musik» sowie überbordende Sitzungen und Bürokratie ihre Spuren. Mag auch sein, dass deine Liebe zu Jazz und Musizieren als Kadermitglied bei DRS3 zu kurz kam. Die Übernahme des Ressort «Jazz» war der Auftakt zur Etablierung der «CHJazzszene», welche mit Studiosessions für den Nachwuchs und weniger bekannten Formationen eine wertvolle Plattform wurden. Für Radio DRS2 ein wichtiges Unterfangen, das den Sender auch als Kulturförderungsinstitution etablierte.

1991 war das Geburtsjahr des «Apéro» die von dir konzipierte Radiosendung auf DRS2. Anlässlich einer jährlich stattfindenden Studioparty im Studio 2 in Zürich spieltest du am Konzertflügel ein Duke Ellington-Medley, bei dem allen Anwesenden – Radiodirektor Andreas Blum war auch dabei – bewusst wurde, dass du ein brillanter Pianist bist.

Schon seit jeher war ich ein grosser Hazy Osterwald-Fan. Meine Idee war, das Jazz-Repertoire des Osterwald-Sextets mit einer identischen Formation bestehend aus dir und ehemaligen DRS-Band Musikern neu zu produzieren. Gemeinsam entdeckten wir im Zürcher Radioarchiv mehr als 70 Aufnahmen von Hazys bester Formation aus den Jahren 1951-1964. Jazz von allerhöchstem Niveau in hervorragender Aufnahmequalität, produziert von Radio Beromünster im Studio in Basel mit Eddie Brunner als Tonmeister – ehemals Mitglied und später Bandleader der famosen Teddy Stauffer Band. Mit deiner Hilfe gelang 1994 ein bedeutsames Dokument des Schweizer Jazzʼ aus den Jahren 1951-1964, die CD-Box «50 Years of Music with a Touch of Swing» wurde ein grosser Erfolg.

Unser Vorhaben, eine Produktion mit den nachproduzierten «Hazy Osterwald Jazz Hits» zu realisieren wurde nach reiflicher Überlegung nicht verwirklicht: Sound, Charme, Groove dieser Epoche waren zu einmalig und konnten nicht reproduziert werden … Ein kluger Entscheid und ein Hinweis auf die grossartige Aufnahmetechnik von Radio Beromünster und dem Producing von Eddie.

Im November des gleichen Jahres fanden im «Bierhübeli» die «Berner Song-Tage» statt. Deine 1993 gegründete Formation, das Willy Bischof Jazztet mit Hazy Osterwald, Willy Schmid, Peter Schmidlin und Stefan Kurmann wurde als Ehrengast eingeladen. Radio DRS1 zeichnete das Konzert auf. Die anschliessende CD «Swiss Air» ist heute noch erhältlich.

1998 wurde dir für die Radiosendung «Apéro» der längst fällige «Prix Walo» überreicht.

Willy Bischof beim Warm-up im Studio. (Foto: Pietro Schaller)

2004 reifte bei mir die Idee, eine Aufnahme mit dir als Solopianist zu produzieren. Vorgesehen war das Studio Mulinetti in Genua. Zur Diskussion standen Versionen von italienischen Klassikern wie beispielsweise Roma Nun Faʼ Stupido Stasera oder Estaté. Keine Überzeugungsarbeit benötigte es meinerseits – du warst sofort begeistert von dem Vorhaben. Das Repertoire stellten wir gemeinsam zusammen. Victor Eugster von «Activ Records» finanzierte das Projekt. Produktionstermin war Ende September 2004. Jedoch kurz vor dem Aufnahmetermin wechseltest du die Meinung: «Ich möchte lieber französische Chansons in meinen eigenen Versionen aufnehmen – ein CD Titel ist schon vorhanden – ‹A Pianist In Paris›» … Passende Chansons waren schnell evaluiert. Ich reiste nach Camogli – 30 km östlich von Genua – damals meine zweite Heimat um die Produktion vorzubereiten.

Die Session war erfolgreich – alle Beteiligten verstanden sich ausgezeichnet, und du spieltest wie immer hervorragend. Mir bleibt die Erinnerung, dass dies eventuell einer deiner glücklisten musikalischen Momente war.

Deine Pensionierung 2005 ermutigte mich, ein Jahr später ebenfalls in den Ruhestand zu gehen. In den folgenden Jahren wurden unsere Treffen seltener – auf Umwegen erfuhr ich, dass deine Gesundheit instabil geworden sei. Letzter persönlicher Kontakt war anlässlich eines von mir organisierten Konzerts mit deinem Trio am 21. Januar 2011 im Hotel Palace Luzern.

Zurück bleibt die Erinnerung an einen aussergewöhnlichen Menschen und begnadeten Musiker. Als
Vorgesetzter erschienst du mir nicht, ein Freund warst Du.

Addio Willy

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Der Pianist Willy Bischof war eine feste Grösse in der Schweizer Jazzszene und prägte als Musikredaktor und Programmleiter die Programme von Radio DRS. Im Dezember 2019 ist das langjährige SUISA-Mitglied im Alter von 74 Jahren gestorben. Nachruf von Gastautor Pietro Schaller

Willy Bischof: Erinnerung an einen aussergewöhnlichen Menschen und begnadeten Musiker

Willy Bischof im Studio Mulinetti in Genua anlässlich der CD-Produktion zu «A Pianist In Paris» im September 2004. (Foto: Pietro Schaller)

Lieber, caro Willy

1968 sah und hörte und dich zum ersten Mal – als Pianist eines Quintetts in einem Tanzlokal. Als Gitarrist und Posaunist musizierte ich ebenfalls in einer Dancingband. Den Entschluss «auszusteigen» fällte ich Mitte Mai 1978. Auslöser war ein Kontakt zu Radio Bern, welches Juli 1974 eine Live-Aufnahme unserer Band im Kursaal Bern produzierte – Georges Pilloud war der Initiator.

