Tagarchiv: SUISA

Kommen Sie zahlreich an unsere Generalversammlung in Biel

Liebe Mitglieder, am Freitag 21. Juni, ist es wieder so weit. Sie werden an unserer Generalversammlung die Gelegenheit haben, mit den Führungsverantwortlichen Ihrer Genossenschaft SUISA in Kontakt zu treten und über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft mitzubestimmen. An diesem Tag sollten Sie möglichst zahlreich nach Biel kommen. Von Andreas Wegelin, CEO

Kommen Sie zahlreich an unsere Generalversammlung in Biel

Bestimmen Sie mit über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft und erfahren Sie Neuigkeiten von Ihrer Genossenschaft aus erster Hand bei Ihrer Teilnahme an der SUISA-Generalversammlung. (Foto: Sibylle Roth)

An der bevorstehenden Generalversammlung gilt es, zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen und – zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA – eine Konzernrechnung zu genehmigen. Die SUISA hat sich für das digitale Zeitalter, in welchem das Hören von Musikaufnahmen über das Internet zusehends wichtiger wird, neue Strukturen gegeben: Einerseits beteiligt sich das Mutterhaus an einem Joint Venture mit der amerikanischen SESAC, andrerseits werden die Online-Lizenzen neu europa- oder sogar weltweit von einer Tochtergesellschaft namens SUISA Digital Licensing mit Sitz in Liechtenstein vergeben.

Lassen Sie sich weiter aus erster Hand informieren über die neuesten Entwicklungen bei der Urheberrechtsgesetzgebung. Sowohl auf europäischer Ebene wie auch in der Schweiz ist hier einiges in Bewegung. Die europäische Gesetzesvorlage hat vor allem junge Internetnutzer zu Protesten im Netz und auf die Strasse getrieben. Angefeuert von den Social Media Plattformen wird behauptet, wegen dem neuen Urheberrecht sei die Meinungsäusserungsfreiheit ernsthaft in Gefahr.

Wie es wirklich um den Schutz der Urheber und ihrer Werke beim Austausch auf dem weltweiten Internet-Marktplatz steht, lesen Sie hier auf dem SUISAblog und erfahren sie aus erster Hand, unter anderem von Ständerätin Géraldine Savary an unserer GV.

Auch bei unserer FONDATION SUISA, der Förderstiftung für Schweizer Musik, geht man neue Wege: Anstatt Preise an bereits bekannte Musikerinnen auszurichten, sollen durch Anstossfinanzierungen neue Musikprojekte vermehrt ins Blickfeld kommen. Ich wünsche Ihnen eine bereichernde Lektüre auf unserem SUISAblog] und würde mich sehr freuen, Sie am Freitag, 21. Juni 2019, an unserer Generalversammlung in Biel persönlich begrüssen zu können.

Hier geht’s zur Anmeldung und zu den Unterlagen für die Generalversammlung.

Artikel zum Thema
Bericht aus dem Vorstand: Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018 Der SUISA-Vorstand und seine Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie für Organisation und Kommunikation trafen sich zu den ordentlichen Frühjahrssitzungen am 9. und 10. April 2019 am SUISA-Hauptsitz in Zürich. Das wichtigste Thema an der Frühjahrsitzung sind traditionellerweise die Beschlüsse über die Jahresrechnung des vergangenen Jahres zuhanden der Generalversammlung. Die SUISA erstellt ab diesem Jahr zwei Rechnungen nach dem Standard Swiss GAAP FER. Weiterlesen
SUISA-Generalversammlung: Die Meinung der Mitglieder zähltSUISA-Generalversammlung: Die Meinung der Mitglieder zählt Die Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 21. Juni 2019, im Kongresszentrum Biel (Konzertsaal) statt. Zum ersten Mal werden der Generalversammlung zwei Rechnungen präsentiert; ein Novum in der SUISA-Geschichte. Weiter stehen Wahlgeschäfte an: Es geht um die Gesamterneuerung des Vorstands sowie der Verteilungs- und Werkkommission sowie die Ersatzwahl in die Beschwerdekommission. Weiterlesen
Wenn die SUISA Politik machtWenn die SUISA Politik macht Die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften haben sich politisch noch nie so stark engagiert wie im Jahr 2018. Doch ist ein politisches Engagement der SUISA gerechtfertigt? Das politische Engagement der SUISA hat natürlich mit der Urheberrechtsrevision zu tun. Doch die Verwertungsgesellschaften haben auch zu vielen anderen Themen Stellung genommen: zur «No Billag»-Initiative, zum Geldspielgesetz, zur Revision des Fernmeldegesetzes, zu verschiedenen parlamentarischen Motionen, Initiativen usw. Weiterlesen
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  1. Gerhard Hählen sagt:

    Wie kommt man zu einem Anmeldeformular für die GV und mit Programm der GV? Seit ich die digitale Version der Kommunikation angemeldet habe, kriege ich kein Anmeldeformular für die GV mehr?!?

  2. E.Rick Sommer sagt:

    Liebe SUISA am 21. Juni ist die GV in Biel könnten Sie vielleicht die Uhrzeit angeben wann beginnt die GV
    mit Freundlichen Gruss Rick

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Liebe Mitglieder, am Freitag 21. Juni, ist es wieder so weit. Sie werden an unserer Generalversammlung die Gelegenheit haben, mit den Führungsverantwortlichen Ihrer Genossenschaft SUISA in Kontakt zu treten und über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft mitzubestimmen. An diesem Tag sollten Sie möglichst zahlreich nach Biel kommen. Von Andreas Wegelin, CEO

Kommen Sie zahlreich an unsere Generalversammlung in Biel

Bestimmen Sie mit über die Geschicke Ihrer Verwertungsgesellschaft und erfahren Sie Neuigkeiten von Ihrer Genossenschaft aus erster Hand bei Ihrer Teilnahme an der SUISA-Generalversammlung. (Foto: Sibylle Roth)

An der bevorstehenden Generalversammlung gilt es, zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen und – zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA – eine Konzernrechnung zu genehmigen. Die SUISA hat sich für das digitale Zeitalter, in welchem das Hören von Musikaufnahmen über das Internet zusehends wichtiger wird, neue Strukturen gegeben: Einerseits beteiligt sich das Mutterhaus an einem Joint…Weiterlesen

Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018

Der SUISA-Vorstand und seine Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie für Organisation und Kommunikation trafen sich zu den ordentlichen Frühjahrssitzungen am 9. und 10. April 2019 am SUISA-Hauptsitz in Zürich. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Bericht aus dem Vorstand: Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018

Neben der Genossenschaft SUISA gibt es nun auch eine SUISA-Gruppe, zu der die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing und die 50%-Beteilung am Joint Venture Mint Digital Services AG gehören. (Foto: Natalie Schlumpf)

Das wichtigste Thema an der Frühjahrsitzung sind traditionellerweise die Beschlüsse über die Jahresrechnung des vergangenen Jahres zuhanden der Generalversammlung. Die SUISA erstellt ab diesem Jahr zwei Rechnungen nach dem Standard Swiss GAAP FER. Eine Rechnung des Mutterhauses, der Genossenschaft SUISA, und eine sogenannte Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe. Zur Gruppe gehört die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing mit Sitz in Vaduz (FL) und die 50%-Beteiligung an der Firma Mint Digital Services AG, Zürich, ein Joint Venture der SUISA mit der amerikanischen Gesellschaft für Musikrechte SESAC.

