Tagarchiv: SUISA

Urheberrechtsrevision: Die Urheber und Verleger müssen von der Online-Nutzung ihrer Werke besser profitieren

Letzte Woche hat der Bundesrat die Botschaft zum neuen Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die SUISA ist mit der vorliegenden Fassung des Gesetzes grundsätzlich zufrieden. Die in der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12 II) erarbeiteten Lösungen wurden übernommen. Damit auch die Urheber, Interpreten, Verleger und Produzenten von der Digitalisierung profitieren, braucht es aber dringend wichtige Ergänzungen. Zum Beispiel ist der Wertetransfer («Transfer of Value») für die Kulturschaffenden höchst unbefriedigend: Von der Online-Nutzung von Musik und Filmen profitieren nach wie vor nur die Plattformen der  Internetgiganten. Die Kulturschaffenden – und damit die Inhaltslieferanten – gehen dagegen fast leer aus. Text von Andreas Wegelin, Generaldirektor

Beim Urheberrechtsgesetz braucht es dringend Regelungen für die Online-Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken. Die Wertschöpfung geht heute völlig an den Kulturschaffenden – und damit den Inhaltsproduzenten – vorbei. Vor allem eine mächtige Internetindustrie profitiert stark dank Erträgen aus Werbung und Nutzungsdaten. (Grafik: yaichatchai / Shutterstock.com)

Viele Kulturschaffende, Nutzerverbände und andere Anspruchsgruppen werden die vorliegende Fassung des Urheberrechtsgesetzes mit Erleichterung aufgenommen haben: Der Gesetzestext ist ein Riesenschritt gegenüber dem unausgegorenen Entwurf, den der Bundesrat Ende 2015 präsentiert hatte, und der bei fast allen Interessensgruppen für Kopfschütteln gesorgt hatte. Das Ergebnis war eine Rekordzahl von über 1200 Stellungnahmen bis März 2016 und die Reaktivierung der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht AGUR12 II. Hierzu haben wir bereits im März dieses Jahres auf dem SUISAblog informiert.

Parlament soll den Weg für ein modernes Urheberrechtsgesetz bahnen

Die Arbeitsgruppe bestehend aus Kulturschaffenden, Produzenten, Nutzern, Konsumenten, Internet Service Providern, dem Bundesamt für Justiz sowie weiteren Vertretern der Verwaltung hat offensichtlich gute Arbeit geleistet: In der jetzt vorliegenden Fassung wurden die Vorschläge der Arbeitsgruppe weitgehend übernommen. Nun liegt es am Parlament, den Weg für die modernisierte Fassung des Urheberrechtsgesetzes zu bahnen. Die SUISA sowie die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften unterstützen den Kompromiss.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Verbesserungen braucht. Im Gegenteil – das grösste Probleme der Digitalisierung für die Kulturschaffenden bleibt nach wie vor ungelöst: Noch nie wurden geschützte Werke in Videos, Texten, Bildern und Musikdateien so stark genutzt wie heute über das Internet. Profiteure dieser Nutzung sind einige wenige grosse Internetfirmen, während die Wertschöpfung fast vollständig an den Kulturschaffenden – und damit den Inhaltsproduzenten – vorbeigeht.

Internet sei Dank: Musikliebhaber können heute fast überall und zu jeder Zeit auf eine enorme Anzahl Filme, Musikstücke, Bücher und Newsartikel zugreifen. Es braucht hierfür kein physisches Werkexemplar und somit auch keine Kopie mehr. Es genügt die Verfügbarkeit in der Cloud oder ein Abruf mittels Streaming. Neben Online-Verbreitern wie Apple, Spotify, Netflix oder Amazon werden heute Musik und Filme vor allem auf Social-Media-Plattformen wie Youtube oder Facebook geteilt.

Viele Internetanbieter kümmern sich kaum um Urheberrechte

Die Online-Verbreiter kümmern sich in der Regel um die Urheberrechte und schliessen Lizenzverträge mit Produzenten und Verwertungsgesellschaften ab. Dadurch erhalten auch Musiker, Produzenten und andere Kulturschaffende eine Vergütung für ihre Arbeit. Anders ist die Situation bei Vermittlern wie z.B. den Social-Media-Plattformen und bei Aggregatoren wie Tunein. Die von ihnen bereitgestellten technischen Dienstleistungen erlauben es auch den Usern, urheberrechtlich geschützte Werke zu verbreiten. In solchen Modellen, bei denen geschützte Inhalte geteilt werden, kümmern sich die Anbieter jedoch kaum um die Urheberrechte. Im Gegenteil: Sie schieben die Verantwortung für deren Abgeltung regelmässig auf die User ab, welche die Inhalte hochladen.

Hinzu kommt, dass die Social-Media-Plattformen und Aggregatoren eine Konkurrenz zu Online-Verbreitern wie iTunes oder Spotify darstellen und hohe Gewinne erzielen, ohne die Urheber angemessen zu beteiligen. Eine europäische Studie zeigt auf, dass die Wertschöpfung für die Betreiber solcher Plattformen dank urheberrechtlich geschützter Werke wie Musik und Filme sehr hoch ist. Google z.B. macht 18% der Einnahmen dank geschützten Werken z.B. auf gesponserten Links. Würden die geschützten Werke wegfallen, sinkt die Klickrate und damit die Attraktivität der Suchseite. Noch höher ist die Wertschöpfung auf Plattformen wie Youtube, die zwei Drittel ihres Umsatzes mit urheberrechtlich geschützten Inhalten erwirtschaften – vor allem mit Werbung, aber auch mit dem Verkauf von Profildaten. Die Regelung der Urheberrechte schieben sie jedoch auf die Uploader ab, die dazu aber gar nicht in der Lage sind.

Diskussion um Transfer of Value muss auch in der Schweiz stattfinden

Die Urheber als die eigentlichen Schöpfer der Werke werden also bei solchen Plattformen nicht oder kaum vergütet. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. In der EU wird schon länger über den Wertetransfer – den «Transfer of Value» – im Internet diskutiert. Es ist höchste Zeit, dass diese Diskussion auch in der Schweiz stattfindet. Es braucht hierzulande dringend Massnahmen, die der Verschiebung der Wertschöpfung weg von den Urheberinnen und Urhebern Einhalt gebietet – und damit auch die schleichende Enteignung der Kulturschaffenden. Social-Media-Plattformen, Aggregatoren und Suchmaschinen müssen zur einer Abgeltung der über ihre technische Plattform genutzten Werke verpflichtet werden.

Die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften werden deshalb diese wichtigen Ergänzungen im Gesetzgebungsprozess einbringen. Die Kunstschaffenden müssen an der Wertschöpfung auf Online-Plattformen besser beteiligt werden.

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Blockchain – das Ende oder die Zukunft der Verwertungsgesellschaften?

Liebe Mitglieder, mittlerweile ist der Begriff «Blockchain» in der Musikindustrie in aller Munde. Doch es ist nicht einfach, jemanden zu finden, der einem mit einfachen Worten erklärt, worum es sich dabei handelt … Von Vincent Salvadé, Stellvertretender Generaldirektor

Blockchain – das Ende oder die Zukunft der Verwertungsgesellschaften?