Ende Mai 1978 kontaktierte ich dich im Radio Studio Bern: «Benötigt…Weiterlesen

«Répondez-Moi»: Dritter Schweizer ESC-Song aus dem SUISA Songwriting Camp

Mit «Répondez-Moi» schickt die Schweiz zum ersten Mal seit 2010 wieder einen französischsprachigen Beitrag zum Eurovision Song Contest. Geschrieben wurde der Song von Gjon Muharremaj (Gjon’s Tears) und den SUISA-Mitgliedern Alizé Oswald und Xavier Michel vom Duo Aliose zusammen mit dem belgischen Produzenten Jeroen Swinnen am SUISA Songwriting Camp. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

Am 4. März 2020 hat das Schweizer Fernsehen SRF den Schweizer Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) bekanntgegeben. Die Schweiz geht dieses Mal mit «Répondez-moi» gesungen vom Westschweizer Singer-Songwriter Gjon’s Tears ins Rennen. Damit stammt nach «Stones» von ZiBBZ (2018) und «She Got Me» von Luca Hänni (2019) der Schweizer ESC-Song zum dritten Mal in Folge aus dem von Pele Loriano Productions und der SUISA organisierten Songwriting Camp.

Komponiert wurde «Répondez-Moi» im Juni 2019 in den Powerplay Studios in Maur / ZH in einer eintägigen Songwriting Session vom Interpreten des Songs, Gjon Muherramaj (Gjon’s Tears), zusammen mit den SUISA-Mitgliedern Alizé Oswald und Xavier Michel vom Genfer Duo Aliose sowie dem belgischen Songwriter und Produzenten Jeroen Swinnen. Der Song setzte sich im internen Auswahlverfahren des Schweizer Fernsehens SRF durch.

«Zu viele Ideen und zu wenig Zeit»

«Ich erinnere mich, dass eine gute Stimmung untereinander herrschte», meint Xavier Michel. Gleichzeitig standen die vier Komponistinnen und Komponisten unter Zeitdruck, wie Xavier Michel sagt. «In nur einem Tag muss man sich kennenlernen, zusammen mit der Arbeit beginnen, und am Abend muss man etwas Fertiges abgeben.» Und Jeroen Swinnen fügt hinzu: «Wir hatten zu wenig Zeit – die ganze Zeit. Es waren zu viele Ideen da und zu wenig Zeit. Es ist besser, als keine Ideen zu haben.»

«Die Melodie hatten wir ziemlich schnell», sagt Alizée Oswald im Videointerview. « Dann fragten wir uns, welche Wörter dazu gut klingen würden. Denn mit dem Französischen muss man sich das immer fragen. Diese Sprache ist sehr anspruchsvoll, damit sie beispielsweise ebenso gut klingt wie Englisch.»

Einfache, naive Sprache für universelle Themen

Die Suche nach den richtigen Worten war den vier Songwriterinnen und Songwritern sehr wichtig, um die universelle Botschaft des Stücks rüberzubringen. «Die Herausforderung war, dass die Worte sehr einfach klingen, fast schon naiv, als ob ein Kind sprechen würde», erklärt Alizée Oswald. Aus dem Song heraus höre man dann, dass es ein universelles Thema ist, Antworten auf Fragen zu erhalten. Diese Einfachheit war vor allem Gjon Muherramaj ein grosses Anliegen: «Ich erinnere mich, dass ich im ersten Gespräch sagte, dass in meinen Augen die Unschuld das Wichtigste ist», sagt er. «Dass ich diesen Zustand wiederfinden möchte, Damit meine ich den Moment, in dem man etwas lernt, Schönheit entdeckt. Wenn ein Kind plötzlich merkt, dass die Erde rund ist, oder dass es verschiedene Kontinente gibt.» Und er fügt an: «Ich denke, das Lied will dem Zuhörer mitteilen: Auch wenn man viele Fragen hat, auf die man keine Antwort bekommt, muss man daran festhalten, sich sein ganzes Leben lang Fragen zu stellen.»

Zum ersten Mal seit 2010 geht wieder ein Song auf Französisch für die Schweiz an den ESC

Mit «Répondez-Moi» schickt die Schweiz nach Michael von der Heides Song «Il pleu de l‘or» zum ersten Mal seit 2010 wieder einen französischsprachigen Song an den ESC. « Für uns ist die Tatsache, dass wir mit einem französischen Song etwas vom Wichtigsten», sagt Xavier Michel im Videointerview. «Wir stehen ein für eine schöne, für unsere Sprache.»

«Wenn mich ein Song richtig reinzieht, stimmt die Verbindung zwischen dem Text, der Musik und der Stimme», sagt Alizée Oswald. «Bei diesem Lied gab es einen bestimmten Moment, als Gjon beispielsweise die ersten Worte des Refrains sang, die ersten Harmonien kamen, und ich dachte, das kann wirklich super werden.»

Gjon’s Tears wurde einem breiten Publikum in der Schweiz und Frankreich durch seine Teilnahme an der achten Staffel von «The Voice France» bekannt, wo er bis ins Halbfinale vorstiess. 2018 war der Singer-Songwriter zudem Teilnehmer der Gustav Akademie, die vom Fribourger Musiker und SUISA-Mitglied Gustav geleitet wird und junge Schweizer Musikerinnen und Musiker musikalisch sowie auch sprachlich gefördert.

Der Eurovision Songcontest ist der wohl bekannteste Musikwettbewerb der Welt. Mehr als 182 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt verfolgten 2019 die beiden Halbfinale und das Grand Final am Fernsehen. Die Schweiz erreichte mit Luca Hännis Song «She Got Me» den 4. Platz im Finale. Dieses Jahr findet der ESC vom Dienstag, 12. Mai, bis Samstag, 16. Mai, in Rotterdam in den Niederlanden statt. Der Schweizer Beitrag kämpft im zweiten Halbfinale am 14. Mai um den Einzug in den Grand Final des ESC.

