Tagarchiv: Musikfestival

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

Weitere Themen ergeben sich aus dem Geschäftsgang, wie zum Beispiel Änderungen im Verteilungsreglement, Einzelheiten zu Tarifverhandlungen oder die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

Einen festen Platz auf der Tagesordnung der Kommission Finanzen und Kontrolle hat die Budgetkontrolle. Die Kontrolle der Zahlen des laufenden Geschäftsjahres anlässlich der Vorstandssitzungen im Oktober 2016 ergab ein positives Bild: Per Stand 31. August 2016 sind die Einnahmen gegenüber dem Budget übertroffen sowie die Ausgaben unter Kontrolle.

Der Präsident der zuständigen Vorstandskommission konnte zufrieden feststellen, dass sich die Gesamteinnahmen aus dem Inland positiv entwickelten und sowohl das Budget als auch die Einnahmen des Vorjahres übertrafen. Dieser Trend zeichnete sich bereits im Bericht über das laufende Geschäftsjahr an der Generalversammlung vom Juni ab.

Aktuelles Geschäftsjahr bislang zufriedenstellend

Bei den Senderechten (Fr. 44,6 Mio.) zeigte der neue Tarif S (Privatsender) Wirkung. Bei den Aufführungsrechten (Fr. 33,4 Mio.) trugen vor allem Tarif E (Kino) und GT 3a (Hintergrundunterhaltung) zum guten Resultat bei. Unter den Erwartungen blieben die Vervielfältigungsrechte (Fr. 4,2 Mio.), was den Markt widerspiegelt.

Die Vergütungsansprüche (Fr. 5,3 Mio.) stiegen an – auch wegen der Leerträgervergütung auf den Smartphones (Tarif GT 4e). Zwar wurden weniger Geräte verkauft, doch die Speicherkapazitäten sind grösser geworden. Die Entwicklung im Online Bereich (Fr. 4,6 Mio.) bestätigt ebenfalls eine Markttendenz: Die Einnahmen aus Streaming-Nutzungen wurden höher, während jene aus Download-Nutzungen rückläufig waren.

Noch ist das Jahr nicht zu Ende. Auf Faktoren wie unregelmässige Zahlungseingänge, Rekurse in Tarifverhandlungsprozessen oder Marktentwicklungen hat die SUISA oft kaum Einfluss. Dennoch sind Vorstand und Geschäftsleitung zuversichtlich, dass die budgetierten Zahlen bis Ende 2016 erreicht, vielleicht sogar übertroffen werden.

Sponsoring-Engagement im Bereich Klassik geplant

In der Vorstandskommission für Organisation und Kommunikation wurden die Sponsoring-Engagements der SUISA für das Jahr 2017 besprochen. Generell beteiligt sich die SUISA nur bei wenigen Gelegenheiten als Sponsor. Die Engagements der SUISA verfolgen in der Regel einen gezielten Zweck.

Hauptsächlich soll das Bewusstsein für das kompositorische Schaffen und den kulturellen wie ökonomischen Wert dieser kreativen Arbeit in der Öffentlichkeit verankert werden. Weiter sind die Vermittlung von Wissen über das Urheberrecht und die Tätigkeit der SUISA die Hauptanliegen bei Sponsoring-Beteiligungen. Dazu werden meistens spezifische Projekte umgesetzt, bei denen Komposition, SUISA und Urheberrecht zum Beispiel im Rahmen von Veranstaltungen oder Anlässen in einer konkreten Form thematisiert wird.

Neu ist ein Sponsoring-Engagement im Bereich der klassischen Musik vorgesehen. Der Vorstand begrüsste das Vorhaben. Geplant ist für 2017 ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Festival Archipel. Das Festival für zeitgenössisches Musikschaffen findet vom 24. März bis 2. April 2017 in Genf statt.

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Edito-AW-Jun-2016-Drums-backstageNachhaltiges Wachstum für die Mitglieder Genossenschaften zeichnen sich durch solides Wirtschaften aus. Dies gilt auch für die SUISA. Die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik hat 2015 ihre Einnahmen leicht gesteigert. Von diesem Geld verteilt die SUISA rund 88% an die Rechteinhaber. Insgesamt sind es 125 Millionen Franken. Die Genossenschaft leistet damit einen substanziellen Beitrag an das finanzielle Auskommen ihrer Mitglieder. Nachfolgend eine Analyse des Jahresergebnisses. Weiterlesen
Vorstandsbericht-April-2016Zusätzliche Verteilung von 7 Prozent im Jahr 2016 Wichtige Themen an der Sitzung des SUISA-Vorstands im April waren der Jahresabschluss, der Jahresbericht und die Vorbereitung der Generalversammlung, die am Freitag, 24. Juni 2016, in Bern stattfinden wird. Der Vorstand der SUISA hat sich an seiner Sitzung im April vorrangig mit dem Jahresabschluss 2015 beschäftigt. Er wird zum ersten Mal nach neuen Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER) dargestellt. Weiterlesen
Electron-Flyer_1200pDie SUISA ist am Electron Festival in Genf dabei Die SUISA ist bei der 13. Ausgabe des Electron Festivals zum ersten Mal als Partner dabei und veranstaltet zusammen mit den Festivalmachern ein Panel zum Thema: «Wieso bezahlen Veranstalter auch die SUISA – und wer bekommt das Geld?» Das Festival für elektronische Kultur findet vom 24. bis 27. März 2016 in Genf statt und bietet neben Liveacts und DJs auch Installationen, Workshops und Konferenzen. Weiterlesen
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Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

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This beating heart

Am Dienstagabend, 25. Oktober 2016, hat sein Herz aufgehört zu schlagen: Pädu Anliker, der «Master of Ceremony» im Café/Bar Mokka Thun wurde 59 Jahre alt. Über 30 Jahre lang prägte Beat «Pädu» Anliker das Lokal, das vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Nachruf von Gastautor Christoph Trummer

Paedu-Anliker-2015

Unter der Leitung des «Master of Ceremony» entstand mit dem Café/Bar Mokka in Thun ein bedeutender Konzertveranstaltungsort: Pädu Anliker in einer Aufnahme vom 7. April 2015. (Foto: Chris Iseli / az Aargauer Zeitung)

Seit dem Bekanntwerden von Pädu Anlikers Hinschied ist eine Welle von bewegten Nachrufen und Erinnerungen an den MC und seinen unvergleichlichen Club durch das Netz geschwappt. Die Musikszene ist zur Familie geworden: Wir haben unseren extravaganten und kontroversen Lieblingsonkel verloren. Er hat uns nie geschmeichelt, er hat uns manchmal Angst gemacht, aber seine unermüdliche Arbeit, seine herzliche Gastfreundschaft und seine verwirrende und faszinierende Authentizität waren Beweis genug, wie stark und wild sein Herz für uns und die Musik geschlagen hat. Durch alle Widrigkeiten hindurch musste sein Kulturprogramm nie einer lukrativeren Party weichen, und mit dem Festival Am Schluss hat er relevante und oft quere Musik in die Mitte des braven Stadtsommers programmiert.