Die britische Sängerin und Songschreiberin Imogen Heap gilt als Pionierin in der praktischen Anwendung der Blockchain-Technologie für die Musikdistribution: Seit Oktober 2015 kann ihre Single «Tiny Human» über die Plattform Ujomusic online erworben und lizenziert werden. Die Bezahlung der Beteiligten erfolgt nach vordefinierten Verteilungsregeln per Kryptowährung. (Bild: Screenshot ujomusic.com)

Die Blockchain ist eine Technologie, eine Datenbank, ein Register. Sie ermöglicht den sicheren Austausch von Informationen in einem Netzwerk, das auf der Mitwirkung qualifizierter Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Miner) beruht, die die Gültigkeit der Transaktion mit der Rechnerleistung ihrer Computer überprüfen. Alle Transaktionen sind in Blöcke gruppiert, die miteinander verbunden sind, und jeder Teilnehmer kann prüfen, ob der Validierungsakt korrekt ist. So funktioniert auch der Bitcoin.

Sie haben nicht ganz alles verstanden? Ich auch nicht. Doch offenbar kommt diese Technologie, die auf «Smart Contracts» (intelligenten Verträgen) basiert, ohne Vermittler aus: Der Komponist könnte also für das Konzertticket oder das Musikstreaming direkt entschädigt werden. Einige munkeln bereits vom Ende der Verwertungsgesellschaften.

«Die kollektive Wahrnehmung der Rechte ist mehr als reine Technik. Sie beruht auf einem wichtigen Wert: der gemeinsamen Verteidigung des kreativen Schaffens.»

Die alte Leier: Als die Online-Musik vor rund 20 Jahren aufkam, prophezeite man, das Internet werde die Urheber befreien, sie von den Vermittlern unabhängig machen. Doch die Verwertungsgesellschaften sind noch immer da, und sie bilden ein unerlässliches Gegengewicht zu den Internetriesen.

Denn die kollektive Wahrnehmung der Rechte ist mehr als reine Technik. Sie beruht auf einem wichtigen Wert: der gemeinsamen Verteidigung des kreativen Schaffens. Die Urheber werden immer eine Organisation brauchen, die sie unterstützt, die für sie Verträge (auch intelligente) aushandelt und die sich dafür einsetzt, dass die Transaktionsbedingungen (auch wenn in der Blockchain zertifiziert) fair sind.

Doch halt: Diese Feststellung berechtigt nicht zum Zurücklehnen. Es gehört zur Aufgabe der Verwertungsgesellschaften, sich für die Blockchain zu interessieren, sie zu verstehen und zu versuchen, sie möglichst zum Vorteil der Urheber und Verleger zu nutzen.

«Die Verwertungsgesellschaften verfügen über essenzielle Informationen, die sicherstellen, dass die Vergütungen den richtigen Personen überwiesen werden.»

Die SUISA setzt sich mit ihren Schwestergesellschaften in der Schweiz und im Ausland dafür ein. Zumal die Technologie helfen könnte, Konflikte mit den Rechteinhabern über ein Werk oder die ihnen zustehenden Vergütungen zu vermeiden.

Die Verwertungsgesellschaften verfügen über essenzielle Informationen, die sicherstellen, dass die Vergütungen den richtigen Personen überwiesen werden, und sie verfügen zudem über leistungsfähige Informatikinstrumente. Wie könnten sie also im Transaktions-Validierungsprozess übergangen werden?

Eines ist sicher: Sie dürfen diese Fragen nicht ausschliesslich den Technologiefirmen überlassen. Denn dann würde die Blockchain zur blockierenden Chain – zum Nachteil des kreativen Schaffens!

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SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Auf Initiative des Tessiner Vorstandmitglieds Zeno Gabaglio tagte der Vorstand der SUISA diesen Herbst in Lugano. Die Traktandenlisten für die Sitzungen vom 3. und 4. Oktober 2017 waren umfangreich. Eine Auswahl der besprochenen Themen findet sich im Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller.

SUISA-Vorstand blickt der Zukunft entgegen

Der amtierende Vorstand der SUISA in einer Aufnahme vom Frühling 2017. (Foto: Marc Latzel)

Ein wichtiger Traktandenpunkt war die Genehmigung der Unternehmensstrategie. Mit dieser Strategie blickt die Unternehmensleitung der Zukunft entgegen und definiert, welche Ziele sie in einer bestimmten Periode erreichen will. Die SUISA-Strategie umfasst jeweils vier Jahre, aktuell 2016 – 2020. Aufgrund der Geschäftsereignisse und –pläne wird sie einmal jährlich überarbeitet. Sie ist in vier Schwerpunkte gegliedert:

  • Kosten & Wachstum (Kundenbeziehungen pflegen, Mitgliedererlöse maximieren, Mitarbeitende fördern und fordern)
  • Vertrauen (Mitglieder sind «Shareholder»)
  • Urheberrecht weiterentwickeln
  • Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten (Online und Offline)

Für jeden Schwerpunktbereich werden Fakten festgehalten und anschliessend die Massnahmen aufgeführt, mit denen die strategischen Ziele erreicht werden sollen. Am Beispiel «Mitglieder sind unsere Shareholder» bedeutet das: Dienstleistungen überdenken und diversifizieren, Dokumentation und Werkanmeldung standardisieren, Transparenz und Kommunikation pflegen, Wahrnehmung der Rechte der Mitglieder im In- und Ausland garantieren, Qualität durch Automatisierung und Prozessoptimierung sichern.

Vermehrte Konkurrenz im Lizenzgeschäft erfordert Massnahmen

Beim Schwerpunkt «Geschäft auf neue Bedürfnisse ausrichten» wurde neu das Offline-Geschäft hinzugefügt. Im Laufe der letzten Jahre ist auf dem Markt für Musiklizenzen Konkurrenz entstanden und es sind neue Anbieter aufgetaucht. Diese Anbieter sind keine Genossenschaften und gehören nicht Urhebern, wie das bei den meisten Verwertungsgesellschaften in Europa der Fall ist. Es sind gewinnorientierte Privatunternehmen.

Neue Entwicklungen gibt es beim «Direct Licensing» bei Grosskonzerten sowie beim Inkasso für Musik zur Berieselung. Es gilt, sich mit den neuen Lizenzierungsangeboten auseinanderzusetzen, die eigenen Angebote (Tarife) konkurrenzfähig zu gestalten, Zusammenarbeiten zu suchen und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu fördern.

Auf der Basis der genehmigten Strategie erarbeitet die Geschäftsleitung nun die Roadmap. Sie dient dazu, die Massnahmen in einzelne, konkrete Schritte aufzuteilen, versehen mit Termin und Verantwortung.

Verteilung: 8126 Mitglieder haben 11 093 520 Franken erhalten

Die SUISA rechnet die meisten Tarife mittlerweile vierteljährlich ab. Im September wurden Einnahmen für Aufführungen (Tarife D, K; 1. Quartal 2017), Sendungen SRG (Tarif A; 1. Quartal 2017), Werbefenster (2015) und Vervielfältigungen (Tarife PA, PI, PN, VI, VN; 1. Quartal 2017) verteilt.

