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Musikförderstiftung

Wechsel in der Direktion der FONDATION SUISA

Wechsel in der Direktion der FONDATION SUISA
Fabio Baechtold (links) übernimmt die Stelle des Direktors der FONDATION SUISA von Urs Schnell (rechts).
Fotos: Mattia Coda
Interviews und Text von Zeno Gabaglio, Präsident des Stiftungsrats FONDATION SUISA
Die Musikförderstiftung der SUISA hat einen neuen Direktor: Fabio Baechtold, selbst SUISA-Mitglied, hat am 1. Juli 2026 die Nachfolge von Urs Schnell angetreten. Urs Schnell hatte die FONDATION SUISA seit 2008 geleitet und geht per Ende September 2026 in Pension.

In der Schweiz wird die Volljährigkeit mit dem vollendeten 18. Lebensjahr erreicht. Und obwohl es die FONDATION SUISA seit 1989 gibt, wurde sie in den letzten 18 Jahren von einem einzigen Direktor begleitet, der die Stiftung sozusagen zur vollen Reife entwickelt hat.

Es geht nicht darum, die Arbeit seines Vorgängers gering zu bewerten, aber die Veränderungen in der Welt des Musikschaffens und der Kultur waren von 2008 bis heute so zahlreich und tiefgreifend, dass nur aus der neugierigen und sorgfältigen Arbeit von Urs Schnell heute eine gesunde, erneuerte Organisation hervorgehen konnte, die bereit ist, ihren Stiftungszweck neu zu interpretieren. Mit der Verantwortung und dem Bewusstsein, die für die Volljährigkeit charakteristisch sind.

Bereits an der Generalversammlung vom vergangenen 23. Juni in Zürich konnten sich die SUISA-Mitglieder von Urs Schnell verabschieden und ihm danken, wenige Monate vor seiner bevorstehenden Pensionierung. Zugleich konnten sie den vom Stiftungsrat gewählten Nachfolger Fabio Baechtold kennenlernen. Ich möchte hier keine weiteren feierlichen Worte hinzufügen, sondern einen Gedankenaustausch mit Urs und Fabio wiedergeben, um einige Aspekte des von der FONDATION SUISA verfolgten Weges zu skizzieren.

Rückblick mit Urs Schnell

Worauf bist du besonders stolz bei deiner Arbeit für die FONDATION SUISA?
Urs Schnell: Einer der wichtigsten Erfolge war es, die FONDATION SUISA als verlässliche und glaubwürdige Partnerin sowohl in der Schweizer Musikszene als auch in der Schweizer Kulturpolitik zu etablieren. Dank solider und stabiler Strukturen konnten wir die Kontinuität für unsere Tätigkeit sicherstellen und konkrete Wirkung erzielen – heute sehen viele andere Institutionen unsere Arbeit als Referenz und setzen sich mit unseren Positionen auseinander. Besonders stolz bin ich auch auf «Get Going!», das Förderprogramm, das wir – bereits seit 2018 – jenseits der klassischen, normalerweise am Endprodukt orientierten Logik der Kulturfinanzierung durchführen konnten. Mit «Get Going!» haben wir uns dem Prozess des Musikschaffens zugewandt, sind damit ein grösseres Risiko eingegangen und offen mit den Resultaten umgegangen. So haben wir Wachstums- und Forschungswege gefördert, die sich im Rahmen eines konventionellen Projekts wahrscheinlich nie entwickelt hätten. Zu wissen, dass dieses Modell zumindest teilweise auch von anderen Institutionen übernommen wurde, ist für mich eine grosse Genugtuung.