Die SUISA wird zusammen mit Pele Loriano Productions auch dieses Jahr wieder ein Songwriting Camp durchführen. SUISA-Mitglieder werden sich erneut für eine Teilnahme am Camp bewerben können. Informationen zum Bewerbungsverfahren werden demnächst auf dem SUISAblog bekanntgegeben.

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Mit «Répondez-Moi» schickt die Schweiz zum ersten Mal seit 2010 wieder einen französischsprachigen Beitrag zum Eurovision Song Contest. Geschrieben wurde der Song von Gjon Muharremaj (Gjon’s Tears) und den SUISA-Mitgliedern Alizé Oswald und Xavier Michel vom Duo Aliose zusammen mit dem belgischen Produzenten Jeroen Swinnen am SUISA Songwriting Camp. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

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Komponiert wurde «Répondez-Moi» im Juni 2019…Weiterlesen

Die Schweiz tritt mit Luca Hänni und einem Song aus dem SUISA Songwriting Camp am Eurovision Song Contest an | mit Video

Zum zweiten Mal in Folge stammt der Schweizer Beitrag für den Eurovision Song Contest aus dem SUISA Songwriting Camp. Der Song «She Got Me» wurde im letzten Juni in den Powerplay Studios vom SUISA-Mitglied Luca Hänni zusammen mit den kanadischen Songwritern Laurell Barker und Frazer Mac sowie dem schwedischen Produzenten Jon Hällgren komponiert. Text und Video von Sibylle Roth

Der Song «She Got Me», der während der Entstehung den Arbeitstitel «Dirty Dancing» trug, wurde im SUISA Songwriting Camp im Juni 2018 von einem Team bestehend aus vier Personen geschrieben. Nachdem Deutschland mit dem Song «Sister» bereits mit einer Komposition aus dem SUISA Songwriting Camp 2018 am Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv antreten wird, ist dies ein weiterer grosser Erfolg für das Songwriting Camp, das von der SUISA in Zusammenarbeit mit Pele Loriano Productions organisiert wurde.

«Es ist eine riesige Freude», sagt Luca Hänni , der seit 2015 SUISA-Mitglied ist. Der Berner wurde dank dem Auftritt in einer deutschen Castingshow im Jahr 2012 in einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Seitdem hat er vier Alben und diverse Singles veröffentlicht, zuletzt stand er mit Helene Fischer auf der Bühne. Der ESC ist das nächste grosse Abenteuer in seiner Karriere: Er sei aufgeregt, sagt Hänni, «und ich möchte einfach die beste Show abliefern, die es gibt.»

Luca Hänni nahm letztes Jahr zum ersten Mal am SUISA Songwriting Camp teil. Die kanadischen Songwriter Laurell Barker und Frazer Mac waren bereits zum zweiten Mal mit dabei. Für Laurell Barker ist das Schweizer Camp eine Erfolgsgeschichte: Sie war schon am letztjährigen ESC-Beitrag der Schweiz beteiligt. Den Song «Stones» hat sie zusammen mit ZiBBZ, bestehend aus den SUISA-Mitgliedern Corinne und Stefan Gfeller, geschrieben. Jon Hällgren, der schwedische Produzent, ist der vierte Komponist im Bunde. In Zusammenarbeit mit seinem Sohn Lukas Hällgren hat er im Nachgang zum Camp den Song «She Got Me» für den ESC 2019 ausproduziert.

Das Schweizer Radio und Fernsehen hat den Beitrag für den ESC in Tel Aviv von 20 internationalen Fachjuroren und einem 100-köpfigen Zuschauer-Panel in einem mehrstufigen Verfahren auswählen lassen. Eingereicht wurden über 420 Songs.

Die Schweiz kämpft am 16. Mai 2019 (SRF zwei um 21.00 Uhr) am Eurovision Song Contest in Tel Aviv um den Finaleinzug. Die ESC-Finalshow findet am 18. Mai 2019 (SRF 1 um 20.00 Uhr) statt.

Das SUISA Songwriting Camp fand im Juni 2018 zum zweiten Mal statt. Insgesamt nahmen 36 Musikerinnen und Musiker aus 8 Ländern an der 3-tägigen Veranstaltung in den Powerplay Studios in Maur teil. Entstanden sind 19 Pop-Songs von unterschiedlicher stilistischer Ausprägung. Das Camp wurde von Pele Loriano Productions und der SUISA organisiert.

www.lucamusic.ch

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Zum zweiten Mal in Folge stammt der Schweizer Beitrag für den Eurovision Song Contest aus dem SUISA Songwriting Camp. Der Song «She Got Me» wurde im letzten Juni in den Powerplay Studios vom SUISA-Mitglied Luca Hänni zusammen mit den kanadischen Songwritern Laurell Barker und Frazer Mac sowie dem schwedischen Produzenten Jon Hällgren komponiert. Text und Video von Sibylle Roth

Der Song «She Got Me», der während der Entstehung den Arbeitstitel «Dirty Dancing» trug, wurde im SUISA Songwriting Camp im Juni 2018 von einem Team bestehend aus vier Personen geschrieben. Nachdem Deutschland mit dem Song «Sister» bereits mit einer Komposition aus dem SUISA Songwriting Camp 2018 am Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv antreten wird, ist dies ein weiterer grosser Erfolg für das Songwriting Camp, das von der SUISA in Zusammenarbeit mit…Weiterlesen

Positives Echo auf den «SUISA-Tag» am Festival Murten Classics

Ein ganzer Tag lang zeitgenössische Musik stand am 25. August 2018 auf dem Programm des Festivals Murten Classics in der Konzertreihe «Offen für Neues». Der von der SUISA unterstützte Konzerttag wurde von Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet und stiess rundum auf positive Resonanz. Text von Manu Leuenberger

