Tagarchiv: Vorstand

Julien-François Zbinden: 100 Jahre alt!

Julien-François Zbinden ist Pianist, Komponist, Autor und … Hundertjähriger. Am 11. November 2017 kann das Ehrenmitglied der SUISA seinen 100. Geburtstag feiern. Zum Festtag lässt Gastautor Jean-Pierre Mathez das bisherige Leben und Schaffen des Jubilars Revue passieren.

Julien-François Zbinden: 100 Jahre alt!

Julien-François Zbinden, früherer Präsident und heute Ehrenmitglied der SUISA, kann am 11. November 2017 seinen 100. Geburtstag feiern. (Foto: Yvan Ischer)

Ford Model T Baujahr 1913 (Foto: Ryan Fletcher / Shutterstock.com)

Geboren am 11. November 1917, neun Jahre nach Beginn der Produktion des Ford T anno 1908, wird Julien-François Zbinden ein privilegierter, aufmerksamer Zeuge dieser fantastischen technischen, künstlerischen, moralischen und spirituellen Entwicklung, die das Leben der Menschen auf dieser Erde grundlegend verändert hat.

Sein musikalisches Abenteuer beginnt jedoch mit seinem heiss geliebten Klavier:

«Heute noch teilt es meine Leidenschaft der Jazzmusik und unsere schöne Komplizenschaft ist im Album ‹The Last Call…?› verewigt, in meinem 93. Lebensjahr aufgenommen. Dieses Etwas ist mein Instrument, der weit über hundertjährige Flügel Blüthner Nr. 89293, Modell 190, gebaut 1910 in Leipzig. Ihm widme ich dieses Opus 111 (die ‹Blüthner-Variationen›, verlegt bei Editions Bim PNO67, Anmerkung des Autors), das das letzte meiner Werke für Klavier sein wird.»

Selbstporträt, Linolschnitt, 1937.

Anfangs verdient Julien-François Zbinden sein Leben als Barpianist und macht sich vertraut mit seiner Leidenschaft: dem Jazz, dann mit dem Komponieren.

Im Alter von dreissig Jahren beginnt seine Karriere in der Abteilung Musik des Radio Suisse Romande, das er administrativ und mit seiner Offenheit bis zur seiner Pensionierung 1982 prägen wird. Ruhmreiche Jahre mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Fanfare Perce-Oreille, klassischen und volkstümlichen Chören der Romandie, mit Stars der chanson française, von Jazzorchestern; als Teilnehmer und Moderator von Debatten tritt er stets in mutigem Respekt der Meinungen auf. Unzählige Berühmtheiten aus der Welt der Musik werden nach Lausanne eingeladen: Die Archive sind voll von Direktsendungen und Aufnahmen mit diesen berühmten Künstlern. Er hat es verstanden, allen musikalischen Genres von Qualität Tür und Tor des RSR zu öffnen und so die Romandie wie auch die französischsprachigen Länder mit einer breiten musikalischen Kultur zu bereichern.

In seinen Mittfünfzigern macht er das Pilotenbrevet und berauscht sich mit den Emotionen, die ihm seine Arabesken und die verkleinerte Vision des prosaischen Erdenlebens verschaffen.

Julien-François Zbinden vor einer Piper L4, Einführung in den Landeanflug (Glacier des Diablerets, 11.12.1975). (Foto: ZvG)

Julien-François Zbinden am Klavier, Januar 2017. (Foto: ZvG)

Als Julien-François Zbinden das Pensionsalter erreicht, verlässt er das RSR und widmet sich mit Leib und Seele der Komposition (sein Schaffen wird über hundert Werke umfassen), seinen Freundschaften, dem Reisen, dem Schreiben (eine eindrückliche Biografie und zwei kürzlich erschienene Bücher), und nicht zu vergessen, die kürzlich vorgenommene Einspielung von zwei CDs mit Jazz-Standards am Klavier (TCB Montreux) …

Er war Präsident des Tonkünstlervereins (1973–1979) und von 1987 bis 1991 des Vorstands der SUISA.

Julien-François Zbinden ist auch ein wertvolles lebendiges Gedächtnis, ein hochgelehrter Mann, der seine Zeit mit grossem Scharfsinn analysiert hat. Seine musikalischen Werke werden weltweit gespielt und sind bei grossen europäischen Verlagshäusern verlegt (seit 1988 seine neuen Werke exklusiv in der Schweiz bei Editions Bim).

Es ist zu hoffen, dass die schweizerische Musikwelt diesen aussergewöhnlichen Künstler nicht vergisst und ihn den zukünftigen Generationen der Musiker und Musikliebhaber unsereres Landes weitervermittelt.

Über Julien-François Zbinden (viel) mehr erfahren kann man unter: www.jfzbinden.ch

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Julien-François Zbinden ist Pianist, Komponist, Autor und … Hundertjähriger. Am 11. November 2017 kann das Ehrenmitglied der SUISA seinen 100. Geburtstag feiern. Zum Festtag lässt Gastautor Jean-Pierre Mathez das bisherige Leben und Schaffen des Jubilars Revue passieren.

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Julien-François Zbinden, früherer Präsident und heute Ehrenmitglied der SUISA, kann am 11. November 2017 seinen 100. Geburtstag feiern. (Foto: Yvan Ischer)

Ford Model T Baujahr 1913 (Foto: Ryan Fletcher / Shutterstock.com)

Geboren am 11. November 1917, neun Jahre nach Beginn der Produktion des Ford T anno 1908, wird Julien-François Zbinden ein privilegierter, aufmerksamer Zeuge dieser fantastischen technischen, künstlerischen, moralischen und spirituellen Entwicklung, die das Leben der Menschen auf dieser Erde grundlegend verändert hat.

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SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Auf Initiative des Tessiner Vorstandmitglieds Zeno Gabaglio tagte der Vorstand der SUISA diesen Herbst in Lugano. Die Traktandenlisten für die Sitzungen vom 3. und 4. Oktober 2017 waren umfangreich. Eine Auswahl der besprochenen Themen findet sich im Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller.

SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Der amtierende Vorstand der SUISA in einer Aufnahme vom Frühling 2017. (Foto: Marc Latzel)

Ein wichtiger Traktandenpunkt war die Genehmigung der Unternehmensstrategie. Mit dieser Strategie blickt die Unternehmensleitung der Zukunft entgegen und definiert, welche Ziele sie in einer bestimmten Periode erreichen will. Die SUISA-Strategie umfasst jeweils vier Jahre, aktuell 2016 – 2020. Aufgrund der Geschäftsereignisse und –pläne wird sie einmal jährlich überarbeitet. Sie ist in vier Schwerpunkte gegliedert:

  • Kosten & Wachstum (Kundenbeziehungen pflegen, Mitgliedererlöse maximieren, Mitarbeitende fördern und fordern)
  • Vertrauen (Mitglieder sind «Shareholder»)
  • Urheberrecht weiterentwickeln
  • Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten (Online und Offline)

Für jeden Schwerpunktbereich werden Fakten festgehalten und anschliessend die Massnahmen aufgeführt, mit denen die strategischen Ziele erreicht werden sollen. Am Beispiel «Mitglieder sind unsere Shareholder» bedeutet das: Dienstleistungen überdenken und diversifizieren, Dokumentation und Werkanmeldung standardisieren, Transparenz und Kommunikation pflegen, Wahrnehmung der Rechte der Mitglieder im In- und Ausland garantieren, Qualität durch Automatisierung und Prozessoptimierung sichern.

