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SUISA-Panel am M4music 2026

KI im Musikschaffen – Recht, Kreativität und Zukunftsperspektiven

KI im Musikschaffen – Recht, Kreativität und Zukunftsperspektiven
Die Expertinnen und Experten beim SUISA-Panel am M4music 2026: Kerstin Bäcker, Imanol Schlág, Katja Christ (obere Reihe v. l. n. r.); Tim Wettstein, Marielène Froidevaux, Noah Martin (untere Reihe v. l. n. r.).
Fotos: zVg; Lea Hepp
Text von Erika Weibel
Am SUISA-Panel am M4music 2026 diskutieren Expertinnen und Experten aus Kunst, Technologie, Recht und Politik, wie KI das Musikschaffen heute prägt, welche Spielregeln es braucht und wie die kreativen Zukunftsperspektiven aussehen.

Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Musikmachens: Sie inspiriert, beschleunigt Produktionsprozesse und eröffnet niederschwelligen Zugang zu Inhaltserstellung. Sie wirft gleichzeitig aber auch zentrale Fragen zu Urheberschaft, Fairness und Verantwortung auf. Was ist rechtlich erlaubt? Was ist künstlerisch sinnvoll? Und wie sieht eine Zukunft aus, in der Kreative und Technologie gemeinsam oder nebeneinander Output generieren?

SUISA-Panel am Musikfestival M4music 2026

Genau diesen Fragen widmet sich das SUISA-Panel «KI im Musikschaffen – zwischen Recht, Kreativität und Zukunftsperspektiven» am diesjährigen M4music Festival in Zürich.

Das Panel findet statt am Freitag, 20. März 2026, 15:15–16:45 Uhr im Moods.

Die internationale KI-Expertin Kerstin Bäcker wird mit einer Einführung einen ersten Überblick verschaffen: Welche aktuellen Verfahren und Urteile prägen den Umgang mit KI? Wo zeichnen sich internationale Einigungen ab – und wo bleibt die Rechtslage offen?

Anschliessend wird in einer interdisziplinären Gesprächsrunde, moderiert von Marielène Froidevaux, über die juristische Realität, technologische Innovation und künstlerische Praxis diskutiert.

Teilnehmer/innen der Gesprächsrunde sind:

  • Noah Martin, KI-Experte der SUISA
  • Kerstin Bäcker, internationale KI-Spezialistin
  • Katja Christ, Nationalrätin
  • Tim Wettstein, Komponist
  • Imanol Schlág, Forscher an der ETH Zürich und Co-Leiter der technischen Entwicklung von Apertus, dem Schweizer Open-Source-KI-Modell

Das Ziel ist eine realistische Momentaufnahme: Was bedeutet KI heute konkret für Musikschaffende, Rechteinhaber/innen, Politik und KI-Entwickler? Wo entstehen neue Chancen – und wo braucht es klare Spielregeln, transparente Datenpraxis und faire Vergütungsmodelle?

Ein Panel für alle, die die Zukunft der Kreativität nicht nur beobachten, sondern mitgestalten wollen.

Das vollständige Programm des Musikfestivals M4music 2026 gibt es unter: www.m4music.ch

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