Tagarchiv: Beschwerdekommission

Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2018

Am 22. Juni 2018 strömten 208 stimmberechtigte SUISA-Mitglieder ins Bierhübeli in Bern. Sie wollten die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbestimmen sowie vom Networking- und Informationstreffen profitieren. Zusammen mit Mitgliedern des Vorstands, der Geschäftsleitung, Gästen aus Kultur und Politik plus Mitarbeitenden der SUISA nahmen sie an der ordentlichen Generalversammlung 2018 teil. Text von Dora Zeller

Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2018

Der vollbesetzte Saal im Bierhübeli in Bern während einer Abstimmung an der SUISA-Generalversammlung vom 22. Juni 2018. (Foto: Manu Leuenberger)

Die Ad-hoc-Formation Swiss Ländlermix, zusammengesetzt aus Bruno Brodt, Jost Ribary, Dani Häusler, René Wicky, Robin Mark, Jacqueline Wachter, Kurt Albert und Stefan Schwarz, eröffnete die Generalversammlung mit einer volksmusikalischen Überraschung. Der Querschnitt durch die traditionelle wie zeitgenössische helvetische Volksmusikszene versetzte das Publikum in Schwung für die anschliessende Versammlung.

Swiss Laendlermix

Zum Auftakt der GV spielte die Ad-hoc-Formation Swiss Ländlermix einen musikalischen Streifzug durch die Schweizer Volksmusik. (Foto: Sibylle Roth)

Vor den statutarischen Geschäften wurde mit einem Film auf den anfangs Jahr eingeführten Social-Media-Auftritt aufmerksam gemacht. Neben dem SUISAblog gibt es nun auch SUISA Music Stories auf Instagram, Facebook und Youtube.

Danach galt es, Jahresbericht, Lagebericht, Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung, Anhang 2017 und den Bericht der Revisionsstelle zu genehmigen; dem Vorstand und der Revisionsstelle Décharge für das vergangene Jahr zu erteilen und das Mandat der Revisionsstelle für 2018 zu bestätigen.

Statutenrevision und Wahl der Beschwerdekommission

Hauptpunkt der Versammlung war die Statutenänderung. Andreas Wegelin erläuterte, warum die Statuten an das liechtensteinische Verwertungsgesellschaftengesetz und die Richtlinie der Europäischen Union zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten (CRM-Richtlinie) angepasst werden sollen. Er erwähnte die wichtigsten Revisionspunkte, nämlich das Diskriminierungsverbot, die zusätzliche Kompetenzen der Generalversammlung und die stärkere Einflussnahme der Mitglieder. Nach verschiedenen Anregungen aus dem Publikum als auch Klärungsfragen genehmigte die Generalversammlung die beantragten Änderungen ohne Gegenstimme.

Die Generalversammlung war auch einverstanden mit der Kandidatin und den Kandidaten für die neu zu schaffende Beschwerdekommission. Mit grossen Mehr gewählt wurden die Vorstandsmitglieder Marco Neeser und Christian Fighera sowie als externe Vertreterin Danièle Wüthrich-Meyer (Vize-Präsidentin der Wettbewerbskommission). Das gleiche galt für die Ersatzmitglieder Roman Camenzind und Zeno Gabaglio (beide SUISA-Vorstand) wie für die Externen Daniel Alder und Gregor Wild (beide Rechtsanwälte und Mitglieder der Eidgenössischen Schiedskommission). Den Vorsitz der Kommission übernimmt der Leiter des SUISA-Rechtsdienstes, Bernhard Wittweiler. Er ist von Amtes wegen Mitglied, musste daher nicht von der Generalversammlung gewählt werden.

Natalie Riede

Mit der Verlegerin Natalie Riede (im Bild) wurde eine Vertreterin aus der Schweizer Elektromusikszene in die Verteilungs- und Werkkommission gewählt. (Foto: Manu Leuenberger)

Weiter wurde Natalie Riede als neues Mitglied in die Verteilungs- und Werkkommission gewählt, in der sie Guido Röösli ersetzt. Natalie Riede ist seit 2014 mit ihrem Verlag Black Music Management SUISA-Mitglied, verwaltet hauptsächlich Werke aus dem Bereich Electronica und vertritt die Schweizer Elektroszene.

