Tagarchiv: Musikfestival

Beruf und Berufung | mit Video

Wie gründe und betreibe ich ein Ensemble für zeitgenössische Musik? Von wem erhalte ich Fördergelder für meine Musikprojekte? Wozu ist die SUISA und die Swissperform da? Wie vertreibe ich meine Werke im Internet? Impressionen vom erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle» am Festival Archipel 2017. Text, Foto und Video von Manu Leuenberger

Am Samstag, 1. April 2017, war am Festival Archipel in Genf zu erleben, weshalb Musik zugleich Beruf und Berufung ist. Tagsüber fand ein Informationstag für junge Musikschaffende statt. In 12 Inputreferaten gaben Fachspezialisten aus ihrem Erfahrungsschatz viele Tipps für den Einstieg in das Berufsleben als Musiker oder Musikerin preis.

Die Impressionen im Video zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Themenkatalog, der besprochen wurde. Weitere Referate an diesem erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle», der mit der Unterstützung der SUISA stattfand, waren zu hören von: Johannes Knapp – Direktor des STV/ASM, Damien Pousset – Gründer des Labels Aeon, François Passard (Direktor) und Alain Renaud (Leiter des Produktionsstudios) von L’Abri, Lucas Fagin – Komponist und Ko-Direktor von Babelscores, Bruno Serrou – Musikkritiker und Marie-Christine Papillon – Direktorin des Verlagshauses Papillon.

Beruf und Berufung | mit Video

Inspiration und Profession kamen auch bei der Gesprächsrunde mit Komponisten am 1. April 2017 beim Festival Archipel vor dem Abendkonzert im Alhambra zur Sprache. Auf dem Podium ganz rechts: Xavier Dayer, Vorstandspräsident der SUISA.

Am Abend fand vor dem Konzert im Alhambra ein öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mit dabei auf dem Podium war Xavier Dayer, Vorstandspräsident der SUISA. Das Publikum im gut gefüllten Saal erfuhr, weshalb die Vergütungen für Urheberrechte gerade für Komponisten, die keine Konzertgagen erhalten, von grosser Bedeutung sind. Dank dem Entgelt für die Arbeit können Komponisten wie Hanspeter Kyburz, William Blank oder Tristan Murail Werke schaffen, wie sie im Anschluss an die Gesprächsrunde gespielt vom Lemanic Modern Ensemble im Konzert zu hören waren.

www.archipel.org, Website des Festivals

Artikel zum Thema
Festival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen MusikFestival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen Musik Bereits zum 26. Mal lädt das Festival Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 nach Genf zum Rendez-vous mit dem zeitgenössischen Musikschaffen ein. Erstmals engagiert sich dieses Jahr die SUISA beim Festival Archipel. Mit Unterstützung der SUISA findet am 1. April 2017 ein Informationstag für junge Musikschaffende sowie eine öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mehr im schriftlich geführten Interview mit dem Festivaldirektor Marc Texier. Weiterlesen
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Wie gründe und betreibe ich ein Ensemble für zeitgenössische Musik? Von wem erhalte ich Fördergelder für meine Musikprojekte? Wozu ist die SUISA und die Swissperform da? Wie vertreibe ich meine Werke im Internet? Impressionen vom erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle» am Festival Archipel 2017. Text, Foto und Video von Manu Leuenberger

Am Samstag, 1. April 2017, war am Festival Archipel in Genf zu erleben, weshalb Musik zugleich Beruf und Berufung ist. Tagsüber fand ein Informationstag für junge Musikschaffende statt. In 12 Inputreferaten gaben Fachspezialisten aus ihrem Erfahrungsschatz viele Tipps für den Einstieg in das Berufsleben als Musiker oder Musikerin preis.

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Festival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen Musik

Bereits zum 26. Mal lädt das Festival Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 nach Genf zum Rendez-vous mit dem zeitgenössischen Musikschaffen ein. Erstmals engagiert sich dieses Jahr die SUISA beim Festival Archipel. Mit Unterstützung der SUISA findet am 1. April 2017 ein Informationstag für junge Musikschaffende sowie eine öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mehr im schriftlich geführten Interview mit dem Festivaldirektor Marc Texier. Text/Interview von Manu Leuenberger

Festival Archipel: Rendez-vous mit der zeitgenössischen Musik

«Das Festival Archipel hat einen doppelten Auftrag: Es soll talentierte junge Künstlerinnen und Künstler ausfindig machen und es soll die zeitgenössische Musik in all ihren Formen präsentieren», schreibt Marc Texier, Direktor des Genfer Festivals Archipel. (Foto: Festival Archipel / Isabelle Meister)

Marc Texier, die 26. Durchführung des Festivals Archipel vom 24. März bis 2. April 2017 in Genf steht unter dem Motto «Ensemble». Was steckt hinter dieser Parole?
Marc Texier: Archipel 2017 feiert unter dem Motto «Ensemble» die wichtige Kunst des Gemeinsamen, die man gerne auch auf andere Gemeinschaften übertragen sähe und die von der jungen Musikergeneration ausgiebig praktiziert wird. Ihr möchten wir eine breite Konzertplattform bieten.

Welches ist die grössere Motivation bei der Organisation des Festivals: Der Wunsch, den zeitgenössischen Komponisten und Interpreten ein Schaufenster zu ermöglichen, oder eine breitere Zuhörerschaft für die Neue Musik zu begeistern?
Das Festival hat einen doppelten Auftrag: Es soll talentierte junge Künstlerinnen und Künstler ausfindig machen und ihnen den Schritt vom Studium ins Berufsleben erleichtern. Dann soll es auch die zeitgenössische Musik in all ihren Formen präsentieren und einer breiten Zuhörerschaft den Weg zu dieser Neuen Musik ebnen. Das Festival folgt einer Dramaturgie und bringt lebendes Material einer sich neu erfindenden Kunst zum Klingen.

Werke von zeitgenössischen Komponisten fristen in den Programmen von traditionellen Konzerthäusern oft ein Schattendasein. Weshalb wird lieber Bach interpretiert als Neue Musik aufgeführt?
Und wenn es noch Bach wäre; aber es ist doch eher Tschaikowsky. Diese Frage müsste man den Vertretern von Orchestern und Konzerthäusern stellen. Woher kommt diese starke Zurückhaltung gegenüber dem zeitgenössischen Musikschaffen? Sie wird nicht von der Zuhörerschaft diktiert, denn diese ist neugierig, wie ich immer wieder feststellen konnte. Es sind die Strukturen, Orchester, Opernhäuser, Radios, die an der Musik festhalten, die zum Zeitpunkt ihres Entstehens, im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts vorherrschte. Dabei geht vergessen, dass sie damals die wichtigsten Träger der Moderne waren. Musealer Ansatz statt Entdeckungsfreude. Zum Glück gibt es viele Ausnahmen.

