Artikel von: Erika Weibel

Komposition in Zeit und Raum

Im Rahmen der Basler Biennale Zeiträume, welche neue Musik und Architektur vereint, diskutieren am Samstag, 23. September 2017, eine Komponistin und drei Komponisten in einem Publikumsgespräch, wie ihre Werke entstehen. Text von Erika Weibel

Komposition in Zeit und Raum

An der Basler Biennale für neue Musik und Architektur findet am 23. September 2017 um 15:00 Uhr unter dem Titel «Zeiträume schaffen» ein Komponistengespräch statt. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Vom 16. bis zum 24. September 2017 öffnet Basel seine Tore für ein spannendes Hörerlebnis: Neue Musik erschallt in den ungewöhnlichsten Ecken und Gassen. Gross und Klein sind eingeladen, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. So erklingt zum Beispiel im Hallenbad ein «Wasserspiel» (Kompositionen und Improvisationen für wechselnde Besetzungen im Hallenbad Spiegelfeld Binningen), oder man kann ein Alphornkonzert auf dem Basler Münsterplatz erleben. Auch Museen, Türme, sogar Friedhöfe öffnen ihre Tore der neuen Musik und geben dem Publikum so die Gelegenheit, Raum und Zeit ganz neu wahrzunehmen.

Das Festival Zeiträume zeichnet sich damit aus, dass es Komponistinnen und Komponisten beauftragt, für vorbestimmte Räumlichkeiten Werke zu komponieren, die am Festival uraufgeführt werden. Der aufmerksame Zuhörer kommt so nicht nur in den Genuss von verschiedenen Uraufführungen, sondern er kann erleben, welchen Eindruck, welche Einwirkung der Raum auf die Arbeit der Komponistin oder des Komponisten gehabt hat.

Komponistengespräch

Eine Komponistin und drei Komponisten, deren Werke an der diesjährigen Biennale uraufgeführt werden, tauschen sich beim Publikumsgespräch «Zeiträume schaffen» vom 23. September 2017 aus. Wie sehr hat sie die Räumlichkeit bei der Komposition ihres Werks inspiriert? Wie entstehen Werke und für wen werden sie geschrieben? Die Komponistin und die Komponisten erzählen von ihrer Arbeit und geben Auskunft über ihre neuen Werke, die sie für das Festival geschaffen haben.

Eintritt frei – Reservierung erforderlich

Nehmen auch Sie die Gelegenheit wahr, um dem Gedankenaustausch unter Komponierenden zuzuhöhren und um Fragen zu stellen. Herzlich sind Sie auch zum anschliessenden Aperitif eingeladen, bei dem gerne weiter rund um das Thema Komposition in Zeit und Raum philosophiert werden kann.

Werkraum Warteck PP / Restaurant Don Camillo, Burgweg 7, 4058 Basel
23. September, 15:00 Uhr
Gesprächsteilnehmende: Beat Gysin, Junghae Lee, Mario Pagliarani, Balthasar Streiff
Moderation: Bernhard Günther

Weitere Informationen und Programm des Festivals Zeiträume finden Sie unter: www.zeitraeumebasel.com

Das Komponistengespräch wird unterstützt von der SUISA.

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Im Rahmen der Basler Biennale Zeiträume, welche neue Musik und Architektur vereint, diskutieren am Samstag, 23. September 2017, eine Komponistin und drei Komponisten in einem Publikumsgespräch, wie ihre Werke entstehen. Text von Erika Weibel

Komposition in Zeit und Raum

An der Basler Biennale für neue Musik und Architektur findet am 23. September 2017 um 15:00 Uhr unter dem Titel «Zeiträume schaffen» ein Komponistengespräch statt. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Vom 16. bis zum 24. September 2017 öffnet Basel seine Tore für ein spannendes Hörerlebnis: Neue Musik erschallt in den ungewöhnlichsten Ecken und Gassen. Gross und Klein sind eingeladen, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. So erklingt zum Beispiel im Hallenbad ein «Wasserspiel» (Kompositionen und Improvisationen für wechselnde Besetzungen im Hallenbad Spiegelfeld Binningen), oder man kann ein Alphornkonzert auf dem Basler Münsterplatz erleben. Auch Museen, Türme, sogar Friedhöfe öffnen ihre Tore…Weiterlesen

SUISA-Mitglieder können sich für das Schedler Music Songwritercamp 2018 bewerben

Bereits zum sechsten Mal richtet die Rudi Schedler Musikverlag GmbH vom 13. bis 18. Januar 2018 das internationale «Pop & Schlager Songwritercamp» aus. SUISA-Mitglieder können bis 31. Oktober 2017 ihre Bewerbung für einen Teilnahmeplatz am Schedler Music Songwritercamp 2018 einreichen. Text von Fiona Schedler, Schedler Music

SUISA-Mitglieder können sich für das Schedler Music Songwritercamp 2018 bewerben

Internationale Team-Arbeit am Schedler Music Songwriter Camp 2016: Der Berner Luca Hänni (rechts im Hintergrund) komponierte einen Song zusammen mit dem US-Amerikaner Dillon Dixon (links) und dem Schweden Erik Wigelius. (Foto: Ratko Photography)

Am «Pop & Schlager Songwritercamp» von Schedler Music schreiben Songwriter aus über 7 Nationen unter dem Motto «It’s all about the song» 5 Tage lang in 3er-Teams an potentiellen Hits von morgen. Insgesamt nehmen 35 nationale und internationale Musikschaffende daran teil, wobei 5 Plätze speziell für SUISA-Mitglieder zur Verfügung stehen. KomponistInnen, TexterInnen und ProduzentInnen können sich ab sofort bis spätestens 31. Oktober 2017 für die Teilnahme am Schedler Music Songwritercamp, das vom 13. bis 18. Januar 2018 in Steeg, Österreich, stattfindet, bewerben.

Bewerbung, Auswahlverfahren, Teilnahme

Die Teilnahmeplätze werden über ein Auswahlverfahren vergeben. Wenn du als Komponist, Texter oder Produzent am «Pop & Schlager Songwritercamp» teilnehmen möchtest, sende bitte:

  • eine Kurzbiographie (Stichworte reichen)
  • und Referenzsongs (mp3-Dateien oder Links)

per Mail mit dem Betreff «Bewerbung – Pop & Schlager Songwritercamp» an folgende Adresse: summit (at) schedlermusic (dot) com. Bitte erwähne in der Bewerbung, dass du SUISA-Mitglied bist. Einsendeschluss ist am 31.10.2017. Die ausgewählten Songwriter werden Ende November von Schedler Music informiert.

SUISA-Mitglieder können sich für das Schedler Music Songwritercamp 2018 bewerben

Mit Begeisterung beim Songwriter Camp 2016 mit dabei: das slowenische Songwriter-Gespann Sasa Lendero (Mitte) und Mihael Hercog (links) mit dem deutschen Texter Oliver Lukas. (Foto: Ratko Photography)

Schedler Music Summit 2018

Im Anschluss an das Songwritercamp findet am 18. und 19. Januar 2018 erneut der Musikbranchentreff «Schedler Music Summit» statt. Bei dieser Gelegenheit werden die neu entstandenen Songs aus dem Camp im Rahmen einer «Song-Präsentation» am Donnerstag, 18. Januar 2018 (ab 20:00 Uhr) vor Branchenpublikum präsentiert.

Weitere Informationen über das Camp gibt es auf folgender Website: www.schedlermusicsummit.com.
Einen guten Eindruck vermittelt auch der Camp/Summit Aftermovie 2017.

