Tagarchiv: Mitgliederservices

Neues Login-Verfahren für das Mitgliederportal «Mein Konto»

Die SUISA führt am 7. September 2021 mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung ein neues Login-Verfahren für das Mitgliederportal «Mein Konto» ein. Beim Einloggen müssen Sie künftig neben dem Passwort noch einen jeweils individuell generierten Code eingeben. Dank diesem Verfahren sind Ihre persönlichen Daten noch besser geschützt und Sie können neu Ihr Konto selber verwalten. Dieser Artikel gibt Auskunft, was Sie tun müssen, damit Sie weiterhin Zugriff auf Ihre SUISA-Daten haben. Text von Claudia Kempf

Neues Login-Verfahren für das Mitgliederportal «Mein Konto»

Am 7. September 2021 wird das neue Login-Verfahren für das Mitgliederportal «Mein Konto» aktiviert. (Foto: ArthurStock / Shutterstock.com, Bearbeitung: Nina Müller)

Sicherheit ist uns wichtig. Damit Ihre Daten noch besser geschützt sind, führen wir in «Mein Konto» die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Bei diesem Login-Verfahren sind für den eindeutigen Identitätsnachweis neben dem Passwort zusätzlich eine zweite Sicherheitsangabe zu erfassen, damit der Zugriff auf das persönliche Konto möglich ist.

Künftig benötigen Sie neben der Eingabe von Benutzernamen und Passwort einen Code, der bei jeder Anmeldung neu generiert wird. Diese Art des Anmeldens mit zwei Sicherheits-Angaben – Passwort und Code – heisst Zwei-Faktor-Authentifizierung. Bei sensiblen Daten lohnt es sich, neben einem sicheren Passwort eine zusätzliche Sicherheitsstufe gegen den unbefugten Zugriff durch Dritte einzubauen.

Welche Möglichkeiten bietet das neue Login-Verfahren?

Dank dem erhöhten Sicherheitsstandard wird Ihnen in Zukunft der Umgang mit «Mein Konto» erleichtert. Neu können Sie den Benutzernamen frei wählen und müssen sich nicht mehr über die von der SUISA zugeteilte «M-Nummer» (Ihre bisherige fixe Login-Nummer) einloggen.

Sie können zudem Ihr Benutzerkonto selber verwalten und Dritten, zum Beispiel für Ihren Manager oder Ihre Managerin, einen eigenen Zugang erstellen. Es ist auch möglich, die Berechtigungen nach Services freizugeben oder einzuschränken. Sie entscheiden, ob die Drittperson beispielsweise nur Ihre Werke, aber nicht Ihre Abrechnungen sehen kann oder ob die Person für Sie Werke anmelden darf.

Wie läuft die Umstellung auf das neue Login-Verfahren ab?

Am 7. September 2021 wird das neue Login-Verfahren aktiviert. Bestehende Logins sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gültig. Damit Sie «Mein Konto» danach nutzen können, müssen Sie sich ab dem 7. September 2021 auf www.suisa.ch/mein-konto neu registrieren. Alle bisherigen «Mein Konto»-Benutzer/-innen erhalten die für die Umstellung erforderlichen Registrierungsangaben Mitte August per Post zugestellt. Diese Registrierungsangaben sind ab dem 7. September 2021 für 30 Tage gültig und können nur einmalig verwendet werden.

Wie funktioniert das erstmalige Login?

Als Erstes müssen Sie ein neues Benutzerkonto für sich eröffnen und hierfür einen Benutzernamen und ein Passwort bestimmen. In einem zweiten Schritt können sie mittels Eingabe der per Post erhaltenen Registrierungsangaben Ihr persönliches «Mein Konto»-Profil freischalten. Danach können Sie als Administrator für weitere Personen ein Benutzerkonto erstellen und diesen Zugriff auf Ihre Daten geben.

Es wird ausschliesslich das Login-Verfahren erneuert. Alle Ihre bisherigen Angaben – wie Entwürfe für Werkanmeldungen oder bereits gesendete Werkanmeldungen – sind von der Umstellung nicht betroffen und bleiben in Ihrem «Mein Konto» abrufbar.

Dank der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist der Zugriff auf Ihre Daten für Sie flexibler gestaltbar. Zugleich erhöhen wir damit die Sicherheit von «Mein Konto» und können dadurch in Zukunft das Angebot der Online-Dienstleistungen für unsere Mitglieder ausbauen.

Bei Fragen zur Registrierung und Anmeldung helfen folgende Funktionen unter www.suisa.ch/mein-konto weiter:

  • Eine Bedienungsanleitung (PDF) führt Sie Schritt für Schritt durchs Login-Verfahren.
  • In unserem Hilfebereich finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.
Noch kein Zugang zu «Mein Konto»?
Bestellen Sie Ihre Registrierungsangaben unter: www.suisa.ch/mein-konto
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Die SUISA ist auch in schwierigen Zeiten eine verlässliche Ansprechpartnerin

Liebe Mitglieder, wir stecken seit 15 Monaten in der Coronakrise und versuchen, so gut es geht, trotzdem für Sie ein verlässlicher Partner zu sein, wenn es um die Wahrnehmung Ihrer Urheberrechte geht. Zum zweiten Mal müssen wir die Generalversammlung auf dem Zirkulationsweg durchführen. Von Andreas Wegelin, CEO

Die SUISA ist auch in schwierigen Zeiten eine verlässliche Ansprechpartnerin

Die SUISA ist auch in düsteren Zeiten für ihre Mitglieder ein Lichtblick und eine verlässliche Ansprechpartnerin. (Foto: Tabea Hüberli)

Dass auch 2021 keine physische Generalversammlung stattfindet, schmerzt den Vorstand, die Geschäftsleitung und alle Mitarbeitenden sehr. Die Generalversammlung ist der Höhepunkt im Jahreszyklus unseres Unternehmens. Erst die direkte Begegnung mit Ihnen zeigt uns, ob wir auf dem richtigen Weg sind, ob unsere Dienstleistungen Ihre Bedürfnisse decken und was wir allenfalls noch besser machen müssen.

Auch hätten wir gerne persönlich näher erörtert, wie sich die finanzielle Lage Ihrer Genossenschaft in diesen schwierigen Zeiten entwickelt, nachdem die Konzerte nicht mehr stattfanden und keine Lizenzeinnahmen dafür fliessen.

Das Jahresergebnis 2020 ist noch einigermassen ansprechend ausgefallen (–12%). Für das Ergebnis des laufenden Jahres hoffen wir auf baldige Lockerung der Veranstaltungsverbote und Öffnung der Lokale, damit der Verlust sich erneut im Rahmen von 10% im Vergleich zu 2020 bewegt.

Auswirkung der Veranstaltungsverbote erst mit Verzögerung ersichtlich

Sie werden möglicherweise diesen Rückgang der Einnahmen der SUISA in den Abrechnungen ebenfalls spüren. Entgangene Vergütungen für ausgefallene Liveauftritte werden erst in den Abrechnungen, welche wir jetzt im Laufe des Jahres 2021 aus den Einnahmen 2020 auszahlen, tiefere Beträge zur Folge haben. Mit den Abrechnungen im 2021 wird also verzögert ersichtlich, wie sich die behördlich verordneten Corona-Massnahmen auf die Auszahlung der Urheberrechte auswirken.

Dasselbe gilt für die Massnahmen, die im Zusammenhang mit der zweiten Pandemie-Welle seit 21. Dez. 2020 zu einem erneuten Shutdown führten. Davon werden die Auszahlungen auch noch im Jahr 2022 betroffen sein.

Corona-Nothilfe für Mitglieder der SUISA

Die Generalversammlung 2020 hat die Äufnung eines Hilfsfonds für Mitglieder beschlossen ((Link zum Artikel)), welche wegen der Coronakrise weniger SUISA-Einnahmen haben. Dieser Fonds besteht weiterhin. Die SUISA bietet ihren Mitgliedern weitere Möglichkeiten zur Überbrückung von finanziellen Engpässen an: Es ist auch möglich, Vorschüsse auf künftige Abrechnungen zu bekommen. Schliesslich besteht die Möglichkeit, dass Urheber/-innen, die in Not geraten, eine Unterstützungszahlung aus der Stiftung Urheber- und Verleger-Fürsorge erhalten können.

Ausbau der Online-Dienstleistungen

Die SUISA ist also auch in der Krise Ihre Ansprechpartnerin. Wir versuchen unter Einhaltung einer strikten Ausgabendisziplin insbesondere bei den Personalkosten mit unseren Dienstleistungen für Sie da zu sein.

