Tagarchiv: SUISA

Neues Mitglied für die Verteilungs- und Werkkommission gesucht

Infolge eines vorzeitigen Rücktritts ist ein Platz in der Verteilungs- und Werkkommission der SUISA neu zu besetzen. Gesucht wird ein SUISA-Mitglied, das als Verlegerin oder als Verleger in den Sparten Rock, Pop, Jazz und/oder Electronica tätig ist und aus der Deutschschweiz kommt. Text von Irène Philipp Ziebold

Neues Mitglied für die Verteilungs- und Werkkommission gesucht

Mittendrin statt nur dabei – die SUISA sucht ein stimm- und wahlberechtigtes Mitglied, das in der Verteilungs- und Werkkommission die Verteilung der Einnahmen mitgestaltet. (Foto: Manu Leuenberger)

SUISA-Urheber und -Verleger haben als Mitglied der Verteilungs- und Werkkommission (VWK) die Möglichkeit, die Verteilung der Einnahmen aus Werknutzungen direkt mitzugestalten. Wer letztlich wie viel Geld für welche Nutzung seiner Werke erhält, wird im Verteilungsreglement festgehalten. Das Verteilungsreglement steht dann auch im Mittelpunkt der zwei Mal jährlich stattfindenden Sitzungen der VWK, an welchen den VWK-Mitgliedern anstehende Änderungen im Reglement zur Diskussion und Mitbestimmung vorgelegt werden. Den abschliessenden Beschluss über die jeweilige Änderung fällt der Vorstand.

Musiksparten, Regionen, Urheber und Verleger – der Mix macht’s aus

Mit den erwähnten Kriterien zur Nachfolgesuche für das zurückgetretene Mitglied soll auch zukünftig eine möglichst ausgeglichene Zusammensetzung der VWK sichergestellt gestellt werden, die für deren Arbeit zentral ist. In der Kommission haben somit viele verschiedene Musikrichtungen und auch alle Sprachregionen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein vertreten zu sein. Zudem muss sich die VWK sowohl aus Komponisten, Musikverlegern wie auch Textautoren zusammensetzen. Und letztlich sollte die Kommission auch eine bestmögliche Durchmischung hinsichtlich Alter und Geschlecht aufweisen.

Weitere Voraussetzung zur Einsitznahme in die VWK

Es können nur stimm- und wahlberechtigte SUISA-Mitglieder in die Kommission gewählt werden. Das (zukünftige) VWK-Mitglied muss – neben dem direkten Bezug zur Musik – die Wirkung heutiger Entscheidungen für die Zukunft verstehen. Die Mitglieder der VWK dürfen sich zudem nicht nur auf die eigenen Geschäftsfelder konzentrieren, sondern die Interessen aller Urheber und Verleger vertreten. Und die Mitarbeit braucht Zeit: Die Sitzungen der VWK dauern – mit Anreise und gemeinsamem Mittagessen – jeweils einen Tag (2x pro Jahr). Zu den Sitzungen gehört auch eine gute Vorbereitung seitens der Mitglieder; diese beinhaltet vor allem das Lesen der umfangreichen Dossiers, die vorgängig zur Sitzung abgegeben werden.

Aufgaben der Verteilungs- und Werkkommission

Insgesamt besteht die VWK aus maximal 22 Mitgliedern, die für die Amtsdauer von vier Jahren von der Generalversammlung gewählt werden. Die Auswahl der zur Wahl vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt durch den Vorstand. Die Wiederwahl ist auf drei Amtszeiten beschränkt.

Die VWK erfüllt gemäss Statuten der SUISA folgende Aufgaben:

  • Sie prüft die Bestimmungen des Verteilungsreglements und ihre Auswirkungen auf die Verteilungsergebnisse;
  • stellt dem Vorstand Anträge betreffend Änderung des Verteilungsreglements;
  • behandelt in erster Instanz Rekurse gegen Entscheide der Geschäftsleitung über die Einstufung von Sendeprogrammen und über die Schutzfähigkeit von Werken und Bearbeitungen freier Werke;
  • hat beratende Funktion hinsichtlich der Beurteilung von nicht autorisierten Umarbeitungen geschützter Werke und von Plagiaten.

Die VWK ist eine Kommission der SUISA-Generalversammlung, das heisst: Die Generalversammlung kann der Kommission weitere Aufgaben zuweisen.

Eingabe von Kandidaturen

Da die Ersatzwahl an der SUISA-Generalversammlung vom 22. Juni 2018 erfolgt und der Vorbereitungsprozess einige Zeit in Anspruch nimmt, bitten wir interessierte Kandidatinnen und Kandidaten ihre Bewerbung bis spätestens Montag, 26. März 2018, an folgende Adresse zu senden:

SUISA, Stephanie Fikatas, Bellariastrasse 82, 8038 Zürich
E-Mail: stephanie.fikatas (at) suisa (dot) ch

Für Auskünfte steht Ihnen Frau Irène Philipp Ziebold, Direktorin Mitgliederdienste und Verteilung (Tel. 044 485 68 00) gerne zur Verfügung.

Artikel zum Thema
Änderungen bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im InternetÄnderungen bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet Bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet (Audio- und Video-on-Demand-Angebote) werden neue Verteilungsschlüssel berücksichtigt. Beim Download wird neu ein Split von 25% Aufführungsrechtsschlüssel und 75% Vervielfältigungsrechtsschlüssel angewendet. Beim Streaming setzt sich der Split aus 75% Aufführungsrechtsschlüssel und 25% Vervielfältigungsrechtsschlüssel zusammen. Weiterlesen
Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer NeuerungDie Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer Neuerung Die SUISA hält 2018 an den etablierten Abrechnungsterminen fest. Diese umfassen hauptsächlich vier Quartalsabrechnungen sowie verschiedene Nebenabrechnungen analog zum Vorjahr über das Jahr verteilt. Ab dem 2. Halbjahr 2018 wird die Auslandabrechnung auf vierteljährlichen Rhythmus umgestellt. Weiterlesen
Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2 In den letzten Jahren haben die Kabelnetzbetreiber von einem analogen auf ein digitales Angebot umgestellt. Um den Veränderungen Rechnung zu tragen, ist die Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 (Kabelnetze), GT 2a (Umsetzer) und GT 2b (IP basierte Netze) angepasst worden. In Ziffer 5.5.1 des Verteilungsreglements wurde die Berechnungsbasis von der Bezugsgrösse «Abonnentenzahl» auf «Tagesreichweite» geändert. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Infolge eines vorzeitigen Rücktritts ist ein Platz in der Verteilungs- und Werkkommission der SUISA neu zu besetzen. Gesucht wird ein SUISA-Mitglied, das als Verlegerin oder als Verleger in den Sparten Rock, Pop, Jazz und/oder Electronica tätig ist und aus der Deutschschweiz kommt. Text von Irène Philipp Ziebold

Neues Mitglied für die Verteilungs- und Werkkommission gesucht

Mittendrin statt nur dabei – die SUISA sucht ein stimm- und wahlberechtigtes Mitglied, das in der Verteilungs- und Werkkommission die Verteilung der Einnahmen mitgestaltet. (Foto: Manu Leuenberger)

SUISA-Urheber und -Verleger haben als Mitglied der Verteilungs- und Werkkommission (VWK) die Möglichkeit, die Verteilung der Einnahmen aus Werknutzungen direkt mitzugestalten. Wer letztlich wie viel Geld für welche Nutzung seiner Werke erhält, wird im Verteilungsreglement festgehalten. Das Verteilungsreglement steht dann auch im Mittelpunkt der zwei Mal jährlich stattfindenden Sitzungen der VWK, an welchen den VWK-Mitgliedern anstehende Änderungen im Reglement…Weiterlesen

2018 – ein herausforderndes Jahr?!

Revision des Urheberrechtsgesetzes, No-Billag-Initiative, Lizenzierung von Online-Nutzungen, Weiterentwicklung «Mein Konto» … Mit diesen Themen verfolgt die SUISA auch 2018 das Ziel, ihren Mitgliedern effiziente Dienstleistungen anzubieten und optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir nehmen die Herausforderungen an! Von Irène Philipp Ziebold, Direktorin

2018 – ein herausforderndes Jahr?!

Die SUISA engagiert sich für ein NEIN zur No-Billag-Initiative: « Mit Nichtstun würden wir unserer Aufgabe als Selbsthilfeorganisation der Musikschaffenden nicht gerecht werden», schreibt Direktorin Irène Philipp Ziebold. (Foto: Manu Leuenberger)

Auch 2018 wollen wir unseren Mitgliedern effiziente Dienstleistungen anbieten und optimale Rahmenbedingungen für sie schaffen. Diese Ziele verfolgen wir in einem kontinuierlichen Prozess schon seit Langem. Für dieses Jahr haben wir uns diese Vorsätze besonders deutlich in unsere Aufgabenbücher geschrieben, denn 2018 hält viele Herausforderungen bereit.

So ist es in Bezug auf die Rahmenbedinungen zum Beispiel wichtig, dass Urheber und Verleger mit der URG-Revision besser von der Online-Nutzung ihrer Werke profitieren oder dass im Interesse der Schweizer Musik und der kulturellen Vielfalt die solidarischen Abgaben für Service-public-Medien nicht abgeschafft werden. Im zunehmend grenzüberschreitenden Wettbewerb ist jedoch ebenso von unternehmerischer Bedeutung, das Dienstleistungsangebot für Mitglieder und Kunden zu optimieren.