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La Tessinoise: Viel Lärm ums Tessin

An Ostern locken im Tessin nicht mehr nur Palmen und schönes Wetter: Während drei Tagen kann man sich an diversen Konzerten ein gutes Bild davon schaffen, was die Tessiner Indie-Pop-/Rock-Szene zurzeit zu bieten hat. Text von Erika Weibel

La TessiNoise: Viel Lärm ums Tessin

Barbara Lehnhoff (links) und Aris Bassetti (rechts) sind in erster Linie Musikschaffende und bekannt für ihre Projekte Peter Kernel und Camilla Sparksss. Daneben betreiben sie ihr eigenes Label On the Camper Records und organisieren das Festival La Tessinoise. (Foto: Robert Huber)

Letztes Jahr hat das Tessiner Label On the Camper Records sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festival gefeiert. Dazu haben die Labelgründer Aris Bassetti und Barbara Lehnhoff Musik-Professionals aus ganz Europa eingeladen und im Raum Lugano zahlreiche Konzerte veranstaltet. Festival und Zusammentreffen von Musikbusiness und Künstlern waren so erfolgreich, dass sich die Organisatoren entschieden haben, die Veranstaltung unter dem Namen «La Tessinoise» weiterzuführen.

So werden auch dieses Jahr vom 14. bis 16. April 2017 viele Bands an unterschiedlichen Veranstaltungsorten rund um Lugano die Bühnen betreten. Dabei steht das Tessiner Musikschaffen im Vordergrund. Es werden jedoch auch Acts aus dem Rest der Schweiz und aus dem Ausland auftreten. Was dieses Festival auszeichnet, ist, dass sämtliche Bands neues Repertoire spielen werden. Das Publikum wird folglich jeden Abend Uraufführungen von neuen Songs miterleben können.

Wer also an Ostern in der Schweizer Sonnenstube Indie-Musik geniessen und dabei zusätzlich die Gelegenheit zu informelle Treffen mit Personen aus dem Musikbusiness aus ganz Europa wahrnehmen möchte, der findet in Lugano dazu eine ausgezeichnete Gelegenheit.

Weiterführende Informationen:
Konzertprogramm, Tickets, u. W.: www.latessinoise.com, Website des Festivals
Website des Labels On the Camper Records: www.onthecamper.com

Die SUISA und FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, unterstützen das Festival La Tessinoise. Am Samstag, 15. April 2017, um 10:30 Uhr lädt die SUISA im Rahmen des Festivals zu einem Brunch ein – Zutritt nur für eingeladene Gäste.

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«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz» Mit Niederlassungen in Zürich, Lausanne und Lugano ist die SUISA in drei Sprachregionen der Schweiz vertreten. In Lugano kümmern sich vier Mitarbeitende um die italienischsprachigen Mitglieder und Kunden im Tessin. Der neue Leiter der Tessiner Niederlassung, Stefano Keller, ist mittlerweile seit 100 Tagen im Amt. Im Interview schildert er unter anderem, weshalb in der Geschäftsstelle Lugano Allround-Talent gefragt ist, wie die SUISA zur Förderung des Kulturschaffens im Tessin beiträgt und welche Ziele er als Leiter der Tessiner Zweigstelle verfolgt. Weiterlesen
«Nichts und gar nichts schlägt den gut geschriebenen Song» Der internationale Erfolg mit Bonaparte ist der vorläufige Höhepunkt der bereits lange andauernden Songschreiberkarriere von Tobias Jundt. Aus seiner Feder stammen mehrere hundert Titel, in grosser stilistischer Vielfalt geschrieben auch für oder zusammen mit anderen Künstlern. Sein Wissen und seine Erfahrungen als Komponist gibt der in Berlin lebende Berner als Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Fach «Songwriting» weiter. Ein Interview mit dem SUISA-Mitglied, das 2016 für den Grand Prix Musik nominiert ist und am Festival Label Suisse in Lausanne mit seiner neuen Formation Mule & Man auftrat. Weiterlesen
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20 Jahre M4music – und die SUISA mittendrin

Über die letzten 20 Jahre ist das Festival M4music zu einem wichtigen Stelldichein der schweizerischen Pop-Musikbranche geworden. Zum Jubiläum bietet das Festival bei der Ausgabe 2017 zahlreiche Networking-Gelegenheiten, Informationsveranstaltungen, Abendkonzerte sowie eine Showcase Stage für junge Schweizer Talente. Diese Vielfalt an Aktivitäten ermöglichen es dem Publikum, einen fundierten und breit gefächerten Einblick auf das aktuelle Musikgeschehen zu erhaschen. Text von Erika Weibel

20 Jahre M4music – und die SUISA mittendrin

Über 700 Songs wurden für die Demotape Clinic 2016 eingesandt. Veronica Fusaro (Bild) erhielt für den Song «Come To Naught» den Hauptpreis «Demo of the Year» und den «FONDATION SUISA Award» in der Kategorie Pop. (Foto: Alessandro Della Bella)

Die SUISA engagiert sich beim Festival M4music schon seit Jahren. Auch in diesem Jahr können Musikschaffende auf zwei Panels direkt vom Fachwissen von SUISA-Mitarbeitenden profitieren und am alljährlichen Professional-Apéro netzwerken. Zudem unterstützt die SUISA die Showcase Stage, auf der Schweizer Newcomer ihre Musik dem Festivalpublikum präsentieren können.

Die FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, ist Hauptpartnerin der etablierten Demotape Clinic, die im Rahmen des Festivals M4music stattfindet. In den Sparten Rock, Pop, Urban und Electronic werden die besten Songs unter den eingesandten Demos mit den «FONDATION SUISA Awards» ausgezeichnet. Zudem wird gemeinsam mit dem Migros-Kulturprozent der Hauptpreis «Demo of the Year» verliehen. Die Award-Show findet am Samstag, 1. April 2017, um 19.00 Uhr in der Box im Schiffbau statt. Im selben Rahmen verleiht die FONDATION SUISA gemeinsam mit den Solothurner Filmtagen und M4music auch die Preise für die Best Swiss Video Clips 2017.

Sämtliche Informationsveranstaltungen und die Darbietungen auf der Showcase Stage sind für das Publikum kostenlos.

Panels am M4music 2017 mit SUISA-Beteiligung

Freitag, 31.3.2017, 14:45 Uhr, Matchbox
Urheberrechtsstreitgespräch: Sampling, Remix, Mashup

Samples und Remixes sind in der Musikbranche weit verbreitet. Dennoch führt gerade dieses Thema oft zu emotionalen Diskussionen und wirft auch bei Profimusikern Fragen auf: Was darf man, was darf man nicht? Wo muss man ab wann bei wem welche Rechte einholen? Fragen, die in Zeiten der Digitalisierung an neuer Schärfe gewinnen. Kann das geltende Urheberrechtsgesetz hier zeitgemässe Antworten liefern? Das Panel wird präsentiert von der SUISA.

Samstag, 1.4.2017, 17:45 Uhr, Matchbox
Blockchain: Mehr als ein Hype?

