Tagarchiv: Livemusik

This beating heart

Am Dienstagabend, 25. Oktober 2016, hat sein Herz aufgehört zu schlagen: Pädu Anliker, der «Master of Ceremony» im Café/Bar Mokka Thun wurde 59 Jahre alt. Über 30 Jahre lang prägte Beat «Pädu» Anliker das Lokal, das vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Nachruf von Gastautor Christoph Trummer

Paedu-Anliker-2015

Unter der Leitung des «Master of Ceremony» entstand mit dem Café/Bar Mokka in Thun ein bedeutender Konzertveranstaltungsort: Pädu Anliker in einer Aufnahme vom 7. April 2015. (Foto: Chris Iseli / az Aargauer Zeitung)

Seit dem Bekanntwerden von Pädu Anlikers Hinschied ist eine Welle von bewegten Nachrufen und Erinnerungen an den MC und seinen unvergleichlichen Club durch das Netz geschwappt. Die Musikszene ist zur Familie geworden: Wir haben unseren extravaganten und kontroversen Lieblingsonkel verloren. Er hat uns nie geschmeichelt, er hat uns manchmal Angst gemacht, aber seine unermüdliche Arbeit, seine herzliche Gastfreundschaft und seine verwirrende und faszinierende Authentizität waren Beweis genug, wie stark und wild sein Herz für uns und die Musik geschlagen hat. Durch alle Widrigkeiten hindurch musste sein Kulturprogramm nie einer lukrativeren Party weichen, und mit dem Festival Am Schluss hat er relevante und oft quere Musik in die Mitte des braven Stadtsommers programmiert.

Ich war 15, als unsere Band ihren ersten Auftritt ausserhalb einer Schulaula an der Mokka-Regionaltonwoche hatte. 12 Jahre nach meinem ersten Auftritt dort, viele Mokka-Konzerte später, habe ich das erste Kompliment von MC Anliker erhalten. So lange habe ich immer wieder Chancen bekommen. Ich und so viele andere Oberländer MusikerInnen, denen er für ihre Entwicklung Zeit, eine Bühne und eben auch kritischen Anreiz gegeben hat.

Aber Pädus Mokka war für uns mehr als ein Musikclub. Generationen von lebenshungrigen OberländerInnen haben in diesem behördenfreien Zentrum für Jugendarbeit eine Stube gefunden. Der MC hat die Erziehung unserer Herzen geprägt: Er war ein wandelndes Beispiel für Selbstentfaltung als Selbst-Entwicklung. «Respect», stand am Eingang. Ruhe, wenn die Band spielt! Hört auf, die Samen zu rauchen! 80 Franken für frische Blumen, hat er argumentiert, bringen mehr Deeskalation als 800 Franken für Security.

Auch bei der Kundschaft und seiner Stadt hat er sich nie eingeschmeichelt. In seinen legendären Programmheft-Vorworten hat er manchmal dermassen gewettert gegen «3600 FuckThisTown-Thun», gegen ein konsumorientiertes Publikum, ohne Rücksicht auf die spiessige Rechtschreibung oder gängige Marketingregeln, sodass wir schon vor 20 Jahren fürchteten, er höre bald auf.

Hat er aber nicht. Der MC hat halt mit offenem Ventil gearbeitet. Darauf musste man vorbereitet sein, auch als auftretende Band. Einmal hat er eine Viertelstunde darüber geflucht, dass wir das Schlagzeug nicht nur mit zwei Mikrofonen abnehmen wollten, aber am Ende der Viertelstunde war alles mikrofoniert. Nach einem schönen Gig sassen wir dann Backstage in einer entspannten Diskussion über die Kartoffelsorten der Schweiz. Später hat er eine Kiste mit Flyern und Tapes hervorgeholt und mit leuchtenden Augen gezeigt, wie die gesamte Oberländer Musikprominenz irgendwann in einer trümligen Band mit furchtbarem Namen im Mokka gestartet hat.

Auch die Stadt Thun hat Frieden geschlossen mit ihrem unbequemen Original: Am 1. November hätte MC Anliker den Thunpreis verliehen bekommen. Und während wir uns dort trauernd wünschen werden, er wäre uns länger erhalten geblieben, wird sein Herz doch weiterschlagen, in seinem einmaligen Club, in unseren Herzen und unserer Musik, für die er so viel getan hat, in denen seine Arbeit so tiefe Spuren hinterlassen hat. Danke MC! Respect.

