Tagarchiv: Termine

SUISA-Workshop am «Soundtrack Zurich»

Fragen zur Vergütung für Online-Nutzungen von Musik in Filmen, Serien oder Werbung? Besuchen Sie den SUISA-Workshop am «Soundtrack Zurich» im Rahmen des Zürich Film Festivals. Text von Erika Weibel

SUISA-Workshop am «Soundtrack Zurich»

Workshop an der zweiten Ausgabe von «Soundtrack Zurich», der Fachveranstaltung zu Film- und Medienmusik, im Jahr 2021. (Foto: STZ / ZFF)

Bereits zum dritten Mal findet während des Zürich Film Festivals «Soundtrack Zurich» statt, eine mehrtägige Fachveranstaltung zu Film- und Medienmusik. Die Veranstaltung besteht aus Workshops, Panels und Case Studies zu aktuellen Themen der heutigen Film- und Medienmusikszene und will mit Networking Sessions die Vernetzung mit Business-Partnern/innen ebenso wie mit den internationalen Gästen des Zürich Film Festivals ermöglichen.

In Zusammenarbeit mit der SUISA bietet «Soundtrack Zurich» den Musikschaffenden auch eine Plattform an, um ihre Fragen zu Einnahmen im audiovisionellen Bereich zu klären. Kernthema des diesjährigen SUISA-Workshops ist die Vergütung für Online-Nutzungen von Musik in Filmen, Serien und Werbung.

SUISA-Workshop am Zürich Film Festival
Mittwoch, 28.9.2022, Festival Center (Sechseläutenplatz)
12:00 – 13:00 Uhr SUISA Digital Challenge: Vergütung für Online-Nutzungen von Filmen, Serien, Werbung
Hands-on Workshop in deutscher Sprache mit Irène Philipp (COO SUISA) und Michael Wohlgemuth (Legal Counsel/Licensing Manager SUISA)
Moderation: Martin Skalsky
Ein Video mit der Aufzeichnung von der Veranstaltung werden wir anfangs Oktober hier verlinken.

Die Schweizer Filmmusik-Konferenz «Soundtrack Zurich» wird kuratiert von Michael P. Aust («Soundtrack Cologne») und organisiert von FFM (Forum Filmmusik) in Zusammenarbeit mit der ZHdK (Zurich University of Arts) und «Soundtrack Cologne».

Das detaillierte Programm und Akkreditierungen für die Konferenz unter:
www.soundtrackzurich.com

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Fragen zur Vergütung für Online-Nutzungen von Musik in Filmen, Serien oder Werbung? Besuchen Sie den SUISA-Workshop am «Soundtrack Zurich» im Rahmen des Zürich Film Festivals. Text von Erika Weibel

SUISA-Workshop am «Soundtrack Zurich»

Workshop an der zweiten Ausgabe von «Soundtrack Zurich», der Fachveranstaltung zu Film- und Medienmusik, im Jahr 2021. (Foto: STZ / ZFF)

Bereits zum dritten Mal findet während des Zürich Film Festivals «Soundtrack Zurich» statt, eine mehrtägige Fachveranstaltung zu Film- und Medienmusik. Die Veranstaltung besteht aus Workshops, Panels und Case Studies zu aktuellen Themen der heutigen Film- und Medienmusikszene und will mit Networking Sessions die Vernetzung mit Business-Partnern/innen ebenso wie mit den internationalen Gästen des Zürich Film Festivals ermöglichen.

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Label Suisse: Ein buntes Feuerwerk aus Schweizer Musik

Vom 16. bis 18. September 2022 lädt das Festival Label Suisse zum 10. Mal ein, in Lausanne Schweizer Musik aus zahlreichen Sparten zu lauschen. Text von Erika Weibel

Label Suisse: Ein buntes Feuerwerk aus Schweizer Musik

Das dreitägige Festival Label Suisse rückt das Schweizer Musikschaffen ins Rampenlicht. (Foto: Tabea Hüberli & Dirk Hoogendoorn)

Label Suisse findet seit 2004 statt und überrascht bei jeder Austragung mit einer sehr vielseitigen Programmierung. Die bisher 700 000 Zuschauer bei 600 Konzerten und neun Ausgaben zeugen vom Erfolg des Festivals.

Das Festival öffnet alle zwei Jahre seine Tore und ist für das Publikum kostenlos, da die Kosten für die Musik von den Sponsoren getragen werden. 69 Konzerte auf 10 Bühnen: Das Programm präsentiert die musikalische Vielfalt der Schweiz und reicht von Klassik über Neue Volksmusik, Hip-Hop, Pop, Rock, Elektronik, Jazz und Experimentalmusik bis hin zu zeitgenössischer Musik. Das bunte Feuerwerk aus verschiedensten Genres verwandelt Lausanne während der Festivaltage zum Epizentrum der Schweizer Musik.

Geburtsstätte zahlreicher Kompositionen

Im Vorfeld von Label Suisse werden bei jeder Ausgabe Komponistinnen und Komponisten beauftragt, neue Werke zu schaffen, die während dem dreitägigen Festival uraufgeführt werden. Eine der Kreationen dieser Ausgabe entstand in Zusammenarbeit mit dem Radiosender RTS, um das Jubiläum von 100 Radio in der Schweiz zu feiern. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk von Yilian Cañizares und Arthur Hnatek, beide bereits mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet. Ein weiteres neu geschaffenes Werk namens «Dédale» wird vom L’Orchestre du Grand Eustache uraufgeführt. Antoine Auberson hat zudem mit dem Organisten Benjamin Righetti für das diesjährige Label Suisse «La Pastorale Alpine» komponiert. Auch das Orchester Harmonie Lausannoise hat sich mit Michel Godard zusammengetan und eine maßgeschneiderte Kreation mit Yumi Ito, Benz Oester und Lucas Niggli erarbeitet.

Der Pianist Colin Vallon wiederum hat Studenten der Hochschule Luzern und Zürich zusammengebracht, um gemeinsam eine neue Komposition zu schaffen. Die Künstlerin Lisa Tatin wird zudem am Sonntag, dem 18. September ein Werk zum Leben erwecken, bei dem sich die Grenzen zwischen Konzert und künstlerischer Performance verwischen.

Somit bietet Label Suisse sowohl den Interpretinnen und Interpreten als auch den Komponistinnen und Komponisten eine wichtige Bühne, was den Besuch des Festivals für das Publikum noch spannender macht.

Das detaillierte Programm und weitere Informationen auf der Website des Festivals:
www.labelsuisse.ch

Die SUISA ist Sponsor dieses vielseitigen und spannenden Festivals, welches den Fokus auf dem Schweizer Musikschaffen hat.

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Vom 16. bis 18. September 2022 lädt das Festival Label Suisse zum 10. Mal ein, in Lausanne Schweizer Musik aus zahlreichen Sparten zu lauschen. Text von Erika Weibel

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Generalversammlung 2022: Endlich wieder von Angesicht zu Angesicht

Nach einer pandemiebedingten Pause findet seit 2019 zum ersten Mal wieder eine Generalversammlung der SUISA mit physischer Präsenz der Mitglieder im Bierhübeli in Bern statt. Die Genossenschafter und Genossenschafterinnen sind aufgefordert, möglichst zahlreich zu erscheinen und über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Text von Andreas Wegelin

Generalversammlung 2022: Endlich wieder von Angesicht zu Angesicht

Nach zweijährigem Unterbruch kann die Generalversammlung 2022 der SUISA am 17. Juni im Bierhübeli Bern wieder mit physischer Präsenz durchgeführt werden. (Foto: Sibylle Roth)

Am Freitag, 17. Juni 2022, um 11 Uhr wird es endlich wieder soweit sein: Nach einer musikalischen Einstimmung durch die Berner Electro-Swing-Gruppe Klischée wird der Präsident des Vorstandes, Xavier Dayer, die diesjährige SUISA-Generalversammlung eröffnen.

