20 000 Franken und ein imaginäres Kompositionsprojekt

Über das kreative Schaffen zu diskutieren, ist alles andere als einfach. Der Verein Jazzy Jams und die SUISA haben sich deshalb anlässlich des Festivals Jazz in Bess in Lugano etwas Besonderes einfallen lassen. Die Tessiner Komponistin Maria Bonzanigo und die Komponisten Pietro Viviani und Damiano Merzari erarbeiteten vor Publikum ein imaginäres Kompositionsprojekt. Das Ergebnis war äusserst spannend und nahm die Zuschauer mit auf die Reise in die Gedankenwelt von Urhebern. Gastbeitrag von Zeno Gabaglio

Jazz in Bess: 20 000 Franken und ein imaginäres Kompositionsprojekt

Zeno Gabaglio (Ko-Moderation), Maria Bonzanigo, Pietro Viviani, Alessandro Zanoli (Moderation) und Damiano Merzari (im Bild v.l.n.r.) haben ihre privatesten kreativen Vorgehensweisen beim Komponieren diskutiert. (Foto: Erika Weibel)

Ein Abend zum Thema des musikalischen Schaffens kann sehr langweilig sein. Vor allem deshalb, weil das Thema an sich Rätsel aufgibt ist – vergleichbar mit jenen Rätseln, die jede Schöpfungsgeschichte umgeben. Die Erklärung des musikalischen Schaffens führt im Allgemeinen zu zwei unerfreulichen Ergebnissen: zielloses Umherirren zwischen widersprüchlichen philosophischen Auffassungen oder die totale Ablehnung von etwas, das von Natur aus Logik und Erklärungen widerspricht.

Im Wissen über diese Ausgangslage haben der Verein Jazzy Jams und die SUISA am Donnerstag, dem 25. Januar 2018, einen Abend in der Schweizerischen Nationalphonothek in Lugano veranstaltet, der dem musikalischen Schaffen gewidmet war. Da stellte sich natürlich die Frage, wie man den Abend gestalten kann, ohne in der oben beschriebenen, schicksalhaften Sackgasse zu landen.

Spontanes Komponieren vor Publikum

Die Idee war, drei eingeladene Musikurheber direkt ins Thema eintauchen zu lassen; in eine Situation, die so praxisbezogen und konkret ist, dass es weder Platz für philosophische Diskussionen noch peinliches Schweigen gibt.

Aber wie genau? Indem wir jedem von ihnen eine Einladung eines imaginären Komitees zukommen liessen. Sie wurden eingeladen, an einem neuen Projekt mitzuarbeiten. Der Text, der erst zu Beginn des Treffens enthüllt wurde, war folgender:

«Jazzy Jams will seinen neuen Saal mit einer Reihe von Konzerten einweihen und lädt Musiker aus der italienischsprachigen Schweiz ein, spontan ein künstlerisches Werk zu konzipieren. Es handelt sich um eine Aufführung in einem modular aufgebauten und technisch gut ausgestatteten Raum mit einer Kapazität von 400 Plätzen. Das Kompositionsbudget beträgt Fr. 5000, für die Realisierung stehen Fr. 15 000 zur Verfügung. Die Zeit für Konzeption/Realisierung beträgt neun Monate. Es gibt keine Vorgaben zu Musikstil oder Dauer, und der Komponist wird einen ganzen Abend für sich haben.»

Bedingung für jeden Urheber respektive die Urheberin war lediglich, der Öffentlichkeit seinen ganz eigenen kreativen schöpferischen Prozess aufzuzeigen – in einer Art laut ausgesprochenem inneren Dialog.

Maria Bonzanigo, Pietro Viviani und Damiano Merzari (von der Band The Pussywarmers) haben sich grosszügig für dieses Projekt zur Verfügung gestellt, indem sie – in einem ungewöhnlichen öffentlichen Brainstorming – ihre normalerweise privatesten kreativen Vorgehensweisen enthüllten.

Verschiedene Musikstile, verschiedene Herangehensweisen

Das Ergebnis war fesselnd: mitreissend, überraschend und manchmal auch ironisch. Unter anderem, weil die Musikgattungen (Theater- und Konzertmusik bei Bonzanigo; Jazz, Soundtracks und Konzertmusik bei Viviani; Independent-Rock bei Merzari) äusserst unterschiedliche Zugänge zum gleichen Phänomen aufgezeigt haben, die wir – einfallslos, aber stolz – alle mit dem gleichen Begriff «Musik» bezeichnen.

Aus der Diskussion sind – neben soliden technischen und poetischen Gewissheiten – auch verschiedene Zweifel und Fragen hervorgegangen. Und vielleicht waren das die interessantesten Momente des Anlasses. Sie enthüllten den kreativen Prozess nicht nur als eine Gleichung, die mit einem einzigen möglichen Ergebnis gelöst werden kann, sondern auch als ein Stück Leben, das es zu bereisen gilt, mit den unvermeidlichen damit einhergehenden Überraschungen.

Im zweiten Teil des Abends ist das Thema des Schaffensprozesses etwas in den Hintergrund gerückt; es ging um die Frage, ob kreatives Schaffen lehrbar sei. Und wenn ja, wie?

Tamara Basaric vom Conservatorio della Svizzera italiana, Giorgio Meuwly und Marco Conti von der Scuola di Musica Moderna sowie Andrés Ortiz von der Scuola di Musica e di Arti Creative waren die Didaktiker (sowie Urheber) und antworteten in einer ebenso fachmännischen wie spannenden Art und Weise.

Links
Jazz in Bess
Maria Bonzanigo
Pietro Viviani
The Pussywarmers

Der Gastautor Zeno Gabaglio ist SUISA-Vorstandsmitglied, Komponist und war Ko-Moderator der Gesprächsrunde am Jazz in Bess.

Artikel zum Thema
Heiri Känzig: Zwischen Melodie, Harmonie und Rhythmus vermittelnZwischen Melodie, Harmonie und Rhythmus vermitteln Die FONDATION SUISA zeichnet Heiri Känzig mit ihrem Jazzpreis 2016 aus. Der Zürcher Musiker gilt als einer der herausragenden Kontrabassisten Europas. Weniger bekannt ist er als profilierter Komponist. In der internationalen Jazzszene ist Heiri Känzig wohl bekannter als in der Schweizer Öffentlichkeit. Der Kontrabassist hat eben nie die Aufmerksamkeit der breiten Masse gesucht, sondern immer mit schlichter Musikalität überzeugt. Weiterlesen
Marco Zappa: 50 anni di musicaMarco Zappa: 50 anni di musica Eine 50-jährige Erfolgsgeschichte: Die einzige nachhaltige Karriere der Schweiz rund um die «canzone italiana» – in all ihren Dimensionen. Ein unbestreitbarer und zweifellos auch wesentlicher Fakt über den Liedermacher Marco Zappa aus Bellinzona, der Anfang dieses Jahres erneut in den Mittelpunkt der Musikkultur der italienischen Schweiz rückt. Mit dem neuen Album «PuntEBarrier», das 18 unveröffentlichte Songs enthält, und einer Schweizer Tournee, die am 14. März 2017 im Teatro Sociale Bellinzona startet. Weiterlesen
Chiara Dubey: «Man hat drei Minuten, um ganz Europa zu beeindrucken» | mit Video«Man hat drei Minuten, um ganz Europa zu beeindrucken» | mit Video Die Tessiner Musikerin Chiara Dubey hat mit ihrem Song «Secrets And Lies» gute Aussichten darauf, die Schweiz am 12. Mai 2018 am Eurovision Song Contest in Lissabon zu vertreten. Geschrieben wurde die Pop-Ballade im August 2017 am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA. Im Interview spricht Chiara Dubey unter anderem über die Zusammenarbeit mit ihren beiden Mitkomponisten, dem Belgier Jeroen Swinnen und der Britin Janie Price. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Über das kreative Schaffen zu diskutieren, ist alles andere als einfach. Der Verein Jazzy Jams und die SUISA haben sich deshalb anlässlich des Festivals Jazz in Bess in Lugano etwas Besonderes einfallen lassen. Die Tessiner Komponistin Maria Bonzanigo und die Komponisten Pietro Viviani und Damiano Merzari erarbeiteten vor Publikum ein imaginäres Kompositionsprojekt. Das Ergebnis war äusserst spannend und nahm die Zuschauer mit auf die Reise in die Gedankenwelt von Urhebern. Gastbeitrag von Zeno Gabaglio

Jazz in Bess: 20 000 Franken und ein imaginäres Kompositionsprojekt

Zeno Gabaglio (Ko-Moderation), Maria Bonzanigo, Pietro Viviani, Alessandro Zanoli (Moderation) und Damiano Merzari (im Bild v.l.n.r.) haben ihre privatesten kreativen Vorgehensweisen beim Komponieren diskutiert. (Foto: Erika Weibel)

Ein Abend zum Thema des musikalischen Schaffens kann sehr langweilig sein. Vor allem deshalb, weil das Thema an sich Rätsel aufgibt ist – vergleichbar mit jenen Rätseln, die jede Schöpfungsgeschichte umgeben. Die…Weiterlesen

M4music Urheberrechtsstreitgespräch: Goldgrube Streaming?