Beat «Pädu» Anliker hat das Lokal Café/Bar Mokka in Thun (BE) über 30 Jahre geprägt, während es vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Anliker war mit seinem auffälligen Make-Up und seiner glamourös-eigenwilligen Mode auch ein Thuner Stadtoriginal. Tausende nationale und internationale Bands haben im Mokka gespielt, und einige haben sich in Thun auch von Pädu veranstalten lassen, als der Club längst zu klein war für sie (Element Of Crime, ZüriWest, Patent Ochsner usw.). Seit 11 Jahren hat er zudem das Festival Am Schluss auf dem Mühleplatz organisiert, wo während zwei Wochen Bands aus aller Welt gespielt haben, von afrikanischem Wüsten-Blues bis zu schweizerdeutschem Hip-Hop. Am 25. Oktober 2016 ist Beat Anliker mit 59 Jahren an einem Herzstillstand gestorben. Am 1. November 16 wird ihm posthum der Thunpreis verliehen, die wichtigste Auszeichnung der Stadt Thun.

Der Gastautor Christoph Trummer ist 1978 geboren und in Frutigen (BE) aufgewachsen. Seit 2002 ist er Mitglied bei der SUISA. Der Singer-/Songwriter ist neben seiner musikalischen Tätigkeit Präsident des Vereins Musikschaffende Schweiz.

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  1. Waedi Gysi sagt:

    Merssiviumal Trummer!
    Schöner Text!

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Am Dienstagabend, 25. Oktober 2016, hat sein Herz aufgehört zu schlagen: Pädu Anliker, der «Master of Ceremony» im Café/Bar Mokka Thun wurde 59 Jahre alt. Über 30 Jahre lang prägte Beat «Pädu» Anliker das Lokal, das vom Jugendhaus am Waisenhausplatz zu einem der renommiertesten Musikclubs der Schweiz an der Allmendstrasse wurde. Nachruf von Gastautor Christoph Trummer

Paedu-Anliker-2015

Unter der Leitung des «Master of Ceremony» entstand mit dem Café/Bar Mokka in Thun ein bedeutender Konzertveranstaltungsort: Pädu Anliker in einer Aufnahme vom 7. April 2015. (Foto: Chris Iseli / az Aargauer Zeitung)

Seit dem Bekanntwerden von Pädu Anlikers Hinschied ist eine Welle von bewegten Nachrufen und Erinnerungen an den MC und seinen unvergleichlichen Club durch das Netz geschwappt. Die Musikszene ist zur Familie geworden: Wir haben unseren extravaganten und kontroversen Lieblingsonkel verloren. Er hat uns nie...Weiterlesen

Neuer Konzerttarif ab 2017

Die SUISA und die Branchenverbände der Konzertveranstalter haben sich nach intensiven Verhandlungen auf einen neuen Konzerttarif geeinigt. Der neue Gemeinsame Tarif K soll die beiden noch bis Ende 2016 gültigen Tarife GT Ka und GT Kb ersetzen und am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Text von Chantal Bolzern und Manu Leuenberger

Für die Vergütungen für Urheberrechte an die Komponisten und Textautoren der aufgeführten Songs gilt ab 2017 ein neuer Konzerttarif.

Schweizer Musik auf Schweizer Konzertbühnen ist gemäss SMPA-Index im Aufwind (im Bild Stefan Buck beim ausverkauften Auftritt der Band Hecht am 24. März 2016 im Luzerner Konzerthaus Schüür). Für die Vergütungen an die Komponisten und Textautoren der aufgeführten Songs gilt ab 2017 ein neuer Konzerttarif. (Foto: Tabea Hüberli)

Seit sechs Jahren waren die bisher für Konzerte, Shows und Theateraufführungen geltenden Gemeinsamen Tarife Ka und Kb bereits in Kraft. Das Musikgeschäft und mit ihm zusammen der Konzertmarkt haben sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Es war Zeit für einen neuen Konzerttarif, der die aktuellen Bedingungen im Live-Geschäft berücksichtigt. Wie immer, wenn neue Verhandlungen anstehen, strebte die SUISA zudem eine Vereinfachung der Tariflandschaft an. Das bedeutete in diesem Fall: die Anzahl Tarife reduzieren sowie die Struktur straffen.

