Wie die SUISA Vergütungen aus der Hintergrundunterhaltung verteilt

Mehr als 100 000 Betriebe in der Schweiz nutzen Musik, TV und Filme zur Hintergrundunterhaltung. Für diese Nutzung bezahlen die Betriebe den Urhebern, Verlegern, Interpreten oder Produzenten eine Vergütung gemäss dem Gemeinsamen Tarif 3a. Wie und an wen werden diese Einnahmen verteilt? Text von Giorgio Tebaldi

Wie die SUISA Vergütungen aus der Hintergrundunterhaltung verteilt

Gehört für Viele zum Pub-Ambiente wie Teak-Möbel und Darts: Das Premier-League-Spiel auf dem Fernseher. Für die Nutzung ausserhalb der Privatsphäre haben die Produzenten der Sendung Anrecht auf eine Vergütung. (Foto: Nomad_Soul / Shutterstock.com)

Die passende Hintergrundmusik in einem Ladengeschäft, Friseursalon oder Restaurant leistet wie die Beleuchtung oder Dekoration einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Kunden und Gäste wohlfühlen. Und in einem Pub gehört die Live-Übertragung eines Fussball- oder Cricket-Spiels genauso zum Interieur wie die dunklen Möbel, die Holzschilder und die Dart-Scheibe.

Ebenso wie die Hersteller des Mobiliars, der Dekoration oder der Beleuchtung bezahlt werden müssen, haben die Komponisten, Textautoren, Interpreten, Drehbuchautoren oder Produzenten laut Gesetz ein Recht darauf, für die Nutzung ihrer Werke und Leistungen ausserhalb des privaten Rahmens eine Vergütung zu erhalten. Hierfür sind die fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften Pro Litteris, SSA, SUISA, Suissimage und Swissperform zuständig. In ihrem Auftrag zieht die SUISA die Vergütungen für die Nutzung von Musik, Filmen und TV-Sendungen gemäss dem Gemeinsamen Tarif 3a (GT 3a) ein.

Was macht die SUISA mit den Einnahmen aus der Hintergrundunterhaltung?

In einem ersten Schritt wird das eingenommene Geld nach einem fixierten Verteilschlüssel unter den fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften aufgeteilt. Der Anteil der SUISA für die Abgeltung der Musikinhalte beträgt dabei etwas mehr als die Hälfte der Einnahmen. Jede Gesellschaft ist in einem zweiten Schritt dafür zuständig, diese Einnahmen an die Urheber, Künstler und an die Verleger und Produzenten auszuzahlen.

Im Fall der SUISA werden bei diesem zweiten Schritt von den erwähnten gut fünfzig Prozent 88% an die Berechtigten verteilt. Das bedeutet, dass von 100 Franken, die eingenommen werden, 88 Franken an die Künstlerinnen und Künstler und deren Verlage verteilt werden können.

Wie und an wen werden die Einnahmen verteilt? Grundsätzlich kennt die SUISA drei unterschiedliche Möglichkeiten der Verteilung: die direkte Verteilung, die Pauschalverteilung mit Programmunterlagen und die Pauschalverteilung ohne Programmunterlagen (siehe Kasten). Programmunterlagen sind Listen der Werke, die aufgeführt oder gesendet worden sind.

Beim GT 3a wird das Geld fast ausschliesslich pauschal ohne Programmunterlagen verteilt. Sowohl für die Kunden wie auch für die SUISA wäre das Einreichen resp. Bearbeiten von Werklisten mit einem enormen Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen würde. Stattdessen benutzt die SUISA vorhandene Programmunterlagen aus verschiedenen Quellen, um die Einnahmen aus dem GT 3a zu verteilen. Dabei achtet die SUISA darauf, dass für diese Verteilung Listen resp. Nutzungen verwendet werden, die eine möglichst gerechte Verteilung erlauben.

Möglichst faire Verteilung auch ohne Liste der aufgeführten Werke

Aufgrund von Erfahrungswerten wird beispielsweise davon ausgegangen, dass ein grosser Teil der Unternehmen, Läden, Restaurants etc. Werke nutzt, die auch im Radio resp. Fernsehen gesendet werden. Entsprechend wird ein grosser Teil der Einnahmen aus dem GT 3a anhand der Programmunterlagen für die Nutzung von Musik, TV-Sendungen und Filmen aus Radio- und Fernsehsendungen verteilt. Die SUISA trägt aber auch der Tatsache Rechnung, dass nicht nur Pop, Rock oder Urban gespielt wird, sondern auch andere Genres wie Volksmusik oder sogar Kirchenmusik. Deshalb wird ein Teil der Einnahmen auch anhand von Programmlisten für kirchliche Aufführungen, Blasmusiken oder Jodelclubs verteilt.

Um das Geld an die Künstlerinnen und Künstler zu verteilen wird es somit anderen, ähnlichen Verteilungsklassen der Aufführungs- und Senderechte (siehe Verteilungsreglement Ziffer 5.5.2) zugewiesen. Erhält also ein Mitglied eine Abrechnung in einer dieser Verteilungsklassen, dann erhält er zugleich auch einen Anteil aus den Einnahmen für Hintergrundunterhaltung aus dem GT 3a.

In einigen Ausnahmefällen kommt bei der Verteilung der Einnahmen aus der Hintergrundunterhaltung die direkte Verteilung zum Zug. Hier handelt es sich z. B. um Musik, die in einem Museum für eine Ausstellung verwendet wird, oder Musik, die für einen längeren Zeitraum von einer Firma in der Telefonwarteschlaufe verwendet wird. In diesen Fällen handelt es sich in der Regel um Auftragsmusik.

Die Verteilung der SUISA erfolgt viermal pro Jahr. Im Jahr 2018 wurden insgesamt über 132 Mio. Franken an die Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik verteilt.

Arten der Verteilung und Verteilungsklassen

Bei der SUISA gibt es drei Arten, wie die Einnahmen aus Urheberrechten verteilt werden:

  1. Bei der direkten Verteilung können die Urheberrechtsentschädigungen direkt auf die zur Verfügung stehenden Listen der aufgeführten Werke verteilt werden. Dies ist zum Beispiel bei einem Konzert möglich: Wenn am Konzert die Songs von fünf Miturhebern gespielt werden, erhalten diese fünf Berechtigten die Einnahmen, die bei diesem Konzert erzielt worden sind.
  2. Bei der Pauschalverteilung mit Programmunterlagen wird die Vergütung an die Bezugsberechtigten mittels eines Punktwerts berechnet. Für die Sendungen der SRG zum Beispiel erhält die SUISA einerseits eine pauschale Entschädigung und andererseits detaillierte Sendemeldungen. Aufgrund der Sendemeldungen ist bekannt, wie viele Sekunden Musik insgesamt gespielt wurden und wie lange davon welches Werk genau. Aus den Angaben wird ein Punktwert pro Sekunde ermittelt und die Vergütung entsprechend an die Urheber und Verleger der gespielten Werke verteilt.
  3. Eine Pauschalverteilung ohne Programmunterlagen findet bei Einnahmen aus Tarifen statt, bei denen die Angaben zu den tatsächlich genutzten Werken nicht zur Verfügung stehen respektive nicht ermittelbar sind. Die Verteilung dieser Einnahmen erfolgt aufgrund von vorhandenen Programmunterlagen aus mehreren Quellen. Die exakte Zuweisung der Gelder ist im Verteilungsreglement der SUISA detailliert geregelt.

Die Verteilung der Einnahmen erfolgt nach Verteilungsklassen. Die Verteilungsklassen entsprechen verschiedenen Nutzungen, z. B. Musik an Konzerten, in Radio- und TV-Sendern der SRG oder Privaten, in Kirchen etc.