Die SUISA präsentiert am M4music 2018 eine Panel-Diskussion zum Thema «Streaming». Die Teilnehmer diskutieren unter anderem, ob die Künstler fair am boomenden Streaming-Markt beteiligt werden und – wenn nein – was sich ändern muss. Text von Erika Weibel

M4music Urheberrechtsstreitgespräch: Goldgrube Streaming?

Die 21. Ausgabe von M4music findet vom 22. März bis 24. März 2018 statt. (Foto: M4music)

Die Umsätze der Streaming-Dienste steigen: Videos, Texte, Bilder und Musikdateien werden im Internet so stark genutzt wie noch nie. Davon profitieren aber nicht die Urheberinnen und Urheber der Werke, sondern grosse Player wie Google, Facebook etc. Wie sieht die Zukunft des Kunstschaffens aus, wenn die Wertschöpfung weiterhin vor allem bei den grossen Internetfirmen stattfindet, während die Inhaltslieferanten – die Kulturschaffenden – leer ausgehen?

Was wären mögliche Szenarien und Wege, die auch ein gerechtes – oder zumindest ein gerechteres – Einkommen für die Kunstschaffenden garantieren würden?

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich natürlich auch am Gespräch beteiligen können.

Treffpunkt:

Freitag, 23. März 2018 um 17:00 Uhr
Matchbox im Schiffbau, Zürich

Das Panel wird auf Deutsch gehalten und auf Französisch übersetzt.

Die 21. Ausgabe von M4music findet vom 22. März bis 24. März 2018 statt. Das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent in Lausanne und Zürich bietet erneut ein reichhaltiges Programm: Konzerte von über 50 nationalen und internationalen Acts, Podiumsdiskussionen und Workshops zu aktuellen Themen des Musikbusiness.

www.m4music.ch/de/conference

Artikel zum Thema
Urheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitierenUrheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitieren Der Bundesrat hat die Botschaft zum neuen Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die SUISA ist mit der vorliegenden Fassung des Gesetzes grundsätzlich zufrieden. Die in der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12 II) erarbeiteten Lösungen wurden übernommen. Damit auch die Urheber, Interpreten, Verleger und Produzenten von der Digitalisierung profitieren, braucht es aber dringend wichtige Ergänzungen. Weiterlesen
Streamripping – Kassettenrekorder im InternetStreamripping – Kassettenrekorder im Internet Streamripping-Software zeichnet Audio- und Videostreams auf. Dadurch kann eine Kopie des vollständigen Streams als Datei abgespeichert werden. Im Schweizer Urheberrechtsgesetz ist eine Vergütung für die Privatkopie festgelegt, die auf Aufnahme- und Speichermedien anwendbar ist. Die Streamrip-Apps werden von der gesetzlichen Vergütungspflicht nicht erfasst – wie zuvor die Kassettenrekorder. Weiterlesen
Änderungen bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im InternetÄnderungen bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet Bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet (Audio- und Video-on-Demand-Angebote) werden neue Verteilungsschlüssel berücksichtigt. Beim Download wird neu ein Split von 25% Aufführungsrechtsschlüssel und 75% Vervielfältigungsrechtsschlüssel angewendet. Beim Streaming setzt sich der Split aus 75% Aufführungsrechtsschlüssel und 25% Vervielfältigungsrechtsschlüssel zusammen. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die SUISA präsentiert am M4music 2018 eine Panel-Diskussion zum Thema «Streaming». Die Teilnehmer diskutieren unter anderem, ob die Künstler fair am boomenden Streaming-Markt beteiligt werden und – wenn nein – was sich ändern muss. Text von Erika Weibel

M4music Urheberrechtsstreitgespräch: Goldgrube Streaming?

Die 21. Ausgabe von M4music findet vom 22. März bis 24. März 2018 statt. (Foto: M4music)

Die Umsätze der Streaming-Dienste steigen: Videos, Texte, Bilder und Musikdateien werden im Internet so stark genutzt wie noch nie. Davon profitieren aber nicht die Urheberinnen und Urheber der Werke, sondern grosse Player wie Google, Facebook etc. Wie sieht die Zukunft des Kunstschaffens aus, wenn die Wertschöpfung weiterhin vor allem bei den grossen Internetfirmen stattfindet, während die Inhaltslieferanten – die Kulturschaffenden – leer ausgehen?

Was wären mögliche Szenarien und Wege, die auch ein gerechtes – oder zumindest ein gerechteres – Einkommen…Weiterlesen

Bewerbungen für das SUISA Songwriting Camp 2018

Die SUISA organisiert in Zusammenarbeit mit Pele Loriano Productions erneut ein Songwriting Camp. Das zweite SUISA Songwriting Camp wird vom 18. bis 20. Juni 2018 durchgeführt. SUISA-Mitglieder können sich für die Teilnahme bewerben. Text von Manu Leuenberger

Bewerbungen für das SUISA Songwriting Camp 2018

Das SUISA Songwriting Camp wird im Juni 2018 zum zweiten Mal durchgeführt. Das Bild zeigt eine Gruppenaufnahme von Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der erfolgreichen Première des Songwriting Camps in den Powerplay Studios im August 2017. (Foto: Manu Leuenberger)

Das SUISA Songwriting Camp findet nach der erfolgreichen Première im Sommer 2017 (4 Songs aus dem Camp im Schweizer ESC-Final, darunter der Siegersong «Stones») zum zweiten Mal statt. Dieses Jahr wird das Songwriting Camp vom Montag, 18. bis Mittwoch, 20. Juni 2018 durchgeführt. Als Veranstaltungsort sind die Powerplay Studios in Maur bei Zürich eingeplant.

Das Ziel des Songwriting Camps ist, radiotaugliche Pop-Songs mit Hitparadenpotential zu komponieren, die stilistisch alle Facetten des zeitgemässen Pop – in der Bandbreite von «urban» bis Singer/Songwriter – umfassen können. Die Songs sollen zum einen Verlagen und Künstlern aus dem Pop-Bereich angeboten werden können oder auch für den Eurovision Song Contest verwendbar sein.

Teilnahmeplätze für SUISA-Mitglieder

Die genaue Anzahl an Teilnahmeplätzen beim Songwriting Camp wird erst durch die konkrete Zusammenstellung der teilnehmenden Songwriter bekannt. Mindestens die Hälfte der Teilnahmeplätze steht für Mitglieder der SUISA aus allen Landesteilen der Schweiz offen. Für die SUISA-Mitglieder ergibt sich die Möglichkeit, am Songwriting Camp gemeinsam mit internationalen Profi-Songwriter Stücke zu komponieren.

Für die Teilnahme am Songwriting sind sattelfeste musikalische Fertigkeiten, Teamgeist, Kreativität und effizientes Arbeiten gefragt. Bei den «Songwriting sessions» haben Teams bestehend aus 3 bis 5 Personen die Aufgabe, innerhalb eines Tages einen Song von Grund auf zu schreiben – am Abend steht jeweils eine Demoversion des fertigen Stücks.

Damit die Zusammenarbeit gelingt, muss man unter Zeitdruck sein kreatives Potential abrufen können und für den kritischen Austausch unter den Mitkomponisten offen sein. Über ihre Erfahrungen am letztjährigen SUISA Songwriting Camp erzählten in Video-Interviews die SUISA-Mitglieder Kate Northrop, Lars Christen, Chiara Dubey, Alejandro Reyes und die Geschwister Co & Stee Gfeller aka Zibbz.

Bewerbungen für das SUISA Songwriting Camp 2018

Für die Teilnahme am Songwriting Camp bewerben können sich SUISA-Mitglieder. Gesucht werden Produzentinnen/en, Textautorinnen/en, Komponistinnen/en und Songwriter/Singer, die an einem oder mehreren Tagen am SUISA Songwriting Camp teilnehmen möchten.

Die Bewerbung sollte enthalten:

  • eine Kurzbiographie;
  • aussagekräftige Referenzsongs (mp3-Dateien oder Internet-Links);
  • Kontaktangaben (inkl. gültiger E-Mail-Adresse und Telefonnummer).

Die Bewerbungen mitsamt Unterlagen bitte per Mail mit dem Betreff «Bewerbung – SUISA Songwriting Camp 2018» schicken an die Adresse:
songwritingcamp (at) suisa (dot) ch
Der Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 8. April 2018.

Auswahlverfahren und Termine

Die Auswahl sowohl der internationalen Künstlerinnen und Künstler als auch der teilnehmenden SUISA-Mitglieder erfolgt durch den künstlerischen Leiter des Songwriting Camps. Eine harmonische Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für den kreativen Erfolg der «Songwriting sessions» von entscheidender Bedeutung. Die künstlerische Leitung wird von Pele Loriano Productions im Auftrag der SUISA wahrgenommen.

Zusagen respektive Einladungen und weitere Informationen zur Teilnahme am SUISA Songwriting Camp 2018 werden bis am 31. Mai 2018 persönlich durch den künstlerischen Leiter mitgeteilt.

Es werden keine Absagen verschickt. Wer bis zum 31. Mai 2018 keine Zusage erhalten hat, konnte für die Teilnahme am Songwriting Camp 2018 nicht berücksichtigt werden. Zu beachten ist, dass durch die Bewerbung zu keiner Zeit ein Anspruch auf eine Teilnahme entsteht. Über die Platzvergabe wird ausserdem keine Korrespondenz geführt. Es ist unbestimmt, ob die SUISA nach dem Juni 2018 weitere Songwriting Camps mitorganisiert.