Das gelingt unter anderem mit vermehrter Digitalisierung des Geschäftsverkehrs zwischen Ihnen und der SUISA. Seit Mitte Mai 2021 ist unser «Business Intelligence»-Tool, der Royalty Report, für alle Bezugsberechtigten freigeschaltet. Es ist also höchste Zeit, dass Sie sich einen Online-Zugang zu Ihrem SUISA-Konto zulegen und möglichst bald zeitnah von unseren digitalen Services profitieren. So können wir trotz der Pandemie die Transparenz und die Dienstleistungen für unsere Mitglieder kontinuierlich erweitern.

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Die SUISA ist auch in schwierigen Zeiten eine verlässliche Ansprechpartnerin

Die SUISA ist auch in düsteren Zeiten für ihre Mitglieder ein Lichtblick und eine verlässliche Ansprechpartnerin. (Foto: Tabea Hüberli)

Dass auch 2021 keine physische Generalversammlung stattfindet, schmerzt den Vorstand, die Geschäftsleitung und alle Mitarbeitenden sehr. Die Generalversammlung ist der Höhepunkt im Jahreszyklus unseres Unternehmens. Erst die direkte Begegnung mit Ihnen zeigt uns, ob wir auf dem richtigen Weg sind, ob unsere Dienstleistungen Ihre Bedürfnisse decken und was wir allenfalls noch besser machen müssen.

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Der Royalty Report ist online

Neues aus «Mein Konto»: Der Royalty Report verschafft dank verständlichen Grafiken einen raschen Überblick über die Entwicklung der Urheberrechtseinnahmen der letzten fünf Jahre und ermöglicht individuelle Auswertungen per Mausklick. Text von Claudia Kempf

Der Royalty Report ist online

Die Benutzer/-innenoberfläche des SUISA Royalty Reports. Das Datenanalyse-Tool steht allen Mitglieder über das Portal «Mein Konto» zur Verfügung. (Bild: SUISA)

Das Mitgliederportal der SUISA ist beliebt und wird rege genutzt. Über zwei Drittel aller Mitglieder verfügen über einen Zugang zu «Mein Konto» und nutzen die Vorteile des Portals. Seit Mai 2021 ist das Portal um eine wesentliche Funktion reicher: der Royalty Report. Mit diesem neu eingeführten Analyse-Tool können statistische Auswertungen der eigenen SUISA-Einnahmen erstellt und grafisch aufbereitet werden.

In den SUISA-Abrechnungen sind viele Informationen enthalten. In «Mein Konto» sind die Abrechnungen als navigierbare PDFs einsehbar. Eine kumulierte Auswertung dieser Daten verlangte bisher manuellen oder – für Verlage mit elektronischen Abrechnungen – technischen Aufwand.

Dieser Zusatzaufwand fällt ab sofort weg: Mit dem Royalty Report können alle Mitglieder per Mausklick Antworten erhalten auf Fragen wie: Welches meiner Werke läuft am besten in einem bestimmten Land? Welches Werk hat im vergangenen Jahr am meisten Umsatz generiert? In welchen Bereichen wurde ein Werk am meisten genutzt: Radio, Online oder in Diskotheken?

Der Royalty Report ist interaktiv

Die Grundeinstellung gibt einen Überblick über alle Werknutzungen der letzten fünf Jahre sowie des laufenden Geschäftsjahres. Auf den ersten Blick ist ersichtlich: Welchen Umsatz habe ich mit wie vielen Werken erzielt? Wann wurden die Werke wo genutzt? Welches sind die Top-Werke und welchen Umsatz haben sie in dieser Zeit generiert. Habe ich mehr als Textautor oder Komponist, als Original- oder Subverleger verdient? Werden meine Werke mehr auf Spotify oder Apple Music genutzt?

Der Royalty Report ist interaktiv. Mit einem Klick zum Beispiel auf ein Werk oder ein Land passt sich die gesamte Darstellung auf das ausgewählte Werk oder Land an. Das Link-Zeichen (das Kettensymbol) in der Werkliste führt direkt in die Werkdatenbank und gibt Auskunft, wie das entsprechende Werk bei der SUISA registriert ist.

Dank diverser Filterfunktionen können die Einnahmen nach unterschiedlichen Kriterien angezeigt werden wie Abrechnungsdatum, Nutzungsperiode, Land, Verteilungsklasse, Werk oder Online-Musikanbietern. Um einen vertieften Einblick zu gewinnen, sind die Selektionskriterien beliebig kombinierbar. Das Programm ermöglicht zudem einen Export der gefilterten Daten nach Excel. Die Abrechnungen und Nutzungsperioden können mit einem Klick auf die Pfeile vor den jeweiligen Auswahlkriterien noch weiter präzisiert werden, sodass eine Auswertung auch für eine einzelne Abrechnung möglich ist.

Bei Fragen zur Bedienung des Royalty Reports helfen folgende Funktionen weiter:

  • Info-Buttons: Diese erscheinen, wenn man auf der Benutzer/-innenoberfläche mit der Maus oben rechts über ein Feld fährt, und enthalten Informationen über die Daten, die in diesem Bereich angezeigt werden.
  • Ein Manual fasst die wichtigsten Funktionen zusammen und enthält Tipps und Tricks zur Benutzung des Royalty Reports sowie Erklärungen zu den unterschiedlichen Ansichten und Verteilungsklassen.
  • • Ein Video zeigt die wichtigsten Bedienungshinweise:

Der Royalty Report wird auf Englisch angeboten. Im Manual finden sich Übersetzungen aller Begriffe und Info-Buttons, die im Report verwendet werden.

Der Royalty Report basiert auf dem Datenauswertungsprogramm von Microsoft Office. Der Softwareentwickler empfiehlt, die Anwendung auf einem Rechner mit einem Browser der neusten Generation zu verwenden. Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets sind für die Verarbeitung von grossen Datenmengen nicht geeignet.

Das Mitgliederportal wird mittelfristig zur zentralen Anlaufstelle für unsere Mitglieder ausgebaut, damit die Kernaufgaben der SUISA schneller und kosteneffizienter angeboten werden können. Der Royalty Report ist ein relevanter Schritt in die digitale Zukunft. Ein nächster Schritt wird die Erneuerung des Login-Verfahrens sein, damit die Mitglieder den Online-Account komplett selbständig verwalten können.

Der Zugang zu «Mein Konto» und somit zum Royalty Report steht allen Mitgliedern der SUISA offen. Bestellen Sie jetzt ein Login für das persönliche Online-Benutzer/-innenkonto: www.suisa.ch/mein-konto

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Die Benutzer/-innenoberfläche des SUISA Royalty Reports. Das Datenanalyse-Tool steht allen Mitglieder über das Portal «Mein Konto» zur Verfügung. (Bild: SUISA)

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Veränderungen im SUISA-Organigramm

Im Zuge der Pensionierung unserer Abteilungsleiterin Internationale Dokumentation hat die Geschäftsleitung per 1. März 2021 verschiedene Änderungen im Organigramm der SUISA beschlossen. Damit verbunden kam es auch zu Wechseln bei den personellen Verantwortlichkeiten. Text von Irène Philipp Ziebold

Veränderungen im SUISA-Organigramm

Fast ein halbes Jahrhundert arbeitete Brigitte Küng (im Bild bei einem Kaderseminar im Jahr 2012) für die SUISA und leitete zuletzt die Abteilung Internationale Dokumentation. (Foto: Günter Bolzern)

Nach über 48-jähriger Tätigkeit bei der SUISA ist Brigitte Küng auf Ende Februar 2021 pensioniert worden.

1972 hatte sie in der SUISA ihre Lehre begonnen – und ist der SUISA fast ein halbes Jahrhundert lang treu geblieben! Zuerst war sie in der Verteilung der Tonträgerlizenzen bei der damaligen MECHANLIZENZ tätig, ab 1973 setzte sie ihre Arbeit in der fusionierten SUISA fort. Sie arbeitete fortan in der internationalen Dokumentation und übernahm schliesslich die Leitung dieser Abteilung, die sie bis zu ihrer Pensionierung erfolgreich führte.

Zusätzlich war Brigitte Küng auch zuständig für das Weltverzeichnis der «Compositeurs, Auteurs und Editeurs (CAE)», welches heute IPI (Interested Party Information) heisst und weltweit alle Bezugsberechtigten im Urheberrecht abbildet. Sie wurde zu einer sehr geschätzten Ansprechpartnerin für Dokumentationsfragen bei Kolleginnen und Kollegen rund um den Globus. Bei neuen Verwertungsgesellschaften gab Brigitte Küng Kurse zu Aufbau und Pflege der Dokumentationsdaten. Dafür war sie auf mehreren Kontinenten unterwegs.

Wir danken Brigitte Küng herzlich für ihre langjährige Treue und ihre ausgezeichnete Arbeit für die SUISA!

