Tagarchiv: Organigramm

SUISA macht Musik möglich

Ein neues Leitbild, ein neues Organigramm! Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Im Zentrum steht das Statement «SUISA macht Musik möglich». Auf dem gleichen Grundsatz basiert auch das neue Organigramm der SUISA. Von Irène Philipp Ziebold, COO

SUISA macht Musik möglich

Als Vermittlerin zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Musiknutzern macht SUISA Musik möglich. (Illustration: Zusammenspiel)

Fairen Umgang mit dem Schaffen der Künstler, Engagement beim Vermitteln zwischen den Interessen der Musikschaffenden und den Nutzern sowie Leidenschaft der SUISA-Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit. Im Zentrum des neuen Leitbilds der SUISA steht das Motto «SUISA macht Musik möglich». Auf diesen Grundsatz baut auch das neue Organigramm der SUISA auf, das seit Januar 2019 zum Tragen kommt.

Neues Organigramm

Die neue Organisation ist stärker an den Prozessen orientiert als zuvor. Damit soll gewährleistet werden, dass die Musikschaffenden für die Nutzung ihrer Musik bestmöglich vergütet werden. Mit dem geänderten Organigramm wird die Effizienz der internen Arbeitsabläufe in der SUISA weiter optimiert. Der Hauptprozess – Lizenzieren und Verteilen – steht nun in einem Departement vereint unter einem gemeinsamen Dach.

Die SUISA-Organisationsstruktur gliedert sich wie bisher in drei Departemente: Die Verantwortung über den Kernprozess liegt im neuen Departement «Operations». Dazu kommen das Departement «Regulations» für die rechtlichen Grundlagen und die internationale Werkdokumentation sowie das Departement «Services» für alle Querschnittsdienste, insbesondere Informatik, Finanzen, Human Resources und Kommunikation.

Die Kompetenzen sind somit auch auf Geschäftsleitungsebene verstärkt gebündelt. So liegt die Verantwortung in Bezug auf die Lizenzierung der verschiedenen Musiknutzungen und in der Folge die Verteilung der entsprechenden Urheberrechtsentschädigungen bei einer Person. Damit sollen aufwändige Schnittstellen vermieden und straffere Prozesse geschaffen werden. Das Ziel ist und bleibt, dass wir alle zukünftigen Entwicklungen im Interesse unserer Mitglieder angehen und dabei nie vergessen, einen zwar effizienten aber auch qualitätshohen Service anzubieten.

Neues Leitbild

Um eine (neue) Organisation zu leben, müssen im Unternehmen die Rahmenbedingungen festgehalten werden. Es ist Aufgabe eines Leitbilds, die Leitplanken, innerhalb derer die Unternehmensstrategie erreicht werden soll, zu definieren. Zudem soll das Leitbild aufzeigen, was der Unternehmenszweck eines Unternehmens ist, was dessen Identität ausmacht und welches Image angestrebt wird. Nicht zuletzt soll das Leitbild für alle Mitarbeitenden ein Orientierungsrahmen sein und motivierend wirken. Ziel ist auch, darin die Vielfalt und Realität der unterschiedlichen Mitarbeitenden und SUISA-Zielgruppen abzubilden- und widerzuspiegeln.

Das bisherige SUISA Leitbild war Ende der 90er-Jahre entstanden. Entsprechend bildete es die heutige Realität der SUISA und ihres Umfeldes nicht mehr ab und wurde den oben genannten Ansprüchen nicht mehr gerecht. Die Geschäftsleitung der SUISA hat deshalb Anfang 2017 die Erstellung eines neuen Leitbilds in Auftrag gegeben. Erarbeitet wurde das neue Leitbild innerhalb eines halben Jahres von einer Arbeitsgruppe bestehend aus 14 SUISA-Mitarbeitenden und zwei externen Experten. Vertreten waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Altersgruppen und Hierarchiestufen sowie aus den drei SUISA-Standorten.