Artikel zum Thema
«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video Mit ihrem Song «Stones» stehen die SUISA-Mitglieder Co und Stee Gfeller, bekannt als ZiBBZ, im Wettbewerb um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest. Geschrieben haben sie das Stück zusammen mit der kanadischen Songwriterin Laurell Barker am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA im August 2017. Im Videobeitrag erzählen die Geschwister mehr über die Entstehung des Songs und weshalb solche Songwriting Camps wichtig sind. Weiterlesen
«Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video«Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video «Compass» ist einer der sechs Schweizer Finalsongs für den Eurovision Song Contest 2018. Interpretiert wird das Stück von Alejandro Reyes, der den Song zusammen mit der Kanadierin Laurell Barker und dem Schweizer Komponisten und Produzenten Lars Christen komponiert hat. Im Interview mit der SUISA schildert Lars Christen den Songwriting-Prozess. Zudem erzählt er, weshalb das Songwriting Camp für ihn eine wertvolle Erfahrung war. Weiterlesen
Eurovision Song Contest: Erfolgreiches Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISAEurovision Song Contest: Erfolgreiches Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA Das Schweizer Fernsehen SRF hat heute die sechs Songs für das Rennen um den Schweizer Beitrag am Eurovision Song Contest (ESC) 2018 bekannt gegeben. Von den sechs Beiträgen sind vier im Schweizer Songwriting Camp entstanden, das im August 2017 von Pele Loriano Productions und der SUISA in den Powerplay Studios in Maur durchgeführt wurde. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die SUISA organisiert in Zusammenarbeit mit Pele Loriano Productions erneut ein Songwriting Camp. Das zweite SUISA Songwriting Camp wird vom 18. bis 20. Juni 2018 durchgeführt. SUISA-Mitglieder können sich für die Teilnahme bewerben. Text von Manu Leuenberger

Bewerbungen für das SUISA Songwriting Camp 2018

Das SUISA Songwriting Camp wird im Juni 2018 zum zweiten Mal durchgeführt. Das Bild zeigt eine Gruppenaufnahme von Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der erfolgreichen Première des Songwriting Camps in den Powerplay Studios im August 2017. (Foto: Manu Leuenberger)

Das SUISA Songwriting Camp findet nach der erfolgreichen Première im Sommer 2017 (4 Songs aus dem Camp im Schweizer ESC-Final, darunter der Siegersong «Stones») zum zweiten Mal statt. Dieses Jahr wird das Songwriting Camp vom Montag, 18. bis Mittwoch, 20. Juni 2018 durchgeführt. Als Veranstaltungsort sind die Powerplay Studios in Maur bei Zürich eingeplant.

Das Ziel des Songwriting Camps ist,…Weiterlesen

Schedler Music Summit 2018 mit Romina Kalsi

Die sechste Ausgabe des Schedler Music Summits, des jährlichen internationalen Songwriting Camps, das vom Musikverlag Schedler Music organisiert wird, fand vom 13. bis 18. Januar 2018 im österreichischen Lechtal statt. Fünf Tage lang traf sich ein Team von 42 Musikern aus den unterschiedlichsten musikalischen und geografischen Kontexten mit der Aufgabe, mindestens einen Song pro Tag zu komponieren. Romina Kalsi, seit 2014 Mitglied der SUISA, wurde von den Camp- und Summit-Verantwortlichen, Fiona Schedler und Alexander Schedler, als eine von neun Summit-TeilnehmerInnen aus der Schweiz ausgewählt. Text von Erika Weibel

Schedler Music Summit 2018 mit Romina Kalsi

Die Tessiner Songwriterin Romina Kalsi hat am Schedler Music Summit 2018 teilgenommen. Aus ihrer ersten Erfahrung in einem internationalen Songwriting-Camp bringt Romina drei neue Songs mit und zahlreiche Kontakte zur internationalen Musikszene. (Foto: Wolfgang Rudigier)

Romina Kalsi, eine junge Tessiner Sängerin und Songwriterin, ist in den letzten Jahren durch den Erfolg der Band Rocky Wood bekannt geworden. Als Frontfrau, Sängerin und Co-Komponistin der Tracks hat sie massgeblich zum Erfolg und der Entstehung des ersten Albums «Shimmer» beigetragen, welches 2014 von der Tessiner Band veröffentlicht wurde. Danach hat Romina einen neuen Solo-Weg eingeschlagen mit ihrem Projekt Animor, aus dem «Chasing Gold», eine digitale EP, hervorgegangen ist.

Entstehung der Werke von Romina Kalsi

Kalsi erklärt uns, dass die Komposition eines ihrer Songs oft ein langer Prozess ist, der sie auch drei bis vier Monate beschäftigen kann. Das liegt daran, dass sie nicht immer die Möglichkeit hat, sich ausschliesslich dem Songschreiben zu widmen. Aber es kann auch sein, dass die Grundidee eines Werks einfach eine gewisse Zeit reifen muss. Beim Komponieren für sich selbst setzt sie sich kein Zeitlimit.

Inspirationsquelle und Ausgangspunkt ihrer Werke sind oft Lebenserfahrungen, die sie geprägt haben, oder Synergien, die in der Zusammenarbeit mit weiteren Musikern entstehen, die wiederum einen kreativen Prozess auslösen.

Songwriting Camp: Drei Werke in drei Tagen

Die Teilnahme am Schedler Summit ist Romina Kalsis erste Erfahrung in einem internationalen Songwriting Camp. Fiona Schedler erklärte, dass es Romina Kalsis besondere Stimmfarbe war, die unter anderem ein Grund für ihre Auswahl zur Camp-Teilnahme war. Durch Kalsis Teilnahme gewann das Camp an musikalischer Vielfalt.

Alexander Schedler, der künstlerische Leiter des Camps, erteilte ihr als ersten Auftrag die Komposition eines Stückes für ihr aktuelles Soloprojekt Animor. Es wurde unter Beteiligung des Finnen Tobias Grandbacka, des Schweizers Riccardo Bettiol und der Dänin Ida Björg Leisin in einem Tag komponiert und trägt den Titel «Crumble Plastic». Das Stück ist ein Popsong, der sich durch Reggae-Elemente auszeichnet und dessen Text von einem aktuellen Thema inspiriert wurde. Für Kalsi ist es sehr wichtig, dass ihre Musik eine Botschaft enthält. Sie ist der Ansicht, dass ein Komponist eine grosse Verantwortung trägt, da er durch seine Musik direkt in die Herzen des Publikums vordringen kann.

Kalsi fügt hinzu, dass «Crumble Plastic» das Ergebnis einer erstaunlichen Übereinstimmung und eines unglaublichen Feelings sei, das sich sofort unter den beteiligten Musikern eingestellt habe. Es wurde fast organisch geschrieben, in einer langen Jam-Session, die jedem Komponisten viel Platz gelassen habe, um seine Ideen in den Song zu integrieren.

Die anderen Werke, an denen die Tessiner Vertreterin des Summit mitgewirkt hat, sind «Big Shot», ein melancholischer Popsong, und «At The End Of The World», dessen Genre dem des Soundtracks ähnelt.

Der Kompositionsprozess verlief bei diesen beiden Tracks ganz anders als bei «Crumble Plastic». Beide sind das Ergebnis intensiver Kommunikation zwischen den beteiligten Komponisten. Ausgangspunkt war in diesem Fall der Songtext, charakterisiert von metaphorischen Bildern, die im Austausch von Gefühlen und persönlichen Erfahrungen der verschiedenen Musiker entstanden sind. Das Ergebnis waren zwei poetische Texte, die als Grundlage für eine fast mathematische Komposition der Melodie gedient haben. Jede Text- und Musikpassage ist somit das Ergebnis einer akribischen Arbeit der Kommunikation und Integration von Erfahrungen der beteiligten Komponisten.

In den kommenden Monaten werden wir erfahren, wo und wann «Big Shot» und «At The End Of The World» veröffentlicht werden.

Herausforderungen und Vorteile eines Songwriting Camps

Unter den Musikern, die in einem Songwriting Camp zusammenarbeiten und dabei oft sehr persönliche Erfahrungen austauschen, um gemeinsam Songs zu komponieren, können tiefe und dauerhafte Freundschaften entstehen. Manchmal kommt es natürlich auch vor, dass der Funke unter den Teilnehmern nicht sofort überspringt, oder dass die vom künstlerischen Leiter zugewiesenen Themen nicht der Realität oder der Natur des Musikers entsprechen.

Die begrenzte Zeit – mindestens ein Song pro Tag –, das Feeling zwischen den Musikern und der Stress durch die unvermeidliche Konfrontation mit den anderen Liedern, die im Camp entstehen, sind einige weiter Aspekte, welche die Kreativität der Komponisten lähmen, oder entfachen und sie zu Höchstleistungen treiben können. So entstehen in einem Camp trotz der begrenzten Zeit spannende Songs, mit denen sich nicht nur die Komponisten der Werke sondern hoffentlich auch ein breites Publikum identifizieren kann. Alexander Schedler, künstlerischer Leiter des Camps, bestätigt, dass Kalsi diesen Herausforderungen mit grosser Begeisterung und Kreativität begegnet ist.