Die Vergütungen wurden an SUISA-Mitglieder (Fr. 5 729 852.–) und Schwestergesellschaften (Fr. 5 363 669.–) ausgezahlt. Zurückgestellt wurden 1 229 425 Franken wegen fehlender Angaben, mangelnder Dokumentation, etc. Die zurückgestellten Gelder werden in Nachverrechnungen vergütet, sobald die notwendigen Daten für die korrekte Abrechnung komplettiert worden sind.

ProLitteris, SSA, SUISA, Suissimage und Swissperform arbeiten zusammen

1993 schlossen die fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften den ersten schriftlichen Zusammenarbeitsvertrag ab. Grund war damals die Ausdehnung des Urheberrechtsgesetzes auf die verwandten Schutzrechte. Vorher hatten sie sich informell ausgetauscht und gemeinsame Tarifverhandlungen koordiniert.

Im Koordinationsausschuss (KOAU) der Gesellschaften ist der Vertrag kürzlich überarbeitet worden. Er soll die heutige Situation abbilden und die Zusammenarbeit auch in schwierigen Punkten vereinfachen. Neu geregelt wurden das Prozedere der Beschlussfassung sowie die Inkasso-Grundsätze im Auftrag der anderen Gesellschaften. Der Vorstand der SUISA hat dem revidierten Zusammenarbeitsvertrag zugestimmt.

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«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz»«Die SUISA in Lugano ist ein Bezugspunkt für die Musikszene in der italienischen Schweiz» Mit Niederlassungen in Zürich, Lausanne und Lugano ist die SUISA in drei Sprachregionen der Schweiz vertreten. In Lugano kümmern sich vier Mitarbeitende um die italienischsprachigen Mitglieder und Kunden im Tessin. Der neue Leiter der Tessiner Niederlassung, Stefano Keller, ist mittlerweile seit 100 Tagen im Amt. Im Interview schildert er unter anderem, weshalb in der Geschäftsstelle Lugano Allround-Talent gefragt ist, wie die SUISA zur Förderung des Kulturschaffens im Tessin beiträgt und welche Ziele er als Leiter der Tessiner Zweigstelle verfolgt. Weiterlesen
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Stets den Überblick dank «Mein Konto»

Über 14 000 Mitglieder nutzen bereits das Mitgliederportal «Mein Konto». Mehr als die Hälfte aller Neuregistrierungen von Originalwerken wurden 2016 online angemeldet. Weshalb nutzen immer mehr Mitglieder regelmässig «Mein Konto»? Text von Claudia Kempf

Stets den Überblick dank «Mein Konto»

Über das Online-Portal «Mein Konto» haben Mitglieder persönlichen Zugang zu SUISA-Angelegenheiten per Tastendruck. (Foto: Manu Leuenberger)

Dank dem passwortgeschützten Mitgliederbereich «Mein Konto» behalten unsere Mitglieder den Überblick über die wesentlichen SUISA-Angelegenheiten wie Abrechnungen und Werkregistrierungen.

Abrechnungen als navigierbare PDFs immer in Griffweite

Alle Abrechnungen der letzten fünf Jahre können jederzeit online eingesehen werden. Die Abrechnungen im PDF-Format sind benutzerfreundlich, da innerhalb seitenlanger Abrechnungen per Mausklick navigiert werden kann: Ein Klick auf einen Werktitel im Inhaltsverzeichnis führt direkt zur detaillierten Auflistung der Werknutzungen, ein Klick auf die SUISA-Nummer zur Ton- sowie Tonbildträgerliste.

Das Abrechnungstotal eines Jahres wird kumuliert dargestellt. Auf einen Blick ist ersichtlich, welcher Betrag in einem Jahr von der SUISA abgerechnet wurde. In Zukunft können Mitglieder, die Zugang zu «Mein Konto» haben, auf den Papierversand der Abrechnungen verzichten. Wenn eine neue Abrechnung zur Verfügung steht, wird künftig eine Benachrichtigung verschickt.

Jederzeit Einsicht in persönliche Daten

Im Profil sind persönliche Daten wie die Postanschriften und Zahlungsadressen einsehbar. Dieser Bereich wird aktuell ausgebaut, damit Änderungen von den Mitgliedern direkt im Profil vorgenommen werden können. Registrierte Pseudonyme und dazugehörige IPI-Nummern sind ebenfalls in diesem Bereich aufgelistet. Für Verlagsmitglieder mit Untereditionen oder mehreren Hauptverlagen sind alle Informationen über ein Login abrufbar.

Mein Konto Werkdatenbank

Mit persönlichem Benutzerkonto können Mitglieder der SUISA über das Portal «Mein Konto» online gezielt nach provisorischen Werken suchen. (Bild: Screenshot www.suisa.ch)

Optimierte Suchfunktion für provisorische Werke

In der Werkdatenbank kann gezielt nach provisorischen Werken gesucht werden. Ein provisorisches Werk kann es geben, wenn es der SUISA auf einer Nutzungsmeldung angegeben wird, das Werk aber entweder gar nicht oder unter einem anderen Titel bei der SUISA angemeldet worden ist. Die Einnahmen für diese provisorischen Werke werden zurückgestellt und erst ausbezahlt, wenn die Werke angemeldet oder mit bestehenden Werken verknüpft worden sind. Mehr Informationen zu provisorischen Werken können im Artikel «Wieso gibt es undokumentierte Werke in meiner Werkdatenbank?» aus SUISAinfo Ausgabe 3.12 nachgelesen werden.

Effiziente Anmeldung von Werken und Subverlagsverträgen

Werke können online einfach angemeldet werden. Seit diesem Jahr kann innerhalb des Anmeldeprozesses die IPI-Nummer von SUISA-Mitgliedern gesucht und in die Anmeldung integriert werden. Für Verleger besteht seit diesem Frühjahr zudem die Möglichkeit, Subverlagsverträge über das Portal anzumelden. Dank der Anbindung an die SUISA-Systeme werden Online-Anmeldungen schneller und effizienter verarbeitet.

Mobil- und zukunftstauglich

Selbstverständlich ist die SUISA-Plattform kompatibel mit mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones. Das Mitgliederportal ist somit jederzeit und überall verfügbar.

Das Dienstleistungsangebot wird kontinuierlich ausgebaut und mit weiteren Funktionalitäten und Services bereichert. Über die Neuerungen wird regelmässig auf dem SUISAblog.ch, auf suisa.ch oder im SUISAinfo informiert.

Der Zugang zu «Mein Konto» steht jedem Mitglied der SUISA offen. Bestellen Sie jetzt ein Login für das persönliche Online-Benutzerkonto unter:

www.suisa.ch/mein-konto

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Die SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin

Am Tag vor der Generalversammlung 2017 haben sowohl die Kommissionen für Tarife und Verteilung sowie Organisation und Kommunikation als auch der Gesamtvorstand der SUISA Sitzungen abgehalten. Gesprächsthemen waren neben anderen die Berichte der Revisionsstelle, ein neues Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA und eine Resolution für einen starken Service public. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Die SUISA, eine attraktive Arbeitgeberin

Der Vorstand der SUISA hat anlässlich seiner Sitzung im Juni 2017 ein revidiertes Personalstatut genehmigt, das den Entwicklungen im Personalmanagement Rechnung trägt, und mithilft, dass die SUISA eine attraktive Arbeitgeberin bleibt. In der Niederlassung an der Bellariastrasse in Zürich-Wollishofen (im Bild) haben die meisten Mitarbeitenden der SUISA ihren Arbeitsplatz. (Foto: SUISA)

Der 15-köpfige Vorstand ist das Steuerungs- und Prüfungsorgan der Genossenschaft SUISA. Seine Mitglieder repräsentieren die unterschiedlichen musikalischen Repertoires, Berufe und Sprachregionen der Schweiz. Alle Vorstandsmitglieder sind zudem in einer von drei Vorstandskommissionen tätig.

