Die SUISA am Festival M4music 2016

Kommunikation und ein reger Austausch unter Experten sind von vitaler Wichtigkeit, wenn man sich lösungsorientiert komplexen Fragestellungen stellen will. Aus diesem Grund organisiert die SUISA während dem Festival M4music 2016 zwei Podiumsgespräche, wo Vertreter unterschiedlicher Ansichten über brisante Themen debattieren.

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Auf der Bühne beim Urheberrechtsstreitgespräch am M4music 2015 (v.l.n.r.): Tim Cole, Andreas Ryser, Andreas Wegelin, Marc Sway, Michel Rudin, Ruedi Noser und Moderator Eric Facon. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Im Scheinwerferlicht der Diskussion von Lausanne steht ein sich sättigender Live-Musikmarkt und in Zürich suchen Spezialisten einen Weg, die Interessen der Internet-Nutzer mit denen der Content-Herstellern unter einen Hut zu bringen. Der Eintritt zu den Podiumsdiskussionen ist frei. Wir würden uns freuen, zahlreiche SUISA-Mitglieder bei den Debatten begrüssen zu dürfen.

«Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?»
Donnerstag, 14.04.2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr (Le Romandie, Place de l’Europe 1a, Lausanne)

Die unglaublich hohe Anzahl der Konzerte weist auf eine Sättigung des Live-Markts hin. Künstler und Konzertveranstalter werden heute mit grossen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Wie kann man sich trotzdem als Konzertveranstalter behaupten, ein hohes Qualitätsniveau für ein immer anspruchsvolleres Publikum wahren und damit auch noch Geld verdienen? Und brauchen die Künstler bei ihren (enormen) Gagen überhaupt noch Urheberrechtsentschädigungen?

«Wieviel Urheberrecht braucht das Internet?»
Freitag, 15.04.2016 von 16:00 bis 17:15 Uhr (im Moods, Schiffbau Zürich)

Das Internet hat das Musikbusiness fundamental verändert. Einerseits haben Künstler unzählige Möglichkeiten, ihre Musik direkt und kostengünstig zu promoten und zu vertreiben. Gleichzeitig können sie immer weniger darüber bestimmen, wo und wie ihre Songs genutzt werden. Konsumenten können über eine Vielzahl von – oft auch illegalen – Webseiten und Apps Musik herunterladen und praktisch an jedem beliebigen Ort streamen. Zudem kann dank des Internets jeder einigermassen technisch versierte User aus urheberrechtlich geschützten Werken neue kreative Inhalte erstellen und veröffentlichen. Welche Rolle spielt das Urheberrecht in dieser Entwicklung? Hindert es die Kreativität oder macht sie diese erst möglich, da die Urheber für ihre Arbeit Geld bekommen?

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URG-VernehmlassungUrheberrecht: Quo vadis?  Im Dezember 2015 hat der Bundesrat den Entwurf zur Urheberrechtsrevision vorgestellt. Damit begann zugleich auch die Vernehmlassung, die bis Ende März 2016 dauert. Die SUISA unterstützt die vorgeschlagenen Massnahmen, sofern sie dem Kompromiss der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) entnommen sind. Manche Vorschläge des nun vorliegenden Entwurfs zur Urheberrechtsrevision müssen jedoch kritisiert werden, andere gefährden den Kompromiss, auf den sich die interessierten Kreise geeinigt haben. Weiterlesen
Musik-im-InternetFremder Inhalt auf der eigenen Website muss nach Schweizer Recht entschädigt werden  Wer eine Website betreibt, kann nicht ohne Bewilligung über die Urheberrechte am Inhalt Dritter verfügen. Wenn fremde Inhalte auf der eigenen Website genutzt werden, ist dazu nach geltendem Schweizer Recht unabhängig von der Art der technischen Integration eine Erlaubnis vom Urheber nötig. Die SUISA erteilt Lizenzen für die Online-Nutzungen von Musik, dazu gehört auch in Videos enthaltene Musik, und verhandelt diese von Fall zu Fall. Weiterlesen
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