Fairness, Engagement und Leidenschaft – diese drei Begriffe umreissen das neue Leitbild der SUISA. Verbunden mit der optimierten Organisationsstruktur, aus der das neue Organigramm herrührt, sind wir gerüstet und arbeiten tatkräftig an der Umsetzung des Grundsatzes: SUISA macht Musik möglich!

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Die Informatik der SUISA steht unter neuer Leitung

Die Informatik ist das technologische Rückgrat eines Dienstleistungsbetriebs. Die SUISA-Informatik wird von einem neuen Führungsteam geleitet. Text von Andreas Wegelin

Die Informatik der SUISA steht unter neuer Leitung

Das Führungsteam der SUISA-Informatik ab April 2019 (v.l.n.r.): Dieter Wijngaards, Jürg Ziebold und Hansruedi Jung. (Foto: Sibylle Roth)

Rund sieben Jahren ist es her, seit der Vorstand der SUISA im Dezember 2011 im Rahmen der Genehmigung des Budgets 2012 eine neue IT-Strategie gutgeheissen hat. Was im Artikel «Budget 2012 unter Dach und Fach» im SUISAinfo Ausgabe 1.12 in Kürze beschrieben war, hatte in den darauffolgenden Jahren einige Folgen.

Hauptziel war die Ablösung der SUISA-IT vom IBM-Grosssystem und der Umbau der IT-Landschaft auf eine moderne Architektur. Dank der neuen Architektur konnten seither die informatikgestützten Services wesentlich ausgebaut werden. Mit Neuentwicklungen wurden die Bedürfnisse der Mitglieder, der Mitarbeitenden und auch der SUISA-Kunden flexibler und schneller berücksichtigt.

Online-Services für Mitglieder und Kunden ausgebaut

Mitglieder haben heute die Möglichkeit, alltägliche Angelegenheiten mit der SUISA über die Applikation «Mein Konto» online abzuwickeln. Im passwortgeschützten Mitgliederbereich werden die Abrechnungen vierteljährlich elektronisch zur Verfügung gestellt oder können Werkanmeldungen vorgenommen werden. Auch für die Kunden der SUISA wurden Online-Services erweitert; zuletzt mit der Online-Anmeldung von Nutzungen für die Musikberieselung oder public viewing (GT 3a).

Zahlreiche weitere technische Entwicklungen erleichtern die Arbeit unserer Mitarbeitenden und helfen, Personalkosten zu sparen. Zu nennen sind etwa ein digitales Dokumenten-Management System (DMS) für alle Mitgliederdossiers oder die grundlegende technische Erneuerung unserer Werkdokumentation, welche auch die Zusammenarbeit mit unserem Joint Venture-Partner SESAC in Mint Digital Services und damit die Online-Lizenzierung der Werke weltweit ermöglicht.

Neues Führungsteam ernannt

Die Anzahl der Mitarbeitenden im Bereich Informatik ist in dieser Zeit von 23 auf 30 Stellen angewachsen. Zur Sicherstellung einer umsichtigen und kompetenten Führung hat der Vorstand den bisherigen Leiter der Abteilung Applikationsentwicklung, Jürg Ziebold, per 1. Januar neu zum Gesamtleiter der SUISA-Informatik und Dieter Wijngaards zum neuen Leiter Applikationsentwicklung ernannt.

Die SUISA-Informatik umfasst weiterhin zwei Abteilungen, Applikationsentwicklung und Systemtechnik. Jürg Ziebold direkt unterstellt sind die beiden Abteilungsleiter Dieter Wijngaards (Applikationsentwicklung) und Hansruedi Jung (Systemtechnik) und ein Team von Business-Analysten. Während Hansruedi Jung bereits seit 2006 die Abteilung Systemtechnik leitet, stösst Dieter Wijngaards per 1. April 2019 neu zum SUISA-Informatik-Team. Dieter Wijngaards war CTO (Chief Technology Officer) bei Adesso Schweiz AG und hat die SUISA-Informatik bereits seit 2012 bei der Entwicklung der neuen IT-Architektur beraten.