Aus ihrer ersten Erfahrung in einem internationalen Songwriting-Camp bringt Romina nicht nur drei neue Songs mit sondern auch zahlreiche Kontakte zur internationalen Musikszene. Sie kann ausserdem dank der Zusammenarbeit mit sehr unterschiedlichen Musikern auf neue kompositorische Ansätze und Herangehensweisen zurückgreifen und kommt musikalisch gereift aus dieser Erfahrung hervor. Romina erzählt, dass sie bereits jetzt Projekte in der Pipeline hat, in denen sie neue Kooperationen mit den Komponisten eingehen wird, die sie im Songwriting Camp kennengelernt hat. In den kommenden Monaten wird sie sich vor allem auf die Umsetzung ihres Projekts Animor konzentrieren.

Von Romina Kalsi im Summit-Camp komponierte Tracks, mit Beteiligung von:

«Big Shot»
Romina Kalsi
Dillon Dixon
Phil Sunday
Ida Björg Leisin

«Crumble Plastic»
Romina Kalsi
Riccardo Bettiol
Ida Björg Leisin
Tobias Grandbacka

«At The End Of The World»
Romina Kalsi
Pele Loriano
Tobias Grandbacka

SUISA-Sponsoring am Schedler Summit:
Die SUISA war einer der Sponsoren des Schedler Music Summits 2018. Der Musikverlag Schedler Music ist seit 2005 bei der SUISA registriert und ist mit verschiedenen Sub-Verlagsverträgen in fast allen westlichen und englischsprachigen Ländern tätig. Am Summit 2018 wurden insgesamt 61 Songs mit der Beteiligung von 42 Musikern aus 9 Nationen komponiert.

www.animormusic.com
schedlermusicsummit.com
schedlermusic.com

Artikel zum Thema
«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video Mit ihrem Song «Stones» stehen die SUISA-Mitglieder Co und Stee Gfeller, bekannt als ZiBBZ, im Wettbewerb um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest. Geschrieben haben sie das Stück zusammen mit der kanadischen Songwriterin Laurell Barker am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA im August 2017. Im Videobeitrag erzählen die Geschwister mehr über die Entstehung des Songs und weshalb solche Songwriting Camps wichtig sind. Weiterlesen
«Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video«Es war ein grosser Gewinn, am Songwriting Camp teilzunehmen» | mit Video «Compass» ist einer der sechs Schweizer Finalsongs für den Eurovision Song Contest 2018. Interpretiert wird das Stück von Alejandro Reyes, der den Song zusammen mit der Kanadierin Laurell Barker und dem Schweizer Komponisten und Produzenten Lars Christen komponiert hat. Im Interview mit der SUISA schildert Lars Christen den Songwriting-Prozess. Zudem erzählt er, weshalb das Songwriting Camp für ihn eine wertvolle Erfahrung war. Weiterlesen
Eurovision Song Contest: Erfolgreiches Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISAEurovision Song Contest: Erfolgreiches Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA Das Schweizer Fernsehen SRF hat heute die sechs Songs für das Rennen um den Schweizer Beitrag am Eurovision Song Contest (ESC) 2018 bekannt gegeben. Von den sechs Beiträgen sind vier im Schweizer Songwriting Camp entstanden, das im August 2017 von Pele Loriano Productions und der SUISA in den Powerplay Studios in Maur durchgeführt wurde. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die sechste Ausgabe des Schedler Music Summits, des jährlichen internationalen Songwriting Camps, das vom Musikverlag Schedler Music organisiert wird, fand vom 13. bis 18. Januar 2018 im österreichischen Lechtal statt. Fünf Tage lang traf sich ein Team von 42 Musikern aus den unterschiedlichsten musikalischen und geografischen Kontexten mit der Aufgabe, mindestens einen Song pro Tag zu komponieren. Romina Kalsi, seit 2014 Mitglied der SUISA, wurde von den Camp- und Summit-Verantwortlichen, Fiona Schedler und Alexander Schedler, als eine von neun Summit-TeilnehmerInnen aus der Schweiz ausgewählt. Text von Erika Weibel

Schedler Music Summit 2018 mit Romina Kalsi

Die Tessiner Songwriterin Romina Kalsi hat am Schedler Music Summit 2018 teilgenommen. Aus ihrer ersten Erfahrung in einem internationalen Songwriting-Camp bringt Romina drei neue Songs mit und zahlreiche Kontakte zur internationalen Musikszene. (Foto: Wolfgang Rudigier)

Romina Kalsi, eine junge Tessiner Sängerin und Songwriterin, ist in…Weiterlesen

Eurovision Song Contest: Erfolgreiches Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA

Das Schweizer Fernsehen SRF hat heute die sechs Songs für das Rennen um den Schweizer Beitrag am Eurovision Song Contest (ESC) 2018 bekannt gegeben. Von den sechs Beiträgen sind vier im Schweizer Songwriting Camp entstanden, das im August 2017 von Pele Loriano Productions und der SUISA in den Powerplay Studios in Maur durchgeführt wurde. Text von Erika Weibel und Giorgio Tebaldi

Eurovision Song Contest: Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA

Chiara Dubey (rechts), die Engländerin Janie Price (Mitte) und der belgische Songwriter und Produzent Jeroen Swinnen im August 2017 in den Powerplay Studios in Maur. (Fotos: Manu Leuenberger)

«Secrets and Lies» von Chiara Dubey, «Compass» von Alejandro Reyes, «Stones» von ZiBBZ und «Kiss Me» gesungen von Naeman: Gleich vier der sechs Finalsongs für den Schweizer Beitrag am ESC 2018 stammen aus dem Songwriting Camp, das vom 23. bis 25. August 2017 in den Powerplay Studios in Maur bei Zürich stattfand. Das Camp wurde von Pele Loriano Productions in Zusammenarbeit mit der SUISA organisiert. Pele Loriano ist Komponist, Produzent sowie Musical Director und SUISA-Mitglied seit 1996.

Im dreitägigen Songwriting Camp haben 25 Künstlerinnen und Künstler in Teams von drei bis fünf Personen 18 Tracks komponiert. Neben 13 SUISA-Mitgliedern – Komponisten, Producern und Textautoren aus der Schweiz – waren 12 Künstler aus Belgien, Finnland, Kanada, Holland, Israel, Schweden, Grossbritannien und den USA vertreten. Es war das erste Mal, dass in der Schweiz ein Songwriting Camp für den ESC in dieser Form durchgeführt wurde.

ESC: Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA

Die am dritten und letzten Tag des Songwriting Camps anwesenden Komponisten, Textautoren und Produzenten im Aufnahmeraum von Studio A.

Sechs SUISA-Mitglieder an vier Finalsongs beteiligt

An den vier Finalsongs aus dem Songwriting Camp waren sechs SUISA-Mitglieder beteiligt. Bei drei Liedern interpretieren die SUISA-Miturheber ihre Songs selbst. Hinter den vier Songs stehen folgende Künstlerinnen und Künstler:

«Secrets And Lies»
Musik/Text von: Chiara Dubey (CH/SUISA), Janie Price (UK) und Jeroen Swinnen (BE);
interpretiert von: Chiara Dubey

«Stones»
Musik/Text von: Co und Stee Gfeller aka ZiBBZ (CH/SUISA) sowie Laurell Barker (CAN);
interpretiert von: ZiBBZ

«Kiss Me»
Musik/Text von: Kate Northrop (USA/SUISA), Alejandro Reyes (CH/SUISA), Eric Lumiere (USA) und Ken Berglund (SE); interpretiert von: Naeman

«Compass»
Musik/Text von: Alejandro Reyes (CH/SUISA), Lars Christen (CH/SUISA) und Laurell Barker (CAN);
interpretiert von: Alejandro Reyes

Eurovision Song Contest: Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA

Die SUISA-Mitglieder Alejandro Reyes (links) und Lars Christen (rechts) bei der Arbeit an ihrem Song «Compass», den sie gemeinsam mit der Kanadierin Laurell Barker komponierten.

Insgesamt 670 Beiträge eingereicht

Die vier Songs aus dem Songwriting Camp wurden aus insgesamt 670 eingereichten Bewerbungen für den Schweizer ESC-Beitrag ausgewählt. Die Songs für die Schweizer Entscheidungsshow wurden von einer 20-köpfigen unabhängigen Jury, bestehend aus Musik- und Medienschaffenden, ESC-Fans und Fernsehzuschauern, auserkoren.

Entscheidung am 4. Februar 2018

Welcher der sechs Finalsongs die Schweiz am ESC 2018 vertreten wird, entscheidet sich in der SRF-Entscheidungsshow am 4. Februar 2018.

