Tagarchiv: Termine

SUISA Talks am Festival Zeiträume Basel 2021

Zehn Tage zeitgenössische Musik geniessen und miterleben, wie die oft eigens für das Festival komponierten Werke mit ihrer Umgebung spielen, sie umgarnen oder mit ihr disputieren. Das ist die Quintessenz des biennalen Festivals Zeiträume Basel. Text von Erika Weibel

SUISA Talks am Festival Zeiträume Basel 2021

Zeiträume Basel Festivalpavillon 2019. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Unter dem Festival-Titel «Die Verwandlung» zeigt die vierte Ausgabe der Biennale für neue Musik und Architektur vom 9. bis 19. September 2021 mit über 20 Produktionen und über 20 Uraufführungen an mehr als 30 Orten in Basel ein aussergewöhnliches Programm. Aktuelle Brennpunkte der Stadtentwicklung werden zugänglich gemacht und von vielen Künstlerinnen und Künstlern mit spannenden Neuproduktionen bespielt.

Neben den zahlreichen Konzerten und Klanginstallationen kann man während dem Festival auch eintauchen in die Arbeitswelt der Komponistinnen und Komponisten. So finden im Festivalpavillon zahlreiche SUISA Talks statt.

SUISA Talks, im Festivalpavillon an der Mittleren Brücke
Greifengasse 1, 4058 Basel
Eintritt frei.

Samstag, 4.9.2021
11:15 Uhr, Eleni Ralli & Alexander Grebtschenko – Dialogues & Chimeras
13:15 Uhr, Wanja Aloé – Vor Ort
15:15 Uhr, Marianne Schuppe – Die Summe
17:15 Uhr, Linus Riegger, Clemens Fiechter – Phase 4

Sonntag, 5.9.2021
11:15 Uhr, Sibylle Hauert (tbc) – H.E.I. Kaserne
13:15 Uhr Dakota Wayne – Sonic Spaces im Klybeck
15:15 – 16:00 Uhr, Ah Young Hong (Sopran) & Vera Hiltbrunner (Sopran) – Poppaea
17:15 Uhr, Jannik Giger – Blind Audition

Dienstag, 7.9.2021
17:15 Uhr, Phoebe Bognar & Maria Muñoz – Sonic Spaces im Klybeck

Freitag, 10.9.2021
13:15 Uhr, Dimitri de Perrot (tbc) – Niemandsland
17:15 Uhr, Paul Brauner – Sonic Spaces im Klybeck

Samstag, 11.9.2021
11:15 Uhr, Hansjürgen Wäldele – Son et Lumière: Snurglond
13:15 Uhr, Michael Hersch (Komposition) & Stephanie Fleischmann (Libretto) – Poppaea
15:15 Uhr, Klaus Lang – pflaumenblüten.
17:15 Uhr, Helena Winkelmann – pflaumenblüten.

Sonntag, 12.9.2021
11:15 Uhr, Eleni Ralli & Alexander Grebtschenko – Dialogues & Chimeras
13:15 Uhr, tbc
15:15 Uhr, Sebastian Mathias, Mila Pavicevic, Meret Kündig – Urban Creatures
17:15 Uhr, Fokus-Thema: IGNM Basel, mit Marianne Schuppe & Xenia Fünfschilling

Freitag, 17.9.2021
11:15 Uhr, Alfred Zimmerlin & Robert Torche – Grenzbahnhof
13:15 Uhr, Michel Roth – Spiel Hölle
18:15 Uhr, Yaron Deutsch (Ensemble Nikel) – Oratorium

Samstag, 18.9.2021
11:15 Uhr, Fokus-Thema: Zeitgenössische Musik Szene in Basel
13:15 Uhr, Katharina Rosenberger – Urban Morphologies
15:15 Uhr, Fokus-Thema: Nachhaltiges Bauen

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen im offenen Gespräch mit Komponistinnen und Komponisten, Architekten/innen, Künstler/innen und Mitwirkenden des Festivals.

Der Pavillon an der Mittleren Brücke ist das Herzstück des Festivals: Hier können Sie in Gesprächen, Performances, Installationen sowie an der Cocktail-Bar in die Klänge, Räume und Themen des Festivals eintauchen und die Künstlerinnen und Künstler hinter den Festivalproduktionen persönlich kennenlernen.

In neuer, verwandelter Form wird der nachhaltig mit Unterstützung der SUISA geschaffene, für mehrjährige Nutzung geplante Pavillon (Buol & Zünd) wieder in Szene gesetzt. Mitten in der Stadt präsentiert sich das Festival offen, zugänglich und spielerisch – mit zahlreichen musikalischen Aktionen, einer klingenden Gondelbahn, kinetischen Klangobjekten und wechselnden Cocktails vom 3. bis zum 19. September.

Tauchen Sie mit uns ein und lassen Sie sich verzaubern in ein für Sie neu interpretiertes Basel.

www.zeitraeumebasel.com

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Zehn Tage zeitgenössische Musik geniessen und miterleben, wie die oft eigens für das Festival komponierten Werke mit ihrer Umgebung spielen, sie umgarnen oder mit ihr disputieren. Das ist die Quintessenz des biennalen Festivals Zeiträume Basel. Text von Erika Weibel

SUISA Talks am Festival Zeiträume Basel 2021

Zeiträume Basel Festivalpavillon 2019. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Unter dem Festival-Titel «Die Verwandlung» zeigt die vierte Ausgabe der Biennale für neue Musik und Architektur vom 9. bis 19. September 2021 mit über 20 Produktionen und über 20 Uraufführungen an mehr als 30 Orten in Basel ein aussergewöhnliches Programm. Aktuelle Brennpunkte der Stadtentwicklung werden zugänglich gemacht und von vielen Künstlerinnen und Künstlern mit spannenden Neuproduktionen bespielt.

Neben den zahlreichen Konzerten und Klanginstallationen kann man während dem Festival auch eintauchen in die Arbeitswelt der Komponistinnen und Komponisten. So finden im Festivalpavillon zahlreiche SUISA Talks statt.

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Der Klang des Berges

Dieses Jahr findet zum ersten Mal das Floating Notes Festival beim San Bernardino in Graubünden statt. Das Floating Notes steht im Zeichen von experimenteller Musik. Die Festivalmacher, Künstlerinnen und Künstler beschreiben in diesem Blogbeitrag, wie die einzigartige Landschaft die Musik und die Auftritte beeinflusst. Die SUISA ist Sponsoring-Partnerin des Festivals. Gastbeitrag von Elena Rotondi

Floating Notes Festival: Der Klang des Berges

Das Floating Notes Festival findet vom 23. bis 25. Juli 2021 in Mesocco beim San Bernardino statt. (Foto: Sebastiano Piattini)

Kety Fusco, Gründerin und Programmgestalterin des Floating Notes Festivals, hat eine sehr genaue Vorstellung davon, was der Herzschlag ihres Festivals sein wird: Die Künstler werden eine experimentelle und unveröffentlichte Klangforschung betreiben, die sich unter Berücksichtigung ihres eigenen künstlerischen und musikalischen Hintergrunds an den Ort der Aufführung anpasst und es unmöglich macht, den Inhalt der Aufführung von dem Ort zu lösen, an dem er entstanden ist. Aus diesem Grund wird das Floating Notes Festival ein völlig neuartiges Ereignis sein, denn Musik und Ort werden in einer einzigartigen Performance zusammengeführt.

Kety Fusco wird mit ihrer elektrischen Harfe die Eröffnungsnacht des Festivals an der Quelle des San Bernardino (GR) am Freitag, 23. Juli, eröffnen. Dies, so erzählt sie, soll ein Manifest der Idee sein, die hinter dem Festival steht: das Bedürfnis, die Ästhetik und die Geschichte des San Bernardino zu vereinen, einen Ort wiederzubeleben, der historisch gesehen schon immer ein Anziehungspunkt für internationale Reisende war und der auch heute noch – dank der unberührten Schönheit, die man an einigen Stellen trifft – viele Besucher anzieht. All dies mit Blick auf die Zukunft, durch die stimmungsvolle, innovative und experimentelle Musik, die diese Umgebung bevölkern und sie mit einer neuen Bedeutung füllen wird.