Die Jahresrechnung der Gruppe wie auch des Mutterhauses schliessen gesamthaft erfreulich. Die Gesamteinnahmen haben einen neuen Höchststand von 160,8 Mio. Franken erreicht. Dazu beigetragen haben mit erstmals über Fr. 10 Mio. die Einnahmen aus Lizenzierung des Online-Musikgeschäfts.

Leider sind die Nebeneinnahmen vergangenes Jahr wesentlich geringer ausgefallen. Der Grund liegt im schlechten Anlagejahr. So gab es 2018 nur 0,6 Mio. Franken Wertschriftenertrag. 2017 waren es 3 Mio. Franken. Dieses Geld fehlt nun bei der Deckung des Aufwands 2018. Trotzdem sollen die Kostenabzüge auf den Abrechnungen an die Mitglieder nicht ansteigen. Der Vorstand beschloss deshalb, mehr Geld aus den freiwerdenden Verpflichtungen zur Finanzierung der Kosten zu verwenden, und hat deshalb die Zusatzverteilung von 7% auf 5% reduziert.

Vorbereitungen auf die Generalversammlung

Weitere Themen waren die Vorbereitung der übrigen Geschäfte für die Generalversammlung: die Auseinandersetzung mit den Risiken der Gesellschaft, den daraus entstehenden Lagebericht und Verabschiedung des gesamten Geschäftsberichts zuhanden der GV. Schliesslich waren die Wahlvorschläge für zwei aus dem Vorstand zurücktretende Mitglieder zu beschliessen und aufgrund der neuen Statuten notwendig gewordene Dokumente zu Anlagepolitik und zur Entschädigung der Vorstandsmitglieder zu verabschieden.

Der Vorstand hat davon Kenntnis genommen, dass sich die Geschäftsleitung mit den zuständigen Abteilungen darum bemüht und sich einsetzt, das Inkasso von Vergütungen aus dem Ausland zu tätigen. Es gilt dabei zu beachten, dass Gesetze, Tarife und Verteilungsregeln bei unseren Schwestergesellschaften unterschiedlich sind und die SUISA nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann. Der Vorstand lehnte aus diesem Grund die Vergleichsforderung eines Mitglieds ab, welches der Ansicht war, zu geringe Vergütungen für Nutzungen aus dem Ausland erhalten zu haben.

Zuletzt musste der Vorstand Abschied nehmen von der Direktionsassistentin Dora Zeller, welche die SUISA in Richtung Pensionierung verlässt. Der Präsident Xavier Dayer bedankte sich im Namen des gesamten Vorstands für die mit Bravour wahrgenommene Drehscheibenfunktion, welche Dora Zeller die letzten 10 Jahre innehatte, und wünschte ihr alles Gute für den beginnenden dritten Lebensabschnitt.

«Jahresergebnis der SUISA Gruppe: Starkes Wachstum im Online-Bereich» (PDF), Medienmitteilung, 4. Juni 2019

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Der SUISA-Vorstand und seine Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie für Organisation und Kommunikation trafen sich zu den ordentlichen Frühjahrssitzungen am 9. und 10. April 2019 am SUISA-Hauptsitz in Zürich. Bericht aus dem Vorstand von Andreas Wegelin

Bericht aus dem Vorstand: Gesamthaft erfreuliches Geschäftsjahr 2018

Neben der Genossenschaft SUISA gibt es nun auch eine SUISA-Gruppe, zu der die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing und die 50%-Beteilung am Joint Venture Mint Digital Services AG gehören. (Foto: Natalie Schlumpf)

Das wichtigste Thema an der Frühjahrsitzung sind traditionellerweise die Beschlüsse über die Jahresrechnung des vergangenen Jahres zuhanden der Generalversammlung. Die SUISA erstellt ab diesem Jahr zwei Rechnungen nach dem Standard Swiss GAAP FER. Eine Rechnung des Mutterhauses, der Genossenschaft SUISA, und eine sogenannte Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe. Zur Gruppe gehört die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing mit Sitz in Vaduz (FL) und die 50%-Beteiligung an der…Weiterlesen

SUISA-Generalversammlung: Die Meinung der Mitglieder zählt

Die Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 21. Juni 2019, im Kongresszentrum Biel (Konzertsaal) statt. Zum ersten Mal werden der Generalversammlung zwei Rechnungen präsentiert; ein Novum in der SUISA-Geschichte. Weiter stehen Wahlgeschäfte an: Es geht um die Gesamterneuerung des Vorstands sowie der Verteilungs- und Werkkommission sowie die Ersatzwahl in die Beschwerdekommission. Text von Dora Zeller

SUISA-Generalversammlung 2019: Die Meinung der Mitglieder zählt

Nachdem sich die stimmberechtigten Mitglieder und Gäste letztes Jahr im Bierhübeli Bern getroffen hatten (im Bild), findet die nächste Generalversammlung der SUISA am Freitag, 21. Juni 2019, im Konzertsaal des Kongresszentrums Biel statt. (Foto: Manu Leuenberger)

An der SUISA-Generalversammlung 2019 wird den stimmberechtigten Mitgliedern unter dem Traktandum Geschäftsbericht neben der gewohnten Jahresrechnung der Genossenschaft für das Jahr 2018 erstmals auch der Abschluss einer Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe zur Genehmigung vorgelegt. Die Konzernrechnung enthält die Jahresabschlüsse der Gesellschaften, die direkt oder indirekt von der SUISA kontrolliert werden. Dazu gehört die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing AG mit Sitz in Vaduz (FL) sowie das Joint Venture Mint Digital Services AG, an dem die SUISA eine Beteiligung von 50% hält. Beide Abschlüsse wurden von der Revisionsstelle BDO geprüft und zur Genehmigung empfohlen.