Die Geschäftsleitung freut sich über die Bestellung des neuen Führungsteams und ist überzeugt, damit die zentrale Rolle der Informatik bei der Abwicklung der Geschäftsprozesse weiterhin zu sichern. Sie wünscht der neuen Leitung viel Erfolg.

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Das Führungsteam der SUISA-Informatik ab April 2019 (v.l.n.r.): Dieter Wijngaards, Jürg Ziebold und Hansruedi Jung. (Foto: Sibylle Roth)

Rund sieben Jahren ist es her, seit der Vorstand der SUISA im Dezember 2011 im Rahmen der Genehmigung des Budgets 2012 eine neue IT-Strategie gutgeheissen hat. Was im Artikel «Budget 2012 unter Dach und Fach» im SUISAinfo Ausgabe 1.12 in Kürze beschrieben war, hatte in den darauffolgenden Jahren einige Folgen.

Hauptziel war die Ablösung der SUISA-IT vom IBM-Grosssystem und der Umbau der IT-Landschaft auf eine moderne Architektur. Dank der neuen Architektur konnten seither die informatikgestützten Services wesentlich ausgebaut werden. Mit Neuentwicklungen wurden die Bedürfnisse der Mitglieder, der Mitarbeitenden und auch der SUISA-Kunden flexibler und schneller berücksichtigt.

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Einführung eines prozessorientierten Organigramms bei der SUISA

Ab 1. Januar 2019 wird die Organisationsstruktur der SUISA geändert. Der Vorstand hat auf Antrag der Geschäftsleitung die Umsetzung des Projekts «Horizon 2019» beschlossen. Text von Andreas Wegelin

Einführung eines prozessorientierten Organigramms bei der SUISA

Das ab 2019 gültige Organigramm der SUISA (Stand: November 2018). (Grafik: Crafft Kommunikation)

Mit dem geänderten Organigramm soll die Effizienz der internen Arbeitsabläufe in der SUISA weiter optimiert werden. Die Verantwortung für die Abläufe soll dabei vermehrt nach dem Hauptprozess unserer Arbeit ausgerichtet werden.

Der Hauptprozess der Tätigkeit der SUISA ist Lizenzieren und Verteilen. Die Lizenzgebühren werden bei Nutzern wie Konzertveranstaltern, Radiostationen, Diskotheken, Tonträgerproduzenten, Online-Anbietern von Musik etc. eingenommen. Danach werden die eingenommenen Gelder an die Bezugsberechtigten, also an Urheber und Verleger im In- und Ausland, verteilt.

Kernprozess in einem Departement vereint

Dieser Kernprozess wird immer mehr durch die Informatik unterstützt und ist im Gegensatz zu früher praktisch nicht mehr auftrennbar in reine Lizenzierungs- und Verteilungsarbeiten. Aufgrund dieser Entwicklungen ist es sinnvoll, den Kernprozess in einem Departement zu vereinen und von einer verantwortlichen Person gesamthaft zu leiten.

Der Kernprozess funktioniert aber nicht ohne Grundlagen und Voraussetzungen, welche vorher erarbeitet und bereitgestellt werden müssen. Dazu gehören rechtliche Regeln wie Tarife, Verteilungsreglement, Nutzerverträge und Wahrnehmungsverträge. Auch die ganze Dokumentation der Werke, also die Auskunft darüber, welcher Bezugsberechtigte (Komponist, Textautor, Bearbeiter, Verleger, Subverleger) einen Anteil an einem bestimmten Werk hat, gehört zu den Grundlagen, welche für die Lizenzierung und Verteilung bereitgestellt werden müssen.

Des Weiteren zählen zu den Grundlagen auch unsere Beziehungen zu den Schwestergesellschaften, also Unternehmen, welche den Service der Wahrnehmung von Urheberrechten in anderen Ländern anbieten. Hier gilt es ebenfalls mit Verträgen sicherzustellen, zu welchen Bedingungen welche Rechte in welchen Territorien wahrgenommen werden. Das ist insbesondere im Hinblick auf die weltweite Online-Verbreitung des SUISA-Repertoires von zunehmender Bedeutung.