Belenus Quartett: Positives Echo auf den «SUISA-Tag» am Festival Murten Classics

Das Belenus Quartett interpretierte im dritten und letzten Konzert des «Offen für Neues»-Tages am 25. August 2018 am Festival Murten Classics Werke von Daniel Schnyder, Cécile Marti, Iris Szeghy und Marco Antonio Perez-Ramirez. (Foto: Willi Piller)

Das Programm an diesem aussergewöhnlichen Konzerttag am Festival Murten Classic begann früh: Bereits vor 10 Uhr morgens, rechtzeitig zum Eröffnungsreferat der Musikwissenschafterin Dr. Irène Minder-Jeanneret, trafen die Gäste zahlreich im Konzertsaal des KiB – Kultur im Beaulieu in Murten ein. Die Serie von drei Konzerten mit Werken von 13 zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten habe über die Grenzen der Region hinaus Interesse geweckt, konstatierten die «Freiburger Nachrichten» in einer zwei Tage später erschienenen Besprechnung des Anlasses: «Die Stühle im Kulturzentrum waren fast bis auf den letzten Platz besetzt.»

Der Festivalführer hatte den von der SUISA unterstützten Konzerttag in der Reihe «Offen für Neues» als «einen Tag der Begegnungen» angekündigt. Das Versprechen erfüllte sich an diesem Samstag, 25. August 2018, in mehrerer Hinsicht: Das Publikum konnte in der grossen Palette der aufgeführten Werke die klangliche Vielfalt der zeitgenössischen Kompositionen entdecken. Viele der Komponistinnen und Komponisten, deren Stücke gespielt wurden, waren persönlich nach Murten gereist und gaben in kurzen Einführungsgesprächen einen Einblick in ihre musikalische Gedanken- welt. Unter den anwesenden Musikschaffenden ergab sich in den Pausen zwischen den drei Konzerten ebenfalls ein reger Austausch.

Gut programmiert, interpretiert und integriert

Eine Idee des Tages sei gewesen, erklärte Roman Brotbeck, der als Moderator durch das Programm führte, «nicht mit Uraufführungen zu bluffen, sondern ein breites musikalisches Spektrum zu zeigen». Dieses Vorhaben hielt Andreas Zurbriggen in seinem Rückblick in der «Schweizer Musikzeitung» (Ausgabe September/Oktober 2018) für erfreulich – denn von Uraufführungen gäbe es anderweitig genug, was von Zweit- und Drittaufführungen zeitgenössischer Werke nicht gesagt werden könne – und ausserdem für gelungen, denn der künstlerische Leiter, Kaspar Zehnder, habe beim Zusammenstellen des Programms ein glückliches Händchen bewiesen und «unterschiedliche Welten aufeinander prallen lassen». «Und: Die Interpretationen, etwa des Belenus-Quartetts, des Pianisten Gilles Grimaître und des ‹Ensembles mit vier›, erreichten ein sehr hohes Niveau», schrieb der Rezensent an gleicher Stelle.

Es sei schön, «dass solche Experimente neben den populären Konzerten Platz im Festivalprogramm finden», lautete das abschliessende Fazit in der Besprechung des Konzerttages in den «Freiburger Nachrichten». Das ambitionierte «Offen für Neues»-Tagesprojekt des Festivals Murten Classics und der SUISA stiess rundum auf positive Resonanz, wie auch aus den nachfolgenden Stimmen von Beteiligten hervorgeht.

Das Radio SRF 2 Kultur spielt Ausschnitte aus den drei Konzerten vom 25.8.2018 in der Sendung «Neue Musik im Konzert» am Mittwoch, 7. November 2018, ab 21 Uhr.

Katrin Frauchiger

Die Berner Komponistin Katrin Frauchiger erläuterte im Einführungsgespräch ihr Werk «Mare nostrum» für Flöte und Streichtrio, das in der Folge im Konzert gespielt wurde. (Foto: Willi Piller)

Katrin Frauchiger, Komponistin und Sängerin, Dozentin HSLU:

«Als Komponistin weiss ich das gemeinsame Engagement von Murten Classics und der SUISA in der Ausrichtung eines ganzen Tages der zeitgenössischen Musik sehr zu schätzen. Der Mut des Veranstalters hier einen bedeutenden Akzent innerhalb des Murten Festivals zu setzen, hat sich in jeder Beziehung ausgezahlt: das Publikum erschien zahlreich, war höchst interessiert und ‹offen für Neues›.
Präsentiert wurden drei frische, sorgfältig kuratierte, durch Vortrag und Einführung vermittelte Konzerte, welche jeweils unter einem für den Hörer inspirierenden Motto standen: Waves from another world / Immigration-Emigration / Roots and great places. Im spontanen Gespräch mit Roman Brotbeck hatte ich – sowie die anderen anwesenden Komponisten – die Gelegenheit mein Werk ‹Mare Nostrum› persönlich einzuführen und so der schönen Aufführung meiner Musik die Tür zu öffnen. Ebenso wertvoll war während des Tages der Austausch unter den anwesenden, teils von weit her angereisten KomponistInnen und dem Publikum.»

Irene Minder-Jeanneret

«Ein Architekt kann von seiner Komposition leben, eine Komponistin oder ein Komponist kaum», sagte die Musikwissenschafterin Dr. Irène Minder-Jeanneret im Eingangsreferat und führte aus, weshalb das Schweizer Musikschaffen mehr Wertschätzung verdient habe. (Foto: Willi Piller)

Dr. Irène Minder-Jeanneret, Musikwissenschaftlerin, Mitglied Steuerungsgruppe Musiklexikon der Schweiz:

«Der SUISA-Tag bot eine wertvolle, seltene tour d’horizon sowohl zum Musikschaffen als auch zum kulturpolitischen Stellenwert der Musik in der Schweiz. Er veranschaulichte bestens den Graben zwischen der lebendigen, qualitätsvollen musikalischen Realität in unserem Land und der mangelnden politischen Wertschätzung. Ein Drittel der Bevölkerung macht aktiv Musik; trotzdem wird die Schweiz nicht als musikalisches Land wahrgenommen. Musik schaffen, machen, unterrichten, verbreiten und dokumentieren stellen gleichwertige Facetten einer wichtigen Kultursparte dar, die es verdienen, auf allen politischen Ebenen anerkannt, gefördert und bekanntgemacht zu werden. Wie im Filmsektor gibt es auch im Bereich der Musik Tätigkeiten, die nicht allein von den Kantonen getragen werden können.
Für mich von der Steuerungsgruppe des Musiklexikons der Schweiz war der SUISA-Tag eine einzigartige Gelegenheit, mit Akteurinnen und Akteure aller Musikbereiche ins Gespräch zu kommen. Bestimmt hat der Anlass auch zur Stärkung der einzelnen Anliegen beigetragen.»