Wahl des Vorstands

Von den 15 aktuellen Mitgliedern des Vorstands der SUISA stellen sich 13 zur Wiederwahl für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Zwei Bisherige werden den Vorstand aufgrund der Amtszeitbeschränkung verlassen: Marco Zanotta (Vizepräsident) und Bertrand Liechti (Präsident der Vorstandskommission Finanzen und Kontrolle) haben während zwanzig Jahren die Geschicke der SUISA mitgestaltet. Vor ihrer offiziellen Verabschiedung werden sie auf ihre Amtszeit zurückblicken und ihre Erinnerungen und Highlights mit den Anwesenden teilen.

Mit den vorgeschlagenen zwei neuen Mitgliedern soll der Vorstand verjüngt werden. Der Genfer Grégoire Liechti, Jahrgang 1981, soll Bertrand Liechti ersetzen; die Unternehmerin Sylvie Reinhard, Jahrgang 1980, Marco Zanotta. Während Grégoire Liechti langjährige nationale wie internationale Erfahrungen im Verlegergeschäft mitbringt, ergänzt Sylvie Reinhard das Vorstandswissen im Bereich digitale Innovation und Kultur.

Weitere Wahlgeschäfte

Die Verteilungs- und Werkkommission setzt sich aus höchstens 22 Mitgliedern zusammen; 21 stellen sich zur Wiederwahl. Grégoire Liechti, Mitglied seit 2015, ist zurückgetreten und kandidiert für den Vorstand. Für den frei werdenden Sitz wird der Nominierungsausschuss rechtzeitig in den üblichen Publikationskanälen auf die Ersatzwahl anlässlich der GV 2020 hinweisen und die relevanten Musikurheber und –verleger-Verbände um eine Vorauswahl bitten.

An der GV 2018 blieb der für die zweite fachkundige Person reservierte Sitz in der neu geschaffenen Beschwerdekommission vakant. Der Vorstand beantragt jetzt der Generalversammlung, Marco Zanotta als externes Mitglied in die Beschwerdekommission zu wählen. Er ist weder Auftraggeber noch Mitglied der SUISA.

Vergütungen und Anlagepolitik

Die an der letzten Generalversammlung revidierten Statuten, in Kraft seit dem 1. Januar 2019, weisen der Generalversammlung neue Kompetenzen zu. Sie ist zuständig für die Vergütungen und die sonstigen Leistungen an den Präsidenten oder die Präsidentin und an die Mitglieder des Vorstands und für die allgemeine Anlagepolitik. Der Vorstand legt dazu das seit 2009 geltende Entschädigungsreglement vor und hat die allgemeinen Grundsätze zur Anlagepolitik ausgearbeitet und beantragt dessen Genehmigung.

Zu guter Letzt bietet die SUISA-GV einmal mehr Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Mitgliedern und mit Gästen aus Politik, Kultur, Verbänden etc. sowie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SUISA ins Gespräch zu kommen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten zur Mitbestimmung und zum Austausch und kommen Sie möglichst zahlreich am Freitag, 21. Juni 2019, nach Biel.

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Die Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 21. Juni 2019, im Kongresszentrum Biel (Konzertsaal) statt. Zum ersten Mal werden der Generalversammlung zwei Rechnungen präsentiert; ein Novum in der SUISA-Geschichte. Weiter stehen Wahlgeschäfte an: Es geht um die Gesamterneuerung des Vorstands sowie der Verteilungs- und Werkkommission sowie die Ersatzwahl in die Beschwerdekommission. Text von Dora Zeller

SUISA-Generalversammlung 2019: Die Meinung der Mitglieder zählt

Nachdem sich die stimmberechtigten Mitglieder und Gäste letztes Jahr im Bierhübeli Bern getroffen hatten (im Bild), findet die nächste Generalversammlung der SUISA am Freitag, 21. Juni 2019, im Konzertsaal des Kongresszentrums Biel statt. (Foto: Manu Leuenberger)

An der SUISA-Generalversammlung 2019 wird den stimmberechtigten Mitgliedern unter dem Traktandum Geschäftsbericht neben der gewohnten Jahresrechnung der Genossenschaft für das Jahr 2018 erstmals auch der Abschluss einer Konzernrechnung für die SUISA-Gruppe zur Genehmigung vorgelegt. Die Konzernrechnung enthält die Jahresabschlüsse der Gesellschaften, die…Weiterlesen

SUISA macht Musik möglich

Ein neues Leitbild, ein neues Organigramm! Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Im Zentrum steht das Statement «SUISA macht Musik möglich». Auf dem gleichen Grundsatz basiert auch das neue Organigramm der SUISA. Von Irène Philipp Ziebold, COO

SUISA macht Musik möglich

Als Vermittlerin zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Musiknutzern macht SUISA Musik möglich. (Illustration: Zusammenspiel)

Fairen Umgang mit dem Schaffen der Künstler, Engagement beim Vermitteln zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Nutzern sowie Leidenschaft der SUISA-Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit. Im Zentrum des neuen Leitbilds der SUISA steht das Motto «SUISA macht Musik möglich». Auf diesen Grundsatz baut auch das neue Organigramm der SUISA auf, das seit Januar 2019 zum Tragen kommt.

Neues Organigramm

Die neue Organisation ist stärker an den Prozessen orientiert als zuvor. Damit soll gewährleistet werden, dass die Musikschaffenden für die Nutzung ihrer Musik bestmöglich vergütet werden. Mit dem geänderten Organigramm wird die Effizienz der internen Arbeitsabläufe in der SUISA weiter optimiert. Der Hauptprozess – Lizenzieren und Verteilen – steht nun in einem Departement vereint unter einem gemeinsamen Dach.

Die SUISA-Organisationsstruktur gliedert sich wie bisher in drei Departemente: Die Verantwortung über den Kernprozess liegt im neuen Departement «Operations». Dazu kommen das Departement «Regulations» für die rechtlichen Grundlagen und die internationale Werkdokumentation sowie das Departement «Services» für alle Querschnittsdienste, insbesondere Informatik, Finanzen, Human Resources und Kommunikation.

Die Kompetenzen sind somit auch auf Geschäftsleitungsebene verstärkt gebündelt. So liegt die Verantwortung in Bezug auf die Lizenzierung der verschiedenen Musiknutzungen und in der Folge die Verteilung der entsprechenden Urheberrechtsentschädigungen bei einer Person. Damit sollen aufwändige Schnittstellen vermieden und straffere Prozesse geschaffen werden. Das Ziel ist und bleibt, dass wir alle zukünftigen Entwicklungen im Interesse unserer Mitglieder angehen und dabei nie vergessen, einen zwar effizienten aber auch qualitätshohen Service anzubieten.