Seit Dezember 2017 Zustellung der Abrechnungen über «Mein Konto»Seit Dezember 2017 Zustellung der Abrechnungen über «Mein Konto»
Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über ihre Abrechnungen und Abrechnungserträge. Zahlreiche Mitglieder baten uns, den Postversand einzustellen. Diesem vielfachen Wunsch haben wir Rechnung getragen und die Möglichkeit eingeführt, auf den Postversand zu verzichten. Weiterlesen

Ob ein Mitglied über «Mein Konto» seine Abrechnungen einsehen kann und seit Dezember 2017 diese Abrechnungen nun grundsätzlich elektronisch erhält, können wir als Genossenschaft SUISA selber festlegen. Wichtig ist dabei, dass wir solche Entwicklungen im Interesse unserer Mitglieder angehen und dabei nie das Ziel aus den Augen verlieren, einen effizienten Service mit hoher Qualität anzubieten. Mit dieser Motivation haben wir in den letzten Jahren die Dienstleistungen gegenüber unseren Mitgliedern kontinuierlich verbessert.

Darüber hinaus sind wir aber als Urheberrechtsgesellschaft auch angehalten, uns gesellschaftlich und politisch zu äussern und damit für optimale Rahmenbedingungen zu sorgen. Im Gegensatz zu den oben angeführten «betriebsinternen» Prozessen und Dienstleistungen können wir dabei nicht selber die «richtigen» Entscheide fällen, aber darauf hinwirken, dass die Anliegen unserer Mitglieder ernst genommen werden.

Urheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitierenUrheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitieren
Der Bundesrat hat die Botschaft zum neuen Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die SUISA ist mit der vorliegenden Fassung des Gesetzes grundsätzlich zufrieden. Die in der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12 II) erarbeiteten Lösungen wurden übernommen. Damit auch die Urheber, Interpreten, Verleger und Produzenten von der Digitalisierung profitieren, braucht es aber dringend wichtige Ergänzungen. Weiterlesen

So setzen wir uns weiter dafür ein, dass die Kulturschaffenden, unsere Mitglieder, als Inhaltslieferanten auf den Online-Plattformen nicht leer ausgehen und mit einem modernen Urheberrechtsgesetz rechnen können.

So engagieren wir uns auch für ein NEIN zur No-Billag-Initiative. Für viele unserer Mitglieder ist der Service Public-Gedanke, insbesondere die Möglichkeit zur Verbreitung von Musik und Kultur lebenswichtig. Dabei spielen die Sender der SRG-SSR sowie der 35 konzessionierten TV- und Radiosender eine fundamentale Rolle. Würden die solidarischen Abgaben der Schweizer Haushalte für Service-public-Medien abgeschafft, fielen also für unsere Mitglieder wichtige Plattformen zur Verbreitung ihrer Werke weg.

Subventionierte Sender bieten mehr Vielfalt und mehr SUISA-RepertoireSubventionierte Sender bieten mehr Vielfalt und mehr SUISA-Repertoire
Die subventionierten Radio- und TV-Sender in der Schweiz und in Liechtenstein räumen der Musik von Mitgliedern der SUISA tendenziell mehr Sendeplatz ein als privat finanzierte Stationen. Zudem spielen die meisten vom Bund unterstützten Sender viel mehr unterschiedliche Musiktitel als die auf Werbeeinnahmen fokussierten Pendants. Im Interesse des hiesigen Musikschaffens und der kulturellen Vielfalt ist eine Abschaffung der solidarischen Abgaben für Service-public-Medien deshalb abzulehnen. Weiterlesen

Die SUISA unterstützt deshalb die Aktivitäten der Kulturschaffenden und ihrer Verbände wie Sonart – Musikschaffende Schweiz, Suisseculture oder dem Schweizerischen Musikrat gegen No-Billag. Mit Nichtstun würden wir unserer Aufgabe als Selbsthilfeorganisation der Musikschaffenden nicht gerecht werden. Deshalb: Wir nehmen die Herausforderungen des Jahres 2018 an!

Artikel zum Thema
Blockchain – das Ende oder die Zukunft der Verwertungsgesellschaften?Blockchain – das Ende oder die Zukunft der Verwertungsgesellschaften? Liebe Mitglieder, mittlerweile ist der Begriff «Blockchain» in der Musikindustrie in aller Munde. Doch es ist nicht einfach, jemanden zu finden, der einem mit einfachen Worten erklärt, worum es sich dabei handelt … Weiterlesen
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISAAusblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Weiterlesen
Stets den Überblick dank «Mein Konto»Stets den Überblick dank «Mein Konto» Über 14 000 Mitglieder nutzen bereits das Mitgliederportal «Mein Konto». Mehr als die Hälfte aller Neuregistrierungen von Originalwerken wurden 2016 online angemeldet. Weshalb nutzen immer mehr Mitglieder regelmässig «Mein Konto»? Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über die wesentlichen SUISA-Angelegenheiten wie Abrechnungen und Werkregistrierungen. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Revision des Urheberrechtsgesetzes, No-Billag-Initiative, Lizenzierung von Online-Nutzungen, Weiterentwicklung «Mein Konto» … Mit diesen Themen verfolgt die SUISA auch 2018 das Ziel, ihren Mitgliedern effiziente Dienstleistungen anzubieten und optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir nehmen die Herausforderungen an! Von Irène Philipp Ziebold, Direktorin

2018 – ein herausforderndes Jahr?!

Die SUISA engagiert sich für ein NEIN zur No-Billag-Initiative: « Mit Nichtstun würden wir unserer Aufgabe als Selbsthilfeorganisation der Musikschaffenden nicht gerecht werden», schreibt Direktorin Irène Philipp Ziebold. (Foto: Manu Leuenberger)

Auch 2018 wollen wir unseren Mitgliedern effiziente Dienstleistungen anbieten und optimale Rahmenbedingungen für sie schaffen. Diese Ziele verfolgen wir in einem kontinuierlichen Prozess schon seit Langem. Für dieses Jahr haben wir uns diese Vorsätze besonders deutlich in unsere Aufgabenbücher geschrieben, denn 2018 hält viele Herausforderungen bereit.

So ist es in Bezug auf die Rahmenbedinungen zum Beispiel wichtig, dass Urheber und Verleger mit…Weiterlesen

Seit Dezember 2017 Zustellung der Abrechnungen über «Mein Konto»

Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über ihre Abrechnungen und Abrechnungserträge. Zahlreiche Mitglieder baten uns, den Postversand einzustellen. Diesem vielfachen Wunsch haben wir Rechnung getragen und die Möglichkeit eingeführt, auf den Postversand zu verzichten. Text von Claudia Kempf

Seit Dezember 2017 Zustellung der Abrechnungen über «Mein Konto»

SUISA-Mitglieder mit Zugang zum passwortgeschützten Mitgliederbereich werden seit Dezember 2017 mit persönlichem Infomail informiert, wenn eine neue Abrechnung in «Mein Konto» zur Verfügung steht. (Foto: Rawpixel / Shutterstock.com, Bearbeitung: Manu Leuenberger)

Im Herbst 2017 wurden die über 14 000 Mitglieder mit einem Zugang zu «Mein Konto» darüber informiert, dass sie künftig die Abrechnungen nur noch auf Wunsch per Post erhalten. Daraufhin haben nur eine Minderheit den Postversand bestellt. Der Zugang zu den Abrechnungen online entspricht somit einem breitgestützten Bedürfnis. Die übersichtlich aufgelisteten, navigierbaren PDFs sowie die Übersicht über die jährlichen Erträge werden von den Mitgliedern geschätzt und machen den Postversand für viele obsolet.

Mit der 4. Quartalsabrechnung vom 15. Dezember 2017 wurden die registrierten Benutzer von «Mein Konto» erstmals persönlich darüber informiert, wenn eine neue Abrechnung in «Mein Konto» zum Download zur Verfügung stand. Rund die Hälfte aller Urheber und Verleger, für die eine Abrechnung erstellt worden war, erhielten eine Infomail und haben sich die Abrechnung direkt über «Mein Konto» angesehen. Lediglich 0,1% der E-Mails konnten nicht zugestellt werden. Die Einführung dieser neuen Versandart ging somit erfolgreich vonstatten.

Mitglieder, denen die Infomail nicht zugestellt werden kann, versuchen wir – wenn möglich – persönlich zu kontaktieren. Gelingt uns dies nicht, wird der Zugang zu «Mein Konto» gesperrt und das Mitglied schriftlich um die Zustellung einer neuen gültigen E-Mail-Adresse gebeten. Denken Sie daher bitte daran, uns Änderungen ihrer E-Mail-Adresse jeweils zeitnah mitzuteilen.