Kaspar Zehnder

Der künstlerische Leiter des Festivals Murten Classics, Kaspar Zehnder, war am «SUISA-Tages» auch als Flötist zu hören. (Foto: Willi Piller)

Kaspar Zehnder, Künstlerischer Leiter Murten Classics und Kurator des ersten «SUISA-Tages» vom 25.8.2018:

«In der Heterogenität und Vielfalt lag die Würze und die Spannung dieses Programms, bei dem sich unterschiedlichste Aesthetiken die Hand reichten, Publikum, Komponist/innen, Moderator/innen und Ausführende in angeregte Gespräche vertieft waren oder gemeinsam wortlos andächtig den Murtener Nidle-Kuchen oder ein Glas Roten vom Vully genossen.
Der SUISA-Tag muss unbedingt zur mindestens biennalen Tradition der Murten Classics werden.»

www.murtenclassics.ch

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2018 – ein herausforderndes Jahr?!

Die SUISA engagiert sich für ein NEIN zur No-Billag-Initiative: « Mit Nichtstun würden wir unserer Aufgabe als Selbsthilfeorganisation der Musikschaffenden nicht gerecht werden», schreibt Direktorin Irène Philipp Ziebold. (Foto: Manu Leuenberger)

Auch 2018 wollen wir unseren Mitgliedern effiziente Dienstleistungen anbieten und optimale Rahmenbedingungen für sie schaffen. Diese Ziele verfolgen wir in einem kontinuierlichen Prozess schon seit Langem. Für dieses Jahr haben wir uns diese Vorsätze besonders deutlich in unsere Aufgabenbücher geschrieben, denn 2018 hält viele Herausforderungen bereit.

So ist es in Bezug auf die Rahmenbedinungen zum Beispiel wichtig, dass Urheber und Verleger mit der URG-Revision besser von der Online-Nutzung ihrer Werke profitieren oder dass im Interesse der Schweizer Musik und der kulturellen Vielfalt die solidarischen Abgaben für Service-public-Medien nicht abgeschafft werden. Im zunehmend grenzüberschreitenden Wettbewerb ist jedoch ebenso von unternehmerischer Bedeutung, das Dienstleistungsangebot für Mitglieder und Kunden zu optimieren.

Seit Dezember 2017 Zustellung der Abrechnungen über «Mein Konto»Seit Dezember 2017 Zustellung der Abrechnungen über «Mein Konto»
Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über ihre Abrechnungen und Abrechnungserträge. Zahlreiche Mitglieder baten uns, den Postversand einzustellen. Diesem vielfachen Wunsch haben wir Rechnung getragen und die Möglichkeit eingeführt, auf den Postversand zu verzichten. Weiterlesen

Ob ein Mitglied über «Mein Konto» seine Abrechnungen einsehen kann und seit Dezember 2017 diese Abrechnungen nun grundsätzlich elektronisch erhält, können wir als Genossenschaft SUISA selber festlegen. Wichtig ist dabei, dass wir solche Entwicklungen im Interesse unserer Mitglieder angehen und dabei nie das Ziel aus den Augen verlieren, einen effizienten Service mit hoher Qualität anzubieten. Mit dieser Motivation haben wir in den letzten Jahren die Dienstleistungen gegenüber unseren Mitgliedern kontinuierlich verbessert.

Darüber hinaus sind wir aber als Urheberrechtsgesellschaft auch angehalten, uns gesellschaftlich und politisch zu äussern und damit für optimale Rahmenbedingungen zu sorgen. Im Gegensatz zu den oben angeführten «betriebsinternen» Prozessen und Dienstleistungen können wir dabei nicht selber die «richtigen» Entscheide fällen, aber darauf hinwirken, dass die Anliegen unserer Mitglieder ernst genommen werden.

Urheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitierenUrheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitieren
Der Bundesrat hat die Botschaft zum neuen Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die SUISA ist mit der vorliegenden Fassung des Gesetzes grundsätzlich zufrieden. Die in der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12 II) erarbeiteten Lösungen wurden übernommen. Damit auch die Urheber, Interpreten, Verleger und Produzenten von der Digitalisierung profitieren, braucht es aber dringend wichtige Ergänzungen. Weiterlesen

So setzen wir uns weiter dafür ein, dass die Kulturschaffenden, unsere Mitglieder, als Inhaltslieferanten auf den Online-Plattformen nicht leer ausgehen und mit einem modernen Urheberrechtsgesetz rechnen können.

So engagieren wir uns auch für ein NEIN zur No-Billag-Initiative. Für viele unserer Mitglieder ist der Service Public-Gedanke, insbesondere die Möglichkeit zur Verbreitung von Musik und Kultur lebenswichtig. Dabei spielen die Sender der SRG-SSR sowie der 35 konzessionierten TV- und Radiosender eine fundamentale Rolle. Würden die solidarischen Abgaben der Schweizer Haushalte für Service-public-Medien abgeschafft, fielen also für unsere Mitglieder wichtige Plattformen zur Verbreitung ihrer Werke weg.

