Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Musikmachens: Sie inspiriert, beschleunigt Produktionsprozesse und eröffnet niederschwelligen Zugang zu Inhaltserstellung. Sie wirft gleichzeitig aber auch zentrale Fragen zu Urheberschaft, Fairness und Verantwortung auf. Was ist rechtlich erlaubt? Was ist künstlerisch sinnvoll? Und wie sieht eine Zukunft aus, in der Kreative und Technologie gemeinsam oder nebeneinander Output generieren?
SUISA-Panel am Musikfestival M4music 2026
Genau diesen Fragen widmet sich das SUISA-Panel «KI im Musikschaffen – zwischen Recht, Kreativität und Zukunftsperspektiven» am diesjährigen M4music Festival in Zürich.
Das Panel findet statt am Freitag, 20. März 2026, 15:15–16:45 Uhr im Moods.
Die internationale KI-Expertin Kerstin Bäcker wird mit einer Einführung einen ersten Überblick verschaffen: Welche aktuellen Verfahren und Urteile prägen den Umgang mit KI? Wo zeichnen sich internationale Einigungen ab – und wo bleibt die Rechtslage offen?
Anschliessend wird in einer interdisziplinären Gesprächsrunde, moderiert von Marielène Froidevaux, über die juristische Realität, technologische Innovation und künstlerische Praxis diskutiert.
Teilnehmer/innen der Gesprächsrunde sind:
- Noah Martin, KI-Experte der SUISA
- Kerstin Bäcker, internationale KI-Spezialistin
- Katja Christ, Nationalrätin
- Tim Wettstein, Komponist
- Imanol Schlág, Forscher an der ETH Zürich und Co-Leiter der technischen Entwicklung von Apertus, dem Schweizer Open-Source-KI-Modell
Das Ziel ist eine realistische Momentaufnahme: Was bedeutet KI heute konkret für Musikschaffende, Rechteinhaber/innen, Politik und KI-Entwickler? Wo entstehen neue Chancen – und wo braucht es klare Spielregeln, transparente Datenpraxis und faire Vergütungsmodelle?
Ein Panel für alle, die die Zukunft der Kreativität nicht nur beobachten, sondern mitgestalten wollen.
Das vollständige Programm des Musikfestivals M4music 2026 gibt es unter: www.m4music.ch