Die Tarifverhandlungen für den neuen Konzerttarif mit SMPA, Petzi, dem Schweizerischen Bühnenverband sowie anderen massgebenden Branchenverbänden hatten im Februar 2014 begonnen. Nach intensiven Gesprächen konnten sich die SUISA und die Branchenverbände der Konzertveranstalter nun im April 2016 auf einen neuen Konzerttarif einigen. Neu gibt es nur noch einen Gemeinsamen Tarif K, der die beiden alten Tarife Ka und Kb ersetzen und am 1. Januar 2017 in Kraft treten soll.

Mit der Einigung auf den neuen Tarif hat die SUISA die angestrebte Vereinfachung erreicht: Es gibt nur noch einen Tarif statt wie zuvor zwei. Für die Kunden bietet sich der Vorteil, dass sie nun alle Antworten im Zusammenhang mit ihren Konzerten unabhängig von deren Grösse in einem einzigen Tarif finden. Der angeregte Austausch mit den Vertretern aus der Konzertbranche hatte den weiteren positiven Aspekt, dass wichtige Anliegen der Kunden – wie z. B. abgestufte Lizenzsätze je nach Veranstaltungsart – berücksichtigt werden konnten und in die Tarifgestaltung eingeflossen sind.

Konzertmarkt finanziell bedeutend für SUISA-Mitglieder

Die Einigung ist nicht zuletzt auch deshalb erfreulich, weil das Konzertgeschäft für die Mitglieder der SUISA eine grosse Bedeutung hat. Die Konzert- und Festivallandschaft in der Schweiz blüht. So lizenziert die SUISA jährlich über 20 000 Konzerte und Festivals und sie betreut knapp 10 000 Konzertveranstalter und Theaterbühnen. Im Jahr 2015 betrugen die Einnahmen aus den Tarifen Ka und Kb Fr. 20,3 Mio.. Damit trugen diese beiden Tarife beinahe die Hälfte an die totalen Einnahmen der SUISA aus Aufführungsrechten (Fr. 46 Mio.) bei.

Die finanzielle Bedeutung des Schweizer Konzertmarkts kann auch mit einigen Zahlen aus dem SMPA-Index für das Jahr 2015 verdeutlicht werden. Der SMPA-Index wird von der Swiss Music Promoters Association herausgegeben. Die Mitglieder in diesem Branchenverband der professionellen Schweizer Konzert-, Show- und Festivalveranstalter setzen gemäss eigener Angabe über 80% der hierzuland verkauften Tickets für Konzerte, Shows und Festivals ab.

Gemäss Index für 2015 verkauften die Mitglieder des SMPA 3,6 Mio. Tickets an 5,2 Mio. Besucher von rund 1700 Veranstaltungen. Bei einem durchschnittlichen Ticketpreis von Fr. 78.65 erzielten sie damit einen Bruttoumsatz von Fr. 357,7 Mio., was einer Steigerung von 11,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Erfreulich dabei ist, dass die Anzahl an Schweizer Künstlern, die für die Veranstaltungen engagiert wurden, gemäss SMPA-Index erneut zugenommen hat. Demnach sind 2015 an den SMPA-Veranstaltungen 1087 Schweizer Acts sowie 1687 Künstler aus dem Ausland aufgetreten. Seit 2011 habe sich die Anzahl verpflichteter Schweizer Künstler mehr als verdoppelt, schreibt der Branchenverband in einer Medienmitteilung vom 21. April 2016.

Der neue Konzerttarif GT K

Unabhängig davon, ob Schweizer oder internationale Künstler auftreten: Der neue Konzerttarif GT K gilt für alle betroffenen Veranstaltungen, die in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein stattfinden. Und auch wenn die zwei alten Tarife (Ka und Kb) zu neu nur noch einem Tarif zusammengefasst wurden, ist vieles gleich geblieben.

Wie bisher wird die SUISA auch in Zukunft immer die Setlisten verlangen, damit die Einnahmen korrekt den Komponisten und Textautoren der aufgeführten Stücke verteilt werden können. Im Jahr 2015 hat die SUISA aus den Setlisten dieser Veranstaltungen 360 000 Werke erfasst. Danach konnten aufgrund der Setlisten den Rechteinhabern dieser Werke die Einnahmen aus den Tarifen Ka/Kb verteilt respektive ausbezahlt werden.