Medienmitteilung (PDF, 27 KB)

Artikel zum Thema
Zibbz: «Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video Mit ihrem Song «Stones» stehen die SUISA-Mitglieder Co und Stee Gfeller, bekannt als ZiBBZ, im Wettbewerb um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest. Geschrieben haben sie das Stück zusammen mit der kanadischen Songwriterin Laurell Barker am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA im August 2017. Im Videobeitrag erzählen die Geschwister mehr über die Entstehung des Songs und weshalb solche Songwriting Camps wichtig sind. Weiterlesen
Kate Northrop: «Du willst immer den bestmöglichen Song schreiben» | mit Video«Du willst immer den bestmöglichen Song schreiben» | mit Video Die Songwriterin Kate Northrop ist hauptsächlich Textautorin und somit eine kreative Schafferin, die gewöhnlich nicht im Rampenlicht steht. Zusammen mit drei weiteren Miturhebern hat das SUISA-Mitglied den Song «Kiss Me», Naemans Beitrag für den Eurovision Song Contest, komponiert. Im Video-Interview erzählt Kate Northrop, wie der Songtext entstanden ist und wieso das Songwriting Camp der SUISA und von Pele Loriano Productions für sie inspirierend war. Weiterlesen
Alejandro Reyes: «Die Ideen für Songs entstehen oft aus einem einzelnen Wort» | mit Video«Die Ideen für Songs entstehen oft aus einem einzelnen Wort» | mit Video Der Lausanner Alejandro Reyes ist als Komponist und Textautor gleich mit zwei Songs im Schweizer Finale für den Eurovision Song Contest 2018: «Kiss Me» und «Compass». Bei Letzterem ist er zugleich Interpret. Entstanden sind die Lieder im Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA. Für Alejandro Reyes war das Schreiben im Team ein Novum – und eine persönliche Bereicherung. Im Interview verrät der junge Songwriter zudem mehr über die Entstehung seiner beiden ESC-Songs. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das Schweizer Fernsehen SRF hat heute die sechs Songs für das Rennen um den Schweizer Beitrag am Eurovision Song Contest (ESC) 2018 bekannt gegeben. Von den sechs Beiträgen sind vier im Schweizer Songwriting Camp entstanden, das im August 2017 von Pele Loriano Productions und der SUISA in den Powerplay Studios in Maur durchgeführt wurde. Text von Erika Weibel und Giorgio Tebaldi

Eurovision Song Contest: Schweizer Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA

Chiara Dubey (rechts), die Engländerin Janie Price (Mitte) und der belgische Songwriter und Produzent Jeroen Swinnen im August 2017 in den Powerplay Studios in Maur. (Fotos: Manu Leuenberger)

«Secrets and Lies» von Chiara Dubey, «Compass» von Alejandro Reyes, «Stones» von ZiBBZ und «Kiss Me» gesungen von Naeman: Gleich vier der sechs Finalsongs für den Schweizer Beitrag am ESC 2018 stammen aus dem Songwriting Camp, das vom 23. bis 25. August 2017 in…Weiterlesen

Komposition in Zeit und Raum

Im Rahmen der Basler Biennale Zeiträume, welche neue Musik und Architektur vereint, diskutieren am Samstag, 23. September 2017, eine Komponistin und drei Komponisten in einem Publikumsgespräch, wie ihre Werke entstehen. Text von Erika Weibel

Komposition in Zeit und Raum

An der Basler Biennale für neue Musik und Architektur findet am 23. September 2017 um 15:00 Uhr unter dem Titel «Zeiträume schaffen» ein Komponistengespräch statt. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Vom 16. bis zum 24. September 2017 öffnet Basel seine Tore für ein spannendes Hörerlebnis: Neue Musik erschallt in den ungewöhnlichsten Ecken und Gassen. Gross und Klein sind eingeladen, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. So erklingt zum Beispiel im Hallenbad ein «Wasserspiel» (Kompositionen und Improvisationen für wechselnde Besetzungen im Hallenbad Spiegelfeld Binningen), oder man kann ein Alphornkonzert auf dem Basler Münsterplatz erleben. Auch Museen, Türme, sogar Friedhöfe öffnen ihre Tore der neuen Musik und geben dem Publikum so die Gelegenheit, Raum und Zeit ganz neu wahrzunehmen.

Das Festival Zeiträume zeichnet sich damit aus, dass es Komponistinnen und Komponisten beauftragt, für vorbestimmte Räumlichkeiten Werke zu komponieren, die am Festival uraufgeführt werden. Der aufmerksame Zuhörer kommt so nicht nur in den Genuss von verschiedenen Uraufführungen, sondern er kann erleben, welchen Eindruck, welche Einwirkung der Raum auf die Arbeit der Komponistin oder des Komponisten gehabt hat.

Komponistengespräch

Eine Komponistin und drei Komponisten, deren Werke an der diesjährigen Biennale uraufgeführt werden, tauschen sich beim Publikumsgespräch «Zeiträume schaffen» vom 23. September 2017 aus. Wie sehr hat sie die Räumlichkeit bei der Komposition ihres Werks inspiriert? Wie entstehen Werke und für wen werden sie geschrieben? Die Komponistin und die Komponisten erzählen von ihrer Arbeit und geben Auskunft über ihre neuen Werke, die sie für das Festival geschaffen haben.

Eintritt frei – Reservierung erforderlich

Nehmen auch Sie die Gelegenheit wahr, um dem Gedankenaustausch unter Komponierenden zuzuhöhren und um Fragen zu stellen. Herzlich sind Sie auch zum anschliessenden Aperitif eingeladen, bei dem gerne weiter rund um das Thema Komposition in Zeit und Raum philosophiert werden kann.

Werkraum Warteck PP / Restaurant Don Camillo, Burgweg 7, 4058 Basel
23. September, 15:00 Uhr
Gesprächsteilnehmende: Beat Gysin, Junghae Lee, Mario Pagliarani, Balthasar Streiff
Moderation: Bernhard Günther

Weitere Informationen und Programm des Festivals Zeiträume finden Sie unter: www.zeitraeumebasel.com

Das Komponistengespräch wird unterstützt von der SUISA.

Artikel zum Thema
Beruf und Berufung | mit VideoBeruf und Berufung | mit Video Wie gründe und betreibe ich ein Ensemble für zeitgenössische Musik? Von wem erhalte ich Fördergelder für meine Musikprojekte? Wozu ist die SUISA und die Swissperform da? Wie vertreibe ich meine Werke im Internet? Impressionen vom erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle» am Festival Archipel 2017. Weiterlesen
SUISA-Mitglieder engagieren sich für einen starken Service publicSUISA-Mitglieder engagieren sich für einen starken Service public Rund 1‘400 Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik aus der Schweiz setzen sich für den Service public ein. In einer Resolution weisen sie die Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf die Wichtigkeit der gebührenfinanzierten TV- und Radiosender hin. Lanciert wurde die Resolution an der Generalversammlung der SUISA im Juni 2017. Weiterlesen
Marcel Oetiker: «Beim Reisen werde ich oft inspiriert» | mit VideoMarcel Oetiker: «Beim Reisen werde ich oft inspiriert» | mit Video Beim Zürcher Bahnhof Hardbrücke brausen Züge vorbei, kreischen in den Kurven, ächzen beim Anfahren und beim Bremsen. Doch Marcel Oetiker hat diesen Ort nicht als Treffpunkt gewählt, weil solche Geräusche manche Künstler zu kreativen Höhenflügen anregen. Weiterlesen

 

Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Im Rahmen der Basler Biennale Zeiträume, welche neue Musik und Architektur vereint, diskutieren am Samstag, 23. September 2017, eine Komponistin und drei Komponisten in einem Publikumsgespräch, wie ihre Werke entstehen. Text von Erika Weibel

Komposition in Zeit und Raum

An der Basler Biennale für neue Musik und Architektur findet am 23. September 2017 um 15:00 Uhr unter dem Titel «Zeiträume schaffen» ein Komponistengespräch statt. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Vom 16. bis zum 24. September 2017 öffnet Basel seine Tore für ein spannendes Hörerlebnis: Neue Musik erschallt in den ungewöhnlichsten Ecken und Gassen. Gross und Klein sind eingeladen, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. So erklingt zum Beispiel im Hallenbad ein «Wasserspiel» (Kompositionen und Improvisationen für wechselnde Besetzungen im Hallenbad Spiegelfeld Binningen), oder man kann ein Alphornkonzert auf dem Basler Münsterplatz erleben. Auch Museen, Türme, sogar Friedhöfe öffnen ihre Tore…Weiterlesen

SUISA-Mitglieder können sich für das Schedler Music Songwritercamp 2018 bewerben

Bereits zum sechsten Mal richtet die Rudi Schedler Musikverlag GmbH vom 13. bis 18. Januar 2018 das internationale «Pop & Schlager Songwritercamp» aus. SUISA-Mitglieder können bis 31. Oktober 2017 ihre Bewerbung für einen Teilnahmeplatz am Schedler Music Songwritercamp 2018 einreichen. Text von Fiona Schedler, Schedler Music

SUISA-Mitglieder können sich für das Schedler Music Songwritercamp 2018 bewerben

Internationale Team-Arbeit am Schedler Music Songwriter Camp 2016: Der Berner Luca Hänni (rechts im Hintergrund) komponierte einen Song zusammen mit dem US-Amerikaner Dillon Dixon (links) und dem Schweden Erik Wigelius. (Foto: Ratko Photography)

Am «Pop & Schlager Songwritercamp» von Schedler Music schreiben Songwriter aus über 7 Nationen unter dem Motto «It’s all about the song» 5 Tage lang in 3er-Teams an potentiellen Hits von morgen. Insgesamt nehmen 35 nationale und internationale Musikschaffende daran teil, wobei 5 Plätze speziell für SUISA-Mitglieder zur Verfügung stehen. KomponistInnen, TexterInnen und ProduzentInnen können sich ab sofort bis spätestens 31. Oktober 2017 für die Teilnahme am Schedler Music Songwritercamp, das vom 13. bis 18. Januar 2018 in Steeg, Österreich, stattfindet, bewerben.

