Tagarchiv: M4music

20 Jahre M4music – und die SUISA mittendrin

Über die letzten 20 Jahre ist das Festival M4music zu einem wichtigen Stelldichein der schweizerischen Pop-Musikbranche geworden. Zum Jubiläum bietet das Festival bei der Ausgabe 2017 zahlreiche Networking-Gelegenheiten, Informationsveranstaltungen, Abendkonzerte sowie eine Showcase Stage für junge Schweizer Talente. Diese Vielfalt an Aktivitäten ermöglichen es dem Publikum, einen fundierten und breit gefächerten Einblick auf das aktuelle Musikgeschehen zu erhaschen. Text von Erika Weibel

20 Jahre M4music – und die SUISA mittendrin

Über 700 Songs wurden für die Demotape Clinic 2016 eingesandt. Veronica Fusaro (Bild) erhielt für den Song «Come To Naught» den Hauptpreis «Demo of the Year» und den «FONDATION SUISA Award» in der Kategorie Pop. (Foto: Alessandro Della Bella)

Die SUISA engagiert sich beim Festival M4music schon seit Jahren. Auch in diesem Jahr können Musikschaffende auf zwei Panels direkt vom Fachwissen von SUISA-Mitarbeitenden profitieren und am alljährlichen Professional-Apéro netzwerken. Zudem unterstützt die SUISA die Showcase Stage, auf der Schweizer Newcomer ihre Musik dem Festivalpublikum präsentieren können.

Die FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, ist Hauptpartnerin der etablierten Demotape Clinic, die im Rahmen des Festivals M4music stattfindet. In den Sparten Rock, Pop, Urban und Electronic werden die besten Songs unter den eingesandten Demos mit den «FONDATION SUISA Awards» ausgezeichnet. Zudem wird gemeinsam mit dem Migros-Kulturprozent der Hauptpreis «Demo of the Year» verliehen. Die Award-Show findet am Samstag, 1. April 2017, um 19.00 Uhr in der Box im Schiffbau statt. Im selben Rahmen verleiht die FONDATION SUISA gemeinsam mit den Solothurner Filmtagen und M4music auch die Preise für die Best Swiss Video Clips 2017.

Sämtliche Informationsveranstaltungen und die Darbietungen auf der Showcase Stage sind für das Publikum kostenlos.

Panels am M4music 2017 mit SUISA-Beteiligung

Freitag, 31.3.2017, 14:45 Uhr, Matchbox
Urheberrechtsstreitgespräch: Sampling, Remix, Mashup

Samples und Remixes sind in der Musikbranche weit verbreitet. Dennoch führt gerade dieses Thema oft zu emotionalen Diskussionen und wirft auch bei Profimusikern Fragen auf: Was darf man, was darf man nicht? Wo muss man ab wann bei wem welche Rechte einholen? Fragen, die in Zeiten der Digitalisierung an neuer Schärfe gewinnen. Kann das geltende Urheberrechtsgesetz hier zeitgemässe Antworten liefern? Das Panel wird präsentiert von der SUISA.

Samstag, 1.4.2017, 17:45 Uhr, Matchbox
Blockchain: Mehr als ein Hype?

Blockchain ist die Technologie der Stunde. Kein anderes Thema beflügelt die Phantasien von Gründern, Investoren und IT-Strategen wie das der Digitalwährung Bitcoin entlehnte Konzept. In der Finanzindustrie spricht man der Blockchain das Potenzial zu, ganze Wirtschaftszweige grundlegend zu verändern. Die Blockchain ermöglicht blitzschnelle und fälschungssichere Transaktionen ohne Zwischenhändler. Das sorgt auch für Diskussionen in der Musikindustrie: Einnahmen könnten damit automatisch und sicher unter Rechteinhabern verteilt und die Kräfteverhältnisse auch in der Musikbranche kräftig verändert werden. Doch wie funktioniert die Blockchain genau? Diese Veranstaltung vermittelt Einstiegswissen und diskutiert die Chancen und Herausforderungen für Musiker und Verwertungsgesellschaften. Am Gespräch teilnehmen wird als Referent Andreas Wegelin, Generaldirektor der SUISA.

www.m4music.ch

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«Nichts und gar nichts schlägt den gut geschriebenen Song» Der internationale Erfolg mit Bonaparte ist der vorläufige Höhepunkt der bereits lange andauernden Songschreiberkarriere von Tobias Jundt. Aus seiner Feder stammen mehrere hundert Titel, in grosser stilistischer Vielfalt geschrieben auch für oder zusammen mit anderen Künstlern. Sein Wissen und seine Erfahrungen als Komponist gibt der in Berlin lebende Berner als Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Fach «Songwriting» weiter. Ein Interview mit dem SUISA-Mitglied, das 2016 für den Grand Prix Musik nominiert ist und am Festival Label Suisse in Lausanne mit seiner neuen Formation Mule & Man auftrat. Weiterlesen
Zweiter Anlauf für die Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes Der Vorentwurf des Bundesrats für eine Revision des Schweizer Urheberrechtsgesetzes hat sich in der Vernehmlassung als nicht mehrheitsfähig erwiesen. Die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat in der Folge erneut eine Arbeitsgruppe einberufen. Die AGUR12 II soll bis Ende 2016 entlang des bereits seit mehr als 2 Jahren feststehenden Kompromisses der AGUR12 konkrete Gesetzesvorschläge ausarbeiten. Weiterlesen
Texte zu Musik: «Erlaubt ist, was gelingt» Die FONDATION SUISA schreibt ihren mit 25 000 Franken dotierten Anerkennungspreis dieses Jahr für Textautorinnen und Textautoren musikalischer Werke aus. Was aber zeichnet einen gelungenen Songtext aus? Gastautor Markus Ganz im Gespräch mit dem Journalisten Jean-Martin Büttner. Weiterlesen
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Über die letzten 20 Jahre ist das Festival M4music zu einem wichtigen Stelldichein der schweizerischen Pop-Musikbranche geworden. Zum Jubiläum bietet das Festival bei der Ausgabe 2017 zahlreiche Networking-Gelegenheiten, Informationsveranstaltungen, Abendkonzerte sowie eine Showcase Stage für junge Schweizer Talente. Diese Vielfalt an Aktivitäten ermöglichen es dem Publikum, einen fundierten und breit gefächerten Einblick auf das aktuelle Musikgeschehen zu erhaschen. Text von Erika Weibel