In ihrem Gastreferat stellte Danièle Wüthrich-Meyer, Präsidentin Swissperform, die Arbeit der fünf Verwertungsgesellschaften vor mit Blick auf den formalen, gesetzlichen Aspekt, den konsensualen aufgrund von Verträgen und Statuten sowie den faktischen Bereich.

Podium

Die Geschäftsleitung der SUISA informierte über das aktuelle Geschäftsjahr. Auf dem Podium von links nach rechts: Irène Philipp Ziebold, Vincent Salvadé, Präsident Xavier Dayer, Vize-Präsident Marco Zanotta sowie Andreas Wegelin am Rednerpult. (Foto: Sibylle Roth)

Es folgten Informationen über das laufende Geschäftsjahr von Vincent Salvadé und Irène Philipp. Andreas Wegelin berichtete über das Joint Venture Mint Digital Services und erörterte aktuelle politischen Entwicklungen, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Genossenschaft haben. Urs Schnell, Direktor der FONDATION SUISA, berichtete anschliessend über das Geschäftsjahr der Musikförderstiftung der SUISA.

Gegen 14 Uhr schloss der Präsident der SUISA, Xavier Dayer, die ebenso inhaltsreiche wie spannende Generalversammlung. Er verwies auf die nächste Generalversammlung, die am Freitag, 21. Juni 2019, in Biel stattfinden wird.

Nach dem Sitzungsende diskutierten die Versammlungsteilnehmer beim offerierten Stehlunch im Garten des Bierhübeli angeregt weiter und nutzten die Gelegenheit für Gespräche mit SUISA-Mitarbeitenden oder Kollegen und Kolleginnen.

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Am 22. Juni 2018 strömten 208 stimmberechtigte SUISA-Mitglieder ins Bierhübeli in Bern. Sie wollten die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbestimmen sowie vom Networking- und Informationstreffen profitieren. Zusammen mit Mitgliedern des Vorstands, der Geschäftsleitung, Gästen aus Kultur und Politik plus Mitarbeitenden der SUISA nahmen sie an der ordentlichen Generalversammlung 2018 teil. Text von Dora Zeller

Rückschau auf die SUISA-Generalversammlung 2018

Der vollbesetzte Saal im Bierhübeli in Bern während einer Abstimmung an der SUISA-Generalversammlung vom 22. Juni 2018. (Foto: Manu Leuenberger)

Die Ad-hoc-Formation Swiss Ländlermix, zusammengesetzt aus Bruno Brodt, Jost Ribary, Dani Häusler, René Wicky, Robin Mark, Jacqueline Wachter, Kurt Albert und Stefan Schwarz, eröffnete die Generalversammlung mit einer volksmusikalischen Überraschung. Der Querschnitt durch die traditionelle wie zeitgenössische helvetische Volksmusikszene versetzte das Publikum in Schwung für die anschliessende Versammlung.

Swiss Laendlermix

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Das Verwertungsrecht in der EU und die SUISA-Statutenrevision

Liechtenstein ist – anders als die Schweiz – seit 1995 Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums und muss als solches den grössten Teil der Rechtsvorschriften der Europäischen Union übernehmen. Was hat das Verwertungsrecht in der EU mit der Revision der SUISA-Statuten zu tun? Text von Bernhard Wittweiler

Das Verwertungsrecht in der EU und die SUISA-Statutenrevision

Die Entwicklung des Urheberrechts in Europa ist auch für die Schweizer SUISA von Bedeutung: Das Bild zeigt den CISAC-Präsidenten Jean-Michel Jarre am 6. März 2018, als er dem Europäischen Parlament eine von 14 000 Autoren und Komponisten unterzeichnete Petition übergab, die nach fairen Regeln im digitalen Markt verlangt, um damit den «Transfer of Value» im Internet zu stoppen. (Foto: CISAC / Iris Haidau)

Die Europäische Union (EU) hat seit Langem Regeln über die kollektive Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten durch Verwertungsgesellschaften aufgestellt. Zunächst ergingen dazu einzelne Entscheide der EU-Kommission und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), die sich auf das EU-Wettbewerbsrecht abstützten. Die EU-Gremien erreichten dadurch, die strikte territoriale Abgrenzung zwischen den Gesellschaften und die Exklusivität der Rechtsabtretung aufzubrechen, den Wechsel von Rechteinhabern zu einer anderen Gesellschaft zu erleichtern und ganz allgemein mehr Wettbewerb zwischen den Gesellschaften herzustellen.