Bewerbung, Auswahlverfahren, Teilnahme

Die Teilnahmeplätze werden über ein Auswahlverfahren vergeben. Wenn du als Komponist, Texter oder Produzent am «Pop & Schlager Songwritercamp» teilnehmen möchtest, sende bitte:

  • eine Kurzbiographie (Stichworte reichen)
  • und Referenzsongs (mp3-Dateien oder Links)

per Mail mit dem Betreff «Bewerbung – Pop & Schlager Songwritercamp» an folgende Adresse: summit (at) schedlermusic (dot) com. Bitte erwähne in der Bewerbung, dass du SUISA-Mitglied bist. Einsendeschluss ist am 31.10.2017. Die ausgewählten Songwriter werden Ende November von Schedler Music informiert.

SUISA-Mitglieder können sich für das Schedler Music Songwritercamp 2018 bewerben

Mit Begeisterung beim Songwriter Camp 2016 mit dabei: das slowenische Songwriter-Gespann Sasa Lendero (Mitte) und Mihael Hercog (links) mit dem deutschen Texter Oliver Lukas. (Foto: Ratko Photography)

Schedler Music Summit 2018

Im Anschluss an das Songwritercamp findet am 18. und 19. Januar 2018 erneut der Musikbranchentreff «Schedler Music Summit» statt. Bei dieser Gelegenheit werden die neu entstandenen Songs aus dem Camp im Rahmen einer «Song-Präsentation» am Donnerstag, 18. Januar 2018 (ab 20:00 Uhr) vor Branchenpublikum präsentiert.

Weitere Informationen über das Camp gibt es auf folgender Website: www.schedlermusicsummit.com.
Einen guten Eindruck vermittelt auch der Camp/Summit Aftermovie 2017.

Artikel zum Thema
Erstes Schweizer Songwriting Camp für den Eurovision Song ContestErstes Schweizer Songwriting Camp für den Eurovision Song Contest In den Powerplay Studios in Maur entstanden in den letzten Tagen Kompositionen für den Eurovision Song Contest. Renommierte Songwriter und Produzenten aus der Schweiz und dem Ausland schrieben im Rahmen eines Songwriting Camps Lieder für den wohl bekanntesten Musikwettbewerb Europas. Für die Schweiz ein Novum: Erstmals wurde hierzulande in dieser Form ein Songwriting Camp für den ESC durchgeführt. Unterstützt wurde das Camp von der SUISA, der Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik in der Schweiz und in Liechtenstein. Weiterlesen
Verlagsbeteiligung bei der SUISA nicht in GefahrVerlagsbeteiligung bei der SUISA nicht in Gefahr Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes von 2015 und zwei deutsche Urteile aus dem letzten Jahr haben die Partizipation von Verlegern an den Erlösen von Verwertungsgesellschaften grundsätzlich in Frage gestellt. Weshalb bei der SUISA nicht passieren kann, was bei der Gema passiert ist. Weiterlesen
Texte zu Musik: «Erlaubt ist, was gelingt»Texte zu Musik: «Erlaubt ist, was gelingt» Die FONDATION SUISA schreibt ihren mit 25 000 Franken dotierten Anerkennungspreis dieses Jahr für Textautorinnen und Textautoren musikalischer Werke aus. Was aber zeichnet einen gelungenen Songtext aus? Gastautor Markus Ganz im Gespräch mit dem Journalisten Jean-Martin Büttner. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bereits zum sechsten Mal richtet die Rudi Schedler Musikverlag GmbH vom 13. bis 18. Januar 2018 das internationale «Pop & Schlager Songwritercamp» aus. SUISA-Mitglieder können bis 31. Oktober 2017 ihre Bewerbung für einen Teilnahmeplatz am Schedler Music Songwritercamp 2018 einreichen. Text von Fiona Schedler, Schedler Music

SUISA-Mitglieder können sich für das Schedler Music Songwritercamp 2018 bewerben

Internationale Team-Arbeit am Schedler Music Songwriter Camp 2016: Der Berner Luca Hänni (rechts im Hintergrund) komponierte einen Song zusammen mit dem US-Amerikaner Dillon Dixon (links) und dem Schweden Erik Wigelius. (Foto: Ratko Photography)

Am «Pop & Schlager Songwritercamp» von Schedler Music schreiben Songwriter aus über 7 Nationen unter dem Motto «It’s all about the song» 5 Tage lang in 3er-Teams an potentiellen Hits von morgen. Insgesamt nehmen 35 nationale und internationale Musikschaffende daran teil, wobei 5 Plätze speziell für SUISA-Mitglieder zur Verfügung stehen. KomponistInnen, TexterInnen und ProduzentInnen…Weiterlesen

Beruf und Berufung | mit Video

Wie gründe und betreibe ich ein Ensemble für zeitgenössische Musik? Von wem erhalte ich Fördergelder für meine Musikprojekte? Wozu ist die SUISA und die Swissperform da? Wie vertreibe ich meine Werke im Internet? Impressionen vom erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle» am Festival Archipel 2017. Text, Foto und Video von Manu Leuenberger

Am Samstag, 1. April 2017, war am Festival Archipel in Genf zu erleben, weshalb Musik zugleich Beruf und Berufung ist. Tagsüber fand ein Informationstag für junge Musikschaffende statt. In 12 Inputreferaten gaben Fachspezialisten aus ihrem Erfahrungsschatz viele Tipps für den Einstieg in das Berufsleben als Musiker oder Musikerin preis.

Die Impressionen im Video zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Themenkatalog, der besprochen wurde. Weitere Referate an diesem erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle», der mit der Unterstützung der SUISA stattfand, waren zu hören von: Johannes Knapp – Direktor des STV/ASM, Damien Pousset – Gründer des Labels Aeon, François Passard (Direktor) und Alain Renaud (Leiter des Produktionsstudios) von L’Abri, Lucas Fagin – Komponist und Ko-Direktor von Babelscores, Bruno Serrou – Musikkritiker und Marie-Christine Papillon – Direktorin des Verlagshauses Papillon.

Beruf und Berufung | mit Video

Inspiration und Profession kamen auch bei der Gesprächsrunde mit Komponisten am 1. April 2017 beim Festival Archipel vor dem Abendkonzert im Alhambra zur Sprache. Auf dem Podium ganz rechts: Xavier Dayer, Vorstandspräsident der SUISA.

Am Abend fand vor dem Konzert im Alhambra ein öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mit dabei auf dem Podium war Xavier Dayer, Vorstandspräsident der SUISA. Das Publikum im gut gefüllten Saal erfuhr, weshalb die Vergütungen für Urheberrechte gerade für Komponisten, die keine Konzertgagen erhalten, von grosser Bedeutung sind. Dank dem Entgelt für die Arbeit können Komponisten wie Hanspeter Kyburz, William Blank oder Tristan Murail Werke schaffen, wie sie im Anschluss an die Gesprächsrunde gespielt vom Lemanic Modern Ensemble im Konzert zu hören waren.

www.archipel.org, Website des Festivals

Artikel zum Thema
Festival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen MusikFestival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen Musik Bereits zum 26. Mal lädt das Festival Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 nach Genf zum Rendez-vous mit dem zeitgenössischen Musikschaffen ein. Erstmals engagiert sich dieses Jahr die SUISA beim Festival Archipel. Mit Unterstützung der SUISA findet am 1. April 2017 ein Informationstag für junge Musikschaffende sowie eine öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mehr im schriftlich geführten Interview mit dem Festivaldirektor Marc Texier. Weiterlesen
Der Verlagsvertrag: Welche Punkte gilt es zu beachten?Der Verlagsvertrag: Welche Punkte gilt es zu beachten? Der Verlagsvertrag ist in der Schweiz im Obligationenrecht geregelt. Die gesetzlichen Regelungen dazu sind jedoch nicht sehr ausführlich. Speziell beim Musikverlagsvertrag kann man sich nicht einfach auf das Gesetz verlassen. Zudem können die Parteien auch eigene Vereinbarungen im Vertrag festhalten. Worauf gilt es also beim Verlagsvertrag zu achten? Weiterlesen
https://blog.suisa.ch/de/international-musizieren-zuhause-mit-der-suisa-kommunizieren/International musizieren, zu Hause mit der SUISA kommunizieren Wie komme ich zu meinen Urheberrechtsvergütungen für meine Konzerte im Ausland? Was muss ich bei der Werkanmeldung beachten, wenn der Co-Autor meines Songs Mitglied bei einer ausländischen Verwertungsgesellschaft ist? Wichtige und häufige Fragen rund um die internationale musikalische Tätigkeit werden hier beantwortet. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Wie gründe und betreibe ich ein Ensemble für zeitgenössische Musik? Von wem erhalte ich Fördergelder für meine Musikprojekte? Wozu ist die SUISA und die Swissperform da? Wie vertreibe ich meine Werke im Internet? Impressionen vom erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle» am Festival Archipel 2017. Text, Foto und Video von Manu Leuenberger

Am Samstag, 1. April 2017, war am Festival Archipel in Genf zu erleben, weshalb Musik zugleich Beruf und Berufung ist. Tagsüber fand ein Informationstag für junge Musikschaffende statt. In 12 Inputreferaten gaben Fachspezialisten aus ihrem Erfahrungsschatz viele Tipps für den Einstieg in das Berufsleben als Musiker oder Musikerin preis.