Einen Tag vor der Generalversammlung der SUISA trafen sich am 22. Juni 2017 die Mitglieder der Kommission für Tarife und Verteilung und anschliessend der Kommission für Organisation und Kommunikation zu ihren Sitzungen. In der zweiten Nachmittagshälfte tagte der Gesamtvorstand. Er liess sich informieren, diskutierte, wägte ab und entschied.

Berichte der Revisionsstelle

Zum Ende des Geschäftsjahres erstellte die Revisionsstelle BDO zwei Berichte: Den Erläuterungsbericht für das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum, Aufsichtsbehörde der schweizerischen Verwertungsgesellschaften, und den umfassenden Bericht an den Vorstand. Dieser ausführliche Bericht ist hilfreich, um Verbesserungspotenzial zu erkennen und entsprechende Massnahmen daraus abzuleiten.

Neues Personalstatut

Das Personalstatut für die Mitarbeitenden der SUISA wurde letztmals 2013 revidiert. Seither hat sich einiges verändert. Arbeitsrechtliche Vorschriften verlangten nach einer Zeiterfassung für Kadermitarbeitende, die Bestimmungen zur Lohnfortzahlung bei Krankheit mussten angepasst werden, die Regelung für Urheberrechte am Arbeitsergebnis wurden ausgebaut und die Revisionsstelle hatte einen Antikorruptionsartikel gefordert.

Gleichzeitig wurden die vormals strikten Präsenzzeiten durch sogenannte Servicezeiten ersetzt. Den Mitarbeitenden helfen flexible Arbeitszeiten bei der Vereinbarung von Beruf und Familie. Das Unternehmen kann mit diesem Modell Spitzen im Arbeitsanfall besser auffangen. Mitglieder und Kunden werden davon kaum etwas merken. Die Servicezeiten entsprechen den bisherigen Öffnungszeiten. Während dieser Öffnungszeiten sind die Mitarbeitenden erreichbar und die Dienstleistungen gewährleistet.

Der Vorstand hat das revidierte Personalstatut genehmigt. Damit verfügt die SUISA über ein Regelwerk, das den Entwicklungen im Personalmanagement Rechnung trägt, und mithilft, eine attraktive Arbeitgeberin zu bleiben.

SRG SSR und Service Public

Wie bereits berichtet, wachsen öffentlicher und politischer Druck auf den Service Public. Einschränkungen oder sogar die Streichung desselben hätten für die Schweizer Musikschaffenden gravierende Folgen – nicht nur finanzieller Art. Ihnen würde eine wichtige Plattform für ihre Musik und die Berichterstattung darüber entfallen.

Der Vorstand hat eine Resolution zuhanden der Generalversammlung verabschiedet. SUISA-Mitglieder fordern damit die Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf, in der Debatte über die «No Billag»-Initiative und bei Vorstössen zur Einschränkung der SRG SSR die Rolle der gebührenfinanzierten Sender zu bedenken und ihre Position nicht zu schwächen. Der Resolutionstext kann auf der Website der SUISA nachgelesen und dort auch online unterschrieben werden.

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Der 15-köpfige Vorstand ist das Steuerungs- und Prüfungsorgan der Genossenschaft SUISA. Seine Mitglieder repräsentieren die unterschiedlichen musikalischen Repertoires, Berufe und Sprachregionen der Schweiz. Alle Vorstandsmitglieder sind…Weiterlesen

Die über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführt

Am Freitag, 23. Juni 2017, findet in Zürich die Generalversammlung unserer Genossenschaft statt. An der Generalversammlung haben die Mitglieder die Möglichkeit, über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Neben der erfreulichen Jahresrechnung 2016 der SUISA wird auch über das zusammen mit SESAC gegründete Joint Venture Mint Digital Services, die Entwicklungen bei der Revision des Urheberrechts und die Debatte um den Service public berichtet. Von Andreas Wegelin, Generaldirektor

Die über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführt

Zusammen mit der amerikanischen Urhebergesellschaft SESAC gründete die SUISA das Joint Venture Mint Digital Services. Das Projekt trägt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der SUISA im Online-Musikmarkt bei. Im Bild: Andreas Wegelin, Generaldirektor der SUISA (links), und John Josephson, Vorsitzender und CEO der SESAC Holding. (Foto: Hannah McKay)

Die SUISA blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Dank dem guten Jahresergebnis können wir in diesem Jahr über Fr. 128 Mio. an die Bezugsberechtigten ausschütten. Das ist so viel wie noch nie in der jetzt über 90-jährigen Erfolgsgeschichte der Genossenschaft SUISA.

Auch auf der Kostenseite sind wir gut unterwegs. Mit einem Kostenabzug von durchschnittlich 12,37 % haben wir die Kosten im Griff. Berücksichtigt man die erneute Zusatzverteilung von 7 % als Beitrag an die Kosten, belaufen sich diese noch auf 6,75 % der Auszahlungen an die Bezugsberechtigten.

SUISA verbessert Wettbewerbsfähigkeit im Online-Musikmarkt

An der Generalversammlung haben die Mitglieder die Möglichkeit, über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Neben der erfreulichen Jahresrechnung werden wir auch das neu gegründete Projekt zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der SUISA im Online-Musikmarkt vorstellen.

Zusammen mit der amerikanischen Urhebergesellschaft SESAC haben wir im Februar 2017 Mint Digital Services als Joint Venture gegründet. Die Firma bietet Dienstleistungen im Bereich der Administration und Verarbeitung von Online-Musiklizenzen an. Damit unterstreichen wir unsere strategische Ausrichtung, für Rechteinhaber eine effiziente und kostengünstige Verwaltung anzubieten.

Aktive Beteiligung der Genossenschafter erwünscht

Auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen wird es Neues zu berichten geben. Die AGUR12 II hat zuhanden der Departementsvorsteherin im EJPD im März 2017 einen Kompromiss verabschiedet, auf dessen Konkretisierung in einer Gesetzesvorlage wir nun warten.

Nehmen Sie also teil an unserer Generalversammlung. Denn nur Ihre aktive Beteiligung sichert auch in der Zukunft eine SUISA, die als Genossenschaft für ihre Mitglieder da ist.

Auf Wiedersehen am 23. Juni 2017 im Kaufleuten Zürich.