20 Jahre M4music – und die SUISA mittendrin

Über 700 Songs wurden für die Demotape Clinic 2016 eingesandt. Veronica Fusaro (Bild) erhielt für den Song «Come To Naught» den Hauptpreis «Demo of the Year» und den «FONDATION SUISA Award» in der Kategorie Pop. (Foto: Alessandro Della Bella)

Die SUISA engagiert sich beim Festival M4music schon seit Jahren. Auch in diesem Jahr können Musikschaffende auf zwei Panels direkt vom Fachwissen von SUISA-Mitarbeitenden profitieren und am alljährlichen Professional-Apéro netzwerken. Zudem unterstützt die…Weiterlesen

Rückschau auf das Festival M4music 2016 aus SUISA-Sicht

Mitte April 2016 fand die 19. Ausgabe des Festivals M4music statt. Die SUISA war auch dieses Jahr als Partner mit von der Partie und präsentierte unter anderem je eine Podiumsdiskussion in Lausanne und Zürich. Zudem konnten Musikschaffende am traditionellen Professionals-Apéro von der SUISA und Swissperform ihre Beziehungen pflegen. Text von Michael Welti

M4music-2016-Schiffbau

Das diesjährige M4music lockte rund 6000 Musikbegeisterte und 850 Professionals nach Zürich und Lausanne. (Foto: Migros Kulturprozent)

Neben zahlreichen Konzerten mit Schweizer und internationalen Acts bot das Festival M4music auch dieses Jahr ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Workshops und Panels. Die SUISA beteiligte sich an der Organisation von zwei Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen im hiesigen Musikgeschäft.

Lausanne: Debatte zu Konzertvergütungen im Le Romandie

M4music-2016-Panel-Le-Romandie

Podiumsdiskussion über das Veranstalten von Konzerten in der Schweiz am M4music-Festival in Lausanne mit (v.l.n.r.): Gil Vassaux, Yvan Jaquemet, Patrick David, Michael Drieberg, Nadia Demont und Stéphane Gobbo (Moderation). (Foto: Erika Weibel)

Am Eröffnungstag des Festivals fand im Lausanner Club Le Romandie ein Panel zum Thema «Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?» statt. Zu Beginn des Panels verdeutlichte Nadia Demont von der SUISA in Lausanne anhand eines Beispiels, dass mehrere Urheber an einem Titel beteiligt sein können.

Bei 20 Titeln von Johnny Hallyday können insgesamt 49 Bezugsberechtigte beteiligt sein, erklärte Demont. Die Gage für den Auftritt geht an den Interpreten Johnny Hallyday. Durch die Vergütung über die SUISA werden auch die Komponisten und Textautoren für ihre Arbeit bezahlt.

Die Diskussionsteilnehmer am Panel in Lausanne unterhielten sich angeregt über das Tarifsystem der SUISA, in dem einige Verbesserungspotential sahen. So wurde zum Beispiel angemerkt, dass nicht transparent sei, wem wie viel Rabatt auf die geforderten Entschädigungen gewährt werde. Dabei ging vergessen, dass die genauen Tarifkonditionen unter anderem auf der SUISA-Website für alle öffentlich einsehbar sind.

Auch die Höhe der zu bezahlenden Entschädigungen für Urheberrechte wurde von den Konzertveranstaltern kritisiert. Das ganze finanzielle Risiko liege beim Veranstalter und die Gewinnmargen seien tief. Wobei Michael Drieberg (Live Music Production) anmerkte: «Die schönen Zeiten mit U2 und Tina Turner sind vorbei. Heute ist es die Realität, dass man wenig verdient.»

Zürich: Urheberrecht im Online-Zeitalter

M4music-2016-Panel-Moods

Die Gesprächsrunde an dem von der SUISA präsentierten Panel am M4music in Zürich (v.l.n.r.): Willi Egloff, Martin Steiger, Marina Villa (Moderation), Patrick Dehmer, Fabian Niggemeier. (Foto: Erika Weibel)

Am Nachmittag des zweiten Festivaltags fand im Moods im Zürcher Schiffbau das Podiumsgespräch zur Frage: «Wie viel Urheberrecht braucht’s im Internet?» statt. Welche Rolle spielt das Urheberrecht im Zusammenhang mit den digitalen technologischen Entwicklungen? Hindert es die Kreativität oder macht sie diese erst möglich, da die Urheber für ihre Arbeit Geld bekommen?

