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Service public

Halbierungsinitiative: Ein Kahlschlag für die Schweizer Kultur

Halbierungsinitiative: Ein Kahlschlag für die Schweizer Kultur
Die SUISA unterstützt die Kampagne «Wo die Musik spielt» des Schweizer Musikrats: Engagieren wir uns gemeinsam für ein Nein zur Halbierungsinitiative!
Bild: Schweizer Musikrat
Von Andreas Wegelin, CEO
Am 8. März 2026 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Initiative «SRG: 200 Franken sind genug!» ab – besser bekannt als Halbierungsinitiative. Eine Annahme dieser Initiative hätte dramatische Folgen für die Schweizer Kultur. Die SUISA engagiert sich zusammen mit dem Schweizer Musikrat, Sonart Musikschaffende Schweiz und anderen Verbänden gegen diese gefährliche Initiative.

Es war ein klares Ergebnis: Am 4. März 2018 lehnten 71,6% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sowie sämtliche Kantone die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» –bekannt als No-Billag-Initiative – ab. Es war ein klares Bekenntnis der Schweizerinnen und Schweizer zur SRG und zum medialen Service public – die Initiative hätte faktisch eine Abschaffung der SRG bedeutet, was vielen zu weit gegangen wäre.

Halbierung des SRG-Budgets

Fast auf den Tag genau acht Jahre später, am 8. März 2026, ist die SRG erneut Gegenstand einer Volksinitiative: «SRG: 200 Franken sind genug!» («Halbierungsinitiative»). Der Vorstoss verlangt, dass die Haushaltsabgabe für Radio und Fernsehen von heute 335 Franken auf maximal 200 Franken gesenkt und die Unternehmensabgabe vollständig abgeschafft wird. Für die SRG würde dies eine Halbierung ihres Budgets und damit einen starken Abbau ihres Angebots in allen Bereichen bedeuten. Hinzu käme, dass ein kleineres Angebot auch massiv weniger Werbeeinnahmen mit sich bringen würde. Insgesamt würde das SRG-Budget laut Berechnungen auf rund 750 Millionen Franken schrumpfen – weniger als die Hälfte des heutigen Budgets.

Damit könnte die SRG ihren öffentlichen Auftrag – wie er heute festgeschrieben ist – nicht mehr erfüllen. Die Auswirkungen wären fatal.

Ein massiver Rückzug aus den Regionen

Die SRG ist heute in allen vier Sprachregionen präsent – mit sieben Hauptstandorten und 17 Regionalstudios. Sie berichtet aus Orten, in denen es sonst keine Medienpräsenz mehr gibt. Mit halbiertem Budget müsste die SRG stark zentralisieren und viele Standorte schliessen. Das hätte Folgen:

  • weniger Regionaljournalismus
  • weniger Sichtbarkeit für Sprachminderheiten
  • weniger Produktionen vor Ort
  • weniger Arbeitsplätze in den Regionen

Die kulturelle Vielfalt – ein Markenzeichen der Schweiz – würde damit stark geschwächt.

Weniger Kultur, weniger Musik, weniger Film

Besonders hart träfe die Initiative die Kultur- und Musikszene. Heute unterstützt die SRG jährlich über 220 Filmprojekte, produziert Konzerte, fördert Schweizer Musik, bietet jungen Talenten eine Bühne und setzt auf Zusammenarbeit mit unabhängigen Produktionsfirmen. Im Rahmen des «Pacte de l’audiovisuel» hat die SRG 2024 zum Beispiel 161 Filme, Serien und Dokus finanziert.

Gerade für die Musikschaffenden wären die Auswirkungen bei einer Annahme der Initiative verheerend. Schweizer Musik wird heute vor allem auf den Sendern der SRG gespielt, und es sind diese Sender, die jungen, unbekannteren Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten: Rund 30% der dort gespielten Musik kommt aus der Schweiz – bei einigen Sendern wie Radio SRF Virus, Radio Rumantsch oder Radio Swiss Pop ist der Anteil Schweizer Musik sogar bei über 40%. Im Vergleich: Die privaten Schweizer Radiostationen kommen insgesamt auf einen Anteil von knapp 10% Schweizer Musik.