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Am Freitag, 23. Juni 2017, findet in Zürich die Generalversammlung unserer Genossenschaft statt. An der Generalversammlung haben die Mitglieder die Möglichkeit, über die Geschicke ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Neben der erfreulichen Jahresrechnung 2016 der SUISA wird auch über das zusammen mit SESAC gegründete Joint Venture Mint Digital Services, die Entwicklungen bei der Revision des Urheberrechts und die Debatte um den Service public berichtet. Von Andreas Wegelin, Generaldirektor

Die über 90-jährige Erfolgsgeschichte wird fortgeführt

Zusammen mit der amerikanischen Urhebergesellschaft SESAC gründete die SUISA das Joint Venture Mint Digital Services. Das Projekt trägt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der SUISA im Online-Musikmarkt bei. Im Bild: Andreas Wegelin, Generaldirektor der SUISA (links), und John Josephson, Vorsitzender und CEO der SESAC Holding. (Foto: Hannah McKay)

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Verlagsbeteiligung bei der SUISA nicht in Gefahr

Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes von 2015 und zwei deutsche Urteile aus dem letzten Jahr haben die Partizipation von Verlegern an den Erlösen von Verwertungsgesellschaften grundsätzlich in Frage gestellt. Weshalb bei der SUISA nicht passieren kann, was bei der Gema passiert ist. Text von Martin Korrodi

Verlagsbeteiligung bei der SUISA nicht in Gefahr

Ein Urteil des Kammergerichts Berlin brachte die bisherige Verteilungspraxis der Gema ins Wanken. Aufgrund der Rechtslage in der Schweiz können bei der SUISA die Verleger wie gewohnt am Verwertungserlös beteiligt werden. (Foto: Niroworld / Shutterstock.com)

Insbesondere das Urteil des Kammergerichts Berlin gegen die Gema hat auch viele Verlegermitglieder der SUISA verunsichert, da dieses ganz spezifisch die Beteiligung von Musikverlagen betrifft. Wäre es auch in der Schweiz möglich, dass ein vergleichbarer Entscheid die langjährige Verteilungspraxis der SUISA für unzulässig erklärt?

Das Urteil des Kammergerichts Berlin

Am 14. November 2016 hat das Kammergericht Berlin entschieden, dass die Gema nur jene Mitglieder am Verwertungserlös beteiligen darf, welche ihr effektiv Rechte zur Wahrnehmung übertragen haben. Auch wenn sich das Urteil nur auf zwei konkrete Fälle bezieht, in denen die Urheber mit der Beteiligung ihrer Verleger nicht einverstanden waren, stellt die Argumentation des Gerichts die Praxis der Gema generell in Frage.

Ein zentrales Argument in der Urteilsbegründung ist das sogenannte Prioritätsprinzip: Dieses besagt, dass ein Rechteinhaber seine Rechte nach einer gültigen Übertragung auf einen Dritten nicht ein weiteres Mal übertragen kann – die erste Übertragung steht einer zeitlich nachfolgenden Übertragung derselben Rechte entgegen.

Konkret heisst das in diesem Zusammenhang, dass ein Urheber, welcher bereits im Rahmen eines Wahrnehmungsvertrags seine Rechte an die Gema übertragen hat, beim Abschluss eines Verlagsvertrags nicht noch ein weiteres Mal über seine Rechte verfügen kann. Somit kommt aufgrund des Urteils eine Beteiligung des Verlags nicht in Frage, da dieser gar keine Rechte erworben hat, die eine Beteiligung rechtfertigen könnten.

Weiter ist eine Beteiligung des Verlags nicht gerechtfertigt, wenn lediglich das «Verlagsrecht» eingeräumt wird. Das Verlagsrecht umfasst im Musikbereich traditionell nur das Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung von Noten. Diese Rechte werden nicht von der Gema wahrgenommen. Weil in diesem Fall die Umschreibung der abgetretenen Rechte im Verlagsvertrag zu eng ist, ergibt sich daraus keine Rechtfertigung für eine Verlegerbeteiligung.

Das Gericht qualifiziert die Verteilungspläne der Gema als unwirksam, soweit diese eine pauschale Verlagsbeteiligung vorsehen, welche nur den Abschluss eines Wahrnehmungsvertrags sowie die Meldung der verlegten Werke voraussetzt und nicht auf die Einbringung von Rechten abstellt. Dies führe zu einer Beteiligung von Nichtberechtigten am Verwertungserlös, was gegen das gesetzlich verankerte Willkürverbot verstosse.

Recht und Praxis in der Schweiz

Im Grundsatz gilt das Prioritätsprinzip bei Rechteübertragungen auch in der Schweiz: Wer als Urheber originär Rechte erworben und diese gültig übertragen hat, kann diese zu einem späteren Zeitpunkt nicht noch einmal einem Dritten einräumen. Nach hiesigem Recht führt das aber nicht automatisch dazu, dass ein Verleger keinen Anspruch auf Beteiligung hat, sobald ein Urheber vor Abschluss des Verlagsvertrags bereits der SUISA beigetreten ist.

Dieser Befund hängt in erster Linie damit zusammen, dass das Schweizer Recht die Berechtigung am Verwertungserlös nicht davon abhängig macht, ob der Berechtigte selber Rechte in die Verwertungsgesellschaft eingebracht hat. Art. 49 URG unterscheidet ausdrücklich zwischen den «ursprünglichen Rechteinhabern» (Urheber) und «anderen Berechtigten» (wie den Verlagen), unter welchen der Verwertungserlös aufgeteilt werden soll. Die Berechtigung des Verlags auf eine Beteiligung am Verwertungserlös ergibt sich somit in erster Linie aus den vertraglichen Vereinbarungen, welche er mit dem Urheber getroffen hat.

Beteiligung der Verleger bei der SUISA

Entsprechend darf auch die SUISA einen Verleger nur dann bei der Verteilung berücksichtigen, wenn die Urheber dem zugestimmt haben und die SUISA ausdrücklich anweisen, den Verleger an sämtlichen oder bestimmten Einnahmen aus der Verwertung ihrer Werke zu beteiligen (sogenanntes Weisungsrecht des Auftraggebers). Auch in der Schweiz gilt es zu beachten, dass der Umfang der Rechteeinräumung eindeutig aus dem Vertrag hervorgehen muss, damit die SUISA den Verleger am Erlös der einzelnen Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche beteiligen darf. Es ist davon auszugehen, dass die blosse Einräumung des subjektiven Verlagsrechts ohne weitere Spezifizierung der betroffenen Rechte auch hierzulande keine Beteiligung des Verlegers an sämtlichen von der SUISA wahrgenommenen Rechten zu rechtfertigen vermag.

Ebenso darf das Verteilungsreglement – analog zur Rechtslage in Deutschland – keine Regelung enthalten, welche ohne die Voraussetzung einer ausdrücklichen vertraglichen Grundlage die Verleger pauschal am Verwertungserlös beteiligt. Diesem Erfordernis trägt das SUISA-Verteilungsreglement Rechnung, indem es Verleger nur dann als Bezugsberechtige zulässt, wenn diese gegenüber ihren Urhebern «vertragliche Pflichten» erfüllen. Auch für die Bestimmung der jeweiligen Anteile der Bezugsberechtigten verweist das Verteilungsreglement auf die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Urheber und Verleger.

Somit erscheint es insgesamt als sehr unwahrscheinlich, dass eine Beteiligung der Verleger bei der SUISA aus denselben Gründen scheitern könnte, wie das in der EU und insbesondere in Deutschland passiert ist. Trotz dieser Ausgangslage optimiert die SUISA zur Zeit einige Bestimmungen im Verteilungsreglement, in den allgemeinen Wahrnehmungsbedingungen und im SUISA-Musterverlagsvertrag, um ein allfälliges Restrisiko auszuschliessen.