Neues Leitbild

Um eine (neue) Organisation zu leben, müssen im Unternehmen die Rahmenbedingungen festgehalten werden. Es ist Aufgabe eines Leitbilds, die Leitplanken, innerhalb derer die Unternehmensstrategie erreicht werden soll, zu definieren. Zudem soll das Leitbild aufzeigen, was der Unternehmenszweck eines Unternehmens ist, was dessen Identität ausmacht und welches Image angestrebt wird. Nicht zuletzt soll das Leitbild für alle Mitarbeitenden ein Orientierungsrahmen sein und motivierend wirken. Ziel ist auch, darin die Vielfalt und Realität der unterschiedlichen Mitarbeitenden und SUISA-Zielgruppen abzubilden- und widerzuspiegeln.

Das bisherige SUISA Leitbild war Ende der 90er-Jahre entstanden. Entsprechend bildete es die heutige Realität der SUISA und ihres Umfeldes nicht mehr ab und wurde den oben genannten Ansprüchen nicht mehr gerecht. Die Geschäftsleitung der SUISA hat deshalb Anfang 2017 die Erstellung eines neuen Leitbilds in Auftrag gegeben. Erarbeitet wurde das neue Leitbild innerhalb eines halben Jahres von einer Arbeitsgruppe bestehend aus 14 SUISA-Mitarbeitenden und zwei externen Experten. Vertreten waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Altersgruppen und Hierarchiestufen sowie aus den drei SUISA-Standorten.

Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Verbunden mit der optimierten Organisationsstruktur, aus der das neue Organigramm herrührt, sind wir gerüstet und arbeiten tatkräftig an der Umsetzung des Grundsatzes: SUISA macht Musik möglich!

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Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019 Unternehmen, die in ihren Geschäftsräumlichkeiten Musik im Hintergrund laufen lassen oder auf Bildschirmen Sendungen zeigen, bezahlen dafür eine Vergütung gemäss dem Gemeinsamen Tarif 3a. Ab 2019 wird die SUISA sämtliche Kunden dieses Tarifs wieder selber betreuen. Weiterlesen
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Neues Organigramm

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Die Informatik der SUISA steht unter neuer Leitung

Die Informatik ist das technologische Rückgrat eines Dienstleistungsbetriebs. Die SUISA-Informatik wird von einem neuen Führungsteam geleitet. Text von Andreas Wegelin

Die Informatik der SUISA steht unter neuer Leitung

Das Führungsteam der SUISA-Informatik ab April 2019 (v.l.n.r.): Dieter Wijngaards, Jürg Ziebold und Hansruedi Jung. (Foto: Sibylle Roth)

Rund sieben Jahren ist es her, seit der Vorstand der SUISA im Dezember 2011 im Rahmen der Genehmigung des Budgets 2012 eine neue IT-Strategie gutgeheissen hat. Was im Artikel «Budget 2012 unter Dach und Fach» im SUISAinfo Ausgabe 1.12 in Kürze beschrieben war, hatte in den darauffolgenden Jahren einige Folgen.

Hauptziel war die Ablösung der SUISA-IT vom IBM-Grosssystem und der Umbau der IT-Landschaft auf eine moderne Architektur. Dank der neuen Architektur konnten seither die informatikgestützten Services wesentlich ausgebaut werden. Mit Neuentwicklungen wurden die Bedürfnisse der Mitglieder, der Mitarbeitenden und auch der SUISA-Kunden flexibler und schneller berücksichtigt.

Online-Services für Mitglieder und Kunden ausgebaut

Mitglieder haben heute die Möglichkeit, alltägliche Angelegenheiten mit der SUISA über die Applikation «Mein Konto» online abzuwickeln. Im passwortgeschützten Mitgliederbereich werden die Abrechnungen vierteljährlich elektronisch zur Verfügung gestellt oder können Werkanmeldungen vorgenommen werden. Auch für die Kunden der SUISA wurden Online-Services erweitert; zuletzt mit der Online-Anmeldung von Nutzungen für die Musikberieselung oder public viewing (GT 3a).

Zahlreiche weitere technische Entwicklungen erleichtern die Arbeit unserer Mitarbeitenden und helfen, Personalkosten zu sparen. Zu nennen sind etwa ein digitales Dokumenten-Management System (DMS) für alle Mitgliederdossiers oder die grundlegende technische Erneuerung unserer Werkdokumentation, welche auch die Zusammenarbeit mit unserem Joint Venture-Partner SESAC in Mint Digital Services und damit die Online-Lizenzierung der Werke weltweit ermöglicht.

Neues Führungsteam ernannt

Die Anzahl der Mitarbeitenden im Bereich Informatik ist in dieser Zeit von 23 auf 30 Stellen angewachsen. Zur Sicherstellung einer umsichtigen und kompetenten Führung hat der Vorstand den bisherigen Leiter der Abteilung Applikationsentwicklung, Jürg Ziebold, per 1. Januar neu zum Gesamtleiter der SUISA-Informatik und Dieter Wijngaards zum neuen Leiter Applikationsentwicklung ernannt.

Die SUISA-Informatik umfasst weiterhin zwei Abteilungen, Applikationsentwicklung und Systemtechnik. Jürg Ziebold direkt unterstellt sind die beiden Abteilungsleiter Dieter Wijngaards (Applikationsentwicklung) und Hansruedi Jung (Systemtechnik) und ein Team von Business-Analysten. Während Hansruedi Jung bereits seit 2006 die Abteilung Systemtechnik leitet, stösst Dieter Wijngaards per 1. April 2019 neu zum SUISA-Informatik-Team. Dieter Wijngaards war CTO (Chief Technology Officer) bei Adesso Schweiz AG und hat die SUISA-Informatik bereits seit 2012 bei der Entwicklung der neuen IT-Architektur beraten.

Die Geschäftsleitung freut sich über die Bestellung des neuen Führungsteams und ist überzeugt, damit die zentrale Rolle der Informatik bei der Abwicklung der Geschäftsprozesse weiterhin zu sichern. Sie wünscht der neuen Leitung viel Erfolg.