Die Künstlerinnen und Künstler im Programm wurden gefragt, wie ihr kreativer Prozess ihre Vorbereitung auf das Festival und ihre Performance auf der Bühne steuert. Camilla Sparksss, die am Abend in der Fonte Minerale auftritt, erzählt uns, wie sie eigens für das Floating Notes Festival mit einem Live-Set experimentiert: «Es entstehen Klänge, die meiner Meinung nach dem Klang des Berges in seiner Erhabenheit, mit seinen Echos und seinen Gefahren sehr nahe kommen. Es wird eine Performance sein, die für jemanden sehr experimentell scheinen könnte. Aber man muss einfach die Augen schliessen und sich sich eine Reise ins Innere der Felsen vorstellen, um sich eins mit den Bergen zu fühlen.»

Interessant ist auch, wie der junge Musiker Adriano Koch, der den Abend des Freitags, 23. Juli, beschließen wird, seinen Auftritt mit dem Ort verknüpft, an dem er auftritt: «Es ist immer wieder motivierend zu sehen, wie ein Ort die Energie und die künstlerische Botschaft eines Songs verändern kann. Deshalb ist es für mich wichtig, eine Aufführung aufzunehmen, um diesen speziellen Moment, der nie wieder da sein wird, festzuhalten.»

Dieses Festival in Graubünden könnte nicht ohne die Anwesenheit des Pioniers der Instrumental- und Klangforschung weitergehen: Am nächsten Tag, dem Samstag, 24. Juli, wird Simon Berz auf dem San-Bernardino-Pass eine Live-Performance mit Steinen spielen. Der Musiker erklärt: «Ich habe mein Instrument Tectonic aus vulkanischen Klangsteinen gebaut, die ich in Island gefunden habe. Die Steine werden nun in einem anderen ‹Steinraum› spielen, dem in San Bernardino.»

Das Floating Notes Festival zeichnet sich auch durch eine Veranstaltung aus, die Musik und Körper miteinander verbindet: eine geführte Meditation von Keri Gonzato, die von der Musik von Federica Furlani, alias Effe Effe, ab Tonträger begleitet wird. Eine Klanglandschaft, wie geschaffen für die Meditation auf mehr als 2000 Metern Höhe.

Am Samstag, den 24. Juli, wird der Soundtrack des Festivals uraufgeführt. Dieser wurde bei der Tessiner Musikerin Chiara Dubey in Auftrag gegeben. Sie beschreibt den kreativen Prozess ihrer Komposition wie folgt: «Am Anfang stand die Idee, dass ich mich wahrscheinlich von den Klängen der natürlichen Elemente inspirieren lassen würde, in die ich nach meiner Ankunft in San Bernardino eintauchen würde. Zum Beispiel vom Rascheln der Tannenbäume oder dem Plätschern des Wassers. Da dieses Konzert mein erster Vorgeschmack auf die Berge nach einem seltsamen Jahr gemeinsamer Einsamkeit und ohrenbetäubender Stille ist, beschloss ich für dieses Stück, nach innen zu schauen: Ich lauschte meinen Gedanken und es war, als würde ich nach langer Zeit einen alten Freund wiederfinden. Ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige war, der diese Erfahrung gemacht hat. Und ich hoffe, dass es sowohl für mich als auch für alle Anwesenden befreiend sein wird, diesen Song, ‘Stranger’, in der Nacht des Festivals donnern zu lassen, auch weil unsere Bühne von einer spektakulären Berglandschaft umgeben sein wird, von einer rohen, natürlichen, freien Schönheit».

Den Abschluss des Samstagabends bildem Peter Kernel, ein bekanntes Tessiner Duo, das sich in einem ungewöhnlichen Kontext und mit einem ebenso ungewöhnlichen Auftritt am Festival sein wird. So werden Aris Bassetti und Barbara Lehnhoff nicht als typische Rockband auftreten, sondern ein exklusives DJ-Set vorbereiten, das aus Musik aus der Vergangenheit besteht und in die Zukunft führt, so dass sie in den Furchen der umliegenden Berge am besten widerhallt: «Für uns ist es zentral, eine gewisse Verbindung mit dem Publikum herzustellen; wir müssen uns verstehen, um ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen. Für Floating Notes haben wir uns entschieden, etwas Exklusives zu machen, etwas, das wir sonst nie machen. Wir werden kein normales Konzert spielen, sondern ein experimentelles DJ-Set. Wir werden Musik spielen, die irgendwie gut in den Kontext von Bergen und frischer Luft passt; und wir werden versuchen, sie auf unsere eigene Art zu mischen.»

Das Floating Notes Festival findet vom 23. bis 25. Juli 2021 in Mesocco (GR) beim San Bernardino statt. Auftreten werden die Schweizer Künstlerinnen und Künstler Kety Fusco, Camilla Sparksss, Chiara Dubey, Leoni Leoni, Peter Kernel und Adriano Koch, die Italienerin Federica Furlani (Effe Effe) sowie der Musiker Simon Berz. Zudem gibt es eine geführte Meditation mit Keri Gonzato. Weitere Informationen findet man unter www.facebook.com/floatingnotesfestival.
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«Get Going!» geht in die vierte Runde

Seit 2018 ist «Get Going!» fester Bestandteil des Förder-Portfolios der FONDATION SUISA. Nun geht die Anstossfinanzierung, die innovative Kreativansätze ausserhalb der gängigen Schubladen fördert, in die vierte Runde. Text von FONDATION SUISA

Fondation Suisa: «Get Going!» geht in die vierte Runde

Die letztjährigen Empfänger/-innen von «Get Going!» (von oben links im Uhrzeigersinn): Isandro Ojeda-García, OY, Réka Csiszér, Pirmin Huber. (Fotos: Caio Licínio; Sash Seurat Samson; Romina Kalsi; Gian Marco Castelberg)

Als «Get Going!» 2018 erstmals ausgeschrieben wurde, war dies «ein Schuss ins Blaue», sagt Urs Schnell, Direktor der FONDATION SUISA. Es sei damals darum gegangen, den Blick nach vorne zu richten. «Statt einem Künstler, einer Künstlerin im Nachhinein mithilfe eines Preises auf die Schulter zu klopfen, investieren wir nun das uns zur Verfügung stehende Geld stärker in die Zukunft.»

Dreimal wurden bislang je vier «Get Going!»-Beiträge zu je Fr. 25 000.— vergeben. Das ungebrochene Interesse an diesem Förderbeitrag unterstreicht die sich in vielen Belangen veränderten Bedingungen der Musikschaffenden. Da die Anstossfinanzierung nicht an ein Resultat gebunden ist, ermöglicht diese den Musikerinnen und Musikern, befreit von finanziellem und zeitlichem Druck arbeiten zu können. «Auf der einen Seite ist das Umfeld in den letzten Jahren immer hektischer geworden, auf der anderen liess die Pandemie viele in einem luftleeren Raum. Man kann es drehen wie man will, der Faktor Zeit ist ein in seiner Kostbarkeit nicht zu unterschätzendes Gut geworden», erklärt Schnell.

Bewerbungen für «Get Going!»-Beitrag bis 30. August 2021

«Get Going!» richtet sich an innovative und kreative Projekte, die im herkömmlichen Gesuchswesen zwischen Stuhl und Bank zu fallen drohen. Der FONDATION SUISA gehe es darum, sich mit «Get Going!» als Förderin auf die Künstlerinnen und Künstler zu zu bewegen, meint Schnell und fügt an: «Wir wollen das freie kreative Denken wieder in den Mittelpunkt rücken.»