Vermehrte Konkurrenz im Lizenzgeschäft erfordert Massnahmen

Beim Schwerpunkt «Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten» wurde neu das Offline-Geschäft hinzugefügt. Im Laufe der letzten Jahre ist auf dem Markt für Musiklizenzen Konkurrenz entstanden und es sind neue Anbieter aufgetaucht. Diese Anbieter sind keine Genossenschaften und gehören nicht Urhebern, wie das bei den meisten Verwertungsgesellschaften in Europa der Fall ist. Es sind gewinnorientierte Privatunternehmen.

Neue Entwicklungen gibt es beim «Direct Licensing» bei Grosskonzerten sowie beim Inkasso für Musik zur Berieselung. Es gilt, sich mit den neuen Lizenzierungsangeboten auseinanderzusetzen, die eigenen Angebote (Tarife) konkurrenzfähig zu gestalten, Zusammenarbeiten zu suchen und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu fördern.

Auf der Basis der genehmigten Strategie erarbeitet die Geschäftsleitung nun die Roadmap. Sie dient dazu, die Massnahmen in einzelne, konkrete Schritte aufzuteilen, versehen mit Termin und Verantwortung.

Verteilung: 8126 Mitglieder haben 11 093 520 Franken erhalten

Die SUISA rechnet die meisten Tarife mittlerweile vierteljährlich ab. Im September wurden Einnahmen für Aufführungen (Tarife D, K; 1. Quartal 2017), Sendungen SRG (Tarif A; 1. Quartal 2017), Werbefenster (2015) und Vervielfältigungen (Tarife PA, PI, PN, VI, VN; 1. Quartal 2017) verteilt.

Die Vergütungen wurden an SUISA-Mitglieder (Fr. 5 729 852.–) und Schwestergesellschaften (Fr. 5 363 669.–) ausgezahlt. Zurückgestellt wurden 1 229 425 Franken wegen fehlender Angaben, mangelnder Dokumentation, etc. Die zurückgestellten Gelder werden in Nachverrechnungen vergütet, sobald die notwendigen Daten für die korrekte Abrechnung komplettiert worden sind.

ProLitteris, SSA, SUISA, Suissimage und Swissperform arbeiten zusammen

1993 schlossen die fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften den ersten schriftlichen Zusammenarbeitsvertrag ab. Grund war damals die Ausdehnung des Urheberrechtsgesetzes auf die verwandten Schutzrechte. Vorher hatten sie sich informell ausgetauscht und gemeinsame Tarifverhandlungen koordiniert.

Im Koordinationsausschuss (KOAU) der Gesellschaften ist der Vertrag kürzlich überarbeitet worden. Er soll die heutige Situation abbilden und die Zusammenarbeit auch in schwierigen Punkten vereinfachen. Neu geregelt wurden das Prozedere der Beschlussfassung sowie die Inkasso-Grundsätze im Auftrag der anderen Gesellschaften. Der Vorstand der SUISA hat dem revidierten Zusammenarbeitsvertrag zugestimmt.

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Die SUISA, eine attraktive ArbeitgeberinDie SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin Am Tag vor der Generalversammlung 2017 haben sowohl die Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie Organisation und Kommunikation als auch der Gesamtvorstand der SUISA Sitzungen abgehalten. Gesprächsthemen waren neben anderen die Berichte der Revisionsstelle, ein neues Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA und eine Resolution für einen starken Service public. Weiterlesen
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«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz»«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz» Mit Niederlassungen in Zürich, Lausanne und Lugano ist die SUISA in drei Sprachregionen der Schweiz vertreten. In Lugano kümmern sich vier Mitarbeitende um die italienischsprachigen Mitglieder und Kunden im Tessin. Der neue Leiter der Tessiner Niederlassung, Stefano Keller, ist mittlerweile seit 100 Tagen im Amt. Im Interview schildert er unter anderem, weshalb in der Geschäftsstelle Lugano Allround-Talent gefragt ist, wie die SUISA zur Förderung des Kulturschaffens im Tessin beiträgt und welche Ziele er als Leiter der Tessiner Zweigstelle verfolgt. Weiterlesen
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Auf Initiative des Tessiner Vorstandmitglieds Zeno Gabaglio tagte der Vorstand der SUISA diesen Herbst in Lugano. Die Traktandenlisten für die Sitzungen vom 3. und 4. Oktober 2017 waren umfangreich. Eine Auswahl der besprochenen Themen findet sich im Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller.

SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Der amtierende Vorstand der SUISA in einer Aufnahme vom Frühling 2017. (Foto: Marc Latzel)

Ein wichtiger Traktandenpunkt war die Genehmigung der Unternehmensstrategie. Mit dieser Strategie blickt die Unternehmensleitung der Zukunft entgegen und definiert, welche Ziele sie in einer bestimmten Periode erreichen will. Die SUISA-Strategie umfasst jeweils vier Jahre, aktuell 2016 – 2020. Aufgrund der Geschäftsereignisse und –pläne wird sie einmal jährlich überarbeitet. Sie ist in vier Schwerpunkte gegliedert:

  • Kosten & Wachstum (Kundenbeziehungen pflegen, Mitgliedererlöse maximieren, Mitarbeitende fördern und fordern)
  • Vertrauen (Mitglieder sind «Shareholder»)
  • Urheberrecht weiterentwickeln
  • Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten (Online und Offline)

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Die SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin

Am Tag vor der Generalversammlung 2017 haben sowohl die Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie Organisation und Kommunikation als auch der Gesamtvorstand der SUISA Sitzungen abgehalten. Gesprächsthemen waren neben anderen die Berichte der Revisionsstelle, ein neues Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA und eine Resolution für einen starken Service public. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Die SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin

Der Vorstand der SUISA hat anlässlich seiner Sitzung im Juni 2017 ein revidiertes Personalstatut genehmigt, das den Entwicklungen im Personalmanagement Rechnung trägt, und mithilft, dass die SUISA eine attraktive Arbeitgeberin bleibt. In der Niederlassung an der Bellariastrasse in Zürich-Wollishofen (im Bild) haben die meisten Mitarbeitenden der SUISA ihren Arbeitsplatz. (Foto: SUISA)

Der 15-köpfige Vorstand ist das Steuerungs- und Prüfungsorgan der Genossenschaft SUISA. Seine Mitglieder repräsentieren die unterschiedlichen musikalischen Repertoires, Berufe und Sprachregionen der Schweiz. Alle Vorstandsmitglieder sind zudem in einer von drei Vorstandskommissionen tätig.

Einen Tag vor der Generalversammlung der SUISA trafen sich am 22. Juni 2017 die Mitglieder der Kommission für Tarife und Verteilung und anschliessend der Kommission für Organisation und Kommunikation zu ihren Sitzungen. In der zweiten Nachmittagshälfte tagte der Gesamtvorstand. Er liess sich informieren, diskutierte, wägte ab und entschied.

Berichte der Revisionsstelle

Zum Ende des Geschäftsjahres erstellte die Revisionsstelle BDO zwei Berichte: Den Erläuterungsbericht für das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum, Aufsichtsbehörde der schweizerischen Verwertungsgesellschaften, und den umfassenden Bericht an den Vorstand. Dieser ausführliche Bericht ist hilfreich, um Verbesserungspotenzial zu erkennen und entsprechende Massnahmen daraus abzuleiten.

Neues Personalstatut

Das Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA wurde letztmals 2013 revidiert. Seither hat sich einiges verändert. Arbeitsrechtliche Vorschriften verlangten nach einer Zeiterfassung für Kadermitarbeitende, die Bestimmungen zur Lohnfortzahlung bei Krankheit mussten angepasst werden, die Regelung für Urheberrechte am Arbeitsergebnis wurden ausgebaut und die Revisionsstelle hatte einen Antikorruptionsartikel gefordert.