Blockchain ist die Technologie der Stunde. Kein anderes Thema beflügelt die Phantasien von Gründern, Investoren und IT-Strategen wie das der Digitalwährung Bitcoin entlehnte Konzept. In der Finanzindustrie spricht man der Blockchain das Potenzial zu, ganze Wirtschaftszweige grundlegend zu verändern. Die Blockchain ermöglicht blitzschnelle und fälschungssichere Transaktionen ohne Zwischenhändler. Das sorgt auch für Diskussionen in der Musikindustrie: Einnahmen könnten damit automatisch und sicher unter Rechteinhabern verteilt und die Kräfteverhältnisse auch in der Musikbranche kräftig verändert werden. Doch wie funktioniert die Blockchain genau? Diese Veranstaltung vermittelt Einstiegswissen und diskutiert die Chancen und Herausforderungen für Musiker und Verwertungsgesellschaften. Am Gespräch teilnehmen wird als Referent Andreas Wegelin, Generaldirektor der SUISA.

www.m4music.ch

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Zweiter Anlauf für die Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes Der Vorentwurf des Bundesrats für eine Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes hat sich in der Vernehmlassung als nicht mehrheitsfähig erwiesen. Die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat in der Folge erneut eine Arbeitsgruppe einberufen. Die AGUR12 II soll bis Ende 2016 entlang des bereits seit mehr als 2 Jahren feststehenden Kompromisses der AGUR12 konkrete Gesetzesvorschläge ausarbeiten. Weiterlesen
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Über die letzten 20 Jahre ist das Festival M4music zu einem wichtigen Stelldichein der schweizerischen Pop-Musikbranche geworden. Zum Jubiläum bietet das Festival bei der Ausgabe 2017 zahlreiche Networking-Gelegenheiten, Informationsveranstaltungen, Abendkonzerte sowie eine Showcase Stage für junge Schweizer Talente. Diese Vielfalt an Aktivitäten ermöglichen es dem Publikum, einen fundierten und breit gefächerten Einblick auf das aktuelle Musikgeschehen zu erhaschen. Text von Erika Weibel

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Über 700 Songs wurden für die Demotape Clinic 2016 eingesandt. Veronica Fusaro (Bild) erhielt für den Song «Come To Naught» den Hauptpreis «Demo of the Year» und den «FONDATION SUISA Award» in der Kategorie Pop. (Foto: Alessandro Della Bella)

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Label Suisse 2016: 70 Künstler, 7 Bühnen und 100 000 Zuschauer

Rock, Pop, Folk, elektronische Musik, Hip-Hop, Jazz, Chanson, Chorgesang und klassische Musik: Schweizer Musik so weit das Ohr reicht. Gleichzeitig interessante Panels und Gelegenheiten, um sich unter Musik-Professionals zu treffen und vernetzen.

Label-Suisse-Place-Centrale

Grosse Bühne für die Schweizer Musik: Dicht besetzter Place Central vor der Open-Air-Hauptbühne des Festivals Label Suisse in Lausanne. (Foto: Joseph Carlucci)

Schon zum 7. Mal bringt das Festival Label Suisse in Lausanne das Schweizer Musikschaffen ins Rampenlicht. Dank der Unterstützung von diversen Sponsoren wie der SUISA, dem Bundesamt für Kultur, Pro Helvetia und SRF/RSI ist der Besuch der Konzerte für das Publikum kostenfrei. Die Auswahl der auftretenden Künstler unterschiedlicher Genres bietet dem Publikum einen weitreichenden Überblick über die aktuelle schweizerische Musikszene.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat sich entschieden, im Rahmen von Label Suisse auch den Schweizer Grand Prix Musik zu verleihen. Einige der Künstler, die für den Musikpreis des BAK nominiert sind, werden auf den Bühnen des Festivals Label Suisse ihr Können zum Besten geben.

Kommen auch Sie und geniessen Sie 3 Tage lang Schweizer Musik im malerischen Lausanne am Genfersee.

Der Terminplan für Professionals sieht wie folgt aus:
Flyer Label Suisse (PDF)

Das Musikprogramm finden sie hier:
https://labelsuisse.ch/site/de/programm

Am Donnerstag, 15. September 2016, verleiht das Bundesamt für Kultur zum 3. Mal den Schweizer Grand Prix Musik. Nominiert sind 15 Musikschaffende aus der ganzen Schweiz und aus unterschiedlichen Musiksparten. Ausgezeichnet wird die Gewinnerin oder der Gewinner in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset an der Preisverleihung im Saal Métropole in Lausanne.
http://www.schweizermusikpreis.ch/de/
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Label-SuisseSchweizer Musik als Erlebnisreise am Festival Label Suisse 86 Veranstaltungen, 7 Konzertsäle, eine Open-Air-Bühne, der «Marché de la Musique» plus die Verleihung des ersten Schweizer Musikpreises durch das Bundesamt für Kultur (BAK). Das reichhaltige Angebot am Label Suisse 2014 erforderte einen handfesten Plan für die persönliche Entdeckungs- und Genussreise durch das Festivalprogramm. Alles mitkriegen und nichts verpassen war unmöglich. Mein Plan für die 3 Tage in Lausanne: mich durch die Vielfalt des Schweizer Musikschaffens treiben lassen. Weiterlesen
Label-Suisse-2008Festival Label Suisse: Am Pulsschlag der Schweizer Musik im Herzen von Lausanne Vom 19. bis 21. September 2014 findet in Lausanne zum 6. Mal das Musikfestival Label Suisse statt. Auf 8 Bühnen in 7 Lokalitäten im Zentrum der olympischen Hauptstadt präsentiert das Festival an drei Tagen eine breite Palette schweizerisches Musikschaffens. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Im schriftlichen Interview gibt Julien Gross, Präsident des organisierenden Vereins von Label Suisse, Auskunft über das aussergewöhnliche Festival. Weiterlesen
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Grosse Bühne für die Schweizer Musik: Dicht besetzter Place Central vor der Open-Air-Hauptbühne des Festivals Label Suisse in Lausanne. (Foto: Joseph Carlucci)

Schon zum 7. Mal bringt das Festival Label Suisse in Lausanne das Schweizer Musikschaffen ins Rampenlicht. Dank der Unterstützung von diversen Sponsoren wie der SUISA, dem Bundesamt für Kultur, Pro Helvetia und SRF/RSI ist der Besuch der Konzerte für das Publikum kostenfrei. Die Auswahl der auftretenden Künstler unterschiedlicher Genres bietet dem Publikum einen weitreichenden Überblick über die aktuelle schweizerische Musikszene.

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Die SUISA am Festival M4music 2016

Kommunikation und ein reger Austausch unter Experten sind von vitaler Wichtigkeit, wenn man sich lösungsorientiert komplexen Fragestellungen stellen will. Aus diesem Grund organisiert die SUISA während dem Festival M4music 2016 zwei Podiumsgespräche, wo Vertreter unterschiedlicher Ansichten über brisante Themen debattieren.

m4music-2015-suisa-panel-podium

Auf der Bühne beim Urheberrechtsstreitgespräch am M4music 2015 (v.l.n.r.): Tim Cole, Andreas Ryser, Andreas Wegelin, Marc Sway, Michel Rudin, Ruedi Noser und Moderator Eric Facon. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Im Scheinwerferlicht der Diskussion von Lausanne steht ein sich sättigender Live-Musikmarkt und in Zürich suchen Spezialisten einen Weg, die Interessen der Internet-Nutzer mit denen der Content-Herstellern unter einen Hut zu bringen. Der Eintritt zu den Podiumsdiskussionen ist frei. Wir würden uns freuen, zahlreiche SUISA-Mitglieder bei den Debatten begrüssen zu dürfen.

«Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?»
Donnerstag, 14.04.2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr (Le Romandie, Place de l’Europe 1a, Lausanne)

Die unglaublich hohe Anzahl der Konzerte weist auf eine Sättigung des Live-Markts hin. Künstler und Konzertveranstalter werden heute mit grossen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Wie kann man sich trotzdem als Konzertveranstalter behaupten, ein hohes Qualitätsniveau für ein immer anspruchsvolleres Publikum wahren und damit auch noch Geld verdienen? Und brauchen die Künstler bei ihren (enormen) Gagen überhaupt noch Urheberrechtsentschädigungen?

«Wieviel Urheberrecht braucht das Internet?»
Freitag, 15.04.2016 von 16:00 bis 17:15 Uhr (im Moods, Schiffbau Zürich)

Das Internet hat das Musikbusiness fundamental verändert. Einerseits haben Künstler unzählige Möglichkeiten, ihre Musik direkt und kostengünstig zu promoten und zu vertreiben. Gleichzeitig können sie immer weniger darüber bestimmen, wo und wie ihre Songs genutzt werden. Konsumenten können über eine Vielzahl von – oft auch illegalen – Webseiten und Apps Musik herunterladen und praktisch an jedem beliebigen Ort streamen. Zudem kann dank des Internets jeder einigermassen technisch versierte User aus urheberrechtlich geschützten Werken neue kreative Inhalte erstellen und veröffentlichen. Welche Rolle spielt das Urheberrecht in dieser Entwicklung? Hindert es die Kreativität oder macht sie diese erst möglich, da die Urheber für ihre Arbeit Geld bekommen?

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URE-KonzertveranstalterWieviel Urheberrechtsvergütung bezahlt ein Konzertveranstalter?  Die Frage wird häufig gestellt: Wieviel beträgt die Urheberrechtsvergütung für Konzerte? Die Antwort ist sowohl für die Kunden als auch die Mitglieder der SUISA von Interesse: Die Konzertveranstalter planen den Betrag für die Urheberrechte von Vorteil in den Budgets für ihre Veranstaltungen ein. Die SUISA-Mitglieder können ihr Einkommen vorausberechnen, wenn die Faustregeln für Vergütungen bei Konzerten bekannt sind. Weiterlesen
URG-VernehmlassungUrheberrecht: Quo vadis?  Im Dezember 2015 hat der Bundesrat den Entwurf zur Urheberrechtsrevision vorgestellt. Damit begann zugleich auch die Vernehmlassung, die bis Ende März 2016 dauert. Die SUISA unterstützt die vorgeschlagenen Massnahmen, sofern sie dem Kompromiss der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) entnommen sind. Manche Vorschläge des nun vorliegenden Entwurfs zur Urheberrechtsrevision müssen jedoch kritisiert werden, andere gefährden den Kompromiss, auf den sich die interessierten Kreise geeinigt haben. Weiterlesen
Musik-im-InternetFremder Inhalt auf der eigenen Website muss nach Schweizer Recht entschädigt werden  Wer eine Website betreibt, kann nicht ohne Bewilligung über die Urheberrechte am Inhalt Dritter verfügen. Wenn fremde Inhalte auf der eigenen Website genutzt werden, ist dazu nach geltendem Schweizer Recht unabhängig von der Art der technischen Integration eine Erlaubnis vom Urheber nötig. Die SUISA erteilt Lizenzen für die Online-Nutzungen von Musik, dazu gehört auch in Videos enthaltene Musik, und verhandelt diese von Fall zu Fall. Weiterlesen
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Kommunikation und ein reger Austausch unter Experten sind von vitaler Wichtigkeit, wenn man sich lösungsorientiert komplexen Fragestellungen stellen will. Aus diesem Grund organisiert die SUISA während dem Festival M4music 2016 zwei Podiumsgespräche, wo Vertreter unterschiedlicher Ansichten über brisante Themen debattieren.

m4music-2015-suisa-panel-podium

Auf der Bühne beim Urheberrechtsstreitgespräch am M4music 2015 (v.l.n.r.): Tim Cole, Andreas Ryser, Andreas Wegelin, Marc Sway, Michel Rudin, Ruedi Noser und Moderator Eric Facon. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Im Scheinwerferlicht der Diskussion von Lausanne steht ein sich sättigender Live-Musikmarkt und in Zürich suchen Spezialisten einen Weg, die Interessen der Internet-Nutzer mit denen der Content-Herstellern unter einen Hut zu bringen. Der Eintritt zu den Podiumsdiskussionen ist frei. Wir würden uns freuen, zahlreiche SUISA-Mitglieder bei den Debatten begrüssen zu dürfen.

«Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?»
Donnerstag, 14.04.2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr (Le Romandie,…Weiterlesen

Zusammenarbeit am MaMA: Ein Erfolg, der sich bestätigt

Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, hat der dritte Swiss Business Mixer am MaMA Festival in Paris stattgefunden. Anschliessend hat sich Marc Ridet für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Marc Ridet ist Direktor des Swiss Music Exports, zuständig vor allem für die Unterstützung von Schweizer Künstlern, die im frankophonen Musikmarkt Fuss fassen wollen.

MaMA-2015-Gruppenfoto

Organisatoren des Swiss Business Mixer am MaMA 2015 (v.l.n.r.): Marc Ridet (Swiss Music Export), Erika Weibel (SUISA), Marcel Kaufmann (FONDATION SUISA), Adélaïde Wojciechowski (Swiss Music Export). (Foto: Marion Houriet)

Lieber Marc, was sind deine ersten Eindrücke vom Swiss Business Mixer am MaMA 2015?
Der Ort – das Carmen in Pigalle – war eine hervorragende Wahl. Er war grösser und schöner als das Le Dandy, wo der Business Mixer letztes Jahr stattgefunden hat.
Die Organisation mit der FONDATION SUISA und der Schweizer Botschaft in Frankreich war sehr angenehm. Es ist wichtig, dass die Leute, denen die Schweizer Kulturförderung am Herzen liegt, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten.
Der Business Mixer hier in Paris fand nun zum dritten Mal statt und jedes Jahr ist die Anzahl der Besucher gestiegen.

Die Schweizer Bands La Gale und Verveine haben im Rahmen des Business Mixers einen Showcase gespielt. Wie habt ihr vom Swiss Business Mixer die Auftritte erlebt?
Die Showcases waren ein Erfolg. Die beiden Künstlerinnen sind fantastisch, sie haben eine sehr starke Ausstrahlung und Bühnenpräsenz.

Wart ihr mit dem Swiss Business Mixer als Networking Plattform zufrieden?
Ja, absolut. Es kamen rund 130 Personen, unter ihnen befanden sich Agenten und Verleger sowie Booker wichtiger Clubs und Festivals. Die Besucher aus dem Ausland stammten zu 80% aus Frankreich (wichtiger Markt für die Schweizer Musikindustrie); doch es waren auch unter anderem Chinesen, Brasilianer und Ungaren anzutreffen.