Organigramm der SUISA ab 2019

Die SUISA-Organisationsstruktur gliedert sich wie bisher in drei Departemente: Die Verantwortung über den Kernprozess liegt im neuen Departement «Operations». Dazu kommen das Departement «Regulations» für die rechtlichen Grundlagen und die internationale Werkdokumentation sowie das Departement «Services» für alle Querschnittsdienste, inbesondere Informatik, Finanzen, Human Resources und Kommunikation.

Auf Ebene der 3-köpfigen Geschäftsleitung kommt es damit ab Januar 2019 zu Änderungen in der Verantwortung über Abteilungen und Dienststellen:

Irène Philipp Ziebold, bisher Leiterin des Departements Mitglieder und Verteilung, wird Chief Operating Officer (COO). Ihr unterstellt sind alle Abteilungen, in welchen Lizenzierung oder Verteilung in der Praxis durchgeführt wird, das heisst: die Nutzungsmeldungen verarbeitet, Rechnungen gestellt und die Lizenzeinnahmen verteilt werden.

Vincent Salvadé (Deputy CEO) wird das Departement «Regulations» leiten. Er kümmert sich um sämtliche regulatorischen Belange und die Compliance der SUISA mit diesen. Ihm unterstellt sind der Rechtsdienst, die Abteilung internationale Dokumentation sowie die Tochterfirma SUISA Digital Licensing für das Online-Geschäft. Er trägt auch die Verantwortung für die Ausgestaltung der Tarife und des Verteilungsreglements.

Schliesslich bleiben unter der Leitung des Chief Executive Officers (CEO, Andreas Wegelin) alle Serviceabteilungen und Dienststellen, insbesondere die Informatik, die Finanzen, das HR, die Kommunikation und die Verantwortung für das Joint Venture Mint Digital Services mit unserem amerikanischen Partner SESAC.

Mit dem neuen Organigramm sind also Verschiebungen in den Verantwortungsbereichen auf Stufe der Geschäftsleitung und geänderte Unterstellungen von Abteilungen verbunden. Es gibt jedoch deswegen keinen Stellenabbau. Der Bestand an Mitarbeitenden dürfte sich im Gegenteil leicht erhöhen, weil die SUISA ab dem 1. Januar 2019 das Inkasso der Urheberrechtslizenzen für die Musikberieselung und den Empfang von Sendungen in Ladengeschäften, Coiffeursalons, Hotels, Restaurants und Firmen aller Art von der Billag übernehmen wird.

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Alle Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es etwas dauern. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines verfassten Kommentars. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, die den Nutzungsbedingungen widersprechen, nicht zu veröffentlichen.

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Ab 1. Januar 2019 wird die Organisationsstruktur der SUISA geändert. Der Vorstand hat auf Antrag der Geschäftsleitung die Umsetzung des Projekts «Horizon 2019» beschlossen. Text von Andreas Wegelin

Einführung eines prozessorientierten Organigramms bei der SUISA

Das ab 2019 gültige Organigramm der SUISA (Stand: November 2018). (Grafik: Crafft Kommunikation)

Mit dem geänderten Organigramm soll die Effizienz der internen Arbeitsabläufe in der SUISA weiter optimiert werden. Die Verantwortung für die Abläufe soll dabei vermehrt nach dem Hauptprozess unserer Arbeit ausgerichtet werden.

Der Hauptprozess der Tätigkeit der SUISA ist Lizenzieren und Verteilen. Die Lizenzgebühren werden bei Nutzern wie Konzertveranstaltern, Radiostationen, Diskotheken, Tonträgerproduzenten, Online-Anbietern von Musik etc. eingenommen. Danach werden die eingenommenen Gelder an die Bezugsberechtigten, also an Urheber und Verleger im In- und Ausland, verteilt.

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