Gleichzeitig wurden die vormals strikten Präsenzzeiten durch sogenannte Servicezeiten ersetzt. Den Mitarbeitenden helfen flexible Arbeitszeiten bei der Vereinbarung von Beruf und Familie. Das Unternehmen kann mit diesem Modell Spitzen im Arbeitsanfall besser auffangen. Mitglieder und Kunden werden davon kaum etwas merken. Die Servicezeiten entsprechen den bisherigen Öffnungszeiten. Während dieser Öffnungszeiten sind die Mitarbeitenden erreichbar und die Dienstleistungen gewährleistet.

Der Vorstand hat das revidierte Personalstatut genehmigt. Damit verfügt die SUISA über ein Regelwerk, das den Entwicklungen im Personalmanagement Rechnung trägt, und mithilft, eine attraktive Arbeitgeberin zu bleiben.

SRG SSR und Service Public

Wie bereits berichtet, wachsen öffentlicher und politischer Druck auf den Service Public. Einschränkungen oder sogar die Streichung desselben hätten für die Schweizer Musikschaffenden gravierende Folgen – nicht nur finanzieller Art. Ihnen würde eine wichtige Plattform für ihre Musik und die Berichterstattung darüber entfallen.

Der Vorstand hat eine Resolution zuhanden der Generalversammlung verabschiedet. SUISA-Mitglieder fordern damit die Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf, in der Debatte über die «No Billag»-Initiative und bei Vorstössen zur Einschränkung der SRG SSR die Rolle der gebührenfinanzierten Sender zu bedenken und ihre Position nicht zu schwächen. Der Resolutionstext kann auf der Website der SUISA nachgelesen und dort auch online unterschrieben werden.

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Auf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer MusikAuf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer Musik Sechs Spartensender der SRG sollen abgeschafft werden. Dies verlangt eine Motion der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats. Für die Schweizer Musikschaffenden hätte dies verheerende Folgen. Gerade von diesen Sendern wird hiesige Musik viel gespielt und gefördert. Weiterlesen
SUISA-Mitgliederservices: ein Blick zurück, ein Blick nach vorneSUISA-Mitgliederservices: ein Blick zurück, ein Blick nach vorne Schneller zum Geld durch Quartalsabrechnungen, einfachere Datenerfassung per Online-Werkanmeldung, digitaler Zugang auf Abrechnungen mit «Mein Konto», mehr Effizienz durch Online-Formulare … Kommen als Nächstes die Abrechnungen in «real time»? Wird in Zukunft auf den Papierversand verzichtet? Weiterlesen
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Am Tag vor der Generalversammlung 2017 haben sowohl die Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie Organisation und Kommunikation als auch der Gesamtvorstand der SUISA Sitzungen abgehalten. Gesprächsthemen waren neben anderen die Berichte der Revisionsstelle, ein neues Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA und eine Resolution für einen starken Service public. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Die SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin

Der Vorstand der SUISA hat anlässlich seiner Sitzung im Juni 2017 ein revidiertes Personalstatut genehmigt, das den Entwicklungen im Personalmanagement Rechnung trägt, und mithilft, dass die SUISA eine attraktive Arbeitgeberin bleibt. In der Niederlassung an der Bellariastrasse in Zürich-Wollishofen (im Bild) haben die meisten Mitarbeitenden der SUISA ihren Arbeitsplatz. (Foto: SUISA)

Der 15-köpfige Vorstand ist das Steuerungs- und Prüfungsorgan der Genossenschaft SUISA. Seine Mitglieder repräsentieren die unterschiedlichen musikalischen Repertoires, Berufe und Sprachregionen der Schweiz. Alle Vorstandsmitglieder sind…Weiterlesen

Sitzung des SUISA-Vorstands im April 2017

An der Frühlingssitzung setzte sich der SUISA-Vorstand mit den finanziellen Ergebnissen des Vorjahrs auseinander. Er genehmigte die Jahresrechnung 2016 der SUISA und der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge. Auf der Traktandenliste standen zudem die Genehmigung des Jahresberichts 2016 sowie die Vorbereitung der einzelnen Geschäfte der Generalversammlung vom 23. Juni 2017 in Zürich. Die internationale Verflechtung der SUISA zeigte sich in der Diskussion über die Preisgestaltung der IPI-Abonnemente. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Sitzung des SUISA-Vorstands im April 2017

Wichtiges Traktandum an der Vorstandssitzung im Frühling: Die Vorbereitungen auf die Generalversammlung, an der die Mitglieder der SUISA über die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbestimmen können. (Foto: Manu Leuenberger)

Die Jahresrechnung 2016 der SUISA zeigt ein für die Urheber und Verleger von Musik erfreuliches Ergebnis: Die Einnahmen aus dem Schweizer Geschäft erreichten eine neue Rekordmarke (Fr. 136,1 Mio.). Der Gesamtumsatz (Fr. 154,3 Mio.) war der höchste in der Geschichte der Genossenschaft. Der Betrag, der an die Berechtigten verteilt werden kann, stieg auf Fr. 128,9 Mio. (Vorjahr: 125 Mio.).

Jahresrechnung 2016 der Fürsorgestiftung

Die Vorstandsmitglieder bilden zusammen den Stiftungsrat der Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF). In dieser Funktion haben sie das Ergebnis der UVF-Stiftung geprüft und genehmigt. Das Stiftungsvermögen ist gestiegen. Bevor jedoch über eine Anpassung der Versicherungsleistungen diskutiert wird, wartet man die Auswirkungen des revidierten Fürsorgereglements auf die Jahresrechnung 2017 ab (siehe auch Artikel «Neues Fürsorgereglement gültig ab 1. Januar 2017» auf dem SUISAblog).

Generalversammlung 2017 der SUISA am 23. Juni in Zürich

Die ordentliche Generalversammlung der SUISA findet dieses Jahr am Freitag, 23. Juni 2017, im Kaufleuten Festsaal in Zürich statt. Türöffnung ist um 9.45 Uhr. Die Versammlung beginnt um 11.00 Uhr.

Im ersten Teil der GV werden die vorgegebenen statutarischen Geschäfte behandelt. Im zweiten Teil der Versammlung kommen folgende aktuellen Themen zur Sprache:

SRG & Service Public

Unter dem Begriff «Service Public» wird der Auftrag der SRG und der gebührenfinanzierten Privatsender betrachtet. Verstanden wird er als ganzheitlicher Dienst an der Gesellschaft, der die Bedürfnisse in Bezug auf Bildung, Kultur und Unterhaltung der Bevölkerung abdeckt.
Die No-Billag-Initiative stellt den «Service Public» in Frage. Sie zielt nicht – wie suggeriert – auf die Abschaffung der Billag. Ihr Ziel ist es, die öffentliche-rechtliche Finanzierung von Sendungen zu stoppen. Betroffen wären die SRG und Schweizer Privatsender, die aus der Radio-/TV-Gebühr Gelder erhalten. Der Ständerat hat die Initiative in der Frühlings-Session abgelehnt. Im Nationalrat wird sie voraussichtlich im Herbst diskutiert.

Ein weiterer Vorstoss fordert, dass die SRG auf alle Radiosender verzichtet, die nicht Teil des «Service Public»-Auftrags sind. Betroffen wären die sogenannten Spartensender: Radio Swiss Pop/Classic/Jazz, Radio SRF Virus, Radio SRF Musikwelle, Radio RTS Option Musique würden verstummen. In den Programmen dieser Spartensender wird Schweizer Musik oft gespielt. Würden die Sender eingestellt, ginge viel Sendezeit für Musik von SUISA-Mitgliedern verloren.