Möchten auch Sie informiert werden, sobald eine neue Abrechnung für Sie erstellt wurde? Hier können Sie den Zugang zu Ihrem persönlichen Konto bestellen: www.suisa.ch/mein-konto

Artikel zum Thema
Stets den Überblick dank «Mein Konto»Stets den Überblick dank «Mein Konto» Über 14 000 Mitglieder nutzen bereits das Mitgliederportal «Mein Konto». Mehr als die Hälfte aller Neuregistrierungen von Originalwerken wurden 2016 online angemeldet. Weshalb nutzen immer mehr Mitglieder regelmässig «Mein Konto»? Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über die wesentlichen SUISA-Angelegenheiten wie Abrechnungen und Werkregistrierungen. Weiterlesen
Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer NeuerungDie Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer Neuerung Die SUISA hält 2018 an den etablierten Abrechnungsterminen fest. Diese umfassen hauptsächlich vier Quartalsabrechnungen sowie verschiedene Nebenabrechnungen analog zum Vorjahr über das Jahr verteilt. Ab dem 2. Halbjahr 2018 wird die Auslandabrechnung auf vierteljährlichen Rhythmus umgestellt. Weiterlesen
Doppelmitgliedschaften: SUISA, and else?Doppelmitgliedschaften: SUISA, and else? Die SUISA nimmt die Rechte für ihre Mitglieder weltweit wahr. Den Aufwand und Ertrag einer Mitgliedschaft bei mehreren Urheberrechtsgesellschaften gilt es sorgfältig zu überprüfen und abzuwägen. Auch wer ausserhalb der Schweiz oder des Fürstentums Liechtenstein wohnt, kann Mitglied bei der SUISA sein. Ebenso ist es möglich, zusätzlich zur Mitgliedschaft bei der SUISA bei anderen Verwertungsgesellschaften Mitglied zu sein. Was es bei sogenannten Doppelmitgliedschaften zu beachten gibt, kann man in den folgenden Fragen und Antworten erfahren. Weiterlesen

 

Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über ihre Abrechnungen und Abrechnungserträge. Zahlreiche Mitglieder baten uns, den Postversand einzustellen. Diesem vielfachen Wunsch haben wir Rechnung getragen und die Möglichkeit eingeführt, auf den Postversand zu verzichten. Text von Claudia Kempf

Seit Dezember 2017 Zustellung der Abrechnungen über «Mein Konto»

SUISA-Mitglieder mit Zugang zum passwortgeschützten Mitgliederbereich werden seit Dezember 2017 mit persönlichem Infomail informiert, wenn eine neue Abrechnung in «Mein Konto» zur Verfügung steht. (Foto: Rawpixel / Shutterstock.com, Bearbeitung: Manu Leuenberger)

Im Herbst 2017 wurden die über 14 000 Mitglieder mit einem Zugang zu «Mein Konto» darüber informiert, dass sie künftig die Abrechnungen nur noch auf Wunsch per Post erhalten. Daraufhin haben nur eine Minderheit den Postversand bestellt. Der Zugang zu den Abrechnungen online entspricht somit einem breitgestützten Bedürfnis. Die übersichtlich aufgelisteten, navigierbaren PDFs sowie die Übersicht über die jährlichen…Weiterlesen

Änderungen bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet

Bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet (Audio- und Video-on-Demand-Angebote) werden neue Verteilungsschlüssel berücksichtigt. Beim Download wird neu ein Split von 25% Aufführungsrechtsschlüssel und 75% Vervielfältigungsrechtsschlüssel angewendet. Beim Streaming setzt sich der Split aus 75% Aufführungsrechtsschlüssel und 25% Vervielfältigungsrechtsschlüssel zusammen. Text von Irène Philipp Ziebold

Änderungen bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet

Die SUISA ändert ihre Verteilungsschlüssel für die Einnahmen aus Streaming und Download. (Foto: Rawpixel / Shutterstock.com)

Seit Jahren werden zwischen Autoren und Verlegern die Aufteilung von Einnahmen aus Aufführungs- und Senderechten einerseits und Vervielfältigungsrechten andererseits separat vereinbart. Entsprechend hat auch die SUISA im Verteilungsreglement unterschiedliche Verteilungsschlüssel für die beiden Rechtekategorien vorgesehen.

Für Onlinenutzungen gibt es keinen separaten Verteilungsschlüssel, welcher direkt von den Vertragsparteien vereinbart werden könnte. Deshalb werden die Einnahmen aus Onlinenutzungen zum einen Teil analog dem Aufführungsrechtsschlüssel und zum anderen Teil gemäss dem Vervielfältigungsrechtsschlüssel verteilt (vgl. Ziffer 2.1.2 des Verteilungsreglements).

Bisher verteilte die SUISA Einnahmen aus Streaming zu 100% nach dem Verteilungsschlüssel für die Aufführungsrechte und für Download zu 100% nach dem Verteilungsschlüssel für die Vervielfältigungsrechte. Damit nahm die SUISA aber international eine Sonderstellung ein, und gleichzeitig entsprach diese Handhabung auch nicht mehr den aktuellen Entwicklungen im Onlinebereich.

Neue Verteilungsschlüssel für Download und Streaming

Neben dem Blick auf die im Ausland üblichen Regelungen wurden bei der Analyse zur Festlegung der neuen Aufteilungsverhältnisse der Verteilungsschlüssel beim Download und Streaming auch die technischen Vorgänge untersucht. Hinter dem Zugänglichmachen eines Werks stehen technisch betrachtet die Erstellung einer Kopie des Werks auf dem Server des Anbieters, die Übertragung der Kopie an den Konsumenten sowie die Wiedergabe bzw. eventuelle Abspeicherung auf dem Endgerät des Konsumenten.

In den Diskussionen innerhalb der verschiedenen Gremien (Verteilungs- und Werkkommission und Vorstand) zu den vorgeschlagenen Änderungen zeigte sich, dass in Bezug auf die Aufführungs- und Vervielfältigungsanteile unterschiedliche Ansichten bezüglich der Gewichtung der Verteilungsschlüssel vorliegen.

Es stellte sich insbesondere die Frage, inwiefern man beim Streaming den Aspekt der Flüchtigkeit bzw. der wiederholten Wiedergabe eines Werks hervorheben und in welchem Prozentsatz dies in der Gewichtung beim Aufführungsanteil widergespiegelt werden sollte.

Schliesslich sprach man sich für folgende Aufteilung aus:

  • Download: Die Einnahmen werden zu 25% dem Aufführungsrechtsschlüssel und zu 75% dem Vervielfältigungsrechtsschlüssel zugwiesen.
  • Streams: Die Einnahmen werden zu 75% dem Aufführungsrechtsschlüssel und zu 25% dem Vervielfältigungsrechtsschlüssel zugewiesen.

Verteilung der Einnahmen aus Video on Demand (VoD)

Gleichzeitig wurden die Bestimmungen bezüglich der Verteilung der Einnahmen aus Video on Demand (VoD) angepasst. Die entsprechenden Einnahmen werden neu analog zu Download und Streaming «pro Dossier» (pro Werk) verteilt. Vorher waren die Einnahmen aus Video on Demand den Entschädigungen für Sendungen des Pay-TV zugeschlagen worden. Die Änderung ermöglicht nun auch hier, die Einnahmen noch genauer und zielgerichteter zu verteilen.

Weitere Informationen zum Verteilungsreglement der SUISA unter:
www.suisa.ch/verteilungsreglement

Artikel zum Thema
Urheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitierenUrheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitieren Der Bundesrat hat die Botschaft zum neuen Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die SUISA ist mit der vorliegenden Fassung des Gesetzes grundsätzlich zufrieden. Die in der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12 II) erarbeiteten Lösungen wurden übernommen. Damit auch die Urheber, Interpreten, Verleger und Produzenten von der Digitalisierung profitieren, braucht es aber dringend wichtige Ergänzungen. Zum Beispiel ist der Wertetransfer («Transfer of Value») für die Kulturschaffenden höchst unbefriedigend: Von der Online-Nutzung von Musik und Filmen profitieren nach wie vor nur die Plattformen der Internetgiganten. Die Kulturschaffenden – und damit die Inhaltslieferanten – gehen dagegen fast leer aus. Weiterlesen
Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer NeuerungDie Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer Neuerung Die SUISA hält 2018 an den etablierten Abrechnungsterminen fest. Diese umfassen hauptsächlich vier Quartalsabrechnungen sowie verschiedene Nebenabrechnungen analog zum Vorjahr über das Jahr verteilt. Ab dem 2. Halbjahr 2018 wird die Auslandabrechnung auf vierteljährlichen Rhythmus umgestellt. Weiterlesen
Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2 In den letzten Jahren haben die Kabelnetzbetreiber von einem analogen auf ein digitales Angebot umgestellt. Um den Veränderungen Rechnung zu tragen, ist die Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 (Kabelnetze), GT 2a (Umsetzer) und GT 2b (IP basierte Netze) angepasst worden. In Ziffer 5.5.1 des Verteilungsreglements wurde die Berechnungsbasis von der Bezugsgrösse «Abonnentenzahl» auf «Tagesreichweite» geändert. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet (Audio- und Video-on-Demand-Angebote) werden neue Verteilungsschlüssel berücksichtigt. Beim Download wird neu ein Split von 25% Aufführungsrechtsschlüssel und 75% Vervielfältigungsrechtsschlüssel angewendet. Beim Streaming setzt sich der Split aus 75% Aufführungsrechtsschlüssel und 25% Vervielfältigungsrechtsschlüssel zusammen. Text von Irène Philipp Ziebold

Änderungen bei der Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen im Internet

Die SUISA ändert ihre Verteilungsschlüssel für die Einnahmen aus Streaming und Download. (Foto: Rawpixel / Shutterstock.com)

Seit Jahren werden zwischen Autoren und Verlegern die Aufteilung von Einnahmen aus Aufführungs- und Senderechten einerseits und Vervielfältigungsrechten andererseits separat vereinbart. Entsprechend hat auch die SUISA im Verteilungsreglement unterschiedliche Verteilungsschlüssel für die beiden Rechtekategorien vorgesehen.