Ab sofort können sich Urheberinnen und Urheber, Autorinnen und Autoren sowie Musikerinnen und Musiker, die einen deutlichen Bezug zum aktuellen schweizerischen oder liechtensteinischen Musikschaffen nachweisen können, erneut für einen «Get Going!»-Beitrag bewerben. Auch dieses Jahr werden wieder vier solche Anstossfinanzierungen in der Höhe von je Fr. 25 000.— durch eine Fachjury vergeben. Der Eingabeschluss ist der 30. August 2021.

Um die Möglichkeiten von «Get Going!» aufzuzeigen, werden auch dieses Jahr wieder im Laufe der nächsten Wochen sowohl auf der Website der FONDATION SUISA wie auch auf dem SUISAblog Porträts der Empfängerinnen und Empfänger der letztjährigen «Get Going!»-Beiträge veröffentlicht.

«Get Going!» auf der Website der FONDATION SUISA

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Seit 2018 ist «Get Going!» fester Bestandteil des Förder-Portfolios der FONDATION SUISA. Nun geht die Anstossfinanzierung, die innovative Kreativansätze ausserhalb der gängigen Schubladen fördert, in die vierte Runde. Text von FONDATION SUISA

Fondation Suisa: «Get Going!» geht in die vierte Runde

Die letztjährigen Empfänger/-innen von «Get Going!» (von oben links im Uhrzeigersinn): Isandro Ojeda-García, OY, Réka Csiszér, Pirmin Huber. (Fotos: Caio Licínio; Sash Seurat Samson; Romina Kalsi; Gian Marco Castelberg)

Als «Get Going!» 2018 erstmals ausgeschrieben wurde, war dies «ein Schuss ins Blaue», sagt Urs Schnell, Direktor der FONDATION SUISA. Es sei damals darum gegangen, den Blick nach vorne zu richten. «Statt einem Künstler, einer Künstlerin im Nachhinein mithilfe eines Preises auf die Schulter zu klopfen, investieren wir nun das uns zur Verfügung stehende Geld stärker in die Zukunft.»

Dreimal wurden bislang je vier «Get Going!»-Beiträge zu je Fr. 25 000.— vergeben. Das…Weiterlesen

Auch 2021 keine physische Generalversammlung | mit Video

Über die Geschicke der Genossenschaft SUISA können die stimmberechtigten Mitglieder dennoch mittels schriftlicher Stimmabgabe mitbestimmen. Text von Regula Greuter; Videos von Manu Leuenberger

Auch 2021 keine physische Generalversammlung

Der Saal im Bierhübeli in Bern bleibt leer: Die GV 2021 der SUISA wird in schriftlicher Form durchgeführt. (Foto: Manu Leuenberger, bearbeitet von Likeberry und Schellenberg Druck AG)

Anders als erwartet, verhindert die Covid-19-Pandemie auch dieses Jahr die Durchführung der Generalversammlung. Vorgesehen war, dass der diesjährige Anlass am 25. Juni 2021 im Bierhübeli in Bern stattfindet. Die aktuelle Situation lässt keine zuverlässige Planung der Veranstaltung zu, deshalb hat der Vorstand an seiner Sitzung vom 22. April 2021 beschlossen, die Generalversammlung auch in diesem Jahr auf schriftlichem Weg durchzuführen. Auf diese Weise haben alle stimmberechtigten Mitglieder die Möglichkeit, an der GV teilzunehmen, ohne ein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Organisatorische Abwicklung

Ab dem 25. Mai 2021 werden die Unterlagen zur Generalversammlung (Einladung zur brieflichen Abstimmung, Informationen zur Generalversammlung inklusive Traktanden sowie das Wahlformular) an alle stimmberechtigten Mitglieder verschickt. Sie haben ab Erhalt die Möglichkeit, das personalisierte Wahlformular auszufüllen und mit einer gültigen Unterschrift versehen bis zum 25. Juni 2021 an die SUISA zurückzuschicken (der 25. Juni ist das späteste Eingangsdatum).

Die Auszählung der Resultate der Stimmabgaben wird anschliessend vom Wahlbüro unter der Leitung von Dr. Bernhard Wittweiler (Leiter SUISA-Rechtsdienst) vorgenommen.

Die Wahlergebnisse werden am 30. Juni 2021 vom Präsidenten, der Protokollführerin, dem CEO und dem Leiter Rechtsdienst anhand der Auszählung formell festgestellt und gleichentags auf der SUISA-Homepage veröffentlicht.

Traktanden der diesjährigen Generalversammlung

Neben den üblichen statutarischen Geschäften – der Abnahme des Protokolls, Beschlüsse über die Jahresrechnungen, den Lagebericht und den Geschäftsbericht der Genossenschaft SUISA und der SUISA-Gruppe – wird der Generalversammlung ein Antrag zur Anpassung des allgemeinen Anlagereglements vorgelegt und eine Ersatzkandidatin für die zurücktretende Géraldine Savary vorgestellt.

Anpassung des allgemeinen Anlagereglements

Anlagen nachhaltig zu tätigen, ist vermehrt ein gesellschaftliches Anliegen, welchem auch von der SUISA Rechnung getragen werden soll. Daher hat der Vorstand beschlossen, das Anlagereglement der SUISA mit dem Kriterium «Nachhaltigkeit» zu ergänzen. Neben den hauptsächlichen Zielen der Anlagen, nämlich der Sicherheit und Liquidität, soll nun auch das Kriterium «Nachhaltigkeit» im allgemeinen Anlagereglement verankert werden.

Gemäss Statuten ist die Generalversammlung zuständig für die allgemeine Anlagepolitik in Bezug auf die eingenommenen Entschädigungen (SUISA Statuten, Ziffer 9.2.2. lit. m).

Der Vorstand beantragt daher, das allgemeine Anlagereglement mit dem Kriterium der Nachhaltigkeit zu ergänzen.

Nachwahl in den Vorstand

Aufgrund des Rücktritts von Géraldine Savary (ehemalige Ständerätin SP/VD) wird ein neues Vorstandsmitglied zur Wahl vorgeschlagen. Gemäss SUISA-Statuten Ziffer 9.3.2 dürfen neben den stimmberechtigten SUISA-Mitgliedern «Persönlichkeiten, die infolge ihrer Stellung oder ihres Fachwissens an der Tätigkeit der SUISA besonderen Anteil nehmen», in den Vorstand gewählt werden. In der Vergangenheit waren deshalb während vielen Jahren auch aktive oder ehemalige Parlamentsabgeordnete im Vorstand, welche mit ihrem Fachwissen wertvolle Erfahrungen in die SUISA einbringen.

Der Vorstand beantragt daher, Johanna Gapany (Ständerätin FDP/FR) neu in den SUISA-Vorstand zu wählen.

Johanna Gapany begann ihre politische Karriere in jungen Jahren. Diese führte sie vom Generalrat in den Gemeinderat von Bulle, sie nahm von 2016 bis 2019 Einsitz im Grossen Rat des Kanton Freiburg bis sie 2019 als erste Frau des Kanton Freiburgs in den Ständerat gewählt wurde. Die studierte Betriebsökonomin bringt berufliche Erfahrungen als Marketingleiterin in verschiedenen Unternehmungen und als Verantwortliche für Kommunikation in einem Privatspital in Freiburg mit.

Auch wenn 2021 keine physische Generalversammlung stattfinden wird, können die stimmberechtigten Mitglieder auf schriftlichem Weg über die Geschäfte der SUISA mitbestimmen. Wir fordern Sie auf, diese Möglichkeit zu nutzen und abzustimmen!