Wolfgang Rudigier übernimmt die Abteilung Internationale Dokumentation

Die wertvolle Arbeit von Brigitte Küng führt Wolfgang Rudigier weiter. Ab 1. März 2021 hat er zusätzlich zur Abteilung Verteilung auch die Verantwortung für die Internationale Dokumentation übernommen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Abteilungsleiter in der Verteilung verfügt Wolfgang Rudigier über fundiertes Wissen im Bereich der Dokumentation. Dank dieser Kompetenzen können Synergien geschaffen werden – zumal Dokumentation und Verteilung prozessual sehr nahe beieinander liegen.

Claudia Kempf neu zuständig für die Gruppe Abrechnungsauskünfte Inland

Im Gegenzug hat die bis anhin bei der Abteilung Verteilung angegliederte Gruppe Abrechnungsauskünfte Inland per 1. März 2021 in die Mitgliederabteilung zu Claudia Kempf gewechselt. Die Mitgliederabteilung kann durch diese Organisationsänderung eine gesamtheitliche Dienstleistung erbringen und die SUISA-Mitglieder sowohl punkto Wahrnehmungsvertrag und Werkanmeldungen als auch in Abrechnungsbelangen betreuen und beraten.

Hansruedi Jung betreut IPI

Das IPI (Interested Party Information) wurde neu in die Abteilung Informatik integriert und steht unter der Verantwortung von Hansruedi Jung, Leiter Systemtechnik. Beim IPI handelt es sich um unsere internationale Datenbank der Urheber/-innen und Verleger/-innen, in der Mitgliederverträge der ganzen Welt abgebildet sind. Die technische Infrastruktur des IPI gehört der SUISA. Sie stellt den Schwestergesellschaften, die das System nutzen, für diese Dienstleistung jährlich Rechnung.

Neuorganisationen Teamleiter/-innen

Diese Änderungen im Organigramm der SUISA haben auch zu Neuorganisationen auf Teamleiter/-innen-Stufe geführt: Simon Klopfenstein hat ab 1. März 2021 die Gruppe Abrechnungsauskünfte Inland übernommen und somit in die Mitgliederabteilung gewechselt.

Eva Bisaz ist weiterhin in der Abteilung Verteilung für die Gruppe Auslandverteilung und Abrechnungsauskünfte Ausland (Schwestergesellschaften) zuständig, hat aber per 1. März 2021 neu die Gruppe Verteilung Senderechte Inland übernommen.

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Veränderungen im SUISA-Organigramm

Fast ein halbes Jahrhundert arbeitete Brigitte Küng (im Bild bei einem Kaderseminar im Jahr 2012) für die SUISA und leitete zuletzt die Abteilung Internationale Dokumentation. (Foto: Günter Bolzern)

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Mit voller Kraft voraus

Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin den Geschäftsgang der SUISA. Dies war auch in der Vorstandssitzung im April spürbar. Umso wichtiger war es deshalb, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Bericht aus dem Vorstand: Mit voller Kraft voraus

Trotz den widrigen Umständen verfolgt die Genossenschaft SUISA ihren Weg im Interesse ihrer Mitglieder und Auftraggeber weiter. (Foto: Lobroart / Shutterstock.com)

Alles wie gehabt – im zweiten Coronajahr klingt diese Redewendung vielleicht etwas seltsam. Und doch blieb auch bei der letzten Frühjahrssitzung vieles beim (neuen) Alten. An die Sitzungen via Videokonferenz haben sich der SUISA-Vorstand und die Geschäftsleitung nach über einem Jahr Corona-Pandemie mittlerweile gewöhnt. Ebenso an die rollende Budgetplanung, die aufgrund der nach wie vor unsicheren Situation für die Kulturbranche weiterhin notwendig ist.

Und doch war die erste Vorstandssitzung in diesem Jahr besonders. Nach dem Rekordjahr 2019 verzeichnete die SUISA 2020 einen Rückgang bei den Einnahmen, was natürlich aufgrund von Corona zu erwarten war. Allerdings fiel der Rückgang weniger stark aus als befürchtet. Insgesamt ging der Umsatz um rund 12% zurück. Dies vor allem aufgrund des starken Einbruchs bei den Aufführungsrechten. Veranstaltungsverbote und zeitweise Schliessungen von Geschäften wegen Covid-19 führten in diesem Bereich zu einem Rückgang von 34%. Besonders betroffen waren die Lizenzeinnahmen aus Konzerten (–51%), im Gastgewerbe (–46%), bei den Unterhaltungsanlässen (–47%) und bei den Kinos (–58%).

Verhältnismässig gutes Ergebnis dank den Senderechten und dem Online-Geschäft

Dass der Gesamtumsatz «nur» um 12% zurückging, ist einem leichten Anstieg bei den Senderechten und vor allem den Einnahmen aus dem Online-Geschäft zu verdanken. Hinzu kommen gute Nebeneinnahmen und ein hohes Bewusstsein für die Kosten bei der SUISA.

Als Konsequenz ging auch die Verteilsumme an die Urheber und Verleger zurück, gesamthaft um 10,5%. Der Vorstand hat zudem aus den freiwerdenden Abrechnungsverpflichtungen eine unveränderte Zusatzverteilung von 7% auf allen im 2021 zur Abrechnung kommenden Werknutzungen beschlossen.

Erfreulich entwickelt sich das Geschäft der Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing, die für die weltweite Online-Lizenzierung verantwortlich ist. 2020 erzielte SUISA Digital Licensing Einnahmen in der Höhe von rund 5,5 Mio. Franken. Der Vorstand nahm Kenntnis von der finanziellen Situation bei SUISA Digital Licensing sowie dem aktuellen Stand beim Joint Venture Mint Digital Services. Da beide Firmen noch im Aufbau stehen, hat der Vorstand die notwendigen Massnahmen für eine ausgeglichene Bilanz bei SUISA Digital Licensing beschlossen. Die Forderungen der Genossenschaft gegenüber Mint für die Aufbaukosten wurden für ein weiteres Jahr im Delkredere zurückgestellt und die im 2020 zusätzlich entstandene Forderung wiederum in der Jahresrechnung abgeschrieben.

Die Generalversammlung findet auch 2021 auf schriftlichem Weg statt

Aufgrund der weiterhin unsicheren Situation betreffend Versammlungen in Innenräumen musste der Vorstand beschliessen, dass die Generalversammlung zum zweiten Mal nur auf schriftlichem Weg durchgeführt werden kann. Für die Nachfolge der zurücktretenden Géraldine Savary hat der Vorstand Ständerätin Johanna Gapany (FDP/Freiburg) nominiert. Videobotschaften von Johanna Gapany, des SUISA-Präsidenten Xavier Dayer und des CEOs Andreas Wegelin sowie weitere Informationen zur schriftlich durchzuführenden Generalversammlung 2021 finden sich unter www.suisa.ch/generalversammlung und im SUISAblog.

Aktuelle Situation Budget 2021 aufgrund der andauernden Corona-Krise

Die unsichere Lage für die Kulturbranche aufgrund der Coronakrise bereitet weiterhin Sorge. Es ist nach wie vor unklar, ob und wie Aufführungen und die Wiedereröffnung von Musiklokalen möglich sein werden. Entsprechend braucht es wie in den vergangenen Monaten eine rollende Budgetplanung. Die Finanzkommission des Vorstands entscheidet Anfang Juni 2021, ob das im Dezember 2020 abgesegnete Budget wegen Corona weiter angepasst werden muss.

Dank dem Corona-Hilfsfonds, den Unterstützungszahlungen aus der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge und den erweiterten Vorschussregeln kann die SUISA ihren Mitgliedern in dieser schwierigen Zeit helfen. Der Vorstand hat in dem Zusammenhang beschlossen, die Frist für die Rückzahlung bzw. Verrechnung von Vorschüssen mit den laufenden Verteilungen bis Ende Juni 2022 zu verlängern.

Das Joint Venture Mint wird gestärkt

Die Kunden für Online-Lizenzierung über Mint sind mittlerweile neben Musikverlagen, unter anderem BMG für Australien, Afrika und Indien, auch europäische Schwestergesellschaften. Deren Repertoires werden über Mint gebündelt den Online-Anbietern wie Spotify, Apple Music oder Youtube angeboten.

Die Bündelung der Repertoires verhilft Mint zu einem stärkeren Auftritt im Markt für Online-Musikrechte. Die SUISA ist dank Mint und SUISA Digital Licensing mittlerweile trotz kleinem Schweizer Repertoire durch die Bündelung der Repertoires ein ernstzunehmender Verhandlungspartner: Je nach Land beträgt der Marktanteil am gesamten Weltrepertoire 4-10%. Der Vorstand hat in seiner Sitzung die Bedingungen definiert, unter welchen grosse europäische Verwertungsgesellschaften Teilhaber am Joint Venture Mint werden könnten. Damit soll die Marktposition von Mint im immer wichtiger werdenden Markt für Online-Musikrechte weiter gestärkt werden.