Für Onlinenutzungen gibt es keinen separaten Verteilungsschlüssel, welcher direkt von den Vertragsparteien vereinbart werden könnte. Deshalb werden die Einnahmen aus Onlinenutzungen zum einen Teil analog dem Aufführungsrechtsschlüssel und zum anderen Teil gemäss dem Vervielfältigungsrechtsschlüssel verteilt (vgl.…Weiterlesen

Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer Neuerung

Die SUISA hält 2018 an den etablierten Abrechnungsterminen fest. Diese umfassen hauptsächlich vier Quartalsabrechnungen sowie verschiedene Nebenabrechnungen analog zum Vorjahr über das Jahr verteilt. Ab dem 2. Halbjahr 2018 wird die Auslandabrechnung auf vierteljährlichen Rhythmus umgestellt. Text von Wolfgang Rudigier und Manu Leuenberger

Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer Neuerung

Die Vergütungen für Urheberrechte stets im Überblick: SUISA-Mitglieder erhalten über das Portal «Mein Konto» ihre Abrechnungen online und können sie dort per Mausklick durchsehen. (Foto: Denis Nata / Shutterstock.com)

Die erste Auslandabrechnung wird 2018 noch am gewohnten Termin Ende Mai vorgenommen. Danach erfolgt ab dem 2. Halbjahr die Umstellung auf vierteljährliche Abrechnung der Vergütungen aus dem Ausland: Dank der Neuerung kommen anstelle der bisherigen November-Abrechnung zwei Termine für Auslandabrechnungen im September und im Dezember hinzu.

Eine weitere Verbesserung bei den Auslandabrechnungen wurde bereits erfolgreich mit der kürzlichen Abrechnung vom November 2017 eingeführt: Mittels einer neuen Applikation können in den Abrechnungen der Vergütungen aus dem Ausland nun auch die verschiedenen Nutzungsarten der Werke (z. B. Live, Radio, TV, Tonträger, Download, Streaming etc.) abgebildet werden. Ebenso sind neu weitere Details zur Nutzung (z. B. Online Provider, Radio-Sender etc.) ersichtlich. Voraussetzung ist, dass diese Angaben der SUISA von der Schwestergesellschaft übermittelt wurden.

Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA im Überblick

Abrechnung Termin
Quartalsabrechnung 2018-1 15.03.2018
Aufführungsrechte Schweiz, Tarife: D, K, Z (3. Quartal 2017)
Senderechte Schweiz, Tarif: A (SRG Radio & TV 3. Quartal 2017)
Vervielfältigungsrechte, Tarife: PA, PI, PN, VI, VN (3. Quartal 2017)
Vervielfältigungsrechte, Online (Downloads & Streaming)
Zusatzabrechnungen
Nachverrechnung 2018, 1. Abrechnung Ende März
Abrechnungen aus dem Ausland: Aufführungs-, Sende- und Vervielfältigungsrechte 2018, 1. Abr. Ende Mai
Quartalsabrechnung 2018-2 15.06.2018
Aufführungsrechte Schweiz, Tarife: B, C, D, E, H, Hb, HV, K, Z (2017)
Senderechte Schweiz, Tarif: A (SRG Radio & TV 4. Quartal 2017)
Senderechte Schweiz, Tarif: A (SRG Werbespots 2017)
Senderechte Schweiz, Tarife: S, Y (2017)
Vervielfältigungsrechte, Tarife: PA, PI, PN, VI, VN (4. Quartal 2017)
Vervielfältigungsrechte, Zentrale Lizenzierung (2. Halbjahr 2017)
Vervielfältigungsrechte, Online (Downloads & Streaming)
Zusatzabrechnungen
Verleger-Fürsorge Anfang Juli
Renten-Urheberfürsorge Mitte Juli
Quartalsabrechnung 2018-3 15.09.2018
Aufführungsrechte Schweiz, Tarife: D, K, Z (1. Quartal 2018)
Senderechte Schweiz, Tarif: A (SRG Radio & TV 1. Quartal 2018)
Werbefenster (2016)
Vervielfältigungsrechte, Tarife: PA, PI, PN, VI, VN (1. Quartal 2018)
Vervielfältigungsrechte, Online (Downloads & Streaming)
Zusatzabrechnungen
 Abrechnungen aus dem Ausland: Aufführungs-, Sende- und Vervielfältigungsrechte 2018, 2. Abr. Mitte September
Leerträgervergütung (GT 4), Abrechnung 2018 Mitte September
Subverleger-Anteile Kabelnetze, Abrechnung 2018 Mitte September
Nachverrechnung 2018, 2. Abrechnung Ende September
Abrechnung Überspielrechte, 2018 Ende Oktober
Quartalsabrechnung 2018-4 15.12.2018
Aufführungsrechte Schweiz, Tarife: D, K, Z (2. Quartal 2018)
Senderechte Schweiz, Tarif: A (SRG Radio & TV 2. Quartal 2018)
Vervielfältigungsrechte, Tarife: PA, PI, PN, VI, VN (2. Quartal 2018)
Vervielfältigungsrechte, Zentrale Lizenzierung (1. Halbjahr 2018)
Vervielfältigungsrechte, Online (Downloads & Streaming)
Zusatzabrechnungen
Abrechnungen aus dem Ausland: Aufführungs-, Sende- und Vervielfältigungsrechte 2018, 3. Abr. Mitte Dezember

Weitere Informationen zu den SUISA-Abrechnungen unter:
www.suisa.ch/abrechnungstermine

Artikel zum Thema
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISAAusblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Weiterlesen
International musizieren, zu Hause mit der SUISA kommunizierenInternational musizieren, zu Hause mit der SUISA kommunizieren Wie komme ich zu meinen Urheberrechtsvergütungen für meine Konzerte im Ausland? Was muss ich bei der Werkanmeldung beachten, wenn der Co-Autor meines Songs Mitglied bei einer ausländischen Verwertungsgesellschaft ist? Wichtige und häufige Fragen rund um die internationale musikalische Tätigkeit werden hier beantwortet. Weiterlesen
Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2 In den letzten Jahren haben die Kabelnetzbetreiber von einem analogen auf ein digitales Angebot umgestellt. Um den Veränderungen Rechnung zu tragen, ist die Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 (Kabelnetze), GT 2a (Umsetzer) und GT 2b (IP basierte Netze) angepasst worden. In Ziffer 5.5.1 des Verteilungsreglements wurde die Berechnungsbasis von der Bezugsgrösse «Abonnentenzahl» auf «Tagesreichweite» geändert. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die SUISA hält 2018 an den etablierten Abrechnungsterminen fest. Diese umfassen hauptsächlich vier Quartalsabrechnungen sowie verschiedene Nebenabrechnungen analog zum Vorjahr über das Jahr verteilt. Ab dem 2. Halbjahr 2018 wird die Auslandabrechnung auf vierteljährlichen Rhythmus umgestellt. Text von Wolfgang Rudigier und Manu Leuenberger

Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer Neuerung

Die Vergütungen für Urheberrechte stets im Überblick: SUISA-Mitglieder erhalten über das Portal «Mein Konto» ihre Abrechnungen online und können sie dort per Mausklick durchsehen. (Foto: Denis Nata / Shutterstock.com)

Die erste Auslandabrechnung wird 2018 noch am gewohnten Termin Ende Mai vorgenommen. Danach erfolgt ab dem 2. Halbjahr die Umstellung auf vierteljährliche Abrechnung der Vergütungen aus dem Ausland: Dank der Neuerung kommen anstelle der bisherigen November-Abrechnung zwei Termine für Auslandabrechnungen im September und im Dezember hinzu.

Eine weitere Verbesserung bei den Auslandabrechnungen wurde bereits erfolgreich mit der kürzlichen Abrechnung vom November 2017…Weiterlesen

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA

In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA

Bei den Sitzungen des SUISA-Vorstands im Dezember 2017 lag der Fokus auf den Zahlen des nächsten Geschäftsjahres. (Foto: Kemal Taner / Shutterstock.com)

Zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA lagen dem Vorstand in der Dezembersitzung zwei Budgets vor: jenes der Genossenschaft SUISA und jenes des Konzerns. Zum Konzern gehören – neben dem Mutterhaus – die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing (mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein). Weiter ist der Konzern mit 50 % am Joint Venture Mint Digital Licensing AG (Sitz in Zürich) beteiligt.

Die Vorstandsmitglieder erhielten Einsicht in die budgetierten Zahlen der Beteiligungsgesellschaften. Der definitive Entscheid über deren Geschäft liegt jedoch bei den für die jeweiligen Gesellschaften zuständigen Gremien. Die SUISA-Kompetenzordnung enthält deshalb einen neuen, zusätzlichen Punkt zu den Rechten und Pflichten des Vorstands.