Géraldine Savary, Ständerätin und SUISA-Vorstandsmitglied, wird die politischen Debatten rund um den «Service Public» kommentieren.

SUISA rüstet sich für die Zukunft

Die SUISA hat zusammen mit der US-amerikanischen Gesellschaft SESAC das Joint Venture Mint Digital Services gegründet. Das Unternehmen übernimmt die Abrechnung und Administration des Online-Lizenzierungsgeschäfts von SESAC und SUISA und bietet seine Dienstleistungen auch Verlagen und Verwertungsgesellschaften an. Mit Warner/Chappell Music bezieht bereits ein Major-Verlag Dienstleistungen von Mint Digital Services. Andreas Wegelin wird über diesen wichtigen Schritt in die Zukunft und die Folgen für die SUISA und ihre Mitglieder berichten.

IPI-System: Was darf es kosten?

SUISA bietet den CISAC-Gesellschaften seit 1969 das elektronische Weltverzeichnis der Urheber/Verleger an. Die technische Infrastruktur des Interested Parties Information (IPI) System gehört der SUISA. SUISA stellt den Schwestergesellschaften, die das System nutzen, für die Dienstleistung jährlich Rechnung.

Das IPI-System ist Teil der IT-Tools der CISAC. Der CISAC-Verwaltungsrat hat die Kosten der IT-Tools überprüft. Dabei war das IPI von diesen Systemen im Jahr 2014 das teuerste. Zwar wurden die Abonnements-Preise für das IPI-System schon früher einmal gesenkt. Trotzdem verlangt das Management Board des internationalen Dachverbandes erneut, dass die Preise nach unten angepasst werden. Andernfalls, so wird angetönt, würde ein Konkurrenz-System aufgebaut.

Die Vorstandsmitglieder haben über den Handlungsspielraum beraten zwischen fairen, kostendeckenden Preisen und dem Willen der SUISA, das IPI weiterhin mit einem hohen Qualitätsstandard zu betreiben. Der Wert des Systems hängt davon ab, dass alle Verwertungsgesellschaften ihre Daten in diesem einen System eingeben und es damit das weltweit zuverlässige Identifikationssystem für die Urheber und Rechtsinhaber ist und bleiben soll.

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Auf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer MusikAuf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer Musik Sechs Spartensender der SRG sollen abgeschafft werden. Dies verlangt eine Motion der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats. Für die Schweizer Musikschaffenden hätte dies verheerende Folgen. Gerade von diesen Sendern wird hiesige Musik viel gespielt und gefördert. Unterzeichnen Sie die Online-Petition «Hände weg von den Spartenradios» jetzt! Weiterlesen
SUISA rechnet 2017 mit markantem Anstieg bei den Streaming-EinnahmenSUISA rechnet 2017 mit markantem Anstieg bei den Streaming-Einnahmen Zuoberst auf der Traktandenliste der Sitzung des SUISA-Vorstands vom Dezember 2016 stand das Budget für das nächste Geschäftsjahr. Der Vorstand stellte mit Genugtuung fest, dass sich die positive Entwicklung aus den letzten Jahren in Bezug auf die Einnahmen fortsetzt (+3,2%). Der Aufwand bleibt stabil und die Verteilsumme erhöht sich leicht (+2,91%). Weiterlesen
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An der Frühlingssitzung setzte sich der SUISA-Vorstand mit den finanziellen Ergebnissen des Vorjahrs auseinander. Er genehmigte die Jahresrechnung 2016 der SUISA und der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge. Auf der Traktandenliste standen zudem die Genehmigung des Jahresberichts 2016 sowie die Vorbereitung der einzelnen Geschäfte der Generalversammlung vom 23. Juni 2017 in Zürich. Die internationale Verflechtung der SUISA zeigte sich in der Diskussion über die Preisgestaltung der IPI-Abonnemente. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Sitzung des SUISA-Vorstands im April 2017

Wichtiges Traktandum an der Vorstandssitzung im Frühling: Die Vorbereitungen auf die Generalversammlung, an der die Mitglieder der SUISA über die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbestimmen können. (Foto: Manu Leuenberger)

Die Jahresrechnung 2016 der SUISA zeigt ein für die Urheber und Verleger von Musik erfreuliches Ergebnis: Die Einnahmen aus dem Schweizer Geschäft erreichten eine neue Rekordmarke (Fr. 136,1 Mio.). Der Gesamtumsatz (Fr.…Weiterlesen

SUISA rechnet 2017 mit markantem Anstieg bei den Streaming-Einnahmen

Zuoberst auf der Traktandenliste der Sitzung des SUISA-Vorstands vom Dezember 2016 stand das Budget für das nächste Geschäftsjahr. Der Vorstand stellte mit Genugtuung fest, dass sich die positive Entwicklung aus den letzten Jahren in Bezug auf die Einnahmen fortsetzt (+3,2%). Der Aufwand bleibt stabil und die Verteilsumme erhöht sich leicht (+2,91%). Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

SUISA rechnet 2017 mit markantem Anstieg bei den Streaming-Einnahmen

Der Topf mit Vergütungen für Streaming-Nutzungen soll sich für Urheber und Verleger mehr auffüllen: Die SUISA rechnet im Budget für das Geschäftsjahr 2017 im Online-Bereich mit einem Einnahmenzuwachs von +13,4% gegenüber dem Vorjahr. (Foto: Manu Leuenberger)

Im Budget für das Geschäftsjahr 2017 sind höhere Einnahmen aus Sende- und Aufführungsrechten sowie aus Vergütungsansprüchen vorgesehen. Dank den Tarifen GT 4i (Smartphones) und GT 12 (Vermietung Settop-Boxen) wird bei den Vergütungsansprüchen mit einer Zunahme von knapp 11% gerechnet. Eine markante Steigerung wird auch im Online-Bereich, vor allem beim Streaming erwartet (13,4%). Sinken werden voraussichtlich die Vervielfältigungsrechte (-3,8%); eine Folge der Marktentwicklung. Für die Auslandeinnahmen werden ebenfalls tiefere Erträge (-4,5%) budgetiert.

Der Vorstand und die Geschäftsleitung der SUISA planen auch die längerfristige Zukunft: Neben der Roadmap 2017 wurden der Finanzplan und die Strategie bis ins Jahr 2020 besprochen. Der Vorstand hat die von der Geschäftsleitung präsentierten Entwürfe diskutiert und genehmigt.

Kostenabzüge bleiben gleich

Ein weiteres Traktandum jeweils am Jahresende sind die Kostenabzüge. Der Vorstand beschliesst, mit welchen Abzügen die Einnahmen aus dem laufenden Jahr im Folgejahr verteilt werden. Für die Schweiz und den Online-Bereich bewegen sich die Prozentsätze wie im Vorjahr zwischen 10 und 15%. Eine Ausnahme bilden im Bereich Vervielfältigungsrechte die Tarife PI und VI, für die das Cannes-Agreement gilt (7,025% und 9,025%).

Weiter wurde der Prozentsatz überprüft, der aufgrund der Gegenseitigkeitsverträge in den letzten Jahren auf den Auslandeinnahmen abgezogen worden war. Nachdem verschiedene Schwestergesellschaften höhere Abzüge anwenden, wurden Pro und Contra einer Erhöhung sorgfältig abgewogen. Die Vorstandsmitglieder entschieden sich den Abzug von 4% beizubehalten.