Wie schafft ihr es, dass am MaMA-Anlass immer wichtige Leute des Musikmarkts anwesend sind?
Dazu braucht es viel Arbeit, über eine lange Zeit, bei mehreren Anlässen. In Frankreich gibt es drei bedeutende Festivals für Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz: das MaMA in Paris, Trans Musicales in Rennes und Le Printemps in Bourges. Wir pflegen bei diesen Festivals seit Jahren aktiv unser Netzwerk und erweitern es. Diese persönlichen Kontakte nutzen uns sehr, wenn wir wichtige Business-Partner zu unseren eigenen Anlässen einladen.
Ausserdem macht es Sinn, wenn möglich von Anfang an, an wichtigen Treffen der Musikszene teilzunehmen. Im Vorfeld der ersten MaMA Ausgabe konnte ich zum Beispiel den Organisatoren beratend zur Seite stehen. Anschliessend haben wir jedes Jahr am Festival teilgenommen, auch als es noch nicht sehr bekannt war. Die Zeit und das Know-how, das wir zu Beginn in das MaMA investiert haben, tragen nun Früchte, die wir heute in Form von guten Kontakten zu den MaMA-Organisatoren ernten können.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontinuität. Alle wissen unterdessen, dass die Schweiz jedes Jahr ein Spezialangebot, eine gute Plattform für ein internationales Networking offeriert. Deshalb planen wichtige Professionals einen Besuch bei uns von Anfang an mit ein.

Lohnt es sich für die Künstler eine Kandidatur für einen Showcase einzureichen?
Ja, klar. Es gibt mehrere erfolgreiche Beispiele aus der Schweiz, unter anderem Oy: Dank ihres Showcases am MaMA unterschrieben sie einen Vertrag mit dem Label Crammed Discs. Das Konzert am MaMA war also für ihre Karriere entscheidend; denn sie fanden dort genau den Partner, den sie brauchten, um durchzustarten: ein international tätiges Label.

Vielen Dank, Marc.

Schweizer Bands live am MaMA 2015
Grand Pianoramax
Rootwords
Verveine
La Gale
MaMA 2015 Kernzahlen
4625 Professionals
1820 Firmen
450 Journalisten
71 Workshops, Präsentationen und Diskussionsrunden
24 Networking Sessions
Das Festival MaMA existiert seit 2009. Zuerst fand es in Bourges statt, seit 2010 ist es im Pariser Viertel Pigalle angesiedelt. Mit Konzerten, Workshops, Diskussionsforen und Messeständen wird am MaMA der Austausch zwischen der französischsprachigen und internationalen Musikindustrie gefördert. Die FONDATION SUISA und der Swiss Music Export bieten den Schweizer Musik-Professionals während diesem Anlass eine wichtige Networking-Plattform.
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Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, hat der dritte Swiss Business Mixer am MaMA Festival in Paris stattgefunden. Anschliessend hat sich Marc Ridet für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Marc Ridet ist Direktor des Swiss Music Exports, zuständig vor allem für die Unterstützung von Schweizer Künstlern, die im frankophonen Musikmarkt Fuss fassen wollen.

MaMA-2015-Gruppenfoto

Organisatoren des Swiss Business Mixer am MaMA 2015 (v.l.n.r.): Marc Ridet (Swiss Music Export), Erika Weibel (SUISA), Marcel Kaufmann (FONDATION SUISA), Adélaïde Wojciechowski (Swiss Music Export). (Foto: Marion Houriet)

Lieber Marc, was sind deine ersten Eindrücke vom Swiss Business Mixer am MaMA 2015?
Der Ort – das Carmen in Pigalle – war eine hervorragende Wahl. Er war grösser und schöner als das Le Dandy, wo der Business Mixer letztes Jahr stattgefunden hat.
Die Organisation mit der FONDATION SUISA und der Schweizer Botschaft in Frankreich…Weiterlesen

Schweizer Pop und Rock am Reeperbahn Festival 2015

Am Mittwoch, 23. September, geht das Reeperbahn Festival 2015 los. Beim 4-tägigen Musikfestival in Hamburg sind drei Aushängeschilder der Schweizer Pop und-Rockmusik mit dabei: Faber, James Gruntz und Puts Marie werden dieses Jahr den Festival-Besuchern auf dem Kiez einheizen. Insgesamt werden am Festival rund 30 000 Gäste erwartet. Geplant sind circa 500 Konzerte an über 70 Veranstaltungsorten.

James-Gruntz-live

In Nidau bei Biel aufgewachsen, 2014 mit dem Basler Pop-Preis ausgezeichnet, dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg zu hören: James Gruntz. (Foto: Pascal Küng)

Wie gewohnt bietet das Festival den internationalen Musik-Professionals auch Konferenzveranstaltungen (über 150 in diesem Jahr) und unzählige Networking-Möglichkeiten. Selbstverständlich steht die Schweiz auch in diesem Jahr am Freitag mit dem schweizerischen Networking-Frühstück und dem etablierten Reeperbahn-Raclette-Business-Mixer wieder mitten im Geschehen.

Die wichtigsten Termine aus Schweizer Sicht am Reeperbahn Festival 2015 in Hamburg:

Freitag, 25. September, Sommersalon vom Klubhaus St. Pauli, Spielbudenplatz. 21

10:00 – 13:00 Uhr  Swiss Contact Lounge; Networking mit Kaffee und Gipfeli
14:00 – 18:00 Uhr  Swiss Business Mixer; Showcases mit Schweizer Bands, Raclette und Wein

Showcases während dem Swiss Business Mixer:
14:15 – 14:45 Uhr  Faber
15:30 – 16:00 Uhr  James Gruntz
16:45 – 17:15 Uhr  Puts Marie

Die FONDATION SUISA und Swiss Music Export freuen sich auf zahlreiche nationale und internationale Gäste (452 Zusagen – Stand: 21. September 2015).

Faber, James Gruntz und Puts Marie sind ausser am Swiss Business Mixer auch im offiziellen Festivalprogramm zu hören und zu sehen.

Faber
Freitag, 25. September, 21:20 Uhr: Schulmuseum, Seilerstraße 42

James Gruntz
Samstag, 26. September, 13:25 Uhr: Reeperbahn Festival Lounge (Arcotel Onyx) ,Reeperbahn 1; sowie gleichentags um 22:40 Uhr: Angie’s Nightclub, Spielbudenplatz 27

Puts Marie
Samstag, 26. September, 20:00 Uhr: Grüner Jäger, Neuer Pferdemarkt 36

Die FONDATION SUISA und Swiss Music Export bieten seit Jahren der Schweizer Musik am Reeperbahn Festival eine Bühne für Geschäfte, Kontakte und Showcases. Am Swiss Day (jeweils freitags) steht das schweizerische Musikschaffen am internationalen Musikfestival in Hamburg im Rampenlicht.
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Am Mittwoch, 23. September, geht das Reeperbahn Festival 2015 los. Beim 4-tägigen Musikfestival in Hamburg sind drei Aushängeschilder der Schweizer Pop und-Rockmusik mit dabei: Faber, James Gruntz und Puts Marie werden dieses Jahr den Festival-Besuchern auf dem Kiez einheizen. Insgesamt werden am Festival rund 30 000 Gäste erwartet. Geplant sind circa 500 Konzerte an über 70 Veranstaltungsorten.

James-Gruntz-live

In Nidau bei Biel aufgewachsen, 2014 mit dem Basler Pop-Preis ausgezeichnet, dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg zu hören: James Gruntz. (Foto: Pascal Küng)

Wie gewohnt bietet das Festival den internationalen Musik-Professionals auch Konferenzveranstaltungen (über 150 in diesem Jahr) und unzählige Networking-Möglichkeiten. Selbstverständlich steht die Schweiz auch in diesem Jahr am Freitag mit dem schweizerischen Networking-Frühstück und dem etablierten Reeperbahn-Raclette-Business-Mixer wieder mitten im Geschehen.

Die wichtigsten Termine aus Schweizer Sicht am Reeperbahn Festival 2015 in Hamburg:

Freitag,…Weiterlesen

Midem 2015: Sommer-Premiere top oder flop?