Unter www.suisa.ch/generalversammlung sind alle Unterlagen und Informationen zur Generalversammlung zu finden. Fragen zum Ablauf und zu den Traktanden können per E-Mail an die Geschäftsleitung gerichtet werden: gv (at) suisa (dot) ch

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Über die Geschicke der Genossenschaft SUISA können die stimmberechtigten Mitglieder dennoch mittels schriftlicher Stimmabgabe mitbestimmen. Text von Regula Greuter; Videos von Manu Leuenberger

Auch 2021 keine physische Generalversammlung

Der Saal im Bierhübeli in Bern bleibt leer: Die GV 2021 der SUISA wird in schriftlicher Form durchgeführt. (Foto: Manu Leuenberger, bearbeitet von Likeberry und Schellenberg Druck AG)

Anders als erwartet, verhindert die Covid-19-Pandemie auch dieses Jahr die Durchführung der Generalversammlung. Vorgesehen war, dass der diesjährige Anlass am 25. Juni 2021 im Bierhübeli in Bern stattfindet. Die aktuelle Situation lässt keine zuverlässige Planung der Veranstaltung zu, deshalb hat der Vorstand an seiner Sitzung vom 22. April 2021 beschlossen, die Generalversammlung auch in diesem Jahr auf schriftlichem Weg durchzuführen. Auf diese Weise haben alle stimmberechtigten Mitglieder die Möglichkeit, an der GV teilzunehmen, ohne ein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Organisatorische Abwicklung

Ab dem 25. Mai…Weiterlesen

SUISA Songwriting Camp 2021: Ab sofort können sich SUISA-Mitglieder bewerben

Das vierte SUISA Songwriting Camp findet vom 5. bis 7. Juli 2021 in den Powerplay Studios in Maur bei Zürich statt. Es ist möglich, dass wegen der Corona-Pandemie nicht alle Teilnehmenden vor Ort sein werden, sondern sich über Internet zuschalten. Für SUISA-Mitglieder besteht die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme zu bewerben. Text von Erika Weibel und Manu Leuenberger

SUISA Songwriting Camp 2021: Ab sofort können sich SUISA-Mitglieder bewerben

Teamwork am SUISA Songwriting Camp 2019: Am Morgen wird mit einem leeren weissen Blatt begonnen, bis am Abend muss ein vollständiger Demotrack fertig sein. (Foto: Tabea Hüberli)

Mit dem SUISA Songwriting Camp bietet die SUISA einigen ihrer Mitglieder die Chance, zusammen mit renommierten Produzenten und Songschreibern aus dem In- und Ausland unter professionellen Bedingungen Popsongs im Team zu komponieren. In der Regel sind am 3-tägigen Anlass insgesamt zwischen 30 bis 40 Musikschaffende mit dabei.

Wer am Songwriting Camp teilnehmen will, muss über gefestigte musikalische Kenntnisse verfügen, unter Zeitdruck eine kreative Leistung von hohem Niveau abliefern können und für Kritik und Austausch mit den Mitkomponistinnen und Mitkomponisten offen sein.

Die anspruchsvolle Aufgabe ist: In einem Team bestehend aus drei bis fünf Personen innerhalb eines Tages nach Vorgabe einen Popsong zu schreiben – dabei wird am Morgen mit einem leeren weissen Blatt begonnen, bis am Abend muss ein vollständiger Demotrack fertig sein.

Popsongs mit Hitpotential

Der musikalische Stil der Songs kann alle Ausprägungen des zeitgemässen Pop umfassen, der auch in der Hitparade, auf Streamingplattformen oder in Radio/TV erfolgreich sein könnte. Denn die Songs sollen Verlagen und Interpreten angeboten werden oder eben auch für den Eurovision Song Contest verwendbar sein.

Die von der SUISA in Zusammenarbeit mit Pele Loriano Productions organisierte Veranstaltung brachte bereits mehrere international erfolgreiche Popsongs hervor, die den Sprung auf die grosse Bühne des Eurovision Song Contest schafften. Das von Luca Hänni mitkomponierte und gesungene Stück «She Got Me» erreichte am ESC 2019 den vierten Platz. Ebenfalls qualifiziert waren «Répondez-moi» (Gjon’s Tears, für die schlussendlich abgesagte Veranstaltung im Jahr 2020), «Stones» (2018, Zibbz) und «Sister» (2019 für Deutschland, Sisters). Mit «Amen», gesungen von Vincent Bueno für Österreich, gelangte 2021 der fünfte Song aus dem SUISA Songwriting Camp bis ins Halbfinal oder Final des ESC.

«Hybrid-Version» des Camps möglich

Noch immer diktiert die Corona-Pandemie das Weltgeschehen. Es kann deshalb der Fall sein, dass trotz Schutzmassnahmen eine Durchführung mit physischer Teilnahme aller Beteiligten vor Ort in den Powerplay Studios nicht möglich sein wird. Aus diesem Grund müssen alle Bewerberinnen und Bewerber eine eigene technische Infrastruktur zur Verfügung haben, mit der auch eine Beteiligung aus der Distanz möglich wäre. Konkret muss man sich eventuell per Computer über WLAN mit Songwriter in der Ferne austauschen und selber professionelle digitale Tonaufnahmen und Musikbearbeitungen machen können. Das WLAN-Netz ist im Studio vorhanden. Computer und die nötige (Recording-)Software müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selber mitbringen können.

Über Schutzkonzept und eine allfällige hybride Durchführung des Songwriting Camps werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechtzeitig informiert.

Bewerbungen für das SUISA Songwriting Camp 2021

Das diesjährige SUISA Songwriting Camp findet statt vom 5. Juli bis 7. Juli 2021 in den Powerplay Studios in Maur bei Zürich. Organisiert wird die Veranstaltung erneut von der SUISA in Zusammenarbeit mit Pele Loriano Productions. Pele Loriano Productions ist im Auftrag der SUISA für die künstlerische Leitung des Songwriting Camps zuständig.

SUISA-Mitglieder können sich für eine Teilnahme am SUISA Songwriting Camp 2021 bewerben:
Du bist Produzentin oder Produzent, Songwriterin oder Songwriter (Topliner), Textautorin oder Textautorin und du glaubst, die Anforderungen in Bezug auf musikalisches Handwerk und Fähigkeiten zu erfüllen? Zudem verfügst du auch über eine solide technische Infrastruktur (Computer mit Möglichkeiten für Kommunikation über WLAN und ausgestattet für professionelle digitale Tonaufnahmen und Musikbearbeitung), die du bedienen und mitbringen könntest? Dann schicke uns deine Bewerbung, die Folgendes enthalten sollte:

  • eine Kurzbiographie;
  • aussagekräftige Referenzsongs (mp3-Dateien oder Internet-Links);
  • Kontaktangaben.

Die Bewerbungen sind per Mail zu schicken an die Adresse: songwritingcamp (at) suisa (dot) ch
Einsendeschluss für Bewerbungen ist am: Montag, 7. Juni 2021.

Wichtig: Über dieses Bewerbungsverfahren werden ausschliesslich Teilnahmeplätze an SUISA-Mitglieder vergeben. Wer sich bewirbt, sollte gewährleisten können, dass er an einem oder mehreren der Veranstaltungstage (5. – 7. Juli 2021) für eine Teilnahme zur Verfügung steht.

Termine und Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die Auswahl aller Künstlerinnen und Künstler, die zum Camp eingeladen werden, erfolgt durch die künstlerische Leitung. Eine geeignete Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für den kreativen Erfolg der «Songwriting sessions» von entscheidender Bedeutung.

Zusagen respektive Einladungen und weitere Informationen zur Teilnahme am SUISA Songwriting Camp 2021 werden bis am 27. Juni 2021 persönlich durch den künstlerischen Leiter mitgeteilt. Es werden keine Absagen verschickt. Wer bis zum 27. Juni 2021 keine Zusage erhalten hat, konnte für die Teilnahme am Songwriting Camp 2021 nicht berücksichtigt werden.