Schnell wurde am Panel klar, dass die Diskussion rund um das Urheberrecht komplex ist. Zum einen sollen geschützte Inhalte nutzbar sein, und zum anderen sollen die Urheber für Ihre Arbeit fair entschädigt werden.

Kritik am Verwertungsmodell der Filmindustrie

Die Ursache für Verstösse gegen das Urheberrecht im Internet habe oft mit mangelndem Unrechtsbewusstsein oder Unwissenheit der User zu tun, wurde im Gespräch festgehalten. Auch Verwertungsmodelle mit zeitversetzten Veröffentlichungsterminen wie es die Filmindustrie noch anwende, wurden als mögliche Anregung zu missbräuchlichem Nutzerverhalten genannt.

Willi Egloff vom Schweizerischer Verband der FilmproduzentInnen entgegnete, dass es sich Filmproduzenten finanziell nicht leisten könnten, einen Film weltweit zum gleichen Zeitpunkt in mehreren Sprachen zu veröffentlichen. Die Produktionskosten für einen günstigen Schweizer Film würden etwa 1 Million Schweizer Franken betragen, meinte Egloff. Diese Aufwände seien nur an der Kinokasse und eben durch die Verwertung mit zeitversetzter Veröffentlichung wieder einspielbar.

Gegen das Unrechtsbewusstsein und die Unwissenheit der User könnten Warnhinweise eine nützliche Massnahme sein, meinte Fabian Niggemeier von der SUISA. Zum Beispiel im Fall, wenn die Eltern als Inhaber eines Internet-Anschlusses durch einen Warnhinweis erfahren, dass sich ihre Kinder im Netz widerrechtlich verhalten.

Revision des Urheberrechts nötig

Ob und wie das Blocken von Websites, die gegen das Urheberrecht verstossen, nötig oder machbar ist, war man sich unter den Diskussionsteilnehmern nicht einig. Übereinstimmung hingegen bestand in der Meinung, dass das Urheberrechtsgesetz an die Realitäten des Internets angepasst werden muss.

Das Schweizer Urheberrechtsgesetz sollte jedoch wie bisher technologieneutral sein, mahnte Fabian Niggemeier. Im aktuellen Vorschlag zur Gesetzesrevision ist zum Beispiel die Peer-to-peer- Technologie erwähnt. Das macht keinen Sinn: «In zehn Jahren ist diese Technologie nicht mehr relevant», meinte Fabian Niggemeier. Dafür gäbe es andere, neue Technologien – und jedes Mal müsste danach in einem langwierigen Prozess das Gesetz wieder angepasst werden.

Professional-Apéro, Showcase Stage und Demotape Clinic

Der SUISA-/Swissperform-Professional-Apéro am M4music in Zürich wurde auch dieses Jahr von zahlreichen Musikschaffenden besucht und genutzt, um neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen. Zur Netzwerkpflege diente auch der «Coffee and Cake by SUISA» am M4music in Lausanne, der dieses Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

Die SUISA beteiligte sich auch als Partner an der von Swissperform organisierten Showcase Stage. Auf diese Bühne präsentierten sich am Freitag und am Samstag in Zürich Schweizer Bands und Musiker dem interessierten Publikum.

An der diesjährigen Demotape Clinic erhielt Veronica Fusaro & Band aus Thun den Hauptpreis «Demo of the Year 2016» für den Song «Come To Naught». Die «FONDATION SUISA Awards» in den Sparten Rock, Pop, Urban und Electronic gingen an:

  • Kategorie Pop: Veronica Fusaro & Band (BE) für «Come To Naught»
  • Kategorie Electronic: Audio Dope (BS) für «Unconditional (feat. Emilia Anastazja)»
  • Kategorie Rock: John Gailo (ZH) für «Brain»
  • Kategorie Urban: Pink Flamingo (GE) für «She Goes»
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Label-Suisse_IntroSchweizer Musik als Erlebnisreise am Festival Label Suisse 86 Veranstaltungen, 7 Konzertsäle, eine Open-Air-Bühne, der «Marché de la Musique» plus die Verleihung des ersten Schweizer Musikpreises durch das Bundesamt für Kultur (BAK). Das reichhaltige Angebot am Label Suisse 2014 erforderte einen handfesten Plan für die persönliche Entdeckungs- und Genussreise durch das Festivalprogramm. Alles mitkriegen und nichts verpassen war unmöglich. Weiterlesen
MaMA-2015-GruppenfotoZusammenarbeit am MaMA: Ein Erfolg, der sich bestätigt Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, hat der dritte Swiss Business Mixer am MaMA Festival in Paris stattgefunden. Anschliessend hat sich Marc Ridet für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Marc Ridet ist Direktor des Swiss Music Exports, zuständig vor allem für die Unterstützung von Schweizer Künstlern, die im frankophonen Musikmarkt Fuss fassen wollen. Weiterlesen
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Mitte April 2016 fand die 19. Ausgabe des Festivals M4music statt. Die SUISA war auch dieses Jahr als Partner mit von der Partie und präsentierte unter anderem je eine Podiumsdiskussion in Lausanne und Zürich. Zudem konnten Musikschaffende am traditionellen Professionals-Apéro von der SUISA und Swissperform ihre Beziehungen pflegen. Text von Michael Welti

M4music-2016-Schiffbau

Das diesjährige M4music lockte rund 6000 Musikbegeisterte und 850 Professionals nach Zürich und Lausanne. (Foto: Migros Kulturprozent)

Neben zahlreichen Konzerten mit Schweizer und internationalen Acts bot das Festival M4music auch dieses Jahr ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Workshops und Panels. Die SUISA beteiligte sich an der Organisation von zwei Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen im hiesigen Musikgeschäft.