Die Details findet man im Verteilungsreglement der SUISA.

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Zwei neue Gesichter an der Vorstandssitzung im Herbst

An der Generalversammlung im Juni 2019 wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand der SUISA gewählt. Beim ersten Zusammentreffen nach den Wahlen anlässlich der Herbstsitzungen hat sich der Vorstand neu konstituiert und befasste sich unter anderem mit der Kostenträgerrechnung und der Unternehmensstrategie. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Zwei neue Gesichter an der Vorstandssitzung im Herbst

Die neu gewählten Vorstandsmitglieder Sylvie Reinhard (links) und Grégoire Liechti. (Fotos: Simon Tanner; Sibylle Roth)

Anfang Oktober haben in Lausanne die ersten Sitzungen des neu gewählten Vorstands stattgefunden. Im Juni 2019 sind für die beiden wegen Amtszeitbeschränkung zurückgetretenen Vorstandsmitglieder Bertrand Liechti und Marco Zanotta von der Generalversammlung neu Sylvie Reinhard und Grégoire Liechti in den Vorstand gewählt worden. Der Vorstand hat sich in seiner ersten Sitzung nach den Wahlen neu konstituiert. Marco Neeser wurde dabei neu zum Vizepräsidenten gewählt und die drei Vorstandskommissionen wurden neu bestellt.

Kostenträgerrechnung und Unternehmensstrategie

Der Vorstand hat sich in der Herbstsitzung wie jedes Jahr üblich mit der Kostenträgerrechnung für das Jahr 2018 und der Unternehmensstrategie befasst. Die Kostenträgerrechnung zeigt jeweils auf, wie hoch der Aufwand für jeden einzelnen Nutzungsbereich oder Tarif im vergangenen Geschäftsjahr im Detail war. Sie dient dazu, besonders kostenintensive Bereiche zu identifizieren und dort entsprechende Verbesserungsmassnahmen vorzusehen. In diesem Zusammenhang wurden von der Geschäftsleitung die Prozesse für die Lizenzierung von Konzerten (Tarif K) und von Tonträgern (Tarif PI) genauer vorgestellt.

Zur Unternehmensstrategie hat sich der Vorstand Gedanken gemacht über den zunehmenden Wettbewerb der Verwertungsgesellschaften um die grossen Repertoires, repräsentiert von den grossen Verlagsfirmen, aber auch um die zunehmende Tendenz bekannter Urheber, bei ihren Auftritten gleich direkt – ohne Umweg über die Verwertungsgesellschaften – die Urheberrechte geltend zu machen. Der Wettbewerb dürfte noch zunehmen.

Die SUISA kann im Vergleich zu den Verwertungsgesellschaften in Deutschland oder Frankreich nicht auf ein international bekanntes eigenes Repertoire zählen. Es muss der SUISA deshalb gelingen, die wichtigsten Dienstleistungen in hoher Qualität und zu einem attraktiven Preis anzubieten und damit auf dem Markt bestehen zu können.

Weitere Sitzungsthemen

Weitere Punkte der Sitzungen waren die laufenden Tarifverhandlungen und die Verteilungsergebnisse. Auch die Sponsoringengagements der SUISA im Jahre 2020 waren Thema der Sitzung, damit allfällige Beträge rechtzeitig ins Budget für 2020 einfliessen können.

Der Vorstand hat sich schliesslich auch schon erste Gedanken gemacht zum 100. Geburtstag der SUISA, welcher im Jahre 2023 zu feiern sein wird, und noch etwas zeitnaher, den Sitzungs- und Terminkalender für 2020 beschlossen.

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Gesucht: neues Mitglied für die Verteilungs- und Werkkommission

Wie werden die Einnahmen an Urheber und Verleger verteilt? Wer soll wie viel aus welcher Nutzung seiner Werke erhalten? Diese Fragen stehen zentral im Pflichtenheft der Verteilungs- und Werkkommission der SUISA. In diesem Gremium werden Vorschläge erarbeitet, welche unter anderem die Verteilung der Einnahmen beeinflussen. Sind Sie interessiert, die Geschäfte mitzubestimmen und in der Kommission Einsitz zu nehmen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 30. November 2019. Text von Regula Greuter

Gesucht: neues Mitglied für die Verteilungs- und Werkkommission

Die Mitglieder der Verteilungs- und Werkkommission der SUISA werden von der Generalversammlung gewählt. (Foto: Sibylle Roth)

Aufgrund eines Rücktritts in den Reihen der Verteilungs- und Werkkommission (VWK) wird an der nächsten Generalversammlung der SUISA vom 26. Juni 2020 im Bierhübeli in Bern ein neues Mitglied in diese Kommission gewählt.

Damit die Gewichtung der verschiedenen Sparten gewährleistet ist, soll die interessierte Kandidatin oder der interessierte Kandidat aus den Reihen der Verleger kommen.

Sind Sie interessiert, die Geschicke bei der SUISA mitzubestimmen? Möchten Sie die Möglichkeit erhalten, selber Einfluss auf die Geschäftstätigkeiten der SUISA zu nehmen und das Geschäft mitzulenken? Dann bewerben Sie sich für die vakante Position!

Anforderungen an die Kandidatin oder den Kandidaten

Als stimm- und wahlberechtigtes SUISA-Mitglied erfüllen Sie eine der Voraussetzungen für eine Kandidatur. Sie sollten die Wirkung heutiger Entscheidungen für die Zukunft verstehen und nicht nur für die eigenen Interessen sondern auch für jene der anderen Urheber und Verleger einstehen. Die VWK-Sitzungen finden zweimal jährlich in Bern statt, das heisst, es ist pro Sitzung ein Tag einzuplanen (mit An- und Abreise und einem gemeinsamen Mittagessen). Die Vorbereitungszeit für diese Sitzungen besteht aus dem eingehenden Studium der elektronisch verfügbaren Sitzungsunterlagen.

Wer ist die Verteilung- und Werkkommssion?

Die VWK ist eine Kommission der SUISA-Generalversammlung und setzt sich aus 22 Mitgliedern zusammen, welche alle Musiksparten, Regionen und Sprachen der Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein vertreten. Einsitz nehmen Komponisten, Musikverleger und Textautoren. Letztendlich ist auch eine ausgewogene Durchmischung hinsichtlich Alter und Geschlecht von Bedeutung.

Die aktuellen Mitglieder der Kommission sind auf der SUISA-Website aufgeführt.

Aufgaben der VWK

Die Verteilungs- und Werkkommission beschäftigt sich primär mit Fragen zur Verteilung, die im Verteilungsreglement geregelt ist. Sie erfüllt folgende Aufgaben:

  • prüft die Bestimmungen des Verteilungsreglements und ihre Auswirkungen auf die Verteilungsergebnisse;
  • stellt dem Vorstand Anträge betreffend Änderung des Verteilungsreglements;
  • behandelt in erster Instanz Rekurse gegen Entscheide der Geschäftsleitung über die Einstufung von Sendeprogrammen und über die Schutzfähigkeit von Werken und Bearbeitungen freier Werke;
  • hat beratende Funktion hinsichtlich der Beurteilung von nicht autorisierten Umarbeitungen geschützter Werke und von Plagiaten.