Ich war 15, als unsere Band ihren ersten Auftritt ausserhalb einer Schulaula an der Mokka-Regionaltonwoche hatte. 12 Jahre nach meinem ersten Auftritt dort, viele Mokka-Konzerte später, habe ich das erste Kompliment von MC Anliker erhalten. So lange habe ich immer wieder Chancen bekommen. Ich und so viele andere Oberländer MusikerInnen, denen er für ihre Entwicklung Zeit, eine Bühne und eben auch kritischen Anreiz gegeben hat.

Aber Pädus Mokka war für uns mehr als ein Musikclub. Generationen von lebenshungrigen OberländerInnen haben in diesem behördenfreien Zentrum für Jugendarbeit eine Stube gefunden. Der MC hat die Erziehung unserer Herzen geprägt: Er war ein wandelndes Beispiel für Selbstentfaltung als Selbst-Entwicklung. «Respect», stand am Eingang. Ruhe, wenn die Band spielt! Hört auf, die Samen zu rauchen! 80 Franken für frische Blumen, hat er argumentiert, bringen mehr Deeskalation als 800 Franken für Security.

Auch bei der Kundschaft und seiner Stadt hat er sich nie eingeschmeichelt. In seinen legendären Programmheft-Vorworten hat er manchmal dermassen gewettert gegen «3600 FuckThisTown-Thun», gegen ein konsumorientiertes Publikum, ohne Rücksicht auf die spiessige Rechtschreibung oder gängige Marketingregeln, sodass wir schon vor 20 Jahren fürchteten, er höre bald auf.

Hat er aber nicht. Der MC hat halt mit offenem Ventil gearbeitet. Darauf musste man vorbereitet sein, auch als auftretende Band. Einmal hat er eine Viertelstunde darüber geflucht, dass wir das Schlagzeug nicht nur mit zwei Mikrofonen abnehmen wollten, aber am Ende der Viertelstunde war alles mikrofoniert. Nach einem schönen Gig sassen wir dann Backstage in einer entspannten Diskussion über die Kartoffelsorten der Schweiz. Später hat er eine Kiste mit Flyern und Tapes hervorgeholt und mit leuchtenden Augen gezeigt, wie die gesamte Oberländer Musikprominenz irgendwann in einer trümligen Band mit furchtbarem Namen im Mokka gestartet hat.

Auch die Stadt Thun hat Frieden geschlossen mit ihrem unbequemen Original: Am 1. November hätte MC Anliker den Thunpreis verliehen bekommen. Und während wir uns dort trauernd wünschen werden, er wäre uns länger erhalten geblieben, wird sein Herz doch weiterschlagen, in seinem einmaligen Club, in unseren Herzen und unserer Musik, für die er so viel getan hat, in denen seine Arbeit so tiefe Spuren hinterlassen hat. Danke MC! Respect.

Beat «Pädu» Anliker hat das Lokal Café/Bar Mokka in Thun (BE) über 30 Jahre geprägt, während es vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Anliker war mit seinem auffälligen Make-Up und seiner glamourös-eigenwilligen Mode auch ein Thuner Stadtoriginal. Tausende nationale und internationale Bands haben im Mokka gespielt, und einige haben sich in Thun auch von Pädu veranstalten lassen, als der Club längst zu klein war für sie (Element Of Crime, ZüriWest, Patent Ochsner usw.). Seit 11 Jahren hat er zudem das Festival Am Schluss auf dem Mühleplatz organisiert, wo während zwei Wochen Bands aus aller Welt gespielt haben, von afrikanischem Wüsten-Blues bis zu schweizerdeutschem Hip-Hop. Am 25. Oktober 2016 ist Beat Anliker mit 59 Jahren an einem Herzstillstand gestorben. Am 1. November 16 wird ihm posthum der Thunpreis verliehen, die wichtigste Auszeichnung der Stadt Thun.

Der Gastautor Christoph Trummer ist 1978 geboren und in Frutigen (BE) aufgewachsen. Seit 2002 ist er Mitglied bei der SUISA. Der Singer-/Songwriter ist neben seiner musikalischen Tätigkeit Präsident des Vereins Musikschaffende Schweiz.

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  1. Waedi Gysi sagt:

    Merssiviumal Trummer!
    Schöner Text!

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Am Dienstagabend, 25. Oktober 2016, hat sein Herz aufgehört zu schlagen: Pädu Anliker, der «Master of Ceremony» im Café/Bar Mokka Thun wurde 59 Jahre alt. Über 30 Jahre lang prägte Beat «Pädu» Anliker das Lokal, das vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Nachruf von Gastautor Christoph Trummer

Paedu-Anliker-2015

Unter der Leitung des «Master of Ceremony» entstand mit dem Café/Bar Mokka in Thun ein bedeutender Konzertveranstaltungsort: Pädu Anliker in einer Aufnahme vom 7. April 2015. (Foto: Chris Iseli / az Aargauer Zeitung)

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Label Suisse 2016: 70 Künstler, 7 Bühnen und 100 000 Zuschauer

Rock, Pop, Folk, elektronische Musik, Hip-Hop, Jazz, Chanson, Chorgesang und klassische Musik: Schweizer Musik so weit das Ohr reicht. Gleichzeitig interessante Panels und Gelegenheiten, um sich unter Musik-Professionals zu treffen und vernetzen.