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Mint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten FragenMint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten Fragen Die SUISA hat zusammen mit der US-amerikanischen Gesellschaft SESAC das Joint Venture Mint Digital Services gegründet. Das Unternehmen übernimmt die Abrechnung und Administration des Online-Lizenzierungsgeschäfts von SESAC und SUISA und bietet seine Dienstleistungen auch Verlagen und Verwertungsgesellschaften an. Mit Warner/Chappel Music bezieht bereits ein Major-Verlag Dienstleistungen von Mint Digital Services. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten. Weiterlesen
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Die Informatik der SUISA steht unter neuer Leitung

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Online-Services…Weiterlesen

Einnahmen aus Aufführungsrechten sollen 2019 steigen

Bei den Sitzungen des Vorstands der SUISA im Dezember liegt der Fokus jeweils auf den Zahlen des Folgejahres. Budget, Stellenplan und Kostenabzüge für das Geschäftsjahr 2019 standen im Mittelpunkt. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Bericht aus dem Vorstand: Einnahmen aus Aufführungsrechten sollen 2019 steigen

Die Neuenburger Reggae-Band Moonraisers im September 2018 auf der Hauptbühne des von der SUISA mitunterstützten Festivals Label Suisse in Lausanne. Bei den Einnahmen aus Aufführungsrechten, wozu unter anderem Konzerte gehören, erwartet die SUISA im Geschäftsjahr 2019 eine Steigerung. (Foto: Anne Bichsel / Label Suisse)

Zum zweiten Mal in der SUISA-Geschichte prüfte der Vorstand neben dem Budget der Genossenschaft SUISA, dem Mutterhaus, auch das Konzernbudget. Dieses fasst die Zahlen des Mutterhauses, der 100%-igen Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing (SUISA Digital) und des 50%-Anteils am Joint Venture Mint Digital Services AG zusammen. Die Budgets von SUISA Digital und Mint werden von den jeweiligen Verwaltungsräten der beiden Unternehmen genehmigt; die Zahlen fliessen dann in die Konzernrechnung.

Anstieg der Einnahmen dank Aufführungsrechten

Im Budget der SUISA für 2019 ist ein Anstieg der Einnahmen aus der Verwertung von Urheberrechten in der Schweiz und Liechtenstein vorgesehen, vor allem dank den Einnahmen aus Aufführungsrechten (mehr Veranstaltungen, höhere Eintrittspreise). Der Rückgang bei den Vervielfältigungsrechten wird sich fortsetzen. Bei den Vergütungsansprüchen wird mit einem Zuwachs gerechnet, ebenso bei den Einnahmen aus Online-Nutzungen. Die Auslandeinnahmen sind analog 2018 veranschlagt, die Nebeneinnahmen sind höher budgetiert.

Für das Geschäftsjahr 2019 ist ein Gesamtumsatz von Fr. 166,5 Mio. budgetiert (2018: 152 Mio.). Der Aufwand dürfte sich von Fr. 29,5 Mio. im Vorjahr auf Fr. 32,5 Mio. erhöhen. Zum Mehraufwand tragen der höhere Personalaufwand für das Inkasso des Tarifs GT 3a (Hintergrundunterhaltung) und zusätzliche Stellen in der Informatikabteilung bei.

Kostenabzüge, Statuten, Reglemente

Bei den Kostenabzügen legt der Vorstand jährlich fest, welcher Prozentsatz bei der Verteilung der Einnahmen im Folgejahr abgezogen werden soll. Für 2019 werden im Offline-Bereich die Vorjahresprozentsätze beibehalten. Im Online-Geschäft verändern sich die Kostenabzüge; Grund dafür ist die Auslagerung der Lizenzierungs- und teilweise Verteilungstätigkeiten an die Tochtergesellschaften.

Die SUISA-Mitglieder hatten an der Generalversammlung im Juni 2018 verschiedenen Statutenänderungen zugestimmt. Die Revision der Statuten geschah im Zusammenhang mit der Anpassung an das liechtensteinische Verwertungsgesellschaftengesetz und die Richtlinie der Europäischen Union zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten (CRM-Richtlinie). Als Folge mussten die Kompetenzordnung und das Organisationsreglement angepasst sowie das Reglement für die neu geschaffene Beschwerdekommission ausgearbeitet werden. Der Vorstand hat die gesamten Regelwerke genehmigt.

FONDATION SUISA und Urheberrechtsrevision

Zwischen der SUISA-Vorstandskommission Organisation und Kommunikation und den Verantwortlichen der FONDATION SUISA hat sich ein «Dialogue annuel» eingebürgert, der jeweils zum Ende des Jahres stattfindet. Dieses Mal berichtete Marc Savary, Präsident des Stiftungsrates der FONDATION SUISA, über Anpassungen in den Statuten und Reglementen. Auch gab er einen Überblick zu den Aktivitäten der Musikförderstiftung der SUISA und beantwortete Fragen der Kommissionsmitglieder.

Weiter hat der Vorstand mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass der Nationalrat in der Beratung über die Revision des Urheberrechts nicht am Kompromiss der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) festhalten und im Gesetz eine Ausnahme für den TV-Empfang in Gästezimmern vorsehen will. Damit wäre das neue Gesetz schlechter als das bisherige. Der Vorstand hat die Geschäftsleitung beauftragt, geeignete Massnahmen zu ergreifen, dass der Ständerat diesen Entscheid des Nationalrats korrigiert.

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Die SUISA-Mitglieder in ZahlenDie SUISA-Mitglieder in Zahlen Über 38 000 Urheber und Verleger haben die SUISA mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt. Woher stammen sie, wie alt sind sie und komponieren eher Männer oder Frauen? Die untenstehenden Zahlen und Grafiken geben Auskunft über die Mitgliederstruktur der SUISA. Weiterlesen
Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2018Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2018 Am 22. Juni 2018 strömten 208 stimmberechtigte SUISA-Mitglieder ins Bierhübeli in Bern. Sie wollten die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbestimmen sowie vom Networking- und Informationstreffen profitieren. Zusammen mit Mitgliedern des Vorstands, der Geschäftsleitung, Gästen aus Kultur und Politik plus Mitarbeitenden der SUISA nahmen sie an der ordentlichen Generalversammlung 2018 teil. Weiterlesen
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Bei den Sitzungen des Vorstands der SUISA im Dezember liegt der Fokus jeweils auf den Zahlen des Folgejahres. Budget, Stellenplan und Kostenabzüge für das Geschäftsjahr 2019 standen im Mittelpunkt. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Bericht aus dem Vorstand: Einnahmen aus Aufführungsrechten sollen 2019 steigen

Die Neuenburger Reggae-Band Moonraisers im September 2018 auf der Hauptbühne des von der SUISA mitunterstützten Festivals Label Suisse in Lausanne. Bei den Einnahmen aus Aufführungsrechten, wozu unter anderem Konzerte gehören, erwartet die SUISA im Geschäftsjahr 2019 eine Steigerung. (Foto: Anne Bichsel / Label Suisse)

Zum zweiten Mal in der SUISA-Geschichte prüfte der Vorstand neben dem Budget der Genossenschaft SUISA, dem Mutterhaus, auch das Konzernbudget. Dieses fasst die Zahlen des Mutterhauses, der 100%-igen Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing (SUISA Digital) und des 50%-Anteils am Joint Venture Mint Digital Services AG zusammen. Die Budgets von SUISA Digital und Mint werden…Weiterlesen