Lausanne: Debatte zu Konzertvergütungen im Le Romandie

M4music-2016-Panel-Le-Romandie

Podiumsdiskussion über das Veranstalten von Konzerten in der Schweiz am M4music-Festival in Lausanne mit (v.l.n.r.): Gil Vassaux, Yvan Jaquemet, Patrick David,…Weiterlesen

Die SUISA am Festival M4music 2016

Kommunikation und ein reger Austausch unter Experten sind von vitaler Wichtigkeit, wenn man sich lösungsorientiert komplexen Fragestellungen stellen will. Aus diesem Grund organisiert die SUISA während dem Festival M4music 2016 zwei Podiumsgespräche, wo Vertreter unterschiedlicher Ansichten über brisante Themen debattieren.

m4music-2015-suisa-panel-podium

Auf der Bühne beim Urheberrechtsstreitgespräch am M4music 2015 (v.l.n.r.): Tim Cole, Andreas Ryser, Andreas Wegelin, Marc Sway, Michel Rudin, Ruedi Noser und Moderator Eric Facon. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Im Scheinwerferlicht der Diskussion von Lausanne steht ein sich sättigender Live-Musikmarkt und in Zürich suchen Spezialisten einen Weg, die Interessen der Internet-Nutzer mit denen der Content-Herstellern unter einen Hut zu bringen. Der Eintritt zu den Podiumsdiskussionen ist frei. Wir würden uns freuen, zahlreiche SUISA-Mitglieder bei den Debatten begrüssen zu dürfen.

«Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?»
Donnerstag, 14.04.2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr (Le Romandie, Place de l’Europe 1a, Lausanne)

Die unglaublich hohe Anzahl der Konzerte weist auf eine Sättigung des Live-Markts hin. Künstler und Konzertveranstalter werden heute mit grossen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Wie kann man sich trotzdem als Konzertveranstalter behaupten, ein hohes Qualitätsniveau für ein immer anspruchsvolleres Publikum wahren und damit auch noch Geld verdienen? Und brauchen die Künstler bei ihren (enormen) Gagen überhaupt noch Urheberrechtsentschädigungen?

«Wieviel Urheberrecht braucht das Internet?»
Freitag, 15.04.2016 von 16:00 bis 17:15 Uhr (im Moods, Schiffbau Zürich)

Das Internet hat das Musikbusiness fundamental verändert. Einerseits haben Künstler unzählige Möglichkeiten, ihre Musik direkt und kostengünstig zu promoten und zu vertreiben. Gleichzeitig können sie immer weniger darüber bestimmen, wo und wie ihre Songs genutzt werden. Konsumenten können über eine Vielzahl von – oft auch illegalen – Webseiten und Apps Musik herunterladen und praktisch an jedem beliebigen Ort streamen. Zudem kann dank des Internets jeder einigermassen technisch versierte User aus urheberrechtlich geschützten Werken neue kreative Inhalte erstellen und veröffentlichen. Welche Rolle spielt das Urheberrecht in dieser Entwicklung? Hindert es die Kreativität oder macht sie diese erst möglich, da die Urheber für ihre Arbeit Geld bekommen?

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URE-KonzertveranstalterWieviel Urheberrechtsvergütung bezahlt ein Konzertveranstalter?  Die Frage wird häufig gestellt: Wieviel beträgt die Urheberrechtsvergütung für Konzerte? Die Antwort ist sowohl für die Kunden als auch die Mitglieder der SUISA von Interesse: Die Konzertveranstalter planen den Betrag für die Urheberrechte von Vorteil in den Budgets für ihre Veranstaltungen ein. Die SUISA-Mitglieder können ihr Einkommen vorausberechnen, wenn die Faustregeln für Vergütungen bei Konzerten bekannt sind. Weiterlesen
URG-VernehmlassungUrheberrecht: Quo vadis?  Im Dezember 2015 hat der Bundesrat den Entwurf zur Urheberrechtsrevision vorgestellt. Damit begann zugleich auch die Vernehmlassung, die bis Ende März 2016 dauert. Die SUISA unterstützt die vorgeschlagenen Massnahmen, sofern sie dem Kompromiss der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) entnommen sind. Manche Vorschläge des nun vorliegenden Entwurfs zur Urheberrechtsrevision müssen jedoch kritisiert werden, andere gefährden den Kompromiss, auf den sich die interessierten Kreise geeinigt haben. Weiterlesen
Musik-im-InternetFremder Inhalt auf der eigenen Website muss nach Schweizer Recht entschädigt werden  Wer eine Website betreibt, kann nicht ohne Bewilligung über die Urheberrechte am Inhalt Dritter verfügen. Wenn fremde Inhalte auf der eigenen Website genutzt werden, ist dazu nach geltendem Schweizer Recht unabhängig von der Art der technischen Integration eine Erlaubnis vom Urheber nötig. Die SUISA erteilt Lizenzen für die Online-Nutzungen von Musik, dazu gehört auch in Videos enthaltene Musik, und verhandelt diese von Fall zu Fall. Weiterlesen
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Kommunikation und ein reger Austausch unter Experten sind von vitaler Wichtigkeit, wenn man sich lösungsorientiert komplexen Fragestellungen stellen will. Aus diesem Grund organisiert die SUISA während dem Festival M4music 2016 zwei Podiumsgespräche, wo Vertreter unterschiedlicher Ansichten über brisante Themen debattieren.