Hinzu kommen jährlich rund 300 Festivals, die von der SRG unterstützt werden, und 600 Aufnahmen von Musikproduktionen – von Blasmusik, Volksmusik und klassischer Musik über Hip-Hop und Jazz bis hin zu Dance, Schlager, Pop und Rock deckt die SRG mit ihren Radio- und TV-Sendern praktisch das gesamte Spektrum der Schweizer Musik ab.

Viele Karrieren wären ohne SRG-Plattformen nie entstanden. Zahlreiche Musikschaffende berichten immer wieder, wie entscheidend die Präsenz bei SRF, RTS, RSI oder RTR für ihren Durchbruch war.

Und wie die jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen, hören 80,5% der Schweizerinnen und Schweizer Musik nach wie vor über Radio und Fernsehen – mehr als über Internet (68,3%) oder kostenlose (57,2%) und kostenpflichtige Streamingdienste (46,8%).

Urheberrechtseinnahmen würden stark abnehmen

Eine weitere Auswirkung wäre auch massiv weniger Einnahmen aus Urheberrechten: 2024 erhielten die Urheber/innen, Produzenten/innen, Interpreten/innen und Verleger/innen für die Nutzung ihrer musikalischen, filmischen und anderen Werke auf den Sendern der SRG rund 55 Millionen Franken an Urheberrechtsvergütungen. Auch diese Einnahmen würden stark zurückgehen, wenn die SRG ihr Programmangebot drastisch zusammenstreichen müsste und weniger Musik, Filme oder Serien senden würde.

Würde die Halbierungsinitiative angenommen, hätte dies also gravierende Folgen für das Schweizer Kulturschaffen:

  • weniger Musiksendungen, Sessions und Live-Aufzeichnungen und damit weniger Airplay
  • weniger Förderung von Newcomerinnen und Newcomern sowie Wegfall wichtiger Fördergefässe für junge Künstlerinnen und Künstler
  • weniger Film- und Kulturproduktionen
  • deutlich reduzierte Sichtbarkeit von Schweizer Kunst und Kreativität
  • weniger Einnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Die SRG ist heute eine der stärksten Partnerinnen der Schweizer Kultur – diese Rolle wäre bei einer Annahme der Initiative mit einem Schlag kaum mehr möglich.

Die SRG wird auch bei einem Nein zur Halbierungsinitiative sparen müssen: Der Bundesrat hat bereits eine Gebührensenkung angekündigt. Für Haushalte wird die Abgabe im Jahr 2027 auf CHF 312 und ab 2029 auf CHF 300 pro Jahr reduziert. Damit ergibt sich für alle privaten Haushalte in jedem Fall eine Einsparung. Durch die schrittweise Reduktion könnte ein guter Service public dennoch aufrechterhalten und der Kahlschlag gegen das Schweizer Kulturschaffen abgewendet werden.

Kampagne des Schweizerischen Musikrats

Wie bereits bei der No-Billag-Initiative wird sich die SUISA auch jetzt wieder im Namen ihrer Mitglieder für die SRG und gegen die Halbierungsinitiative einsetzen. Sie unterstützt die Kampagne «Wo die Musik spielt» des Schweizer Musikrats, des Dachverbands aller Musikorganisationen der Schweiz. Mit der Kampagne wird aufgezeigt, welche Folgen eine Annahme der Initiative für das Schweizer Musikschaffen hätte.

Diese Abstimmung betrifft alle, die kulturell arbeiten, leben oder sich engagieren. Die Halbierungsinitiative ist nicht einfach eine Sparvorlage – sie ist ein Angriff auf die kulturelle Vielfalt und die demokratische Informationsgrundlage unseres Landes. Die Folgen für das Schweizer Musikschaffen, aber auch allgemein den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind ohne einen starken Service public extrem. Es gilt sie für das Schweizer Kulturschaffen abzuwenden.