Sind Sie an einer Kandidatur interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 30. November 2019 an:

SUISA, Mercedes Molina, Bellariastrasse 82, CH-8038 Zürich
E-Mail: mercedes.molina (at) suisa (dot) ch

Für Auskünfte steht Ihnen Frau Irène Philipp Ziebold, COO, gerne zur Verfügung: 044 485 68 00

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Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2019

Rund 150 stimmberechtigte SUISA-Mitglieder kamen am 21. Juni 2019 an die ordentliche Generalversammlung ins Bieler Kongresszentrum und bestimmten die Geschicke ihrer Genossenschaft mit. Unter anderem wählten sie Sylvie Reinhard und Grégoire Liechti neu in den Vorstand. Im Zusammenhang mit der Urheberrechtsrevision verabschiedeten die SUISA-Mitglieder zudem eine Resolution für faire Bedingungen für Musikschaffende. Text von Giorgio Tebaldi

Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2019

Die SUISA-Mitglieder bei der Wahl des Vorstands für die Amtsperiode 2019 –2023 an der SUISA-Generalversammlung 2019 vom 21. Juni 2019 im Konzertsaal des Kongresszentrums in Biel. (Foto: Sibylle Roth)

«Sphärisch, aber kantiger als Trip-Hop, emotionsgeladener als Popmusik und so organisch wie Folk», beschrieb der scheidende SUISA-Vize-Präsident Marco Zanotta in seiner Ansage die Zürcher Musikerin Annakin, die die SUISA-Generalversammlung eröffnete. Zusammen mit dem Gitarristen Simon Rupp, Philipp Kuhn an den Keyboards und dem Beatboxer Marzel (alias Marcel Zysset) spielte Annakin – bürgerlich: Ann Kathrin Lüthi – Songs aus ihrem neusten Album «The End of Eternity» sowie «Sting Of Love» vom 2014 erschienenen Werk «Stand Your Ground».

Während der Umbaupause nach dem Kurzkonzert konnten die anwesenden SUISA-Mitglieder, Gäste und SUISA-Mitarbeitenden in einer Videoeinspielung sehen, wie «She Got Me», der von Luca Hänni gesungene Schweizer Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song Contest entstanden ist. Das Stück wurde im Juni 2018 am SUISA Songwriting Camp vom SUISA-Mitglied Luca Hänni, den kanadischen Songwritern Laurell Barker und Frazer Mac sowie dem schwedischen Produzenten Jon Hällgren komponiert. «She Got Me» erreichte am Grand Final des ESC den hervorragenden 4. Platz, wurde mehr als 30 Millionen mal gestreamt und war Nummer 1 der Schweizer Single Charts.

Mehr Frauen in die Musik

In seiner Begrüssung nahm der SUISA-Präsident Xavier Dayer den schweizweiten Frauenstreiktag, der eine Woche zuvor stattgefunden hatte, zum Anlass, um über den Frauenanteil in der Musik zu sprechen. Dieser macht bei den SUISA-Mitgliedern gerade mal etwas mehr als 16% aus – es besteht noch grosses Steigerungspotential. Dies ist einer der Gründe dafür, dass die SUISA seit 2019 eine Partnerschaft mit Helvetiarockt, der Koordinations- und Vernetzungsstelle für Musikerinnen aus Jazz, Pop und Rock, eingegangen ist und sie dazu eingeladen hatte, mit einem Informationsstand an der Generalversammlung präsent zu sein.

Danach galt es, die Jahresrechnung und den Lagebericht zu genehmigen. Da die SUISA für das Jahr 2018 aufgrund der beiden Tochtergesellschaften SUISA Digital Licensing AG und Mint Digital Services zum ersten Mal auch eine Konzernrechnung erstellt hatte, galt es auch diese zu genehmigen. Die Generalversammlung erteilte zudem dem Vorstand, der Geschäftsleitung und der Revisionsstelle Décharge für das vergangene Jahr und bestätigte das Mandat der Revisionsstelle BDO für 2019.

Sylvie Reinhard und Grégoire Liechti in den Vorstand gewählt

Für die langjährigen Vorstandsmitglieder Bertrand Liechti und Marco Zanotta war dies die letzte Generalversammlung – sie traten nach 20 Jahren im obersten Leitungsgremium der SUISA aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus. Als Ersatz wählten die anwesenden SUISA-Mitglieder die Unternehmerin und Verwaltungsratspräsidentin des Digital-Magazins «Republik» Sylvie Reinhard und den Genfer Musikverleger Grégoire Liechti neu in den Vorstand. Die restlichen 12 Vorstandsmitglieder sowie die Mitglieder der Verteilungs- und Werkkommission wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Weiter wählte die Generalversammlung Marco Zanotta in die 2018 geschaffene Beschwerdekommission und folgte damit dem Vorschlag des SUISA-Vorstandes.

Aufgrund der 2018 revidierten SUISA-Statuten und der damit verbundenen erweiterten Zuständigkeiten der Generalversammlung stimmten die anwesenden Mitglieder neu über das Entschädigungsreglement für die Mitglieder des Vorstands und seiner Kommissionen sowie über die allgemeine Anlagepolitik der SUISA ab.

Resolution für ein faires Urheberrechtsgesetz

In ihrem Gastreferat sprach Géraldine Savary, Ständerätin und Mitglied des SUISA-Vorstands, über die laufende Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG). Dabei kam sie insbesondere auf zwei für die Musikschaffenden kritische Punkte zu sprechen: Zum einen sollen – wenn es nach dem Nationalrat geht – Hoteliers, Besitzer von Ferienwohnungen sowie Spitäler und Gefängnisse keine Urheberrechtsvergütungen mehr bezahlen müssen, wenn ihre Gäste, Patienten und Insassen auf den zur Verfügung gestellten Radio-/TV-Geräten Musik hören oder Filme anschauen. Zum anderen ist im URG eine neue Vergütung für Video on Demand (VoD) vorgesehen, die zwar den Filmschaffenden eine Verbesserung bringt, für die Musikschaffenden hingegen kontraproduktiv ist – Letztere haben bereits vertragliche Lösungen mit den VoD-Plattformen ausgehandelt. Entsprechend muss die Musiknutzung aus dieser neuen VoD-Regelung ausgenommen werden. Um den Nationalrat in der kommenden Herbstsession auf die Wichtigkeit dieser beiden Punkte hinzuweisen, wurde an der Generalversammlung eine entsprechende Resolution verabschiedet.

Es folgten Informationen über das laufende Geschäftsjahr von Vincent Salvadé, Irène Philipp Ziebold und Andreas Wegelin. Urs Schnell, Direktor der FONDATION SUISA, berichtete anschliessend über das Geschäftsjahr der Musikförderstiftung der SUISA.

Gegen 14 Uhr schloss Xavier Dayer die Generalversammlung und verwies auf die nächste Generalversammlung, die am Freitag, 26. Juni 2020, im Bierhübeli in Bern stattfinden wird.

Danach nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Stehlunch die Gelegenheit, um im Foyer des Kongresszentrums angeregt mit SUISA-Mitarbeitenden, Gästen oder Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren, die Resolution zu unterzeichnen, sich am Stand von Helvetiarockt über deren Projekte zu informieren oder sogar um neue Musikprojekte zu starten.