Budget der SUISA 2018

Zurück zu den Zahlen: Gerechnet wird mit einer bescheidenen Zunahme bei den Aufführungs- und Senderechten und weiter sinkenden Vervielfältigungsrechten. Stark steigen im Vergleich zum Budget 2017 dürften die Vergütungsansprüche (dank höheren Einnahmen aus Leerträgervergütung, betriebsinternen Netzwerken und der Vermietung von Set-Top-Boxen). Ein Teil der Online-Einnahmen wird sich buchhalterisch zur Tochtergesellschaft verlagern. Im Budget der SUISA verbleiben die Einnahmen aus den Online-Nutzungen für Musik auf Schweizer Websites, Online-Werbekampagnen und Video-on-Demand Services.

Der für das Geschäftsjahr 2018 budgetierte Gesamtumsatz der SUISA beträgt 151,9 Mio. Franken. Dabei sind Einnahmen aus der Verwertung von Urheberrechten im Inland in der Höhe von Fr. 136,6 Mio. vorgesehen. Dazu wird mit Nettoerlösen aus dem Ausland von Fr. 11 Mio. gerechnet. Weiter sollen Fr. 4,3 Mio. Nebeneinnahmen zum Gesamtresultat beitragen.

Der Aufwand wird sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich erhöhen, hauptsächlich wegen dem Inkasso des GT 3a (Hintergrundunterhaltung). Für die Übernahme dieses Geschäfts sind ab Mitte Juli zusätzliche Stellen budgetiert. Der Vorstand hat das Budget 2018 genehmigt im Wissen, dass es auf der Ablehnung der No-Billag-Initiative beruht. Sollte das Stimmvolk die Empfangsgebühr ablehnen, würde mit neuen Szenarien auf die veränderte Situation reagiert.

Regulierungen und gesetzliche Vorschriften

Die Revisionsgesellschaft unterbereitet den Führungsorganen der SUISA regelmässig einen Fragebogen zu möglichen unrechtmässigen Handlungen. Mit dieser gesetzlichen Vorschrift soll bei den Leitungsgremien das Bewusstsein für deliktische Handlungen eruiert werden. In ihren Antworten schätzen Geschäftsleitung und Vorstand die Risiken ein und nehmen Stellung zu den Kontrollprozessen. Das Ergebnis wurde genehmigt und an die BDO weitergeleitet.

Kostenabzüge

Weiter hat der Vorstand festgelegt, dass die Abzüge im Offline-Bereich denen des Vorjahrs entsprechen. Für den Online-Bereich genehmigte er leicht veränderte Sätze für In- und Ausland.

Veränderungen im Vorstand

Aufgrund der Amtszeitbeschränkung werden im Juni 2019 zwei Mitglieder aus dem Vorstand ausscheiden. Das während vielen Amtsjahren erworbene Wissen der austretenden Vorstandsmitglieder gilt es zu ersetzen und sich für zukünftige Herausforderungen zu wappnen. Eine Arbeitsgruppe hat deshalb bereits im Herbst 2017 eine Situationsanalyse hinsichtlich der bevorstehenden Austritte gestartet. Über die Ergebnisse sowie das weitere Vorgehen wurde der Vorstand nun informiert.

Revision Urheberrechtsgesetz (URG)

Der Bundesrat hat im November die Botschaft zur URG-Revision zusammen mit dem Gesetzesentwurf ans Parlament überwiesen. Das Geschäft wird zuerst im Nationalrat von der Kommission für Rechtsfragen, anschliessend in der ständerätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) behandelt.

Der Vorstand liess sich von G. Savary, Vorstands- und WBK-Mitglied, über die Entwicklung informieren. Gleichzeitig erfuhr er von der Geschäftsleitung, dass die Verwertungsgesellschaften im Grossen und Ganzen mit dem Entwurf zufrieden sind. Er entspricht dem von der AGUR12-II ausgearbeiteten Kompromiss.

Handlungsbedarf besteht jedoch weiterhin im Bereich der Online-Nutzung von Musik. In der EU wird schon länger über den Wertetransfer – den «Transfer of Value» – im Internet diskutiert. Es ist höchste Zeit, dass diese Diskussion auch in der Schweiz stattfindet und Massnamen ergriffen werden, die der Verschiebung der Wertschöpfung weg von den Urheberinnen und Urhebern hin zu den Internet-Technologiefirmen Einhalt gebietet.

Artikel zum Thema
SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegenSUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen Auf Initiative des Tessiner Vorstandmitglieds Zeno Gabaglio tagte der Vorstand der SUISA diesen Herbst in Lugano. Die Traktandenlisten für die Sitzungen vom 3. und 4. Oktober 2017 waren umfangreich. Eine Auswahl der besprochenen Themen findet sich im Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller. Weiterlesen
Die über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführtDie über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführt Am Freitag, 23. Juni 2017, findet in Zürich die Generalversammlung unserer Genossenschaft statt. An der Generalversammlung haben die Mitglieder die Möglichkeit, über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Neben der erfreulichen Jahresrechnung 2016 der SUISA wird auch über das zusammen mit SESAC gegründete Joint Venture Mint Digital Services, die Entwicklungen bei der Revision des Urheberrechts und die Debatte um den Service public berichtet. Weiterlesen
Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2Änderung bei der Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2 In den letzten Jahren haben die Kabelnetzbetreiber von einem analogen auf ein digitales Angebot umgestellt. Um den Veränderungen Rechnung zu tragen, ist die Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 (Kabelnetze), GT 2a (Umsetzer) und GT 2b (IP basierte Netze) angepasst worden. In Ziffer 5.5.1 des Verteilungsreglements wurde die Berechnungsbasis von der Bezugsgrösse «Abonnentenzahl» auf «Tagesreichweite» geändert. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA

Bei den Sitzungen des SUISA-Vorstands im Dezember 2017 lag der Fokus auf den Zahlen des nächsten Geschäftsjahres. (Foto: Kemal Taner / Shutterstock.com)

Zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA lagen dem Vorstand in der Dezembersitzung zwei Budgets vor: jenes der Genossenschaft SUISA und jenes des Konzerns. Zum Konzern gehören – neben dem Mutterhaus – die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing (mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein). Weiter ist der Konzern mit 50 % am Joint Venture Mint Digital Licensing AG (Sitz in Zürich) beteiligt.

Die Vorstandsmitglieder erhielten Einsicht in die budgetierten…Weiterlesen

Urheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitieren

Letzte Woche hat der Bundesrat die Botschaft zum neuen Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die SUISA ist mit der vorliegenden Fassung des Gesetzes grundsätzlich zufrieden. Die in der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12 II) erarbeiteten Lösungen wurden übernommen. Damit auch die Urheber, Interpreten, Verleger und Produzenten von der Digitalisierung profitieren, braucht es aber dringend wichtige Ergänzungen. Zum Beispiel ist der Wertetransfer («Transfer of Value») für die Kulturschaffenden höchst unbefriedigend: Von der Online-Nutzung von Musik und Filmen profitieren nach wie vor nur die Plattformen der  Internetgiganten. Die Kulturschaffenden – und damit die Inhaltslieferanten – gehen dagegen fast leer aus. Text von Andreas Wegelin, Generaldirektor

Beim Urheberrechtsgesetz braucht es dringend Regelungen für die Online-Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken. Die Wertschöpfung geht heute völlig an den Kulturschaffenden – und damit den Inhaltsproduzenten – vorbei. Vor allem eine mächtige Internetindustrie profitiert stark dank Erträgen aus Werbung und Nutzungsdaten. (Grafik: yaichatchai / Shutterstock.com)

Viele Kulturschaffende, Nutzerverbände und andere Anspruchsgruppen werden die vorliegende Fassung des Urheberrechtsgesetzes mit Erleichterung aufgenommen haben: Der Gesetzestext ist ein Riesenschritt gegenüber dem unausgegorenen Entwurf, den der Bundesrat Ende 2015 präsentiert hatte, und der bei fast allen Interessensgruppen für Kopfschütteln gesorgt hatte. Das Ergebnis war eine Rekordzahl von über 1200 Stellungnahmen bis März 2016 und die Reaktivierung der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht AGUR12 II. Hierzu haben wir bereits im März dieses Jahres auf dem SUISAblog informiert.

Parlament soll den Weg für ein modernes Urheberrechtsgesetz bahnen

Die Arbeitsgruppe bestehend aus Kulturschaffenden, Produzenten, Nutzern, Konsumenten, Internet Service Providern, dem Bundesamt für Justiz sowie weiteren Vertretern der Verwaltung hat offensichtlich gute Arbeit geleistet: In der jetzt vorliegenden Fassung wurden die Vorschläge der Arbeitsgruppe weitgehend übernommen. Nun liegt es am Parlament, den Weg für die modernisierte Fassung des Urheberrechtsgesetzes zu bahnen. Die SUISA sowie die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften unterstützen den Kompromiss.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Verbesserungen braucht. Im Gegenteil – das grösste Probleme der Digitalisierung für die Kulturschaffenden bleibt nach wie vor ungelöst: Noch nie wurden geschützte Werke in Videos, Texten, Bildern und Musikdateien so stark genutzt wie heute über das Internet. Profiteure dieser Nutzung sind einige wenige grosse Internetfirmen, während die Wertschöpfung fast vollständig an den Kulturschaffenden – und damit den Inhaltsproduzenten – vorbeigeht.