m4music-2015-suisa-panel-podium

Auf der Bühne beim Urheberrechtsstreitgespräch am M4music 2015 (v.l.n.r.): Tim Cole, Andreas Ryser, Andreas Wegelin, Marc Sway, Michel Rudin, Ruedi Noser und Moderator Eric Facon. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Im Scheinwerferlicht der Diskussion von Lausanne steht ein sich sättigender Live-Musikmarkt und in Zürich suchen Spezialisten einen Weg, die Interessen der Internet-Nutzer mit denen der Content-Herstellern unter einen Hut zu bringen. Der Eintritt zu den Podiumsdiskussionen ist frei. Wir würden uns freuen, zahlreiche SUISA-Mitglieder bei den Debatten begrüssen zu dürfen.

«Konzerte veranstalten in der Schweiz: Ausser Spesen nichts gewesen?»
Donnerstag, 14.04.2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr (Le Romandie,…Weiterlesen

«Respekt vor jenen, die sich im Musikberuf ihren Weg gebahnt haben»

Über Musik als festen Bestandteil unseres Lebens, Künstler-Entdeckungen dank den Möglichkeiten des Online-Geschäfts, magische Konzertmomente und Förderung von Schweizer Musik und Musikern ab den ersten Karriereschritten. Carte Blanche von Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund

Hedy-Graber-Porträt

Hedy Graber, geboren 1961, hat an der Universität Genf Kunstgeschichte und Germanistik und an der Ecole d’Arts Visuels Fotografie studiert. Die «Kulturchefin der Migros» geniesst die magischen Momente von Konzerten: «Meiner Meinung nach geht nichts über das musikalische Erlebnis auf der Bühne.» (Foto: Nathalie Bissig)

Letzthin las ich im TGV auf der Fahrt in die Ferien nach Südfrankreich endlich wieder einmal ausgiebig Zeitungen. Dabei stiess ich auf eine lobende Besprechung des neuen Albums «Taziri» von zwei Musikern – Titi Robin und Mehdi Nassouli –, die mir bislang nicht bekannt waren. Neugierig lud ich besagtes Album bei Spotify herunter und stellte fest, dass mir die Musik sehr gefällt. Noch vor ein paar Jahren hätte ich zwar den Namen der Band aufgeschrieben, aber bis ich dann im Laden die CD gekauft hätte (falls diese überhaupt erhältlich gewesen wäre), wären wohl Wochen vergangen. Zunehmend profitiere ich von den Möglichkeiten des Online-Geschäfts. Und dies immer in der sicheren Annahme, dass die Künstler auch zu ihrem Recht beziehungsweise zu ihren Tantiemen kommen. Viel Musik und viele Entdeckungen – wie oben erwähntes Album – hätte ich wohl verpasst, existierte nicht die Möglichkeit des sofortigen Downloads.

Mit dem Musiklabel Musiques Suisses betreibt das Migros-Kulturprozent seit 1987 ein eigenes CD-Label für Schweizer Klassik, Schweizer Jazz und Neue Volksmusik mit dem Ziel, der Schweizer Musik lebendiges Archiv zu sein. Zwar gehen auch bei Musiques Suisses die CD-Verkäufe stetig zurück, doch der Download ist auch hier ein beliebtes Mittel, sich die Musik im Hier und Jetzt zu sichern. Wir stellen fest, dass unsere Musik vor allem in Japan und anderen fernen Ländern  von einem stetigen und wachsenden Kreis von Liebhabern gehört wird. So steigert sich erfreulicherweise der Bekanntheitsgrad der bei Musiques Suisses vertretenen Musikerinnen und Musiker.

Musik gehört zu unserem Leben – von der Berieselung in telefonischen Warteschlaufen über die Background-Musik in Warenhäusern und Restaurants bis hin zum Strassenmusiker in der Fussgängerpassage – oft ungewollt lauschen wir diesen Klängen. Musik wird so zur unmittelbarsten der Künste als fester Bestandteil unserer unmittelbaren Umgebung. Gerade deshalb ist es wichtig, zu differenzieren und gezielt hinzuhören. Wo gelingt dies besser als in einem Konzert? Meiner Meinung nach geht nichts über das musikalische Erlebnis auf der Bühne: Interpretation, Nuancen, Zusammenspiel, Talent, Tagesform und Publikum, dies sind die Ingredienzien für höchste Authentizität und magische Momente: beim italienischen Dirigenten Claudio Abbado die Töne im Raum schwebend oder etwa bei der nigerianischen Hip-Hop/Soul-Sängerin Nneka die Rhythmen und Lyrics spannungsgeladen.