Erfahrungsgemäss wird die Anzahl der Bewerbungen die Zahl der zur Verfügung Teilnahmeplätze um ein Vielfaches übersteigen. Zu beachten ist, dass durch die Bewerbung zu keiner Zeit ein Anspruch auf eine Teilnahme entsteht. Über die Platzvergabe wird ausserdem keine Korrespondenz geführt. Zur Durchführung von weiteren von der SUISA unterstützten Songwriting Camps können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

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Das vierte SUISA Songwriting Camp findet vom 5. bis 7. Juli 2021 in den Powerplay Studios in Maur bei Zürich statt. Es ist möglich, dass wegen der Corona-Pandemie nicht alle Teilnehmenden vor Ort sein werden, sondern sich über Internet zuschalten. Für SUISA-Mitglieder besteht die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme zu bewerben. Text von Erika Weibel und Manu Leuenberger

SUISA Songwriting Camp 2021: Ab sofort können sich SUISA-Mitglieder bewerben

Teamwork am SUISA Songwriting Camp 2019: Am Morgen wird mit einem leeren weissen Blatt begonnen, bis am Abend muss ein vollständiger Demotrack fertig sein. (Foto: Tabea Hüberli)

Mit dem SUISA Songwriting Camp bietet die SUISA einigen ihrer Mitglieder die Chance, zusammen mit renommierten Produzenten und Songschreibern aus dem In- und Ausland unter professionellen Bedingungen Popsongs im Team zu komponieren. In der Regel sind am 3-tägigen Anlass insgesamt zwischen 30 bis 40 Musikschaffende mit dabei.

Wer am…Weiterlesen

Festival Archipel – eine etablierte Werkschmiede | mit Video

Vom 16. bis 25. April 2021 macht das Festival Archipel aus Genf zahlreiche neue Werke einem grossen Publikum zugänglich. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können von zu Hause aus in das Festival eintauchen und sich dort bei rund 70 Veranstaltungen einklinken, die jeweils am Nachmittag stattfinden. Text von Erika Weibel; Video von Nina Müller

Das gesamte Festivalprogramm wird per Streaming ausgestrahlt und steht über die Archipel-Website kostenlos zur Verfügung. Es wird auch die Möglichkeit angeboten, sich online mit den Künstlerinnen und Künstlernn zu treffen, an Diskussionen teilzunehmen, Quizfragen zu beantworten, sich einen Eindruck vom Wetter zu verschaffen und einen Blick in die Räumllichkeiten des Veranstaltungsortes zu werfen.

Archipel bietet ein Festival «unter Beobachtung» mit einem WebTV-Team, welches zehn Tage lang von mittags bis Mitternacht live sendet. Ein einzigartiges, experimentelles und künstlerisches Projekt, an dem das Publikum aktiv on air teilnehmen kann.

Feuertaufe für neue Komponistinnen und Komponisten

Auch in diesem Jahr hat das Festival Archipel Komponistinnen/-en mit Kompositionsaufträgen die Möglichkeit gegeben, das Publikum mit neuen Werken zu beglücken. So hat zum Beispiel Salômé Guillemin-Poeuf, eine junge Komponistin aus Genf, das Werk «50 Hertz» geschaffen, dessen Uraufführung am 21. April 2021 um 19:00 Uhr stattfinden wird.

Salome Guillemin-Poeuf ist eine Designerin und Musikerin, die in Genf lebt und arbeitet. Sie erschafft interaktive Klanginstallationen, Performances und Musikinstrumente. Ihre Werke waren schon auf zahlreichen internationalen Bühnen zu hören und zu sehen. Die kreative und vielseitige Künstlerin hat sich kürzlich als Auftraggeberin bei der SUISA angemeldet.

Zusammenarbeit mit Archipel

Die SUISA ist erneut Sponsor des Festivals. Es ist erfreulich, dass die Archipel-Verantwortlichen einen kreativen Weg gefunden haben, sich den Umständen anzupassen und das Festival unter Einhaltung von strengen Auflagen in einer neuen Form durchzuführen – und somit vielen neuen Werken eine Aufführung zu ermöglichen.

Als Sponsorin möchten wir insbesondere auf zwei der 70 Anlässe hinweisen:

Uraufführung des Werks «50 Hertz» von Salômé Guillemin-Poeuf
am 21. April 2021 um 19:00 Uhr

SUISA-Gesprächsrunde zum Komponistinnen/-en-Dasein in der Schweiz
am 24. April 2021 um 14:00 Uhr

Austrahlung aus dem Maison communale de Plainpalais auf: www.archipel.org
vom 16. bis 25. April, jeweils von Mittag bis Mitternacht

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Schweizer Kongress zu Film- und Mediamusik

Von 29. September bis 2. Oktober 2020 findet während dem Zürcher Filmfestival der Film- und Mediamusikkongress «SoundTrack_Zurich» statt. Schweizer Film- und Medienmusikschaffende können diesen Anlass nutzen, um ihr Netzwerk zu vergrößern, ihr Fachwissen zu erweitern und sich mit erfahrenen, international tätigen Businessinsidern auszutauschen. Text von Erika Weibel

Soundtrack Zurich: Schweizer Kongress zu Film- und Mediamusik

Die SUISA unterstützt die erste Austragung des Film- und Medienmusikkongresses «SoundTrack_Zurich», dessen Programm unter www.soundtrackzurich.com abrufbar ist. (Bild: SoundTrack_Zurich)

Komponistinnen und Komponisten aus dem In- und Ausland werden an zwei nahegelegenen Standorten ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit dem anwesenden Publikum teilen. Die Kongressteilnehmenden können sich während des Events mit internationalen Gästen des Zurich Film Festivals (ZFF) in Workshops, Panels, Case Studies und Vorlesungen rund um aktuelle Themen der Schweizer und Europäischen Filmmusikszene austauschen.

«SoundTrack_Zurich» ist eng vernetzt sowohl mit dem ZFF und dessen Gästen als auch mit der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste), wo innerhalb des Frameworks von «International Media Music Competition» und Immsane («International Media Music & Sound Arts – Network in Education») ein reger internationaler Austausch zur Universitätsausbildung bei Film- und Medienmusikschaffenden stattfindet.

Stargast Ray Parker Jr.

Stargast von «SoundTrack_Zurich» ist Ray Parker Jr., der den Titelsong zum Film «Ghostbusters» komponiert hat und bei dieser Gelegenheit als Weltpremiere den Dokumentarfilm «Who You Gonna Call» über seine Karriere vorstellt.

Ray Parker Jr. schrieb und spielte in hunderten Top-25-Hits. Er komponierte Songs, stand auf der Bühne und arbeitete als Session-Musiker mit den größten Ikonen der Branche; darunter Barry White, Aretha Franklin, Diana Ross, Tina Turner, The Temptations, The Carpenters und The Supremes.

Urheberrechtsfragen rund um das Film- und Mediamusikschaffen

Am Vormittag des 29. Septembers finden Vorträge und Informationsveranstaltungen auch zu Urheberrechtsthemen statt. So kann man zum Beispiel von Expertinnen und Experten der SUISA Fragen zu Dokumentation und Cue Sheets beantworten lassen oder auch Auskünfte zum SUISA-Abrechnungswesen erhalten.

Ausserdem wird ein Panel über die «Digital Challenges» des heutigen Zeitalters stattfinden, bei dem IT-Fachleute mit Businessinsidern diskutieren, wie die zukünftige digitale Wertschöpfung beim Filmmusikschaffen aussehen soll.

SUISA-Sponsoringengagement

«Soundtrack_Zurich» wird organisiert von SMECA, kuratiert von Michael P. Aust («SoundTrack_Cologne») und organisiert in Zusammenarbeit mit «SoundTrack_Cologne», Forum Filmmusik, ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) und IMMSANE. «Soundtrack_Zurich» ist organisatorisch und finanziell unabhängig vom Zurich Film Festival.