Subventionierte Sender bieten mehr Vielfalt und mehr SUISA-RepertoireSubventionierte Sender bieten mehr Vielfalt und mehr SUISA-Repertoire
Die subventionierten Radio- und TV-Sender in der Schweiz und in Liechtenstein räumen der Musik von Mitgliedern der SUISA tendenziell mehr Sendeplatz ein als privat finanzierte Stationen. Zudem spielen die meisten vom Bund unterstützten Sender viel mehr unterschiedliche Musiktitel als die auf Werbeeinnahmen fokussierten Pendants. Im Interesse des hiesigen Musikschaffens und der kulturellen Vielfalt ist eine Abschaffung der solidarischen Abgaben für Service-public-Medien deshalb abzulehnen. Weiterlesen

Die SUISA unterstützt deshalb die Aktivitäten der Kulturschaffenden und ihrer Verbände wie Sonart – Musikschaffende Schweiz, Suisseculture oder dem Schweizerischen Musikrat gegen No-Billag. Mit Nichtstun würden wir unserer Aufgabe als Selbsthilfeorganisation der Musikschaffenden nicht gerecht werden. Deshalb: Wir nehmen die Herausforderungen des Jahres 2018 an!

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Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISAAusblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Weiterlesen
Stets den Überblick dank «Mein Konto»Stets den Überblick dank «Mein Konto» Über 14 000 Mitglieder nutzen bereits das Mitgliederportal «Mein Konto». Mehr als die Hälfte aller Neuregistrierungen von Originalwerken wurden 2016 online angemeldet. Weshalb nutzen immer mehr Mitglieder regelmässig «Mein Konto»? Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über die wesentlichen SUISA-Angelegenheiten wie Abrechnungen und Werkregistrierungen. Weiterlesen
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Revision des Urheberrechtsgesetzes, No-Billag-Initiative, Lizenzierung von Online-Nutzungen, Weiterentwicklung «Mein Konto» … Mit diesen Themen verfolgt die SUISA auch 2018 das Ziel, ihren Mitgliedern effiziente Dienstleistungen anzubieten und optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir nehmen die Herausforderungen an! Von Irène Philipp Ziebold, Direktorin

2018 – ein herausforderndes Jahr?!

Die SUISA engagiert sich für ein NEIN zur No-Billag-Initiative: « Mit Nichtstun würden wir unserer Aufgabe als Selbsthilfeorganisation der Musikschaffenden nicht gerecht werden», schreibt Direktorin Irène Philipp Ziebold. (Foto: Manu Leuenberger)

Auch 2018 wollen wir unseren Mitgliedern effiziente Dienstleistungen anbieten und optimale Rahmenbedingungen für sie schaffen. Diese Ziele verfolgen wir in einem kontinuierlichen Prozess schon seit Langem. Für dieses Jahr haben wir uns diese Vorsätze besonders deutlich in unsere Aufgabenbücher geschrieben, denn 2018 hält viele Herausforderungen bereit.

So ist es in Bezug auf die Rahmenbedinungen zum Beispiel wichtig, dass Urheber und Verleger mit…Weiterlesen

«Die Ideen für Songs entstehen oft aus einem einzelnen Wort» | mit Video

Der Lausanner Alejandro Reyes ist als Komponist und Textautor gleich mit zwei Songs im Schweizer Finale für den Eurovision Song Contest 2018: «Kiss Me» und «Compass». Bei Letzterem ist er zugleich Interpret. Entstanden sind die Lieder im Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA. Für Alejandro Reyes war das Schreiben im Team ein Novum – und eine persönliche Bereicherung. Im Interview verrät der junge Songwriter zudem mehr über die Entstehung seiner beiden ESC-Songs. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

«Ich häte nie erwartet, gleich zwei Songs im Schweizer Finale für den Eurovision zu haben», sagt Alejandro Reyes im Videointerview. Kein Wunder: Der 25-jährige Reyes macht erst seit rund sieben Jahren Musik. Für ihn war sowohl der Eurovision Song Contest (ESC) wie auch das Songwriting Camp eine völlig neue Erfahrung. Es war auch das erste Mal, dass er zusammen mit anderen Komponisten und Textautoren Songs geschrieben hat. Umso mehr freut es ihn, dass seine Arbeit so erfolgreich war: «Bevor ich ins Camp kam, dachte ich nicht, dass ich so viel zu den Kompositionen beitragen kann.»

Der junge Songwriter war von der Erfahrung begeistert: «Ich konnte meine Arbeitsweise und meine Sicht der Dinge teilen», erzählt er. «Gleichzeitig habe ich auch sehr viel zurückerhalten. Positive Kritiken und auch weniger positive, die mich aber als Songwriter weiterbringen.» Das Besondere am Komponieren im Songwriting Camp sieht Alejandro Reyes darin, dass man für einen einzigen Tag mit anderen Songwritern, die man oft zum ersten Mal trifft, zusammenarbeitet: «Aus dieser Zusammensetzung entsteht etwas Einzigartiges, Authentisches – eine Momentaufnahme.»

Alejandro Reyes konnte als Interpret zwischen den zwei Songs wählen, die er mitkomponiert hat: «Compass» oder «Kiss Me». Er entschied sich für «Compass», weil ihn die Geschichte des Songs stärker berührt hat und weil es «ein Lied ist, das sehr tief geht», erzählt Alejandro Reyes. «Bereits bei den ersten Zeilen ist man schon in einer sehr tiefgründigen Stimmung, die einen berührt. Der Song hat eine Message.»

Für «Compass» arbeitete er mit dem Schweizer Komponisten und Produzenten Lars Christen und der kanadischen Songwriterin Laurell Barker zusammen. «Zuerst entstand die Grundstimmung des Songs und die Idee für die Geschichte», schildert Alejandro Reyes den Entstehungsprozess. Das Grundgerüst für den Song entstand in relativ kurzer Zeit.