Dem Migros-Kulturprozent ist es ein Anliegen, junge Musikerinnen und Musiker bei ihren ersten Schritten auf der Bühne zu begleiten. Unsere Talentförderung wird ergänzt durch die Demotape Clinic unseres Popmusikfestivals m4music. Denn erst wenn die Künstler die Chance bekommen, aufzutreten, können sie nachhaltige Erfahrungen sammeln.

Musik begleitet mich glücklicherweise seit Kindesbeinen, und ich habe grossen Respekt vor all jenen, die sich im Musikberuf ihren Weg gebahnt haben.

Hedy Graber leitet seit 2004 die Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund in Zürich und verantwortet damit die nationale Ausrichtung der kulturellen und sozialen Projekte des Migros-Kulturprozent. Ihre Funktion beinhaltet auch den Aufbau und die Entwicklung des 2012 ins Leben gerufenen Förderfonds Engagement Migros.

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Über Musik als festen Bestandteil unseres Lebens, Künstler-Entdeckungen dank den Möglichkeiten des Online-Geschäfts, magische Konzertmomente und Förderung von Schweizer Musik und Musikern ab den ersten Karriereschritten. Carte Blanche von Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund

Hedy-Graber-Porträt

Hedy Graber, geboren 1961, hat an der Universität Genf Kunstgeschichte und Germanistik und an der Ecole d’Arts Visuels Fotografie studiert. Die «Kulturchefin der Migros» geniesst die magischen Momente von Konzerten: «Meiner Meinung nach geht nichts über das musikalische Erlebnis auf der Bühne.» (Foto: Nathalie Bissig)

Letzthin las ich im TGV auf der Fahrt in die Ferien nach Südfrankreich endlich wieder einmal ausgiebig Zeitungen. Dabei stiess ich auf eine lobende Besprechung des neuen Albums «Taziri» von zwei Musikern – Titi Robin und Mehdi Nassouli –, die mir bislang nicht bekannt waren. Neugierig lud ich besagtes Album bei…Weiterlesen

SUISA am m4music: Streitgespräch zum Urheberrecht, Geld & Musik online und neue Bands

Braucht es die SUISA im Online-Zeitalter überhaupt noch? Um diese Frage dreht sich das Urheberrechtsstreitgespräch am 27. März 2015 beim m4music-Festival in Zürich. Das Streitgespräch findet zum ersten Mal statt und wird von der SUISA präsentiert. Zudem ist die SUISA am m4music dort, wo neue Musik entsteht: Sie ist einer der Partner der Showcase-Stage, auf der aufstrebende Bands ihr Können zeigen. Das Popmusikfestival m4music findet am 26. März 2015 in Lausanne und vom 27. bis 28. März 2015 in Zürich statt.

m4music-Schiffbau-Zurich

An den zwei Zürcher Festivaltagen von m4music wird der Schiffbau zur zentralen Begegnungsstätte des Popmusikfestivals vom Migros-Kulturprozent. (Foto: Migros Kulturprozent)

«Die SUISA hat die Online-Entwicklung völlig verpennt!» Oder: «Die Verwertungsgesellschaften gehören abgeschafft!». Mit solchen oder ähnlichen Vorwürfen werden die SUISA und andere Verwertungsgesellschaften immer wieder konfrontiert. Sind solche Vorwürfe berechtigt? Darüber diskutieren am 27. März 2015 im Zürcher Moods in einem Urheberrechtsstreitgespräch der FDP-Nationalrat Ruedi Noser, der Singer/Songwriter Marc Sway, der Internet-Publizist Tim Cole, Andreas Ryser vom Verband unabhängiger Musiklabels und -produzenten IndieSuisse, Michel Rudin vom Konsumentenforum sowie der SUISA-Generaldirektor Andreas Wegelin. Das Streitgespräch findet am diesjährigen m4music-Festival zum ersten Mal statt und wird vom SRF-Kulturredaktor und Labelbesitzer Eric Facon moderiert.

Dauerbrenner-Thema: Umsatz mit Musik im Internet

Eine ebenso interessante Frage wird am Vortag in der EJMA in Lausanne besprochen: «Wie erzielt man Umsatz mit Musik im Internet?» Über dieses Dauerbrenner-Thema diskutieren Nicolas Pont, Leiter des Rechtsdienstes der SUISA in Lausanne, Didier Gosset vom Verband europäischer Independent-Labels und -Vertriebsorganisationen, IMPALA, sowie Jean Christophe Mercier von Believe Digital, einem der führenden Digitalvertriebe für Künstler und Labels in Europa. Moderator dieser Diskussion ist Stéphane Laurenceau von Couleur 3. Wer das Thema nach der Diskussion weiter vertiefen möchte, kann dies bei der anschliessenden SUISA-Kaffeerunde machen.

Showcase-Stage: Die SUISA ist dort, wo neue Musik entsteht

Zum ersten Mal ist die SUISA dieses Jahr einer der Partner der Showcase-Stage. Auf der Bühne vor dem Zürcher Club «Exil» spielen aufstrebende Schweizer Bands und Künstler wie die Zuger Indie-Rocker Rival Kings, die Waadtländer Elektro-Musikerin Verveine oder der Walliser Yellow Teeth mit seinen Folk-/Blues-Songs. Gut möglich, dass der eine oder andere Künstler nächstes Jahr den Sprung auf eine der grösseren Bühnen des m4music-Festivals schafft. Dort spielen dieses Jahr neben internationalen Bands auch Schweizer Musiker wie die Tessinerin Camilla Sparksss oder die Zürcher-Berner Formation True.