Reaktionen auf das Urteil in Deutschland
Im Deutschen Bundestag wurde umgehend eine Revision des Verwertungsgesellschaftengesetzes (VGG) angestossen, um der Rechtsunsicherheit entgegenzuwirken, die durch das Urteil entstanden war. Die neuen Regelungen betreffen zum einen die Beteiligung von Verlegern, welche die Rechte nicht selber eingebracht haben (Milderung des Prioritätsprinzips) und zum anderen die Möglichkeit einer Beteiligung der Verleger am Erlös aus der Wahrnehmung der gesetzlichen Vergütungsansprüche.
Um die Beteiligung ihrer Verleger für die Vergangenheit zu legitimieren und auch für die Zukunft sicherzustellen, stellt die Gema ihren Mitgliedern ein Bestätigungsverfahren zur Verfügung. Im Zuge dieses Verfahrens können sich die Beteiligten mit den im Gema-Verteilungsplan geregelten Quoten einverstanden erklären und einer gegenseitigen Beteiligung zustimmen, welche nicht darauf abstellt, wer die Rechte tatsächlich in die Gema eingebracht hat: www.gema.de/de/aktuelles/verlegerbeteiligung/
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Das Urteil des Kammergerichts Berlin

Am 14. November 2016 hat…Weiterlesen

Sitzung des SUISA-Vorstands im April 2017

An der Frühlingssitzung setzte sich der SUISA-Vorstand mit den finanziellen Ergebnissen des Vorjahrs auseinander. Er genehmigte die Jahresrechnung 2016 der SUISA und der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge. Auf der Traktandenliste standen zudem die Genehmigung des Jahresberichts 2016 sowie die Vorbereitung der einzelnen Geschäfte der Generalversammlung vom 23. Juni 2017 in Zürich. Die internationale Verflechtung der SUISA zeigte sich in der Diskussion über die Preisgestaltung der IPI-Abonnemente. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Sitzung des SUISA-Vorstands im April 2017

Wichtiges Traktandum an der Vorstandssitzung im Frühling: Die Vorbereitungen auf die Generalversammlung, an der die Mitglieder der SUISA über die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbestimmen können. (Foto: Manu Leuenberger)

Die Jahresrechnung 2016 der SUISA zeigt ein für die Urheber und Verleger von Musik erfreuliches Ergebnis: Die Einnahmen aus dem Schweizer Geschäft erreichten eine neue Rekordmarke (Fr. 136,1 Mio.). Der Gesamtumsatz (Fr. 154,3 Mio.) war der höchste in der Geschichte der Genossenschaft. Der Betrag, der an die Berechtigten verteilt werden kann, stieg auf Fr. 128,9 Mio. (Vorjahr: 125 Mio.).

Jahresrechnung 2016 der Fürsorgestiftung

Die Vorstandsmitglieder bilden zusammen den Stiftungsrat der Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF). In dieser Funktion haben sie das Ergebnis der UVF-Stiftung geprüft und genehmigt. Das Stiftungsvermögen ist gestiegen. Bevor jedoch über eine Anpassung der Versicherungsleistungen diskutiert wird, wartet man die Auswirkungen des revidierten Fürsorgereglements auf die Jahresrechnung 2017 ab (siehe auch Artikel «Neues Fürsorgereglement gültig ab 1. Januar 2017» auf dem SUISAblog).

Generalversammlung 2017 der SUISA am 23. Juni in Zürich

Die ordentliche Generalversammlung der SUISA findet dieses Jahr am Freitag, 23. Juni 2017, im Kaufleuten Festsaal in Zürich statt. Türöffnung ist um 9.45 Uhr. Die Versammlung beginnt um 11.00 Uhr.

Im ersten Teil der GV werden die vorgegebenen statutarischen Geschäfte behandelt. Im zweiten Teil der Versammlung kommen folgende aktuellen Themen zur Sprache:

SRG & Service Public

Unter dem Begriff «Service Public» wird der Auftrag der SRG und der gebührenfinanzierten Privatsender betrachtet. Verstanden wird er als ganzheitlicher Dienst an der Gesellschaft, der die Bedürfnisse in Bezug auf Bildung, Kultur und Unterhaltung der Bevölkerung abdeckt.
Die No-Billag-Initiative stellt den «Service Public» in Frage. Sie zielt nicht – wie suggeriert – auf die Abschaffung der Billag. Ihr Ziel ist es, die öffentliche-rechtliche Finanzierung von Sendungen zu stoppen. Betroffen wären die SRG und Schweizer Privatsender, die aus der Radio-/TV-Gebühr Gelder erhalten. Der Ständerat hat die Initiative in der Frühlings-Session abgelehnt. Im Nationalrat wird sie voraussichtlich im Herbst diskutiert.

Ein weiterer Vorstoss fordert, dass die SRG auf alle Radiosender verzichtet, die nicht Teil des «Service Public»-Auftrags sind. Betroffen wären die sogenannten Spartensender: Radio Swiss Pop/Classic/Jazz, Radio SRF Virus, Radio SRF Musikwelle, Radio RTS Option Musique würden verstummen. In den Programmen dieser Spartensender wird Schweizer Musik oft gespielt. Würden die Sender eingestellt, ginge viel Sendezeit für Musik von SUISA-Mitgliedern verloren.

Géraldine Savary, Ständerätin und SUISA-Vorstandsmitglied, wird die politischen Debatten rund um den «Service Public» kommentieren.

SUISA rüstet sich für die Zukunft

Die SUISA hat zusammen mit der US-amerikanischen Gesellschaft SESAC das Joint Venture Mint Digital Services gegründet. Das Unternehmen übernimmt die Abrechnung und Administration des Online-Lizenzierungsgeschäfts von SESAC und SUISA und bietet seine Dienstleistungen auch Verlagen und Verwertungsgesellschaften an. Mit Warner/Chappell Music bezieht bereits ein Major-Verlag Dienstleistungen von Mint Digital Services. Andreas Wegelin wird über diesen wichtigen Schritt in die Zukunft und die Folgen für die SUISA und ihre Mitglieder berichten.

IPI-System: Was darf es kosten?

SUISA bietet den CISAC-Gesellschaften seit 1969 das elektronische Weltverzeichnis der Urheber/Verleger an. Die technische Infrastruktur des Interested Parties Information (IPI) System gehört der SUISA. SUISA stellt den Schwestergesellschaften, die das System nutzen, für die Dienstleistung jährlich Rechnung.

Das IPI-System ist Teil der IT-Tools der CISAC. Der CISAC-Verwaltungsrat hat die Kosten der IT-Tools überprüft. Dabei war das IPI von diesen Systemen im Jahr 2014 das teuerste. Zwar wurden die Abonnements-Preise für das IPI-System schon früher einmal gesenkt. Trotzdem verlangt das Management Board des internationalen Dachverbandes erneut, dass die Preise nach unten angepasst werden. Andernfalls, so wird angetönt, würde ein Konkurrenz-System aufgebaut.

Die Vorstandsmitglieder haben über den Handlungsspielraum beraten zwischen fairen, kostendeckenden Preisen und dem Willen der SUISA, das IPI weiterhin mit einem hohen Qualitätsstandard zu betreiben. Der Wert des Systems hängt davon ab, dass alle Verwertungsgesellschaften ihre Daten in diesem einen System eingeben und es damit das weltweit zuverlässige Identifikationssystem für die Urheber und Rechtsinhaber ist und bleiben soll.