Gibt es etwas, das du gerne realisieren wolltest und das du nicht zu Ende bringen konntest?
Generell hätte ich gern eine grundsätzliche Überlegung darüber angestellt, wie das System zur Förderung von Musik und Kultur überdacht werden sollte. Die Pandemie hat sowohl die Grenzen als auch die Schwächen der bestehenden Finanzierungsstrukturen sowie die mangelnde Koordination zwischen öffentlichen Stellen und privaten Organisationen, die im gleichen Bereich tätig sind, deutlich vor Augen geführt.
Leider ist man nach Überwindung der Notlage schnell wieder zur gleichen Logik wie zuvor zurückgekehrt, ohne dass eine echte Reform des Systems durchgeführt wurde. Aus diesen Lehren wurden keine strukturellen Veränderungen abgeleitet, und wir sehen heute immer deutlicher die negativen Auswirkungen bestimmter Mechanismen, auch aus wirtschaftlicher Sicht.
Inhaltlich hätte ich dem musikalischen Erbe der Schweiz mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Teilweise ist uns das gelungen, mit der Wiederentdeckung von Werken von Joseph Lauber, Robert Oboussier und anderen herausragenden Komponisten. Es ging nicht um eine rein archivmässige Wiederbelebung, sondern darum, diese Musik ins Konzertleben zurückzubringen und sie als lebendiges Kulturgut und als Inspirationsquelle für das zeitgenössische Musikschaffen anzuerkennen. Diese Ergebnisse sind jedoch mehr auf das Engagement und die Leidenschaft einzelner Personen als auf eine koordinierte Strategie zurückzuführen.

Urs Schnell steht an einem Rednerpult und spricht zum Publikum.
Urs Schnell bei seiner Abschiedsrede an der SUISA-Generalversammlung vom 23. Juni 2026 im Kaufleuten in Zürich. (Foto: Manu Leuenberger)

Was wünschst du dir für die Zukunft der FONDATION SUISA?
Ich glaube, dass die FONDATION SUISA ihre Prioritäten unweigerlich präziser festlegen muss. Paradoxerweise läuft das, was viele Jahre lang unsere wichtigste Kraft war – die Unterstützung des Musikschaffens in seiner ganzen Vielfalt, unabhängig von Genre oder Stil –, heute Gefahr, zu einem begrenzenden Faktor zu werden. Wir erhalten eine immer grössere Zahl von Gesuchen, und die Erwartungen an uns sind sehr unterschiedlich, teilweise sogar widersprüchlich. Unter diesen Umständen wird es immer schwieriger, strategische Prioritäten zu setzen und wirklich signifikante Auswirkungen zu erzielen. Vor etwa 15 Jahren haben wir beispielsweise eine Pionierrolle bei der Anerkennung der Filmmusik als strategisches Entwicklungsfeld gespielt. Heute wäre das nur eines von vielen Themen, mit denen wir uns beschäftigen müssten. Ich wünsche mir daher, dass es den Kulturförderungseinrichtungen, anstatt dass alle dieselben Ziele verfolgen, gelingen wird, stärkere Formen der Zusammenarbeit und Koordinierung zu entwickeln, indem sie einander ergänzende und nicht sich überschneidende Strategien entwickeln.

Ausblick mit Fabio Baechtold

Was ist das Schwierigste daran, von einer Tätigkeit, die sich auf ein bestimmtes Genre konzentriert – wie den Jazz in deiner früheren Arbeit für BeJazz und Suisse Diagonales –, zu einer Rolle zu wechseln, die alle Formen des Schweizer Musikschaffens umfassen soll?
Fabio Baechtold: Wenn man sich in einem Genre gut auskennt, erkennt man fast instinktiv die wirklich bedeutsamen Projekte, Künstlerinnen und Künstler. In den Bereichen, die ich weniger kenne, werde ich sicher noch etwas mehr Zeit brauchen. Die in der Musikkommission der Stadt Bern gesammelte Erfahrung hat mich jedoch gelehrt, dass man sich viel schneller in neuen Bereichen zurechtfinden kann, als man denkt. Meine Einschätzungen zur zeitgenössischen Musik oder zum Pop deckten sich oft mit jenen von Fachleuten, was mich zuversichtlich stimmt.
Bei der Beurteilung von Fördergesuchen kann ich zudem auf die Kompetenz der Künstlerischen Kommission der FONDATION SUISA zählen. Meine Aufgabe ist es vielmehr, den Überblick zu behalten, die strategischen Leitlinien zu definieren und neue Ansätze zu entwickeln. Dafür kann ein Blick von aussen auf eine Szene auch von Vorteil sein.