Im Rahmen der erstmals stattfindenden Académie Archipel Ose! unter der Leitung von Kaija Saariaho und Daniel Kawka können 6 junge Komponisten einen einwöchigen Kurs in symphonischer Komposition belegen. Wozu braucht es noch Ausbildung, wo heutzutage in der Musik sowieso keine Regeln mehr gelten und alles gestattet ist?
Edgar Varèse, einer der Väter der Neuen Musik, wollte die Regeln (die Grammatik) abbauen und nur noch den (vor allem akustischen) Gesetzen folgen. Hier stehen wir nun. Es gibt im Grunde genommen keine Regeln mehr, nur noch jene, die es zur Kanalisierung der eigenen Fantasie braucht. Doch es gelten nach wie vor die physikalischen Gesetze des Schalls, seiner Quelle und seiner Ausbreitung. Es gibt tausende Techniken der Konstruktion eines Werks, der Beherrschung seiner Form, des musikalischen Diskurses. Und schliesslich gehört auch die Informatik zum pragmatischen und notwendigen Instrumentarium der Musikkomposition. Wenn das alles mal erworben ist, dann kommt das Wesentlichste hinzu: seine Stimme zu finden, etwas Eigenes zu schaffen. Dabei helfen die Akademien, wo sich Menschen unterschiedlichster Herkunft und mit verschiedenen Werdegängen treffen: Nachdem die jungen Musiker im Konservatorium die «Gesetze» gelernt haben, entdecken sie ihr «Ich» in der Begegnung mit anderen Komponisten ihrer Generation.

Welche Herausforderungen muss ein angehender Schweizer Komponist meistern, dass seine Werke international gehört werden?
Dieselben wie ein Franzose oder eine Koreanerin. Seit dem Mauerfall und dem Zugang zahlreicher Länder zu relativem Wohlstand hat sich das Musikschaffen stark internationalisiert. Die Kandidaten für die Académie Archipel Ose! stammten aus nicht weniger als 30 Ländern von fünf Kontinenten. Von ihnen erwartet man solide theoretische und praktische Grundkenntnisse, Einfallsreichtum und Originalität, da sie ja weltweit von Akademie zu Akademie reisen, damit sie ihre Ausbildung vervollständigen und sich international bekannt machen können.

Am Samstag, 1. April 2017, wird in Koproduktion mit der SUISA ein «Journée d’orientation professionnelle» für junge Komponisten und Interpreten durchgeführt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im L’Abri ist kostenlos. Was bringt dieser Anlass einem jungen Musikschaffenden?
Als Neueinsteiger haben wir alle die beunruhigende Erfahrung gemacht, dass unsere Berufsvorstellung und die berufliche Realität auseinander klaffen. Wir können das nicht vollständig aus der Welt schaffen, doch wir helfen den jungen Musikern, Komponistinnen und Interpreten, das Umfeld kennenzulernen, in dem sie tätig sein werden. Dazu gehören auch die administrativen, rechtlichen, technischen und menschlichen Zwänge, denen sie bei der Ausübung ihrer Musik, in der sie spezifisch ausgebildet wurden, unterworfen sind. Die Computerisierung des Musikschaffens, die Entmaterialisierung der Träger, das Verschwinden der Grenzen zwischen den Kunstformen, der Ersatz der herkömmlichen Verbreitungskanäle wie TV, Radio und Printmedien durch die sozialen Netzwerke haben die Musikberufe – vom Musikkritiker zum Notenverleger und vom Orchestermusiker zum Tonschöpfer – grundlegend verändert. Die zur Tagung eingeladenen Fachpersonen werden auf diese Problematik eingehen.

Welche Veranstaltungen aus dem diesjährigen Festivalprogramm werden Sie sich persönlich auf keinen Fall entgehen lassen?
Ich werde selbstverständlich alle besuchen und kann diese Frage daher schlecht beantworten. Als Kenner der Neuen Musik würde ich die Kreationen unserer vier wichtigsten zeitgenössischen Komponisten auf keinen Fall verpassen wollen: Murail, Kyburz, Gervasoni und Blank im Rahmen des Konzerts des Lemanic Modern Ensemble am 1. April. Wenn ich eine Einführung in mir unbekannte zeitgenössische Musik wünschte und in einem angenehmen Ambiente unterschiedlichen Künstlern Fragen stellen wollte, würde ich mir den Nachmittag des 2. Aprils mit den «salons de musique», die sich der Kontrabassklarinette und dem Schlagzeug widmen, nicht entgehen lassen.

www.archipel.org, Website des Festivals

«Journée d’orientation professionnelle»
Ich bin ein junger Komponist, ein Interpret am Anfang meiner Karriere. Wo kann ich meine Ausbildung vervollständigen? An welcher Akademie? Wie stelle ich mich vor? Ich habe ein Ensemble gegründet: Wie mache ich es bekannt, wie entwickle und leite ich es? Muss ich mich bei einer Verwertungsgesellschaft anmelden? Sind Papier- oder entmaterialisierte Editionen besser? Kann ich meine Musik frei im Internet aufschalten? Wie arbeite ich interdisziplinär? Wo verbreite ich meine Arbeit? Diese Fragen und viele mehr stellen sich die jungen Künstler am Anfang ihres Berufslebens. Wir versuchen, sie im Rahmen von Treffen mit Juristen, Verlegerinnen, Lehrpersonen, Musikproduzenten zu beantworten. Die Tagung unter der Federführung der SUISA soll den Berufseinstieg junger Musikerinnen und Musiker erleichtern. Sie steht allen offen. (Text: Festival Archipel)
Samstag, 1. April 2017 im L’Abri – A2, freier Eintritt
10:00-10:10 h Begrüssungsrede Bernard Meier – Präsident des Verbands Archipel, verantwortlich für die Workshops der Musikhochschule HEM
10:10-10:30 h Nicolas Pont – Leiter des Rechtsdienstes der SUISA
10:30-10:50 h David Johnson – zuständig für das Westschweizer Büro von Swissperform
10:50-11:10 h Johannes Knapp – Direktor des STV/ASM
11:20-11:40 h Damien Pousset – Gründer des Labels Aeon
11:40-12:00 h Andri Hardmeier – Leiter der Abteilung Musik von Pro Helvetia
12:00-12:20 h François Passard (Direktor) und Alain Renaud (Leiter des Produktionsstudios) von L’Abri
Pause
13:30-13:50 h Marc Texier – Direktor von Archipel
13:50-14:10 h Daniel Zea – Komponist und Gründungsmitglied des Ensembles Vortex
14:10-14:30 h Tzairi Santos Garcia – verantwortlich für die Digitalentwicklung bei Outhere Music
14:30-14:50 h Lucas Fagin – Komponist und Ko-Direktor von Babelscores
15:00-15:20 h Bruno Serrou – Musikkritiker
15:20-15:40 h Marie-Christine Papillon – Direktorin des Verlagshauses Papillon
15:40-16.00 h Zusammenfassung/Debriefing
Komponisten im Gespräch
Mit Hanspeter Kyburz, Stefano Gervasoni, William Blank, Tristan Murail, Xavier Dayer. Moderiert von Marc Texier.