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Auf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer MusikAuf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer Musik Sechs Spartensender der SRG sollen abgeschafft werden. Dies verlangt eine Motion der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats. Für die Schweizer Musikschaffenden hätte dies verheerende Folgen. Gerade von diesen Sendern wird hiesige Musik viel gespielt und gefördert. Unterzeichnen Sie die Online-Petition «Hände weg von den Spartenradios» jetzt! Weiterlesen
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An der Frühlingssitzung setzte sich der SUISA-Vorstand mit den finanziellen Ergebnissen des Vorjahrs auseinander. Er genehmigte die Jahresrechnung 2016 der SUISA und der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge. Auf der Traktandenliste standen zudem die Genehmigung des Jahresberichts 2016 sowie die Vorbereitung der einzelnen Geschäfte der Generalversammlung vom 23. Juni 2017 in Zürich. Die internationale Verflechtung der SUISA zeigte sich in der Diskussion über die Preisgestaltung der IPI-Abonnemente. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Sitzung des SUISA-Vorstands im April 2017

Wichtiges Traktandum an der Vorstandssitzung im Frühling: Die Vorbereitungen auf die Generalversammlung, an der die Mitglieder der SUISA über die Geschicke ihrer Genossenschaft mitbestimmen können. (Foto: Manu Leuenberger)

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Kommentar zum Jahresergebnis 2016 der SUISA

Die SUISA hat das Geschäftsjahr 2016 sehr erfolgreich abschliessen können. Das Ergebnis zeigt einen Höchststand beim Ertrag aus der Nutzung von Urheberrechten im Inland. Eine Rekordsumme an Vergütungen in der über 90-jährigen Geschichte der Genossenschaft kann verteilt werden. Der durchschnittliche Kostenabzug bleibt günstig, sodass rund 88 von 100 Franken Einnahmen an die berechtigten Urheber und Verleger gehen. Text von Andreas Wegelin

Kommentar zum Jahresergebnis 2016 der SUISA

Aus dem Jahr 2016 erhalten Urheber und Verleger Fr. 128,9 Mio. Vergütungen von der SUISA ausbezahlt. Das ist die höchste Verteilsumme in der über 90-jährigen Geschichte der Genossenschaft. (Bild: Manu Leuenberger)

Das bisher beste Geschäftsergebnis der SUISA aus dem Jahr 2008 ist mit dem Resultat von 2016 übertroffen worden. Die Einnahmen aus der Nutzung von Urheberrechten für Musik in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein haben noch nie einen so hohen Stand erreicht. Damit können mehr als 128 Millionen Franken an die bezugsberechtigten Urheber und Verleger im In- und Ausland ausbezahlt werden. Das ist die höchste Summe in der über 90-jährigen Geschichte unserer Genossenschaft.

Verschiedene Gründe haben zu diesem Rekordergebnis beigetragen. So konnten die Einnahmen insbesondere im Bereich der Sende- und Weitersenderechte (Tarif GT S, Sender ohne SRG, GT Y, Pay TV, und GT 1/2) und beim zeitversetzten Nutzen von Sendungen (Tarif GT 12, Vermietung Set-Top-Boxen) gesteigert werden. Auch die Lizenzierung von Aufführungsrechten an Musik insbesondere bei Konzerten (Tarif GT K) und bei Filmvorführungen (Tarif GT E, Kinos) konnten erneut gesteigert werden.

Bei den Lizenzen für die Verbreitung von Musikaufnahmen geht der Trend weiterhin weg von den physischen Tonträgern zu Online-Nutzungen. Bei den Nutzungen von Musikaufnahmen online weicht der Download zunehmend dem Streaming. Eine Erhöhung konnte bei den Vergütungen für die Privatkopie beim Tarif GT 4 verzeichnet werden. Diese ist auf die Vergrösserung der Speicherkapazitäten der Geräte (Smartphones, Tablets) zurückführen.

Kostenabzug bleibt günstig

Die Kosten für die Wahrnehmung der Rechte sind zwar ebenfalls etwas angestiegen, im Verhältnis zu den Einnahmen jedoch in geringerem Mass. Daraus resultiert wiederum ein günstiger Kostenabzug auf den Abrechnungen an die Bezugsberechtigten von 12,37%. Rund 88 von 100 Franken Einnahmen zahlt die SUISA also an die Urheber und Verleger aus.

Zudem erfolgt auch im Jahr 2017 eine Zusatzverteilung auf allen regulären Abrechnungen von gegenwärtig 7%. Dabei handelt es sich um Gelder, für welche die Bezugsberechtigten nicht auffindbar sind. Nach Ablauf von 5 Jahren werden solche Einnahmen von der SUISA als Zusatzverteilung auf allen Abrechnungen ausgeschüttet.

SUISA hat gut verhandelt und weiterhin viel zu tun

Dieses erfreuliche Jahresergebnis zeugt von erfolgreichen Verhandlungen für Tarife und Nutzungsbedingungen ebenso wie von verlässlichen Kunden und Geschäftspartnern. Es zeigt auch, dass Musiknutzungen zunehmen und die SUISA vermehrt auch bei neuen Technologien die Lizenzen für die Musik verhandeln und durchsetzen kann.

Insbesondere im Bereich der Nutzungen über Internet bleibt weiterhin viel zu tun. Online nimmt die SUISA die Rechte zunehmend grenzüberschreitend direkt wahr. Dieser Bereich wird sich zu einem wichtigen Pfeiler unserer Arbeit für unsere Mitglieder entwickeln.

Weitere Informationen:
«Jahresergebnis 2016 der SUISA: 128,9 Millionen Franken für Urheber und Verleger», Medienmitteilung, 30. Mai 2017

Der Jahresbericht 2016 der SUISA steht als PDF zum Download zur Verfügung. Bereits das dritte Jahr in Folge erscheint der Jahresbericht begleitet von der Broschüre «Wo neue Musik entsteht». Darin sind fünf SUISA-Mitglieder aus verschiedenen Musikgenres porträtiert. Die musikalische Vielfalt steht bei der SUISA im Zentrum. Eine Verwertungsgesellschaft stellt sich in den Dienst ihrer Mitglieder und setzt sich somit für Musikschaffende wie die fünf porträtierten Persönlichkeiten ein. Die Broschüre «Wo neue Musik entsteht» steht ebenfalls als PDF zum Herunterladen bereit. Von Broschüre und Jahresbericht können auch gedruckte Ausgaben bestellt werden.
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Die SUISA hat das Geschäftsjahr 2016 sehr erfolgreich abschliessen können. Das Ergebnis zeigt einen Höchststand beim Ertrag aus der Nutzung von Urheberrechten im Inland. Eine Rekordsumme an Vergütungen in der über 90-jährigen Geschichte der Genossenschaft kann verteilt werden. Der durchschnittliche Kostenabzug bleibt günstig, sodass rund 88 von 100 Franken Einnahmen an die berechtigten Urheber und Verleger gehen. Text von Andreas Wegelin