Im aufkommenden Zeitalter der Online-Nutzung von Musik setzte die EU-Kommission mit ihrer Empfehlung vom Oktober 2005 einen weiteren Meilenstein. Sie wollte damit grösstmögliche Konkurrenz zwischen den Gesellschaften um die Verwaltung der Online-Rechte erreichen sowie die Transparenz und die Gleichbehandlung aller Rechteinhaber in den Gesellschaften verbessern. Die Empfehlung hatte die völlige Freiheit eines Rechteinhabers, welcher Gesellschaft in Europa er seine Online-Rechte anvertraut, die Bildung von one-stop-shops für Online-Lizenzen sowie multiterritoriale Online-Lizenzen zur Folge.

Regeln für die kollektive Verwertung

Doch dabei blieb es nicht. Mit den Jahren wuchs das Bedürfnis, die Tätigkeit der Verwertungsgesellschaften in der EU umfassend und einheitlich zu regeln und für die kollektive Verwertung einen harmonisierten Binnenmarkt zu schaffen. So wurde am 26. Februar 2014 die Richtlinie über die kollektive Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten sowie die Vergabe von Online-Rechten erlassen (CRM-Richtlinie). Richtlinien haben die Bedeutung von Gesetzen, wirken jedoch nicht unmittelbar, sondern müssen in den einzelnen Staaten der EU in das jeweilige innerstaatliche Recht umgesetzt werden.

Die CRM-Richtlinie verfolgt das Ziel, minimale Standards festzulegen in Bezug auf die geordnete Funktionsweise der Gesellschaften (Corporate Governance), deren Finanzmanagement, Transparenz und Rechenschaftspflichten gegenüber den Mitgliedern, Schwestergesellschaften und der Öffentlichkeit, die Mitbestimmungsrechte der Mitglieder, die Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung der Rechteinhaber, Schwestergesellschaften und Nutzer, die Streitbeilegung, die Verwaltung und Lizenzierung der Online-Rechte sowie die Beaufsichtigung der Gesellschaften durch die Behörden.

EU-Richtlinie für Liechtenstein verbindlich

Die CRM-Richtlinie der EU wurde für die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), somit auch Liechtenstein, für verbindlich erklärt. Somit musste Liechtenstein die Richtlinie übernehmen und in seinem innerstaatlichen Recht umsetzen. Es schuf dazu ein eigenes, neues Gesetz, das liechtensteinische Verwertungsgesellschaftengesetz (VGG), das am 29. März 2018 vom Landtag (Parlament) verabschiedet wurde. Die bisherigen Bestimmungen zur kollektiven Verwertung im FL-Urheberrechtsgesetz wurden ins VGG übernommen.

Die SUISA ist seit Jahrzehnten auch im Fürstentum Liechtenstein tätig, seit 1999 mit eigener Konzession der Regierung und unter der Aufsicht des dortigen Amts für Volkswirtschaft als Aufsichtsbehörde. Liechtensteinische Urheber und Verleger sind SUISA-Mitglieder, und die SUISA zieht in Liechtenstein gemäss ihren Tarifen die Urheberrechtsvergütungen für die dort stattfindenden Musiknutzungen ein. Wie in der Schweiz bedürfen die für Liechtenstein gültigen Tarife und das Verteilungsreglement einer staatlichen Genehmigung, und die SUISA hat der liechtensteinischen Aufsichtsbehörde jährlich Rechenschaft über ihre Geschäftstätigkeit abzulegen.

Anpassung der Statuten der SUISA

Mit ihrer Tätigkeit und Konzession in Liechtenstein untersteht die SUISA den liechtensteinischen Vorschriften über die kollektive Verwertung. Damit sind wir verpflichtet, die Vorgaben und Anforderungen des neuen VGG – und folglich der CRM-Richtlinie der EU – zu erfüllen. Die neuen Bestimmungen bringen keine umstürzenden oder grundlegenden Neuerungen mit sich, die meisten Vorschriften halten wir bereits ein und sind für uns seit Langem eine Selbstverständlichkeit. Dennoch besteht da und dort Anpassungsbedarf.