Die Mitglieder werden über den Geschäftsgang der SUISA im vergangenen Jahr informiert und sind aufgefordert, das trotz der Pandemie glimpflich ausgefallene Jahresergebnis 2021 (–10% im Vergleich zum Rekordjahr 2019) zu genehmigen. Neben den weiteren statutarischen Geschäften werden auch die Sicherung der Finanzierung der Online-Lizenzierung durch die Tochtergesellschaft Mint Digital Services AG und eine Statutenrevision zur Verbesserung der Corporate Governance zur Diskussion und Beschlussfassung gelangen.

Ersatzwahl, Grussadresse und Deklaration gemäss EU-Richtlinie

Nach 10 Jahren Vorstandszugehörigkeit hat sich das Verlegermitglied Christian Siegenthaler (Management von Patent Ochsner) entschlossen, aus dem Vorstand zurückzutreten. Der Vorstand schlägt als Nachfolger Christian Baumgartner, Unternehmensberater und Investor, vor.

Unser letztes Jahr neu gewähltes Vorstandsmitglied, Ständerätin Johanna Gapany, wird sich mit einer Grussadresse aus der Politik an die Mitglieder wenden.

Schliesslich werden gemäss den Vorschriften der EU-Richtlinie zu den Verwertungsgesellschaften und dem liechtensteinischen Verwertungsgesellschaftengesetz (VGG) erstmals die Deklarationen der Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung offengelegt zu Fragen ihrer Beteiligung an der SUISA, Höhe der Vergütungen/Entschädigungen und zu tatsächlichen oder möglichen Interessenskonflikten.

Stimmberechtigte Mitglieder herzlich willkommen

Die Generalversammlung ist nur für Genossenschafterinnen und Genossenschafter, das heisst stimmberechtigte Mitglieder (siehe Infobox am Ende des Textes), zugänglich. Diese Mitglieder werden bis Ende Mai per Briefpost eine schriftliche Einladung mit den Anmeldeunterlagen erhalten. Die Einladung enthält das Tagesprogramm und zusätzliche Informationen über die an der GV anstehenden Traktanden und Geschäfte.

Ich hoffe, dass Sie möglichst zahlreich an der Generalversammlung teilnehmen, und freue mich zusammen mit meiner Kollegin Irène Philipp Ziebold und meinem Kollegen Vincent Salvadé sowie weiteren Mitarbeitenden der SUISA auf den Austausch mit Ihnen. Endlich wieder von Angesicht zu Angesicht.

Neue Kriterien für stimmberechtigte Mitglieder
Der SUISA-Vorstand hat im Dezember 2020 beschlossen, die Kriterien für stimmberechtigte Mitglieder anzupassen. Urheber/innen und Verleger/innen werden als stimmberechtigte Mitglieder aufgenommen, wenn sie mindestens ein Jahr bei der SUISA Auftraggeber/innen waren und seit ihrer Anmeldung mindestens 3000 Franken ausbezahlt bekommen haben; bislang waren es 2000 Franken. Diese Änderung ist 2021 in Kraft getreten.
Zudem wird das Mitgliedschaftsverhältnis wieder in ein Auftragsverhältnis umgewandelt, wenn ein Mitglied während der letzten zehn Jahre für seine Werke weniger als gesamthaft 3000 Franken Verteilbetrag erhalten hat.
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Neuerungen bei den Mitgliederdiensten der SUISANeuerungen bei den Mitgliederdiensten der SUISA Die SUISA baut seit Jahren ihr Online-Angebot insbesondere für Urheber/innen und Verleger/innen von Musik aus. Der Schlüsselbegriff ist Selfservices: Mitglieder sollen einfach und bequem alle Dienstleistungen der SUISA online abrufen können. Dies spart nicht nur Zeit für die Mitglieder: Die SUISA kann somit auch ihre Effizienz steigern und folglich mehr Geld an die Bezugsberechtigten verteilen. Im 2022 werden auch die Bedingungen für die Mitgliedschaft angepasst. Weiterlesen
Frühlingssitzung des SUISA-VorstandsFrühlingssitzung des SUISA-Vorstands Der SUISA-Vorstand und seine Kommissionen haben am 11./12. April 2022 ihre Frühlingssitzungen durchgeführt. Nach langer Pause erstmals wieder vollständig bei physischer Präsenz am Geschäftssitz der SUISA in Zürich. Weiterlesen
Generalversammlung 2021: Ständerätin Johanna Gapany in den Vorstand der SUISA gewähltGeneralversammlung 2021: Ständerätin Johanna Gapany in den Vorstand der SUISA gewählt Zum zweiten Mal in Folge fand die Generalversammlung der SUISA aufgrund der Covid-19-Pandemie in schriftlicher Form statt. Insgesamt haben 1’486 Komponisten, Textautoren, Musikverleger und Erben per Brief oder E-Mail abgestimmt und gewählt. Weiterlesen
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Nach einer pandemiebedingten Pause findet seit 2019 zum ersten Mal wieder eine Generalversammlung der SUISA mit physischer Präsenz der Mitglieder im Bierhübeli in Bern statt. Die Genossenschafter und Genossenschafterinnen sind aufgefordert, möglichst zahlreich zu erscheinen und über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Text von Andreas Wegelin

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Bewerbungen für das SUISA Songwriting Camp 2022 | mit Video

Zum fünften Mal organisiert die SUISA in Zusammenarbeit mit Pele Loriano Productions ein Songwriting Camp. Es findet vom 4. bis 6. Juli 2022 in den Powerplay Studios in Maur bei Zürich statt. SUISA-Mitglieder können sich für eine Teilnahme bewerben. Text von Manu Leuenberger; Video von Mike Korner

Am SUISA Songwriting Camp werden in Teams von jeweils drei bis fünf Personen Popsongs komponiert. Die Teams werden vom künstlerischen Leiter des Camps zusammengestellt. Am Morgen wird bei null begonnen, bis am Abend des gleichen Tages muss ein vollständiger Demotrack fertig und aufgenommen sein.

Der musikalische Stil der Songs kann alle Ausprägungen des zeitgemässen Pop umfassen, der auch in der Hitparade, auf Streamingplattformen oder in Radio/TV erfolgreich sein könnte. Die Songs sollen einerseits für den Eurovision Song Contest verwendbar sein und andererseits auch Verlagen und Interpreten angeboten werden können.

Um diese anspruchsvolle Aufgabe im Team mit Profi-Songwriter/innen und -Produzenten/innen aus dem In- und Ausland erfüllen zu können, muss man über gefestigte musikalische Kenntnisse verfügen, unter Zeitdruck eine kreative Leistung von hohem Niveau abliefern können und für Kritik und Austausch mit den Mitkomponistinnen und Mitkomponisten offen sein.