Samstag, 1. April 2017, 20h
Alhambra, freier Eintritt

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La Tessinoise: Viel Lärm ums Tessin

An Ostern locken im Tessin nicht mehr nur Palmen und schönes Wetter: Während drei Tagen kann man sich an diversen Konzerten ein gutes Bild davon schaffen, was die Tessiner Indie-Pop-/Rock-Szene zurzeit zu bieten hat. Text von Erika Weibel

La TessiNoise: Viel Lärm ums Tessin

Barbara Lehnhoff (links) und Aris Bassetti (rechts) sind in erster Linie Musikschaffende und bekannt für ihre Projekte Peter Kernel und Camilla Sparksss. Daneben betreiben sie ihr eigenes Label On the Camper Records und organisieren das Festival La Tessinoise. (Foto: Robert Huber)

Letztes Jahr hat das Tessiner Label On the Camper Records sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festival gefeiert. Dazu haben die Labelgründer Aris Bassetti und Barbara Lehnhoff Musik-Professionals aus ganz Europa eingeladen und im Raum Lugano zahlreiche Konzerte veranstaltet. Festival und Zusammentreffen von Musikbusiness und Künstlern waren so erfolgreich, dass sich die Organisatoren entschieden haben, die Veranstaltung unter dem Namen «La Tessinoise» weiterzuführen.

So werden auch dieses Jahr vom 14. bis 16. April 2017 viele Bands an unterschiedlichen Veranstaltungsorten rund um Lugano die Bühnen betreten. Dabei steht das Tessiner Musikschaffen im Vordergrund. Es werden jedoch auch Acts aus dem Rest der Schweiz und aus dem Ausland auftreten. Was dieses Festival auszeichnet, ist, dass sämtliche Bands neues Repertoire spielen werden. Das Publikum wird folglich jeden Abend Uraufführungen von neuen Songs miterleben können.

Wer also an Ostern in der Schweizer Sonnenstube Indie-Musik geniessen und dabei zusätzlich die Gelegenheit zu informelle Treffen mit Personen aus dem Musikbusiness aus ganz Europa wahrnehmen möchte, der findet in Lugano dazu eine ausgezeichnete Gelegenheit.

Weiterführende Informationen:
Konzertprogramm, Tickets, u. W.: www.latessinoise.com, Website des Festivals
Website des Labels On the Camper Records: www.onthecamper.com

Die SUISA und FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, unterstützen das Festival La Tessinoise. Am Samstag, 15. April 2017, um 10:30 Uhr lädt die SUISA im Rahmen des Festivals zu einem Brunch ein – Zutritt nur für eingeladene Gäste.

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20 Jahre M4music – und die SUISA mittendrin

Über die letzten 20 Jahre ist das Festival M4music zu einem wichtigen Stelldichein der schweizerischen Pop-Musikbranche geworden. Zum Jubiläum bietet das Festival bei der Ausgabe 2017 zahlreiche Networking-Gelegenheiten, Informationsveranstaltungen, Abendkonzerte sowie eine Showcase Stage für junge Schweizer Talente. Diese Vielfalt an Aktivitäten ermöglichen es dem Publikum, einen fundierten und breit gefächerten Einblick auf das aktuelle Musikgeschehen zu erhaschen. Text von Erika Weibel

20 Jahre M4music – und die SUISA mittendrin

Über 700 Songs wurden für die Demotape Clinic 2016 eingesandt. Veronica Fusaro (Bild) erhielt für den Song «Come To Naught» den Hauptpreis «Demo of the Year» und den «FONDATION SUISA Award» in der Kategorie Pop. (Foto: Alessandro Della Bella)

Die SUISA engagiert sich beim Festival M4music schon seit Jahren. Auch in diesem Jahr können Musikschaffende auf zwei Panels direkt vom Fachwissen von SUISA-Mitarbeitenden profitieren und am alljährlichen Professional-Apéro netzwerken. Zudem unterstützt die SUISA die Showcase Stage, auf der Schweizer Newcomer ihre Musik dem Festivalpublikum präsentieren können.

Die FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, ist Hauptpartnerin der etablierten Demotape Clinic, die im Rahmen des Festivals M4music stattfindet. In den Sparten Rock, Pop, Urban und Electronic werden die besten Songs unter den eingesandten Demos mit den «FONDATION SUISA Awards» ausgezeichnet. Zudem wird gemeinsam mit dem Migros-Kulturprozent der Hauptpreis «Demo of the Year» verliehen. Die Award-Show findet am Samstag, 1. April 2017, um 19.00 Uhr in der Box im Schiffbau statt. Im selben Rahmen verleiht die FONDATION SUISA gemeinsam mit den Solothurner Filmtagen und M4music auch die Preise für die Best Swiss Video Clips 2017.

Sämtliche Informationsveranstaltungen und die Darbietungen auf der Showcase Stage sind für das Publikum kostenlos.

Panels am M4music 2017 mit SUISA-Beteiligung

Freitag, 31.3.2017, 14:45 Uhr, Matchbox
Urheberrechtsstreitgespräch: Sampling, Remix, Mashup

Samples und Remixes sind in der Musikbranche weit verbreitet. Dennoch führt gerade dieses Thema oft zu emotionalen Diskussionen und wirft auch bei Profimusikern Fragen auf: Was darf man, was darf man nicht? Wo muss man ab wann bei wem welche Rechte einholen? Fragen, die in Zeiten der Digitalisierung an neuer Schärfe gewinnen. Kann das geltende Urheberrechtsgesetz hier zeitgemässe Antworten liefern? Das Panel wird präsentiert von der SUISA.

Samstag, 1.4.2017, 17:45 Uhr, Matchbox
Blockchain: Mehr als ein Hype?