Benvenuti a Lugano

Für die Herbst-Sitzungen 2017 reisen die Mitglieder des Vorstands der SUISA nicht wie bis anhin nach Lausanne sondern nach Lugano. Und warum nicht auch eine Generalversammlung in der italienischsprachigen Schweiz? Gemäss Planung könnte es 2021 soweit sein.

Ersatzwahl in die Verteilungs- und Werkkommission

Alex Kirschner, Werbe- und Filmmusik-Komponist, tritt im Sommer 2017 aus der Verteilungs- und Werkkommission (VWK) zurück. Um den frei werdenden Sitz bewirbt sich der aus der gleichen Musiksparte stammende Jonas Zellweger – SUISA-Mitglied seit 2009. Der Vorstand schlägt ihn einstimmig der Generalversammlung zur Wahl vor.

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Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Weiterlesen
Streamripping – Kassettenrekorder im Internet Streamripping-Software zeichnet Audio- und Videostreams auf. Dadurch kann eine Kopie des vollständigen Streams als Datei abgespeichert werden. Im Schweizer Urheberrechtsgesetz ist eine Vergütung für die Privatkopie festgelegt, die auf Aufnahme- und Speichermedien anwendbar ist. Die Streamrip-Apps werden von der gesetzlichen Vergütungspflicht nicht erfasst – wie zuvor die Kassettenrekorder. Weiterlesen
Die Generalversammlung 2016 der Genossenschaft SUISA im Zentrum Paul Klee 217 Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik haben an der SUISA-Generalversammlung am 24. Juni 2016 in Bern ihr Mitbestimmungsrecht über ihre Genossenschaft wahrgenommen. Neben dem Gastreferat des SRG-Generaldirektors Roger de Weck, der Verleihung des Stiftungspreises und des Werkjahres der FONDATION SUISA war die Revision des Fürsorgereglements das zentrale Thema. Weiterlesen
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Zuoberst auf der Traktandenliste der Sitzung des SUISA-Vorstands vom Dezember 2016 stand das Budget für das nächste Geschäftsjahr. Der Vorstand stellte mit Genugtuung fest, dass sich die positive Entwicklung aus den letzten Jahren in Bezug auf die Einnahmen fortsetzt (+3,2%). Der Aufwand bleibt stabil und die Verteilsumme erhöht sich leicht (+2,91%). Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

SUISA rechnet 2017 mit markantem Anstieg bei den Streaming-Einnahmen

Der Topf mit Vergütungen für Streaming-Nutzungen soll sich für Urheber und Verleger mehr auffüllen: Die SUISA rechnet im Budget für das Geschäftsjahr 2017 im Online-Bereich mit einem Einnahmenzuwachs von +13,4% gegenüber dem Vorjahr. (Foto: Manu Leuenberger)

Im Budget für das Geschäftsjahr 2017 sind höhere Einnahmen aus Sende- und Aufführungsrechten sowie aus Vergütungsansprüchen vorgesehen. Dank den Tarifen GT 4i (Smartphones) und GT 12 (Vermietung Settop-Boxen) wird bei den Vergütungsansprüchen mit einer Zunahme von knapp 11% gerechnet.…Weiterlesen

Neues Fürsorgereglement gültig ab 1. Januar 2017

An der ordentlichen Generalversammlung der SUISA vom 24. Juni 2016 in Bern wurde die Revision des Fürsorgereglements von den SUISA-Mitgliedern genehmigt. Die Änderungen traten per 1. Januar 2017 in Kraft. Was bedeutet das neue Reglement für unsere Mitglieder? Text von Irène Philipp Ziebold

Neues Fürsorgereglement gültig ab 1. Januar 2017

Das aktuell gültige Reglement der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge der SUISA ist in den Sprachen Italienisch, Französisch und Deutsch auf der Website der SUISA abrufbar. (Bild: Manu Leuenberger)

Verschiedene Gründe veranlassten die SUISA, eine Revision des Fürsorgereglements vorzulegen: Das alte Reglement führte immer wieder zu Diskussionen, die Praxis sei nicht vollständig abgebildet und teilweise seien die Formulierungen nicht treffend genug. Dies konnte mit der Revision beseitigt werden. Zudem musste das Reglement an die heutige Gesetzgebung (BVG/Stiftungsrecht) angepasst werden. Mit diesen Änderungen liegt ein aktuelles und gerechtes Fürsorgereglement vor.

So sieht heute das System für unsere Mitglieder aus:

Urheber

Die Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) sorgt für eine Unterstützung der Altersvorsorge unserer Mitglieder und Auftraggeber. Nach Erreichen des Pensionsalters ist die Ausschüttung der SUISA an Urheber und ihre Hinterbliebenen unter bestimmten Voraussetzungen und bis zu einer bestimmten Höhe in bisherigem Masse gesichert. Die UVF bezahlt dieses gesicherte Einkommen als Rentenleistung dann, wenn aus der laufenden Verteilung der SUISA weniger oder nichts mehr kommt. Im Gegensatz zu einer Vorsorge der 2. Säule finanziert die Stiftung UFV nur den Anteil, den der Urheber nicht aus den weiter laufenden Verteilungen der SUISA erhält.

Die Stiftung UVF garantiert dem Urheber ein Einkommen von der SUISA im Pensionsalter. Dieses berechnet sich nach dem jährlichen Durchschnitt seiner bisherigen Bezüge aus den Verteilungen von der SUISA (dem sogenannten massgebenden Einkommen), ist von der Dauer seiner Mitgliedschaft abhängig und wird zudem mit einem vom Stiftungsrat festgelegten Faktor multipliziert.

Die effektive Rentenzahlung entspricht der Differenz zwischen dem massgebenden Einkommen und den SUISA-Vergütungen im Rentenjahr. Die Höhe des gesicherten Einkommens ist auf maximal Fr. 38 500.- jährlich festgelegt. Wer aus den Verteilungen der SUISA für Aufführungen und Sendungen auch im Rentenalter noch mehr als Fr. 38 500.- einnimmt, erhält von der UVF nichts.

Die Stiftung wird gespiesen aus den Abzügen, welche die SUISA bei allen Verteilungen der Einnahmen aus Aufführungen, Sendungen und Vergütungsansprüchen in der Schweiz und Liechtenstein vornimmt (7,5%).

Verleger

Auch den Verlegern wird ein Abzug zugunsten der UVF gemacht. Die UVF sieht deshalb ebenfalls eine Fürsorgeleistung an die Verleger vor, sofern sie die Bedingungen betreffend Verlagstätigkeit in der Schweiz erfüllen. Verlagsfirmen können allerdings nicht pensioniert werden. Deshalb erhalten sie aus der UVF bereits nach der Aufnahme als Auftraggeber bzw. Mitglied bei der SUISA Fürsorgeleistungen aus der Stiftung, dies in Form von Beiträgen an ihre eigene Vorsorgeeinrichtung der zweiten Säule. Wichtig ist, dass die Verlagsfirmen dafür der SUISA ihre Vorsorgeeinrichtung melden und eine entsprechende Zahlungsadresse dazu bekanntgeben.

Revidiertes Fürsorgereglement

Am System der Fürsorgeleistungen der SUISA wurde grundsätzlich nichts geändert. Die wichtigsten Änderungen sind neben einigen Präzisierungen und Formulierungen:

  1. Verschiedene Anpassungen an das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG).
  2. Voraussetzungen der Lebenspartner/innenrente neu gemäss BVG definiert, das heisst: Für eingetragene sowie überlebende Partnerinnen und Partner gilt die gleiche Regelung wie für überlebende Ehegatten.
  3. Neue Zuständigkeit des Stiftungsrats (Vorstand der SUISA) für Reglementsänderungen.