Anpassung des Dienstleistungskatalogs für Mitglieder und Auftraggeber

Im Bericht zur Dezembersitzung haben wir erwähnt, dass der Vorstand mit der Neugestaltung der Dienstleistungen zugunsten der Mitglieder und Auftraggeber Kosteneinsparungen erreichen will. Auftraggeber der SUISA sollen ab 2022 die ausgebauten Dienstleistungen nur noch über das Online-Serviceportal in Anspruch nehmen können. Ausführliche Informationen zu Einnahmen oder Abrechnungen werden für die Auftraggeber dank neuer Funktionalitäten noch einfacher im Portal auffindbar sein. Statt mit zeit- und kostenaufwändigen Anfragen über Telefon, Brief oder E-Mail können im persönlichen Zugang zu «Mein Konto» sämtliche Daten über das Auftragsverhältnis mit der SUISA online abgerufen werden. Stimmberechtigte Mitglieder erhalten dieselben Dienstleistungen über dieses Online-Serviceportal, können aber, falls gewünscht, weiterhin persönliche Beratungsleistungen erhalten.

Wie ebenfalls im oben erwähnten Bericht geschrieben, hat der Vorstand im Dezember 2020 beschlossen, dass Urheber und Verleger als stimmberechtigte Mitglieder aufgenommen werden, wenn sie mindestens ein Jahr bei der SUISA Auftraggeber waren und seit ihrer Anmeldung als Auftraggeber über 3000 (bisher 2000) Franken ausbezahlt bekommen haben. Zudem wird neu das Mitgliedschaftsverhältnis wieder in ein Auftragsverhältnis umgewandelt, wenn das betreffende Mitglied während der letzten 10 Jahre für seine Werke weniger als gesamthaft 3000 Franken Verteilbetrag erhalten hat. Diese Anpassung erfolgt gemäss Ziff. 5.5.4 der SUISA-Statuten. Ein Auftraggeber der SUISA hat zwar kein Stimmrecht in der Genossenschaft, der Anspruch auf Lizenzierung und Verteilung der Einnahmen auf die von den Nutzern verwendeten Werke bleibt jedoch genau gleich, und es erwachsen dem Auftraggeber im Vergleich zum stimmberechtigten Mitglied keine finanziellen Nachteile.

Mit diesen Massnahmen – insbesondere dem Ausbau der Dienstleistungen über das Mitgliederportal – wird die SUISA ihre Effizienz weiter steigern können. Und damit den Urhebern und Verlegern von Musik prozentual mehr Geld verteilen können.

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SUISA-Generalversammlung: Hilfsfonds für Urheber und Verleger genehmigtSUISA-Generalversammlung: Hilfsfonds für Urheber und Verleger genehmigt Die Generalversammlung der SUISA hat den Hilfsfonds für Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik in der Höhe von 1,5 Millionen Franken genehmigt. Ausserdem wurde die Schweizer Jodlerin, Sängerin, Komponistin und Verlegerin Melanie Oesch in den SUISA-Vorstand gewählt. Dieses Jahr fand die Generalversammlung zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA aufgrund der Covid-19-Pandemie in schriftlicher Form statt. Weiterlesen
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Bericht aus dem Vorstand: Mit voller Kraft voraus

Trotz den widrigen Umständen verfolgt die Genossenschaft SUISA ihren Weg im Interesse ihrer Mitglieder und Auftraggeber weiter. (Foto: Lobroart / Shutterstock.com)

Alles wie gehabt – im zweiten Coronajahr klingt diese Redewendung vielleicht etwas seltsam. Und doch blieb auch bei der letzten Frühjahrssitzung vieles beim (neuen) Alten. An die Sitzungen via Videokonferenz haben sich der SUISA-Vorstand und die Geschäftsleitung nach über einem Jahr Corona-Pandemie mittlerweile gewöhnt. Ebenso an die rollende Budgetplanung, die aufgrund der nach wie vor unsicheren Situation für die Kulturbranche weiterhin notwendig ist.

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Vorausplanung in der Krisensituation

Gerade in Krisenzeiten ist die Vorausplanung besonders wichtig. In den Sitzungen vom Dezember 2020 hat sich der Vorstand der SUISA neben dem Schwerpunktthema Budget mit weiteren relevanten Zukunftsthemen beschäftigt. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Bericht aus dem Vorstand: Vorausplanung in der Krisensituation

Die SUISA macht Musik trotz eingetrübten Budgetaussichten auch 2021 möglich. Das Foto zeigt eine Szene vom letztjährigen Festival Label Suisse, bei dem die SUISA als Sponsoringpartnerin mit dabei war. (Foto: Tabea Hüberli & Dirk Hoogendoorn)

Der SUISA-Vorstand hat sich in seinen Dezembersitzungen schwerpunktmässig dem Budget für 2021 gewidmet. In der gegenwärtigen Krisensituation wegen der Pandemie sind die Prognosen im Vergleich zu 2019 schwieriger. Es kann beim Grad der Erfüllung beim Budget grössere Abweichungen geben. Vergangenes Jahr wurde zudem Ende April das Budget 2020 während dem laufenden Geschäftsjahr revidiert und die Geschäftsleitung arbeitete gemäss einem Corona-Budget mit neuen Vorgaben für die verbleibenden acht Monate.

Im Dezember genehmigte der Vorstand folgende Eckpunkte für das Budget 2021:

Die Einnahmen 2021 sind gegenüber dem Ergebnis 2019, also dem Geschäftsjahr vor Beginn der Krise, um 20,7% tiefer budgetiert. Gegenüber dem sehr vorsichtigen Corona-Budget 2020 jedoch um 6,7% höher. Die Einnahmen aus Aufführungsrechten werden aufgrund der von den Corona-Verordnungen verursachten Veranstaltungsverbote um 37% unter dem Ergebnis 2019 budgetiert.

Die Kosten 2021 sind um rund 5% tiefer budgetiert als für das Jahr 2019. Sie sind jedoch um 20% tiefer als im revidierten Corona-Budget 2020 vorgesehen war.

Verschiedene Faktoren spielen bei der Kostenentwicklung eine Rolle: Neben den Einsparungen bei den Personalkosten gibt es wesentliche Kostenblöcke im Bereich Informatik und Wertschriftenaufwand. Bei den Personalkosten sind Einsparungen vorgesehen, einerseits durch Pensionierungen und damit verbundene Umstrukturierungen sowie durch die Ausgliederung von 11 Personen in die Tochterfirma Mint Digital Services AG.

Im Bereich Informatik ist es dem Vorstand wichtiger, die Innovationskraft zu erhalten und teilweise auszubauen, um damit die Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren, als reine Sparmassnahmen durchzuführen. Zu strikte Sparbemühungen rächen sich meistens und führen zu einer unerwünschten Verlangsamung der Entwicklung unserer Dienstleistungen.

Der Wertschriftenaufwand schliesslich ist eine Grösse im Budget, die per se nur sehr schwer einschätzbar ist. Glücklicherweise konnte der Vorstand feststellen, dass der Einbruch an den Finanzmärkten im März 2020 inzwischen wieder ausgebügelt ist und die Finanzanlagen wieder auf dem Vorjahresniveau sind. Er hat für 2021 einen wesentlich geringeren Finanzaufwand als noch im Corona-Budget 2020 vorgesehen budgetiert.

Trotz der eingetrübten Budgetaussichten beschloss der Vorstand für die Abrechnungen 2021 unveränderte Kostenabzüge. Geschäftsleitung und Vorstand erwarten, dass die Beträge aus freiwerdenden Abrechnungsverpflichtungen den Rückgang der Einnahmen und damit ein Anstieg des Verhältnisses Kosten zu Einnahmen ausgleichen können.

Neuer Dienstleistungskatalog und Mindestbetrag für die SUISA Mitgliedschaft

Der Vorstand befasste sich an der Dezembersitzung auch mit dem Dienstleistungskatalog für Mitglieder und Auftraggeber. Die SUISA zählt mittlerweile über 12 600 stimmberechtigte Mitglieder und 26 700 Auftraggeber. Leider generieren von diesen total knapp 40 000 Bezugsberechtigten nur 60% wesentliche Einnahmen. Mehr als ein Drittel aller Bezugsberechtigten erhält gar nie eine Abrechnung, weil deren Werke weder aufgeführt, aufgenommen, gesendet noch online genutzt werden. Alle Bezugsberechtigten konnten bis anhin alle Dienstleistungen der SUISA in Anspruch nehmen. Die Digitalisierung hat zum Aufbau von Online-Services («Mein Konto»-Portal) geführt. Die im Portal möglichen Selfservices für die Bezugsberechtigten werden weiter ausgebaut.