Blockchain ist die Technologie der Stunde. Kein anderes Thema beflügelt die Phantasien von Gründern, Investoren und IT-Strategen wie das der Digitalwährung Bitcoin entlehnte Konzept. In der Finanzindustrie spricht man der Blockchain das Potenzial zu, ganze Wirtschaftszweige grundlegend zu verändern. Die Blockchain ermöglicht blitzschnelle und fälschungssichere Transaktionen ohne Zwischenhändler. Das sorgt auch für Diskussionen in der Musikindustrie: Einnahmen könnten damit automatisch und sicher unter Rechteinhabern verteilt und die Kräfteverhältnisse auch in der Musikbranche kräftig verändert werden. Doch wie funktioniert die Blockchain genau? Diese Veranstaltung vermittelt Einstiegswissen und diskutiert die Chancen und Herausforderungen für Musiker und Verwertungsgesellschaften. Am Gespräch teilnehmen wird als Referent Andreas Wegelin, Generaldirektor der SUISA.

www.m4music.ch

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Zweiter Anlauf für die Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes Der Vorentwurf des Bundesrats für eine Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes hat sich in der Vernehmlassung als nicht mehrheitsfähig erwiesen. Die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat in der Folge erneut eine Arbeitsgruppe einberufen. Die AGUR12 II soll bis Ende 2016 entlang des bereits seit mehr als 2 Jahren feststehenden Kompromisses der AGUR12 konkrete Gesetzesvorschläge ausarbeiten. Weiterlesen
Texte zu Musik: «Erlaubt ist, was gelingt» Die FONDATION SUISA schreibt ihren mit 25 000 Franken dotierten Anerkennungspreis dieses Jahr für Textautorinnen und Textautoren musikalischer Werke aus. Was aber zeichnet einen gelungenen Songtext aus? Gastautor Markus Ganz im Gespräch mit dem Journalisten Jean-Martin Büttner. Weiterlesen
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Konzerte und Festivals in der Schweiz

In einem Kommentar für das IQ Magazine, das von der International Live Music Conference (ILMC) herausgegeben wird, schreibt Chantal Bolzern, Leiterin der Abteilung für Aufführungsrechte bei der SUISA, über die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Verwertungsgesellschaften und Konzertveranstaltern.

Konzerte und Festivals in der Schweiz

Chantal Bolzern hat früher selber Konzerte veranstaltet und einen Kulturmanagerinnen-Lehrgang absolviert. 2004 begann sie bei der SUISA im Rechtsdienst zu arbeiten. Seit 2010 ist sie Abteilungsleiterin Aufführungsrechte. (Foto: Sebastian Vollmert)

Die Schweizer lieben ganz offensichtlich Konzerte und Festivals – jedes Jahr gibt es neue Festivals, die gar in den entlegensten Bergregionen stattfinden. Einige sind kurzlebig und verschwinden nach kurzer Zeit wieder, andere bestehen bereits seit über 40 Jahren. Dazu kommt ein breites Spektrum an Konzertklubs mit alternativer Musik, die jede Woche eine große Besucheranzahl anlocken.

Im Jahr 2015 lizenzierte die SUISA über 20‘000 Konzerte und Festivals, an denen mehr als 360‘000 verschiedene Songs aufgeführt wurden. Der Konzerttarif brachte Vergütungen in der Höhe von Fr. 20,3 Mio. im Jahr 2015 ein, fast 50% aller Einnahmen aus Aufführungsrechten. Wenn man bedenkt, dass die Schweiz nur 8 Mio. Einwohner hat, dann sind das schon beeindruckende Zahlen.

SUISA – ein Knotenpunkt für Urheber und Konzertveranstalter

Um all dies zu ermöglichen, braucht es einen guten Song als Grundlage; und Interpreten, die den Song in einen inspirierenden Liveauftritt umsetzen. Und zu guter Letzt einen Veranstalter, der das Ereignis organisiert und sicherstellt, dass alles glatt läuft und die Besucher zufrieden sind.

SUISA ist eine Art Knotenpunkt in diesem Business. Als Genossenschaft gehören wir unseren Mitgliedern und daher ist es unser Ziel, Urhebern und Verlegern zu helfen, am Einkommen teilzuhaben, welches andere mit ihren Liedern generieren. Andererseits wollen wir den Veranstaltern einen vereinfachten Rechtezugang verschaffen, als Basis für ihre Eventorganisation und zur Schaffung ihrer Einkommensgrundlage.

Zwei Jahre lang hat die SUISA einen neuen Konzert- und Festivaltarif mit den zuständigen Verbänden verhandelt, um die Berechnung der Lizenzentschädigungen für Veranstalter zu vereinfachen. Der Tarif legt eine Rate für Konzerte oder Festivals zwischen 7% und 10% der Ticketeinnahmen fest, und sieht Rabatte für Mitglieder von Berufsverbänden vor. Weiter funktioniert unser Tarif als «one-stop-shop» für Leistungsschutzrechte. Dies erleichtert insbesondere die Tätigkeit der Festivalveranstalter.

Respekt hilft, neue Herausforderungen im Livemusik-Business-Ökosystem zu bewältigen

Die eingenommen Vergütungen werden alle 3 Monate von uns verteilt – mit detaillierten Einzelaufstellungen, so dass Urheber und Verleger den Ursprung ihrer Gelder nachvollziehen können. Wir bieten in Sachen Einnahmequellen volle Transparenz. Der Verwaltungskostensatz für jegliche Arbeiten im Hinblick auf Lizenzen und Verteilung beträgt nur 12%.

Das Livemusik-Business ist ein Ökosystem, in welchem sich alle Beteiligten gegenseitig brauchen, um fortzubestehen. Wenn jeder einen guten Beitrag leistet, macht die Arbeit nicht nur Spaß, sie führt auch dazu, dass alle Geld damit verdienen. Dies gibt Komponisten wiederum die Gelegenheit, neue Songs zu schreiben, welche die Grundlage für neue Aufführungen und Konzerte bilden. Daher sollten wir alle unseren jeweiligen Beiträge und Anstrengungen schätzen und respektieren, und zusammen an Lösungen für neue Herausforderungen arbeiten.

Dieser Beitrag wurde verfasst für das IQ Magazine, wo er in der Print-Ausgabe vom Januar 2017 auf Seite 27 wie auch online auf der Website des Magazins erschienen ist. Das IQ Magazine ist die 6x jährlich erscheinende Zeitschrift der International Live Music Conference (ILMC).

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Neuer Konzerttarif ab 2017 Die SUISA und die Branchenverbände der Konzertveranstalter haben sich nach intensiven Verhandlungen auf einen neuen Konzerttarif geeinigt. Der neue Gemeinsame Tarif K soll die beiden noch bis Ende 2016 gültigen Tarife GT Ka und GT Kb ersetzen und am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Weiterlesen
Wenn Band und Veranstalter ein Konzert gemeinsam organisieren Die Urheberrechtsentschädigung für ein Konzert muss vom Veranstalter bezahlt werden. Wie ist die rechtliche Situation, wenn Musiker und Veranstalter den Anlass in einer Form der Kooperation gemeinsam durchführen? Für die Bezahlung der Urheberechtsentschädigung bei Engagement-Verträgen ist der Konzertveranstalter verantwortlich. Es kommt vor, dass Anlässe von Bands selber oder in Kooperation mit einem Dritten durchgeführt werden. In diesen Fällen ist die Form der Kooperation zwischen Band und Veranstalter ausschlaggebend dafür, wer die Urheberrechtsentschädigung zahlen muss. Weiterlesen
4 Tipps, wie du zu deinen Konzert-Tantiemen kommst Auch deine selber geschriebenen Songs werden live an Konzerten gespielt? Ein Konzert mit deiner Musik ist etwas wert! Die Konzert-Gage ist der Lohn dafür, dass du live spielst. Für das Komponieren der Songs hast du ebenfalls etwas verdient: Das sind deine Tantiemen. Die SUISA kann für dich das Einziehen der Tantiemen übernehmen. Weiterlesen
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Die Schweizer lieben ganz offensichtlich Konzerte und Festivals – jedes Jahr gibt es neue Festivals, die gar in den entlegensten Bergregionen stattfinden. Einige sind kurzlebig und verschwinden nach kurzer Zeit wieder, andere bestehen bereits seit über 40 Jahren. Dazu kommt ein breites Spektrum an Konzertklubs mit alternativer Musik, die jede Woche eine große Besucheranzahl anlocken.