Wenn die SUISA Politik macht

Die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften haben sich politisch noch nie so stark engagiert wie im Jahr 2018. Doch ist ein politisches Engagement der SUISA gerechtfertigt? Von Vincent Salvadé, stellvertretender Generaldirektor

Wenn die SUISA Politik macht

Mit ihrem politischen Engagement will die SUISA günstige Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Urheberrechte der Schweizer Musikschaffenden gewährleisten. (Foto: Trybex / Shutterstock.com)

Das politische Engagement der SUISA hat natürlich mit der Urheberrechtsrevision zu tun. Doch die Verwertungsgesellschaften haben auch zu vielen anderen Themen Stellung genommen: zur «No Billag»-Initiative, zum Geldspielgesetz, zur Revision des Fernmeldegesetzes, zu verschiedenen parlamentarischen Motionen, Initiativen usw. Ausserdem beteiligen sich die Verwertungsgesellschaften regelmässig an Vernehmlassungen zu den unterschiedlichsten Gesetzesvorlagen. Ein Zeichen dafür, dass Musik und Kultur in unserer Gesellschaft stetig an Bedeutung gewinnen. Sie sind facettenreich und von vielen politischen Themen betroffen.

Doch rechtfertigt dies ein politisches Engagement der SUISA? Ja, denn wenn wir uns äussern, geschieht dies völlig ausserhalb der Parteipolitik mit dem einzigen Ziel, die Interessen unserer Mitglieder zu vertreten. Die Rechtewahrnehmung ist kaum von der Politik abzugrenzen.

«Unsere politische Arbeit hat grundsätzlich immer das Ziel, günstige Rahmenbedingungen für die Rechtewahrnehmung zu schaffen.»

In den letzten Monaten folgten auf unsere Tarifverhandlungen zwei parlamentarische Vorstösse in Bern: Zum einen versuchte Nationalrat Philippe Nantermod, unserem Zusatztarif zum Gemeinsamen Tarif 3a, der Ende 2017 vom Bundesgericht genehmigt worden war, mit einer parlamentarischen Initiative zur Abschaffung der Entschädigungen für das Abspielen von Musik in Hotelzimmern und an ähnlichen Orten, entgegenzuwirken. Zum anderen verlangte Nationalrat Martin Candinas vor Kurzem in einer Motion, die Subventionen, die der Bund den Regionalradios ausschüttet, bei der Berechnung der Urheberrechte nicht mehr zu berücksichtigen, obwohl diese Frage von den Tarifgenehmigungsbehörden mehrmals in gegenteiligem Sinn entschieden worden war. In beiden Fällen wurde die Politik dazu genutzt, das zu vereiteln, was wir in mühseliger und langer Arbeit für die Rechtewahrnehmung erkämpft hatten.

Unsere politische Arbeit hat grundsätzlich immer das Ziel, günstige Rahmenbedingungen für die Rechtewahrnehmung zu schaffen. Dies gilt für die Urheberrechtsrevision, doch auch unser Kampf gegen die «No Billag»-Initiative beruhte auf derselben Motivation. Kürzlich engagierten wir uns dafür, dass die Revision des Fernmeldegesetzes die ausgewogene Lösung des Urheberrechts in Bezug auf «Replay TV» nicht gefährdet.

Dieses politische Engagement erfordert viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit. Doch sie lohnt sich: Am 13. Juni 2018 lehnte der Ständerat die Motion Candinas (ebenso den Alternativvorschlag des Bundesrats) mit 22 gegen 21 Stimmen ab. Wie hätte wohl das Ergebnis gelautet, wenn die Musikszene nicht mobilisiert worden wäre? Die SUISA wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen, insbesondere indem sie sich gegen die bereits erwähnte parlamentarische Initiative von Nationalrat Nantermod engagiert.

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Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019 Unternehmen, die in ihren Geschäftsräumlichkeiten Musik im Hintergrund laufen lassen oder auf Bildschirmen Sendungen zeigen, bezahlen dafür eine Vergütung gemäss dem Gemeinsamen Tarif 3a. Ab 2019 wird die SUISA sämtliche Kunden dieses Tarifs wieder selber betreuen. Weiterlesen
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Die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften haben sich politisch noch nie so stark engagiert wie im Jahr 2018. Doch ist ein politisches Engagement der SUISA gerechtfertigt? Von Vincent Salvadé, stellvertretender Generaldirektor

Wenn die SUISA Politik macht

Mit ihrem politischen Engagement will die SUISA günstige Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Urheberrechte der Schweizer Musikschaffenden gewährleisten. (Foto: Trybex / Shutterstock.com)

Das politische Engagement der SUISA hat natürlich mit der Urheberrechtsrevision zu tun. Doch die Verwertungsgesellschaften haben auch zu vielen anderen Themen Stellung genommen: zur «No Billag»-Initiative, zum Geldspielgesetz, zur Revision des Fernmeldegesetzes, zu verschiedenen parlamentarischen Motionen, Initiativen usw. Ausserdem beteiligen sich die Verwertungsgesellschaften regelmässig an Vernehmlassungen zu den unterschiedlichsten Gesetzesvorlagen. Ein Zeichen dafür, dass Musik und Kultur in unserer Gesellschaft stetig an Bedeutung gewinnen. Sie sind facettenreich und von vielen politischen Themen betroffen.

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Die SUISA-Mitglieder in Zahlen

Über 38 000 Urheber und Verleger haben die SUISA mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt. Woher stammen sie, wie alt sind sie und komponieren eher Männer oder Frauen? Die untenstehenden Zahlen und Grafiken geben Auskunft über die Mitgliederstruktur der SUISA. Text von Claudia Kempf

Die SUISA-Mitglieder in Zahlen

(Grafiken: Crafft Kommunikation)

Altersstruktur

Der Grossteil der Mitglieder ist zwischen 31 und 60 Jahre alt. Das liegt daran, dass Urheberinnen und Urheber bei ihrem Eintritt in die SUISA im Durchschnitt bereits 33 Jahre alt sind und dass in den letzten 20 Jahren die Neumitgliedschaften stark zugenommen haben.

Altersstruktur

Geschlecht

Die überwiegende Mehrheit der aktiven Urheber sind Männer. Eine leichte Verschiebung ist jedoch auszumachen: 45% der aktiven Urheberinnen sind der SUISA in den letzten zehn Jahren beigetreten.