SUISA und SWISSPERFORM laden zum jährlichen Apéro

Und natürlich findet auch dieses Jahr wieder am Freitagabend der etablierte Apéro der SUISA und der SWISSPERFORM statt. Der Anlass in der Halle im Schiffbau bietet den Künstlern, Professionals, Politikern und Journalisten stets eine gute Gelegenheit zum Netzwerken.

Der FONDATION-SUISA-Award an der Demotape Clinic

Am Samstagabend um 19 Uhr vergibt zudem die FONDATION SUISA im Rahmen der Demotape Clinic wieder ihre Awards an vier hoffnungsvolle Künstler aus den Sparten Rock, Pop, Urban und Electronic. Die Verleihung der mit jeweils 5000 Franken dotierten Preise findet in der Box im Schiffbau statt.

Mehr Informationen und das vollständige Programm des m4music-Festivals findet man unter: www.m4music.ch

Die SUISA und die FONDATION SUISA am m4music 2015 in Lausanne und Zürich

Panel «Comment générer des revenus sur internet?» Auditorium EJMA, Lausanne Donnerstag, 26.3.
von 14 bis 15 Uhr
SUISA-Kaffee Cafétéria EJMA, Lausanne Donnerstag, 26.3.
von 15 bis 16 Uhr
Urheberrechtsstreitgespräch: «Verwertungsgesellschaften: Dinosaurier im Online-Zeitalter?» Moods, Zürich Freitag, 27.3.
von 12 bis 13 Uhr
Networking-Apéro der SUISA und SWISSPERFORM Halle/Schiffbau, Zürich Freitag, 27.3.
von 19 bis 20 Uhr
Showcase-Stage Vor dem «Exil», Zürich Freitag, 27.3., und Samstag, 28.3.
jeweils ab 14.15 Uhr
Demotape Clinic Award Show Box/Schiffbau, Zürich Samstag, 28.3.
von 19 bis 20 Uhr
SUISA Contact Corner Foyer/Schiffbau, Zürich Freitag, 27.3., und Samstag, 28.3.
jeweils 13 – 17 Uhr
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Braucht es die SUISA im Online-Zeitalter überhaupt noch? Um diese Frage dreht sich das Urheberrechtsstreitgespräch am 27. März 2015 beim m4music-Festival in Zürich. Das Streitgespräch findet zum ersten Mal statt und wird von der SUISA präsentiert. Zudem ist die SUISA am m4music dort, wo neue Musik entsteht: Sie ist einer der Partner der Showcase-Stage, auf der aufstrebende Bands ihr Können zeigen. Das Popmusikfestival m4music findet am 26. März 2015 in Lausanne und vom 27. bis 28. März 2015 in Zürich statt.

m4music-Schiffbau-Zurich

An den zwei Zürcher Festivaltagen von m4music wird der Schiffbau zur zentralen Begegnungsstätte des Popmusikfestivals vom Migros-Kulturprozent. (Foto: Migros Kulturprozent)

«Die SUISA hat die Online-Entwicklung völlig verpennt!» Oder: «Die Verwertungsgesellschaften gehören abgeschafft!». Mit solchen oder ähnlichen Vorwürfen werden die SUISA und andere Verwertungsgesellschaften immer wieder konfrontiert. Sind solche Vorwürfe berechtigt? Darüber diskutieren…Weiterlesen

Nominationen für den «Best Swiss Video Clip» des Jahres 2015

Zum 4. Mal suchen die FONDATION SUISA, die Solothurner Filmtage und das Popmusikfestival m4music des Migros-Kulturprozents gemeinsam den «Best Swiss Video Clip» des Jahres. Die fünf nominierten Videos wurden an der «Upcoming Award Night» anlässlich der 50. Solothurner Filmtage verkündet und von der FONDATION SUISA mit jeweils CHF 1 000 ausgezeichnet. Seither läuft das Online-Voting für den Publikums-Hauptreis. Text von Marcel Kaufmann, FONDATION SUISA, und Manu Leuenberger

Best-Swiss-Video-clip-Nominationen-2015

Die populäre Kunstform Musikvideo ist nicht nur ein wichtiges Promotionsmittel für Musiker und Bands sondern auch ein bedeutsames Experimentierfeld für Filmschaffende. Durch den Wettbewerb «Best Swiss Video Clip» soll die Szene aus Regisseuren, Musikern und Produzenten gezielt gefördert werden. (Bild: Screenshot Youtube.com / Video «EffE – Du bisch Willkomme (Official Video)» von FamestoreTV)

Eine Fachjury hat aus 235 Einsendungen die besten Videos ausgewählt. Zum Wettbewerb zugelassen waren Musikvideos von in- und ausländischen Bands mit Schweizer Regie oder von Schweizer Bands mit internationaler Regie, die in den Jahren 2013 oder 2014 produziert worden waren.