Auf die Frage zur Entstehung seiner Lieder antwortet Alejandro Reyes: «Die Ideen für Songs entstehen oft aus einem einzelnen Wort.» Bei «Compass» sei es die Vorstellung gewesen, dass jemand die Richtung wieder finden müsse – eben mit einem Kompass. Wo Alejandro Reyes‘ Kompass hinzeigt, ist klar: Er hofft, mit seinem Song die Schweiz im Finale des ESC 2018 zu vertreten.

www.alejandro-reyes.com

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Lars Christen: «Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video«Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video «Compass» ist einer der sechs Schweizer Finalsongs für den Eurovision Song Contest 2018. Interpretiert wird das Stück von Alejandro Reyes, der den Song zusammen mit der Kanadierin Laurell Barker und dem Schweizer Komponisten und Produzenten Lars Christen komponiert hat. Im Interview mit der SUISA schildert Lars Christen den Songwriting-Prozess. Zudem erzählt er, weshalb das Songwriting Camp für ihn eine wertvolle Erfahrung war. Weiterlesen
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«Man hat drei Minuten, um ganz Europa zu beeindrucken» | mit Video

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Von den sechs Finalisten und Finalistinnen hat Chiara Dubey als Interpretin die grösste ESC-Erfahrung vorzuweisen. Zum dritten Mal steht die Tessinerin in der letzten Runde derjenigen Künstler, die um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contests (ESC) kämpfen. Ihren aktuellen Song «Secrets And Lies» schrieb sie zusammen mit dem belgischen Songwriter und Produzenten Jeroen Swinnen und der Britin Janie Price am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA.

«Jeroen hat auf dem Klavier eine Harmoniefolge gespielt und ich habe aus dem Bauch heraus eine Melodie dazu improvisiert», erklärt Chiara Dubey den Entstehungsprozess ihres Songs. Und ergänzt: «Nach und nach haben wir dann wie bei einem Puzzle weitere Elemente hinzugefügt und angepasst bis wir eine Anfangsstruktur hatten, die uns allen gefiel.» Der Songtext stammt von Janie Price, die mit einigen Texten im Gepäck ins Camp gereist war. «Wir haben ihren Text an die neue Struktur und Melodie angepasst», sagt Chiara Dubey. «Der Text wurde von Janie geschrieben, und ich gebe ihm seine persönliche Note.»

Für Chiara Dubey war das Komponieren in diesem Rahmen eine ungewöhnliche Erfahrung: «Für mich war es neu, nicht alles unter Kontrolle zu haben.» In der Regel will die Musikerin die Übersicht haben über die Komposition, den Text, das Arrangement und die Instrumentierung ihrer Musik. Beim Songwriting Camp war dies anders: «Man muss die Kontrolle abgeben und etwas schaffen, das allen Beteiligten entspricht», sagt sie zum Komponieren im Team.

Letztlich gilt es das bestmögliche Ergebnis zu haben, denn – wie Chiara Dubey sagt – hat man am ESC lediglich «drei Minuten, um ganz Europa zu beeindrucken.»

www.chiaradubey.com

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Die Tessiner Musikerin Chiara Dubey hat mit ihrem Song «Secrets And Lies» gute Aussichten darauf, die Schweiz am 12. Mai 2018 am Eurovision Song Contest in Lissabon zu vertreten. Geschrieben wurde die Pop-Ballade im August 2017 am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA. Im Interview spricht Chiara Dubey unter anderem über die Zusammenarbeit mit ihren beiden Mitkomponisten, dem Belgier Jeroen Swinnen und der Britin Janie Price. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

Von den sechs Finalisten und Finalistinnen hat Chiara Dubey als Interpretin die grösste ESC-Erfahrung vorzuweisen. Zum dritten Mal steht die Tessinerin in der letzten Runde derjenigen Künstler, die um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contests (ESC) kämpfen. Ihren aktuellen Song «Secrets And Lies» schrieb sie zusammen mit dem belgischen Songwriter und Produzenten Jeroen…Weiterlesen

«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video

Mit ihrem Song «Stones» stehen die SUISA-Mitglieder Co und Stee Gfeller, bekannt als ZiBBZ, im Wettbewerb um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest. Geschrieben haben sie das Stück zusammen mit der kanadischen Songwriterin Laurell Barker am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA im August 2017. Im Videobeitrag erzählen die Geschwister mehr über die Entstehung des Songs und weshalb solche Songwriting Camps wichtig sind. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

Co und Stee Gfeller von ZiBBZ pendeln zwischen Los Angeles und der Schweiz. In ihrem musikalischen Labor in L. A. finden oft Songwriting Sessions mit verschiedenen Musikern statt; in der Schweiz fehlte ihnen dieser kreative Austausch bislang: «Es ist megaschön, dass es nun zum ersten Mal auch in der Schweiz ein Songwriting Camp gab», sagt Co Gfeller im Interview.

Bei ihrer Teilnahme am Songwriting Camp in den Powerplay Studios im August 2017 haben die Geschwister an zwei Tagen zwei Songs geschrieben. Mit dem Song «Stones» stehen sie am 4. Februar 2018 an der SRF-Entscheidungsshow im Wettbewerb um den Einzug ins Finale des ESC in Lissabon.