Wo siehst du mit Blick auf die Zukunft die grössten Herausforderungen für das schweizerische Musikschaffen?
Die Zahl der Fördergesuche nimmt in allen Einrichtungen, die sich mit Kulturfinanzierung befassen, weiter zu, ebenso wie die Zahl der Bewerbungen bei Konzertveranstaltern steigt. Gleichzeitig wird in einigen – bisher weniger strukturierten – Bereichen zu Recht eine angemessenere Vergütung gefordert. Das bedeutet, dass wir unsere Prioritäten und unser Interventionsprofil noch klarer definieren müssen, denn sonst besteht die Gefahr, dass das System nicht mehr tragfähig ist. Für die Schweizer Musikerinnen und Musiker bleibt ein strukturelles Problem: die geringe Grösse des inländischen Marktes. Seit der Krise des Schallplattenmarktes sind Konzerte zu einer noch wichtigeren Einnahmequelle geworden. Doch die Auftrittsmöglichkeiten in der Schweiz sind unweigerlich begrenzt, und aus einem kleinen und fragmentierten Land wie unserem heraus ist es eine besondere Herausforderung, sich im Ausland durchzusetzen.

Fabio Baechtold hält eine Ansprache auf der Bühne.
Der neue Direktor der Musikförderstiftung, Fabio Baechtold, präsentierte sich den SUISA-Mitgliedern erstmals an der Generalversammlung 2026. (Foto: Manu Leuenberger)

Was macht dir am meisten Spass an der Arbeit mit Musik und im Kontakt mit Künstlerinnen und Künstlern?
Musikerinnen und Musiker sind zutiefst kreative Menschen, niemand macht diesen Beruf aus reiner Routine. In einem so leidenschaftlichen Umfeld zu arbeiten, motiviert mich immer wieder. Zudem ist das Feedback immer sehr direkt – man spürt sofort, was funktioniert und wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Viele denken, dass die Kunstschaffenden – und vor allem die Musikschaffenden – keine «normalen» Menschen sind. Ist das wirklich so?
Viele Künstlerinnen und Künstler entscheiden sich, ohne besondere Sicherheitsnetze zu leben, weil sie ihre Kunst als ein tiefes Bedürfnis empfinden. Das ist sicherlich ein besonderes Merkmal ihrer Arbeit, aber ich würde es keineswegs als «unnormal» bezeichnen. Ich glaube vielmehr, die Realität ist viel reichhaltiger und vielschichtiger als die Klischees. Wenn es etwas gibt, was den Kulturschaffenden gemeinsam ist, dann ist es vielleicht diese aussergewöhnliche Vielfalt an Persönlichkeiten und Werdegängen. Und das macht es auch so spannend, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

www.fondation-suisa.ch

Fondazione per la promozione della musica

Cambio alla direzione di FONDATION SUISA

Wechsel in der Direktion der FONDATION SUISA
Fabio Baechtold (a sinistra) assume la carica di direttore di FONDATION SUISA, succedendo a Urs Schnell (a destra).
Fotos: Mattia Coda
Interviste e testo di Zeno Gabaglio, presidente del Consiglio di fondazione FONDATION SUISA
La fondazione per la promozione della musica di SUISA ha un nuovo direttore: Fabio Baechtold, a sua volta membro di SUISA, è subentrato a Urs Schnell il primo luglio 2026. Urs Schnell dirigeva FONDATION SUISA dal 2008 e andrà in pensione alla fine di settembre 2026.

In Svizzera la maggiore età si raggiunge al compimento dei diciotto anni. E se anche FONDATION SUISA esiste dal 1989, negli ultimi diciotto anni è stata accompagnata da un unico direttore che, mi permetto di dire, ne ha realizzato pienamente la maturità.

Non si tratta di svalutare il lavoro del suo predecessore, ma dal 2008 a oggi i cambiamenti nel mondo della creazione musicale e della cultura sono stati così numerosi e così profondi che soltanto il lavoro curioso e attento di Urs Schnell ha potuto consegnarci oggi una fondazione sana, rinnovata e pronta a reinterpretare nuovamente il proprio scopo. Con la responsabilità e la consapevolezza tipici della maggiore età.