Die notwendigen Änderungen der SUISA-Statuten werden der Generalversammlung vom 22. Juni 2018 zur Abstimmung vorgelegt, so dass sie bei Annahme auf den 1. Januar 2019 in Kraft treten können.

Die wichtigsten der vorgeschlagenen Statutenänderungen sind die folgenden:

  • die Mitgliedschaft bei der SUISA ist nicht mehr von der Staatsangehörigkeit, vom Wohnsitz oder einer anderen besonderen Verbundenheit mit der Schweiz oder Liechtenstein (Urheber) bzw. von einer Präsenz in der Schweiz oder in Liechtenstein (Verleger) abhängig (Ziffer 5.1);
  • erweiterte Zuständigkeit der Generalversammlung (Ziffer 9.2.2);
  • Erstellung und Publikation eines Transparenzberichts, in dem zusätzlich zum Jahresbericht verschiedene Informationen und Kennziffern offengelegt werden (Ziffer 9.2.3);
  • Ermöglichung der elektronischen Teilnahme an der GV, wenn und sofern die gesetzlichen Vorschriften (im Schweizer OR) dies erlauben (Ziff. 9.2.10 neu);
  • Erklärungen von Vorstand und Geschäftsleitung an die GV betreffend Interessenkonflikten (Ziffern 9.3.11 und 9.6.4 neu);
  • Schaffung einer Beschwerdekommission (Ziffer 9.5 neu).

Statutenrevision wichtig für Online-Geschäft

Von der Statutenrevision abhängig ist ein wichtiges strategisches Geschäftsfeld der SUISA: Die SUISA lizenziert im Online-Bereich seit 2013 die Musik der SUISA-Mitglieder europaweit, teilweise sogar über die Grenzen von Europa hinaus. Gemäss der EU-Richtlinie müssen Verwertungsgesellschaften gewisse Standards erfüllen, damit sie in der Europäischen Union grenzüberschreitend lizenzieren dürfen.

Damit die SUISA die paneuropäische Lizenzierung im Online-Bereich weiter betreiben kann, müssen die Vorschriften der EU-Richtlinie eingehalten werden. Das Online-Geschäft ist ein Schwerpunkt in der SUISA-Strategie für die unmittelbare Zukunft. Mit der Revision der Statuten sind die Voraussetzungen gegeben, dass die SUISA direkt mit Online-Anbietern wie z. B. iTunes oder Spotify auch Nutzungen ausserhalb der Schweiz und Liechtenstein verhandeln und abrechnen kann.

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Liechtenstein ist – anders als die Schweiz – seit 1995 Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums und muss als solches den grössten Teil der Rechtsvorschriften der Europäischen Union übernehmen. Was hat das Verwertungsrecht in der EU mit der Revision der SUISA-Statuten zu tun? Text von Bernhard Wittweiler

Das Verwertungsrecht in der EU und die SUISA-Statutenrevision

Die Entwicklung des Urheberrechts in Europa ist auch für die Schweizer SUISA von Bedeutung: Das Bild zeigt den CISAC-Präsidenten Jean-Michel Jarre am 6. März 2018, als er dem Europäischen Parlament eine von 14 000 Autoren und Komponisten unterzeichnete Petition übergab, die nach fairen Regeln im digitalen Markt verlangt, um damit den «Transfer of Value» im Internet zu stoppen. (Foto: CISAC / Iris Haidau)

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131,4 Millionen Franken für Komponisten, Textautoren und Verleger

Mit Genugtuung haben die Vorstandsmitglieder an ihrer Sitzung Ende März 2017 das Ergebnis des vergangenen Jahres genehmigt. Der Gesamtumsatz lag 3,2% über dem Vorjahr. Insgesamt können 131,4 Millionen Franken an die Bezugsberechtigten verteilt werden. Zudem hat der Vorstand eine Zusatzverteilung von 7% auf allen regulären Abrechnungen im Jahr 2018 beschlossen. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