Auf der SUISA-Website findet sich unter www.suisa.ch/fuersorgereglement sowohl das neue Reglement als auch eine synoptische Darstellung, die das alte und das aktuell gültige Reglement mit den Anpassungen und entsprechenden Kommentaren aufzeigt.

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Die Generalversammlung 2016 der Genossenschaft SUISA im Zentrum Paul Klee 217 Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik haben an der SUISA-Generalversammlung am 24. Juni 2016 in Bern ihr Mitbestimmungsrecht über ihre Genossenschaft wahrgenommen. Neben dem Gastreferat des SRG-Generaldirektors Roger de Weck, der Verleihung des Stiftungspreises und des Werkjahres der FONDATION SUISA war die Revision des Fürsorgereglements das zentrale Thema. Weiterlesen
Mittendrin und voll dabei, die Dienstleistungen für Mitglieder zu verbessern Ein Blick auf das Dienstleistungsangebot der SUISA für ihre Mitglieder zeigt: Während den letzten Jahren gab es Neuerungen, die mehr Effizienz und Qualität gebracht haben. Dazu gehören die detaillierteren Abrechnungen, das Webportal «Mein Konto» und auch die Digitalisierung der Mitgliederdossiers. Mit den Verbesserungen steckt die SUISA mittendrin in einem kontinuierlichen Prozess – und ist voll dabei, wie der Blick nach vorne zeigt: Neu gibt es Quartalsabrechnungen. «Mein Konto» wird weiterentwickelt. Die Werkdatenbank wird technologisch modernisiert. Zudem werden die Mitgliederservices der SUISA grundsätzlich überdacht. Weiterlesen
Der Verlagsvertrag: Welche Punkte gilt es zu beachten? Der Verlagsvertrag ist in der Schweiz im Obligationenrecht geregelt. Die gesetzlichen Regelungen dazu sind jedoch nicht sehr ausführlich. Speziell beim Musikverlagsvertrag kann man sich nicht einfach auf das Gesetz verlassen. Zudem können die Parteien auch eigene Vereinbarungen im Vertrag festhalten. Worauf gilt es also beim Verlagsvertrag zu achten? Weiterlesen

 

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An der ordentlichen Generalversammlung der SUISA vom 24. Juni 2016 in Bern wurde die Revision des Fürsorgereglements von den SUISA-Mitgliedern genehmigt. Die Änderungen traten per 1. Januar 2017 in Kraft. Was bedeutet das neue Reglement für unsere Mitglieder? Text von Irène Philipp Ziebold

Neues Fürsorgereglement gültig ab 1. Januar 2017

Das aktuell gültige Reglement der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge der SUISA ist in den Sprachen Italienisch, Französisch und Deutsch auf der Website der SUISA abrufbar. (Bild: Manu Leuenberger)

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Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

Weitere Themen ergeben sich aus dem Geschäftsgang, wie zum Beispiel Änderungen im Verteilungsreglement, Einzelheiten zu Tarifverhandlungen oder die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

Einen festen Platz auf der Tagesordnung der Kommission Finanzen und Kontrolle hat die Budgetkontrolle. Die Kontrolle der Zahlen des laufenden Geschäftsjahres anlässlich der Vorstandssitzungen im Oktober 2016 ergab ein positives Bild: Per Stand 31. August 2016 sind die Einnahmen gegenüber dem Budget übertroffen sowie die Ausgaben unter Kontrolle.

Der Präsident der zuständigen Vorstandskommission konnte zufrieden feststellen, dass sich die Gesamteinnahmen aus dem Inland positiv entwickelten und sowohl das Budget als auch die Einnahmen des Vorjahres übertrafen. Dieser Trend zeichnete sich bereits im Bericht über das laufende Geschäftsjahr an der Generalversammlung vom Juni ab.

Aktuelles Geschäftsjahr bislang zufriedenstellend

Bei den Senderechten (Fr. 44,6 Mio.) zeigte der neue Tarif S (Privatsender) Wirkung. Bei den Aufführungsrechten (Fr. 33,4 Mio.) trugen vor allem Tarif E (Kino) und GT 3a (Hintergrundunterhaltung) zum guten Resultat bei. Unter den Erwartungen blieben die Vervielfältigungsrechte (Fr. 4,2 Mio.), was den Markt widerspiegelt.

Die Vergütungsansprüche (Fr. 5,3 Mio.) stiegen an – auch wegen der Leerträgervergütung auf den Smartphones (Tarif GT 4e). Zwar wurden weniger Geräte verkauft, doch die Speicherkapazitäten sind grösser geworden. Die Entwicklung im Online Bereich (Fr. 4,6 Mio.) bestätigt ebenfalls eine Markttendenz: Die Einnahmen aus Streaming-Nutzungen wurden höher, während jene aus Download-Nutzungen rückläufig waren.

Noch ist das Jahr nicht zu Ende. Auf Faktoren wie unregelmässige Zahlungseingänge, Rekurse in Tarifverhandlungsprozessen oder Marktentwicklungen hat die SUISA oft kaum Einfluss. Dennoch sind Vorstand und Geschäftsleitung zuversichtlich, dass die budgetierten Zahlen bis Ende 2016 erreicht, vielleicht sogar übertroffen werden.

Sponsoring-Engagement im Bereich Klassik geplant

In der Vorstandskommission für Organisation und Kommunikation wurden die Sponsoring-Engagements der SUISA für das Jahr 2017 besprochen. Generell beteiligt sich die SUISA nur bei wenigen Gelegenheiten als Sponsor. Die Engagements der SUISA verfolgen in der Regel einen gezielten Zweck.

Hauptsächlich soll das Bewusstsein für das kompositorische Schaffen und den kulturellen wie ökonomischen Wert dieser kreativen Arbeit in der Öffentlichkeit verankert werden. Weiter sind die Vermittlung von Wissen über das Urheberrecht und die Tätigkeit der SUISA die Hauptanliegen bei Sponsoring-Beteiligungen. Dazu werden meistens spezifische Projekte umgesetzt, bei denen Komposition, SUISA und Urheberrecht zum Beispiel im Rahmen von Veranstaltungen oder Anlässen in einer konkreten Form thematisiert wird.

Neu ist ein Sponsoring-Engagement im Bereich der klassischen Musik vorgesehen. Der Vorstand begrüsste das Vorhaben. Geplant ist für 2017 ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Festival Archipel. Das Festival für zeitgenössisches Musikschaffen findet vom 24. März bis 2. April 2017 in Genf statt.