Die Geschäftsleitung hatte deshalb Vorschläge erarbeitet, wie eine Kosteneinsparung erreicht werden könnte, indem den Auftraggebern die Dienstleistungen nur noch online angeboten würden. Diese Massnahme würde Arbeitszeit und damit Personalkosten einsparen. Der Vorstand beschloss nun, die Bedingungen für die Mitgliedschaft anzupassen. Neu werden jene Personen Mitglied der SUISA, welche während mindestens eines Jahres bei der SUISA Auftraggeber waren und mindestens 3000 Franken (bisher 2000 Franken) ausbezahlt bekommen haben. Den Auftraggebern werden ab 2022 die Dienstleistungen ausschliesslich über das Online-Portal «Mein Konto» zur Verfügung stehen.

Änderungen im Verteilungs- und Anlagereglement

Weitere Geschäfte im Vorstand waren die Genehmigung neuer Verteilungsregeln unter anderem für die Einnahmen aus der Leerträgervergütung und die Änderung des Anlagereglements in Bezug auf die Berücksichtigung des Kriteriums der Nachhaltigkeit bei Finanzanlagen.

Flexible Führung in Krisenzeiten

Schliesslich hat der Vorstand beschlossen eine Präsidentenkonferenz zu bilden, welche die bisherige Corona-Task-Force ersetzen soll. Sie soll monatlich aufgrund der Berichterstattung der Geschäftsleitung den Einfluss der behördlichen Anordnungen auf den Geschäftsgang der SUISA beurteilen und dem Vorstand Handlungsbedarf aufzeigen. Mitglieder der Präsidentenkonferenz sind Géraldine Savary, Roman Camenzind, Rainer Bischof, Marco Neeser und Xavier Dayer.

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Verhandeln in Zeiten von Corona … und im Angesicht von Covid-19Verhandeln in Zeiten von Corona … und im Angesicht von Covid-19 Verhandeln gehört zu den Aufgaben der SUISA. Beim Aushandeln von Tarifen und Verträgen muss die SUISA die Interessen ihrer Mitglieder vertreten, Verständnis für deren legitime Forderungen wecken und schliesslich die bestmöglichen Bedingungen für das Musikschaffen erwirken. Dies geschieht mit Diskussionen und Kompromissen – das ganze Vorgehen beruht also auf menschlichen Beziehungen. Doch seit diesem Frühjahr hat sich ein unerwarteter Gast an den Verhandlungstisch gedrängt: Covid-19. Weiterlesen
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  1. hermann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren
    ich habe ihren Artikel mit Aufmerksamkeit gelesen und ich habe absolut Verständnis für die Aussagen und Denkweisen. Sie haben die Aufgabe ihre Mitglieder und Auftraggeber bestmöglich zu versorgen.
    Meine Sicht der Dinge ist etwas differenzierter. Die vielen Betriebe und Vereine die durch Covid 19 stark eingeschränkt wurden, von Bundesgeldern und auch von rückzahlbaren Krediten (Covid19-Krediten) belastet sind, sollen den Jahresbeitrag ohne Berücksichtigung der aktuellen Situation bezahlen.
    Das sehe ich auf keinen Fall so, denn der FC Ebikon ist einer der betroffenen Fussballvereine in der Schweiz, die ihren Betrieb einstellen musste. Das heisst, das der Trainingsbetrieb und aber auch der Betrieb unseres Clubhauses eingestellt werden musste, dies wurde so angeordnet. Somit hatten wir nicht die Möglichkeit das gesellschaftliche Leben, den Clubbetrieb mit Musik, Filmen, Videos etc zu nützen. Das heisst konkret, dass wir die Rechnung nicht in diesem Umfange bezahlen werden, sondern im Umfange der Nutzungsmöglichkeiten die staatlich verordnet sind.
    Falls der Trainingsbetrieb per 1.3. oder dann hoffentlich per 1.4.21 wieder gestartet werden kann, erwarte ich eine angepasste Rechnung von Ihnen. Weiter hätte ich erwartet, dass sie der aktuellen Corona Situation Rechnung tragen und sie eine partnerschaftliche und faire Rechnung versenden.
    Für eine Stellungnahme bitte ich sie und grüsse Sie freundlich
    Sebastian Hermann
    Finanzchef FC Ebikon

    • Sehr geehrter Herr Hermann

      Danke für Ihre Nachricht.

      Die SUISA ist sich bewusst, dass viele Betriebe und auch Sportvereine wie der FC Ebikon unter den Folgen der behördlichen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie leiden. Denn den Musikschaffenden, den Mitgliedern der SUISA, ergeht es in diesen schwierigen Zeiten gleich.

      Damit verbunden hält die SUISA ihre Dienstleistung aufrecht, öffentliche Musiknutzungen zu erlauben, aber hat schon im Frühling 2020 zugunsten der Lizenznehmerinnen und -nehmer einige ihrer Modalitäten den ausserordentlichen Umständen angepasst.

      Die Kundinnen und Kunden der SUISA sind in den verschiedensten Wirtschaftszweigen tätig. Teilweise sind und waren aufgrund der behördlichen Verordnungen die Musiknutzungen sogar regional unterschiedlich verunmöglicht. Für die nachweislich nicht erfolgten Nutzungen entfallen die Vergütungen für die Urheberrechte.

      Damit der Nachlass korrekt dem individuellen Einzelfall entsprechend in Abzug gebracht werden kann, kommen aus administrativ-technischen Gründen differenzierte Verfahren zur Anwendung. Speziell bei Lizenznehmerinnen und -nehmern des Gemeinsamen Tarifs 3a (GT 3a) für Hintergrundunterhaltung können die Termine der Betriebsschliessungen von Unternehmen zu Unternehmen sehr stark variieren.

      Die konkreten Daten der Betriebsschliessung können deshalb über ein elektronisches Kontaktformular gemeldet werden. Nach Prüfung der Angaben erfolgt eine Gutschrift gemäss dem Gemeinsamen Tarif 3a. Der Wert dieser Gutschrift kann je nach behördlich verordneten Schliessungen wegen Covid-19 variieren.Die Gutschrift wird in der folgenden Jahresrechnung abgezogen.

      Das Kontaktformular steht zur Verfügung unter: http://www.suisa.ch/3a. Dort sind auch weitere Informationen zu finden, wie die SUISA ihren Kundinnen und Kunden entgegenkommt: http://www.suisa.ch/de/suisa/massnahmen-der-suisa-bezueglich-der-corona-pandemie/informationen-fuer-kunden.html

      Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
      Freundliche Grüsse
      Kundendienst GT 3a

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Gerade in Krisenzeiten ist die Vorausplanung besonders wichtig. In den Sitzungen vom Dezember 2020 hat sich der Vorstand der SUISA neben dem Schwerpunktthema Budget mit weiteren relevanten Zukunftsthemen beschäftigt. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Bericht aus dem Vorstand: Vorausplanung in der Krisensituation

Die SUISA macht Musik trotz eingetrübten Budgetaussichten auch 2021 möglich. Das Foto zeigt eine Szene vom letztjährigen Festival Label Suisse, bei dem die SUISA als Sponsoringpartnerin mit dabei war. (Foto: Tabea Hüberli & Dirk Hoogendoorn)

Der SUISA-Vorstand hat sich in seinen Dezembersitzungen schwerpunktmässig dem Budget für 2021 gewidmet. In der gegenwärtigen Krisensituation wegen der Pandemie sind die Prognosen im Vergleich zu 2019 schwieriger. Es kann beim Grad der Erfüllung beim Budget grössere Abweichungen geben. Vergangenes Jahr wurde zudem Ende April das Budget 2020 während dem laufenden Geschäftsjahr revidiert und die Geschäftsleitung arbeitete gemäss einem Corona-Budget mit neuen Vorgaben für…Weiterlesen

Bericht der Task-Force des SUISA-Vorstands – Ende Juni 2020

Im April 2020 setzte der SUISA-Vorstand eine Arbeitsgruppe ein, um auf die negativen finanziellen Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die SUISA schnellstmöglich reagieren zu können und zusammen mit der Geschäftsleitung Sparmassnahmen zu identifizieren.

Bericht der Task-Force des SUISA-Vorstands – Ende Juni 2020

Aufgrund der zu erwartenden negativen wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns auf die SUISA wurden erste Sparmassnahmen ergriffen und ein Corona-Budget erstellt. (Foto: Yuttapon Busu / Shutterstock.com)

Zu diesem Zweck wurden mehrere Sitzungen abgehalten, und wir möchten allen SUISA-Mitgliedern die wichtigsten Punkte aus diesen laufenden Diskussionen mitteilen.

Die Geschäftsleitung schätzt die Verluste im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise auf aktuell rund 25% der budgetierten Einnahmen für das Jahr 2020. Erste Sparmassnahmen wurden bereits ergriffen, um die Kosten zu senken, unter der Voraussetzung, dass negative Auswirkungen auf den regulären Betrieb und wichtige Entwicklungsprojekte der SUISA (z. B. Online-Zugang «Mein Konto» für die Mitglieder, Selfservice-Portal für Kunden) vermieden werden.