Im Jahr 2015 lizenzierte die SUISA über 20‘000 Konzerte und Festivals, an denen…Weiterlesen

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

Weitere Themen ergeben sich aus dem Geschäftsgang, wie zum Beispiel Änderungen im Verteilungsreglement, Einzelheiten zu Tarifverhandlungen oder die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

Einen festen Platz auf der Tagesordnung der Kommission Finanzen und Kontrolle hat die Budgetkontrolle. Die Kontrolle der Zahlen des laufenden Geschäftsjahres anlässlich der Vorstandssitzungen im Oktober 2016 ergab ein positives Bild: Per Stand 31. August 2016 sind die Einnahmen gegenüber dem Budget übertroffen sowie die Ausgaben unter Kontrolle.

Der Präsident der zuständigen Vorstandskommission konnte zufrieden feststellen, dass sich die Gesamteinnahmen aus dem Inland positiv entwickelten und sowohl das Budget als auch die Einnahmen des Vorjahres übertrafen. Dieser Trend zeichnete sich bereits im Bericht über das laufende Geschäftsjahr an der Generalversammlung vom Juni ab.

Aktuelles Geschäftsjahr bislang zufriedenstellend

Bei den Senderechten (Fr. 44,6 Mio.) zeigte der neue Tarif S (Privatsender) Wirkung. Bei den Aufführungsrechten (Fr. 33,4 Mio.) trugen vor allem Tarif E (Kino) und GT 3a (Hintergrundunterhaltung) zum guten Resultat bei. Unter den Erwartungen blieben die Vervielfältigungsrechte (Fr. 4,2 Mio.), was den Markt widerspiegelt.

Die Vergütungsansprüche (Fr. 5,3 Mio.) stiegen an – auch wegen der Leerträgervergütung auf den Smartphones (Tarif GT 4e). Zwar wurden weniger Geräte verkauft, doch die Speicherkapazitäten sind grösser geworden. Die Entwicklung im Online Bereich (Fr. 4,6 Mio.) bestätigt ebenfalls eine Markttendenz: Die Einnahmen aus Streaming-Nutzungen wurden höher, während jene aus Download-Nutzungen rückläufig waren.

Noch ist das Jahr nicht zu Ende. Auf Faktoren wie unregelmässige Zahlungseingänge, Rekurse in Tarifverhandlungsprozessen oder Marktentwicklungen hat die SUISA oft kaum Einfluss. Dennoch sind Vorstand und Geschäftsleitung zuversichtlich, dass die budgetierten Zahlen bis Ende 2016 erreicht, vielleicht sogar übertroffen werden.

Sponsoring-Engagement im Bereich Klassik geplant

In der Vorstandskommission für Organisation und Kommunikation wurden die Sponsoring-Engagements der SUISA für das Jahr 2017 besprochen. Generell beteiligt sich die SUISA nur bei wenigen Gelegenheiten als Sponsor. Die Engagements der SUISA verfolgen in der Regel einen gezielten Zweck.

Hauptsächlich soll das Bewusstsein für das kompositorische Schaffen und den kulturellen wie ökonomischen Wert dieser kreativen Arbeit in der Öffentlichkeit verankert werden. Weiter sind die Vermittlung von Wissen über das Urheberrecht und die Tätigkeit der SUISA die Hauptanliegen bei Sponsoring-Beteiligungen. Dazu werden meistens spezifische Projekte umgesetzt, bei denen Komposition, SUISA und Urheberrecht zum Beispiel im Rahmen von Veranstaltungen oder Anlässen in einer konkreten Form thematisiert wird.

Neu ist ein Sponsoring-Engagement im Bereich der klassischen Musik vorgesehen. Der Vorstand begrüsste das Vorhaben. Geplant ist für 2017 ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Festival Archipel. Das Festival für zeitgenössisches Musikschaffen findet vom 24. März bis 2. April 2017 in Genf statt.

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Edito-AW-Jun-2016-Drums-backstageNachhaltiges Wachstum für die Mitglieder Genossenschaften zeichnen sich durch solides Wirtschaften aus. Dies gilt auch für die SUISA. Die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik hat 2015 ihre Einnahmen leicht gesteigert. Von diesem Geld verteilt die SUISA rund 88% an die Rechteinhaber. Insgesamt sind es 125 Millionen Franken. Die Genossenschaft leistet damit einen substanziellen Beitrag an das finanzielle Auskommen ihrer Mitglieder. Nachfolgend eine Analyse des Jahresergebnisses. Weiterlesen
Vorstandsbericht-April-2016Zusätzliche Verteilung von 7 Prozent im Jahr 2016 Wichtige Themen an der Sitzung des SUISA-Vorstands im April waren der Jahresabschluss, der Jahresbericht und die Vorbereitung der Generalversammlung, die am Freitag, 24. Juni 2016, in Bern stattfinden wird. Der Vorstand der SUISA hat sich an seiner Sitzung im April vorrangig mit dem Jahresabschluss 2015 beschäftigt. Er wird zum ersten Mal nach neuen Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER) dargestellt. Weiterlesen
Electron-Flyer_1200pDie SUISA ist am Electron Festival in Genf dabei Die SUISA ist bei der 13. Ausgabe des Electron Festivals zum ersten Mal als Partner dabei und veranstaltet zusammen mit den Festivalmachern ein Panel zum Thema: «Wieso bezahlen Veranstalter auch die SUISA – und wer bekommt das Geld?» Das Festival für elektronische Kultur findet vom 24. bis 27. März 2016 in Genf statt und bietet neben Liveacts und DJs auch Installationen, Workshops und Konferenzen. Weiterlesen
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Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

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This beating heart

Am Dienstagabend, 25. Oktober 2016, hat sein Herz aufgehört zu schlagen: Pädu Anliker, der «Master of Ceremony» im Café/Bar Mokka Thun wurde 59 Jahre alt. Über 30 Jahre lang prägte Beat «Pädu» Anliker das Lokal, das vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Nachruf von Gastautor Christoph Trummer

Paedu-Anliker-2015

Unter der Leitung des «Master of Ceremony» entstand mit dem Café/Bar Mokka in Thun ein bedeutender Konzertveranstaltungsort: Pädu Anliker in einer Aufnahme vom 7. April 2015. (Foto: Chris Iseli / az Aargauer Zeitung)

Seit dem Bekanntwerden von Pädu Anlikers Hinschied ist eine Welle von bewegten Nachrufen und Erinnerungen an den MC und seinen unvergleichlichen Club durch das Netz geschwappt. Die Musikszene ist zur Familie geworden: Wir haben unseren extravaganten und kontroversen Lieblingsonkel verloren. Er hat uns nie geschmeichelt, er hat uns manchmal Angst gemacht, aber seine unermüdliche Arbeit, seine herzliche Gastfreundschaft und seine verwirrende und faszinierende Authentizität waren Beweis genug, wie stark und wild sein Herz für uns und die Musik geschlagen hat. Durch alle Widrigkeiten hindurch musste sein Kulturprogramm nie einer lukrativeren Party weichen, und mit dem Festival Am Schluss hat er relevante und oft quere Musik in die Mitte des braven Stadtsommers programmiert.