«SoundTrack_Zurich» soll eine neue Drehscheibe für Akteure des internationalen Filmmusikschaffens werden. Das Film- und Mediamusikschaffen spielt eine sehr wichtige Rolle auch im schweizerischen Musikbusiness. Aus diesem Grund freut es die SUISA, als Sponsor zur Organisation dieses Events beizutragen.

Weblinks zum Anlass und den Kooperationspartnern:

SoundTrack_Zurich
Zurich Film Festival
International Film Music Competition
Immsane.com
Smeca
Forum Filmmusik
ZHdK
SoundTrack_Cologne

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  1. Hallo Erika,
    vielen Dank für die ganzen Infos zum Event. Auf Ray Parker Jr. freue ich mich besonders.
    Werdet ihr im Anschluss wieder darüber berichten?
    Freue mich wieder davon zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Christoph

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Von 29. September bis 2. Oktober 2020 findet während dem Zürcher Filmfestival der Film- und Mediamusikkongress «SoundTrack_Zurich» statt. Schweizer Film- und Medienmusikschaffende können diesen Anlass nutzen, um ihr Netzwerk zu vergrößern, ihr Fachwissen zu erweitern und sich mit erfahrenen, international tätigen Businessinsidern auszutauschen. Text von Erika Weibel

Soundtrack Zurich: Schweizer Kongress zu Film- und Mediamusik

Die SUISA unterstützt die erste Austragung des Film- und Medienmusikkongresses «SoundTrack_Zurich», dessen Programm unter www.soundtrackzurich.com abrufbar ist. (Bild: SoundTrack_Zurich)

Komponistinnen und Komponisten aus dem In- und Ausland werden an zwei nahegelegenen Standorten ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit dem anwesenden Publikum teilen. Die Kongressteilnehmenden können sich während des Events mit internationalen Gästen des Zurich Film Festivals (ZFF) in Workshops, Panels, Case Studies und Vorlesungen rund um aktuelle Themen der Schweizer und Europäischen Filmmusikszene austauschen.

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Label Suisse und SUISA machen Schweizer Musik möglich | mit Video

Vom 18. bis 20. September 2020 findet in Lausanne die neunte Ausgabe des Label Suisse Festivals statt. Die Programmierung dieses biennalen Festivals widmet sich der Schweizer Musikszene in ihrer ganzen Vielfalt. Ein besonderes Highlight: Künstlerinnen und Künstler aus allen Genres haben eigens für das Label Suisse Werke komponiert. Diese Werke werden am Festival zum ersten Mal live aufgeführt. Die SUISA beteiligt sich auch dieses Jahr wieder als einer der Hauptpartner am Festival. Text von Erika Weibel

Label Suisse ist in der Schweiz einzigartig: Alle zwei Jahre bietet das Festival in Lausanne dem Publikum einen Einblick in das Schweizer Musikschaffen – über geografische und Genre-Grenzen hinweg – und weist damit auf den aktuellen Horizont eidgenössischer Musikerinnen und Musiker der zeitgenössischen Musik des Pop, Rock, Jazz, der Klassik und Neuen Volksmusik in ihren unterschiedlichsten Ausdrucksformen hin. Über 60 etablierte wie auch aufstrebende Künstlerinnen und Künstler treten im Rahmen des vielseitigen Programms während drei Tagen in verschiedenen Locations in Lausanne auf.

Spannende Kompositionsprojekte vervollständigen das abwechslungsreiche Konzertangebot. So haben Komponistinnen und Komponisten aus unterschiedlichen Musiksparten für das Festival Werke geschaffen, die dort uraufgeführt werden.

Das Festival richtet sich nicht nur an ein musikbegeistertes Publikum, sondern ist auch ein Stelldichein der Schweizer und ausländischen Musik- und Veranstaltungsszene. Die SUISA, als Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik, ist auch dieses Jahr wieder als einer der Hauptpartner des Festivals dabei und macht damit zusammen mit dem Label Suisse Musik in der Schweiz möglich.

Kompositionsprojekte

Folgende Kompositionen wurden eigens für das Label Suisse 2020 geschaffen:

Jazz
Nik Bärtsch, Komposition und Klavier.
Projekt im Partenariat mit der Zürcher Hochschule der Künste und des Jazzcampus Basel mit der Beteiligung von jungen Musikern.
Aufführung: Samstag, 19. September 2020, Salle Paderewski
Weitere Konzerte in den Partnerstädten am Festival Klangbasel (Basel) und im Moods (Zürich)

Klassische Musik
Antoine Chessex, Kompositionsauftrag für Grosse Orgel, Truhenorgel und Hammond
Interpreten: Simone Keller und Dominik Blum
Projekt von der Dauer von 35 Minuten, mit dem Titel «Technosphère & Fragmentation».
Aufführung: Sonntag, 20. September 2020, Eglise St Francois

Isabel Mundry, Komposition
Collegium Novum Zürich (CNZ) ; Brian Archinal, Perkussion solo
Titel des Werks: Noli me tangere (2020)
Aufführung: Samstag, 19. September 2020, Salle Paderewski

Cod.act – André et Michel Décosterd
«Von Roll Twist 4» – Installation für 6 Lautsprecher und einen Performer (Francesco Biamonte)
André et Michel Décosterd kombinieren ihre Fähigkeiten, wobei der erste Musiker, Komponist und Klangkünstler und der zweite Architekt und bildender Künstler ist. Gemeinsam entwickeln sie eine künstlerische Arbeit in Form von Performances und interaktiven Installationen. Am Anfang ihres Ansatzes steht eine Reflexion über Klang und Bewegung und deren mögliche Interaktion.
Aufführung: Samstag, 19. September 2020, D! Club

Neue Volksmusik
Michel Godard
Eigens für diesen Anlass komponierte Werke von Michel Godard, dirigiert von Pascal Emonet. Gespielte von Fanfarenspielern des Walliser Blasmusik und Jazz Konservatoriums in einem wenig bekannten Klangansatz: der italienischen Banda. Dieses Orchester wird von begleitet von Michel Godard, Pierre Favre, Isa Wiss und Matthieu Michel.

Kommen auch Sie und erleben sie, wie die Klänge von ganz neuen Werken zum allerersten Mal an ein Publikum getragen werden.

www.labelsuisse.ch

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Label Suisse ist in der Schweiz einzigartig: Alle zwei Jahre bietet das Festival in Lausanne dem Publikum einen Einblick in das Schweizer Musikschaffen – über geografische und Genre-Grenzen hinweg – und weist damit auf den aktuellen Horizont eidgenössischer Musikerinnen und Musiker der zeitgenössischen Musik des Pop, Rock, Jazz, der Klassik und Neuen Volksmusik in ihren unterschiedlichsten…Weiterlesen

Keine Generalversammlung 2020 – dafür briefliche Abstimmung

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie kann die Generalversammlung in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden. Über die Geschicke ihrer Genossenschaft SUISA können die stimmberechtigten Mitglieder dennoch mitbestimmen, indem sie ihre Stimme per Brief abgeben. Text von Andreas Wegelin

Keine Generalversammlung 2020 – dafür briefliche Abstimmung

Die Generalversammlung 2020 der SUISA wird ausnahmsweise auf brieflichem Weg durchgeführt: Zur Teilnahme an der Abstimmung retournieren die stimmberechtigten Mitglieder per Post ihren ausgefüllten Stimmbogen, der bis zum 26. Juni 2020 bei der SUISA einzutreffen hat. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Die Generalversammlung, der alljährliche Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens bei der Genossenschaft SUISA, hätte dieses Jahr am Freitag, 26. Juni 2020, um 11 Uhr im Bierhübeli in Bern stattfinden sollen. Allerdings ist das wegen der Corona-Pandemie nicht möglich, selbst wenn man heute noch nicht genau weiss, wann das Versammlungsverbot für welche Grösse von Veranstaltungen wieder gelockert wird. Denn die Organisation einer GV benötigt in jedem Fall eine Vorbereitungszeit von etwa zwei Monaten.