Die Impressionen im Video zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Themenkatalog, der besprochen wurde. Weitere Referate an diesem erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle», der mit der Unterstützung der SUISA stattfand, waren…Weiterlesen

Festival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen Musik

Bereits zum 26. Mal lädt das Festival Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 nach Genf zum Rendez-vous mit dem zeitgenössischen Musikschaffen ein. Erstmals engagiert sich dieses Jahr die SUISA beim Festival Archipel. Mit Unterstützung der SUISA findet am 1. April 2017 ein Informationstag für junge Musikschaffende sowie eine öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mehr im schriftlich geführten Interview mit dem Festivaldirektor Marc Texier. Text/Interview von Manu Leuenberger

Festival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen Musik

«Das Festival Archipel hat einen doppelten Auftrag: Es soll talentierte junge Künstlerinnen und Künstler ausfindig machen und es soll die zeitgenössische Musik in all ihren Formen präsentieren», schreibt Marc Texier, Direktor des Genfer Festivals Archipel. (Foto: Festival Archipel / Isabelle Meister)

Marc Texier, die 26. Durchführung des Festivals Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 in Genf steht unter dem Motto «Ensemble». Was steckt hinter dieser Parole?
Marc Texier: Archipel 2017 feiert unter dem Motto «Ensemble» die wichtige Kunst des Gemeinsamen, die man gerne auch auf andere Gemeinschaften übertragen sähe und die von der jungen Musikergeneration ausgiebig praktiziert wird. Ihr möchten wir eine breite Konzertplattform bieten.

Welches ist die grössere Motivation bei der Organisation des Festivals: Der Wunsch, den zeitgenössischen Komponisten und Interpreten ein Schaufenster zu ermöglichen, oder eine breitere Zuhörerschaft für die Neue Musik zu begeistern?
Das Festival hat einen doppelten Auftrag: Es soll talentierte junge Künstlerinnen und Künstler ausfindig machen und ihnen den Schritt vom Studium ins Berufsleben erleichtern. Dann soll es auch die zeitgenössische Musik in all ihren Formen präsentieren und einer breiten Zuhörerschaft den Weg zu dieser Neuen Musik ebnen. Das Festival folgt einer Dramaturgie und bringt lebendes Material einer sich neu erfindenden Kunst zum Klingen.

Werke von zeitgenössischen Komponisten fristen in den Programmen von traditionellen Konzerthäusern oft ein Schattendasein. Weshalb wird lieber Bach interpretiert als Neue Musik aufgeführt?
Und wenn es noch Bach wäre; aber es ist doch eher Tschaikowsky. Diese Frage müsste man den Vertretern von Orchestern und Konzerthäusern stellen. Woher kommt diese starke Zurückhaltung gegenüber dem zeitgenössischen Musikschaffen? Sie wird nicht von der Zuhörerschaft diktiert, denn diese ist neugierig, wie ich immer wieder feststellen konnte. Es sind die Strukturen, Orchester, Opernhäuser, Radios, die an der Musik festhalten, die zum Zeitpunkt ihres Entstehens, im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts vorherrschte. Dabei geht vergessen, dass sie damals die wichtigsten Träger der Moderne waren. Musealer Ansatz statt Entdeckungsfreude. Zum Glück gibt es viele Ausnahmen.

Im Rahmen der erstmals stattfindenden Académie Archipel Ose! unter der Leitung von Kaija Saariaho und Daniel Kawka können 6 junge Komponisten einen einwöchigen Kurs in symphonischer Komposition belegen. Wozu braucht es noch Ausbildung, wo heutzutage in der Musik sowieso keine Regeln mehr gelten und alles gestattet ist?
Edgar Varèse, einer der Väter der Neuen Musik, wollte die Regeln (die Grammatik) abbauen und nur noch den (vor allem akustischen) Gesetzen folgen. Hier stehen wir nun. Es gibt im Grunde genommen keine Regeln mehr, nur noch jene, die es zur Kanalisierung der eigenen Fantasie braucht. Doch es gelten nach wie vor die physikalischen Gesetze des Schalls, seiner Quelle und seiner Ausbreitung. Es gibt tausende Techniken der Konstruktion eines Werks, der Beherrschung seiner Form, des musikalischen Diskurses. Und schliesslich gehört auch die Informatik zum pragmatischen und notwendigen Instrumentarium der Musikkomposition. Wenn das alles mal erworben ist, dann kommt das Wesentlichste hinzu: seine Stimme zu finden, etwas Eigenes zu schaffen. Dabei helfen die Akademien, wo sich Menschen unterschiedlichster Herkunft und mit verschiedenen Werdegängen treffen: Nachdem die jungen Musiker im Konservatorium die «Gesetze» gelernt haben, entdecken sie ihr «Ich» in der Begegnung mit anderen Komponisten ihrer Generation.

Welche Herausforderungen muss ein angehender Schweizer Komponist meistern, dass seine Werke international gehört werden?
Dieselben wie ein Franzose oder eine Koreanerin. Seit dem Mauerfall und dem Zugang zahlreicher Länder zu relativem Wohlstand hat sich das Musikschaffen stark internationalisiert. Die Kandidaten für die Académie Archipel Ose! stammten aus nicht weniger als 30 Ländern von fünf Kontinenten. Von ihnen erwartet man solide theoretische und praktische Grundkenntnisse, Einfallsreichtum und Originalität, da sie ja weltweit von Akademie zu Akademie reisen, damit sie ihre Ausbildung vervollständigen und sich international bekannt machen können.

Am Samstag, 1. April 2017, wird in Koproduktion mit der SUISA ein «Journée d’orientation professionnelle» für junge Komponisten und Interpreten durchgeführt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im L’Abri ist kostenlos. Was bringt dieser Anlass einem jungen Musikschaffenden?
Als Neueinsteiger haben wir alle die beunruhigende Erfahrung gemacht, dass unsere Berufsvorstellung und die berufliche Realität auseinander klaffen. Wir können das nicht vollständig aus der Welt schaffen, doch wir helfen den jungen Musikern, Komponistinnen und Interpreten, das Umfeld kennenzulernen, in dem sie tätig sein werden. Dazu gehören auch die administrativen, rechtlichen, technischen und menschlichen Zwänge, denen sie bei der Ausübung ihrer Musik, in der sie spezifisch ausgebildet wurden, unterworfen sind. Die Computerisierung des Musikschaffens, die Entmaterialisierung der Träger, das Verschwinden der Grenzen zwischen den Kunstformen, der Ersatz der herkömmlichen Verbreitungskanäle wie TV, Radio und Printmedien durch die sozialen Netzwerke haben die Musikberufe – vom Musikkritiker zum Notenverleger und vom Orchestermusiker zum Tonschöpfer – grundlegend verändert. Die zur Tagung eingeladenen Fachpersonen werden auf diese Problematik eingehen.

Welche Veranstaltungen aus dem diesjährigen Festivalprogramm werden Sie sich persönlich auf keinen Fall entgehen lassen?
Ich werde selbstverständlich alle besuchen und kann diese Frage daher schlecht beantworten. Als Kenner der Neuen Musik würde ich die Kreationen unserer vier wichtigsten zeitgenössischen Komponisten auf keinen Fall verpassen wollen: Murail, Kyburz, Gervasoni und Blank im Rahmen des Konzerts des Lemanic Modern Ensemble am 1. April. Wenn ich eine Einführung in mir unbekannte zeitgenössische Musik wünschte und in einem angenehmen Ambiente unterschiedlichen Künstlern Fragen stellen wollte, würde ich mir den Nachmittag des 2. Aprils mit den «salons de musique», die sich der Kontrabassklarinette und dem Schlagzeug widmen, nicht entgehen lassen.

www.archipel.org, Website des Festivals

«Journée d’orientation professionnelle»
Ich bin ein junger Komponist, ein Interpret am Anfang meiner Karriere. Wo kann ich meine Ausbildung vervollständigen? An welcher Akademie? Wie stelle ich mich vor? Ich habe ein Ensemble gegründet: Wie mache ich es bekannt, wie entwickle und leite ich es? Muss ich mich bei einer Verwertungsgesellschaft anmelden? Sind Papier- oder entmaterialisierte Editionen besser? Kann ich meine Musik frei im Internet aufschalten? Wie arbeite ich interdisziplinär? Wo verbreite ich meine Arbeit? Diese Fragen und viele mehr stellen sich die jungen Künstler am Anfang ihres Berufslebens. Wir versuchen, sie im Rahmen von Treffen mit Juristen, Verlegerinnen, Lehrpersonen, Musikproduzenten zu beantworten. Die Tagung unter der Federführung der SUISA soll den Berufseinstieg junger Musikerinnen und Musiker erleichtern. Sie steht allen offen. (Text: Festival Archipel)
Samstag, 1. April 2017 im L’Abri – A2, freier Eintritt
10:00-10:10 h Begrüssungsrede Bernard Meier – Präsident des Verbands Archipel, verantwortlich für die Workshops der Musikhochschule HEM
10:10-10:30 h Nicolas Pont – Leiter des Rechtsdienstes der SUISA
10:30-10:50 h David Johnson – zuständig für das Westschweizer Büro von Swissperform
10:50-11:10 h Johannes Knapp – Direktor des STV/ASM
11:20-11:40 h Damien Pousset – Gründer des Labels Aeon
11:40-12:00 h Andri Hardmeier – Leiter der Abteilung Musik von Pro Helvetia
12:00-12:20 h François Passard (Direktor) und Alain Renaud (Leiter des Produktionsstudios) von L’Abri
Pause
13:30-13:50 h Marc Texier – Direktor von Archipel
13:50-14:10 h Daniel Zea – Komponist und Gründungsmitglied des Ensembles Vortex
14:10-14:30 h Tzairi Santos Garcia – verantwortlich für die Digitalentwicklung bei Outhere Music
14:30-14:50 h Lucas Fagin – Komponist und Ko-Direktor von Babelscores
15:00-15:20 h Bruno Serrou – Musikkritiker
15:20-15:40 h Marie-Christine Papillon – Direktorin des Verlagshauses Papillon
15:40-16.00 h Zusammenfassung/Debriefing
Komponisten im Gespräch
Mit Hanspeter Kyburz, Stefano Gervasoni, William Blank, Tristan Murail, Xavier Dayer. Moderiert von Marc Texier.