Die Frage der Kurzarbeit wurde als eine mögliche Lösung zur Kostensenkung diskutiert. Die Geschäftsleitung der SUISA hat die Task-Force darauf aufmerksam gemacht, dass Kurzarbeit im Moment negative Auswirkungen auf den Einzug der Lizenzeinnahmen vor allem im Bereich der kleineren Aufführungen und den ordentlichen Betrieb der SUISA haben würde. Obwohl fast alle Konzerte zwischen Ende März und Ende Mai abgesagt wurden, hat die Arbeit der SUISA-Mitarbeiter bis jetzt nicht wesentlich abgenommen, auch weil neu zusätzliche Dienstleistungen wie zum Beispiel der Hilfsfonds für die Mitglieder erbracht werden.

Die Geschäftsleitung erstellte ein Corona-Budget, das heute als Referenz dient (das im Herbst 2019 verabschiedete Budget für 2020 ist aufgrund der Krise nicht mehr realistisch). Im Corona-Budget wird die Verringerung der Einnahmen durch die Verwendung der normalerweise für unsere Zusatzverteilungen freigegebenen Gelder zur Kostendeckung ausgeglichen. Hierzu wurde eine Obergrenze für die Verwendung der freigegebenen Summen festgelegt. Voraussichtlich wird es im nächsten Jahr deshalb keine Zusatzverteilung geben.

Die Task-Force sprach sich klar gegen eine Erhöhung des aktuell maximalen Kostenabzuges von 15% bei den Abrechnungen an die Mitglieder aus. Die Geschäftsleitung ist deshalb angehalten, alle sinnvollen Kosteneinsparungen zu realisieren.

Die Task-Force und die Geschäftsleitung sind sich sehr wohl bewusst, dass die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns und vor allem des Verbots von Veranstaltungen im Frühjahr 2020 von längerer Dauer sein können und dass sie noch nicht sofort sichtbar sind: Sie wird daher alle realistischen Einsparungsmassnahmen prüfen nicht nur auf kurze, sondern auch auf mittelfristige Sicht. Dabei gilt es auch abzuwägen, welche Dienstleistungen an die Mitglieder dann aus Kostengründen nicht mehr erbracht werden könnten.

Alle oben genannten Punkte wurden von der Finanz- und Kontrollkommission und vom Vorstand genehmigt.

Die Task-Force wird sich weiterhin monatlich mit der Geschäftsleitung treffen, um sich über die weiteren Entwicklungen auszutauschen. Sie wird dem gesamten Vorstand bei jeder Gelegenheit Bericht erstatten, damit der Vorstand rasch Entscheidungen treffen kann, wenn die Situation dies erfordert.

Die Task Force:

Xavier Dayer
Marco Neeser
Rainer Bischof
Roman Camenzind

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Im April 2020 setzte der SUISA-Vorstand eine Arbeitsgruppe ein, um auf die negativen finanziellen Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die SUISA schnellstmöglich reagieren zu können und zusammen mit der Geschäftsleitung Sparmassnahmen zu identifizieren.

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Aufgrund der zu erwartenden negativen wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns auf die SUISA wurden erste Sparmassnahmen ergriffen und ein Corona-Budget erstellt. (Foto: Yuttapon Busu / Shutterstock.com)

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Unterstützung für SUISA-Mitglieder in der Corona-Krise

Die Covid-19-Verordnungen des Bundes führen wegen ausfallenden Musiknutzungen zu Mindereinnahmen bei den Urheberrechtsentschädigungen. Die SUISA bietet ihren Mitgliedern Unterstützung an, um den Ausfall von Urheberrechtsvergütungen finanziell zu überbrücken. Text von Irène Philipp Ziebold

Unterstützung für SUISA-Mitglieder in der Corona-Krise

Keine Konzerte – keine Urheberrechtsvergütungen für die Aufführungen. Stattdessen spielte Kety Fusco Livemusik aus den eigenen vier Wänden für die Beitragsserie «Music for Tomorrow» auf dem SUISAblog und SUISA Music Stories auf Social Media. (Foto: Screenshot Video Kety Fusco)

Abgesagte Konzerte, geschlossene Ladengeschäfte und Kinosäle, reduzierte Werbeschaltungen im TV und Radio – alle diese Folgen aus den verordneten Massnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie haben eine direkte Auswirkung auf die Einnahmen aus der Verwertung von Urheberrechten: Wenn keine Musiknutzung stattfindet, entfällt auch die Urheberrechtsentschädigung.

Die SUISA bietet ihren Mitgliedern Unterstützung an, um den Ausfall von Urheberrechtsvergütungen finanziell zu überbrücken:

Bezug von Vorschüssen

In erster Linie und bereits seit jeher besteht für SUISA-Mitglieder die Möglichkeit, einen Vorschuss zu beziehen. Der Bezug eines Vorschusses ist sowohl für Urheberinnen und Urheber als auch für Verlage möglich. Die Höhe des Vorschusses wird anhand der durchschnittlichen Einnahmen des Mitglieds während den letzten Jahren berechnet. Vorschüsse werden nur dann ausgezahlt, wenn das Mitglied in den letzten Jahren durchschnittlich mehr als 500 Franken an Urheberrechtsvergütungen erhalten hat. Die Vorschüsse können per E-Mail beantragt werden. Die Anträge werden innerhalb von sieben Tagen geprüft. Über den Entscheid wird man schriftlich per Mail informiert. Sofern der Antrag die nötigen Voraussetzungen erfüllt, erfolgt die Zahlung des Vorschusses umgehend per Banküberweisung.

Normalerweise wird ein Vorschuss mit der nächsten Abrechnung, die das Mitglied erhält, verrechnet. Das heisst, der bezogene Betrag wird vom zur Verteilung kommenden Betrag wieder abgezogen. Als Sofortmassnahme gegen die von der Coronavirus-Pandemie verursachte Ausnahmesituation hat der Vorstand der SUISA beschlossen, dass die Verrechnung von Vorschüssen mindestens bis Juni 2022 ausgesetzt wird. Vorstand und Geschäftsleitung beobachten den weiteren Verlauf der Krisensituation genau, um das Verrechnungsdatum den wirtschaftlichen Entwicklungen entsprechend allenfalls noch weiter aufzuschieben. So oder so müssen bezogene Vorschüsse also frühestens nächstes Jahr ab Juni 2022 wieder zurückgezahlt werden.

Unterstützungszahlungen an Mitglieder

Sollte ein Vorschussbezug nicht ausreichen und ein Mitglied der SUISA wegen des Ausfalls von Urheberrechtsvergütungen in eine existenzielle, finanzielle Notlage geraten, kann es bei der SUISA Unterstützungszahlungen beantragen. Für Urheberinnen und Urheber stehen Gelder aus der Fürsorgestiftung der SUISA für den Notfall zur Verfügung. Zudem hat der Vorstand als weitere Sofortmassnahme entschieden, einen zusätzlichen Hilfsfonds zu äufnen, aus dem Unterstützungszahlungen sowohl an Urheberinnen und Urheber als auch an Verlage geleistet werden können. Der Hilfsfonds muss im Rahmen der brieflichen Abstimmung von der Generalversammlung noch ratifiziert werden. (Nachtrag, ergänzt am 27.08.2020: Die Generalversammlung hat dem Hilfsfonds mit grosser Mehrheit zugestimmt. Weitere Informationen dazu im Artikel: «SUISA-Generalversammlung: Hilfsfonds für Urheber und Verleger genehmigt».)

Als Verwerterin von Urheberrechten leistet die SUISA Unterstützung für den Ausfall von Urheberrechtsentschädigungen. Die Mittel für die Unterstützungszahlungen sind limitiert. SUISA-Mitglieder, die nicht bereits über den Nothilfefonds von Suisseculture Sociale oder anderweitigen kantonalen Massnahmen finanzielle Hilfe erhalten, können bei der SUISA Unterstützung beantragen.

Die finanzielle Notlage muss von den Gesuchstellenden nachgewiesen werden. Die Gesuche für Unterstützungszahlungen können über das Mitgliederportal «Mein Konto» eingegeben werden. Die eingereichten Unterlagen werden innerhalb von sieben Tagen geprüft. Über den Entscheid wird schriftlich per Mail informiert. Die Zahlung erfolgt umgehend nach Bewilligung des Gesuchs mittels Banküberweisung. Die Unterstützungszahlungen müssen nicht zurückbezahlt werden.