Ich war 15, als unsere Band ihren ersten Auftritt ausserhalb einer Schulaula an der Mokka-Regionaltonwoche hatte. 12 Jahre nach meinem ersten Auftritt dort, viele Mokka-Konzerte später, habe ich das erste Kompliment von MC Anliker erhalten. So lange habe ich immer wieder Chancen bekommen. Ich und so viele andere Oberländer MusikerInnen, denen er für ihre Entwicklung Zeit, eine Bühne und eben auch kritischen Anreiz gegeben hat.

Aber Pädus Mokka war für uns mehr als ein Musikclub. Generationen von lebenshungrigen OberländerInnen haben in diesem behördenfreien Zentrum für Jugendarbeit eine Stube gefunden. Der MC hat die Erziehung unserer Herzen geprägt: Er war ein wandelndes Beispiel für Selbstentfaltung als Selbst-Entwicklung. «Respect», stand am Eingang. Ruhe, wenn die Band spielt! Hört auf, die Samen zu rauchen! 80 Franken für frische Blumen, hat er argumentiert, bringen mehr Deeskalation als 800 Franken für Security.

Auch bei der Kundschaft und seiner Stadt hat er sich nie eingeschmeichelt. In seinen legendären Programmheft-Vorworten hat er manchmal dermassen gewettert gegen «3600 FuckThisTown-Thun», gegen ein konsumorientiertes Publikum, ohne Rücksicht auf die spiessige Rechtschreibung oder gängige Marketingregeln, sodass wir schon vor 20 Jahren fürchteten, er höre bald auf.

Hat er aber nicht. Der MC hat halt mit offenem Ventil gearbeitet. Darauf musste man vorbereitet sein, auch als auftretende Band. Einmal hat er eine Viertelstunde darüber geflucht, dass wir das Schlagzeug nicht nur mit zwei Mikrofonen abnehmen wollten, aber am Ende der Viertelstunde war alles mikrofoniert. Nach einem schönen Gig sassen wir dann Backstage in einer entspannten Diskussion über die Kartoffelsorten der Schweiz. Später hat er eine Kiste mit Flyern und Tapes hervorgeholt und mit leuchtenden Augen gezeigt, wie die gesamte Oberländer Musikprominenz irgendwann in einer trümligen Band mit furchtbarem Namen im Mokka gestartet hat.

Auch die Stadt Thun hat Frieden geschlossen mit ihrem unbequemen Original: Am 1. November hätte MC Anliker den Thunpreis verliehen bekommen. Und während wir uns dort trauernd wünschen werden, er wäre uns länger erhalten geblieben, wird sein Herz doch weiterschlagen, in seinem einmaligen Club, in unseren Herzen und unserer Musik, für die er so viel getan hat, in denen seine Arbeit so tiefe Spuren hinterlassen hat. Danke MC! Respect.

Beat «Pädu» Anliker hat das Lokal Café/Bar Mokka in Thun (BE) über 30 Jahre geprägt, während es vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Anliker war mit seinem auffälligen Make-Up und seiner glamourös-eigenwilligen Mode auch ein Thuner Stadtoriginal. Tausende nationale und internationale Bands haben im Mokka gespielt, und einige haben sich in Thun auch von Pädu veranstalten lassen, als der Club längst zu klein war für sie (Element Of Crime, ZüriWest, Patent Ochsner usw.). Seit 11 Jahren hat er zudem das Festival Am Schluss auf dem Mühleplatz organisiert, wo während zwei Wochen Bands aus aller Welt gespielt haben, von afrikanischem Wüsten-Blues bis zu schweizerdeutschem Hip-Hop. Am 25. Oktober 2016 ist Beat Anliker mit 59 Jahren an einem Herzstillstand gestorben. Am 1. November 16 wird ihm posthum der Thunpreis verliehen, die wichtigste Auszeichnung der Stadt Thun.

Der Gastautor Christoph Trummer ist 1978 geboren und in Frutigen (BE) aufgewachsen. Seit 2002 ist er Mitglied bei der SUISA. Der Singer-/Songwriter ist neben seiner musikalischen Tätigkeit Präsident des Vereins Musikschaffende Schweiz.

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  1. Waedi Gysi sagt:

    Merssiviumal Trummer!
    Schöner Text!

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Am Dienstagabend, 25. Oktober 2016, hat sein Herz aufgehört zu schlagen: Pädu Anliker, der «Master of Ceremony» im Café/Bar Mokka Thun wurde 59 Jahre alt. Über 30 Jahre lang prägte Beat «Pädu» Anliker das Lokal, das vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Nachruf von Gastautor Christoph Trummer

Paedu-Anliker-2015

Unter der Leitung des «Master of Ceremony» entstand mit dem Café/Bar Mokka in Thun ein bedeutender Konzertveranstaltungsort: Pädu Anliker in einer Aufnahme vom 7. April 2015. (Foto: Chris Iseli / az Aargauer Zeitung)

Seit dem Bekanntwerden von Pädu Anlikers Hinschied ist eine Welle von bewegten Nachrufen und Erinnerungen an den MC und seinen unvergleichlichen Club durch das Netz geschwappt. Die Musikszene ist zur Familie geworden: Wir haben unseren extravaganten und kontroversen Lieblingsonkel verloren. Er hat uns nie…Weiterlesen

Label Suisse 2016: 70 Künstler, 7 Bühnen und 100 000 Zuschauer

Rock, Pop, Folk, elektronische Musik, Hip-Hop, Jazz, Chanson, Chorgesang und klassische Musik: Schweizer Musik so weit das Ohr reicht. Gleichzeitig interessante Panels und Gelegenheiten, um sich unter Musik-Professionals zu treffen und vernetzen.