Geschlecht

Sprachanteile

Die Sprachverhältnisse innerhalb der SUISA entsprechen in etwa der sprachlichen Aufteilung innerhalb der Schweiz, ausser dass französischsprachige Urheberinnen und Urheber leicht stärker vertreten sind.

Sprachanteile

Wohnort

Die Adressänderung an die SUISA geht leider manchmal vergessen. Daher kennt die SUISA von rund 15% ihrer Mitglieder die Adresse nicht. Verfügt die SUISA während fünf Jahren über keine gültige Zustelladresse mehr, erlöschen der Wahrnehmungsvertrag und die Mitgliedschaft am darauf folgenden Jahresende. Die Rechte fallen an den Urheber zurück und werden von der SUISA nicht mehr wahrgenommen.

Wohnort

Auftraggeber, Mitglieder

Musikschaffende und Verleger werden zunächst als Auftraggeber aufgenommen. Wer mindestens ein Jahr lang bei der SUISA angemeldet war und mindestens 2000 Franken Einnahmen aus Urheberrechten erreicht hat, wird zum stimm- und wahlberechtigten Mitglied. Untereditionen können nie den Mitgliedschaftsstatus erlangen; dies erklärt den hohen Anteil der nichtstimmberechtigten Verlage.

Auftraggeber, Mitglieder

Mitgliedschaftsjahre

Die Grafik zeigt eindrücklich den starken Anstieg bei den Neumitgliedschaften der letzten Jahre, insbesondere bei den Urheberinnen und Urhebern. Die Neumitgliedschaften bei den Verlagen sind hingegen seit mehreren Jahren konstant geblieben.

Mitgliedschaftsjahre

Alle Angaben gemäss Stand April 2018.

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Über 38 000 Urheber und Verleger haben die SUISA mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt. Woher stammen sie, wie alt sind sie und komponieren eher Männer oder Frauen? Die untenstehenden Zahlen und Grafiken geben Auskunft über die Mitgliederstruktur der SUISA. Text von Claudia Kempf

Die SUISA-Mitglieder in Zahlen

(Grafiken: Crafft Kommunikation)

Altersstruktur

Der Grossteil der Mitglieder ist zwischen 31 und 60 Jahre alt. Das liegt daran, dass Urheberinnen und Urheber bei ihrem Eintritt in die SUISA im Durchschnitt bereits 33 Jahre alt sind und dass in den letzten 20 Jahren die Neumitgliedschaften stark zugenommen haben.

Altersstruktur

Geschlecht

Die überwiegende Mehrheit der aktiven Urheber sind Männer. Eine leichte Verschiebung ist jedoch auszumachen: 45% der aktiven Urheberinnen sind der SUISA in den letzten zehn Jahren beigetreten.

Geschlecht

Sprachanteile

Die Sprachverhältnisse innerhalb der SUISA entsprechen in etwa der sprachlichen Aufteilung innerhalb der Schweiz, ausser dass französischsprachige Urheberinnen…Weiterlesen

Personeller Wechsel im Musikdienst der SUISA

Ende September 2018 ist Ernst Meier, Leiter des Musikdienstes, nach 33 Jahren im Dienste der Urheber und Verleger in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger heisst Andres Pfister. Text von Irène Philipp Ziebold

Personeller Wechsel im Musikdienst der SUISA

Ernst Meier im September 2018 in seinem Büro in der SUISA-Niederlassung an der Zürcher Bellariastrasse. Der langjährige Leiter des Musikdienstes geniesst nun den Ruhestand. (Foto: Sibylle Roth)

Als Musikologe bewarb sich Ernst Meier 1985 um eine Assistenzstelle beim damaligen Schweizerischen Musik-Archiv der SUISA, dem heutigen «Musikdienst». Seine Leidenschaft für die Musik entfachte schon früh: Bereits im 14. Lebensjahr begann er mit dem Orgelspiel. Indem er an der Universität Zürich Musikwissenschaft studierte, machte er seine Leidenschaft in der Folge zum Beruf.

Als Leiter des Musikdienstes beantwortete Ernst Meier vielfältige Fachfragen, die besonderer musikwissenschaftlicher Kenntnisse bedurften. So untersuchte er zum Beispiel Fälle, bei denen Verdacht auf Plagiate bestand, oder prüfte Anmeldungen von Bearbeitungen nicht mehr geschützter Werke daraufhin, ob ein urheberrechtlich geschütztes Werk zweiter Hand vorliegt.

Mitte 2011 wurde die Gruppe «Programmdienst» in den Musikdienst integriert. Mit seinen sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgte Ernst Meier dafür, dass die geschützten Werke auf den Aufführungsprogrammlisten korrekt gekennzeichnet wurden. Dabei wurden sie von Ernst Meier insbesondere bei Konzertprogrammen von zeitgenössischer und klassischer Musik unterstützt. Diese Angaben liefern die Basis für die exakte Rechnungsstellung an die Veranstalter und die korrekte Verteilung der Urheberrechtsentschädigungen gemäss Programm.

Die SUISA hat seit der Gründung von RISM Schweiz («Répertoire International des Sources Musicales») als Verein einen Sitz im Vorstand dieser Organisation. Ernst Meier hat als Musikwissenschafter die SUISA dort vertreten und hatte dadurch einen wertvollen Kontakt zu seinem Studiengebiet behalten können. Daneben engagierte er sich auch bei der Schweizerischen Vereinigung der Musiksammlungen (IAML).

Nach 33 Jahren im Dienste der Urheber und Verleger ist Ernst Meier Ende September 2018 in den Ruhestand gegangen. Mit seiner Liebe zur Musik und seinem enormen Wissen und Gespür bei allen musikalischen Belangen hat er den Musikdienst der SUISA über lange Zeit hin geprägt. Die Geschäftsleitung dankt Ernst Meier herzlich für seine wertvolle Arbeit für die SUISA und wünscht ihm das Beste für seine Zukunft.