Internet sei Dank: Musikliebhaber können heute fast überall und zu jeder Zeit auf eine enorme Anzahl Filme, Musikstücke, Bücher und Newsartikel zugreifen. Es braucht hierfür kein physisches Werkexemplar und somit auch keine Kopie mehr. Es genügt die Verfügbarkeit in der Cloud oder ein Abruf mittels Streaming. Neben Online-Verbreitern wie Apple, Spotify, Netflix oder Amazon werden heute Musik und Filme vor allem auf Social-Media-Plattformen wie Youtube oder Facebook geteilt.

Viele Internetanbieter kümmern sich kaum um Urheberrechte

Die Online-Verbreiter kümmern sich in der Regel um die Urheberrechte und schliessen Lizenzverträge mit Produzenten und Verwertungsgesellschaften ab. Dadurch erhalten auch Musiker, Produzenten und andere Kulturschaffende eine Vergütung für ihre Arbeit. Anders ist die Situation bei Vermittlern wie z.B. den Social-Media-Plattformen und bei Aggregatoren wie Tunein. Die von ihnen bereitgestellten technischen Dienstleistungen erlauben es auch den Usern, urheberrechtlich geschützte Werke zu verbreiten. In solchen Modellen, bei denen geschützte Inhalte geteilt werden, kümmern sich die Anbieter jedoch kaum um die Urheberrechte. Im Gegenteil: Sie schieben die Verantwortung für deren Abgeltung regelmässig auf die User ab, welche die Inhalte hochladen.

Hinzu kommt, dass die Social-Media-Plattformen und Aggregatoren eine Konkurrenz zu Online-Verbreitern wie iTunes oder Spotify darstellen und hohe Gewinne erzielen, ohne die Urheber angemessen zu beteiligen. Eine europäische Studie zeigt auf, dass die Wertschöpfung für die Betreiber solcher Plattformen dank urheberrechtlich geschützter Werke wie Musik und Filme sehr hoch ist. Google z.B. macht 18% der Einnahmen dank geschützten Werken z.B. auf gesponserten Links. Würden die geschützten Werke wegfallen, sinkt die Klickrate und damit die Attraktivität der Suchseite. Noch höher ist die Wertschöpfung auf Plattformen wie Youtube, die zwei Drittel ihres Umsatzes mit urheberrechtlich geschützten Inhalten erwirtschaften – vor allem mit Werbung, aber auch mit dem Verkauf von Profildaten. Die Regelung der Urheberrechte schieben sie jedoch auf die Uploader ab, die dazu aber gar nicht in der Lage sind.

Diskussion um Transfer of Value muss auch in der Schweiz stattfinden

Die Urheber als die eigentlichen Schöpfer der Werke werden also bei solchen Plattformen nicht oder kaum vergütet. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. In der EU wird schon länger über den Wertetransfer – den «Transfer of Value» – im Internet diskutiert. Es ist höchste Zeit, dass diese Diskussion auch in der Schweiz stattfindet. Es braucht hierzulande dringend Massnahmen, die der Verschiebung der Wertschöpfung weg von den Urheberinnen und Urhebern Einhalt gebietet – und damit auch die schleichende Enteignung der Kulturschaffenden. Social-Media-Plattformen, Aggregatoren und Suchmaschinen müssen zur einer Abgeltung der über ihre technische Plattform genutzten Werke verpflichtet werden.

Die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften werden deshalb diese wichtigen Ergänzungen im Gesetzgebungsprozess einbringen. Die Kunstschaffenden müssen an der Wertschöpfung auf Online-Plattformen besser beteiligt werden.

Artikel zum Thema
Revision des Schweizer Urheberrechts: Die SUISA leitete eine ArbeitsgruppeRevision des Schweizer Urheberrechts: Die SUISA leitete eine Arbeitsgruppe In Anbetracht der divergierenden Reaktionen auf den Vorentwurf zur Urheberrechtsrevision zog Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Sommer 2016 erneut die AGUR12 hinzu, eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern betroffener Kreise. Sie hatte den Auftrag, einvernehmliche Lösungen zu suchen. Weiterlesen
Zweiter Anlauf für die Revision des Schweizer UrheberrechtsgesetzesZweiter Anlauf für die Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes Der Vorentwurf des Bundesrats für eine Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes hat sich in der Vernehmlassung als nicht mehrheitsfähig erwiesen. Die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat in der Folge erneut eine Arbeitsgruppe einberufen. Die AGUR12 II soll bis Ende 2016 entlang des bereits seit mehr als 2 Jahren feststehenden Kompromisses der AGUR12 konkrete Gesetzesvorschläge ausarbeiten. Weiterlesen
Das Urheberrecht: ein Hindernis für die Informationsgesellschaft?Das Urheberrecht: ein Hindernis für die Informationsgesellschaft? Vincent Salvadé, stellvertretender Generaldirektor der SUISA, hat im Schulthess-Verlag ein Buch veröffentlicht. Es trägt den Titel «Droit d’auteur et technologies de l’information et de la communication» (Das Urheberrecht und Informations- und Kommunikationstechnologien). Weiterlesen
Artikel einklappen
  1. sam sagt:

    danke für ihren einsatz

  2. Stevens sagt:

    They stole our revolution and now they steal our music.

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Letzte Woche hat der Bundesrat die Botschaft zum neuen Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die SUISA ist mit der vorliegenden Fassung des Gesetzes grundsätzlich zufrieden. Die in der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12 II) erarbeiteten Lösungen wurden übernommen. Damit auch die Urheber, Interpreten, Verleger und Produzenten von der Digitalisierung profitieren, braucht es aber dringend wichtige Ergänzungen. Zum Beispiel ist der Wertetransfer («Transfer of Value») für die Kulturschaffenden höchst unbefriedigend: Von der Online-Nutzung von Musik und Filmen profitieren nach wie vor nur die Plattformen der  Internetgiganten. Die Kulturschaffenden – und damit die Inhaltslieferanten – gehen dagegen fast leer aus. Text von Andreas Wegelin, Generaldirektor

Beim Urheberrechtsgesetz braucht es dringend Regelungen für die Online-Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken. Die Wertschöpfung geht heute völlig an den Kulturschaffenden – und damit den Inhaltsproduzenten – vorbei. Vor allem eine mächtige Internetindustrie…Weiterlesen

Blockchain – das Ende oder die Zukunft der Verwertungsgesellschaften?

Liebe Mitglieder, mittlerweile ist der Begriff «Blockchain» in der Musikindustrie in aller Munde. Doch es ist nicht einfach, jemanden zu finden, der einem mit einfachen Worten erklärt, worum es sich dabei handelt … Von Vincent Salvadé, Stellvertretender Generaldirektor

Blockchain – das Ende oder die Zukunft der Verwertungsgesellschaften?

Die britische Sängerin und Songschreiberin Imogen Heap gilt als Pionierin in der praktischen Anwendung der Blockchain-Technologie für die Musikdistribution: Seit Oktober 2015 kann ihre Single «Tiny Human» über die Plattform Ujomusic online erworben und lizenziert werden. Die Bezahlung der Beteiligten erfolgt nach vordefinierten Verteilungsregeln per Kryptowährung. (Bild: Screenshot ujomusic.com)

Die Blockchain ist eine Technologie, eine Datenbank, ein Register. Sie ermöglicht den sicheren Austausch von Informationen in einem Netzwerk, das auf der Mitwirkung qualifizierter Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Miner) beruht, die die Gültigkeit der Transaktion mit der Rechnerleistung ihrer Computer überprüfen. Alle Transaktionen sind in Blöcke gruppiert, die miteinander verbunden sind, und jeder Teilnehmer kann prüfen, ob der Validierungsakt korrekt ist. So funktioniert auch der Bitcoin.

Sie haben nicht ganz alles verstanden? Ich auch nicht. Doch offenbar kommt diese Technologie, die auf «Smart Contracts» (intelligenten Verträgen) basiert, ohne Vermittler aus: Der Komponist könnte also für das Konzertticket oder das Musikstreaming direkt entschädigt werden. Einige munkeln bereits vom Ende der Verwertungsgesellschaften.

«Die kollektive Wahrnehmung der Rechte ist mehr als reine Technik. Sie beruht auf einem wichtigen Wert: der gemeinsamen Verteidigung des kreativen Schaffens.»

Die alte Leier: Als die Online-Musik vor rund 20 Jahren aufkam, prophezeite man, das Internet werde die Urheber befreien, sie von den Vermittlern unabhängig machen. Doch die Verwertungsgesellschaften sind noch immer da, und sie bilden ein unerlässliches Gegengewicht zu den Internetriesen.

Denn die kollektive Wahrnehmung der Rechte ist mehr als reine Technik. Sie beruht auf einem wichtigen Wert: der gemeinsamen Verteidigung des kreativen Schaffens. Die Urheber werden immer eine Organisation brauchen, die sie unterstützt, die für sie Verträge (auch intelligente) aushandelt und die sich dafür einsetzt, dass die Transaktionsbedingungen (auch wenn in der Blockchain zertifiziert) fair sind.

Doch halt: Diese Feststellung berechtigt nicht zum Zurücklehnen. Es gehört zur Aufgabe der Verwertungsgesellschaften, sich für die Blockchain zu interessieren, sie zu verstehen und zu versuchen, sie möglichst zum Vorteil der Urheber und Verleger zu nutzen.

«Die Verwertungsgesellschaften verfügen über essenzielle Informationen, die sicherstellen, dass die Vergütungen den richtigen Personen überwiesen werden.»