Label-Suisse-Place-Centrale

Grosse Bühne für die Schweizer Musik: Dicht besetzter Place Central vor der Open-Air-Hauptbühne des Festivals Label Suisse in Lausanne. (Foto: Joseph Carlucci)

Schon zum 7. Mal bringt das Festival Label Suisse in Lausanne das Schweizer Musikschaffen ins Rampenlicht. Dank der Unterstützung von diversen Sponsoren wie der SUISA, dem Bundesamt für Kultur, Pro Helvetia und SRF/RSI ist der Besuch der Konzerte für das Publikum kostenfrei. Die Auswahl der auftretenden Künstler unterschiedlicher Genres bietet dem Publikum einen weitreichenden Überblick über die aktuelle schweizerische Musikszene.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat sich entschieden, im Rahmen von Label Suisse auch den Schweizer Grand Prix Musik zu verleihen. Einige der Künstler, die für den Musikpreis des BAK nominiert sind, werden auf den Bühnen des Festivals Label Suisse ihr Können zum Besten geben.

Kommen auch Sie und geniessen Sie 3 Tage lang Schweizer Musik im malerischen Lausanne am Genfersee.

Der Terminplan für Professionals sieht wie folgt aus:
Flyer Label Suisse (PDF)

Das Musikprogramm finden sie hier:
https://labelsuisse.ch/site/de/programm

Am Donnerstag, 15. September 2016, verleiht das Bundesamt für Kultur zum 3. Mal den Schweizer Grand Prix Musik. Nominiert sind 15 Musikschaffende aus der ganzen Schweiz und aus unterschiedlichen Musiksparten. Ausgezeichnet wird die Gewinnerin oder der Gewinner in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset an der Preisverleihung im Saal Métropole in Lausanne.
http://www.schweizermusikpreis.ch/de/
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Label-SuisseSchweizer Musik als Erlebnisreise am Festival Label Suisse 86 Veranstaltungen, 7 Konzertsäle, eine Open-Air-Bühne, der «Marché de la Musique» plus die Verleihung des ersten Schweizer Musikpreises durch das Bundesamt für Kultur (BAK). Das reichhaltige Angebot am Label Suisse 2014 erforderte einen handfesten Plan für die persönliche Entdeckungs- und Genussreise durch das Festivalprogramm. Alles mitkriegen und nichts verpassen war unmöglich. Mein Plan für die 3 Tage in Lausanne: mich durch die Vielfalt des Schweizer Musikschaffens treiben lassen. Weiterlesen
Label-Suisse-2008Festival Label Suisse: Am Pulsschlag der Schweizer Musik im Herzen von Lausanne Vom 19. bis 21. September 2014 findet in Lausanne zum 6. Mal das Musikfestival Label Suisse statt. Auf 8 Bühnen in 7 Lokalitäten im Zentrum der olympischen Hauptstadt präsentiert das Festival an drei Tagen eine breite Palette schweizerisches Musikschaffens. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Im schriftlichen Interview gibt Julien Gross, Präsident des organisierenden Vereins von Label Suisse, Auskunft über das aussergewöhnliche Festival. Weiterlesen
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Rückschau auf das Festival M4music 2016 aus SUISA-Sicht

Mitte April 2016 fand die 19. Ausgabe des Festivals M4music statt. Die SUISA war auch dieses Jahr als Partner mit von der Partie und präsentierte unter anderem je eine Podiumsdiskussion in Lausanne und Zürich. Zudem konnten Musikschaffende am traditionellen Professionals-Apéro von der SUISA und Swissperform ihre Beziehungen pflegen. Text von Michael Welti

M4music-2016-Schiffbau

Das diesjährige M4music lockte rund 6000 Musikbegeisterte und 850 Professionals nach Zürich und Lausanne. (Foto: Migros Kulturprozent)

Neben zahlreichen Konzerten mit Schweizer und internationalen Acts bot das Festival M4music auch dieses Jahr ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Workshops und Panels. Die SUISA beteiligte sich an der Organisation von zwei Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen im hiesigen Musikgeschäft.

Lausanne: Debatte zu Konzertvergütungen im Le Romandie

M4music-2016-Panel-Le-Romandie

Podiumsdiskussion über das Veranstalten von Konzerten in der Schweiz am M4music-Festival in Lausanne mit (v.l.n.r.): Gil Vassaux, Yvan Jaquemet, Patrick David, Michael Drieberg, Nadia Demont und Stéphane Gobbo (Moderation). (Foto: Erika Weibel)

Am Eröffnungstag des Festivals fand im Lausanner Club Le Romandie ein Panel zum Thema «Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?» statt. Zu Beginn des Panels verdeutlichte Nadia Demont von der SUISA in Lausanne anhand eines Beispiels, dass mehrere Urheber an einem Titel beteiligt sein können.

Bei 20 Titeln von Johnny Hallyday können insgesamt 49 Bezugsberechtigte beteiligt sein, erklärte Demont. Die Gage für den Auftritt geht an den Interpreten Johnny Hallyday. Durch die Vergütung über die SUISA werden auch die Komponisten und Textautoren für ihre Arbeit bezahlt.

Die Diskussionsteilnehmer am Panel in Lausanne unterhielten sich angeregt über das Tarifsystem der SUISA, in dem einige Verbesserungspotential sahen. So wurde zum Beispiel angemerkt, dass nicht transparent sei, wem wie viel Rabatt auf die geforderten Entschädigungen gewährt werde. Dabei ging vergessen, dass die genauen Tarifkonditionen unter anderem auf der SUISA-Website für alle öffentlich einsehbar sind.

Auch die Höhe der zu bezahlenden Entschädigungen für Urheberrechte wurde von den Konzertveranstaltern kritisiert. Das ganze finanzielle Risiko liege beim Veranstalter und die Gewinnmargen seien tief. Wobei Michael Drieberg (Live Music Production) anmerkte: «Die schönen Zeiten mit U2 und Tina Turner sind vorbei. Heute ist es die Realität, dass man wenig verdient.»

Zürich: Urheberrecht im Online-Zeitalter

M4music-2016-Panel-Moods

Die Gesprächsrunde an dem von der SUISA präsentierten Panel am M4music in Zürich (v.l.n.r.): Willi Egloff, Martin Steiger, Marina Villa (Moderation), Patrick Dehmer, Fabian Niggemeier. (Foto: Erika Weibel)

Am Nachmittag des zweiten Festivaltags fand im Moods im Zürcher Schiffbau das Podiumsgespräch zur Frage: «Wie viel Urheberrecht braucht’s im Internet?» statt. Welche Rolle spielt das Urheberrecht im Zusammenhang mit den digitalen technologischen Entwicklungen? Hindert es die Kreativität oder macht sie diese erst möglich, da die Urheber für ihre Arbeit Geld bekommen?