Label-Suisse-Place-Centrale

Grosse Bühne für die Schweizer Musik: Dicht besetzter Place Central vor der Open-Air-Hauptbühne des Festivals Label Suisse in Lausanne. (Foto: Joseph Carlucci)

Schon zum 7. Mal bringt das Festival Label Suisse in Lausanne das Schweizer Musikschaffen ins Rampenlicht. Dank der Unterstützung von diversen Sponsoren wie der SUISA, dem Bundesamt für Kultur, Pro Helvetia und SRF/RSI ist der Besuch der Konzerte für das Publikum kostenfrei. Die Auswahl der auftretenden Künstler unterschiedlicher Genres bietet dem Publikum einen weitreichenden Überblick über die aktuelle schweizerische Musikszene.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat sich entschieden, im Rahmen von Label Suisse auch den Schweizer Grand Prix Musik zu verleihen. Einige der Künstler, die für den Musikpreis des BAK nominiert sind, werden auf den Bühnen des Festivals Label Suisse ihr Können zum Besten geben.

Kommen auch Sie und geniessen Sie 3 Tage lang Schweizer Musik im malerischen Lausanne am Genfersee.

Der Terminplan für Professionals sieht wie folgt aus:
Flyer Label Suisse (PDF)

Das Musikprogramm finden sie hier:
https://labelsuisse.ch/site/de/programm

Am Donnerstag, 15. September 2016, verleiht das Bundesamt für Kultur zum 3. Mal den Schweizer Grand Prix Musik. Nominiert sind 15 Musikschaffende aus der ganzen Schweiz und aus unterschiedlichen Musiksparten. Ausgezeichnet wird die Gewinnerin oder der Gewinner in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset an der Preisverleihung im Saal Métropole in Lausanne.
http://www.schweizermusikpreis.ch/de/
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Label-SuisseSchweizer Musik als Erlebnisreise am Festival Label Suisse 86 Veranstaltungen, 7 Konzertsäle, eine Open-Air-Bühne, der «Marché de la Musique» plus die Verleihung des ersten Schweizer Musikpreises durch das Bundesamt für Kultur (BAK). Das reichhaltige Angebot am Label Suisse 2014 erforderte einen handfesten Plan für die persönliche Entdeckungs- und Genussreise durch das Festivalprogramm. Alles mitkriegen und nichts verpassen war unmöglich. Mein Plan für die 3 Tage in Lausanne: mich durch die Vielfalt des Schweizer Musikschaffens treiben lassen. Weiterlesen
Label-Suisse-2008Festival Label Suisse: Am Pulsschlag der Schweizer Musik im Herzen von Lausanne Vom 19. bis 21. September 2014 findet in Lausanne zum 6. Mal das Musikfestival Label Suisse statt. Auf 8 Bühnen in 7 Lokalitäten im Zentrum der olympischen Hauptstadt präsentiert das Festival an drei Tagen eine breite Palette schweizerisches Musikschaffens. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Im schriftlichen Interview gibt Julien Gross, Präsident des organisierenden Vereins von Label Suisse, Auskunft über das aussergewöhnliche Festival. Weiterlesen
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Rock, Pop, Folk, elektronische Musik, Hip-Hop, Jazz, Chanson, Chorgesang und klassische Musik: Schweizer Musik so weit das Ohr reicht. Gleichzeitig interessante Panels und Gelegenheiten, um sich unter Musik-Professionals zu treffen und vernetzen.

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Rückschau auf das Festival M4music 2016 aus SUISA-Sicht

Mitte April 2016 fand die 19. Ausgabe des Festivals M4music statt. Die SUISA war auch dieses Jahr als Partner mit von der Partie und präsentierte unter anderem je eine Podiumsdiskussion in Lausanne und Zürich. Zudem konnten Musikschaffende am traditionellen Professionals-Apéro von der SUISA und Swissperform ihre Beziehungen pflegen. Text von Michael Welti

M4music-2016-Schiffbau

Das diesjährige M4music lockte rund 6000 Musikbegeisterte und 850 Professionals nach Zürich und Lausanne. (Foto: Migros Kulturprozent)

Neben zahlreichen Konzerten mit Schweizer und internationalen Acts bot das Festival M4music auch dieses Jahr ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Workshops und Panels. Die SUISA beteiligte sich an der Organisation von zwei Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen im hiesigen Musikgeschäft.

Lausanne: Debatte zu Konzertvergütungen im Le Romandie

M4music-2016-Panel-Le-Romandie

Podiumsdiskussion über das Veranstalten von Konzerten in der Schweiz am M4music-Festival in Lausanne mit (v.l.n.r.): Gil Vassaux, Yvan Jaquemet, Patrick David, Michael Drieberg, Nadia Demont und Stéphane Gobbo (Moderation). (Foto: Erika Weibel)

Am Eröffnungstag des Festivals fand im Lausanner Club Le Romandie ein Panel zum Thema «Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?» statt. Zu Beginn des Panels verdeutlichte Nadia Demont von der SUISA in Lausanne anhand eines Beispiels, dass mehrere Urheber an einem Titel beteiligt sein können.

Bei 20 Titeln von Johnny Hallyday können insgesamt 49 Bezugsberechtigte beteiligt sein, erklärte Demont. Die Gage für den Auftritt geht an den Interpreten Johnny Hallyday. Durch die Vergütung über die SUISA werden auch die Komponisten und Textautoren für ihre Arbeit bezahlt.

Die Diskussionsteilnehmer am Panel in Lausanne unterhielten sich angeregt über das Tarifsystem der SUISA, in dem einige Verbesserungspotential sahen. So wurde zum Beispiel angemerkt, dass nicht transparent sei, wem wie viel Rabatt auf die geforderten Entschädigungen gewährt werde. Dabei ging vergessen, dass die genauen Tarifkonditionen unter anderem auf der SUISA-Website für alle öffentlich einsehbar sind.

Auch die Höhe der zu bezahlenden Entschädigungen für Urheberrechte wurde von den Konzertveranstaltern kritisiert. Das ganze finanzielle Risiko liege beim Veranstalter und die Gewinnmargen seien tief. Wobei Michael Drieberg (Live Music Production) anmerkte: «Die schönen Zeiten mit U2 und Tina Turner sind vorbei. Heute ist es die Realität, dass man wenig verdient.»

Zürich: Urheberrecht im Online-Zeitalter

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Die Gesprächsrunde an dem von der SUISA präsentierten Panel am M4music in Zürich (v.l.n.r.): Willi Egloff, Martin Steiger, Marina Villa (Moderation), Patrick Dehmer, Fabian Niggemeier. (Foto: Erika Weibel)

Am Nachmittag des zweiten Festivaltags fand im Moods im Zürcher Schiffbau das Podiumsgespräch zur Frage: «Wie viel Urheberrecht braucht’s im Internet?» statt. Welche Rolle spielt das Urheberrecht im Zusammenhang mit den digitalen technologischen Entwicklungen? Hindert es die Kreativität oder macht sie diese erst möglich, da die Urheber für ihre Arbeit Geld bekommen?

Schnell wurde am Panel klar, dass die Diskussion rund um das Urheberrecht komplex ist. Zum einen sollen geschützte Inhalte nutzbar sein, und zum anderen sollen die Urheber für Ihre Arbeit fair entschädigt werden.