Der Vorstand hat deshalb am 29. April 2020 entschieden, dass diesjährige Generalversammlung ausnahmsweise nur auf brieflichem Weg durchgeführt werden kann. Dieser Entscheid ist konform mit den Vorgaben des Bundes in der Covid-19-Verordnung 2. Diese lässt im Sinne von Notrecht ausnahmsweise eine solche Art der Durchführung der GV zu, obwohl die Meinungsbildung durch das Wegfallen der Diskussion an der GV eingeschränkt wird.

1. Organisatorische Abwicklung

Alle stimmberechtigten Mitglieder erhalten ab 27. Mai 2020 per Post die Einladung zur Teilnahme an der brieflichen Abstimmung über die Beschlüsse der GV. Die stimmberechtigten Mitglieder haben ab Erhalt der Einladung die Möglichkeit, den ausgefüllten personalisierten Stimmbogen zurückzusenden. Der Brief mit dem Stimmbogen hat bis zum 26. Juni 2020 bei der SUISA einzutreffen.

Die Auszählung der Resultate der Stimmabgaben wird anschliessend vom Wahlbüro unter der Leitung von Dr. Bernhard Wittweiler (Leiter SUISA-Rechtsdienst) vorgenommen.

Am 30. Juni 2020 wird das Abstimmungs- und Wahlergebnis vom Präsidenten, der Protokollführerin, dem CEO und dem Leiter Rechtsdienst anhand der Auszählung formell festgestellt und gleichentags auf der SUISA-Website veröffentlicht.

Die eingereichten Abstimmungsunterlagen sind vertraulich und werden bis zum Ablauf der Anfechtungsfrist (zwei Monate nach Beschlussfassung, 31. August 2020) aufbewahrt und anschliessend vernichtet.

2. Traktanden der brieflichen Abstimmung anstelle der GV 2020

Neben den üblichen statutarischen Geschäften – Abnahme des Protokolls, Beschlüsse über die Jahresrechnung, den Lagebericht und den Geschäftsbericht der Genossenschaft SUISA und der SUISA-Gruppe – sind auch zwei Sitze in Gremien neu zu besetzen.

2.1 Nachwahl in den Vorstand
Unser langjähriges Vorstandsmitglied Reto Parolari ist am 15. Dezember 2019 plötzlich und völlig unerwartet verstorben. Der Vorstand beantragt, als Nachfolgerin Melanie Oesch in den Vorstand zu wählen.

Melanie Oesch wuchs in der Nähe von Thun im Kanton Bern auf und besuchte in Thun das Musikgymnasium. Bereits mit fünf Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne und begeisterte das Publikum mit ihrem einzigartigen Zungenschlag. Mit ihren vielen Ideen und Plänen ist Melanie bei Oesch’s die Dritten in vielen Bereichen der kreative Kopf.

Oesch’s die Dritten sind eine Schweizer Volksmusikgruppe aus dem Berner Oberland, die aus Hansueli und Annemarie Oesch, ihren Kindern Melanie, Kevin und Mike sowie dem Akkordeonisten Urs Meier besteht. Ihr Durchbruch im deutschsprachigen Raum kam 2007: Oesch’s die Dritten gewannen den Nachwuchswettbewerb des «Musikantenstadls» und sind seitdem regelmässig zu Gast in verschiedenen Volksmusiksendungen im Fernsehen und bei grossen Volksmusikveranstaltungen. Im Oktober 2008 gewannen sie mit dem Ku-Ku-Jodel in der SRF-1-Sendung «Die grössten Schweizer Hits». Melanie Oesch revolutioniert eine gewisse Form des Jodelns und trägt durch ihre musikalische Tätigkeit zur Verbreitung der Volksmusik bei. Unter anderem war sie als Ausnahmejodlerin in Stefan Raabs «TV total» zu Gast. Auch das Duett mit Helene Fischer, in deren Weihnachtsshow 2016, überzeugte Fans und Nichtfans. Als Autorin hat sie gemeinsam mit der Illustratorin Christina Wald zwei Kinderbücher veröffentlicht.

Melanie Oesch ist seit 2006 Mitglied der SUISA als Urheberin. Der Oesch Music Verlag, den sie leitet, ist ebenfalls Mitglied der SUISA. Zudem ist sie Mitglied der Fachgruppe «Ausübende Phono» der Swissperform.

2.2 Nachwahl in die Verteilungs- und Werkkommission
An der letzten Generalversammlung wurde Grégoire Liechti in den Vorstand der SUISA gewählt. Er ist deshalb aus der Verteilungs- und Werkkommission zurückgetreten. Als Ersatz schlägt der Vorstand aus dem Bereich der Verleger Michael Hug vor. Er ist Geschäftsführer der Ruh Musik AG und führt das 1910 gegründete Familienunternehmen in der 4. Generation. Ruh Musik ist national und international bekannt für die Herausgabe von Blasmusik; der Katalog umfasst jedoch auch zahlreiche Werke der Klassik und Chormusik. Ruh Musik ist als Subverlag für mehrere renommierte Blasmusikverlage tätig und hat zudem in den letzten Jahren seinen Katalog um Verlage wie Edition Cron Luzern oder Belgano erweitert.

Michael Hug hat das Unternehmen 2009 zusammen mit seiner Frau von seinem Vater übernommen. Er hat schon früh die Zeichen der Zeit erkannt und seinen ganzen Katalog digitalisiert. 2012 wurde er für seine digitale Vertriebsplattform für Musiknoten von der FONDATION SUISA als Verleger ausgezeichnet; von der Jury besonders hervorgehoben wurden damals sein Innovationsgeist und sein nachhaltiges Konzept.
Michael Hug ist 55 Jahre alt und – wie all seine Vorgänger im Verlag – auch selber musikalisch aktiv.

Selbst in der Krise ist die Gestaltung der Zukunft der SUISA wichtig. Für einmal können auch diejenigen Mitglieder an der schriftlichen Abstimmung teilnehmen, welche sonst am Besuch der Generalversammlung verhindert wären. Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme. Informationen zur Generalversammlung sowie Dokumente und Unterlagen finden sich unter: www.suisa.ch/generalversammlung

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Vorstandssitzung im Zeichen des CoronavirusVorstandssitzung im Zeichen des Coronavirus Der Vorstand der SUISA tagte aufgrund der Corona-Vorschriften am 28. und 29. April 2020 zum ersten Mal per Videokonferenz. Die Mitglieder waren zugeschaltet mit Bild und Ton aus ihrem jeweiligen Homeoffice. Nach kurzer Angewöhnungszeit verlief die Sitzung zügig und ohne grössere Verständigungsprobleme. Selbst über heikle Themen musste auf diese Weise beraten und abgestimmt werden. Weiterlesen
Das revidierte Urheberrechtsgesetz ist in Kraft getretenDas revidierte Urheberrechtsgesetz ist in Kraft getreten Die Coronavirus-Krise hat das Ereignis zweifellos in den Schatten gestellt. Doch am 1. April 2020 ist das revidierte Urheberrechtsgesetz in Kraft getreten, nachdem der Versuch der Piratenpartei, ein Referendum zu lancieren, gescheitert war. Weiterlesen
Die SUISA-Mitglieder in ZahlenDie SUISA-Mitglieder in Zahlen Über 38 000 Urheber und Verleger haben die SUISA mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt. Woher stammen sie, wie alt sind sie und komponieren eher Männer oder Frauen? Die untenstehenden Zahlen und Grafiken geben Auskunft über die Mitgliederstruktur der SUISA. Weiterlesen
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Aufgrund der Coronavirus-Pandemie kann die Generalversammlung in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden. Über die Geschicke ihrer Genossenschaft SUISA können die stimmberechtigten Mitglieder dennoch mitbestimmen, indem sie ihre Stimme per Brief abgeben. Text von Andreas Wegelin