Das fünfte SUISA Songwriting Camp findet statt vom 4. bis 6. Juli 2022 in den Powerplay Studios in Maur bei Zürich. Organisiert wird die Veranstaltung von der SUISA in Zusammenarbeit mit Pele Loriano Productions. Pele Loriano Productions ist im Auftrag der SUISA für die künstlerische Leitung des Songwriting Camps zuständig.

Bewerbungen für das SUISA Songwriting Camp 2022

SUISA-Mitglieder können sich für eine Teilnahme am SUISA Songwriting Camp 2022 bewerben. Du bist Produzentin oder Produzent, Songwriterin oder Songwriter (Topliner), Textautorin oder Textautorin und du glaubst, die Anforderungen in Bezug auf musikalisches Handwerk und Fähigkeiten zu erfüllen? Dann schicke uns deine Bewerbung, die Folgendes enthalten sollte:

  • eine Kurzbiographie;
  • aussagekräftige Referenzsongs (mp3-Dateien oder Internet-Links);
  • Kontaktangaben.

Die Bewerbungen sind per Mail zu schicken an die Adresse: songwritingcamp (at) suisa (dot) ch
Einsendeschluss für Bewerbungen ist am: Sonntag, 8. Mai 2022

Wichtig: Über dieses Bewerbungsverfahren werden ausschliesslich Teilnahmeplätze an SUISA-Mitglieder vergeben. Wer sich bewirbt, sollte gewährleisten können, dass er an einem oder mehreren der Veranstaltungstage (4. – 6. Juli 2022) für eine Teilnahme zur Verfügung steht. Vorderhand ist die Durchführung des Camps mit physischer Teilnahme aller Beteiligten vor Ort in den Powerplay Studios geplant. Über nötige Schutzmassnahmen oder eine allfällige hybride Durchführung werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechtzeitig informiert.

Termine und Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die Auswahl aller Künstlerinnen und Künstler, die zum Camp eingeladen werden, erfolgt durch die künstlerische Leitung. Eine geeignete Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für den kreativen Erfolg der «Songwriting sessions» von entscheidender Bedeutung.

Zusagen respektive Einladungen und weitere Informationen zur Teilnahme am SUISA Songwriting Camp 2022 werden bis am 26. Juni 2022 persönlich durch den künstlerischen Leiter mitgeteilt.

Es werden keine Absagen verschickt. Wer bis zum 26. Juni 2022 keine Zusage erhalten hat, konnte für die Teilnahme am Songwriting Camp 2022 nicht berücksichtigt werden.

Erfahrungsgemäss wird die Anzahl der Bewerbungen die Zahl der zur Verfügung stehenden Teilnahmeplätze übersteigen. Zu beachten ist, dass durch die Bewerbung zu keiner Zeit ein Anspruch auf eine Teilnahme entsteht. Über die Platzvergabe wird ausserdem keine Korrespondenz geführt. Zur Durchführung von weiteren von der SUISA unterstützten Songwriting Camps können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

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«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video«Wir wollten einen Song schreiben, der zu uns passt» | mit Video Mit ihrem Song «Stones» stehen die SUISA-Mitglieder Co und Stee Gfeller, bekannt als ZiBBZ, im Wettbewerb um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest. Geschrieben haben sie das Stück zusammen mit der kanadischen Songwriterin Laurell Barker am Songwriting Camp von Pele Loriano Productions und der SUISA im August 2017. Im Videobeitrag erzählen die Geschwister mehr über die Entstehung des Songs und weshalb solche Songwriting Camps wichtig sind. Weiterlesen
«Amen»: Wieder ein ESC-Song aus dem Songwriting Camp der SUISA«Amen»: Wieder ein ESC-Song aus dem Songwriting Camp der SUISA Der Eurovision Song Contest wird nach der Absage 2020 nun wieder durchgeführt. In Rotterdam wird ein Song zu hören sein, der am Songwriting Camp der SUISA in den Powerplay Studios in Maur entstanden ist. Wir haben mit dem Zürcher SUISA-Mitglied Tobias Carshey gesprochen, der «Amen» zusammen mit Jonas Thander und Ashley Hicklin geschrieben hat. Gesungen wird der Song jedoch vom Wiener Vincent Bueno – für Österreich. Weiterlesen
«Répondez-Moi»: Dritter Schweizer ESC-Song aus dem SUISA Songwriting Camp«Répondez-Moi»: Dritter Schweizer ESC-Song aus dem SUISA Songwriting Camp Mit «Répondez-Moi» schickt die Schweiz zum ersten Mal seit 2010 wieder einen französischsprachigen Beitrag zum Eurovision Song Contest. Geschrieben wurde der Song von Gjon Muharremaj (Gjon’s Tears) und den SUISA-Mitgliedern Alizé Oswald und Xavier Michel vom Duo Aliose zusammen mit dem belgischen Produzenten Jeroen Swinnen am SUISA Songwriting Camp. Weiterlesen
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  1. Argyle Singh Koncon sagt:

    Argyle here!

    Would love to join again this year!

    Cheers
    A.

    • Manu Leuenberger sagt:

      Dear Argyle
      We are pleased that you enjoyed your last participation in our camp. The best thing is to send us your dossier with your application so that we can forward it to the artistic director for the selection.
      Kind regards, SUISA Communication Department

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SUISA-Panel am M4music: Welchen Einfluss hat Streaming aufs Songwriting? │ mit Video

Musik wird heute häufig über Streaming-Plattformen konsumiert. Bei Millionen von verfügbaren Songs gehen einzelne Stücke rasch einmal unter. Und oft müssen Songs die Hörerin oder den Hörer in den ersten Sekunden packen – der nächste Song ist nur einen Klick entfernt. Beeinflusst der Streaming-Vertriebskanal das Songwriting? Diese Frage wird am SUISA-Panel am M4music Festival 2022 diskutiert. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Lisa Burth

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Musikkonsumentinnen und -konsumenten ein Album vom ersten bis zum letzten Song durchhörten. 2021 machten laut dem Branchenverband Ifpi CDs und Schallplatten in der Schweiz etwas mehr als 10% der Musikverkäufe aus, die restlichen 90% fallen auf den Online-Bereich, davon über 80% auf Streaming.

Die Verlagerung von Tonträgern zu Streaming ist für die Künstler/innen in mehrerer Hinsicht relevant. Bei den CDs und LPs erfolgt die Entlohnung für die Vervielfältigung und den Verkauf von physischen Einheiten in kompletter Form. Heute werden die Urheber/innen, Interpreten/innen und Produzenten/innen für einzelne Streams bezahlt; und diese zählen nur, wenn ein Stück für mindestens 30 Sekunden angehört wird. Die Krux dabei ist: Für die Musikkonsumentinnen und -konsumenten ist das nächste Stück nur einen Klick entfernt. Für die Songwriter/innen und Interpreten/innen bedeutet dies, dass sie die Hörer/innen schon in den ersten Sekunden eines Songs überzeugen müssen weiterzuhören.

Einen ersten Einblick wie Komponistinnen und Komponisten mit dem heutigen Verhalten der Hörer/innen umgehen, gibt die Zürcher Musikerin Evelinn Trouble im Videointerview.