I membri SUISA presenti all’assemblea generale dello scorso 23 giugno a Zurigo hanno già avuto occasione di salutare e ringraziare Urs Schnell, a pochi mesi dal suo prossimo pensionamento, e di conoscere Fabio Baechtold: la persona scelta dal consiglio di fondazione come suo successore. Non voglio aggiungere qui ulteriori parole cerimoniose, ma mi permetto di riportare qualche scambio con Urs e con Fabio, per delineare alcuni elementi del percorso che la FONDATION SUISA sta seguendo.

Uno sguardo al passato con Urs Schnell

Di cosa vai più fiero del lavoro svolto alla FONDATION SUISA?
Urs Schnell: Uno dei risultati più importanti è stato consolidare la FONDATION SUISA come un partner affidabile e autorevole, tanto nel panorama musicale quanto in quello della politica culturale svizzera. Grazie a strutture solide e stabili abbiamo potuto garantire continuità alle nostre attività e produrre un impatto concreto: oggi molte altre istituzioni guardano al nostro operato come a un punto di riferimento e si confrontano con le nostre posizioni. Sono inoltre particolarmente orgoglioso di «Get Going!», il programma di sostegno che – già dal 2018 – siamo riusciti a realizzare fuori dalle tradizionali logiche del finanziamento culturale, normalmente orientate al prodotto finale. Con «Get Going!» ci siamo invece rivolti al processo della creazione musicale, assumendoci un rischio maggiore e mantenendo un approccio aperto rispetto ai risultati. Così abbiamo favorito percorsi di crescita e di ricerca che – probabilmente, entro i confini di un progetto convenzionale – non si sarebbero mai sviluppati. Sapere che questo modello, almeno in parte, è stato ripreso anche da altre istituzioni è per me motivo di grande soddisfazione.

C’è qualcosa che avresti voluto realizzare e che invece non sei riuscito a portare a termine?
Su un piano generale, mi sarebbe piaciuto aprire una riflessione di fondo su come il sistema del sostegno alla musica e alla cultura debba essere ripensato. La pandemia ha messo in luce con grande evidenza sia i limiti e la fragilità delle strutture di finanziamento esistenti, sia la mancanza di coordinamento tra gli enti pubblici e le organizzazioni private che operano nello stesso ambito.
Purtroppo, una volta superata l’emergenza, si è tornati rapidamente alla stessa logica di prima, senza una vera revisione sistemica. Da quelle lezioni non sono scaturiti cambiamenti strutturali e oggi iniziamo a vedere sempre più chiaramente gli effetti negativi di certi meccanismi, anche dal punto di vista economico.
Dal punto di vista dei contenuti, invece, avrei voluto dedicare maggiore attenzione al patrimonio musicale svizzero. In parte ci siamo riusciti, con la riscoperta di opere di Joseph Lauber, Robert Oboussier e di altri straordinari compositori. Non si è trattato di un recupero puramente archivistico, ma di restituire queste musiche alla vita concertistica, riconoscendole come un patrimonio culturale vivo e come una fonte di ispirazione per la creazione musicale contemporanea. Questi risultati, tuttavia, sono nati più dall’impegno e dalla passione di singole persone che non da una strategia coordinata.

Urs Schnell steht an einem Rednerpult und spricht zum Publikum.
Urs Schnell durante il suo discorso di commiato all’Assemblea generale di SUISA del 23 giugno 2026 al Kaufleuten di Zurigo. (Foto: Manu Leuenberger)

Che cosa ti auguri per il futuro della FONDATION SUISA?
Credo che la FONDATION SUISA dovrà inevitabilmente definire con maggiore precisione le proprie priorità. Paradossalmente, quella che per molti anni è stata la nostra principale forza — sostenere la creazione musicale nella sua più ampia varietà, senza distinzioni di genere o di stile — rischia oggi di diventare un limite. Riceviamo un numero sempre maggiore di richieste e su di noi convergono aspettative molto diverse, talvolta persino contrastanti. In queste condizioni diventa sempre più difficile definire priorità strategiche e produrre un impatto realmente significativo. Circa quindici anni fa, per esempio, abbiamo avuto un ruolo pionieristico nel riconoscere la musica per il cinema come un ambito strategico di sviluppo. Oggi, invece, sarebbe soltanto uno dei tanti temi di cui occuparsi. Mi auguro quindi che, invece di perseguire tutti i medesimi obiettivi, gli enti di promozione culturale riescano a costruire maggiori forme di collaborazione e coordinamento, sviluppando strategie complementari piuttosto che sovrapposte.