Schnell wurde am Panel klar, dass die Diskussion rund um das Urheberrecht komplex ist. Zum einen sollen geschützte Inhalte nutzbar sein, und zum anderen sollen die Urheber für Ihre Arbeit fair entschädigt werden.

Kritik am Verwertungsmodell der Filmindustrie

Die Ursache für Verstösse gegen das Urheberrecht im Internet habe oft mit mangelndem Unrechtsbewusstsein oder Unwissenheit der User zu tun, wurde im Gespräch festgehalten. Auch Verwertungsmodelle mit zeitversetzten Veröffentlichungsterminen wie es die Filmindustrie noch anwende, wurden als mögliche Anregung zu missbräuchlichem Nutzerverhalten genannt.

Willi Egloff vom Schweizerischer Verband der FilmproduzentInnen entgegnete, dass es sich Filmproduzenten finanziell nicht leisten könnten, einen Film weltweit zum gleichen Zeitpunkt in mehreren Sprachen zu veröffentlichen. Die Produktionskosten für einen günstigen Schweizer Film würden etwa 1 Million Schweizer Franken betragen, meinte Egloff. Diese Aufwände seien nur an der Kinokasse und eben durch die Verwertung mit zeitversetzter Veröffentlichung wieder einspielbar.

Gegen das Unrechtsbewusstsein und die Unwissenheit der User könnten Warnhinweise eine nützliche Massnahme sein, meinte Fabian Niggemeier von der SUISA. Zum Beispiel im Fall, wenn die Eltern als Inhaber eines Internet-Anschlusses durch einen Warnhinweis erfahren, dass sich ihre Kinder im Netz widerrechtlich verhalten.

Revision des Urheberrechts nötig

Ob und wie das Blocken von Websites, die gegen das Urheberrecht verstossen, nötig oder machbar ist, war man sich unter den Diskussionsteilnehmern nicht einig. Übereinstimmung hingegen bestand in der Meinung, dass das Urheberrechtsgesetz an die Realitäten des Internets angepasst werden muss.

Das Schweizer Urheberrechtsgesetz sollte jedoch wie bisher technologieneutral sein, mahnte Fabian Niggemeier. Im aktuellen Vorschlag zur Gesetzesrevision ist zum Beispiel die Peer-to-peer- Technologie erwähnt. Das macht keinen Sinn: «In zehn Jahren ist diese Technologie nicht mehr relevant», meinte Fabian Niggemeier. Dafür gäbe es andere, neue Technologien – und jedes Mal müsste danach in einem langwierigen Prozess das Gesetz wieder angepasst werden.

Professional-Apéro, Showcase Stage und Demotape Clinic

Der SUISA-/Swissperform-Professional-Apéro am M4music in Zürich wurde auch dieses Jahr von zahlreichen Musikschaffenden besucht und genutzt, um neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen. Zur Netzwerkpflege diente auch der «Coffee and Cake by SUISA» am M4music in Lausanne, der dieses Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

Die SUISA beteiligte sich auch als Partner an der von Swissperform organisierten Showcase Stage. Auf diese Bühne präsentierten sich am Freitag und am Samstag in Zürich Schweizer Bands und Musiker dem interessierten Publikum.

An der diesjährigen Demotape Clinic erhielt Veronica Fusaro & Band aus Thun den Hauptpreis «Demo of the Year 2016» für den Song «Come To Naught». Die «FONDATION SUISA Awards» in den Sparten Rock, Pop, Urban und Electronic gingen an:

  • Kategorie Pop: Veronica Fusaro & Band (BE) für «Come To Naught»
  • Kategorie Electronic: Audio Dope (BS) für «Unconditional (feat. Emilia Anastazja)»
  • Kategorie Rock: John Gailo (ZH) für «Brain»
  • Kategorie Urban: Pink Flamingo (GE) für «She Goes»
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MaMA-2015-GruppenfotoZusammenarbeit am MaMA: Ein Erfolg, der sich bestätigt Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, hat der dritte Swiss Business Mixer am MaMA Festival in Paris stattgefunden. Anschliessend hat sich Marc Ridet für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Marc Ridet ist Direktor des Swiss Music Exports, zuständig vor allem für die Unterstützung von Schweizer Künstlern, die im frankophonen Musikmarkt Fuss fassen wollen. Weiterlesen
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M4music-2016-Schiffbau

Das diesjährige M4music lockte rund 6000 Musikbegeisterte und 850 Professionals nach Zürich und Lausanne. (Foto: Migros Kulturprozent)

Neben zahlreichen Konzerten mit Schweizer und internationalen Acts bot das Festival M4music auch dieses Jahr ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Workshops und Panels. Die SUISA beteiligte sich an der Organisation von zwei Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen im hiesigen Musikgeschäft.

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M4music-2016-Panel-Le-Romandie

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Die SUISA ist am Electron Festival in Genf dabei

Die SUISA ist bei der 13. Ausgabe des Electron Festivals zum ersten Mal als Partner dabei und veranstaltet zusammen mit den Festivalmachern ein Panel zum Thema: «Wieso bezahlen Veranstalter auch die SUISA – und wer bekommt das Geld?» Das Festival für elektronische Kultur findet vom 24. bis 27. März 2016 in Genf statt und bietet neben Liveacts und DJs auch Installationen, Workshops und Konferenzen.

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Das Electron Festival in Genf findet dieses Jahr zum 13. Mal statt. Zum ersten Mal als Partner dabei ist die SUISA. (Bild: Electron)

Am Osterwochenende vom 24. bis 26. März 2016 wird in Genf die elektronische Kultur zelebriert. Die 13. Ausgabe des Electron Festivals bietet DJs, Liveacts, Installationen, Workshops und Panels. Die SUISA unterstützt das Festival 2016 als Partner und ist Mitveranstalter eines Panels zum Thema Urheberrechtsentschädigungen für Veranstaltungen in Clubs.

An diesem Panel diskutieren Künstler, Veranstalter und SUISA-Vertreter darüber, weshalb Clubs neben der Gage für den DJ auch eine Vergütung zugunsten der Komponisten und Textautoren an die SUISA bezahlen müssen. Und das unabhängig davon, ob eine Veranstaltung rentiert oder nicht. Wie viel von diesem Geld sehen letztlich die Urheber und Verleger? Von Interesse ist auch die Frage, ob durch das System der Hitboxen das Geld wirklich an die richtigen Komponisten und Textautoren der gespielten Songs geht.