131,4 Millionen Franken für Komponisten, Textautoren und Verleger

Die SUISA erzielte 2017 inklusive Nebeneinnahmen einen Gesamtumsatz von 159,2 Millionen Franken. Dank dem erfreulichen Resultat erhalten die Komponisten, Textautoren und Verleger für ihre musikalische Tätigkeit insgesamt 2,5 Millionen Franken mehr vergütet als im Vorjahr. (Foto: Tabea Hüberli)

Neben dem erfreulichen Geschäftsergebnis wurde der Vorstand an den Sitzungen im März auch über die Verteilung der Einnahmen im letzten Jahr informiert. So gingen Fr. 21 Mio. an die Urheber und Fr. 38,7 Mio. an die Verleger. Den Schwestergesellschaften wurden Fr. 53 Mio. überwiesen.

Weitere Verteilungsthemen standen auf der Tagesordnung: Zum einen beschloss der Vorstand eine Zusatzverteilung von 7% auf allen regulären Abrechnungen im Jahr 2018. Zum anderen setzte das Gremium den Mindestbetrag für die Verteilung der Einnahmen aus Nutzungen von Sendeunternehmen fest. Gemäss Verteilungsreglement wird pro Privatsender im Verhältnis zur Vergütung, die diese Sender bezahlen, verteilt. Voraussetzung ist, dass die vom Sender eingenommene Entschädigung höher ist als der jährlich vom Vorstand festgesetzte Betrag. Zudem müssen die Programme in elektronischer Form geliefert werden. Letztes Jahr senkte der Vorstand den Mindestbetrag von 15 000 auf 5000 Franken. Nun wurde entschieden, diese Limite beizubehalten.

Generalversammlung der SUISA am 22. Juni 2018 in Bern

Viel Zeit widmeten die Vorstandsmitglieder der Vorbereitung der Generalversammlung. Sie findet am Freitag, 22. Juni 2018, in Bern statt. Neben den statutarischen Geschäften steht die Revision der Statuten auf der GV-Traktandenliste. Die Statuten sollen an die Vorschriften der EU-Richtlinie, die in Liechtenstein in das nationale Recht überführt wurden, angepasst werden. Zudem ist die Anpassung wichtig, damit die SUISA weiterhin Online-Nutzungen in der Europäischen Union grenzüberschreitend lizenzieren kann.

Eine synoptische Darstellung der Statutenänderungen erhalten die stimmberechtigten Mitglieder zusammen mit der GV-Einladung. In den Erläuterungen der Einladung sind weitere Informationen zu finden, weshalb die Bestimmungen geändert werden sollen. Ein wichtiger Punkt ist die Verpflichtung, den Mitgliedern ein Beschwerdeverfahren zur Verfügung zu stellen. Die SUISA will dazu eine Beschwerdekommission schaffen. Der Vorstand schlägt der Generalversammlung die dafür vorgesehenen Personen zur Wahl vor.

Wahlen stehen ebenfalls in der Verteilungs- und Werkkommission an. Guido Röösli tritt zurück und der Vorstand hat Natalie Riede für den freiwerdenden Sitz nominiert. Die junge Verlegerin vertritt die Schweizer Elektro-Szene.

Das Joint-Venture Mint Digital Services

Auf die internationale Bühne wechselte der Vorstand beim Thema: Mint Digital Services. Ein Vertreter der US-amerikanischen Partnerin SESAC führte gegenüber den Vorstandsmitgliedern aus, was es seiner Meinung nach brauche, um in einem kompetitiven Umfeld erfolgreich sein zu können: Hartnäckigkeit und Verhandlungsgeschick, gepaart mit intelligenter IT-Software und hoher Datenqualität sind aus seiner Sicht die nötigen Werkzeuge. Und diese Qualitäten vereinige das im vergangenen Jahr gegründete Joint-Venture Mint.