SUISA-Panel am M4music: «How Streaming is Changing Songwriting»

Welchen Einfluss das geänderte Musik-Konsumverhalten für Songwriter/innen und Labels hat, wird am SUISA-Panel am diesjährigen M4music Festival diskutiert. Unter dem Titel «How Streaming ist Changing Songwriting» diskutieren Komponistinnen, Komponisten, Produzenten und Label-Verantwortliche darüber, welchen Einfluss Streaming hat auf die Art und Weise, wie Songs geschrieben, produziert und veröffentlicht werden.

Die Panelteilnehmer/innen sind:

  • Evelinn Trouble, Songwriterin, Sängerin, Produzentin und Visual Artist aus Zürich
  • Julie Born, Managing Director von Sony Music Schweiz
  • Henrik Amschler aka HSA, Songwriter und Produzent aus Zürich
  • Loris Cimino, Produzent und Songwriter aus Frankfurt/Zürich

Moderiert wird das Panel von Nina Havel.

Das SUISA-Panel findet am Freitag, 25. März 2022 um 16:00 Uhr in der Matchbox im Zürcher Schiffbau statt. Das Panel ist kostenlos und frei zugänglich.

Das M4music Festival 2022

Nachdem das Festival aufgrund der Corona-Pandemie 2020 abgesagt werden musste und 2021 in verkleinert Form durchgeführt wurde, findet das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent dieses Jahr wieder in gewohnter Form am Freitag und Samstag, 25.und 26. März 2022, im Schiffbau in Zürich statt. Neben Podiumsdiskussionen, Workshops und Panels zu aktuellen Themen des Musikbusiness treten am Festival auch zahlreiche Schweizer und internationale Künstler/innen auf.

www.m4music.ch

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Rappenspalten im digitalen MusikvertriebRappenspalten im digitalen Musikvertrieb Das Geschäft im Online-Bereich ist – nicht nur für Urheberrechtsgesellschaften – durch einen dauernden Wandel geprägt. Im zweiten Teil des Gesprächs macht SUISA-CEO Andreas Wegelin einen Ausblick, was der heutige Stand ist und über welche Szenarien diskutiert wird. Weiterlesen
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Vorbei sind die Zeiten, in denen die Musikkonsumentinnen und -konsumenten ein Album vom ersten bis zum letzten Song durchhörten. 2021 machten laut dem Branchenverband Ifpi CDs und Schallplatten in der Schweiz etwas mehr als 10% der Musikverkäufe aus, die restlichen 90% fallen auf den Online-Bereich, davon über 80% auf Streaming.

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«Musicians in Conversation»: Podcast von Helvetiarockt

Unter dem Titel «Musicians in Conversation» lancierte Helvetiarockt, die Schweizer Koordinationsstelle und Vernetzungsplattform für Musikerinnen im Jazz, Pop und Rock, im Dezember 2020 eine Podcast-Reihe. Ab Freitag, 7. Januar 2022, läuft die zweite Staffel. Im Zentrum steht das Sichtbarmachen von Vorbildern sowie die Vernetzung innerhalb der Schweizer Musikszene. Die SUISA ist Partnerin der neuen Podcast-Reihe. Text von Giorgio Tebaldi

«Musicians in Conversation»: Podcast von Helvetiarockt

In der ersten Episode des Helvetiarockt-Podcasts spricht die Musikerin und Tontechnikerin Anna Murphy über den kreativen Prozess beim Songwriting und ihren Weg zur Tontechnikerin – und ermuntert andere Frauen dazu, ebenfalls einen Weg in die Musikproduktion einzuschlagen. (Foto: Valentina Mahler)

Anna Murphy, La Nefera, Jessiquoi und Jasmin Albash – dies sind einige der weiblichen, non-binären, trans oder intersex Musiker/innen und DJs, die in der zweiten Staffel des Podcasts «Musicians in Conversation» von Helvetiarockt zu Wort kommen. Im Podcast wird über Musik im Allgemeinen, kreative Prozesse und Erfahrungen im Musikbusiness gesprochen. Mit diesem Angebot will Helvetiarockt für Musiker/innen eine Vielzahl an Vorbildern schaffen.

Die Podcast-Gäste und ihre Geschichten haben Vorbildcharakter und machen Mut. Sie zeigen auf, dass es verschiedene Wege und Möglichkeiten gibt, sich in der Musikwelt professionell zu bewegen, und dass niemand allein ist, der diesen Schritt wagen will. Der Podcast richtet sich allerdings nicht nur an aufstrebende Musiker/innen, sondern will grundsätzlich inspirieren und erlaubt allen – auch Nicht-Musiker/innen – einen Blick hinter die Kulissen des Musikbusiness.

Die Interviews führt die in Genf ansässige Londoner Musikerin, DJ und Journalistin Natalia Anderson. «Wir versuchen zu entmystifizieren und aufzuzeigen, wie unterschiedlich man sich in der Musik involvieren kann», wird Natalia Anderson in der Medienmitteilung von Helvetiarockt zitiert. «Mit dem Podcast machen wir unterrepräsentierte Gruppen in der Schweizer Musikszene sichtbar – in all ihren Facetten.»

Frauen in der Musikbranche

In der Schweizer Musikszene sind Frauen gegenüber den männlichen Kollegen in der Minderheit: Der Anteil Musikerinnen auf Schweizer Bühnen beträgt laut Helvetiarockt gerade mal 11%, in der Musikproduktion sind es mit 2% sogar noch weniger.

Dies widerspiegelt sich auch beim Anteil weiblicher SUISA-Mitglieder: Dieser beträgt aktuell 19 Prozent. Auch wenn die Tendenz leicht steigend ist – in den letzten Jahren lag der Frauenanteil bei den Neumitgliedern der SUISA jeweils bei 21% (2018, 2019) respektive 23% (2020) und zuletzt im 2021 bei 26% Prozent –, so gibt es in der Schweizer Musikbranche verglichen zum weiblichen Bevölkerungsanteil von über 50 Prozent aber nach wie vor ein Ungleichgewicht.

Der Podcast von Helvetiarockt will diesen (noch) kleineren Teil der Musikschaffenden sichtbar machen und aufstrebende Musiker/innen auf ihrem Weg ins Musikbusiness unterstützen und stärken.

Die SUISA ist Partnerin von Helvetiarockt

Die SUISA ist Partnerin für die zweite Staffel von «Musicians in Conversation». Sie unterstützt Helvetiarockt seit 2019 im Rahmen eines Sponsoring-Engagements finanziell und hinsichtlich Visibilität.

Die zweite Staffel des Podcasts läuft ab Freitag, 7. Januar 2022 und erscheint zweiwöchentlich. In der ersten Episode des Helvetiarockt-Podcasts spricht die Musikerin und Tontechnikerin Anna Murphy über den kreativen Prozess beim Songwriting und ihren Weg zur Tontechnikerin – und ermuntert andere Frauen dazu, ebenfalls einen Weg in die Musikproduktion einzuschlagen.