Die Diskussionsrunde richtet sich an Künstler, Veranstalter und andere Professionals aus dem Bereich der elektronischen Musik und der Clubszene. Das Panel findet statt am Karfreitag, dem 25. März 2016, von 18.30 bis 20 Uhr in der Salle de conférence du rez im Bâtiment d’Art Contemporain, 28, rue des Bains in Genf.

Am Panel diskutieren:

  • Manuel Oberholzer (Feldermelder), Komponist und DJ
  • Philippe Pellaud, Programmleiter des Genfer «Festival de la Bâtie»
  • Nicolas Pont, Rechtsdienst SUISA Lausanne

Moderiert wird die Diskussion vom Journalisten Rocco Zacheo.

Interessierte können sich bis Donnerstag, 24. März 2016, anmelden unter: emmanuelle(at)headfun(dot)ch. Die Platzzahl ist beschränkt.

Nach dem Panel laden die SUISA und die Festivalveranstalter die Panel-Besucher von 20.00 bis 21.15 Uhr zu einem Apéro ein. Der Apéro findet am gleichen Ort wie das Panel statt.

Das vollständige Programm des Electron Festivals findet sich unter: www.electronfestival.ch

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WeLoveMachines-SLT2013-Videostill«Die Songs sind das Wichtigste von allem» | mit Video – We Love Machines aus Bern gewannen mit ihrem Song «Silver Eyes» bei der ersten Austragung des nationalen Musikförderwettbewerbs Swiss Live Talents den «FONDATION SUISA Award» für die beste Komposition. Die Nominierten für den Kompositionspreis bei der diesjährigen Durchführung des Wettbewerbs sind nun bekannt. Weiterlesen
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Die SUISA ist bei der 13. Ausgabe des Electron Festivals zum ersten Mal als Partner dabei und veranstaltet zusammen mit den Festivalmachern ein Panel zum Thema: «Wieso bezahlen Veranstalter auch die SUISA – und wer bekommt das Geld?» Das Festival für elektronische Kultur findet vom 24. bis 27. März 2016 in Genf statt und bietet neben Liveacts und DJs auch Installationen, Workshops und Konferenzen.

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Das Electron Festival in Genf findet dieses Jahr zum 13. Mal statt. Zum ersten Mal als Partner dabei ist die SUISA. (Bild: Electron)

Am Osterwochenende vom 24. bis 26. März 2016 wird in Genf die elektronische Kultur zelebriert. Die 13. Ausgabe des Electron Festivals bietet DJs, Liveacts, Installationen, Workshops und Panels. Die SUISA unterstützt das Festival 2016 als Partner und ist Mitveranstalter eines Panels zum Thema Urheberrechtsentschädigungen für Veranstaltungen…Weiterlesen

Die SUISA am Festival M4music 2016

Kommunikation und ein reger Austausch unter Experten sind von vitaler Wichtigkeit, wenn man sich lösungsorientiert komplexen Fragestellungen stellen will. Aus diesem Grund organisiert die SUISA während dem Festival M4music 2016 zwei Podiumsgespräche, wo Vertreter unterschiedlicher Ansichten über brisante Themen debattieren.

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Auf der Bühne beim Urheberrechtsstreitgespräch am M4music 2015 (v.l.n.r.): Tim Cole, Andreas Ryser, Andreas Wegelin, Marc Sway, Michel Rudin, Ruedi Noser und Moderator Eric Facon. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Im Scheinwerferlicht der Diskussion von Lausanne steht ein sich sättigender Live-Musikmarkt und in Zürich suchen Spezialisten einen Weg, die Interessen der Internet-Nutzer mit denen der Content-Herstellern unter einen Hut zu bringen. Der Eintritt zu den Podiumsdiskussionen ist frei. Wir würden uns freuen, zahlreiche SUISA-Mitglieder bei den Debatten begrüssen zu dürfen.

«Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?»
Donnerstag, 14.04.2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr (Le Romandie, Place de l’Europe 1a, Lausanne)

Die unglaublich hohe Anzahl der Konzerte weist auf eine Sättigung des Live-Markts hin. Künstler und Konzertveranstalter werden heute mit grossen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Wie kann man sich trotzdem als Konzertveranstalter behaupten, ein hohes Qualitätsniveau für ein immer anspruchsvolleres Publikum wahren und damit auch noch Geld verdienen? Und brauchen die Künstler bei ihren (enormen) Gagen überhaupt noch Urheberrechtsentschädigungen?

«Wieviel Urheberrecht braucht das Internet?»
Freitag, 15.04.2016 von 16:00 bis 17:15 Uhr (im Moods, Schiffbau Zürich)

Das Internet hat das Musikbusiness fundamental verändert. Einerseits haben Künstler unzählige Möglichkeiten, ihre Musik direkt und kostengünstig zu promoten und zu vertreiben. Gleichzeitig können sie immer weniger darüber bestimmen, wo und wie ihre Songs genutzt werden. Konsumenten können über eine Vielzahl von – oft auch illegalen – Webseiten und Apps Musik herunterladen und praktisch an jedem beliebigen Ort streamen. Zudem kann dank des Internets jeder einigermassen technisch versierte User aus urheberrechtlich geschützten Werken neue kreative Inhalte erstellen und veröffentlichen. Welche Rolle spielt das Urheberrecht in dieser Entwicklung? Hindert es die Kreativität oder macht sie diese erst möglich, da die Urheber für ihre Arbeit Geld bekommen?