Mit Vertretern aus 75 Ländern und drei neuen Länderständen – Südafrika, Israel und Elfenbeinküste – hat die Musikmesse Midem im Jahr 2015 zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Tore im Sommer geöffnet.

Midem2015-OutsideView

Die Midem fand 2015 zum ersten Mal nicht im Winterhalbjahr sondern vom 5. bis 8 Juni statt. (Foto: zVg / Midem.com)

Nachfolgend ein kurzer Vergleich zwischen der Wintermesse 2014 und dem diesjährigen Sommer-Musikanlass anhand einiger Kennzahlen:

Midem 2014 2015
Teilnehmer 6150 5500
Aussteller 1236 1100
Länder 75 75
Länderpavillons 39 35
Konzerte 46 34
Journalisten 185 145
Konferenzen 120 93
(Angaben von Reed Midem)
Teilnehmer am Schweizer Gemeinschaftsstand
Firmen 37 25
Personen 62 41
(Angaben von FONDATION SUISA)

Jubiläum: 50 Jahre Midem

Nächstes Jahr feiert die Midem einen runden Geburtstag – die 50. Midem – félicitations! Was wird sich ändern, was bleibt gleich? Gut informierte Quellen haben bestätigt, dass die Midem mindestens die folgenden fünf Jahre im Sommer im Palais von Cannes stattfinden soll. Zudem soll sie werktags angesetzt werden und lässt somit den Musikbranchenvertretern die Wochenenden frei. Die Midem 2016 findet von Freitag, 3. bis Montag, 6. Juni 2016 Dienstag, 28. Juni bis Freitag, 1. Juli 2016 statt.

Teilnehmer am Schweizer Gemeinschaftsstand 2015 zur Midem

Im Anschluss an die diesjährige Messe haben wir einige Teilnehmer am Schweizer Gemeinschaftsstand gefragt, wie sie die Midem 2015 erlebt haben und ob sie voraussichtlich an der nächsten Messe wieder teilnehmen werden.

Midem2015-Oberholzer-Philipp

Marcel Oberholzer (Yes Music AG) und Irène Philipp (SUISA).

Marcel Oberholzer, Yes Music AG, www.djbobo.ch:

«Nachdem ich nun seit 19 Jahren jeweils im Januar oder Februar die Midem besucht habe, finde ich persönlich, dass der Termin im Juni nicht optimal angesetzt ist. Es gilt nun abzuwägen, wie weit sich die Jahresplanungen der Labels an diese neue Messezeit anpassen können oder werden.

Für Newcomer ist das ‹Midem Networking Village› sehr interessant, denn es zeigt die ganze Bandbreite der Musikindustrie 2015. Panels, Networking und Conferences können Business-Neulingen eine moderne und umfassende Übersicht verschaffen. Durch die vielen trendigen und zukunftsorientierten Ideen hat sich meiner Meinung nach das Durchschnittsalter der Midem-Teilnehmer etwas verjüngt.

Mit den älteren und langjährigen Business-Partnern steht man heutzutage aufgrund ‹moderner Kommunikationsmittel› täglich im Kontakt und muss nicht mehr auf das klassische ‹Jahres-Meeting› anlässlich der Midem warten. Diese Situation ist bestimmt auch ein Grund für den Besucherrückgang an der Messe. Trotzdem werden an der Midem sehr viele neue und erfolgversprechende Kontakte geknüpft.

Als Teilnehmer am Schweizer Stand der FONDATION SUISA kann man stark davon profitieren, dass man die eigenen Business-Kontakte direkt zu sich an den Stand einladen kann – das macht die Meetings stressfreier und man kann mehr Personen treffen und Termine vereinbaren, da man nicht von Halle zu Halle oder von Hotel zu Hotel pilgern muss.

Ausserdem kriegt man durch das SUISA-Standpersonal jederzeit eine professionelle und gleichzeitig kollegiale Unterstützung. Den Messestand kann man durchaus als echtes Bijou bezeichnen, denn zur grossen Standfläche gehören auch die Meeting-Plätze draussen auf dem Messe-Balkon, welche eine wunderbare Aussicht auf den Yachthafen und die Altstadt von Cannes bieten – eine traumhafte Location mit echtem Côte-d’Azur-Flair für Geschäftsmeetings.

Der Slogan ‹Music made in Switzerland› wird also am Schweizer Stand so richtig vorgelebt und in die Musikwelt hinausgetragen.»

Midem2015-Schuemichen-Lanzinger

Pia Schümichen (l.) und Annette Lanzinger (beide Dr. Sauter Musikverlag GmbH).

Dr. Sauter Musikverlag GmbH, www.sautermusik.de:

«Wir finden den Monat Juni eigentlich ganz ok – fanden es aber schade, dass trotz dem tollen Wetter draußen so wenig geboten wurde, wie zum Beispiel Auftritte von kleineren Bands in den Kneipen rundherum. Wir haben nur zufällig eine Band in einer kleinen Bar gesehen – und das war cool.

Nach unserer Einschätzung gab es zudem auch nicht mehr Besucher als im Januar.
Die Themen der diesjährigen Vorträge waren unserer Meinung nach zu einseitig – Synch, Streaming. Insgesamt fanden wir die Midem im Juni gut. Leider werden es jedes Jahr weniger Messeteilnehmer und somit werden auch die Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen, geringer. Wir haben festgestellt, dass zwar einige Kollegen vor Ort sind, sie sich aber nicht für die Messe akkreditieren, sondern ihre Termine einfach außerhalb der Messe vereinbaren. Das liegt sicher auch an den hohen Kosten für die Akkreditierung.»

Stefan Planta, TBA/Phonag:

«Ob wir nächstes Jahr die Midem besuchen, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bestimmen.»

Midem2015-Martinuzzi-Prinz-Hoerhager

V.l.n.r.: Giancarlo Martinuzzi, Andy Prinz, David Hörhager.

Andy Prinz, Andy Prinz Publishing, www.andyprinz-publishing.com:

«Die Midem 2015 war für uns ein voller Erfolg. Zweifelsohne war die Atmosphäre zu dieser Jahreszeit viel entspannter, und das hat sich positiv auf unser Business ausgewirkt.

Wir werden definitiv an der nächsten MIDEM teilnehmen, auch dank der hervorragenden Konditionen via FONDATION SUISA als Mitaussteller.»

Midem2015-Brunko-White

Pascal Brunko und Violeta White.

Pascal Brunko und Violeta White, Damp Music, www.damp-music.com:

«Für uns ist die Midem sehr erfolgreich verlaufen. Am Stand der FONDATION SUISA war für die Treffen mit unseren Kunden alles sehr gut vorbereitet und die Terrasse war ein willkommener Luxus. Das SUISA-Team am Stand war sehr nett und dynamisch und hat uns viele nützliche Hinweise für eine erfolgreiche Midem 2015 gegeben. Wir freuen uns schon auf 2016!»

Serge Gauya Management / SG Productions Editions (SGPE International), www.sergegauya.com:

«Ich fand den Stand wie immer gut und habe die professionelle Atmosphäre, zu der das ganze Team beigetragen hat, sehr geschätzt. Wenn ich ich dieser Zeit nicht gerade gebucht bin, bin ich auch 2016 wieder mit dabei, kann es aber noch nicht mit Sicherheit sagen.»

Midem2015-Jones-Ruessel-Allain

V.l.n.r.: Sabine Jones (SJ Consultancy) Marcus Ruessel (Gigmit) und Michel Allain (Fasttrack).