Samstag, 1. April 2017, 20h
Alhambra, freier Eintritt

Artikel zum Thema
Die Tarifverhandlungen 2016 im Überblick Während andere Unternehmen im Weihnachtsgeschäft am meisten zu tun haben, ist im «Verkauf» der SUISA die arbeitsintensivste Zeit das Frühjahr – dann nämlich müssen die Tarifverhandlungen zum Abschluss gebracht werden und die Genehmigungen der Tarife gültig ab 1. Januar des folgenden Jahres bei der Eidgenössischen Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten beantragt werden. Weiterlesen
4 Tipps, wie du zu deinen Konzert-Tantiemen kommst – Auch deine selber geschriebenen Songs werden live an Konzerten gespielt? Ein Konzert mit deiner Musik ist etwas wert! Die Konzert-Gage ist der Lohn dafür, dass du live spielst. Für das Komponieren der Songs hast du ebenfalls etwas verdient: Das sind deine Tantiemen. Die SUISA kann für dich das Einziehen der Tantiemen übernehmen. Weiterlesen
Marcel Oetiker: «Beim Reisen werde ich oft inspiriert» | mit Video Beim Zürcher Bahnhof Hardbrücke brausen Züge vorbei, kreischen in den Kurven, ächzen beim Anfahren und beim Bremsen. Doch Marcel Oetiker hat diesen Ort nicht als Treffpunkt gewählt, weil solche Geräusche manche Künstler zu kreativen Höhenflügen anregen. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bereits zum 26. Mal lädt das Festival Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 nach Genf zum Rendez-vous mit dem zeitgenössischen Musikschaffen ein. Erstmals engagiert sich dieses Jahr die SUISA beim Festival Archipel. Mit Unterstützung der SUISA findet am 1. April 2017 ein Informationstag für junge Musikschaffende sowie eine öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mehr im schriftlich geführten Interview mit dem Festivaldirektor Marc Texier. Text/Interview von Manu Leuenberger

Festival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen Musik

«Das Festival Archipel hat einen doppelten Auftrag: Es soll talentierte junge Künstlerinnen und Künstler ausfindig machen und es soll die zeitgenössische Musik in all ihren Formen präsentieren», schreibt Marc Texier, Direktor des Genfer Festivals Archipel. (Foto: Festival Archipel / Isabelle Meister)

Marc Texier, die 26. Durchführung des Festivals Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 in Genf steht unter dem Motto «Ensemble». Was…Weiterlesen

La Tessinoise: Viel Lärm ums Tessin

An Ostern locken im Tessin nicht mehr nur Palmen und schönes Wetter: Während drei Tagen kann man sich an diversen Konzerten ein gutes Bild davon schaffen, was die Tessiner Indie-Pop-/Rock-Szene zurzeit zu bieten hat. Text von Erika Weibel

La TessiNoise: Viel Lärm ums Tessin

Barbara Lehnhoff (links) und Aris Bassetti (rechts) sind in erster Linie Musikschaffende und bekannt für ihre Projekte Peter Kernel und Camilla Sparksss. Daneben betreiben sie ihr eigenes Label On the Camper Records und organisieren das Festival La Tessinoise. (Foto: Robert Huber)

Letztes Jahr hat das Tessiner Label On the Camper Records sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festival gefeiert. Dazu haben die Labelgründer Aris Bassetti und Barbara Lehnhoff Musik-Professionals aus ganz Europa eingeladen und im Raum Lugano zahlreiche Konzerte veranstaltet. Festival und Zusammentreffen von Musikbusiness und Künstlern waren so erfolgreich, dass sich die Organisatoren entschieden haben, die Veranstaltung unter dem Namen «La Tessinoise» weiterzuführen.

So werden auch dieses Jahr vom 14. bis 16. April 2017 viele Bands an unterschiedlichen Veranstaltungsorten rund um Lugano die Bühnen betreten. Dabei steht das Tessiner Musikschaffen im Vordergrund. Es werden jedoch auch Acts aus dem Rest der Schweiz und aus dem Ausland auftreten. Was dieses Festival auszeichnet, ist, dass sämtliche Bands neues Repertoire spielen werden. Das Publikum wird folglich jeden Abend Uraufführungen von neuen Songs miterleben können.

Wer also an Ostern in der Schweizer Sonnenstube Indie-Musik geniessen und dabei zusätzlich die Gelegenheit zu informelle Treffen mit Personen aus dem Musikbusiness aus ganz Europa wahrnehmen möchte, der findet in Lugano dazu eine ausgezeichnete Gelegenheit.

Weiterführende Informationen:
Konzertprogramm, Tickets, u. W.: www.latessinoise.com, Website des Festivals
Website des Labels On the Camper Records: www.onthecamper.com

Die SUISA und FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, unterstützen das Festival La Tessinoise. Am Samstag, 15. April 2017, um 10:30 Uhr lädt die SUISA im Rahmen des Festivals zu einem Brunch ein – Zutritt nur für eingeladene Gäste.

Artikel zum Thema
Camilla Sparksss: «Ein schönes Weihnachtsgeschenk» | mit Video Wo die Songs von Camilla Sparksss entstehen, war einst die Klause eines Mönchs. Noch heute wirkt die von da sichtbare Seenlandschaft idyllisch. Doch dann erkennt man, dass sie von der Nord-Süd-Autobahn und der Landepiste des Flughafens Lugano-Agno durchschnitten wird. Auch bei Camilla Sparksss ist vieles anders, als es zunächst scheint. Weiterlesen
«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz» Mit Niederlassungen in Zürich, Lausanne und Lugano ist die SUISA in drei Sprachregionen der Schweiz vertreten. In Lugano kümmern sich vier Mitarbeitende um die italienischsprachigen Mitglieder und Kunden im Tessin. Der neue Leiter der Tessiner Niederlassung, Stefano Keller, ist mittlerweile seit 100 Tagen im Amt. Im Interview schildert er unter anderem, weshalb in der Geschäftsstelle Lugano Allround-Talent gefragt ist, wie die SUISA zur Förderung des Kulturschaffens im Tessin beiträgt und welche Ziele er als Leiter der Tessiner Zweigstelle verfolgt. Weiterlesen
«Nichts und gar nichts schlägt den gut geschriebenen Song» Der internationale Erfolg mit Bonaparte ist der vorläufige Höhepunkt der bereits lange andauernden Songschreiberkarriere von Tobias Jundt. Aus seiner Feder stammen mehrere hundert Titel, in grosser stilistischer Vielfalt geschrieben auch für oder zusammen mit anderen Künstlern. Sein Wissen und seine Erfahrungen als Komponist gibt der in Berlin lebende Berner als Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Fach «Songwriting» weiter. Ein Interview mit dem SUISA-Mitglied, das 2016 für den Grand Prix Musik nominiert ist und am Festival Label Suisse in Lausanne mit seiner neuen Formation Mule & Man auftrat. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

An Ostern locken im Tessin nicht mehr nur Palmen und schönes Wetter: Während drei Tagen kann man sich an diversen Konzerten ein gutes Bild davon schaffen, was die Tessiner Indie-Pop-/Rock-Szene zurzeit zu bieten hat. Text von Erika Weibel

La TessiNoise: Viel Lärm ums Tessin

Barbara Lehnhoff (links) und Aris Bassetti (rechts) sind in erster Linie Musikschaffende und bekannt für ihre Projekte Peter Kernel und Camilla Sparksss. Daneben betreiben sie ihr eigenes Label On the Camper Records und organisieren das Festival La Tessinoise. (Foto: Robert Huber)

Letztes Jahr hat das Tessiner Label On the Camper Records sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festival gefeiert. Dazu haben die Labelgründer Aris Bassetti und Barbara Lehnhoff Musik-Professionals aus ganz Europa eingeladen und im Raum Lugano zahlreiche Konzerte veranstaltet. Festival und Zusammentreffen von Musikbusiness und Künstlern waren so erfolgreich, dass sich die Organisatoren entschieden haben,…Weiterlesen