Artikel zum Thema
URE-KonzertveranstalterWieviel Urheberrechtsvergütung bezahlt ein Konzertveranstalter?  Die Frage wird häufig gestellt: Wieviel beträgt die Urheberrechtsvergütung für Konzerte? Die Antwort ist sowohl für die Kunden als auch die Mitglieder der SUISA von Interesse: Die Konzertveranstalter planen den Betrag für die Urheberrechte von Vorteil in den Budgets für ihre Veranstaltungen ein. Die SUISA-Mitglieder können ihr Einkommen vorausberechnen, wenn die Faustregeln für Vergütungen bei Konzerten bekannt sind. Weiterlesen
URG-VernehmlassungUrheberrecht: Quo vadis?  Im Dezember 2015 hat der Bundesrat den Entwurf zur Urheberrechtsrevision vorgestellt. Damit begann zugleich auch die Vernehmlassung, die bis Ende März 2016 dauert. Die SUISA unterstützt die vorgeschlagenen Massnahmen, sofern sie dem Kompromiss der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) entnommen sind. Manche Vorschläge des nun vorliegenden Entwurfs zur Urheberrechtsrevision müssen jedoch kritisiert werden, andere gefährden den Kompromiss, auf den sich die interessierten Kreise geeinigt haben. Weiterlesen
Musik-im-InternetFremder Inhalt auf der eigenen Website muss nach Schweizer Recht entschädigt werden  Wer eine Website betreibt, kann nicht ohne Bewilligung über die Urheberrechte am Inhalt Dritter verfügen. Wenn fremde Inhalte auf der eigenen Website genutzt werden, ist dazu nach geltendem Schweizer Recht unabhängig von der Art der technischen Integration eine Erlaubnis vom Urheber nötig. Die SUISA erteilt Lizenzen für die Online-Nutzungen von Musik, dazu gehört auch in Videos enthaltene Musik, und verhandelt diese von Fall zu Fall. Weiterlesen
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Kommunikation und ein reger Austausch unter Experten sind von vitaler Wichtigkeit, wenn man sich lösungsorientiert komplexen Fragestellungen stellen will. Aus diesem Grund organisiert die SUISA während dem Festival M4music 2016 zwei Podiumsgespräche, wo Vertreter unterschiedlicher Ansichten über brisante Themen debattieren.

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Auf der Bühne beim Urheberrechtsstreitgespräch am M4music 2015 (v.l.n.r.): Tim Cole, Andreas Ryser, Andreas Wegelin, Marc Sway, Michel Rudin, Ruedi Noser und Moderator Eric Facon. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Im Scheinwerferlicht der Diskussion von Lausanne steht ein sich sättigender Live-Musikmarkt und in Zürich suchen Spezialisten einen Weg, die Interessen der Internet-Nutzer mit denen der Content-Herstellern unter einen Hut zu bringen. Der Eintritt zu den Podiumsdiskussionen ist frei. Wir würden uns freuen, zahlreiche SUISA-Mitglieder bei den Debatten begrüssen zu dürfen.

«Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?»
Donnerstag, 14.04.2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr (Le Romandie,…Weiterlesen

Zusammenarbeit am MaMA: Ein Erfolg, der sich bestätigt

Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, hat der dritte Swiss Business Mixer am MaMA Festival in Paris stattgefunden. Anschliessend hat sich Marc Ridet für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Marc Ridet ist Direktor des Swiss Music Exports, zuständig vor allem für die Unterstützung von Schweizer Künstlern, die im frankophonen Musikmarkt Fuss fassen wollen.

MaMA-2015-Gruppenfoto

Organisatoren des Swiss Business Mixer am MaMA 2015 (v.l.n.r.): Marc Ridet (Swiss Music Export), Erika Weibel (SUISA), Marcel Kaufmann (FONDATION SUISA), Adélaïde Wojciechowski (Swiss Music Export). (Foto: Marion Houriet)

Lieber Marc, was sind deine ersten Eindrücke vom Swiss Business Mixer am MaMA 2015?
Der Ort – das Carmen in Pigalle – war eine hervorragende Wahl. Er war grösser und schöner als das Le Dandy, wo der Business Mixer letztes Jahr stattgefunden hat.
Die Organisation mit der FONDATION SUISA und der Schweizer Botschaft in Frankreich war sehr angenehm. Es ist wichtig, dass die Leute, denen die Schweizer Kulturförderung am Herzen liegt, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten.
Der Business Mixer hier in Paris fand nun zum dritten Mal statt und jedes Jahr ist die Anzahl der Besucher gestiegen.

Die Schweizer Bands La Gale und Verveine haben im Rahmen des Business Mixers einen Showcase gespielt. Wie habt ihr vom Swiss Business Mixer die Auftritte erlebt?
Die Showcases waren ein Erfolg. Die beiden Künstlerinnen sind fantastisch, sie haben eine sehr starke Ausstrahlung und Bühnenpräsenz.

Wart ihr mit dem Swiss Business Mixer als Networking Plattform zufrieden?
Ja, absolut. Es kamen rund 130 Personen, unter ihnen befanden sich Agenten und Verleger sowie Booker wichtiger Clubs und Festivals. Die Besucher aus dem Ausland stammten zu 80% aus Frankreich (wichtiger Markt für die Schweizer Musikindustrie); doch es waren auch unter anderem Chinesen, Brasilianer und Ungaren anzutreffen.

Wie schafft ihr es, dass am MaMA-Anlass immer wichtige Leute des Musikmarkts anwesend sind?
Dazu braucht es viel Arbeit, über eine lange Zeit, bei mehreren Anlässen. In Frankreich gibt es drei bedeutende Festivals für Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz: das MaMA in Paris, Trans Musicales in Rennes und Le Printemps in Bourges. Wir pflegen bei diesen Festivals seit Jahren aktiv unser Netzwerk und erweitern es. Diese persönlichen Kontakte nutzen uns sehr, wenn wir wichtige Business-Partner zu unseren eigenen Anlässen einladen.
Ausserdem macht es Sinn, wenn möglich von Anfang an, an wichtigen Treffen der Musikszene teilzunehmen. Im Vorfeld der ersten MaMA Ausgabe konnte ich zum Beispiel den Organisatoren beratend zur Seite stehen. Anschliessend haben wir jedes Jahr am Festival teilgenommen, auch als es noch nicht sehr bekannt war. Die Zeit und das Know-how, das wir zu Beginn in das MaMA investiert haben, tragen nun Früchte, die wir heute in Form von guten Kontakten zu den MaMA-Organisatoren ernten können.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontinuität. Alle wissen unterdessen, dass die Schweiz jedes Jahr ein Spezialangebot, eine gute Plattform für ein internationales Networking offeriert. Deshalb planen wichtige Professionals einen Besuch bei uns von Anfang an mit ein.

Lohnt es sich für die Künstler eine Kandidatur für einen Showcase einzureichen?
Ja, klar. Es gibt mehrere erfolgreiche Beispiele aus der Schweiz, unter anderem Oy: Dank ihres Showcases am MaMA unterschrieben sie einen Vertrag mit dem Label Crammed Discs. Das Konzert am MaMA war also für ihre Karriere entscheidend; denn sie fanden dort genau den Partner, den sie brauchten, um durchzustarten: ein international tätiges Label.