Uno sguardo al futuro con Fabio Baechtold

Qual è l’aspetto più difficile nel passare da un’attività concentrata su un genere specifico – come il jazz nel tuo precedente lavoro per BeJazz e per Suisse Diagonales – a un ruolo che deve abbracciare tutte le forme della creazione musicale svizzera?
Fabio Baechtold: Quando si conosce a fondo un genere, si riconoscono quasi d’istinto i progetti e gli artisti davvero significativi. Negli ambiti che conosco meno avrò sicuramente bisogno di un po’ di tempo in più. Tuttavia, l’esperienza maturata nella Commissione musicale della Città di Berna mi ha insegnato che ci si può orientare in nuovi contesti molto più rapidamente di quanto si immagini. È capitato spesso che le mie valutazioni sulla musica contemporanea o sul pop coincidessero con quelle degli specialisti, e questa esperienza mi dà fiducia.
Per quanto riguarda la valutazione delle domande di sostegno, posso inoltre contare sulla competenza della Commissione artistica della FONDATION SUISA. Il mio compito è piuttosto quello di mantenere uno sguardo d’insieme, definire le linee strategiche e sviluppare nuovi approcci. E, sotto questo aspetto, osservare una scena anche da una prospettiva esterna può rivelarsi un vantaggio.

Guardando al futuro, quali saranno secondo te le principali sfide per la creazione musicale svizzera?
Il numero delle richieste di sostegno continua a crescere in tutte le istituzioni che si occupano di finanziamento culturale, così come aumentano le candidature che ricevono gli organizzatori di concerti. Allo stesso tempo, in alcuni settori – finora meno strutturati – si rivendicano giustamente compensi più adeguati. Tutto questo significa che dovremo definire con ancora maggiore chiarezza le nostre priorità e il nostro profilo di intervento: altrimenti il sistema rischia di non essere più sostenibile. Per i musicisti svizzeri resta poi un problema strutturale: la dimensione ridotta del mercato interno. Da quando il mercato discografico è entrato in crisi, i concerti sono diventati una fonte di reddito ancora più importante. Ma le occasioni per esibirsi in Svizzera sono inevitabilmente limitate e, partendo da un Paese piccolo e frammentato come il nostro, riuscire ad affermarsi all’estero rappresenta una sfida particolarmente complessa.

Fabio Baechtold hält eine Ansprache auf der Bühne.
Il nuovo direttore della fondazione per la promozione della musica, Fabio Baechtold, si è presentato per la prima volta ai membri di SUISA in occasione dell’Assemblea generale 2026. (Foto: Manu Leuenberger)

Che cosa ti piace di più del lavorare con la musica e a contatto con gli artisti?
I musicisti sono persone profondamente creative: nessuno fa questo mestiere per semplice routine. Lavorare in un ambiente così appassionato è una fonte di motivazione continua. Inoltre, il riscontro è sempre molto diretto: si percepisce subito ciò che funziona e ciò che, invece, ha bisogno di essere migliorato.

Molti pensano che chi fa arte – e in particolare musica – non sia una persona «normale». È davvero così?
Molti artisti scelgono di vivere senza particolari reti di sicurezza, perché sentono la propria arte come una necessità profonda. Questo è certamente un tratto peculiare del loro lavoro, ma non lo definirei affatto qualcosa di «anormale». Credo piuttosto che la realtà sia molto più ricca e sfaccettata degli stereotipi. Se c’è una caratteristica che accomuna chi lavora nella cultura, è forse proprio questa straordinaria varietà di personalità e di percorsi. Ed è anche ciò che rende così stimolante lavorare insieme a loro.

www.fondation-suisa.ch

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