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Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2019

Die SUISA-Mitglieder bei der Wahl des Vorstands für die Amtsperiode 2019 –2023 an der SUISA-Generalversammlung 2019 vom 21. Juni 2019 im Konzertsaal des Kongresszentrums in Biel. (Foto: Sibylle Roth)

«Sphärisch, aber kantiger als Trip-Hop, emotionsgeladener als Popmusik und so organisch wie Folk», beschrieb der scheidende SUISA-Vize-Präsident Marco Zanotta in seiner Ansage die Zürcher Musikerin Annakin, die die SUISA-Generalversammlung eröffnete. Zusammen mit dem Gitarristen Simon Rupp, Philipp Kuhn an den Keyboards und dem Beatboxer Marzel (alias Marcel Zysset)…Weiterlesen

Sommersitzung des SUISA-Vorstands

Die Sommersitzung des SUISA-Vorstands fand, wie in den vergangenen Jahren üblich, am Vortag der Generalversammlung, also am Donnerstag, 20. Juni 2019, in Biel statt. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Sommersitzung des SUISA-Vorstands

Der Vorstand der SUISA traf sich zur Sommersitzung vor der Generalversammlung, die tags darauf wie im Bild gezeigt im Kongresszentrum in Biel über die Bühne ging. (Foto: Natalie Schlumpf)

Neben den üblichen letzten Vorbereitungen zur Generalversammlung hat der Vorstand Kenntnis genommen vom umfassenden Bericht der Revisionsstelle zum Geschäftsjahr 2018. Grundsätzlich stellt die Revision der Unternehmensleitung ein gutes Zeugnis aus. Sie schlägt aber auch einige Verbesserungen vor. Die Geschäftsleitung wurde nun vom Vorstand beauftragt, die vorgeschlagenen Verbesserungsmassnahmen in die Wege zu leiten.

Ein wichtiges Thema an der Vorstandssitzung waren die Aussichten für das Joint Venture Mint, dessen zweites Betriebsjahr Ende März 2019 abgeschlossen wurde. Der Vorstand hat beschlossen, dass die Genossenschaft SUISA als Mutterhaus von Mint, gleich wie der amerikanische Partner SESAC zugunsten der gemeinsamen Joint Venture-Firma Mint vorläufig auf das Geltendmachen der Forderungen für geleistete Arbeit und Informatikdienstleistungen verzichtet.

Der Vorstand hat sich auch mit der Frage beschäftigt, ob die SUISA künftig Dienstleistungen im Ausland anbieten könnte für den Fall, dass dort die örtliche Verwertungsgesellschaft nur unbefriedigend funktioniert. Er wird darüber anhand konkreter Fälle detailliert entscheiden.

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Der Vorstand konnte zudem Kenntnis nehmen von erneut erfreulichen Verteilungsergebnissen. Im Juni 2019 wurden Fr. 43,7 Mio. an die Bezugsberechtigten im In- und Ausland ausbezahlt.

Schliesslich beschloss der Vorstand Änderungen des Verteilungsreglements und mehrere Anpassungen in den allgemeinen Bedingungen des Wahrnehmungsvertrags, nötig geworden durch das liechtensteinische Verwertungsgesellschaftengesetz und die Richtlinie der EU zu den Verwertungsgesellschaften. Die angepassten Wahrnehmungsbedingungen werden allen Mitgliedern demnächst zugestellt. Die Änderungen des Verteilungsreglements werden nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde auf den Publikationskanälen der SUISA vorgestellt.

Nach den Sitzungen traf sich der Vorstand mit den Abteilungsleitern und der Geschäftsleitung im Rahmen eines Nachtessen zu einem Austausch und zum Kennenlernen einiger neuer Kadermitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

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Die Sommersitzung des SUISA-Vorstands fand, wie in den vergangenen Jahren üblich, am Vortag der Generalversammlung, also am Donnerstag, 20. Juni 2019, in Biel statt. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Sommersitzung des SUISA-Vorstands

Der Vorstand der SUISA traf sich zur Sommersitzung vor der Generalversammlung, die tags darauf wie im Bild gezeigt im Kongresszentrum in Biel über die Bühne ging. (Foto: Natalie Schlumpf)

Neben den üblichen letzten Vorbereitungen zur Generalversammlung hat der Vorstand Kenntnis genommen vom umfassenden Bericht der Revisionsstelle zum Geschäftsjahr 2018. Grundsätzlich stellt die Revision der Unternehmensleitung ein gutes Zeugnis aus. Sie schlägt aber auch einige Verbesserungen vor. Die Geschäftsleitung wurde nun vom Vorstand beauftragt, die vorgeschlagenen Verbesserungsmassnahmen in die Wege zu leiten.

Ein wichtiges Thema an der Vorstandssitzung waren die Aussichten für das Joint Venture Mint, dessen zweites Betriebsjahr Ende März 2019 abgeschlossen wurde.…Weiterlesen

Kommen Sie zahlreich an unsere Generalversammlung in Biel

Liebe Mitglieder, am Freitag 21. Juni, ist es wieder so weit. Sie werden an unserer Generalversammlung die Gelegenheit haben, mit den Führungsverantwortlichen Ihrer Genossenschaft SUISA in Kontakt zu treten und über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft mitzubestimmen. An diesem Tag sollten Sie möglichst zahlreich nach Biel kommen. Von Andreas Wegelin, CEO

Kommen Sie zahlreich an unsere Generalversammlung in Biel

Bestimmen Sie mit über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft und erfahren Sie Neuigkeiten von Ihrer Genossenschaft aus erster Hand bei Ihrer Teilnahme an der SUISA-Generalversammlung. (Foto: Sibylle Roth)

An der bevorstehenden Generalversammlung gilt es, zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen und – zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA – eine Konzernrechnung zu genehmigen. Die SUISA hat sich für das digitale Zeitalter, in welchem das Hören von Musikaufnahmen über das Internet zusehends wichtiger wird, neue Strukturen gegeben: Einerseits beteiligt sich das Mutterhaus an einem Joint Venture mit der amerikanischen SESAC, andrerseits werden die Online-Lizenzen neu europa- oder sogar weltweit von einer Tochtergesellschaft namens SUISA Digital Licensing mit Sitz in Liechtenstein vergeben.

Lassen Sie sich weiter aus erster Hand informieren über die neuesten Entwicklungen bei der Urheberrechtsgesetzgebung. Sowohl auf europäischer Ebene wie auch in der Schweiz ist hier einiges in Bewegung. Die europäische Gesetzesvorlage hat vor allem junge Internetnutzer zu Protesten im Netz und auf die Strasse getrieben. Angefeuert von den Social Media Plattformen wird behauptet, wegen dem neuen Urheberrecht sei die Meinungsäusserungsfreiheit ernsthaft in Gefahr.

Wie es wirklich um den Schutz der Urheber und ihrer Werke beim Austausch auf dem weltweiten Internet-Marktplatz steht, lesen Sie hier auf dem SUISAblog und erfahren sie aus erster Hand, unter anderem von Ständerätin Géraldine Savary an unserer GV.

Auch bei unserer FONDATION SUISA, der Förderstiftung für Schweizer Musik, geht man neue Wege: Anstatt Preise an bereits bekannte Musikerinnen auszurichten, sollen durch Anstossfinanzierungen neue Musikprojekte vermehrt ins Blickfeld kommen. Ich wünsche Ihnen eine bereichernde Lektüre auf unserem SUISAblog] und würde mich sehr freuen, Sie am Freitag, 21. Juni 2019, an unserer Generalversammlung in Biel persönlich begrüssen zu können.

Hier geht’s zur Anmeldung und zu den Unterlagen für die Generalversammlung.

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Bericht aus dem Vorstand: Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018 Der SUISA-Vorstand und seine Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie für Organisation und Kommunikation trafen sich zu den ordentlichen Frühjahrssitzungen am 9. und 10. April 2019 am SUISA-Hauptsitz in Zürich. Das wichtigste Thema an der Frühjahrsitzung sind traditionellerweise die Beschlüsse über die Jahresrechnung des vergangenen Jahres zuhanden der Generalversammlung. Die SUISA erstellt ab diesem Jahr zwei Rechnungen nach dem Standard Swiss GAAP FER. Weiterlesen
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  1. Gerhard Hählen sagt:

    Wie kommt man zu einem Anmeldeformular für die GV und mit Programm der GV? Seit ich die digitale Version der Kommunikation angemeldet habe, kriege ich kein Anmeldeformular für die GV mehr?!?