Vielen Dank, Marc.

Schweizer Bands live am MaMA 2015
Grand Pianoramax
Rootwords
Verveine
La Gale
MaMA 2015 Kernzahlen
4625 Professionals
1820 Firmen
450 Journalisten
71 Workshops, Präsentationen und Diskussionsrunden
24 Networking Sessions
Das Festival MaMA existiert seit 2009. Zuerst fand es in Bourges statt, seit 2010 ist es im Pariser Viertel Pigalle angesiedelt. Mit Konzerten, Workshops, Diskussionsforen und Messeständen wird am MaMA der Austausch zwischen der französischsprachigen und internationalen Musikindustrie gefördert. Die FONDATION SUISA und der Swiss Music Export bieten den Schweizer Musik-Professionals während diesem Anlass eine wichtige Networking-Plattform.
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Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, hat der dritte Swiss Business Mixer am MaMA Festival in Paris stattgefunden. Anschliessend hat sich Marc Ridet für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Marc Ridet ist Direktor des Swiss Music Exports, zuständig vor allem für die Unterstützung von Schweizer Künstlern, die im frankophonen Musikmarkt Fuss fassen wollen.

MaMA-2015-Gruppenfoto

Organisatoren des Swiss Business Mixer am MaMA 2015 (v.l.n.r.): Marc Ridet (Swiss Music Export), Erika Weibel (SUISA), Marcel Kaufmann (FONDATION SUISA), Adélaïde Wojciechowski (Swiss Music Export). (Foto: Marion Houriet)

Lieber Marc, was sind deine ersten Eindrücke vom Swiss Business Mixer am MaMA 2015?
Der Ort – das Carmen in Pigalle – war eine hervorragende Wahl. Er war grösser und schöner als das Le Dandy, wo der Business Mixer letztes Jahr stattgefunden hat.
Die Organisation mit der FONDATION SUISA und der Schweizer Botschaft in Frankreich…Weiterlesen

Schweizer Pop und Rock am Reeperbahn Festival 2015

Am Mittwoch, 23. September, geht das Reeperbahn Festival 2015 los. Beim 4-tägigen Musikfestival in Hamburg sind drei Aushängeschilder der Schweizer Pop und-Rockmusik mit dabei: Faber, James Gruntz und Puts Marie werden dieses Jahr den Festival-Besuchern auf dem Kiez einheizen. Insgesamt werden am Festival rund 30 000 Gäste erwartet. Geplant sind circa 500 Konzerte an über 70 Veranstaltungsorten.

James-Gruntz-live

In Nidau bei Biel aufgewachsen, 2014 mit dem Basler Pop-Preis ausgezeichnet, dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg zu hören: James Gruntz. (Foto: Pascal Küng)

Wie gewohnt bietet das Festival den internationalen Musik-Professionals auch Konferenzveranstaltungen (über 150 in diesem Jahr) und unzählige Networking-Möglichkeiten. Selbstverständlich steht die Schweiz auch in diesem Jahr am Freitag mit dem schweizerischen Networking-Frühstück und dem etablierten Reeperbahn-Raclette-Business-Mixer wieder mitten im Geschehen.

Die wichtigsten Termine aus Schweizer Sicht am Reeperbahn Festival 2015 in Hamburg:

Freitag, 25. September, Sommersalon vom Klubhaus St. Pauli, Spielbudenplatz. 21

10:00 – 13:00 Uhr  Swiss Contact Lounge; Networking mit Kaffee und Gipfeli
14:00 – 18:00 Uhr  Swiss Business Mixer; Showcases mit Schweizer Bands, Raclette und Wein

Showcases während dem Swiss Business Mixer:
14:15 – 14:45 Uhr  Faber
15:30 – 16:00 Uhr  James Gruntz
16:45 – 17:15 Uhr  Puts Marie

Die FONDATION SUISA und Swiss Music Export freuen sich auf zahlreiche nationale und internationale Gäste (452 Zusagen – Stand: 21. September 2015).

Faber, James Gruntz und Puts Marie sind ausser am Swiss Business Mixer auch im offiziellen Festivalprogramm zu hören und zu sehen.

Faber
Freitag, 25. September, 21:20 Uhr: Schulmuseum, Seilerstraße 42

James Gruntz
Samstag, 26. September, 13:25 Uhr: Reeperbahn Festival Lounge (Arcotel Onyx) ,Reeperbahn 1; sowie gleichentags um 22:40 Uhr: Angie’s Nightclub, Spielbudenplatz 27

Puts Marie
Samstag, 26. September, 20:00 Uhr: Grüner Jäger, Neuer Pferdemarkt 36

Die FONDATION SUISA und Swiss Music Export bieten seit Jahren der Schweizer Musik am Reeperbahn Festival eine Bühne für Geschäfte, Kontakte und Showcases. Am Swiss Day (jeweils freitags) steht das schweizerische Musikschaffen am internationalen Musikfestival in Hamburg im Rampenlicht.
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Am Mittwoch, 23. September, geht das Reeperbahn Festival 2015 los. Beim 4-tägigen Musikfestival in Hamburg sind drei Aushängeschilder der Schweizer Pop und-Rockmusik mit dabei: Faber, James Gruntz und Puts Marie werden dieses Jahr den Festival-Besuchern auf dem Kiez einheizen. Insgesamt werden am Festival rund 30 000 Gäste erwartet. Geplant sind circa 500 Konzerte an über 70 Veranstaltungsorten.

James-Gruntz-live

In Nidau bei Biel aufgewachsen, 2014 mit dem Basler Pop-Preis ausgezeichnet, dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg zu hören: James Gruntz. (Foto: Pascal Küng)

Wie gewohnt bietet das Festival den internationalen Musik-Professionals auch Konferenzveranstaltungen (über 150 in diesem Jahr) und unzählige Networking-Möglichkeiten. Selbstverständlich steht die Schweiz auch in diesem Jahr am Freitag mit dem schweizerischen Networking-Frühstück und dem etablierten Reeperbahn-Raclette-Business-Mixer wieder mitten im Geschehen.