Musikdienst der SUISA ab Herbst 2018
Andres Pfister, 31-jährig, arbeitet seit dem 1. September 2018 als Nachfolger von Ernst Meier als Musikologe für die SUISA. Er lebt in Bern und hat an der Universität Bern Musikwissenschaft und Sozialanthropologie studiert. Das Studium hat er im Sommer 2018 mit dem Masterdiplom erfolgreich abgeschlossen. Bereits während des Studiums ist Andres Pfister verschiedenen Arbeitstätigkeiten nachgegangen. So hat er unter anderem als Hilfsassistent am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern gewirkt oder war beim Amt für Kultur der Erziehungsdirektion des Kantons Bern tätig. Mitunter führte er auch als Radiomoderator durch die Klassiksendung «Ostinato» auf RaBe (Radio Bern) und war für die redaktionelle Leitung der Sendung zuständig. Beim Radio ist er weiterhin noch sporadisch tätig.
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Die SUISA, eine attraktive ArbeitgeberinDie SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin Am Tag vor der Generalversammlung 2017 haben sowohl die Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie Organisation und Kommunikation als auch der Gesamtvorstand der SUISA Sitzungen abgehalten. Gesprächsthemen waren neben anderen die Berichte der Revisionsstelle, ein neues Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA und eine Resolution für einen starken Service public. Weiterlesen

 

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Ende September 2018 ist Ernst Meier, Leiter des Musikdienstes, nach 33 Jahren im Dienste der Urheber und Verleger in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger heisst Andres Pfister. Text von Irène Philipp Ziebold

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Ernst Meier im September 2018 in seinem Büro in der SUISA-Niederlassung an der Zürcher Bellariastrasse. Der langjährige Leiter des Musikdienstes geniesst nun den Ruhestand. (Foto: Sibylle Roth)

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Einführung eines prozessorientierten Organigramms bei der SUISA

Ab 1. Januar 2019 wird die Organisationsstruktur der SUISA geändert. Der Vorstand hat auf Antrag der Geschäftsleitung die Umsetzung des Projekts «Horizon 2019» beschlossen. Text von Andreas Wegelin

Einführung eines prozessorientierten Organigramms bei der SUISA

Das ab 2019 gültige Organigramm der SUISA (Stand: November 2018). (Grafik: Crafft Kommunikation)

Mit dem geänderten Organigramm soll die Effizienz der internen Arbeitsabläufe in der SUISA weiter optimiert werden. Die Verantwortung für die Abläufe soll dabei vermehrt nach dem Hauptprozess unserer Arbeit ausgerichtet werden.

Der Hauptprozess der Tätigkeit der SUISA ist Lizenzieren und Verteilen. Die Lizenzgebühren werden bei Nutzern wie Konzertveranstaltern, Radiostationen, Diskotheken, Tonträgerproduzenten, Online-Anbietern von Musik etc. eingenommen. Danach werden die eingenommenen Gelder an die Bezugsberechtigten, also an Urheber und Verleger im In- und Ausland, verteilt.

Kernprozess in einem Departement vereint

Dieser Kernprozess wird immer mehr durch die Informatik unterstützt und ist im Gegensatz zu früher praktisch nicht mehr auftrennbar in reine Lizenzierungs- und Verteilungsarbeiten. Aufgrund dieser Entwicklungen ist es sinnvoll, den Kernprozess in einem Departement zu vereinen und von einer verantwortlichen Person gesamthaft zu leiten.

Der Kernprozess funktioniert aber nicht ohne Grundlagen und Voraussetzungen, welche vorher erarbeitet und bereitgestellt werden müssen. Dazu gehören rechtliche Regeln wie Tarife, Verteilungsreglement, Nutzerverträge und Wahrnehmungsverträge. Auch die ganze Dokumentation der Werke, also die Auskunft darüber, welcher Bezugsberechtigte (Komponist, Textautor, Bearbeiter, Verleger, Subverleger) einen Anteil an einem bestimmten Werk hat, gehört zu den Grundlagen, welche für die Lizenzierung und Verteilung bereitgestellt werden müssen.

Des Weiteren zählen zu den Grundlagen auch unsere Beziehungen zu den Schwestergesellschaften, also Unternehmen, welche den Service der Wahrnehmung von Urheberrechten in anderen Ländern anbieten. Hier gilt es ebenfalls mit Verträgen sicherzustellen, zu welchen Bedingungen welche Rechte in welchen Territorien wahrgenommen werden. Das ist insbesondere im Hinblick auf die weltweite Online-Verbreitung des SUISA-Repertoires von zunehmender Bedeutung.

Organigramm der SUISA ab 2019

Die SUISA-Organisationsstruktur gliedert sich wie bisher in drei Departemente: Die Verantwortung über den Kernprozess liegt im neuen Departement «Operations». Dazu kommen das Departement «Regulations» für die rechtlichen Grundlagen und die internationale Werkdokumentation sowie das Departement «Services» für alle Querschnittsdienste, inbesondere Informatik, Finanzen, Human Resources und Kommunikation.

Auf Ebene der 3-köpfigen Geschäftsleitung kommt es damit ab Januar 2019 zu Änderungen in der Verantwortung über Abteilungen und Dienststellen:

Irène Philipp Ziebold, bisher Leiterin des Departements Mitglieder und Verteilung, wird Chief Operating Officer (COO). Ihr unterstellt sind alle Abteilungen, in welchen Lizenzierung oder Verteilung in der Praxis durchgeführt wird, das heisst: die Nutzungsmeldungen verarbeitet, Rechnungen gestellt und die Lizenzeinnahmen verteilt werden.

Vincent Salvadé (Deputy CEO) wird das Departement «Regulations» leiten. Er kümmert sich um sämtliche regulatorischen Belange und die Compliance der SUISA mit diesen. Ihm unterstellt sind der Rechtsdienst, die Abteilung internationale Dokumentation sowie die Tochterfirma SUISA Digital Licensing für das Online-Geschäft. Er trägt auch die Verantwortung für die Ausgestaltung der Tarife und des Verteilungsreglements.

Schliesslich bleiben unter der Leitung des Chief Executive Officers (CEO, Andreas Wegelin) alle Serviceabteilungen und Dienststellen, insbesondere die Informatik, die Finanzen, das HR, die Kommunikation und die Verantwortung für das Joint Venture Mint Digital Services mit unserem amerikanischen Partner SESAC.

Mit dem neuen Organigramm sind also Verschiebungen in den Verantwortungsbereichen auf Stufe der Geschäftsleitung und geänderte Unterstellungen von Abteilungen verbunden. Es gibt jedoch deswegen keinen Stellenabbau. Der Bestand an Mitarbeitenden dürfte sich im Gegenteil leicht erhöhen, weil die SUISA ab dem 1. Januar 2019 das Inkasso der Urheberrechtslizenzen für die Musikberieselung und den Empfang von Sendungen in Ladengeschäften, Coiffeursalons, Hotels, Restaurants und Firmen aller Art von der Billag übernehmen wird.

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Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019Rechnungsstellung für die Vergütungen für Musikberieselung und TV-Empfang in Gewerbebetrieben ab 2019 Unternehmen, die in ihren Geschäftsräumlichkeiten Musik im Hintergrund laufen lassen oder auf Bildschirmen Sendungen zeigen, bezahlen dafür eine Vergütung gemäss dem Gemeinsamen Tarif 3a. Ab 2019 wird die SUISA sämtliche Kunden dieses Tarifs wieder selber betreuen. Weiterlesen
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