Die Verleihung der Hauptreise findet am 26. März 2015 am Eröffnungsabend des m4music-Festivals in Lausanne statt. Die folgenden Musikvideos steigen ins Rennen für den Jury- und den Publikumspreis «Best Swiss Video Clip» 2015:

«Into the Wild» von Bonaparte, Regie: Jonathon Lim
«Osama Obama» von Larytta, Regie: Julien Mercier
«Countless Roads» von James Gruntz, Regie: Gregor Brändli
«Solar Soliloquy» von Audio Dope, Regie: Garrick J. Lauterbach
«Du bisch willkomme» von Effe, Haris Dubica

Der Publikumspreis wird durch ein Online-Voting auf der Musikplattform Mx3 ermittelt. Seit der Bekanntgabe der Nominationen läuft die Abstimmung noch bis zum 25. März 2015 um 12.00 Uhr. Die Nominierten warten auf deine Stimme!

Zum Online-Voting Publikumspreis «Best Swiss Video Clip» 2015

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.fondation-suisa.ch/best-swiss-video-clip

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Zum 4. Mal suchen die FONDATION SUISA, die Solothurner Filmtage und das Popmusikfestival m4music des Migros-Kulturprozents gemeinsam den «Best Swiss Video Clip» des Jahres. Die fünf nominierten Videos wurden an der «Upcoming Award Night» anlässlich der 50. Solothurner Filmtage verkündet und von der FONDATION SUISA mit jeweils CHF 1 000 ausgezeichnet. Seither läuft das Online-Voting für den Publikums-Hauptreis. Text von Marcel Kaufmann, FONDATION SUISA, und Manu Leuenberger

Best-Swiss-Video-clip-Nominationen-2015

Die populäre Kunstform Musikvideo ist nicht nur ein wichtiges Promotionsmittel für Musiker und Bands sondern auch ein bedeutsames Experimentierfeld für Filmschaffende. Durch den Wettbewerb «Best Swiss Video Clip» soll die Szene aus Regisseuren, Musikern und Produzenten gezielt gefördert werden. (Bild: Screenshot Youtube.com / Video «EffE – Du bisch Willkomme (Official Video)» von FamestoreTV)

Eine Fachjury hat aus 235 Einsendungen die besten Videos ausgewählt. Zum Wettbewerb zugelassen…Weiterlesen

Alle Gewinner der «FONDATION SUISA Awards» und weitere Glanzstücke von der Demotape Clinic 2013 auf CD

Cover The Best of Demotape Clinic 2013 Cover

Cover «The Best of Demotape Clinic 2013» (zVg)

Die CD «The Best of Demotape Clinic 2013» ist erschienen. Bis Ende August 2013 kann die Best-of-Sammlung des nationalen Nachwuchswettbewerbs kostenlos bestellt werden. Es lohnt sich, denn für die aktuelle Werkschau auf den Schweizer Popmusik-Nachwuchs gilt: «Es hät, solangs hät.» Die Demotape Clinic ist ein Nachwuchswettbewerb für Schweizer Popmusik-Talente. Der Wettbewerb findet jährlich im Rahmen des vom Migros-Kulturprozent organisierten M4music-Popmusikfestivals statt. Hauptpartnerin des Förderwettbewerbs ist die FONDATION SUISA. Am Festivalwochenende im März wurden die herausragenden Songs in den Sparten Pop, Rock, Urban und Electronic je mit einem «FONDATION SUISA Award» ausgezeichnet. Der Hauptpreis «Demo of the Year» ging 2013 an die Rheintaler Band Pedro Lehmann. Auf der Compilation-CD sind die Songs von allen Gewinnern plus 9 weitere Demo-Glanzstücke aus den diesjährigen Wettbewerbseingaben enthalten. Sämtliche Preisgelder in der Höhe von insgesamt 17 000 Franken wurden von der FONDATION SUISA gestiftet. Die Förderstiftung der SUISA unterstützt den Wettbewerb, weil die Demotape Clinic den Schweizer Nachwuchsmusikern und -produzenten eine Plattform bietet, bei der sie sich präsentieren können und gleichzeitig ein Feedback auf ihr Schaffen erhalten. Die Demotape Clinic wurde dieses Jahr bereits zum 15. Mal durchgeführt. Zu den früheren Gewinnern zählen unter anderen Domi Chansorn, Brandy Butler (mit Chamber Soul) und Steff la Cheffe.

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Cover The Best of Demotape Clinic 2013 Cover

Cover «The Best of Demotape Clinic 2013» (zVg)

Die CD «The Best of Demotape Clinic 2013» ist erschienen. Bis Ende August 2013 kann die Best-of-Sammlung des nationalen Nachwuchswettbewerbs kostenlos bestellt werden. Es lohnt sich, denn für die aktuelle Werkschau auf den Schweizer Popmusik-Nachwuchs gilt: «Es hät, solangs hät.» Die Demotape Clinic ist ein Nachwuchswettbewerb für Schweizer Popmusik-Talente. Der Wettbewerb findet jährlich im Rahmen des vom Migros-Kulturprozent organisierten M4music-Popmusikfestivals statt. Hauptpartnerin des Förderwettbewerbs ist die FONDATION SUISA. Am Festivalwochenende im März wurden die herausragenden Songs in den Sparten Pop, Rock, Urban und Electronic je mit einem «FONDATION SUISA Award» ausgezeichnet. Der Hauptpreis «Demo of the Year» ging 2013 an die Rheintaler Band Pedro Lehmann. Auf der Compilation-CD sind die Songs von allen Gewinnern plus 9 weitere Demo-Glanzstücke aus den diesjährigen Wettbewerbseingaben enthalten. Sämtliche Preisgelder in…Weiterlesen