Massnahmen des Bundes und diverse weitere Hilfsangebote

Die Unterstützung von der SUISA soll helfen, den Ausfall von Urheberrechtsentschädigungen finanziell zu überbrücken. Sie ist somit lediglich als Ergänzung, nicht jedoch als Ersatz oder Alternative zu den Unterstützungsmassnahmen des Bundes zu verstehen. Informationen über die «Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen», die der Bund für den Kultursektor erarbeitet hat, sind auf der Website des Bundesamtes für Kultur (BAK) aufgeführt: www.bak.admin.ch/bak/de/home/themen/coronavirus.html

Auch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia stellt online laufend aktualisierten Informationen zur Verfügung: www.prohelvetia.ch/de/dossier/infopoint-covid-19/

Auf www.suisseculture.ch sind nicht nur alle Informationen zu den beschlossenen Nothilfefonds für Kulturschaffende zu finden, sondern auch ein Link zum Gesuchsportal. Auf diesem Portal kann man Gesuche für die Soforthilfe einreichen.

Hilfreiche Informationen für Musikschaffende gibt es auch auf der Website von Sonart, dem Berufsverband der freischaffenden Musikerinnen und Musiker der Schweiz.

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Kety Fusco: «Diese Situation wird alle – Musiker, Techniker, Insider – auf die Probe stellen»«Diese Situation wird alle – Musiker, Techniker, Insider – auf die Probe stellen» Mit dem Projekt «Music for Tomorrow» möchte die SUISA ihre Mitglieder in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Wir bieten den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, auf der sie über ihre aktuelle Situation im Lockdown erzählen und eines ihrer Werke vorstellen dürfen. Den Auftakt macht die Tessiner Komponistin und Harfenistin Kety Fusco. Im schriftlichen Interview spricht sie über ihren Alltag im Lockdown und warum sich bei ihr eigentlich gar nicht so viel geändert hat. Weiterlesen
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Schöne neue Welt

Kaum eine Entwicklung hat das Musikgeschäft so sehr auf den Kopf gestellt wie der Erfolg von Plattformen wie Youtube. Und kaum eine Entwicklung ist mit den Rechten der Urheberinnen und Urheber so nachlässig verfahren wie das Internet. Im Gespräch beleuchtet SUISA-CEO Andreas Wegelin Chancen und Schwierigkeiten des noch jungen Geschäftsbereichs. Interview von Gastautor Silvano Cerutti

Schöne neue Welt

«Wenn ich die SUISA mit anderen Gesellschaften vergleiche, die bezüglich Online noch in den Anfängen stecken, sind wir bereits sehr gut unterwegs», ist SUISA-CEO Andreas Wegelin überzeugt. (Foto: Günter Bolzern)

Andreas Wegelin, die Abrechnung der Online-Tantiemen ist von Verzögerungen betroffen, was bei einigen Mitgliedern Enttäuschung ausgelöst hat. Können Sie das verstehen?
Andreas Wegelin: Es ist unser Job, für die Mitglieder möglichst viel herauszuholen, nicht nur online, sondern bei allen Nutzungen. Wenn es zu Kritik kommt, nehmen wir das ernst und gehen ihr nach. Es ist aber auch so, dass einige Mitglieder mehr erhalten haben als auch schon, und die sind nicht enttäuscht.

Ist die Frage falsch gestellt?
Allenfalls ist die Erwartungshaltung zu hoch. Heute wird Musik viel kleinteiliger konsumiert, von einer CD sind es vielleicht noch ein, zwei Lieder, und das schlägt sich auch in den Umsätzen nieder.

Aber die Mitglieder sollten viermal jährlich eine Abrechnung erhalten. Das hat 2019 nicht ganz geklappt. Weshalb?
Das ist richtig. Das liegt unter anderem daran, dass ein grosser Kunde verspätet gezahlt hatte. Bei der Abrechnung im Juni wäre es dann um zu kleine Beträge gegangen: Auf der einen Seite wäre die Abrechnung für viele Mitglieder unter die sogenannte Freigrenze gefallen, sie hätten also gar nichts erhalten, und auf der anderen Seite wären die Verwaltungskosten zu hoch gewesen. Deshalb hatten wir beschlossen, die Abrechnung zu verschieben. Es ist aber unser Ziel, alles quartalsmässig abzurechnen.

Sie haben also kein Problem mit der angelieferten Datenmenge, die Sie zur Berechnung der Online-Tantiemen brauchen?
Nein, das gibt es nicht. Die angelieferte Datenmenge ist zwar riesig und es bedarf einer komplexen Verarbeitung mit vielen Ländern und Währungen; unsere Systeme haben sich aber als äusserst effizient erwiesen.

Jetzt kann ich auf Plattformen wie iMusician mein Werk hochladen, es wird von dort auf verschiedene Service Provider (Spotify etc.) verteilt und ich erhalte angezeigt, wie oft mein Werk wo genutzt wird. Kann das die SUISA auch?
Das sind unterschiedliche Geschäftsmodelle. iMusician beobachtet, wo eine einzelne Aufnahme überall gespielt wird. Die lässt sich natürlich viel besser tracken, als wenn man von einem Werk gleichzeitig Dutzende, wenn nicht Hunderte von Aufnahmen verfolgen muss. Hinzukommt, dass die Musikanbieter genau wissen, wer die Künstler einer Aufnahme sind, aber keine Informationen zu den Komponisten der Songs haben.

Ist die Aufgabe der SUISA ist komplexer?
Natürlich. Kommt hinzu, dass ich eine klare Angabe der Rechte mitliefern muss, wenn ich den Song bei einem solchen Verteildienst hochlade. Bei uns gehen hingegen auch Meldungen von Werken ein, die beispielsweise von einem Fan ohne jegliche Angaben hochgeladen wurden. Wenn ich aber unsere Verwaltungskosten mit den Gebühren von einem Service wie iMusician vergleiche, finde ich: wir können gut mithalten. Aber – solche Verteildienste zeigen uns, wie wir unseren Service künftig verbessern könnten und was am Markt gefragt ist.

Nämlich?
Das Stichwort ist Tracking. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn Werbespots mit Musik von Schweizern im Ausland gesendet werden, erhalte ich die Information über die Anzahl Ausstrahlungen am besten über ein Tracking-System. Heute haben wir – auch aus Kostengründen – ein System, bei dem uns die Sender die Angaben liefern. Da heisst es dann etwa «Nivea-Spot». Ja, welcher jetzt? Wenn ich die Melodie schon als Soundfile habe, kann ich den Spot so erkennen. Das ist eine Zukunft für uns, wenn auch nicht die dringendste Massnahme für online.

Die Automatisierung ist also nur so gut wie die Daten, die sie zur Verfügung hat?
Genau. Und die sind oft unvollständig.

Und was ist mit Monitoring-Dienstleistern wie Utopia Music, die Songs im gesamten Internet suchen können?
Monitoring ist ein grosses Thema. Wir verfolgen das sehr genau, es ist unter anderem ein Pilot geplant. Aber auch hier stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Aufwand und Ertrag. Bei einem internationalen Hitproduzenten kann das stimmen, bei einem Gesamtrepertoire wie dem unseren hingegen kann der Aufwand die Verwaltungskosten in unsinnige Höhen treiben.

Jetzt hat man den Rucksack der Vollständigkeit offline aber schon lange und dort funktioniert die Verteilung relativ gut. Online aber, wo man alles messen könnte, ist es kompliziert.
Das ist ärgerlich, ja. Das Offline-System ist seit bald 100 Jahren eingespielt. Dabei decken wir aber nur die Schweiz und Liechtenstein ab. Online müssen wir weltweit betrachten und haben auch noch Wettbewerb, also Konkurrenz, weil sich gemäss EU jeder Rechteinhaber aussuchen kann, von wem er sich vertreten lässt.

Wie wirkt sich das aus?
Früher hat man der SUISA über die sogenannten Gegenseitigkeitsverträge die Rechte an einem Werk zur Wahrnehmung in der Schweiz und im FL abgetreten. Danach konnte ich jedem Komponisten, egal ob Engländer oder Amerikaner, seinen Anteil aus der Schweiz weiterschicken und erhielt die entsprechenden Anteile aus dem Ausland für Schweizer Urheber.

Online hingegen …
… darf ich eben nur noch für den Rechteinhaber einkassieren, den ich auch selber vertrete, das dafür dann aber weltweit. Plötzlich müssen die Dokumentationen viel genauer und für andere Länder nachgeführt werden, weil es sonst nicht stimmt. Da meldet die eine Gesellschaft, ihr Anteil an diesem Werk betrage 80 Prozent, die andere hingegen sagt, sie vertrete 40 Prozent, ergibt total 120, und solche Dinge passieren andauernd.

Was bedeutet das in der Konsequenz?
Der Provider sagt: Solange ihr nicht wisst, wer wofür abrechnet, zahle ich nichts aus. Oder wir bekommen gar kein Geld, dafür den Hinweis: Ich habe schon an einen anderen gezahlt!