Die Podcasts «Musicians in Conversation» von Helvetiarockt findet ihr hier:
www.helvetiarockt.ch/podcasts

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Jessiquoi: Von der Freiheit, sich selber zu erfindenJessiquoi: Von der Freiheit, sich selber zu erfinden Die Identitätssuche ist ihre treibende kreative Kraft. Damit kreiert Jessica Plattner alias Jessiquoi ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk. Sie sei «proppenvoll» mit Ideen, sagt die 31-jährige Bernerin. Dank dem Get Going!-Beitrag steht der Verfolgung ihrer Ziele nichts mehr im Wege. Weiterlesen
Nik Bärtsch: «Wir sind da alle stark auch als Gemeinschaft gefordert»«Wir sind da alle stark auch als Gemeinschaft gefordert» Mit dem Projekt «Music for Tomorrow» möchte die SUISA ihre Mitglieder in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Wir bieten den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, auf der sie über ihre aktuelle Situation im Lockdown erzählen und eines ihrer Werke vorstellen dürfen. Diese Woche stellen wir euch den Schweizer Pianisten, Komponisten und Musikproduzenten Nik Bärtsch und sein Stück «Modul 5» vor. Im Interview erzählt Nik von seinem Lockdown-Alltag mit seiner Familie und was er mit einem australischen Notarzt gemeinsam hat. Weiterlesen
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Unter dem Titel «Musicians in Conversation» lancierte Helvetiarockt, die Schweizer Koordinationsstelle und Vernetzungsplattform für Musikerinnen im Jazz, Pop und Rock, im Dezember 2020 eine Podcast-Reihe. Ab Freitag, 7. Januar 2022, läuft die zweite Staffel. Im Zentrum steht das Sichtbarmachen von Vorbildern sowie die Vernetzung innerhalb der Schweizer Musikszene. Die SUISA ist Partnerin der neuen Podcast-Reihe. Text von Giorgio Tebaldi

«Musicians in Conversation»: Podcast von Helvetiarockt

In der ersten Episode des Helvetiarockt-Podcasts spricht die Musikerin und Tontechnikerin Anna Murphy über den kreativen Prozess beim Songwriting und ihren Weg zur Tontechnikerin – und ermuntert andere Frauen dazu, ebenfalls einen Weg in die Musikproduktion einzuschlagen. (Foto: Valentina Mahler)

Anna Murphy, La Nefera, Jessiquoi und Jasmin Albash – dies sind einige der weiblichen, non-binären, trans oder intersex Musiker/innen und DJs, die in der zweiten Staffel des Podcasts «Musicians in Conversation» von Helvetiarockt zu…Weiterlesen

SUISA Talks am Festival Zeiträume Basel 2021

Zehn Tage zeitgenössische Musik geniessen und miterleben, wie die oft eigens für das Festival komponierten Werke mit ihrer Umgebung spielen, sie umgarnen oder mit ihr disputieren. Das ist die Quintessenz des biennalen Festivals Zeiträume Basel. Text von Erika Weibel

SUISA Talks am Festival Zeiträume Basel 2021

Zeiträume Basel Festivalpavillon 2019. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Unter dem Festival-Titel «Die Verwandlung» zeigt die vierte Ausgabe der Biennale für neue Musik und Architektur vom 9. bis 19. September 2021 mit über 20 Produktionen und über 20 Uraufführungen an mehr als 30 Orten in Basel ein aussergewöhnliches Programm. Aktuelle Brennpunkte der Stadtentwicklung werden zugänglich gemacht und von vielen Künstlerinnen und Künstlern mit spannenden Neuproduktionen bespielt.

Neben den zahlreichen Konzerten und Klanginstallationen kann man während dem Festival auch eintauchen in die Arbeitswelt der Komponistinnen und Komponisten. So finden im Festivalpavillon zahlreiche SUISA Talks statt.

SUISA Talks, im Festivalpavillon an der Mittleren Brücke
Greifengasse 1, 4058 Basel
Eintritt frei.

Samstag, 4.9.2021
11:15 Uhr, Eleni Ralli & Alexander Grebtschenko – Dialogues & Chimeras
13:15 Uhr, Wanja Aloé – Vor Ort
15:15 Uhr, Marianne Schuppe – Die Summe
17:15 Uhr, Linus Riegger, Clemens Fiechter – Phase 4

Sonntag, 5.9.2021
11:15 Uhr, Sibylle Hauert (tbc) – H.E.I. Kaserne
13:15 Uhr Dakota Wayne – Sonic Spaces im Klybeck
15:15 – 16:00 Uhr, Ah Young Hong (Sopran) & Vera Hiltbrunner (Sopran) – Poppaea
17:15 Uhr, Jannik Giger – Blind Audition

Dienstag, 7.9.2021
17:15 Uhr, Phoebe Bognar & Maria Muñoz – Sonic Spaces im Klybeck

Freitag, 10.9.2021
13:15 Uhr, Dimitri de Perrot (tbc) – Niemandsland
17:15 Uhr, Paul Brauner – Sonic Spaces im Klybeck

Samstag, 11.9.2021
11:15 Uhr, Hansjürgen Wäldele – Son et Lumière: Snurglond
13:15 Uhr, Michael Hersch (Komposition) & Stephanie Fleischmann (Libretto) – Poppaea
15:15 Uhr, Klaus Lang – pflaumenblüten.
17:15 Uhr, Helena Winkelmann – pflaumenblüten.

Sonntag, 12.9.2021
11:15 Uhr, Eleni Ralli & Alexander Grebtschenko – Dialogues & Chimeras
13:15 Uhr, tbc
15:15 Uhr, Sebastian Mathias, Mila Pavicevic, Meret Kündig – Urban Creatures
17:15 Uhr, Fokus-Thema: IGNM Basel, mit Marianne Schuppe & Xenia Fünfschilling

Freitag, 17.9.2021
11:15 Uhr, Alfred Zimmerlin & Robert Torche – Grenzbahnhof
13:15 Uhr, Michel Roth – Spiel Hölle
18:15 Uhr, Yaron Deutsch (Ensemble Nikel) – Oratorium

Samstag, 18.9.2021
11:15 Uhr, Fokus-Thema: Zeitgenössische Musik Szene in Basel
13:15 Uhr, Katharina Rosenberger – Urban Morphologies
15:15 Uhr, Fokus-Thema: Nachhaltiges Bauen

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen im offenen Gespräch mit Komponistinnen und Komponisten, Architekten/innen, Künstler/innen und Mitwirkenden des Festivals.

Der Pavillon an der Mittleren Brücke ist das Herzstück des Festivals: Hier können Sie in Gesprächen, Performances, Installationen sowie an der Cocktail-Bar in die Klänge, Räume und Themen des Festivals eintauchen und die Künstlerinnen und Künstler hinter den Festivalproduktionen persönlich kennenlernen.

In neuer, verwandelter Form wird der nachhaltig mit Unterstützung der SUISA geschaffene, für mehrjährige Nutzung geplante Pavillon (Buol & Zünd) wieder in Szene gesetzt. Mitten in der Stadt präsentiert sich das Festival offen, zugänglich und spielerisch – mit zahlreichen musikalischen Aktionen, einer klingenden Gondelbahn, kinetischen Klangobjekten und wechselnden Cocktails vom 3. bis zum 19. September.