  2. E.Rick Sommer sagt:

    Liebe SUISA am 21. Juni ist die GV in Biel könnten Sie vielleicht die Uhrzeit angeben wann beginnt die GV
    mit Freundlichen Gruss Rick

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Liebe Mitglieder, am Freitag 21. Juni, ist es wieder so weit. Sie werden an unserer Generalversammlung die Gelegenheit haben, mit den Führungsverantwortlichen Ihrer Genossenschaft SUISA in Kontakt zu treten und über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft mitzubestimmen. An diesem Tag sollten Sie möglichst zahlreich nach Biel kommen. Von Andreas Wegelin, CEO

Kommen Sie zahlreich an unsere Generalversammlung in Biel

Bestimmen Sie mit über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft und erfahren Sie Neuigkeiten von Ihrer Genossenschaft aus erster Hand bei Ihrer Teilnahme an der SUISA-Generalversammlung. (Foto: Sibylle Roth)

An der bevorstehenden Generalversammlung gilt es, zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen und – zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA – eine Konzernrechnung zu genehmigen. Die SUISA hat sich für das digitale Zeitalter, in welchem das Hören von Musikaufnahmen über das Internet zusehends wichtiger wird, neue Strukturen gegeben: Einerseits beteiligt sich das Mutterhaus an einem Joint…Weiterlesen

Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018

Der SUISA-Vorstand und seine Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie für Organisation und Kommunikation trafen sich zu den ordentlichen Frühjahrssitzungen am 9. und 10. April 2019 am SUISA-Hauptsitz in Zürich. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Bericht aus dem Vorstand: Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018

Neben der Genossenschaft SUISA gibt es nun auch eine SUISA-Gruppe, zu der die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing und die 50%-Beteilung am Joint Venture Mint Digital Services AG gehören. (Foto: Natalie Schlumpf)

Das wichtigste Thema an der Frühjahrsitzung sind traditionellerweise die Beschlüsse über die Jahresrechnung des vergangenen Jahres zuhanden der Generalversammlung. Die SUISA erstellt ab diesem Jahr zwei Rechnungen nach dem Standard Swiss GAAP FER. Eine Rechnung des Mutterhauses, der Genossenschaft SUISA, und eine sogenannte Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe. Zur Gruppe gehört die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing mit Sitz in Vaduz (FL) und die 50%-Beteiligung an der Firma Mint Digital Services AG, Zürich, ein Joint Venture der SUISA mit der amerikanischen Gesellschaft für Musikrechte SESAC.

Die Jahresrechnung der Gruppe wie auch des Mutterhauses schliessen gesamthaft erfreulich. Die Gesamteinnahmen haben einen neuen Höchststand von 160,8 Mio. Franken erreicht. Dazu beigetragen haben mit erstmals über Fr. 10 Mio. die Einnahmen aus Lizenzierung des Online-Musikgeschäfts.

Leider sind die Nebeneinnahmen vergangenes Jahr wesentlich geringer ausgefallen. Der Grund liegt im schlechten Anlagejahr. So gab es 2018 nur 0,6 Mio. Franken Wertschriftenertrag. 2017 waren es 3 Mio. Franken. Dieses Geld fehlt nun bei der Deckung des Aufwands 2018. Trotzdem sollen die Kostenabzüge auf den Abrechnungen an die Mitglieder nicht ansteigen. Der Vorstand beschloss deshalb, mehr Geld aus den freiwerdenden Verpflichtungen zur Finanzierung der Kosten zu verwenden, und hat deshalb die Zusatzverteilung von 7% auf 5% reduziert.

Vorbereitungen auf die Generalversammlung

Weitere Themen waren die Vorbereitung der übrigen Geschäfte für die Generalversammlung: die Auseinandersetzung mit den Risiken der Gesellschaft, den daraus entstehenden Lagebericht und Verabschiedung des gesamten Geschäftsberichts zuhanden der GV. Schliesslich waren die Wahlvorschläge für zwei aus dem Vorstand zurücktretende Mitglieder zu beschliessen und aufgrund der neuen Statuten notwendig gewordene Dokumente zu Anlagepolitik und zur Entschädigung der Vorstandsmitglieder zu verabschieden.

Der Vorstand hat davon Kenntnis genommen, dass sich die Geschäftsleitung mit den zuständigen Abteilungen darum bemüht und sich einsetzt, das Inkasso von Vergütungen aus dem Ausland zu tätigen. Es gilt dabei zu beachten, dass Gesetze, Tarife und Verteilungsregeln bei unseren Schwestergesellschaften unterschiedlich sind und die SUISA nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann. Der Vorstand lehnte aus diesem Grund die Vergleichsforderung eines Mitglieds ab, welches der Ansicht war, zu geringe Vergütungen für Nutzungen aus dem Ausland erhalten zu haben.

Zuletzt musste der Vorstand Abschied nehmen von der Direktionsassistentin Dora Zeller, welche die SUISA in Richtung Pensionierung verlässt. Der Präsident Xavier Dayer bedankte sich im Namen des gesamten Vorstands für die mit Bravour wahrgenommene Drehscheibenfunktion, welche Dora Zeller die letzten 10 Jahre innehatte, und wünschte ihr alles Gute für den beginnenden dritten Lebensabschnitt.

«Jahresergebnis der SUISA Gruppe: Starkes Wachstum im Online-Bereich» (PDF), Medienmitteilung, 4. Juni 2019

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SUISA-Generalversammlung: Die Meinung der Mitglieder zähltSUISA-Generalversammlung: Die Meinung der Mitglieder zählt Die Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 21. Juni 2019, im Kongresszentrum Biel (Konzertsaal) statt. Zum ersten Mal werden der Generalversammlung zwei Rechnungen präsentiert; ein Novum in der SUISA-Geschichte. Weiter stehen Wahlgeschäfte an: Es geht um die Gesamterneuerung des Vorstands sowie der Verteilungs- und Werkkommission sowie die Ersatzwahl in die Beschwerdekommission. Weiterlesen
International musizieren, zu Hause mit der SUISA kommunizierenInternational musizieren, zu Hause mit der SUISA kommunizieren Wie komme ich zu meinen Urheberrechtsvergütungen für meine Konzerte im Ausland? Was muss ich bei der Werkanmeldung beachten, wenn der Co-Autor meines Songs Mitglied bei einer ausländischen Verwertungsgesellschaft ist? Wichtige und häufige Fragen rund um die internationale musikalische Tätigkeit werden hier beantwortet. Weiterlesen
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Der SUISA-Vorstand und seine Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie für Organisation und Kommunikation trafen sich zu den ordentlichen Frühjahrssitzungen am 9. und 10. April 2019 am SUISA-Hauptsitz in Zürich. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Bericht aus dem Vorstand: Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018

Neben der Genossenschaft SUISA gibt es nun auch eine SUISA-Gruppe, zu der die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing und die 50%-Beteilung am Joint Venture Mint Digital Services AG gehören. (Foto: Natalie Schlumpf)

Das wichtigste Thema an der Frühjahrsitzung sind traditionellerweise die Beschlüsse über die Jahresrechnung des vergangenen Jahres zuhanden der Generalversammlung. Die SUISA erstellt ab diesem Jahr zwei Rechnungen nach dem Standard Swiss GAAP FER. Eine Rechnung des Mutterhauses, der Genossenschaft SUISA, und eine sogenannte Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe. Zur Gruppe gehört die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing mit Sitz in Vaduz (FL) und die 50%-Beteiligung an der…Weiterlesen