Kulturschaffende wissen, wie wichtig Sichtbarkeit, Vielfalt und verlässliche Medien sind. Und sie können diese Bedeutung authentisch vermitteln – auf Bühnen, in Gesprächen, auf Social Media, in Vereinen und Communities. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Künstlerinnen und Künstler für die SRG einstehen:

  • Sprecht öffentlich über die Bedeutung der SRG für Kultur und Musik.
  • Teilt eure Erfahrungen und zeigt, was auf dem Spiel steht.
  • Unterstützt Kampagnen, Initiativen und Aktionen für ein starkes Mediensystem.
  • Nutzt eure Reichweite und eure Netzwerke.
  • Klärt auf, dass die Gebühren für die Haushalte sowieso tiefer und Unternehmen zusätzlich entlastet werden – auch ohne den Kahlschlag der Halbierungsinitiative.

Engagieren wir uns gemeinsam für ein Nein zur Halbierungsinitiative. Verhindern wir zusammen, dass die kulturelle Landschaft der Schweiz verarmt. Denn: Eine starke SRG bedeutet eine starke Schweizer Kultur, auch und besonders mit Musik.

www.wodiemusikspielt.ch

Die Empfangsgebühren werden auch ohne Halbierungsinitiative sinken:
Die Abgabe für Haushalte will der Bundesrat ab 2027 auf 312 Franken und ab 2029 auf 300 Franken senken. Für Kollektivhaushalte, etwa Heime, wird eine Senkung der Gebühr von heute 670 Franken auf 624 Franken ab 2027 und auf 600 Franken ab 2029 vorgeschlagen.
Zudem sollen ab 2027 über 60 000 Unternehmen von der Abgabe befreit werden. Bisher müssen Betriebe mit einem mehrwertsteuerpflichtigem Jahresumsatz von 500 000 Franken zahlen. Künftig sollen nur noch Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 1,2 Millionen Franken zahlen müssen. Damit würden rund 80 Prozent der Unternehmen von der Abgabe befreit.
Servizio pubblico

Iniziativa per il dimezzamento: un taglio netto alla cultura svizzera

Halbierungsinitiative: Ein Kahlschlag für die Schweizer Kultur
La SUISA sostiene la campagna «Wo die Musik spielt» (Dove suona la musica) del Consiglio Svizzero della Musica: impegniamoci insieme per dire no all’iniziativa per il dimezzamento!
Foto: Consiglio Svizzero della Musica
Di Andreas Wegelin, CEO
L’8 marzo 2026 la popolazione svizzera voterà sull’iniziativa «SSR: 200 franchi bastano!», meglio nota come iniziativa per il dimezzamento. L’approvazione di questa iniziativa avrebbe conseguenze drammatiche per la cultura svizzera. La SUISA, insieme al Consiglio Svizzero della Musica, a Sonart (Associazione Svizzera di Musica) e ad altre associazioni, si impegna contro questa pericolosa iniziativa.

Il risultato è stato chiaro: il 4 marzo 2018 il 71,6% dell’elettorato e tutti i Cantoni hanno respinto l’iniziativa popolare «Sì all’abolizione del canone radiotelevisivo (abolizione del canone Billag)», nota come iniziativa No Billag. È stata una chiara dichiarazione di sostegno da parte della popolazione svizzera alla SSR e al servizio pubblico mediatico: l’iniziativa avrebbe infatti significato l’abolizione della SSR, cosa che molti avrebbero ritenuto eccessiva.

Dimezzamento del budget della SSR

Quasi otto anni dopo, l’8 marzo 2026, la SSR è nuovamente oggetto di un’iniziativa popolare: «SSR: 200 franchi bastano!» («Iniziativa per il dimezzamento»). L’iniziativa chiede che il canone radiotelevisivo per le economie domestiche di tipo privato sia ridotto dagli attuali 335 franchi a un massimo di 200 franchi e che il canone per le imprese venga completamente abolito. Per la SSR ciò significherebbe dimezzare il proprio budget e quindi una forte riduzione della propria offerta in tutti i settori. A ciò si aggiungerebbe il fatto che un’offerta più ridotta comporterebbe anche una massiccia diminuzione degli introiti pubblicitari. Secondo i calcoli, il budget della SSR si ridurrebbe complessivamente a circa 750 milioni di franchi, meno della metà del budget attuale.