Sabine Jones, SJ Consultancy, sjconsultancy.net:

«Als selbständige Konsulentin, deren Kundenstamm schwerpunktmässig in der Schweiz, Deutschland und Österreich, aber auch weitläufiger – USA, Brasilien – angesiedelt ist, macht der Midem-Besuch als Gelegenheit fürs Networking durchaus Sinn. Beklagenswert war heuer leider die Tatsache, dass viele Teilnehmer wohl lieber ‹ohne Pass› dem schönen Wetter in Meetings ausserhalb des Palais frönten, anstatt den Weg zu den Ständen zu finden. Selbst gute Panels waren nicht immer voll besucht – was eventuell auch daran lag, dass eine Vortragsbuehne mitten im Korridor angelegt war.

Aus meiner Sicht wäre eine Midem im März oder April sinnvoll, aber im Hochsommer wird sie darunter leiden, dass Ferienzeit ist und einige meiner Businesskontakte schon heuer angedeutet haben, dass bei ihnen der Juni- oder Juli-Termin zu kurz vor der Hauptabrechnung oder anderen ‹important dates› liegt, und sie daher nicht teilnehmen. Daher kann es sein, dass auch ich meine Teilnahme für 2016 ueberdenke, da es immerhin eine sehr grosse Investition ist, denn Cannes in der Hochsaison ist schon etwas anderes als an den bisherigen Januar-Terminen.»

Rudi Schedler Musikverlag GmbH, www.schedlermusic.com:

«Wir entscheiden erst im Frühjahr 2016, ob beziehungsweise an welchem Stand wir wiederum teilnehmen.»

Stephan Heim, Head of Marketing & Administration www.adon.ch:

«Persönlich finde ich, dass eine Midem im Sommer sehr viel Sinn macht, ich fand es angenehmer und vor allem auch kreativer und offener als im Februar. Grund: Im Sommer werden die Lokale am Strand in die Midem miteinbezogen, es gibt open air Showcases und die Messe wird so mehr raus getragen, was ich sehr sinnvoll finde. Und ja, nächstes Jahr nehmen wir voraussichtlich unbedingt wieder teil.»

Midem2015-Kruesi-Sauder-Heim

V.l.n.r.: Andreas Krüsi (Adon), Sabrina Sauder, Stephan Heim (Adon).

Sabrina Sauder, www.sabrinasauder.ch:

«Die Midem nun zum ersten Mal im Sommer war zwar toll, weil ich sie gleich mit ein paar Tagen Urlaub verbinden konnte, jedoch hatte ich den Eindruck, dass der neue Termin noch weniger Leute aus der Musik-Industrie nach Cannes gebracht hat. Viele waren wahrscheinlich mit ihren Künstlern auf Tournee und so ist die Teilnehmerzahl nochmals geschrumpft. Ich muss auch ehrlich sagen, dass diese warmen Temperaturen mich eher an den Strand getrieben haben als ins Messegelände.

Der SUISA-Stand war wie eh und je top ausgerüstet und mit super nettem Personal versehen. Auch der Apéro war der absolute Renner! Ebenfalls geschätzt habe ich den eigenen Rooter, den ihr besorgt habt. Endlich mal funktionierendes Internet!

Ich kann noch nicht sagen, ob ich an der nächsten Midem teilnehmen werde. Dieses Jahr hat es mich von den anwesenden Personen her nicht so überzeugt und es lässt sich nur schwer abschätzen, ob das mit einem noch späteren Termin wirklich besser wird …»

Walter Holzbaur, www.wintrup.de:

«Die Midem war auch für uns ziemlich ‹heiss› und so haben wir die meiste Zeit im Carlton und umliegenden Strandbars verbracht. Schade eigentlich, denn die Gastfreundschaft am Schweizer Stand ist ja immer großartig! Der Termin im nächsten Jahr ist noch schlechter als der diesjährige. Ob und wie wir teilnehmen, werden wir erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, wir warten mal ab wie die Tendenz sich entwickelt. Die Midem ist inzwischen in zwei Lager gespalten, das eine befindet sich im Palais und bei den dort stattfindenden nicht besonders interessanten Panels, das andere und für uns wesentlich wichtigere im Carlton und Umgebung – da reichen dann auch 2 Tage im 30-Minuten Takt.»

Midem2015-Schnell-Schiess-Wegener

V.l.n.r.: Urs Schnell (FONDATION SUISA), Martin Schiess (K-tel), Poto Wegener (SWISSPERFORM).

Martin Schiess, Managing Director, www.k-tel.ch:

«Midem 2016: Dienstag, 28. Juni bis Freitag, 1. Juli 2016 finde ich kein gutes Datum, anfangs Juni wie in diesem Jahr war o.k.. Zudem geht mir bei einer Messe, die vollständig unter der Woche stattfindet, zu viel Zeit verloren. Wochenende war perfekt. Wenn die Messe wie angekündigt stattfindet, werde ich voraussichtlich nicht teilnehmen.»

Grégoire Liechti, www.sidomusic.com:

«Das Midem-Büro hatte es angekündigt: ‹Der führende internationale Business-Event für die Musikwelt findet künftig zu einem neuen Zeitpunkt statt!› Nun ist Juni, wir treffen uns bei sommerlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein in Cannes.

Mir persönlich hat diese Midem sehr gefallen, auch wenn tatsächlich weniger Besucher da waren als auch schon. Wie jedes Jahr konnte ich unsere ausländischen Partner und die von uns vertretenen Verleger treffen, aber auch neue Leute kennenlernen. Nur an der Midem können wir am gleichen Tag Verleger aus einem Schwellenland (Urheberrechte) und einen in London ansässigen Creative Director treffen.

Noch ist es zu früh, etwas über die nächste Midem zu sagen. Aber angesichts des angekündigten Datums kann man schon jetzt davon ausgehen, dass vielleicht sogar noch weniger Leute kommen werden als 2015.»

Midem2015-Gelewski-Liechti

V.l.n.r.: Lysander Gelewski (Mymusicrights) und Grégoire Liechti (Sidomusic).

Lysander Gelewski, Mymusicrights Sàrl, www.mymusicrights.ch:

«Midem 2015 – eine kleine persönliche Nachlese: Ich gebe es offen zu, nach 8 Stunden Key Notes, Speedmeetings, Legal Summit und bilateralen Verhandlungen mit Sub-Verlegern aus aller Welt war es eine Wohltat, gleich vor dem Palais des Festivals in die weichen Wogen des warmen Mittelmeers zu springen. ‹No regrets› also bezüglich meteorologischer Migration der Midem vom Januar in den Juni.

Ich betrachte es als grosses Privileg, dass wir immer noch über einen eigenen Schweizer Stand mit stets freundlichem, hilfsbereitem und kompetentem Personal verfügen. So gut gelegen, dass meine Geschäftspartner meist wünschten: ‹Can we meet on the nice terrace of the Swiss stand?› Andererseits ist es schade, dass Jahr für Jahr weitere Länder- oder Firmenstände verschwinden. Und viele Meetings in Hotellobbies verschoben werden.

Für unsere kleine Firma habe ich eine gute Balance aus Informationsveranstaltungen und geschäftlichen Sitzungen gefunden. Spannend und hochkarätig besetzt waren für mich vor allem: die ‹Legal Workshops› mit Schwergewicht auf Revision des amerikanischen Copyright Act, neuste Entwicklungen auf EU-Ebene, strategische Ausrichtung der grossen Verwertungsgesellschaften, internationaler Datenaustausch, usw. Viel neues Know-how nach Hause mitnehmen konnte ich von den zahlreichen ‹Synch-Sessions›. Ein auch für Schweizer Musik wichtiger Zukunftsmarkt.