Kritik am Verwertungsmodell der Filmindustrie

Die Ursache für Verstösse gegen das Urheberrecht im Internet habe oft mit mangelndem Unrechtsbewusstsein oder Unwissenheit der User zu tun, wurde im Gespräch festgehalten. Auch Verwertungsmodelle mit zeitversetzten Veröffentlichungsterminen wie es die Filmindustrie noch anwende, wurden als mögliche Anregung zu missbräuchlichem Nutzerverhalten genannt.

Willi Egloff vom Schweizerischer Verband der FilmproduzentInnen entgegnete, dass es sich Filmproduzenten finanziell nicht leisten könnten, einen Film weltweit zum gleichen Zeitpunkt in mehreren Sprachen zu veröffentlichen. Die Produktionskosten für einen günstigen Schweizer Film würden etwa 1 Million Schweizer Franken betragen, meinte Egloff. Diese Aufwände seien nur an der Kinokasse und eben durch die Verwertung mit zeitversetzter Veröffentlichung wieder einspielbar.

Gegen das Unrechtsbewusstsein und die Unwissenheit der User könnten Warnhinweise eine nützliche Massnahme sein, meinte Fabian Niggemeier von der SUISA. Zum Beispiel im Fall, wenn die Eltern als Inhaber eines Internet-Anschlusses durch einen Warnhinweis erfahren, dass sich ihre Kinder im Netz widerrechtlich verhalten.

Revision des Urheberrechts nötig

Ob und wie das Blocken von Websites, die gegen das Urheberrecht verstossen, nötig oder machbar ist, war man sich unter den Diskussionsteilnehmern nicht einig. Übereinstimmung hingegen bestand in der Meinung, dass das Urheberrechtsgesetz an die Realitäten des Internets angepasst werden muss.

Das Schweizer Urheberrechtsgesetz sollte jedoch wie bisher technologieneutral sein, mahnte Fabian Niggemeier. Im aktuellen Vorschlag zur Gesetzesrevision ist zum Beispiel die Peer-to-peer- Technologie erwähnt. Das macht keinen Sinn: «In zehn Jahren ist diese Technologie nicht mehr relevant», meinte Fabian Niggemeier. Dafür gäbe es andere, neue Technologien – und jedes Mal müsste danach in einem langwierigen Prozess das Gesetz wieder angepasst werden.

Professional-Apéro, Showcase Stage und Demotape Clinic

Der SUISA-/Swissperform-Professional-Apéro am M4music in Zürich wurde auch dieses Jahr von zahlreichen Musikschaffenden besucht und genutzt, um neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen. Zur Netzwerkpflege diente auch der «Coffee and Cake by SUISA» am M4music in Lausanne, der dieses Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

Die SUISA beteiligte sich auch als Partner an der von Swissperform organisierten Showcase Stage. Auf diese Bühne präsentierten sich am Freitag und am Samstag in Zürich Schweizer Bands und Musiker dem interessierten Publikum.

An der diesjährigen Demotape Clinic erhielt Veronica Fusaro & Band aus Thun den Hauptpreis «Demo of the Year 2016» für den Song «Come To Naught». Die «FONDATION SUISA Awards» in den Sparten Rock, Pop, Urban und Electronic gingen an:

  • Kategorie Pop: Veronica Fusaro & Band (BE) für «Come To Naught»
  • Kategorie Electronic: Audio Dope (BS) für «Unconditional (feat. Emilia Anastazja)»
  • Kategorie Rock: John Gailo (ZH) für «Brain»
  • Kategorie Urban: Pink Flamingo (GE) für «She Goes»
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MaMA-2015-GruppenfotoZusammenarbeit am MaMA: Ein Erfolg, der sich bestätigt Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, hat der dritte Swiss Business Mixer am MaMA Festival in Paris stattgefunden. Anschliessend hat sich Marc Ridet für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Marc Ridet ist Direktor des Swiss Music Exports, zuständig vor allem für die Unterstützung von Schweizer Künstlern, die im frankophonen Musikmarkt Fuss fassen wollen. Weiterlesen
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Die SUISA ist am Electron Festival in Genf dabei

Die SUISA ist bei der 13. Ausgabe des Electron Festivals zum ersten Mal als Partner dabei und veranstaltet zusammen mit den Festivalmachern ein Panel zum Thema: «Wieso bezahlen Veranstalter auch die SUISA – und wer bekommt das Geld?» Das Festival für elektronische Kultur findet vom 24. bis 27. März 2016 in Genf statt und bietet neben Liveacts und DJs auch Installationen, Workshops und Konferenzen.

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Das Electron Festival in Genf findet dieses Jahr zum 13. Mal statt. Zum ersten Mal als Partner dabei ist die SUISA. (Bild: Electron)

Am Osterwochenende vom 24. bis 26. März 2016 wird in Genf die elektronische Kultur zelebriert. Die 13. Ausgabe des Electron Festivals bietet DJs, Liveacts, Installationen, Workshops und Panels. Die SUISA unterstützt das Festival 2016 als Partner und ist Mitveranstalter eines Panels zum Thema Urheberrechtsentschädigungen für Veranstaltungen in Clubs.

An diesem Panel diskutieren Künstler, Veranstalter und SUISA-Vertreter darüber, weshalb Clubs neben der Gage für den DJ auch eine Vergütung zugunsten der Komponisten und Textautoren an die SUISA bezahlen müssen. Und das unabhängig davon, ob eine Veranstaltung rentiert oder nicht. Wie viel von diesem Geld sehen letztlich die Urheber und Verleger? Von Interesse ist auch die Frage, ob durch das System der Hitboxen das Geld wirklich an die richtigen Komponisten und Textautoren der gespielten Songs geht.

Die Diskussionsrunde richtet sich an Künstler, Veranstalter und andere Professionals aus dem Bereich der elektronischen Musik und der Clubszene. Das Panel findet statt am Karfreitag, dem 25. März 2016, von 18.30 bis 20 Uhr in der Salle de conférence du rez im Bâtiment d’Art Contemporain, 28, rue des Bains in Genf.

Am Panel diskutieren:

  • Manuel Oberholzer (Feldermelder), Komponist und DJ
  • Philippe Pellaud, Programmleiter des Genfer «Festival de la Bâtie»
  • Nicolas Pont, Rechtsdienst SUISA Lausanne

Moderiert wird die Diskussion vom Journalisten Rocco Zacheo.

Interessierte können sich bis Donnerstag, 24. März 2016, anmelden unter: emmanuelle(at)headfun(dot)ch. Die Platzzahl ist beschränkt.

Nach dem Panel laden die SUISA und die Festivalveranstalter die Panel-Besucher von 20.00 bis 21.15 Uhr zu einem Apéro ein. Der Apéro findet am gleichen Ort wie das Panel statt.

Das vollständige Programm des Electron Festivals findet sich unter: www.electronfestival.ch

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