La SSR non sarebbe quindi più in grado di adempiere al suo mandato pubblico, così come è definito oggi. Le conseguenze sarebbero disastrose.

Un massiccio ritiro dalle regioni

La SSR è oggi presente in tutte e quattro le regioni linguistiche, con sette sedi principali e 17 studi regionali. Fornisce informazioni da luoghi in cui altrimenti non ci sarebbe più alcuna presenza mediatica. Con un budget dimezzato, la SSR dovrebbe centralizzare fortemente la propria attività e chiudere molte sedi. Ciò avrebbe delle conseguenze:

  • meno giornalismo regionale
  • minore visibilità per le minoranze linguistiche
  • meno produzioni locali
  • meno posti di lavoro nelle regioni

La diversità culturale, uno dei tratti distintivi della Svizzera, ne risulterebbe fortemente indebolita.

Meno cultura, meno musica, meno cinema

L’iniziativa colpirebbe in modo particolarmente duro il mondo della cultura e della musica. Oggi la SSR sostiene ogni anno oltre 220 progetti cinematografici, produce concerti, promuove la musica svizzera, offre un palcoscenico ai giovani talenti e punta sulla collaborazione con case di produzione indipendenti. Nell’ambito del «Pacte de l’audiovisuel», ad esempio, la SSR ha finanziato 161 film, serie e documentari nel 2024.

Se l’iniziativa venisse approvata, le conseguenze sarebbero devastanti soprattutto per i musicisti e le musiciste. Oggi la musica svizzera viene trasmessa principalmente dalle emittenti della SSR, che offrono una piattaforma ai giovani artisti meno conosciuti: circa il 30% della musica trasmessa proviene dalla Svizzera e su alcune emittenti come Radio SRF Virus, Radio Rumantsch o Radio Swiss Pop la percentuale di musica svizzera supera addirittura il 40%. In confronto, le emittenti radiofoniche private svizzere trasmettono complessivamente poco meno del 10% di musica svizzera.

A ciò si aggiungono circa 300 festival all’anno sostenuti dalla SSR e 600 registrazioni di produzioni musicali: dalla musica per strumenti a fiato, alla musica popolare e classica, dall’hip-hop e jazz alla dance, al pop e al rock, la SSR copre praticamente l’intero spettro della musica svizzera con le sue emittenti radiofoniche e televisive.

Molte carriere non sarebbero mai decollate senza le piattaforme della SSR. Numerosi musicisti e musiciste raccontano ripetutamente quanto sia stata determinante per il loro successo la presenza su SRF, RTS, RSI o RTR.

E come dimostrano gli ultimi dati dell’Ufficio federale di statistica, l’80,5% degli svizzeri continua ad ascoltare musica alla radio e alla televisione, più che su Internet (68,3%) o tramite servizi di streaming gratuiti (57,2%) e a pagamento (46,8%).

I proventi dei diritti d’autore diminuirebbero notevolmente

Un altro effetto sarebbe anche una massiccia riduzione dei proventi provenienti dai diritti d’autore: nel 2024, autori/autrici, produttori/produttrici, interpreti ed editori/editrici hanno ricevuto circa 55 milioni di franchi in indennità per i diritti d’autore per l’utilizzo delle loro opere musicali, cinematografiche e di altro tipo sulle emittenti della SSR. Anche questi introiti diminuirebbero notevolmente se la SSR dovesse ridurre drasticamente la sua offerta di programmi e trasmettere meno musica, film o serie televisive.