Wie kommt es zu diesen Disputen unter den Rechtevertretern?
Ich habe beispielsweise ein Werk mit einem Komponisten, einem Texter, einem Verlag, der aber einen Subverlag vereinbart hat und auf einem anderen Territorium einen dritten Verlag beauftragt, und jetzt kann sich jeder dieser Beteiligten seine eigene Gesellschaft aussuchen fürs Online. So sind dann vielleicht vier oder fünf Gesellschaften für jeweils einen Teil des Werks zuständig. Jetzt muss genau abgesprochen werden, welcher Teil mir gehört. Da beginnen die «Disputes», weil möglicherweise der Eintrag bei den anderen anders ist.

Gibt es keine Regelung unter den Urheberrechtsgesellschaften, wie man in solchen Situationen verfährt?
Man versucht, in technischen Arbeitsgruppen sich besser zu koordinieren. Aber wegen der neuen Konkurrenzsituation unter den Gesellschaften ist eine vollständige Lösung der Schwierigkeiten noch nicht gefunden.

Kleinteiliger Musikkonsum, noch kleinteiligere Rechtevertretung, internationaler Wettbewerb ohne reibungslose Abläufe – frustriert Sie das?
Nein, das ist ja genau das Spannende! Veränderungen wie das Internet kommen von aussen auf einen zu. Jetzt kann man da den Kopf in den Sand stecken oder eben versuchen, das Beste daraus zu machen. Wenn ich die SUISA mit anderen Gesellschaften vergleiche, die bezüglich Online noch in den Anfängen stecken, sind wir bereits sehr gut unterwegs.

Aber Sie verstehen, wenn die Situation Urheber stresst?
Natürlich, sie stresst uns ja auch (lacht). Wir bauen hier einen neuen Service auf, der hoffentlich rentiert und gefragt ist und der für unsere Mitglieder das Beste herausholt. Das geht nur in kleinen Schritten und mit Rückschlägen, aber es gibt auch Fortschritte: Die Verträge konnten verbessert werden, die Infrastruktur modernisiert und die Dauer von Nutzung bis Verteilung konnte seit 2012 halbiert werden. Ich bin sehr zuversichtlich.

Zum zweiten Teil des Interviews: «Rappenspalten im digitalen Musikvertrieb»

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Rappenspalten im digitalen MusikvertriebRappenspalten im digitalen Musikvertrieb Das Geschäft im Online-Bereich ist – nicht nur für Urheberrechtsgesellschaften – durch einen dauernden Wandel geprägt. Im zweiten Teil des Gesprächs macht SUISA-CEO Andreas Wegelin einen Ausblick, was der heutige Stand ist und über welche Szenarien diskutiert wird. Weiterlesen
Mint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten FragenMint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten Fragen Die SUISA hat zusammen mit der US-amerikanischen Gesellschaft SESAC das Joint Venture Mint Digital Services gegründet. Das Unternehmen übernimmt die Abrechnung und Administration des Online-Lizenzierungsgeschäfts von SESAC und SUISA und bietet seine Dienstleistungen auch Verlagen und Verwertungsgesellschaften an. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten. Weiterlesen
Anpassung des Urheberrechts an die digitale Verwendung von WerkenAnpassung des Urheberrechts an die digitale Verwendung von Werken Nach monatelangem Protest auf der Strasse und in der Internet-Community hat am 26. März 2019 das EU-Parlament den Vorschlag zur neuen Richtlinie der EU über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt genehmigt. Die Revisionen des Urheberrechts in der Schweiz und in der EU: Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Weiterlesen
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Kaum eine Entwicklung hat das Musikgeschäft so sehr auf den Kopf gestellt wie der Erfolg von Plattformen wie Youtube. Und kaum eine Entwicklung ist mit den Rechten der Urheberinnen und Urheber so nachlässig verfahren wie das Internet. Im Gespräch beleuchtet SUISA-CEO Andreas Wegelin Chancen und Schwierigkeiten des noch jungen Geschäftsbereichs. Interview von Gastautor Silvano Cerutti

Schöne neue Welt

«Wenn ich die SUISA mit anderen Gesellschaften vergleiche, die bezüglich Online noch in den Anfängen stecken, sind wir bereits sehr gut unterwegs», ist SUISA-CEO Andreas Wegelin überzeugt. (Foto: Günter Bolzern)

Andreas Wegelin, die Abrechnung der Online-Tantiemen ist von Verzögerungen betroffen, was bei einigen Mitgliedern Enttäuschung ausgelöst hat. Können Sie das verstehen?
Andreas Wegelin: Es ist unser Job, für die Mitglieder möglichst viel herauszuholen, nicht nur online, sondern bei allen Nutzungen. Wenn es zu Kritik kommt, nehmen wir das ernst…Weiterlesen

SUISA macht Musik möglich

Ein neues Leitbild, ein neues Organigramm! Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Im Zentrum steht das Statement «SUISA macht Musik möglich». Auf dem gleichen Grundsatz basiert auch das neue Organigramm der SUISA. Von Irène Philipp Ziebold, COO

SUISA macht Musik möglich

Als Vermittlerin zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Musiknutzern macht SUISA Musik möglich. (Illustration: Zusammenspiel)

Fairen Umgang mit dem Schaffen der Künstler, Engagement beim Vermitteln zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Nutzern sowie Leidenschaft der SUISA-Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit. Im Zentrum des neuen Leitbilds der SUISA steht das Motto «SUISA macht Musik möglich». Auf diesen Grundsatz baut auch das neue Organigramm der SUISA auf, das seit Januar 2019 zum Tragen kommt.

Neues Organigramm

Die neue Organisation ist stärker an den Prozessen orientiert als zuvor. Damit soll gewährleistet werden, dass die Musikschaffenden für die Nutzung ihrer Musik bestmöglich vergütet werden. Mit dem geänderten Organigramm wird die Effizienz der internen Arbeitsabläufe in der SUISA weiter optimiert. Der Hauptprozess – Lizenzieren und Verteilen – steht nun in einem Departement vereint unter einem gemeinsamen Dach.

Die SUISA-Organisationsstruktur gliedert sich wie bisher in drei Departemente: Die Verantwortung über den Kernprozess liegt im neuen Departement «Operations». Dazu kommen das Departement «Regulations» für die rechtlichen Grundlagen und die internationale Werkdokumentation sowie das Departement «Services» für alle Querschnittsdienste, insbesondere Informatik, Finanzen, Human Resources und Kommunikation.

Die Kompetenzen sind somit auch auf Geschäftsleitungsebene verstärkt gebündelt. So liegt die Verantwortung in Bezug auf die Lizenzierung der verschiedenen Musiknutzungen und in der Folge die Verteilung der entsprechenden Urheberrechtsentschädigungen bei einer Person. Damit sollen aufwändige Schnittstellen vermieden und straffere Prozesse geschaffen werden. Das Ziel ist und bleibt, dass wir alle zukünftigen Entwicklungen im Interesse unserer Mitglieder angehen und dabei nie vergessen, einen zwar effizienten aber auch qualitätshohen Service anzubieten.

Neues Leitbild

Um eine (neue) Organisation zu leben, müssen im Unternehmen die Rahmenbedingungen festgehalten werden. Es ist Aufgabe eines Leitbilds, die Leitplanken, innerhalb derer die Unternehmensstrategie erreicht werden soll, zu definieren. Zudem soll das Leitbild aufzeigen, was der Unternehmenszweck eines Unternehmens ist, was dessen Identität ausmacht und welches Image angestrebt wird. Nicht zuletzt soll das Leitbild für alle Mitarbeitenden ein Orientierungsrahmen sein und motivierend wirken. Ziel ist auch, darin die Vielfalt und Realität der unterschiedlichen Mitarbeitenden und SUISA-Zielgruppen abzubilden- und widerzuspiegeln.

Das bisherige SUISA Leitbild war Ende der 90er-Jahre entstanden. Entsprechend bildete es die heutige Realität der SUISA und ihres Umfeldes nicht mehr ab und wurde den oben genannten Ansprüchen nicht mehr gerecht. Die Geschäftsleitung der SUISA hat deshalb Anfang 2017 die Erstellung eines neuen Leitbilds in Auftrag gegeben. Erarbeitet wurde das neue Leitbild innerhalb eines halben Jahres von einer Arbeitsgruppe bestehend aus 14 SUISA-Mitarbeitenden und zwei externen Experten. Vertreten waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Altersgruppen und Hierarchiestufen sowie aus den drei SUISA-Standorten.

Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Verbunden mit der optimierten Organisationsstruktur, aus der das neue Organigramm herrührt, sind wir gerüstet und arbeiten tatkräftig an der Umsetzung des Grundsatzes: SUISA macht Musik möglich!

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