Kommentar zum Jahresergebnis 2016 der SUISA

Aus dem Jahr 2016 erhalten Urheber und Verleger Fr. 128,9 Mio. Vergütungen von der SUISA ausbezahlt. Das ist die höchste Verteilsumme in der über 90-jährigen Geschichte der Genossenschaft. (Bild: Manu Leuenberger)

Das bisher beste Geschäftsergebnis der SUISA aus dem Jahr 2008 ist mit dem Resultat von 2016 übertroffen worden. Die Einnahmen aus der Nutzung von Urheberrechten für Musik in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein haben noch nie einen so hohen Stand…Weiterlesen

An der SUISA-Generalversammlung 2017 teilnehmen und mitbestimmen

Die ordentliche Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 23. Juni 2017, im Kaufleuten Festsaal in Zürich statt. Wie war das Geschäftsjahr 2016? Wer wird neu in die Verteilungs- und Werkkommission gewählt? Wie weiter mit dem Service public bei der SRG? Welche Ziele werden mit dem kürzlich gegründeten Unternehmen Mint Digital Services verfolgt? Text von Dora Zeller

An der SUISA-Generalversammlung 2017 teilnehmen und mitbestimmen

Stimmberechtigte SUISA-Mitglieder können sich bis am 20. Juni 2017 für die Teilnahme an der Generalversammlung anmelden. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Das Geschäftsjahr 2016 ist abgeschlossen. Der Generalversammlung werden Lagebericht, Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung sowie Anhang und Bericht der Revisionsstelle zur Genehmigung vorgeschlagen. Weiter berichtet die Geschäftsleitung über die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres und gibt einen Ausblick auf die folgenden Monate.

Ein Schwerpunkt beim Blick nach vorn stellt Mint Digital Services dar. Das Joint Venture mit der US-amerikanischen Gesellschaft für Musikrechte SESAC übernimmt die Abrechnung und Administration des Online-Lizenzierungsgeschäfts von SESAC und SUISA. Das kürzlich gegründete Unternehmen bietet seine Dienstleistungen auch anderen Marktteilnehmern wie z. B. (Major)-Verlagen oder ausländischen Verwertungsgesellschaften an.

Ersatzwahl, Politik und Förderung

Alex Kirschner tritt aus der Verteilungs- und Werkkommission der SUISA zurück. Als Ersatz wird Jonas Zellweger zur Wahl vorgeschlagen. Jonas Zellweger komponiert und orchestriert Film- und Werbemusik und tritt live als Theatermusiker auf. Er ist SUISA-Mitglied seit 2009.

Géraldine Savary, Ständerätin und Vorstandsmitglied der SUISA, kommentiert die laufenden politischen Debatten rund um die Finanzierung der SRG mit Gebührengeldern und den Service public. Unter anderem geht es dabei um die «No-Billag»-Initiative und die Streichung der Spartensender der SRG. Beide Diskussionsthemen sind für Schweizer Musikschaffende relevant. Sie können Einfluss haben auf die Einnahmen der SUISA und damit auf die Vergütungen, die den Bezugsberechtigten verteilt werden können.

Als besonderer Gast ist Jürg Stahl, Nationalratspräsident, an die SUISA-GV eingeladen. Der aktuell höchste Schweizer zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus: sportlich integriert, politisch vernetzt, wirtschaftlich kompetent. Ob und welche Beziehungen er zur Schweizer Kultur- und Musikszene hat, wird er in seiner Grussbotschaft verraten.

Zudem informiert die FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, über ihre Aktivitäten des vergangenen Jahres und verleiht den diesjährigen Stiftungspreis, der mit 25 000 Franken dotiert ist.

Zivilschutz-Big-Band Winterthur

Eröffnet wird die SUISA-GV 2017 von der Zivilschutz-Big-Band Winterthur, erweitert mit Marie Louise Werth (Gesang), Rainer Bischof (Euphonium) und Urs Schnell (Querflöte), unter der Leitung von Reto Parolari. (Foto: ZS-Bildarchiv)

Anreise und Verpflegung

Den Teilnehmenden wird empfohlen, für die Anreise an die Generalversammlung die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Es stehen keine reservierten Parkplätze zur Verfügung. Die Parkhäuser Talgarten und Gessnerallee sind 3 – 15 Min. Fussmarsch beim Festsaal Kaufleuten entfernt. Vor der Generalversammlung stehen Kaffee und «Gipfeli» bereit. Nach der Versammlung wird ein Stehlunch serviert.

Weitere Informationen:
www.suisa.ch/generalversammlung

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Die Generalversammlung 2016 der Genossenschaft SUISA im Zentrum Paul KleeDie Generalversammlung 2016 der Genossenschaft SUISA im Zentrum Paul Klee 217 Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik haben an der SUISA-Generalversammlung am 24. Juni 2016 in Bern ihr Mitbestimmungsrecht über ihre Genossenschaft wahrgenommen. Neben dem Gastreferat des SRG-Generaldirektors Roger de Weck, der Verleihung des Stiftungspreises und des Werkjahres der FONDATION SUISA war die Revision des Fürsorgereglements das zentrale Thema. Weiterlesen
Auf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer MusikAuf den Spartensendern der SRG lebt die Schweizer Musik – Sechs Spartensender der SRG sollen abgeschafft werden. Dies verlangt eine Motion der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats. Für die Schweizer Musikschaffenden hätte dies verheerende Folgen. Gerade von diesen Sendern wird hiesige Musik viel gespielt und gefördert. Unterzeichnen Sie die Online-Petition «Hände weg von den Spartenradios» jetzt! Weiterlesen
Mint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten FragenMint Digital Services: Antworten zu den wichtigsten Fragen Die SUISA hat zusammen mit der US-amerikanischen Gesellschaft SESAC das Joint Venture Mint Digital Services gegründet. Das Unternehmen übernimmt die Abrechnung und Administration des Online-Lizenzierungsgeschäfts von SESAC und SUISA und bietet seine Dienstleistungen auch Verlagen und Verwertungsgesellschaften an. Mit Warner/Chappel Music bezieht bereits ein Major-Verlag Dienstleistungen von Mint Digital Services. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten. Weiterlesen

 

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Die ordentliche Generalversammlung der SUISA findet am Freitag, 23. Juni 2017, im Kaufleuten Festsaal in Zürich statt. Wie war das Geschäftsjahr 2016? Wer wird neu in die Verteilungs- und Werkkommission gewählt? Wie weiter mit dem Service public bei der SRG? Welche Ziele werden mit dem kürzlich gegründeten Unternehmen Mint Digital Services verfolgt? Text von Dora Zeller

An der SUISA-Generalversammlung 2017 teilnehmen und mitbestimmen

Stimmberechtigte SUISA-Mitglieder können sich bis am 20. Juni 2017 für die Teilnahme an der Generalversammlung anmelden. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Das Geschäftsjahr 2016 ist abgeschlossen. Der Generalversammlung werden Lagebericht, Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung sowie Anhang und Bericht der Revisionsstelle zur Genehmigung vorgeschlagen. Weiter berichtet die Geschäftsleitung über die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres und gibt einen Ausblick auf die folgenden Monate.

Ein Schwerpunkt beim Blick nach vorn stellt Mint Digital Services dar. Das Joint Venture mit der US-amerikanischen Gesellschaft für…Weiterlesen