SUISA-Generalversammlung: Die Meinung der Mitglieder zählt

Die Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 21. Juni 2019, im Kongresszentrum Biel (Konzertsaal) statt. Zum ersten Mal werden der Generalversammlung zwei Rechnungen präsentiert; ein Novum in der SUISA-Geschichte. Weiter stehen Wahlgeschäfte an: Es geht um die Gesamterneuerung des Vorstands sowie der Verteilungs- und Werkkommission sowie die Ersatzwahl in die Beschwerdekommission. Text von Dora Zeller

SUISA-Generalversammlung 2019: Die Meinung der Mitglieder zählt

Nachdem sich die stimmberechtigten Mitglieder und Gäste letztes Jahr im Bierhübeli Bern getroffen hatten (im Bild), findet die nächste Generalversammlung der SUISA am Freitag, 21. Juni 2019, im Konzertsaal des Kongresszentrums Biel statt. (Foto: Manu Leuenberger)

An der SUISA-Generalversammlung 2019 wird den stimmberechtigten Mitgliedern unter dem Traktandum Geschäftsbericht neben der gewohnten Jahresrechnung der Genossenschaft für das Jahr 2018 erstmals auch der Abschluss einer Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe zur Genehmigung vorgelegt. Die Konzernrechnung enthält die Jahresabschlüsse der Gesellschaften, die direkt oder indirekt von der SUISA kontrolliert werden. Dazu gehört die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing AG mit Sitz in Vaduz (FL) sowie das Joint Venture Mint Digital Services AG, an dem die SUISA eine Beteiligung von 50% hält. Beide Abschlüsse wurden von der Revisionsstelle BDO geprüft und zur Genehmigung empfohlen.

Wahl des Vorstands

Von den 15 aktuellen Mitgliedern des Vorstands der SUISA stellen sich 13 zur Wiederwahl für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Zwei Bisherige werden den Vorstand aufgrund der Amtszeitbeschränkung verlassen: Marco Zanotta (Vizepräsident) und Bertrand Liechti (Präsident der Vorstandskommission Finanzen und Kontrolle) haben während zwanzig Jahren die Geschicke der SUISA mitgestaltet. Vor ihrer offiziellen Verabschiedung werden sie auf ihre Amtszeit zurückblicken und ihre Erinnerungen und Highlights mit den Anwesenden teilen.

Mit den vorgeschlagenen zwei neuen Mitgliedern soll der Vorstand verjüngt werden. Der Genfer Grégoire Liechti, Jahrgang 1981, soll Bertrand Liechti ersetzen; die Unternehmerin Sylvie Reinhard, Jahrgang 1980, Marco Zanotta. Während Grégoire Liechti langjährige nationale wie internationale Erfahrungen im Verlegergeschäft mitbringt, ergänzt Sylvie Reinhard das Vorstandswissen im Bereich digitale Innovation und Kultur.

Weitere Wahlgeschäfte

Die Verteilungs- und Werkkommission setzt sich aus höchstens 22 Mitgliedern zusammen; 21 stellen sich zur Wiederwahl. Grégoire Liechti, Mitglied seit 2015, ist zurückgetreten und kandidiert für den Vorstand. Für den frei werdenden Sitz wird der Nominierungsausschuss rechtzeitig in den üblichen Publikationskanälen auf die Ersatzwahl anlässlich der GV 2020 hinweisen und die relevanten Musikurheber und –verleger-Verbände um eine Vorauswahl bitten.

An der GV 2018 blieb der für die zweite fachkundige Person reservierte Sitz in der neu geschaffenen Beschwerdekommission vakant. Der Vorstand beantragt jetzt der Generalversammlung, Marco Zanotta als externes Mitglied in die Beschwerdekommission zu wählen. Er ist weder Auftraggeber noch Mitglied der SUISA.

Vergütungen und Anlagepolitik

Die an der letzten Generalversammlung revidierten Statuten, in Kraft seit dem 1. Januar 2019, weisen der Generalversammlung neue Kompetenzen zu. Sie ist zuständig für die Vergütungen und die sonstigen Leistungen an den Präsidenten oder die Präsidentin und an die Mitglieder des Vorstands und für die allgemeine Anlagepolitik. Der Vorstand legt dazu das seit 2009 geltende Entschädigungsreglement vor und hat die allgemeinen Grundsätze zur Anlagepolitik ausgearbeitet und beantragt dessen Genehmigung.

Zu guter Letzt bietet die SUISA-GV einmal mehr Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Mitgliedern und mit Gästen aus Politik, Kultur, Verbänden etc. sowie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SUISA ins Gespräch zu kommen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten zur Mitbestimmung und zum Austausch und kommen Sie möglichst zahlreich am Freitag, 21. Juni 2019, nach Biel.

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Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

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Die Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 21. Juni 2019, im Kongresszentrum Biel (Konzertsaal) statt. Zum ersten Mal werden der Generalversammlung zwei Rechnungen präsentiert; ein Novum in der SUISA-Geschichte. Weiter stehen Wahlgeschäfte an: Es geht um die Gesamterneuerung des Vorstands sowie der Verteilungs- und Werkkommission sowie die Ersatzwahl in die Beschwerdekommission. Text von Dora Zeller

SUISA-Generalversammlung 2019: Die Meinung der Mitglieder zählt

Nachdem sich die stimmberechtigten Mitglieder und Gäste letztes Jahr im Bierhübeli Bern getroffen hatten (im Bild), findet die nächste Generalversammlung der SUISA am Freitag, 21. Juni 2019, im Konzertsaal des Kongresszentrums Biel statt. (Foto: Manu Leuenberger)

An der SUISA-Generalversammlung 2019 wird den stimmberechtigten Mitgliedern unter dem Traktandum Geschäftsbericht neben der gewohnten Jahresrechnung der Genossenschaft für das Jahr 2018 erstmals auch der Abschluss einer Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe zur Genehmigung vorgelegt. Die Konzernrechnung enthält die Jahresabschlüsse der Gesellschaften, die…Weiterlesen

Das erste Jahr der SUISA Digital Licensing AG

Vor etwas mehr als eineinhalb Jahren gründete die SUISA ihre Tochtergesellschaft, die SUISA Digital Licensing AG. Die Tochtergesellschaft hat nun ihr erstes vollständiges Geschäftsjahr hinter sich. Ein Jahr, das vollumfänglich im Zeichen des Aufbaus stand und eine Vielzahl neuer Erkenntnisse brachte. Es ist Zeit für einen Rückblick und ein erstes Zwischenfazit. Text von Fabian Niggemeier

Das erste Jahr der SUISA Digital Licensing AG

Das erste Geschäftsjahr der SUISA Digital Licensing AG war geprägt von Verhandlungen mit vielen «Music Service Providern», erfolgreich geführt gemeinsam mit der SESAC Digital Licensing AG. (Foto: MichaelJayBerlin / Shutterstock.com)

Mit der Gründung der Tochtergesellschaft, kurz SUISA Digital genannt, lagert die SUISA die gesamte grenzüberschreitende und internationale Onlinelizenzierung aus. Neu ist die SUISA selbst nur noch für die Lizenzierung von Musiknutzungen auf Homepages und Musikdiensten zuständig, die sich nur an Schweizer Publikum richten.

Die Aufgaben der SUISA Digital

Seit bald sechs Jahren vergibt die SUISA für Online-Nutzungen paneuropäische Lizenzen. Mit anderen Worten werden die Rechte der SUISA-Mitglieder in der Onlinewelt nicht nur für die Schweiz vergeben, sondern direkt für ganz Europa. Dank hervorragenden IT-Systemen in diesem Bereich konnte die SUISA die Einnahmen ihrer Mitglieder beträchtlich erhöhen.