Die SUISA setzt sich mit ihren Schwestergesellschaften in der Schweiz und im Ausland dafür ein. Zumal die Technologie helfen könnte, Konflikte mit den Rechteinhabern über ein Werk oder die ihnen zustehenden Vergütungen zu vermeiden.

Die Verwertungsgesellschaften verfügen über essenzielle Informationen, die sicherstellen, dass die Vergütungen den richtigen Personen überwiesen werden, und sie verfügen zudem über leistungsfähige Informatikinstrumente. Wie könnten sie also im Transaktions-Validierungsprozess übergangen werden?

Eines ist sicher: Sie dürfen diese Fragen nicht ausschliesslich den Technologiefirmen überlassen. Denn dann würde die Blockchain zur blockierenden Chain – zum Nachteil des kreativen Schaffens!

Artikel zum Thema
Fremder Inhalt auf der eigenen Website muss nach Schweizer Recht entschädigt werdenFremder Inhalt auf der eigenen Website muss nach Schweizer Recht entschädigt werden Wer eine Website betreibt, kann nicht ohne Bewilligung über die Urheberrechte am Inhalt Dritter verfügen. Wenn fremde Inhalte auf der eigenen Website genutzt werden, ist dazu nach geltendem Schweizer Recht unabhängig von der Art der technischen Integration eine Erlaubnis vom Urheber nötig. Die SUISA erteilt Lizenzen für die Online-Nutzungen von Musik, dazu gehört auch in Videos enthaltene Musik, und verhandelt diese von Fall zu Fall. Weiterlesen
Die über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführtDie über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführt Am Freitag, 23. Juni 2017, findet in Zürich die Generalversammlung unserer Genossenschaft statt. An der Generalversammlung haben die Mitglieder die Möglichkeit, über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Neben der erfreulichen Jahresrechnung 2016 der SUISA wird auch über das zusammen mit SESAC gegründete Joint Venture Mint Digital Services, die Entwicklungen bei der Revision des Urheberrechts und die Debatte um den Service public berichtet. Weiterlesen
Mint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten FragenMint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten Fragen Die SUISA hat zusammen mit der US-amerikanischen Gesellschaft SESAC das Joint Venture Mint Digital Services gegründet. Das Unternehmen übernimmt die Abrechnung und Administration des Online-Lizenzierungsgeschäfts von SESAC und SUISA und bietet seine Dienstleistungen auch Verlagen und Verwertungsgesellschaften an. Mit Warner/Chappel Music bezieht bereits ein Major-Verlag Dienstleistungen von Mint Digital Services. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Liebe Mitglieder, mittlerweile ist der Begriff «Blockchain» in der Musikindustrie in aller Munde. Doch es ist nicht einfach, jemanden zu finden, der einem mit einfachen Worten erklärt, worum es sich dabei handelt … Von Vincent Salvadé, Stellvertretender Generaldirektor

Blockchain – das Ende oder die Zukunft der Verwertungsgesellschaften?

Die britische Sängerin und Songschreiberin Imogen Heap gilt als Pionierin in der praktischen Anwendung der Blockchain-Technologie für die Musikdistribution: Seit Oktober 2015 kann ihre Single «Tiny Human» über die Plattform Ujomusic online erworben und lizenziert werden. Die Bezahlung der Beteiligten erfolgt nach vordefinierten Verteilungsregeln per Kryptowährung. (Bild: Screenshot ujomusic.com)

Die Blockchain ist eine Technologie, eine Datenbank, ein Register. Sie ermöglicht den sicheren Austausch von Informationen in einem Netzwerk, das auf der Mitwirkung qualifizierter Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Miner) beruht, die die Gültigkeit der Transaktion mit der Rechnerleistung ihrer Computer überprüfen. Alle Transaktionen sind in Blöcke gruppiert,…Weiterlesen

SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Auf Initiative des Tessiner Vorstandmitglieds Zeno Gabaglio tagte der Vorstand der SUISA diesen Herbst in Lugano. Die Traktandenlisten für die Sitzungen vom 3. und 4. Oktober 2017 waren umfangreich. Eine Auswahl der besprochenen Themen findet sich im Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller.

SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Der amtierende Vorstand der SUISA in einer Aufnahme vom Frühling 2017. (Foto: Marc Latzel)

Ein wichtiger Traktandenpunkt war die Genehmigung der Unternehmensstrategie. Mit dieser Strategie blickt die Unternehmensleitung der Zukunft entgegen und definiert, welche Ziele sie in einer bestimmten Periode erreichen will. Die SUISA-Strategie umfasst jeweils vier Jahre, aktuell 2016 – 2020. Aufgrund der Geschäftsereignisse und –pläne wird sie einmal jährlich überarbeitet. Sie ist in vier Schwerpunkte gegliedert:

  • Kosten & Wachstum (Kundenbeziehungen pflegen, Mitgliedererlöse maximieren, Mitarbeitende fördern und fordern)
  • Vertrauen (Mitglieder sind «Shareholder»)
  • Urheberrecht weiterentwickeln
  • Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten (Online und Offline)

Für jeden Schwerpunktbereich werden Fakten festgehalten und anschliessend die Massnahmen aufgeführt, mit denen die strategischen Ziele erreicht werden sollen. Am Beispiel «Mitglieder sind unsere Shareholder» bedeutet das: Dienstleistungen überdenken und diversifizieren, Dokumentation und Werkanmeldung standardisieren, Transparenz und Kommunikation pflegen, Wahrnehmung der Rechte der Mitglieder im In- und Ausland garantieren, Qualität durch Automatisierung und Prozessoptimierung sichern.

Vermehrte Konkurrenz im Lizenzgeschäft erfordert Massnahmen

Beim Schwerpunkt «Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten» wurde neu das Offline-Geschäft hinzugefügt. Im Laufe der letzten Jahre ist auf dem Markt für Musiklizenzen Konkurrenz entstanden und es sind neue Anbieter aufgetaucht. Diese Anbieter sind keine Genossenschaften und gehören nicht Urhebern, wie das bei den meisten Verwertungsgesellschaften in Europa der Fall ist. Es sind gewinnorientierte Privatunternehmen.

Neue Entwicklungen gibt es beim «Direct Licensing» bei Grosskonzerten sowie beim Inkasso für Musik zur Berieselung. Es gilt, sich mit den neuen Lizenzierungsangeboten auseinanderzusetzen, die eigenen Angebote (Tarife) konkurrenzfähig zu gestalten, Zusammenarbeiten zu suchen und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu fördern.

Auf der Basis der genehmigten Strategie erarbeitet die Geschäftsleitung nun die Roadmap. Sie dient dazu, die Massnahmen in einzelne, konkrete Schritte aufzuteilen, versehen mit Termin und Verantwortung.

Verteilung: 8126 Mitglieder haben 11 093 520 Franken erhalten

Die SUISA rechnet die meisten Tarife mittlerweile vierteljährlich ab. Im September wurden Einnahmen für Aufführungen (Tarife D, K; 1. Quartal 2017), Sendungen SRG (Tarif A; 1. Quartal 2017), Werbefenster (2015) und Vervielfältigungen (Tarife PA, PI, PN, VI, VN; 1. Quartal 2017) verteilt.

Die Vergütungen wurden an SUISA-Mitglieder (Fr. 5 729 852.–) und Schwestergesellschaften (Fr. 5 363 669.–) ausgezahlt. Zurückgestellt wurden 1 229 425 Franken wegen fehlender Angaben, mangelnder Dokumentation, etc. Die zurückgestellten Gelder werden in Nachverrechnungen vergütet, sobald die notwendigen Daten für die korrekte Abrechnung komplettiert worden sind.

ProLitteris, SSA, SUISA, Suissimage und Swissperform arbeiten zusammen

1993 schlossen die fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften den ersten schriftlichen Zusammenarbeitsvertrag ab. Grund war damals die Ausdehnung des Urheberrechtsgesetzes auf die verwandten Schutzrechte. Vorher hatten sie sich informell ausgetauscht und gemeinsame Tarifverhandlungen koordiniert.

Im Koordinationsausschuss (KOAU) der Gesellschaften ist der Vertrag kürzlich überarbeitet worden. Er soll die heutige Situation abbilden und die Zusammenarbeit auch in schwierigen Punkten vereinfachen. Neu geregelt wurden das Prozedere der Beschlussfassung sowie die Inkasso-Grundsätze im Auftrag der anderen Gesellschaften. Der Vorstand der SUISA hat dem revidierten Zusammenarbeitsvertrag zugestimmt.