Tauchen Sie mit uns ein und lassen Sie sich verzaubern in ein für Sie neu interpretiertes Basel.

www.zeitraeumebasel.com

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Christian Henking: «Komponistinnen und Komponisten sind eigentlich immer wieder Anfänger»«Komponistinnen und Komponisten sind eigentlich immer wieder Anfänger» | mit Video Christian Henking bezieht sich in seiner Komposition für das Projekt «Schweizer Beethoven-Reflexionen» auf die Melodie des von Beethoven verwendeten Schweizer Liedes. In seinen sechs Variationen setzt er jeweils unterschiedliche Prinzipien ein. Weiterlesen
Die VertonungDie Vertonung Sei es für ein Chorwerk oder einen Song, oft ist man als Komponistin oder Komponist von einem bereits bestehenden Text inspiriert und möchte diesen oder Auszüge daraus für eine Komposition respektive einen neuen Song verwenden. Worauf ist bei der Verwendung von fremden Texten zu achten? Wie erhält man eine Vertonungserlaubnis und welche Punkte sollten darin geregelt sein? Weiterlesen
Cécile Marti: Unterwegs im eigenen UniversumUnterwegs im eigenen Universum Cécile Marti gehört zu den herausragendsten Protagonistinnen zeitgenössischer Musik in der Schweiz. In ihren Werken versucht die Komponistin und Bildhauerin verschiedene Ausdrucksformen zu einem grossen Ganzen zu vereinen. Zum Dialog zwischen Klang und Skulptur soll sich in naher Zukunft auch das Ballett gesellen. Die FONDATION SUISA unterstützt die künstlerische Vision der Zürcherin mit einer Carte Blanche in der Höhe von 80 000 Schweizer Franken. Weiterlesen
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Zehn Tage zeitgenössische Musik geniessen und miterleben, wie die oft eigens für das Festival komponierten Werke mit ihrer Umgebung spielen, sie umgarnen oder mit ihr disputieren. Das ist die Quintessenz des biennalen Festivals Zeiträume Basel. Text von Erika Weibel

SUISA Talks am Festival Zeiträume Basel 2021

Zeiträume Basel Festivalpavillon 2019. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Unter dem Festival-Titel «Die Verwandlung» zeigt die vierte Ausgabe der Biennale für neue Musik und Architektur vom 9. bis 19. September 2021 mit über 20 Produktionen und über 20 Uraufführungen an mehr als 30 Orten in Basel ein aussergewöhnliches Programm. Aktuelle Brennpunkte der Stadtentwicklung werden zugänglich gemacht und von vielen Künstlerinnen und Künstlern mit spannenden Neuproduktionen bespielt.

Neben den zahlreichen Konzerten und Klanginstallationen kann man während dem Festival auch eintauchen in die Arbeitswelt der Komponistinnen und Komponisten. So finden im Festivalpavillon zahlreiche SUISA Talks statt.

SUISA Talks, im…Weiterlesen

Der Klang des Berges

Dieses Jahr findet zum ersten Mal das Floating Notes Festival beim San Bernardino in Graubünden statt. Das Floating Notes steht im Zeichen von experimenteller Musik. Die Festivalmacher, Künstlerinnen und Künstler beschreiben in diesem Blogbeitrag, wie die einzigartige Landschaft die Musik und die Auftritte beeinflusst. Die SUISA ist Sponsoring-Partnerin des Festivals. Gastbeitrag von Elena Rotondi

Floating Notes Festival: Der Klang des Berges

Das Floating Notes Festival findet vom 23. bis 25. Juli 2021 in Mesocco beim San Bernardino statt. (Foto: Sebastiano Piattini)

Kety Fusco, Gründerin und Programmgestalterin des Floating Notes Festivals, hat eine sehr genaue Vorstellung davon, was der Herzschlag ihres Festivals sein wird: Die Künstler werden eine experimentelle und unveröffentlichte Klangforschung betreiben, die sich unter Berücksichtigung ihres eigenen künstlerischen und musikalischen Hintergrunds an den Ort der Aufführung anpasst und es unmöglich macht, den Inhalt der Aufführung von dem Ort zu lösen, an dem er entstanden ist. Aus diesem Grund wird das Floating Notes Festival ein völlig neuartiges Ereignis sein, denn Musik und Ort werden in einer einzigartigen Performance zusammengeführt.

Kety Fusco wird mit ihrer elektrischen Harfe die Eröffnungsnacht des Festivals an der Quelle des San Bernardino (GR) am Freitag, 23. Juli, eröffnen. Dies, so erzählt sie, soll ein Manifest der Idee sein, die hinter dem Festival steht: das Bedürfnis, die Ästhetik und die Geschichte des San Bernardino zu vereinen, einen Ort wiederzubeleben, der historisch gesehen schon immer ein Anziehungspunkt für internationale Reisende war und der auch heute noch – dank der unberührten Schönheit, die man an einigen Stellen trifft – viele Besucher anzieht. All dies mit Blick auf die Zukunft, durch die stimmungsvolle, innovative und experimentelle Musik, die diese Umgebung bevölkern und sie mit einer neuen Bedeutung füllen wird.

Die Künstlerinnen und Künstler im Programm wurden gefragt, wie ihr kreativer Prozess ihre Vorbereitung auf das Festival und ihre Performance auf der Bühne steuert. Camilla Sparksss, die am Abend in der Fonte Minerale auftritt, erzählt uns, wie sie eigens für das Floating Notes Festival mit einem Live-Set experimentiert: «Es entstehen Klänge, die meiner Meinung nach dem Klang des Berges in seiner Erhabenheit, mit seinen Echos und seinen Gefahren sehr nahe kommen. Es wird eine Performance sein, die für jemanden sehr experimentell scheinen könnte. Aber man muss einfach die Augen schliessen und sich sich eine Reise ins Innere der Felsen vorstellen, um sich eins mit den Bergen zu fühlen.»

Interessant ist auch, wie der junge Musiker Adriano Koch, der den Abend des Freitags, 23. Juli, beschließen wird, seinen Auftritt mit dem Ort verknüpft, an dem er auftritt: «Es ist immer wieder motivierend zu sehen, wie ein Ort die Energie und die künstlerische Botschaft eines Songs verändern kann. Deshalb ist es für mich wichtig, eine Aufführung aufzunehmen, um diesen speziellen Moment, der nie wieder da sein wird, festzuhalten.»

Dieses Festival in Graubünden könnte nicht ohne die Anwesenheit des Pioniers der Instrumental- und Klangforschung weitergehen: Am nächsten Tag, dem Samstag, 24. Juli, wird Simon Berz auf dem San-Bernardino-Pass eine Live-Performance mit Steinen spielen. Der Musiker erklärt: «Ich habe mein Instrument Tectonic aus vulkanischen Klangsteinen gebaut, die ich in Island gefunden habe. Die Steine werden nun in einem anderen ‹Steinraum› spielen, dem in San Bernardino.»

Das Floating Notes Festival zeichnet sich auch durch eine Veranstaltung aus, die Musik und Körper miteinander verbindet: eine geführte Meditation von Keri Gonzato, die von der Musik von Federica Furlani, alias Effe Effe, ab Tonträger begleitet wird. Eine Klanglandschaft, wie geschaffen für die Meditation auf mehr als 2000 Metern Höhe.

Am Samstag, den 24. Juli, wird der Soundtrack des Festivals uraufgeführt. Dieser wurde bei der Tessiner Musikerin Chiara Dubey in Auftrag gegeben. Sie beschreibt den kreativen Prozess ihrer Komposition wie folgt: «Am Anfang stand die Idee, dass ich mich wahrscheinlich von den Klängen der natürlichen Elemente inspirieren lassen würde, in die ich nach meiner Ankunft in San Bernardino eintauchen würde. Zum Beispiel vom Rascheln der Tannenbäume oder dem Plätschern des Wassers. Da dieses Konzert mein erster Vorgeschmack auf die Berge nach einem seltsamen Jahr gemeinsamer Einsamkeit und ohrenbetäubender Stille ist, beschloss ich für dieses Stück, nach innen zu schauen: Ich lauschte meinen Gedanken und es war, als würde ich nach langer Zeit einen alten Freund wiederfinden. Ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige war, der diese Erfahrung gemacht hat. Und ich hoffe, dass es sowohl für mich als auch für alle Anwesenden befreiend sein wird, diesen Song, ‘Stranger’, in der Nacht des Festivals donnern zu lassen, auch weil unsere Bühne von einer spektakulären Berglandschaft umgeben sein wird, von einer rohen, natürlichen, freien Schönheit».

