Rückblick und Ausblick auf die jazzahead!

Die 10. jazzahead! vom 23. bis 26. April 2015 in Bremen bescherte einige Neuigkeiten: eine neue Location, einen neuen Teilnehmerrekord und einen neuen Schweizer Gemeinschaftsstand. Ganz zum Schluss folgte dann auch noch die Bekanntgabe des Partnerlands der nächsten jazzahead!: An der Messe 2016 wird die Jazzszene der Schweiz im Mittelpunkt stehen. Text von Marcel Kaufmann, FONDATION SUISA

Jazzahead-2015-Schweizer-Stand

«Music made in Switzerland» im Zentrum des Geschehens an der jazzahead!: Der zentral gelegene Schweizer Gemeinschaftsstand an der diesjährigen Musikfachmesse in Bremen war ein Dreh- und Angelpunkt. 2016 wird die Schweiz offizielles Partnerland der jazzahead! sein! (Foto: Marcel Kaufmann)

Es war höchste Zeit für mehr Platz: Zu ihrer Jubiläumsausgabe gönnte sich die jazzahead! einen Umzug in die grösseren Hallen 6 und 7 der Messe Bremen. Der internationale Fach-Event für Jazz war über die letzten Jahre derart rasant gewachsen, dass die bisher belegten Räumlichkeiten im Congress Centrum für die mittlerweile über 3000 Besucherinnen und Besucher nicht mehr genügend Fläche boten.

Aus 55 Ländern waren sie angereist, die Festival- und Club-Booker, die Vertreter von Labels, Verlagen, Export-Offices, Medienschaffende, Künstlerinnen und Künstler und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Jazzszene. Sie alle nutzten die 10. jazzahead! zwischen dem 23. und dem 26. April 2015 zum Aufbau und zur Pflege von Geschäftsbeziehungen, zum Musikhören und zum Musikmachen.

«Music made in Switzerland» an der Musikfachmesse

Vom erweiterten Platzangebot in der neuen Messehalle profitierten auch jene 42 Schweizer Personen und Institutionen, die sich für den vergrösserten Gemeinschaftsstand von der FONDATION SUISA und Pro Helvetia angemeldet hatten. An prominenter Lage im Herzen der Messehalle verlieh der Stand unter dem Motto «Music made in Switzerland» der Schweizer Delegation ein gemeinsames Gesicht und gab im Messe-Getümmel eine gute Drehscheibe zum Finden und Gefundenwerden ab.

Vier Schweizer Formationen hatten einen Platz im offiziellen Showcase-Programm erhalten und konnten sich auf diesem Weg live dem internationalen Fachpublikum präsentieren. Der Berner Kontrabassist Bänz Oester und seine Rainmakers überzeugten das Publikum am Freitagabend. Die Zürcher Band Weird Beard um Saxophonist Florian Egli, das Luzerner Fischermanns Orchestra und das Florian Favre Trio aus der Westschweiz gaben ihr Können am Samstag zum Besten.

Schweiz ist Partnerland der jazzahead! 2016

Am Morgen des letzten Messsetages wurde bekanntgegeben, welche Nation im nächsten Jahr das offizielle Partnerland des Anlasses sein wird. Das Partnerland-Programm rückt jedes Jahr eine bestimmte Nation und deren Jazzszene in den Fokus. An der jazzahead! 2016 wird die Schweiz im Mittelpunkt stehen! Diesen Sonderstatus hatte dieses Jahr das Partnerland Frankreich inne. In den Jahren zuvor waren bereits Spanien, die Türkei, Israel und Dänemark im Rampenlicht gestanden.

Der Schweizer Schwerpunkt an der jazzahead! 2016 in Bremen wird von der FONDATION SUISA, der Musikförderstiftung der SUISA, und Pro Helvetia in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Musik Syndikat (SMS) organisiert. Nächstes Jahr findet die internationale Jazz-Musikfachmesse vom 21. bis 24. April 2016 statt.

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