Die wichtigsten Termine aus Schweizer Sicht am Reeperbahn Festival 2015 in Hamburg:

Freitag,…Weiterlesen

Der Adler ist los: Die SUISA am Eidgenössischen Volksmusikfest in Aarau

Seit Donnerstag steht Aarau ganz im Zeichen von Ländler, Blaskapellen und Co. In der Aargauer Kantonshauptstadt findet dieses Jahr das Eidgenössische Volksmusikfest statt. Auch die SUISA engagiert sich bei diesem Grossanlass der Volksmusik. Text: Giorgio Tebaldi

SUISA

Volksmusik, so weit das Ohr reicht. Unterstützt wird der Grossanlass auch von der SUISA und der FONDATION SUISA (Foto: Giorgio Tebaldi)

Ausgelassene Stimmung: Bei schönem Wetter finden sich Jung und Alt in der Aarauer Altstadt ein und lauschen den Volksmusikklängen. Vorgetragen werden die Lieder von über 1‘500 Musikern. Mit dabei ist auch die SUISA, die den Volksmusikanlass zusammen mit ihrer Musikförderstiftung, der FONDATION SUISA, finanziell unterstützt. Und wir freuen uns auf den Festakt, den Umzug und die Hymne des Volksmusikfestes morgen Sonntag.

Mer send do, wo nöi löpfigi Musig entstoht…

Über 1‘500 Musiker spielen am Eidgenössischen Volksmusikfest. Hier einige Impressionen (Fotos: Giorgio Tebaldi):

Formation

Alphorn

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Seit Donnerstag steht Aarau ganz im Zeichen von Ländler, Blaskapellen und Co. In der Aargauer Kantonshauptstadt findet dieses Jahr das Eidgenössische Volksmusikfest statt. Auch die SUISA engagiert sich bei diesem Grossanlass der Volksmusik. Text: Giorgio Tebaldi

SUISA

Volksmusik, so weit das Ohr reicht. Unterstützt wird der Grossanlass auch von der SUISA und der FONDATION SUISA (Foto: Giorgio Tebaldi)

Ausgelassene Stimmung: Bei schönem Wetter finden sich Jung und Alt in der Aarauer Altstadt ein und lauschen den Volksmusikklängen. Vorgetragen werden die Lieder von über 1‘500 Musikern. Mit dabei ist auch die SUISA, die den Volksmusikanlass zusammen mit ihrer Musikförderstiftung, der FONDATION SUISA, finanziell unterstützt. Und wir freuen uns auf den Festakt, den Umzug und die Hymne des Volksmusikfestes morgen Sonntag.

Mer send do, wo nöi löpfigi Musig entstoht…

Über 1‘500 Musiker spielen am Eidgenössischen Volksmusikfest. Hier einige…Weiterlesen

Bühne frei für Schweizer Musik in Hamburg, Wien und Paris

Wer vertritt die Schweiz dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg, am Waves Vienna oder am MaMA-Event in Paris? Schweizer Musikschaffende können sich für einen Auftritt an den Festivals bewerben oder von den Förderaktivitäten der FONDATION SUISA und von Swiss Music Export profitieren. Text von Marcel Kaufmann, FONDATION SUISA, und Erika Weibel

Reeperbahn-MaMA-Waves-Logos

Die FONDATION SUISA unterstützt die Schweizer Pop/Rock-Szene mit Förderaktivitäten am Reeperbahn Festival, Hamburg, beim MaMA-Event in Paris und am Waves Vienna. (Bild: Manu Leuenberger, Logos: zVg)

Einige Schweizer Bands haben es schon geschafft, an bedeutenden Events der europäischen Pop-/Rock-Szene im offiziellen Programm aufzutreten oder einen Showcase spielen zu dürfen. Diese Auftritte vor einem grossen Publikum, darunter viele Musikbranchenfachleute, können Türen und Tore zum internationalen Musikgeschäft öffnen.

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und bewerben Sie sich um einen Gig am Reeperbahn Festival in Hamburg, beim MaMA-Event in Paris 2015 oder am Waves Vienna.

Selbstverständlich kann man auch ohne Auftritt von diesen Festivals profitieren. Ausgezeichnete Networking-Gelegenheiten sowie viele nützliche Informationen und spannende Konzerte erwarten Sie an den folgenden Daten in folgenden Städten:

Reeperbahn Festival, Hamburg, 23.-26. September 2015
Waves Vienna, Wien, 30. September – 4. Oktober 2015
MaMA-Event, Paris, 14.-16. Oktober 2015

Die FONDATION SUISA und Swiss Music Export unterstützen die interessierten Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Pop/Rock-Szene an den erwähnten diesjährigen Festivals mit Förderaktivitäten. Dazu gehören neben dem «Swiss Business Mixer», dem etablierten Schweizer Networking-Event, natürlich auch wieder vergünstigte Akkreditierungen über den Schweizer Promo-Code.

Weitere Angaben über die Förderaktivitäten und zur Akkreditierung finden Sie ab Sommer auf den Websites:

www.fondation-suisa.ch/reeperbahn-festival (Informationen ab Ende Juli verfügbar)
www.fondation-suisa.ch/mama-event (Informationen ab Ende August verfügbar
www.swiss-music-export.com

Wenn Sie per Mail über die Förderaktivitäten der FONDATION SUISA im Rahmen internationaler Messen und Musik-Events auf dem Laufenden gehalten werden möchten, schreiben Sie uns an: messen(at)fondation-suisa(dot)ch

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Wer vertritt die Schweiz dieses Jahr am Reeperbahn Festival in Hamburg, am Waves Vienna oder am MaMA-Event in Paris? Schweizer Musikschaffende können sich für einen Auftritt an den Festivals bewerben oder von den Förderaktivitäten der FONDATION SUISA und von Swiss Music Export profitieren. Text von Marcel Kaufmann, FONDATION SUISA, und Erika Weibel

Reeperbahn-MaMA-Waves-Logos

Die FONDATION SUISA unterstützt die Schweizer Pop/Rock-Szene mit Förderaktivitäten am Reeperbahn Festival, Hamburg, beim MaMA-Event in Paris und am Waves Vienna. (Bild: Manu Leuenberger, Logos: zVg)

Einige Schweizer Bands haben es schon geschafft, an bedeutenden Events der europäischen Pop-/Rock-Szene im offiziellen Programm aufzutreten oder einen Showcase spielen zu dürfen. Diese Auftritte vor einem grossen Publikum, darunter viele Musikbranchenfachleute, können Türen und Tore zum internationalen Musikgeschäft öffnen.

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und bewerben Sie sich um einen Gig am Reeperbahn Festival in Hamburg,…Weiterlesen