Se l’iniziativa per il dimezzamento fosse accettata, ciò avrebbe gravi conseguenze per la produzione culturale svizzera:

  • meno trasmissioni musicali, sessioni e registrazioni dal vivo e quindi meno airplay
  • meno promozione di nuovi talenti e scomparsa di importanti strumenti di promozione per i giovani artisti/artiste
  • meno produzioni cinematografiche e culturali
  • visibilità notevolmente ridotta dell’arte e della creatività svizzere
  • minori introiti lungo l’intera catena del valore

La SSR è oggi uno dei partner più forti della cultura svizzera: se l’iniziativa venisse accettata, questo ruolo non sarebbe più possibile.

Anche se l’iniziativa per il dimezzamento venisse respinta, la SSR dovrà comunque risparmiare: il Consiglio federale ha già annunciato una riduzione del canone. Per le economie domestiche di tipo privato, il canone sarà ridotto a 312 franchi all’anno nel 2027 e a 300 franchi all’anno a partire dal 2029. Ciò comporterà in ogni caso un risparmio per tutte le famiglie. Grazie alla riduzione graduale, sarà comunque possibile mantenere un buon servizio pubblico ed evitare tagli drastici alla produzione culturale svizzera.

Campagna del Consiglio Svizzero della Musica

Come già nel caso dell’iniziativa No Billag, anche questa volta la SUISA si impegnerà a nome dei suoi membri a favore della SSR e contro l’iniziativa di dimezzamento. Essa sostiene la campagna «Wo die Musik spielt» (Dove suona la musica) del Consiglio Svizzero della Musica, l’organizzazione mantello di tutte le associazioni musicali della Svizzera. La campagna mostra quali conseguenze avrebbe l’accettazione dell’iniziativa per la produzione musicale svizzera.

Questa votazione riguarda tutti coloro che lavorano, vivono o si impegnano nel campo culturale. L’iniziativa per il dimezzamento non è semplicemente un progetto di risparmio, ma un attacco alla diversità culturale e alla base democratica dell’informazione del nostro Paese. Senza un servizio pubblico forte, le conseguenze per la produzione musicale svizzera, ma anche per la coesione sociale in generale, sarebbero estreme. È necessario evitarle per la produzione culturale svizzera.

Chi lavora nel settore culturale sa quanto siano importanti la visibilità, la diversità e l’affidabilità dei media. E sa anche trasmettere questo valore in modo autentico: sui palcoscenici, nelle conversazioni, sui social media, nelle associazioni e nelle community. Per questo è importante che il maggior numero possibile di artisti e artiste sostenga la SSR:

  • Parlate pubblicamente dell’importanza della SSR per la cultura e la musica.
  • Condividete le vostre esperienze e mostrate cosa c’è in gioco.
  • Sostenete campagne, iniziative e azioni a favore di un sistema mediatico forte.
  • Sfruttate la vostra portata e le vostre reti.
  • Spiegate che il canone per le economie domestiche di tipo privato sarà comunque ridotto e che le imprese beneficeranno di ulteriori sgravi, anche senza i tagli drastici previsti dall’iniziativa per il dimezzamento.

Impegniamoci insieme per dire no all’iniziativa per il dimezzamento. Impediamo insieme che il panorama culturale svizzero si impoverisca. Perché una SSR forte significa una cultura svizzera forte, anche e soprattutto nella musica.

www.wodiemusikspielt.ch

I canoni di ricezione diminuiranno anche senza l’iniziativa per il dimezzamento:
Il Consiglio federale intende ridurre il canone per le economie domestiche di tipo privato a 312 franchi dal 2027 e a 300 franchi dal 2029. Per le collettività, come le case di cura, si propone una riduzione del canone dagli attuali 670 franchi a 624 franchi dal 2027 e a 600 franchi dal 2029.
Inoltre, a partire dal 2027 oltre 60’000 imprese saranno esentate dal pagamento del canone. Dagli attuali 500’000 franchi di fatturato annuo si passerà a 1,2 milioni di franchi. In questo modo, a partire dal 2027, circa l’80 per cento delle imprese soggette all’IVA non pagheranno più il canone.

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