Komponiert haben die Gfellers den Song gemeinsam mit der kanadischen Songwriterin Laurell Barker. Die Zusammenarbeit im Trio erwies sich als äusserst fruchtbar: In nur 30 Minuten sei das Grundgerüst zum Song fertig gewesen, erklären ZiBBZ im Interview. Fast schon «magically» sei es gewesen, wie das Stück an diesem Tag entstanden sei.

www.zibbz.com

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Lars Christen: «Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video«Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video «Compass» ist einer der sechs Schweizer Finalsongs für den Eurovision Song Contest 2018. Interpretiert wird das Stück von Alejandro Reyes, der den Song zusammen mit der Kanadierin Laurell Barker und dem Schweizer Komponisten und Produzenten Lars Christen komponiert hat. Im Interview mit der SUISA schildert Lars Christen den Songwriting-Prozess. Zudem erzählt er, weshalb das Songwriting Camp für ihn eine wertvolle Erfahrung war. Weiterlesen
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Mit ihrem Song «Stones» stehen die SUISA-Mitglieder Co und Stee Gfeller, bekannt als ZiBBZ, im Wettbewerb um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest. Geschrieben haben sie das Stück zusammen mit der kanadischen Songwriterin Laurell Barker am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA im August 2017. Im Videobeitrag erzählen die Geschwister mehr über die Entstehung des Songs und weshalb solche Songwriting Camps wichtig sind. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

Co und Stee Gfeller von ZiBBZ pendeln zwischen Los Angeles und der Schweiz. In ihrem musikalischen Labor in L. A. finden oft Songwriting Sessions mit verschiedenen Musikern statt; in der Schweiz fehlte ihnen dieser kreative Austausch bislang: «Es ist megaschön, dass es nun zum ersten Mal auch in der Schweiz ein Songwriting Camp gab», sagt Co…Weiterlesen

«Du willst immer den bestmöglichen Song schreiben» | mit Video

Die Songwriterin Kate Northrop ist hauptsächlich Textautorin und somit eine kreative Schafferin, die gewöhnlich nicht im Rampenlicht steht. Zusammen mit drei weiteren Miturhebern hat das SUISA-Mitglied den Song «Kiss Me», Naemans Beitrag für den Eurovision Song Contest, komponiert. Im Video-Interview erzählt Kate Northrop, wie der Songtext entstanden ist und wieso das Songwriting Camp der SUISA und von Pele Loriano Productions für sie inspirierend war. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

Hinter jedem guten Song steckt ein guter Songwriter. Im Fall von «Kiss Me» sind es gleich vier. Interpretiert wird der Song, der in der Schweizer Endauswahl für den Eurovision Song Contest 2018 steht, von Naeman. Komponiert wurde er vom Lausanner Alejandro Reyes, dem Schweden Ken Berglund, dem US-Amerikaner Eric Lumière und Kate Northrop.

Die in der Schweiz wohnhafte US-Amerikanerin hat den Songtext beigesteuert. Die Geschichte, von der das Lied handelt, wurde im Teamwork erarbeitet: «Wir haben uns zuerst gegenseitig die Geschichte des Songs erzählt», erzählt die Songwriterin im Interview. «Dann haben wir versucht, das alles mit Musik, Wort und vor allem Emotionen zu beschreiben.»

Kate Northrop hat schon zuvor mit verschiedenen Co-Autoren Songs geschrieben. Das Setting am Songwriting Camp war für sie allerdings eine völlig neue Erfahrung. Hier musste sie mit Leuten, die sie noch nie zuvor getroffen hatte, innerhalb von 12 Stunden einen fertigen Song schreiben. Kate Northrop war von dieser Art, Songs zu schreiben, begeistert. «Es war unglaublich inspirierend, mit diesen Künstlern zusammenzuarbeiten», sagt sie. «Du musst dich öffnen und dich auf ihre Kreativität einlassen, damit etwas entsteht.»

Dass am Songwriting Camp gezielt Lieder für den ESC geschrieben werden sollen, hatte keinen Einfluss auf Kate Northrops Arbeit: «Ich glaube nicht, dass es anders ist, für den Eurovision zu schreiben oder irgend ein Lied. Du willst immer den bestmöglichen Song schreiben.»

www.songwave.ch, Website von Kate Northrop

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Die Songwriterin Kate Northrop ist hauptsächlich Textautorin und somit eine kreative Schafferin, die gewöhnlich nicht im Rampenlicht steht. Zusammen mit drei weiteren Miturhebern hat das SUISA-Mitglied den Song «Kiss Me», Naemans Beitrag für den Eurovision Song Contest, komponiert. Im Video-Interview erzählt Kate Northrop, wie der Songtext entstanden ist und wieso das Songwriting Camp der SUISA und von Pele Loriano Productions für sie inspirierend war. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Manu Leuenberger

Hinter jedem guten Song steckt ein guter Songwriter. Im Fall von «Kiss Me» sind es gleich vier. Interpretiert wird der Song, der in der Schweizer Endauswahl für den Eurovision Song Contest 2018 steht, von Naeman. Komponiert wurde er vom Lausanner Alejandro Reyes, dem Schweden Ken Berglund, dem US-Amerikaner Eric Lumière und Kate Northrop.

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«Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video

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Lars Christen ist ein gefragter Produzent und Songwriter. Er arbeitet mit Künstlern wie Bastian Baker, James Gruntz, Damian Lynn oder aktuell Marc Sway zusammen. Mit dem Songwriting Camp, das von Pele Loriano Productions und der SUISA organisiert worden war und im August 2017 in den Powerplay Studios in Maur stattfand, betrat das SUISA-Mitglied Neuland. Und es hat sich gelohnt: Zusammen mit dem Lausanner Musiker Alejandro Reyes und der Kanadierin Laurell Barker schrieb er «Compass», einen der sechs Songs, der für den Schweizer Beitrag am ESC in den Startlöchern steht.

Interpretiert wird der Song vom Mitkomponisten Alejandro Reyes. «Wir haben mit Alejandro diskutiert, was ihn beschäftigt und worüber er singen möchte», sagt Lars Christen im Video zum Entstehungsprozess des Songs. Beim Songwriting Camp hat «Lars the music guy» den Austausch mit den unterschiedlichen Musikerinnen und Musiker aus dem In- und Ausland geschätzt: «Für mich war es auch hinsichtlich Netzwerk ein grosser Gewinn, an diesem Camp teilzunehmen.»

Ob das Songwriting-Team mit «Compass» die Schweiz im Mai am ESC in Lissabon vertreten wird, zeigt sich am 4. Februar 2018 an der SRF-Entscheidungsshow. «Ich hoffe, dass andere Leute auch so Freude haben werden wie wir, als wir den Song geschrieben haben», sagt Lars Christen.

www.larsthemusicguy.com

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