Den Abschluss des Samstagabends bildem Peter Kernel, ein bekanntes Tessiner Duo, das sich in einem ungewöhnlichen Kontext und mit einem ebenso ungewöhnlichen Auftritt am Festival sein wird. So werden Aris Bassetti und Barbara Lehnhoff nicht als typische Rockband auftreten, sondern ein exklusives DJ-Set vorbereiten, das aus Musik aus der Vergangenheit besteht und in die Zukunft führt, so dass sie in den Furchen der umliegenden Berge am besten widerhallt: «Für uns ist es zentral, eine gewisse Verbindung mit dem Publikum herzustellen; wir müssen uns verstehen, um ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen. Für Floating Notes haben wir uns entschieden, etwas Exklusives zu machen, etwas, das wir sonst nie machen. Wir werden kein normales Konzert spielen, sondern ein experimentelles DJ-Set. Wir werden Musik spielen, die irgendwie gut in den Kontext von Bergen und frischer Luft passt; und wir werden versuchen, sie auf unsere eigene Art zu mischen.»

Das Floating Notes Festival findet vom 23. bis 25. Juli 2021 in Mesocco (GR) beim San Bernardino statt. Auftreten werden die Schweizer Künstlerinnen und Künstler Kety Fusco, Camilla Sparksss, Chiara Dubey, Leoni Leoni, Peter Kernel und Adriano Koch, die Italienerin Federica Furlani (Effe Effe) sowie der Musiker Simon Berz. Zudem gibt es eine geführte Meditation mit Keri Gonzato. Weitere Informationen findet man unter www.facebook.com/floatingnotesfestival.
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Dieses Jahr findet zum ersten Mal das Floating Notes Festival beim San Bernardino in Graubünden statt. Das Floating Notes steht im Zeichen von experimenteller Musik. Die Festivalmacher, Künstlerinnen und Künstler beschreiben in diesem Blogbeitrag, wie die einzigartige Landschaft die Musik und die Auftritte beeinflusst. Die SUISA ist Sponsoring-Partnerin des Festivals. Gastbeitrag von Elena Rotondi

Floating Notes Festival: Der Klang des Berges

Das Floating Notes Festival findet vom 23. bis 25. Juli 2021 in Mesocco beim San Bernardino statt. (Foto: Sebastiano Piattini)

Kety Fusco, Gründerin und Programmgestalterin des Floating Notes Festivals, hat eine sehr genaue Vorstellung davon, was der Herzschlag ihres Festivals sein wird: Die Künstler werden eine experimentelle und unveröffentlichte Klangforschung betreiben, die sich unter Berücksichtigung ihres eigenen künstlerischen und musikalischen Hintergrunds an den Ort der Aufführung anpasst und es unmöglich macht, den Inhalt der Aufführung von dem Ort zu…Weiterlesen

«Get Going!» geht in die vierte Runde

Seit 2018 ist «Get Going!» fester Bestandteil des Förder-Portfolios der FONDATION SUISA. Nun geht die Anstossfinanzierung, die innovative Kreativansätze ausserhalb der gängigen Schubladen fördert, in die vierte Runde. Text von FONDATION SUISA

Fondation Suisa: «Get Going!» geht in die vierte Runde

Die letztjährigen Empfänger/-innen von «Get Going!» (von oben links im Uhrzeigersinn): Isandro Ojeda-García, OY, Réka Csiszér, Pirmin Huber. (Fotos: Caio Licínio; Sash Seurat Samson; Romina Kalsi; Gian Marco Castelberg)

Als «Get Going!» 2018 erstmals ausgeschrieben wurde, war dies «ein Schuss ins Blaue», sagt Urs Schnell, Direktor der FONDATION SUISA. Es sei damals darum gegangen, den Blick nach vorne zu richten. «Statt einem Künstler, einer Künstlerin im Nachhinein mithilfe eines Preises auf die Schulter zu klopfen, investieren wir nun das uns zur Verfügung stehende Geld stärker in die Zukunft.»

Dreimal wurden bislang je vier «Get Going!»-Beiträge zu je Fr. 25 000.— vergeben. Das ungebrochene Interesse an diesem Förderbeitrag unterstreicht die sich in vielen Belangen veränderten Bedingungen der Musikschaffenden. Da die Anstossfinanzierung nicht an ein Resultat gebunden ist, ermöglicht diese den Musikerinnen und Musikern, befreit von finanziellem und zeitlichem Druck arbeiten zu können. «Auf der einen Seite ist das Umfeld in den letzten Jahren immer hektischer geworden, auf der anderen liess die Pandemie viele in einem luftleeren Raum. Man kann es drehen wie man will, der Faktor Zeit ist ein in seiner Kostbarkeit nicht zu unterschätzendes Gut geworden», erklärt Schnell.

Bewerbungen für «Get Going!»-Beitrag bis 30. August 2021

«Get Going!» richtet sich an innovative und kreative Projekte, die im herkömmlichen Gesuchswesen zwischen Stuhl und Bank zu fallen drohen. Der FONDATION SUISA gehe es darum, sich mit «Get Going!» als Förderin auf die Künstlerinnen und Künstler zu zu bewegen, meint Schnell und fügt an: «Wir wollen das freie kreative Denken wieder in den Mittelpunkt rücken.»

Ab sofort können sich Urheberinnen und Urheber, Autorinnen und Autoren sowie Musikerinnen und Musiker, die einen deutlichen Bezug zum aktuellen schweizerischen oder liechtensteinischen Musikschaffen nachweisen können, erneut für einen «Get Going!»-Beitrag bewerben. Auch dieses Jahr werden wieder vier solche Anstossfinanzierungen in der Höhe von je Fr. 25 000.— durch eine Fachjury vergeben. Der Eingabeschluss ist der 30. August 2021.

Um die Möglichkeiten von «Get Going!» aufzuzeigen, werden auch dieses Jahr wieder im Laufe der nächsten Wochen sowohl auf der Website der FONDATION SUISA wie auch auf dem SUISAblog Porträts der Empfängerinnen und Empfänger der letztjährigen «Get Going!»-Beiträge veröffentlicht.