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Mit Genugtuung haben die Vorstandsmitglieder an ihrer Sitzung Ende März 2017 das Ergebnis des vergangenen Jahres genehmigt. Der Gesamtumsatz lag 3,2% über dem Vorjahr. Insgesamt können 131,4 Millionen Franken an die Bezugsberechtigten verteilt werden. Zudem hat der Vorstand eine Zusatzverteilung von 7% auf allen regulären Abrechnungen im Jahr 2018 beschlossen. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

131,4 Millionen Franken für Komponisten, Textautoren und Verleger

Die SUISA erzielte 2017 inklusive Nebeneinnahmen einen Gesamtumsatz von 159,2 Millionen Franken. Dank dem erfreulichen Resultat erhalten die Komponisten, Textautoren und Verleger für ihre musikalische Tätigkeit insgesamt 2,5 Millionen Franken mehr vergütet als im Vorjahr. (Foto: Tabea Hüberli)

Neben dem erfreulichen Geschäftsergebnis wurde der Vorstand an den Sitzungen im März auch über die Verteilung der Einnahmen im letzten Jahr informiert. So gingen Fr. 21 Mio. an die Urheber und Fr. 38,7 Mio. an die Verleger. Den Schwestergesellschaften…Weiterlesen

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Die ordentliche Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 22. Juni 2018, im Bierhübeli in Bern statt. Sie wird musikalisch eröffnet von der Ad-hoc-Formation Swiss Ländlermix unter dem Motto: «Volksmusik – Schweiz bis quer». Wichtige Geschäfte auf der Traktandenliste sind die Revision der Statuten, die neu zu schaffende Beschwerdekommission und die Ersatzwahl für die Verteilungs- und Werkkommission. Von Danièle Wüthrich-Meyer, Präsidentin der Swissperform, wird ein Gastreferat zu hören sein. Text von Dora Zeller

SUISA-Generalversammlung 2018: Ihre Meinung zählt!

Stimmberechtigte Mitglieder können sich bis am 19. Juni für die Generalversammlung der SUISA am 22. Juni 2018 im Bierhübeli in Bern anmelden. (Foto: Manu Leuenberger)

Die Generalversammlung 2018 der SUISA steht im Zeichen der Revision der Statuten. Die musikalische Geschäftswelt wandelt sich: mehr Konkurrenz, neue Technologien, internationale Vernetzung, strengere Vorschriften. Die SUISA will und muss mit der Entwicklung Schritt halten und die Basis schaffen für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Genossenschaft.

Der Generalversammlung wird deshalb eine Statutenänderung vorgeschlagen. Mit den vorgeschlagenen Änderungen werden die Statuten der SUISA an das Ende März 2018 verabschiedete liechtensteinische Verwertungsgesellschaftengesetz und damit an die europäische Richtlinie zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten angepasst.

Stärkung der Mitgliederrechte und des Online-Geschäfts

Die EU-Richtlinie, die in Liechtenstein nun in nationales Recht umgesetzt wurde, enthält Vorgaben, die eine Stärkung der Mitgliederrechte mit sich bringen. Neben Regeln zur Transparenz sowie zur Beaufsichtigung der Verwertungsgesellschaften ist ein wesentlicher Punkt, den Mitgliedern ein Beschwerdeverfahren zur Verfügung zu stellen. Die SUISA will dafür eine Beschwerdekommission bilden mit erfahrenen Personen aus dem Musikbereich und juristisch versierten Fachleuten. Sie schlägt entsprechende Kommissionsmitglieder zur Wahl vor.

Daneben ist die Anpassung der Statuten an die EU-Richtlinie nötig, um Online-Nutzungen weiterhin in der Europäischen Union grenzüberschreitend lizenzieren zu können. Die SUISA lizenziert im Online-Bereich seit 2013 die Musik der SUISA-Mitglieder europaweit, teilweise sogar über die Grenzen von Europa hinaus.

Gemäss der EU-Richtlinie müssen Gesellschaften gewisse Standards erfüllen, damit sie grenzüberschreitend lizenzieren dürfen. Mit der Revision der Statuten sind die Voraussetzungen gegeben, dass die SUISA direkt mit Online-Anbietern wie z. B. iTunes oder Spotify auch Nutzungen ausserhalb der Schweiz und Liechtenstein verhandeln und abrechnen kann. Das Online-Geschäft ist ein Schwerpunkt in der SUISA-Strategie für die unmittelbare Zukunft. Zu diesem Zweck wurde zusammen mit SESAC (USA) das Unternehmen Mint Digital Services gegründet.