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Edito-AW-Jun-2016-Drums-backstageNachhaltiges Wachstum für die Mitglieder Genossenschaften zeichnen sich durch solides Wirtschaften aus. Dies gilt auch für die SUISA. Die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik hat 2015 ihre Einnahmen leicht gesteigert. Von diesem Geld verteilt die SUISA rund 88% an die Rechteinhaber. Insgesamt sind es 125 Millionen Franken. Die Genossenschaft leistet damit einen substanziellen Beitrag an das finanzielle Auskommen ihrer Mitglieder. Nachfolgend eine Analyse des Jahresergebnisses. Weiterlesen
Vorstandsbericht-April-2016Zusätzliche Verteilung von 7 Prozent im Jahr 2016 Wichtige Themen an der Sitzung des SUISA-Vorstands im April waren der Jahresabschluss, der Jahresbericht und die Vorbereitung der Generalversammlung, die am Freitag, 24. Juni 2016, in Bern stattfinden wird. Der Vorstand der SUISA hat sich an seiner Sitzung im April vorrangig mit dem Jahresabschluss 2015 beschäftigt. Er wird zum ersten Mal nach neuen Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER) dargestellt. Weiterlesen
Electron-Flyer_1200pDie SUISA ist am Electron Festival in Genf dabei Die SUISA ist bei der 13. Ausgabe des Electron Festivals zum ersten Mal als Partner dabei und veranstaltet zusammen mit den Festivalmachern ein Panel zum Thema: «Wieso bezahlen Veranstalter auch die SUISA – und wer bekommt das Geld?» Das Festival für elektronische Kultur findet vom 24. bis 27. März 2016 in Genf statt und bietet neben Liveacts und DJs auch Installationen, Workshops und Konferenzen. Weiterlesen
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Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

Weitere Themen ergeben sich aus dem Geschäftsgang, wie zum Beispiel Änderungen im Verteilungsreglement, Einzelheiten zu Tarifverhandlungen oder die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

Einen festen Platz auf der Tagesordnung der Kommission Finanzen und Kontrolle hat die Budgetkontrolle. Die Kontrolle der Zahlen…Weiterlesen

Zusatzverteilung von 7 Prozent im Jahr 2016

Wichtige Themen an der Sitzung des SUISA-Vorstands im April waren der Jahresabschluss, der Jahresbericht und die Vorbereitung der Generalversammlung, die am Freitag, 24. Juni 2016, in Bern stattfinden wird. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Vorstandsbericht-April-2016

Mehr Geld für die Urheber und Verleger von Musik dank einem neuen Rekordstand bei den Inland-Einnahmen im Geschäftsjahr 2015 und der vom Vorstand der SUISA beschlossenen erneuten Zusatzverteilung von 7% auf allen Abrechnungen im Jahr 2016. (Foto: Africa Studio / Shutterstock.com)

Der Vorstand der SUISA hat sich an seiner Sitzung im April vorrangig mit dem Jahresabschluss 2015 beschäftigt. Er wird zum ersten Mal nach neuen Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER) dargestellt. Neben Bilanz und Erfolgsrechnung umfasst er den Lagebericht, die Geldflussrechnung und den Anhang zur Jahresrechnung.

Die Vorstandsmitglieder haben alle Dokumente genehmigt und empfehlen den stimmberechtigen Mitgliedern, den Abschluss 2015 an der Generalversammlung vom 24. Juni 2016 in Bern anzunehmen. Diese Empfehlung gilt auch für den Revisionsbericht der BDO und den Jahresbericht.

Rekordeinnahmen aus dem Inland zur Verteilung an Urheber

Die Einnahmen aus der Verwertung von Urheberrechten aus dem Inland erreichten mit Fr. 134,6 Mio. einen neuen Rekordstand (Vorjahr: Fr. 130,3 Mio.). Zusammen mit den weiteren Einkünften aus dem Online-Bereich und aus dem Ausland stiegen die Einnahmen gesamthaft um knapp 1%. Rund 88 von 100 eingenommen Franken kommen den Komponisten, Textautoren und Verlegern zugut, deren Rechte die SUISA wahrnimmt.

Weiter hat der Vorstand erneut eine Zusatzverteilung beschlossen. Sie beträgt wie im Vorjahr 7% auf allen regulären Abrechnungen im Jahr 2016. Davon profitieren die Mitglieder der SUISA wie auch jene der Schwestergesellschaften.

Generalversammlung 2016 und Jahresbericht

Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf die Generalversammlung am 24. Juni 2016 in Bern hat der Vorstand den schriftlichen Jahresbericht geprüft und genehmigt. Wegen der neuen Darstellung nach dem Standard Swiss GAAP FER wird der Jahresbericht rund 40 Seiten umfassen. Er wird wie gewohnt im Vorfeld der GV veröffentlicht werden und auf der SUISA-Website elektronisch zur Verfügung stehen sowie auf Bestellung als Papierausgabe erhältlich sein.

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Vorstandsbericht-Sep2015-DayerErste Sitzung des neu konstituierten SUISA-Vorstands Die Sitzungen des SUISA-Vorstands vom September 2015 im Überblick: neu besetzte Vorstandskommissionen, Überarbeitung der Unternehmensstrategie, Personalvorsorgestiftung der SUISA, Terminkalender 2016 und weitere personelle und administrative Themen. Weiterlesen
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Wichtige Themen an der Sitzung des SUISA-Vorstands im April waren der Jahresabschluss, der Jahresbericht und die Vorbereitung der Generalversammlung, die am Freitag, 24. Juni 2016, in Bern stattfinden wird. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Vorstandsbericht-April-2016

Mehr Geld für die Urheber und Verleger von Musik dank einem neuen Rekordstand bei den Inland-Einnahmen im Geschäftsjahr 2015 und der vom Vorstand der SUISA beschlossenen erneuten Zusatzverteilung von 7% auf allen Abrechnungen im Jahr 2016. (Foto: Africa Studio / Shutterstock.com)

Der Vorstand der SUISA hat sich an seiner Sitzung im April vorrangig mit dem Jahresabschluss 2015 beschäftigt. Er wird zum ersten Mal nach neuen Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER) dargestellt. Neben Bilanz und Erfolgsrechnung umfasst er den Lagebericht, die Geldflussrechnung und den Anhang zur Jahresrechnung.

Die Vorstandsmitglieder haben alle Dokumente genehmigt und empfehlen den stimmberechtigen Mitgliedern, den Abschluss…Weiterlesen

Kontinuierliche Verbesserung der Einnahmen

Zahlen und Reglemente prägten die Sitzung des SUISA-Vorstands im Dezember 2015. Die Vorstandsmitglieder setzten sich mit dem Budget 2016 auseinander. Sie revidierten einzelne Ziffern des Verteilungsreglements. Zudem wurde die Erhöhung der Aufnahmegebühr ab 2016 genehmigt und die Revision des Reglements der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) zuhanden der Generalversammlung vorbereitet. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Bericht-Vorstand-Dez2015-Illustration

Die Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik hat für das Geschäftsjahr 2016 eine Einnahmensteigerung von 1,76% budgetiert. (Bild: Manu Leuenberger)

Der Vorstand der SUISA genehmigte an seiner Sitzung im Dezember 2015 das Budget für 2016. Das Budget sieht leicht steigende Einnahmen (+1,76%) vor. Dazu beitragen sollen die Senderechte, Vergütungsansprüche und der Online-Bereich. Beim Aufwand wird mit leicht höheren Ausgaben gerechnet (+1,6%). Damit wird im Budget der steigende Bedarf an IT-Spezialisten (Salärkosten) und zusätzlich anfallenden IT-Lizenzkosten abgedeckt. Weiter verursachen die Erhöhung des Sponsorings-Engagements und die Begleitung der Urheberrechtsdebatte Mehrkosten bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Prognosen, die über das Jahr 2016 hinausgehen, sind wesentlich vom regulatorischen Umfeld abhängig. Bleibt das Umfeld stabil, sollte auch künftig mit einer positiven Umsatzentwicklung gerechnet werden können.

Aufnahmegebühr und Kostenabzüge

Die Anzahl der SUISA-Mitglieder wächst weiterhin stetig. Das Wachstum ist einerseits erfreulich, bedeutet andererseits aber auch stark steigenden Verarbeitungsaufwand. Mit einer höheren Aufnahmegebühr für Neumitglieder soll das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag verbessert werden. Die Vorstandsmitglieder stimmten der Erhöhung zu. Ab 2016 beträgt die einmalige Gebühr bei Neuaufnahmen für Urheber Fr. 200.–, für Verlage Fr. 400.–. Die SUISA verzichtet jedoch weiterhin auf eine Jahresgebühr für ihre Mitglieder. Jahresgebühren werden von einigen ausländischen Schwestergesellschaften erhoben.