«Get Going!» auf der Website der FONDATION SUISA

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Sind Urheberrechtsentschädigungen AHV-pflichtig?Sind Urheberrechtsentschädigungen AHV-pflichtig? Gelten Einkünfte aus Urheberrechtsentschädigungen als Erwerbseinkommen? Diese Frage beantworten die Schweizer Ausgleichskassen unterschiedlich. Weiterlesen
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Seit 2018 ist «Get Going!» fester Bestandteil des Förder-Portfolios der FONDATION SUISA. Nun geht die Anstossfinanzierung, die innovative Kreativansätze ausserhalb der gängigen Schubladen fördert, in die vierte Runde. Text von FONDATION SUISA

Fondation Suisa: «Get Going!» geht in die vierte Runde

Die letztjährigen Empfänger/-innen von «Get Going!» (von oben links im Uhrzeigersinn): Isandro Ojeda-García, OY, Réka Csiszér, Pirmin Huber. (Fotos: Caio Licínio; Sash Seurat Samson; Romina Kalsi; Gian Marco Castelberg)

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Dreimal wurden bislang je vier «Get Going!»-Beiträge zu je Fr. 25 000.— vergeben. Das…Weiterlesen

Auch 2021 keine physische Generalversammlung | mit Video

Über die Geschicke der Genossenschaft SUISA können die stimmberechtigten Mitglieder dennoch mittels schriftlicher Stimmabgabe mitbestimmen. Text von Regula Greuter; Videos von Manu Leuenberger

Auch 2021 keine physische Generalversammlung

Der Saal im Bierhübeli in Bern bleibt leer: Die GV 2021 der SUISA wird in schriftlicher Form durchgeführt. (Foto: Manu Leuenberger, bearbeitet von Likeberry und Schellenberg Druck AG)

Anders als erwartet, verhindert die Covid-19-Pandemie auch dieses Jahr die Durchführung der Generalversammlung. Vorgesehen war, dass der diesjährige Anlass am 25. Juni 2021 im Bierhübeli in Bern stattfindet. Die aktuelle Situation lässt keine zuverlässige Planung der Veranstaltung zu, deshalb hat der Vorstand an seiner Sitzung vom 22. April 2021 beschlossen, die Generalversammlung auch in diesem Jahr auf schriftlichem Weg durchzuführen. Auf diese Weise haben alle stimmberechtigten Mitglieder die Möglichkeit, an der GV teilzunehmen, ohne ein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Organisatorische Abwicklung

Ab dem 25. Mai 2021 werden die Unterlagen zur Generalversammlung (Einladung zur brieflichen Abstimmung, Informationen zur Generalversammlung inklusive Traktanden sowie das Wahlformular) an alle stimmberechtigten Mitglieder verschickt. Sie haben ab Erhalt die Möglichkeit, das personalisierte Wahlformular auszufüllen und mit einer gültigen Unterschrift versehen bis zum 25. Juni 2021 an die SUISA zurückzuschicken (der 25. Juni ist das späteste Eingangsdatum).

Die Auszählung der Resultate der Stimmabgaben wird anschliessend vom Wahlbüro unter der Leitung von Dr. Bernhard Wittweiler (Leiter SUISA-Rechtsdienst) vorgenommen.

Die Wahlergebnisse werden am 30. Juni 2021 vom Präsidenten, der Protokollführerin, dem CEO und dem Leiter Rechtsdienst anhand der Auszählung formell festgestellt und gleichentags auf der SUISA-Homepage veröffentlicht.

Traktanden der diesjährigen Generalversammlung

Neben den üblichen statutarischen Geschäften – der Abnahme des Protokolls, Beschlüsse über die Jahresrechnungen, den Lagebericht und den Geschäftsbericht der Genossenschaft SUISA und der SUISA-Gruppe – wird der Generalversammlung ein Antrag zur Anpassung des allgemeinen Anlagereglements vorgelegt und eine Ersatzkandidatin für die zurücktretende Géraldine Savary vorgestellt.

Anpassung des allgemeinen Anlagereglements

Anlagen nachhaltig zu tätigen, ist vermehrt ein gesellschaftliches Anliegen, welchem auch von der SUISA Rechnung getragen werden soll. Daher hat der Vorstand beschlossen, das Anlagereglement der SUISA mit dem Kriterium «Nachhaltigkeit» zu ergänzen. Neben den hauptsächlichen Zielen der Anlagen, nämlich der Sicherheit und Liquidität, soll nun auch das Kriterium «Nachhaltigkeit» im allgemeinen Anlagereglement verankert werden.

Gemäss Statuten ist die Generalversammlung zuständig für die allgemeine Anlagepolitik in Bezug auf die eingenommenen Entschädigungen (SUISA Statuten, Ziffer 9.2.2. lit. m).

Der Vorstand beantragt daher, das allgemeine Anlagereglement mit dem Kriterium der Nachhaltigkeit zu ergänzen.

Nachwahl in den Vorstand

Aufgrund des Rücktritts von Géraldine Savary (ehemalige Ständerätin SP/VD) wird ein neues Vorstandsmitglied zur Wahl vorgeschlagen. Gemäss SUISA-Statuten Ziffer 9.3.2 dürfen neben den stimmberechtigten SUISA-Mitgliedern «Persönlichkeiten, die infolge ihrer Stellung oder ihres Fachwissens an der Tätigkeit der SUISA besonderen Anteil nehmen», in den Vorstand gewählt werden. In der Vergangenheit waren deshalb während vielen Jahren auch aktive oder ehemalige Parlamentsabgeordnete im Vorstand, welche mit ihrem Fachwissen wertvolle Erfahrungen in die SUISA einbringen.

Der Vorstand beantragt daher, Johanna Gapany (Ständerätin FDP/FR) neu in den SUISA-Vorstand zu wählen.

Johanna Gapany begann ihre politische Karriere in jungen Jahren. Diese führte sie vom Generalrat in den Gemeinderat von Bulle, sie nahm von 2016 bis 2019 Einsitz im Grossen Rat des Kanton Freiburg bis sie 2019 als erste Frau des Kanton Freiburgs in den Ständerat gewählt wurde. Die studierte Betriebsökonomin bringt berufliche Erfahrungen als Marketingleiterin in verschiedenen Unternehmungen und als Verantwortliche für Kommunikation in einem Privatspital in Freiburg mit.

Auch wenn 2021 keine physische Generalversammlung stattfinden wird, können die stimmberechtigten Mitglieder auf schriftlichem Weg über die Geschäfte der SUISA mitbestimmen. Wir fordern Sie auf, diese Möglichkeit zu nutzen und abzustimmen!

Unter www.suisa.ch/generalversammlung sind alle Unterlagen und Informationen zur Generalversammlung zu finden. Fragen zum Ablauf und zu den Traktanden können per E-Mail an die Geschäftsleitung gerichtet werden: gv (at) suisa (dot) ch

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Über die Geschicke der Genossenschaft SUISA können die stimmberechtigten Mitglieder dennoch mittels schriftlicher Stimmabgabe mitbestimmen. Text von Regula Greuter; Videos von Manu Leuenberger

Auch 2021 keine physische Generalversammlung

Der Saal im Bierhübeli in Bern bleibt leer: Die GV 2021 der SUISA wird in schriftlicher Form durchgeführt. (Foto: Manu Leuenberger, bearbeitet von Likeberry und Schellenberg Druck AG)

Anders als erwartet, verhindert die Covid-19-Pandemie auch dieses Jahr die Durchführung der Generalversammlung. Vorgesehen war, dass der diesjährige Anlass am 25. Juni 2021 im Bierhübeli in Bern stattfindet. Die aktuelle Situation lässt keine zuverlässige Planung der Veranstaltung zu, deshalb hat der Vorstand an seiner Sitzung vom 22. April 2021 beschlossen, die Generalversammlung auch in diesem Jahr auf schriftlichem Weg durchzuführen. Auf diese Weise haben alle stimmberechtigten Mitglieder die Möglichkeit, an der GV teilzunehmen, ohne ein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Organisatorische Abwicklung

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