Im Jahr 2017 stand ein weiterer Schritt an: Die SUISA gründete mit der US-amerikanischen Gesellschaft SESAC das Joint Venture Mint Digital Services. Bis anhin verhandelte die SUISA Verträge mit Musikanbietern im Internet («Music Service Provider», kurz: MSP) und administrierte die Verträge im Anschluss selbst. Mit der Gründung des Joint Ventures wurden diese zwei grundlegenden Tätigkeiten getrennt und ausgelagert. Mint Digital Services ist für die Administration der Verträge verantwortlich, d.h. die technische Verarbeitung und die Rechnungstellung im Namen der Rechteinhaber, während SUISA Digital für die Marktüberwachung, die Markterschliessung und das Aushandeln der Verträge zuständig ist. Als weitere Neuerung wurde die Gültigkeit der Verträge von Europa auf fast die ganze Welt ausgedehnt.

SUISA Digital baut somit ein globales Lizenzierungssystem auf und bietet dieses System auch Dritten an. Verwertungsgesellschaften aus anderen Ländern können SUISA Digital ebenso beauftragen wie Verlage (für ihr angloamerikanisches Repertoire) oder Urheber aus aller Welt. Damit kann eine kosteneffiziente Wahrnehmung der Rechte bestmöglich sichergestellt werden.

Gemeinsame Lizenzen

SUISA Digital geht dieser Aufgabe nicht alleine nach. Es ist im Interesse der Rechteinhaber wie auch der MSP, die Verhandlungen so effizient wie möglich zu gestalten. Das heisst mit so wenig Verträgen wie möglich, so viele Rechte wie möglich zu erlangen. Aus diesem Grund bietet SUISA Digital allen MSP an, den Vertrag auf das Repertoire der SESAC Digital Licensing AG (kurz: SESAC Digital) auszuweiten. Stimmt der MSP zu, so führen SUISA Digital und SESAC Digital die Verhandlungen gemeinsam und bündeln ihr Repertoire in eine Joint License.

Dies ist im Interesse der MSP, da sie weniger Verhandlungsaufwand haben, aber auch im Interesse von SUISA Digital und SESAC Digital, denn durch die Verbindung der Repertoires, kann ein für die Anbieter hochinteressantes «Paket» angeboten werden. Der Vorteil dieses Pakets ist auch, dass dieses nicht nur Kompositionen enthält, die in der Schweiz oder Europa genutzt werden, sondern die auf der ganzen Welt auf eine rege Nachfrage stossen.

Die Verhandlungen

Mit einem kleinen, aber motivierten Team ging es Ende 2017 nun darum, die Verhandlungen vorzubereiten. Eine Vielzahl von Informationen und Zahlen mussten zusammengetragen und verknüpft werden. Die Vertragsgestaltung ausserhalb der Schweiz und Europas stellte das Verhandlungsteam vor Herausforderungen. Man einigte sich darauf, den Preis der Musik im Wesentlichen an den lokalen Stellenwert der Musik und die lokale Kaufkraft zu knüpfen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass eine angemessene Entschädigung in Rechnung gestellt werden kann, die für die Konsumenten bezahlbar bleibt.

Aus wirtschaftlichen Überlegungen war es ausserdem klar, dass zuerst die grossen MSP angegangen wurden. Die sechs grössten Anbieter sind für rund 80% des Umsatzes verantwortlich. Natürlich gilt dieser statistische Durchschnitt nicht für die Musik von allen Mitgliedern: Wer in einer spezifischen Musikrichtung tätig ist, wird allenfalls auf Plattformen, die sich speziell auf dieses Genre fokussieren, den grösseren Umsatz haben. Trotzdem galt es, die Anbieter nach der Marktgrösse zu priorisieren; im Bewusstsein, dass gewisse dieser grossen Anbieter zu den mühsamen Verhandlungspartnern gehörten.

Mit einer Mischung aus Konsequenz, Verständnis und Härte gelang es, in den Verhandlungen gute Fortschritte zu machen. Nach zwölf Monaten konnten mit allen grossen MSP Verträge abgeschlossen werden oder die Verhandlungen stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Da diese Verträge nun im Trockenen sind, gilt es die Marktabdeckung zu vervollständigen.

Bis jetzt wurden gemeinsam mit der SESAC Digital Verträge mit den folgenden Anbietern abgeschlossen:
YouTube, Spotify, Apple Music, Apple iTunes, Google Play, Deezer, Beatport, Facebook, Soundcloud, Melody VR und Qobuz.

Laufende gemeinsame Verhandlungen finden statt mit den Anbietern:
Amazon, Napster, Tidal, Juke, 7Digital, dailymotion, Mixcloud, Red Karaoke, Soundtrack your Brand, What people play, Anghami, Auro, Bleep, Emoticast, Idagio, Smule, Xtendamix, Yousician, Better Day Wireless, DJ City, Juno, Linn Record, Musically, Recisio und Radionomy.

Hinzu kommen weitere rund 20 MSP, von welchen Rückmeldung erwartet werden, sowie rund 10 MSP, welche nur national in auserwählten Territorien tätig sind.

Verteilung

Wie eingangs erwähnt werden die Verträge vom Joint Venture Mint Digital Services verarbeitet und administriert. Die Verteilung der Einnahmen erfolgt jedoch über SUISA Digital und die SUISA. Dabei liegen zwischen der Nutzungsperiode und der Verteilung mindestens sechs Monaten. Der Grund hierfür ist, dass wir im Gegensatz zum traditionellen Offlinebereich nicht das Weltrepertoire vertreten. Wir können also nicht alles in Rechnung stellen und dann verteilen, sondern nur was wir identifizieren.

Diesbezüglich sind wir auf die Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern angewiesen: Je schneller die Werke angemeldet werden, desto schneller können wir Rechnung stellen. Aus diesem Grund warten wir je nach MSP zwischen 60 und 100 Tagen mit dem Verarbeiten der Reports. Dadurch kann sichergestellt werden, dass der Grossteil der neuen und damit meistgenutzten Werke angemeldet sind und durch uns abgerechnet werden können. Verteilt werden die Einnahmen dann jeweils spätestens im Quartal, nachdem die Zahlung des MSPs Geld bei uns eingegangen ist.

Aktuell wird es auch zu grösseren Abrechnungen kommen. Da alle Verträge neu verhandelt wurden,konnte während der laufenden Verhandlungen keine Rechnung gestellt werden. In den Fällen von Spotify oder Deezer führte dies dazu, dass die Nutzungen des ganzen Jahres 2018 erst Anfang 2019 in Rechnung gestellt wurden.

Ausblick

Im zweiten Geschäftsjahr wird die SUISA Digital ihr Augenmerk erstens darauf richten, den Musikmarkt im Internet so lückenlos als möglich zu erfassen. Zweitens gilt es parallel dazu neue Märkte auch ausserhalb Europas zu erschliessen und dafür zu sorgen, dass die SUISA-Mitglieder von überall auf der Welt die ihnen zustehende Vergütung erhalten. Hierzu wird zusammen mit Mint laufend daran gearbeitet, die Systeme und Prozesse zu verbessern, um unseren Mitglieder auch zukünftig die bestmögliche Dienstleistung zu erbringen.