Ausserdem wurden die Kostenabzüge für die Verteilung im Jahr 2016 festgelegt. Der Vorstand entschied, die Prozentsätze von 2015 beizubehalten.

Reglementsänderungen

Verschiedene Anträge für Änderungen im Verteilungsreglement wurden gutgeheissen. Die Anpassung der Definition der Begriffe «Verleger und Subverleger» sowie die redaktionellen Änderungen beim Tarif VN und dem Gemeinsamen Tarif 10 wurden genehmigt. Der Revision der «Anteile der Mitglieder und Auftraggeber der SUISA» wurde teilweise zugestimmt.

Das Reglement der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) soll mit klareren Bestimmungen und der beruflichen Vorsorge angepassten Begriffen aktualisiert werden. Die Höhe der Renten für Urheber und der Beiträge an Verleger bleiben unverändert. Der Vorstand hat die Änderungen genehmigt. Sie werden in der Einladung zur Generalversammlung erläutert. An der GV wird über die Änderungen abgestimmt.

Generalversammlung 2016

Die diesjährige Generalversammlung der SUISA findet statt am Freitag, 24. Juni 2016, 11 Uhr, im Zentrum Paul Klee in Bern.

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Zahlen und Reglemente prägten die Sitzung des SUISA-Vorstands im Dezember 2015. Die Vorstandsmitglieder setzten sich mit dem Budget 2016 auseinander. Sie revidierten einzelne Ziffern des Verteilungsreglements. Zudem wurde die Erhöhung der Aufnahmegebühr ab 2016 genehmigt und die Revision des Reglements der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) zuhanden der Generalversammlung vorbereitet. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Bericht-Vorstand-Dez2015-Illustration

Die Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik hat für das Geschäftsjahr 2016 eine Einnahmensteigerung von 1,76% budgetiert. (Bild: Manu Leuenberger)

Der Vorstand der SUISA genehmigte an seiner Sitzung im Dezember 2015 das Budget für 2016. Das Budget sieht leicht steigende Einnahmen (+1,76%) vor. Dazu beitragen sollen die Senderechte, Vergütungsansprüche und der Online-Bereich. Beim Aufwand wird mit leicht höheren Ausgaben gerechnet (+1,6%). Damit wird im Budget der steigende Bedarf an IT-Spezialisten (Salärkosten) und zusätzlich anfallenden…Weiterlesen

Erste Sitzung des neu konstituierten SUISA-Vorstands

Die Sitzungen des SUISA-Vorstands vom September 2015 im Überblick: neu besetzte Vorstandskommissionen, Überarbeitung der Unternehmensstrategie, Personalvorsorgestiftung der SUISA, Terminkalender 2016 und weitere personelle und administrative Themen. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Vorstandsbericht-Sep2015-Portrait-Xavier-Dayer

Neben seiner Tätigkeit als Vorstandspräsident der SUISA arbeitet Xavier Dayer als Komponist sowie als Dozent an der Hochschule der Künste Bern. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Der Vorstand der SUISA hat sich nach den Ersatzwahlen bei der Generalversammlung 2015 in neuer Besetzung erstmals am 29./30. September 2015 zu ordentlichen Sitzungen getroffen. Marco Zanotta wurde als Vizepräsident für die neue Amtsperiode wiedergewählt. In den Vorstandskommissionen gab es neben den Neuzugängen von Marie Louise Werth und Zeno Gabaglio kleine personelle Rochaden.

Vorstandskommissionen neu besetzt

Die drei Vorstandskommissionen sind die Arbeitsgruppen des 15-köpfigen Gesamtvorstands und zuständig für die Vorbereitung und Durchführung der ihnen zugeordneten Geschäfte. Sie rapportieren an den Gesamtvorstand. Alle Vorstandsmitglieder ausser dem Vorstandspräsidenten, Xavier Dayer, und dem Vizepräsidenten, Marco Zanotta, sind in einer der drei Vorstandskommissionen tätig.

Neu sind die Vorstandskommissionen wie folgt besetzt:

Vorstandskommission für Finanzen und Kontrolle
Bertrand Liechti, Präsident
Marco Neeser
Philipp Schnyder
Christian Siegenthaler

Vorstandskommission für Organisation und Kommunikation
Géraldine Savary, Präsidentin
Zeno Gabaglio
Irene Kunzelmann
Christian Wicky

Vorstandskommission für Tarife und Verteilung
Reto Parolari, Präsident
Rainer Bischof
Roman Camenzind
Christian Fighera
Marie Louise Werth

Überarbeitung der Unternehmensstrategie der SUISA

Bereits am Tag vor den Vorstandssitzungen hatten sich Vorstandsmitglieder zu einem gesonderten Strategie-Seminar getroffen. Anlässlich der ordentlichen Sitzungen wurde die Diskussion über die Unternehmensstrategie und die Zukunftsperspektiven der Genossenschaft im Gesamtvorstand weitergeführt. Die laufenden Überlegungen werden in eine Überarbeitung der bestehenden Unternehmensstrategie münden, was für 2016 vorgesehen ist.

Weitere Traktanden

Neben einigen weiteren personellen und administrativen Themen wurden die neuen Vorstandsmitglieder Marie Louise Werth und Zeno Gabaglio in den Stiftungsrat der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) gewählt.

Zudem beschäftigte sich der Vorstand unter anderem mit der Personalvorsorgestiftung der SUISA (PV): Der Stiftungsrat setzt sich aus Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Vertreterinnen und -vertretern zusammen. Wahlen sowie Reglements-Änderungen werden in der Regel vom Stiftungsrat vorbereitet, durch den Vorstand genehmigt und anschliessend den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Genehmigung vorgelegt. Der Vorstand stimmte den beantragten Änderungen (Fristverkürzung bei Kapitalbezug, Regelungen der Teilpensionierung und Kompetenzen) zu. Die Änderungen tragen zur flexibleren Gestaltung der bisherigen Bestimmungen bei.

Zuguterletzt wurde auch ein Kalender für die Vorstandstermine 2016 genehmigt. Das klingt einfach, ist aber manchmal gar nicht so unkompliziert: Hauptberuflich arbeiten die Vorstandsmitglieder als Komponisten, Songwriter, Texter, Verleger, Produzenten, Dozenten, Berater, Politikerin etc. Mit logistischem Geschick werden rund um berufliche Verpflichtungen, Musikmessen, Sessionen und Schulferienpläne passende Sitzungspläne erarbeitet.

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Die Sitzungen des SUISA-Vorstands vom September 2015 im Überblick: neu besetzte Vorstandskommissionen, Überarbeitung der Unternehmensstrategie, Personalvorsorgestiftung der SUISA, Terminkalender 2016 und weitere personelle und administrative Themen. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Vorstandsbericht-Sep2015-Portrait-Xavier-Dayer

Neben seiner Tätigkeit als Vorstandspräsident der SUISA arbeitet Xavier Dayer als Komponist sowie als Dozent an der Hochschule der Künste Bern. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Der Vorstand der SUISA hat sich nach den Ersatzwahlen bei der Generalversammlung 2015 in neuer Besetzung erstmals am 29./30. September 2015 zu ordentlichen Sitzungen getroffen. Marco Zanotta wurde als Vizepräsident für die neue Amtsperiode wiedergewählt. In den Vorstandskommissionen gab es neben den Neuzugängen von Marie Louise Werth und Zeno Gabaglio kleine personelle Rochaden.

Vorstandskommissionen neu besetzt

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