Alles rosarot und eitel Sonnenschein? Nein, buchstäblich sauer stiessen mir die Preiserhöhungen in Hotels und Restaurants auf. 10 bis 30% Prozent sind die Norm. Eine kleine Anekdote: Am Dienstag nach der Midem sassen wir zu zweit in der Rue Saint-Antoine auf einer der kitschigen Terrassen: Das gleiche Menü war einmal mit € 33 und einmal mit € 39 angegeben. Peinlich berührt sagte unser Garçon: ‹Sorry, € 39 war der Preis während der Midem …› Es geht nicht um ein paar Euros, sondern um dieses unangenehme Gefühl, das Polo Hofer im ‹Kiosk› so schön besungen hat.

Zähneknirschend werde ich wohl auch 2016 nach Cannes reisen. Denn die Midem bleibt die Musik-Messe par excellence, auch wenn sie sich vom ‹Deal-Maker› zum ‹Trend-Setter› gewandelt hat. Und wer kann schon dem Charme von Erika, Nadia und Marcel am Schweizer Stand widerstehen?»

Sofern nicht anders vermerkt, Fotos von Erika Weibel und Marcel Kaufmann.

Der Schweizer Gemeinschaftsstand an der Midem wird in Zusammenarbeit organisiert von der Stiftung Phonoproduzierende, der FONDATION SUISA und der SUISA.

Update, 1.3.2016: Der Veranstaltungstermin der Midem 2016 wurde nach Publikation dieses Beitrags verschoben. Die Messe findet vom 3. bis 6. Juni 2016 statt. Die Daten sind im Text korrigiert.

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  1. Nina sagt:

    Hallo!

    Die MIDEM 2016 findet vom 3.-6. Juni 2016 statt, und nicht wie hier steht, vom 28. Juni – 1. Juli 2016 …

    Nina

    • Manu Leuenberger sagt:

      Liebe Nina
      Vielen Dank für den Hinweis. Der Veranstaltungstermin der Midem 2016 wurde nach Publikation dieses Beitrags verschoben. Die neuen Daten haben wir nun im Beitrag ergänzt.
      Manu Leuenberger, Kommunikation SUISA

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Mit Vertretern aus 75 Ländern und drei neuen Länderständen – Südafrika, Israel und Elfenbeinküste – hat die Musikmesse Midem im Jahr 2015 zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Tore im Sommer geöffnet.

Midem2015-OutsideView

Die Midem fand 2015 zum ersten Mal nicht im Winterhalbjahr sondern vom 5. bis 8 Juni statt. (Foto: zVg / Midem.com)

Nachfolgend ein kurzer Vergleich zwischen der Wintermesse 2014 und dem diesjährigen Sommer-Musikanlass anhand einiger Kennzahlen:

Midem 2014 2015
Teilnehmer 6150 5500
Aussteller 1236 1100
Länder 75 75
Länderpavillons 39 35
Konzerte 46 34
Journalisten 185 145
Konferenzen 120 93
(Angaben von Reed Midem)
Teilnehmer am Schweizer Gemeinschaftsstand
Firmen 37 25
Personen 62 41
(Angaben von FONDATION SUISA)

Jubiläum: 50 Jahre Midem

Nächstes Jahr feiert die Midem einen runden Geburtstag – die 50. Midem – félicitations! Was wird sich ändern, was bleibt gleich? Gut informierte Quellen haben bestätigt, dass die Midem mindestens die folgenden fünf Jahre im Sommer im Palais von Cannes stattfinden soll. Zudem soll sie werktags angesetzt werden und lässt somit den Musikbranchenvertretern…Weiterlesen

Bühne frei für Schweizer Musik in Hamburg, Wien und Paris

Wer vertritt die Schweiz dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg, am Waves Vienna oder am MaMA-Event in Paris? Schweizer Musikschaffende können sich für einen Auftritt an den Festivals bewerben oder von den Förderaktivitäten der FONDATION SUISA und von Swiss Music Export profitieren. Text von Marcel Kaufmann, FONDATION SUISA, und Erika Weibel

Reeperbahn-MaMA-Waves-Logos

Die FONDATION SUISA unterstützt die Schweizer Pop/Rock-Szene mit Förderaktivitäten am Reeperbahn Festival, Hamburg, beim MaMA-Event in Paris und am Waves Vienna. (Bild: Manu Leuenberger, Logos: zVg)

Einige Schweizer Bands haben es schon geschafft, an bedeutenden Events der europäischen Pop-/Rock-Szene im offiziellen Programm aufzutreten oder einen Showcase spielen zu dürfen. Diese Auftritte vor einem grossen Publikum, darunter viele Musikbranchenfachleute, können Türen und Tore zum internationalen Musikgeschäft öffnen.

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und bewerben Sie sich um einen Gig am Reeperbahn Festival in Hamburg, beim MaMA-Event in Paris 2015 oder am Waves Vienna.

Selbstverständlich kann man auch ohne Auftritt von diesen Festivals profitieren. Ausgezeichnete Networking-Gelegenheiten sowie viele nützliche Informationen und spannende Konzerte erwarten Sie an den folgenden Daten in folgenden Städten:

Reeperbahn Festival, Hamburg, 23.-26. September 2015
Waves Vienna, Wien, 30. September – 4. Oktober 2015
MaMA-Event, Paris, 14.-16. Oktober 2015

Die FONDATION SUISA und Swiss Music Export unterstützen die interessierten Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Pop/Rock-Szene an den erwähnten diesjährigen Festivals mit Förderaktivitäten. Dazu gehören neben dem «Swiss Business Mixer», dem etablierten Schweizer Networking-Event, natürlich auch wieder vergünstigte Akkreditierungen über den Schweizer Promo-Code.

Weitere Angaben über die Förderaktivitäten und zur Akkreditierung finden Sie ab Sommer auf den Websites:

www.fondation-suisa.ch/reeperbahn-festival (Informationen ab Ende Juli verfügbar)
www.fondation-suisa.ch/mama-event (Informationen ab Ende August verfügbar
www.swiss-music-export.com

Wenn Sie per Mail über die Förderaktivitäten der FONDATION SUISA im Rahmen internationaler Messen und Musik-Events auf dem Laufenden gehalten werden möchten, schreiben Sie uns an: messen(at)fondation-suisa(dot)ch

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Wer vertritt die Schweiz dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg, am Waves Vienna oder am MaMA-Event in Paris? Schweizer Musikschaffende können sich für einen Auftritt an den Festivals bewerben oder von den Förderaktivitäten der FONDATION SUISA und von Swiss Music Export profitieren. Text von Marcel Kaufmann, FONDATION SUISA, und Erika Weibel

Reeperbahn-MaMA-Waves-Logos

Die FONDATION SUISA unterstützt die Schweizer Pop/Rock-Szene mit Förderaktivitäten am Reeperbahn Festival, Hamburg, beim MaMA-Event in Paris und am Waves Vienna. (Bild: Manu Leuenberger, Logos: zVg)

Einige Schweizer Bands haben es schon geschafft, an bedeutenden Events der europäischen Pop-/Rock-Szene im offiziellen Programm aufzutreten oder einen Showcase spielen zu dürfen. Diese Auftritte vor einem grossen Publikum, darunter viele Musikbranchenfachleute, können Türen und Tore zum internationalen Musikgeschäft öffnen.

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