Statutarische Geschäfte

Sie stehen jedes Jahr auf der Traktandenliste: die statutarischen Geschäfte. Der Generalversammlung werden Jahresbericht, Lagebericht, Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung, der Anhang zur Jahresrechnung sowie der Bericht der Revisionsstelle zur Genehmigung vorgeschlagen. Danach folgt die Entlastung des Vorstands und der Revisionsstelle sowie die Wahl der Revissionsstelle für das laufende Geschäftsjahr.

Wie gewohnt wird es einen Zwischenbericht über das laufende Geschäftsjahr geben. Die Geschäftsleitung zeigt, wie sich die Finanzzahlen im ersten halben Jahr entwickelt haben. Weiter werden auch an der diesjährigen GV die Verantwortlichen der FONDATION SUISA einen Überblick über die Aktivitäten der Stiftung im 2017 geben.

Wahlen und Gäste

Der Generalversammlung wird Natalie Riede als Ersatz für den zurücktretenden Guido Röösli zur Wahl in die Verteilungs- und Werkkommission vorgeschlagen. Sie vertritt den Bereich Electronica, führt ihren eigenen Verlag und ist in der Clubszene gut verankert.

An der GV besteht die Möglichkeit, mit vielen eingeladenen Gästen, z. B. Vertretern von Musiknutzerverbänden, Behörden oder Urheberrechtsexperten, ins Gespräch zu kommen. Als Gastreferentin konnte Danièle Wüthrich- Meyer gewonnen werden. Die Gastrednerin ist die Präsidentin der Swissperfom, der Verwertungsgesellschaft für Leistungsschutzrechte in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.

Anreise und Verpflegung

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Bierhübeli zu reisen. Der Bus ab Bahnhof Bern hält direkt vor dem Veranstaltungsort. Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Das Parkhaus Park & Ride Neufeld ist 10 Minuten Fussmarsch vom Bierhübeli entfernt. Vor der Generalversammlung stehen Kaffee & Gipfeli bereit. Nach der Versammlung wird ein Stehlunch serviert.

SUISA Jahresbericht 2017Am 24. Mai 2018 ist der Jahresbericht 2017 der SUISA veröffentlicht worden. Er steht online zur Verfügung oder kann als gedruckte Ausgabe bestellt werden unter: www.suisa.ch/jahresbericht
Die im Jahr 2017 erzielten Umsätze sind erfreulich. Das Ergebnis von insgesamt Fr. 139,2 Mio. aus der Rechteverwaltung in der Schweiz liegt 2 % über dem Resultat von 2016. Somit kann die SUISA einen Rekordbetrag an die Bezugsberechtigten verteilen. Weiterlesen in der Medienmitteilung (PDF)
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Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISAAusblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Weiterlesen
Die Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer NeuerungDie Abrechnungstermine 2018 der SUISA mit einer Neuerung Die SUISA hält 2018 an den etablierten Abrechnungsterminen fest. Diese umfassen hauptsächlich vier Quartalsabrechnungen sowie verschiedene Nebenabrechnungen analog zum Vorjahr über das Jahr verteilt. Ab dem 2. Halbjahr 2018 wird die Auslandabrechnung auf vierteljährlichen Rhythmus umgestellt. Weiterlesen
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Die ordentliche Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 22. Juni 2018, im Bierhübeli in Bern statt. Sie wird musikalisch eröffnet von der Ad-hoc-Formation Swiss Ländlermix unter dem Motto: «Volksmusik – Schweiz bis quer». Wichtige Geschäfte auf der Traktandenliste sind die Revision der Statuten, die neu zu schaffende Beschwerdekommission und die Ersatzwahl für die Verteilungs- und Werkkommission. Von Danièle Wüthrich-Meyer, Präsidentin der Swissperform, wird ein Gastreferat zu hören sein. Text von Dora Zeller

SUISA-Generalversammlung 2018: Ihre Meinung zählt!

Stimmberechtigte Mitglieder können sich bis am 19. Juni für die Generalversammlung der SUISA am 22. Juni 2018 im Bierhübeli in Bern anmelden. (Foto: Manu Leuenberger)

Die Generalversammlung 2018 der SUISA steht im Zeichen der Revision der Statuten. Die musikalische Geschäftswelt wandelt sich: mehr Konkurrenz, neue Technologien, internationale Vernetzung, strengere Vorschriften. Die SUISA will und muss mit der Entwicklung Schritt halten und…Weiterlesen