Artikel zum Thema
Die SUISA, eine attraktive ArbeitgeberinDie SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin Am Tag vor der Generalversammlung 2017 haben sowohl die Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie Organisation und Kommunikation als auch der Gesamtvorstand der SUISA Sitzungen abgehalten. Gesprächsthemen waren neben anderen die Berichte der Revisionsstelle, ein neues Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA und eine Resolution für einen starken Service public. Weiterlesen
Die über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführtDie über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführt Am Freitag, 23. Juni 2017, findet in Zürich die Generalversammlung unserer Genossenschaft statt. An der Generalversammlung haben die Mitglieder die Möglichkeit, über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Neben der erfreulichen Jahresrechnung 2016 der SUISA wird auch über das zusammen mit SESAC gegründete Joint Venture Mint Digital Services, die Entwicklungen bei der Revision des Urheberrechts und die Debatte um den Service public berichtet. Weiterlesen
«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz»«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz» Mit Niederlassungen in Zürich, Lausanne und Lugano ist die SUISA in drei Sprachregionen der Schweiz vertreten. In Lugano kümmern sich vier Mitarbeitende um die italienischsprachigen Mitglieder und Kunden im Tessin. Der neue Leiter der Tessiner Niederlassung, Stefano Keller, ist mittlerweile seit 100 Tagen im Amt. Im Interview schildert er unter anderem, weshalb in der Geschäftsstelle Lugano Allround-Talent gefragt ist, wie die SUISA zur Förderung des Kulturschaffens im Tessin beiträgt und welche Ziele er als Leiter der Tessiner Zweigstelle verfolgt. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Auf Initiative des Tessiner Vorstandmitglieds Zeno Gabaglio tagte der Vorstand der SUISA diesen Herbst in Lugano. Die Traktandenlisten für die Sitzungen vom 3. und 4. Oktober 2017 waren umfangreich. Eine Auswahl der besprochenen Themen findet sich im Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller.

SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Der amtierende Vorstand der SUISA in einer Aufnahme vom Frühling 2017. (Foto: Marc Latzel)

Ein wichtiger Traktandenpunkt war die Genehmigung der Unternehmensstrategie. Mit dieser Strategie blickt die Unternehmensleitung der Zukunft entgegen und definiert, welche Ziele sie in einer bestimmten Periode erreichen will. Die SUISA-Strategie umfasst jeweils vier Jahre, aktuell 2016 – 2020. Aufgrund der Geschäftsereignisse und –pläne wird sie einmal jährlich überarbeitet. Sie ist in vier Schwerpunkte gegliedert:

  • Kosten & Wachstum (Kundenbeziehungen pflegen, Mitgliedererlöse maximieren, Mitarbeitende fördern und fordern)
  • Vertrauen (Mitglieder sind «Shareholder»)
  • Urheberrecht weiterentwickeln
  • Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten (Online und Offline)

Für…Weiterlesen

Stets den Überblick dank «Mein Konto»

Über 14 000 Mitglieder nutzen bereits das Mitgliederportal «Mein Konto». Mehr als die Hälfte aller Neuregistrierungen von Originalwerken wurden 2016 online angemeldet. Weshalb nutzen immer mehr Mitglieder regelmässig «Mein Konto»? Text von Claudia Kempf

Stets den Überblick dank «Mein Konto»

Über das Online-Portal «Mein Konto» haben Mitglieder persönlichen Zugang zu SUISA-Angelegenheiten per Tastendruck. (Foto: Manu Leuenberger)

Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über die wesentlichen SUISA-Angelegenheiten wie Abrechnungen und Werkregistrierungen.

Abrechnungen als navigierbare PDFs immer in Griffweite

Alle Abrechnungen der letzten fünf Jahre können jederzeit online eingesehen werden. Die Abrechnungen im PDF-Format sind benutzerfreundlich, da innerhalb seitenlanger Abrechnungen per Mausklick navigiert werden kann: Ein Klick auf einen Werktitel im Inhaltsverzeichnis führt direkt zur detaillierten Auflistung der Werknutzungen, ein Klick auf die SUISA-Nummer zur Ton- sowie Tonbildträgerliste.

Das Abrechnungstotal eines Jahres wird kumuliert dargestellt. Auf einen Blick ist ersichtlich, welcher Betrag in einem Jahr von der SUISA abgerechnet wurde. In Zukunft können Mitglieder, die Zugang zu «Mein Konto» haben, auf den Papierversand der Abrechnungen verzichten. Wenn eine neue Abrechnung zur Verfügung steht, wird künftig eine Benachrichtigung verschickt.

Jederzeit Einsicht in persönliche Daten

Im Profil sind persönliche Daten wie die Postanschriften und Zahlungsadressen einsehbar. Dieser Bereich wird aktuell ausgebaut, damit Änderungen von den Mitgliedern direkt im Profil vorgenommen werden können. Registrierte Pseudonyme und dazugehörige IPI-Nummern sind ebenfalls in diesem Bereich aufgelistet. Für Verlagsmitglieder mit Untereditionen oder mehreren Hauptverlagen sind alle Informationen über ein Login abrufbar.

Mein Konto Werkdatenbank

Mit persönlichem Benutzerkonto können Mitglieder der SUISA über das Portal «Mein Konto» online gezielt nach provisorischen Werken suchen. (Bild: Screenshot www.suisa.ch)

Optimierte Suchfunktion für provisorische Werke

In der Werkdatenbank kann gezielt nach provisorischen Werken gesucht werden. Ein provisorisches Werk kann es geben, wenn es der SUISA auf einer Nutzungsmeldung angegeben wird, das Werk aber entweder gar nicht oder unter einem anderen Titel bei der SUISA angemeldet worden ist. Die Einnahmen für diese provisorischen Werke werden zurückgestellt und erst ausbezahlt, wenn die Werke angemeldet oder mit bestehenden Werken verknüpft worden sind. Mehr Informationen zu provisorischen Werken können im Artikel «Wieso gibt es undokumentierte Werke in meiner Werkdatenbank?» aus SUISAinfo Ausgabe 3.12 nachgelesen werden.

Effiziente Anmeldung von Werken und Subverlagsverträgen

Werke können online einfach angemeldet werden. Seit diesem Jahr kann innerhalb des Anmeldeprozesses die IPI-Nummer von SUISA-Mitgliedern gesucht und in die Anmeldung integriert werden. Für Verleger besteht seit diesem Frühjahr zudem die Möglichkeit, Subverlagsverträge über das Portal anzumelden. Dank der Anbindung an die SUISA-Systeme werden Online-Anmeldungen schneller und effizienter verarbeitet.

Mobil- und zukunftstauglich

Selbstverständlich ist die SUISA-Plattform kompatibel mit mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones. Das Mitgliederportal ist somit jederzeit und überall verfügbar.

Das Dienstleistungsangebot wird kontinuierlich ausgebaut und mit weiteren Funktionalitäten und Services bereichert. Über die Neuerungen wird regelmässig auf dem SUISAblog.ch, auf suisa.ch oder im SUISAinfo informiert.

Der Zugang zu «Mein Konto» steht jedem Mitglied der SUISA offen. Bestellen Sie jetzt ein Login für das persönliche Online-Benutzerkonto unter:

www.suisa.ch/mein-konto

Artikel zum Thema
SUISA-Mitgliederservices: ein Blick zurück, ein Blick nach vorneSUISA-Mitgliederservices: ein Blick zurück, ein Blick nach vorne Schneller zum Geld durch Quartalsabrechnungen, einfachere Datenerfassung per Online-Werkanmeldung, digitaler Zugang auf Abrechnungen mit «Mein Konto», mehr Effizienz durch Online-Formulare … Kommen als Nächstes die Abrechnungen in «real time»? Wird in Zukunft auf den Papierversand verzichtet? Weiterlesen
International musizieren, zu Hause mit der SUISA kommunizierenInternational musizieren, zu Hause mit der SUISA kommunizieren Wie komme ich zu meinen Urheberrechtsvergütungen für meine Konzerte im Ausland? Was muss ich bei der Werkanmeldung beachten, wenn der Co-Autor meines Songs Mitglied bei einer ausländischen Verwertungsgesellschaft ist? Wichtige und häufige Fragen rund um die internationale musikalische Tätigkeit werden hier beantwortet. Weiterlesen
Die Abrechnungstermine 2017 der SUISA im ÜberblickDie Abrechnungstermine 2017 der SUISA im Überblick Die SUISA-Mitglieder, deren Werke aufgeführt, gesendet, vervielfältigt oder online häufig genutzt werden, können sich mindestens vier Mal pro Jahr über die Vergütungen für ihre Arbeit des Textens und Komponierens oder für ihre verlegerische Tätigkeit freuen. Die erfolgreich eingeführten Quartalsabrechnungen werden 2017 beibehalten. Die wenigen Anpassungen dienen dem Ziel, die Einnahmen rasch und kosteneffizient zu verteilen. Weiterlesen
Artikel einklappen

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Über 14 000 Mitglieder nutzen bereits das Mitgliederportal «Mein Konto». Mehr als die Hälfte aller Neuregistrierungen von Originalwerken wurden 2016 online angemeldet. Weshalb nutzen immer mehr Mitglieder regelmässig «Mein Konto»? Text von Claudia Kempf

Stets den Überblick dank «Mein Konto»

Über das Online-Portal «Mein Konto» haben Mitglieder persönlichen Zugang zu SUISA-Angelegenheiten per Tastendruck. (Foto: Manu Leuenberger)

Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über die wesentlichen SUISA-Angelegenheiten wie Abrechnungen und Werkregistrierungen.

Abrechnungen als navigierbare PDFs immer in Griffweite

Alle Abrechnungen der letzten fünf Jahre können jederzeit online eingesehen werden. Die Abrechnungen im PDF-Format sind benutzerfreundlich, da innerhalb seitenlanger Abrechnungen per Mausklick navigiert werden kann: Ein Klick auf einen Werktitel im Inhaltsverzeichnis führt direkt zur detaillierten Auflistung der Werknutzungen, ein Klick auf die SUISA-Nummer zur Ton- sowie Tonbildträgerliste.

Das Abrechnungstotal eines Jahres wird kumuliert dargestellt. Auf einen Blick ist…Weiterlesen