Keine Generalversammlung 2020 – dafür briefliche Abstimmung

Die Generalversammlung 2020 der SUISA wird ausnahmsweise auf brieflichem Weg durchgeführt: Zur Teilnahme an der Abstimmung retournieren die stimmberechtigten Mitglieder per Post ihren ausgefüllten Stimmbogen, der bis zum 26. Juni 2020 bei der SUISA einzutreffen hat. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Die Generalversammlung, der alljährliche Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens bei der Genossenschaft SUISA, hätte dieses Jahr am Freitag, 26. Juni 2020, um 11 Uhr im Bierhübeli in Bern stattfinden sollen. Allerdings ist das wegen der Corona-Pandemie nicht möglich, selbst wenn man heute noch nicht genau weiss, wann das Versammlungsverbot für welche Grösse von Veranstaltungen wieder gelockert…Weiterlesen

Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2019

Rund 150 stimmberechtigte SUISA-Mitglieder kamen am 21. Juni 2019 an die ordentliche Generalversammlung ins Bieler Kongresszentrum und bestimmten die Geschicke ihrer Genossenschaft mit. Unter anderem wählten sie Sylvie Reinhard und Grégoire Liechti neu in den Vorstand. Im Zusammenhang mit der Urheberrechtsrevision verabschiedeten die SUISA-Mitglieder zudem eine Resolution für faire Bedingungen für Musikschaffende. Text von Giorgio Tebaldi

Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2019

Die SUISA-Mitglieder bei der Wahl des Vorstands für die Amtsperiode 2019 –2023 an der SUISA-Generalversammlung 2019 vom 21. Juni 2019 im Konzertsaal des Kongresszentrums in Biel. (Foto: Sibylle Roth)

«Sphärisch, aber kantiger als Trip-Hop, emotionsgeladener als Popmusik und so organisch wie Folk», beschrieb der scheidende SUISA-Vize-Präsident Marco Zanotta in seiner Ansage die Zürcher Musikerin Annakin, die die SUISA-Generalversammlung eröffnete. Zusammen mit dem Gitarristen Simon Rupp, Philipp Kuhn an den Keyboards und dem Beatboxer Marzel (alias Marcel Zysset) spielte Annakin – bürgerlich: Ann Kathrin Lüthi – Songs aus ihrem neusten Album «The End of Eternity» sowie «Sting Of Love» vom 2014 erschienenen Werk «Stand Your Ground».

Während der Umbaupause nach dem Kurzkonzert konnten die anwesenden SUISA-Mitglieder, Gäste und SUISA-Mitarbeitenden in einer Videoeinspielung sehen, wie «She Got Me», der von Luca Hänni gesungene Schweizer Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song Contest entstanden ist. Das Stück wurde im Juni 2018 am SUISA Songwriting Camp vom SUISA-Mitglied Luca Hänni, den kanadischen Songwritern Laurell Barker und Frazer Mac sowie dem schwedischen Produzenten Jon Hällgren komponiert. «She Got Me» erreichte am Grand Final des ESC den hervorragenden 4. Platz, wurde mehr als 30 Millionen mal gestreamt und war Nummer 1 der Schweizer Single Charts.

Mehr Frauen in die Musik

In seiner Begrüssung nahm der SUISA-Präsident Xavier Dayer den schweizweiten Frauenstreiktag, der eine Woche zuvor stattgefunden hatte, zum Anlass, um über den Frauenanteil in der Musik zu sprechen. Dieser macht bei den SUISA-Mitgliedern gerade mal etwas mehr als 16% aus – es besteht noch grosses Steigerungspotential. Dies ist einer der Gründe dafür, dass die SUISA seit 2019 eine Partnerschaft mit Helvetiarockt, der Koordinations- und Vernetzungsstelle für Musikerinnen aus Jazz, Pop und Rock, eingegangen ist und sie dazu eingeladen hatte, mit einem Informationsstand an der Generalversammlung präsent zu sein.

Danach galt es, die Jahresrechnung und den Lagebericht zu genehmigen. Da die SUISA für das Jahr 2018 aufgrund der beiden Tochtergesellschaften SUISA Digital Licensing AG und Mint Digital Services zum ersten Mal auch eine Konzernrechnung erstellt hatte, galt es auch diese zu genehmigen. Die Generalversammlung erteilte zudem dem Vorstand, der Geschäftsleitung und der Revisionsstelle Décharge für das vergangene Jahr und bestätigte das Mandat der Revisionsstelle BDO für 2019.

Sylvie Reinhard und Grégoire Liechti in den Vorstand gewählt

Für die langjährigen Vorstandsmitglieder Bertrand Liechti und Marco Zanotta war dies die letzte Generalversammlung – sie traten nach 20 Jahren im obersten Leitungsgremium der SUISA aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus. Als Ersatz wählten die anwesenden SUISA-Mitglieder die Unternehmerin und Verwaltungsratspräsidentin des Digital-Magazins «Republik» Sylvie Reinhard und den Genfer Musikverleger Grégoire Liechti neu in den Vorstand. Die restlichen 12 Vorstandsmitglieder sowie die Mitglieder der Verteilungs- und Werkkommission wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Weiter wählte die Generalversammlung Marco Zanotta in die 2018 geschaffene Beschwerdekommission und folgte damit dem Vorschlag des SUISA-Vorstandes.

Aufgrund der 2018 revidierten SUISA-Statuten und der damit verbundenen erweiterten Zuständigkeiten der Generalversammlung stimmten die anwesenden Mitglieder neu über das Entschädigungsreglement für die Mitglieder des Vorstands und seiner Kommissionen sowie über die allgemeine Anlagepolitik der SUISA ab.

Resolution für ein faires Urheberrechtsgesetz

In ihrem Gastreferat sprach Géraldine Savary, Ständerätin und Mitglied des SUISA-Vorstands, über die laufende Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG). Dabei kam sie insbesondere auf zwei für die Musikschaffenden kritische Punkte zu sprechen: Zum einen sollen – wenn es nach dem Nationalrat geht – Hoteliers, Besitzer von Ferienwohnungen sowie Spitäler und Gefängnisse keine Urheberrechtsvergütungen mehr bezahlen müssen, wenn ihre Gäste, Patienten und Insassen auf den zur Verfügung gestellten Radio-/TV-Geräten Musik hören oder Filme anschauen. Zum anderen ist im URG eine neue Vergütung für Video on Demand (VoD) vorgesehen, die zwar den Filmschaffenden eine Verbesserung bringt, für die Musikschaffenden hingegen kontraproduktiv ist – Letztere haben bereits vertragliche Lösungen mit den VoD-Plattformen ausgehandelt. Entsprechend muss die Musiknutzung aus dieser neuen VoD-Regelung ausgenommen werden. Um den Nationalrat in der kommenden Herbstsession auf die Wichtigkeit dieser beiden Punkte hinzuweisen, wurde an der Generalversammlung eine entsprechende Resolution verabschiedet.

Es folgten Informationen über das laufende Geschäftsjahr von Vincent Salvadé, Irène Philipp Ziebold und Andreas Wegelin. Urs Schnell, Direktor der FONDATION SUISA, berichtete anschliessend über das Geschäftsjahr der Musikförderstiftung der SUISA.

Gegen 14 Uhr schloss Xavier Dayer die Generalversammlung und verwies auf die nächste Generalversammlung, die am Freitag, 26. Juni 2020, im Bierhübeli in Bern stattfinden wird.

Danach nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Stehlunch die Gelegenheit, um im Foyer des Kongresszentrums angeregt mit SUISA-Mitarbeitenden, Gästen oder Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren, die Resolution zu unterzeichnen, sich am Stand von Helvetiarockt über deren Projekte zu informieren oder sogar um neue Musikprojekte zu starten.

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