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Streamripping – Kassettenrekorder im InternetStreamripping – Kassettenrekorder im Internet Streamripping-Software zeichnet Audio- und Videostreams auf. Dadurch kann eine Kopie des vollständigen Streams als Datei abgespeichert werden. Im Schweizer Urheberrechtsgesetz ist eine Vergütung für die Privatkopie festgelegt, die auf Aufnahme- und Speichermedien anwendbar ist. Die Streamrip-Apps werden von der gesetzlichen Vergütungspflicht nicht erfasst – wie zuvor die Kassettenrekorder. Weiterlesen
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  1. Walter Thut sagt:

    Guten Tag,
    einen Fall welcher mich und andere von der SUISA vertretene Komponisten betrifft, und die oben genannten Zeitverschiebungen bei den Abrechnungungen fuer Urheber stark in Frage stellt, moechte ich gerne hier beschreiben:

    Die Urheber des bei dere SUISA angemeldeten Songs BACK TO THE DIRTY TOWN haben viele Millionen Clicks uf Youtube, und viele Screenshots Belege dass dieser Song seit 2017 z.B. in der Schweiz, Frankreich und den USA dauernd Webungen vorgeschaltet hat.

    Leider haben die Urherber von der SUISA noch keine einzige Ueberweisung erhalten. Obwohl die SUISA uns vor mehr als einem Jahr bestatigt hat, dass sie cies Clicks auch erfasst haben, und dass wir Verguetungen von der SUISA bis spaetestens Ende 2018 bekommen werden, haben wir noch keine einzige Abrechung dazu, und keinen einzigen Rappen ueberwiesen erhalten.

    Bei unserem digitalen Vertrieb funktioniert hingegen die Abrechnung sehr gut, und liegt bei mehreren Tausend CHF pro Jahr.

    Was stimmt hier nicht?

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SUISA macht Musik möglich

Ein neues Leitbild, ein neues Organigramm! Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Im Zentrum steht das Statement «SUISA macht Musik möglich». Auf dem gleichen Grundsatz basiert auch das neue Organigramm der SUISA. Von Irène Philipp Ziebold, COO

SUISA macht Musik möglich

Als Vermittlerin zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Musiknutzern macht SUISA Musik möglich. (Illustration: Zusammenspiel)

Fairen Umgang mit dem Schaffen der Künstler, Engagement beim Vermitteln zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Nutzern sowie Leidenschaft der SUISA-Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit. Im Zentrum des neuen Leitbilds der SUISA steht das Motto «SUISA macht Musik möglich». Auf diesen Grundsatz baut auch das neue Organigramm der SUISA auf, das seit Januar 2019 zum Tragen kommt.

Neues Organigramm

Die neue Organisation ist stärker an den Prozessen orientiert als zuvor. Damit soll gewährleistet werden, dass die Musikschaffenden für die Nutzung ihrer Musik bestmöglich vergütet werden. Mit dem geänderten Organigramm wird die Effizienz der internen Arbeitsabläufe in der SUISA weiter optimiert. Der Hauptprozess – Lizenzieren und Verteilen – steht nun in einem Departement vereint unter einem gemeinsamen Dach.

Die SUISA-Organisationsstruktur gliedert sich wie bisher in drei Departemente: Die Verantwortung über den Kernprozess liegt im neuen Departement «Operations». Dazu kommen das Departement «Regulations» für die rechtlichen Grundlagen und die internationale Werkdokumentation sowie das Departement «Services» für alle Querschnittsdienste, insbesondere Informatik, Finanzen, Human Resources und Kommunikation.

Die Kompetenzen sind somit auch auf Geschäftsleitungsebene verstärkt gebündelt. So liegt die Verantwortung in Bezug auf die Lizenzierung der verschiedenen Musiknutzungen und in der Folge die Verteilung der entsprechenden Urheberrechtsentschädigungen bei einer Person. Damit sollen aufwändige Schnittstellen vermieden und straffere Prozesse geschaffen werden. Das Ziel ist und bleibt, dass wir alle zukünftigen Entwicklungen im Interesse unserer Mitglieder angehen und dabei nie vergessen, einen zwar effizienten aber auch qualitätshohen Service anzubieten.

Neues Leitbild

Um eine (neue) Organisation zu leben, müssen im Unternehmen die Rahmenbedingungen festgehalten werden. Es ist Aufgabe eines Leitbilds, die Leitplanken, innerhalb derer die Unternehmensstrategie erreicht werden soll, zu definieren. Zudem soll das Leitbild aufzeigen, was der Unternehmenszweck eines Unternehmens ist, was dessen Identität ausmacht und welches Image angestrebt wird. Nicht zuletzt soll das Leitbild für alle Mitarbeitenden ein Orientierungsrahmen sein und motivierend wirken. Ziel ist auch, darin die Vielfalt und Realität der unterschiedlichen Mitarbeitenden und SUISA-Zielgruppen abzubilden- und widerzuspiegeln.

Das bisherige SUISA Leitbild war Ende der 90er-Jahre entstanden. Entsprechend bildete es die heutige Realität der SUISA und ihres Umfeldes nicht mehr ab und wurde den oben genannten Ansprüchen nicht mehr gerecht. Die Geschäftsleitung der SUISA hat deshalb Anfang 2017 die Erstellung eines neuen Leitbilds in Auftrag gegeben. Erarbeitet wurde das neue Leitbild innerhalb eines halben Jahres von einer Arbeitsgruppe bestehend aus 14 SUISA-Mitarbeitenden und zwei externen Experten. Vertreten waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Altersgruppen und Hierarchiestufen sowie aus den drei SUISA-Standorten.

Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Verbunden mit der optimierten Organisationsstruktur, aus der das neue Organigramm herrührt, sind wir gerüstet und arbeiten tatkräftig an der Umsetzung des Grundsatzes: SUISA macht Musik möglich!

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Einführung eines prozessorientierten Organigramms bei der SUISAEinführung eines prozessorientierten Organigramms bei der SUISA Ab 1. Januar 2019 wird die Organisationsstruktur der SUISA geändert. Der Vorstand hat auf Antrag der Geschäftsleitung die Umsetzung des Projekts «Horizon 2019» beschlossen. Weiterlesen
Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019 Unternehmen, die in ihren Geschäftsräumlichkeiten Musik im Hintergrund laufen lassen oder auf Bildschirmen Sendungen zeigen, bezahlen dafür eine Vergütung gemäss dem Gemeinsamen Tarif 3a. Ab 2019 wird die SUISA sämtliche Kunden dieses Tarifs wieder selber betreuen. Weiterlesen
Die SUISA-Mitglieder in ZahlenDie SUISA-Mitglieder in Zahlen Über 38 000 Urheber und Verleger haben die SUISA mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt. Woher stammen sie, wie alt sind sie und komponieren eher Männer oder Frauen? Die untenstehenden Zahlen und Grafiken geben Auskunft über die Mitgliederstruktur der SUISA. Weiterlesen
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Ein neues Leitbild, ein neues Organigramm! Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Im Zentrum steht das Statement «SUISA macht Musik möglich». Auf dem gleichen Grundsatz basiert auch das neue Organigramm der SUISA. Von Irène Philipp Ziebold, COO

SUISA macht Musik möglich

Als Vermittlerin zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Musiknutzern macht SUISA Musik möglich. (Illustration: Zusammenspiel)

Fairen Umgang mit dem Schaffen der Künstler, Engagement beim Vermitteln zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Nutzern sowie Leidenschaft der SUISA-Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit. Im Zentrum des neuen Leitbilds der SUISA steht das Motto «SUISA macht Musik möglich». Auf diesen Grundsatz baut auch das neue Organigramm der SUISA auf, das seit Januar 2019 zum Tragen kommt.

Neues Organigramm

Die neue Organisation ist stärker an den Prozessen orientiert als zuvor. Damit soll gewährleistet…Weiterlesen