Unterschied zwischen Grossveranstaltung und Kleinkonzert

Im neuen Konzerttarif gilt für alle Kunden weiterhin ein Rabatt von 10%, wenn sie Mitglied eines Verbands (wie SMPA oder Petzi) sind, welche die SUISA in ihrer Arbeit wie im Tariftext festgehalten unterstützen. Wie bisher werden Grossveranstaltungen von Kleinkonzerten unterschieden. Zusammenfassend kann man sagen: Bei Kleinkonzerten gibt es weiterhin einen Mengenrabatt, dafür keine gestaffelten Lizenzsätze. Bei Grossveranstaltungen gibt es neu gestaffelte Lizenzsätze, dafür keinen Mengenrabatt mehr.

Konkret heisst das: Die Veranstalter von Kleinkonzerten erhalten zusätzlich zum Verbandsrabatt bis zu 20% Mengenrabatt, wenn sie regelmässig Konzerte veranstalten. Bei den Grossveranstaltungen hingegen kommen neu gestaffelte Lizenzsätze für unterschiedliche Veranstaltungsarten wie Konzerte, Open-Air-Festivals, Shows, Theateraufführungen usw. zur Anwendung. Je nach Art der Grossveranstaltung variiert der Basislizenzsatz zwischen 3% und 10% der Brutto-Einnahmen aus Ticketverkäufen.

Mit dieser Neuerung der gestaffelten Lizenzsätze wird der unterschiedliche Stellenwert der Musik bei Grossveranstaltungen berücksichtigt. Die Verhandlungspartner waren sich einig, dass ein Open Air zwar wesentlich von der Programmierung und den auftretenden Künstlern lebt, aber auch die Wahl des Geländes und der begleitenden Angebote zur Atmosphäre und zum Gelingen eines Festivals beitragen. Bei Stadionkonzerten wiederum arbeiten die Künstler mit Bildschirmen, Choreographien und aufwendigen Lightshows, was sie von Akustikkonzerten im intimeren Rahmen unterscheidet. Zu guter Letzt musste auch dem vielfältigen Einsatz von Musik im Bereich der Kleinkunst oder bei Theateraufführungen Rechnung getragen werden.

Genehmigung und Gültigkeit des neuen Tarifs

Der neue Gemeinsame Tarif K muss nun noch vom zuständigen Schiedsgericht, der Eidgenössischen Schiedskommission (EschK) genehmigt werden, damit er 2017 in Kraft treten kann. Nach erfolgter Genehmigung dient der neue Tarif GT K als Basis für die Vergütungen für die Musik bei Konzerten, Shows, Theateraufführungen etc., welche ab dem 1. Januar 2017 veranstaltet werden. Die bis Ende 2016 veranstalteten Anlässe werden noch auf Basis der bestehenden Gemeinsamen Tarife Ka und Kb lizenziert.

Sämtliche Veranstalter, die über einen Vertrag mit der SUISA verfügen, werden im Verlauf des Jahrs einen Brief mit weiteren Angaben zum neuen Tarif erhalten, um die Budgetierung der nächstjährigen Veranstaltungen zu erleichtern. Zudem ist vorgesehen, in den Publikationskanälen der SUISA weitere Informationen nachzuliefern.

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Die SUISA und die Branchenverbände der Konzertveranstalter haben sich nach intensiven Verhandlungen auf einen neuen Konzerttarif geeinigt. Der neue Gemeinsame Tarif K soll die beiden noch bis Ende 2016 gültigen Tarife GT Ka und GT Kb ersetzen und am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Text von Chantal Bolzern und Manu Leuenberger

Für die Vergütungen für Urheberrechte an die Komponisten und Textautoren der aufgeführten Songs gilt ab 2017 ein neuer Konzerttarif.

Schweizer Musik auf Schweizer Konzertbühnen ist gemäss SMPA-Index im Aufwind (im Bild Stefan Buck beim ausverkauften Auftritt der Band Hecht am 24. März 2016 im Luzerner Konzerthaus Schüür). Für die Vergütungen an die Komponisten und Textautoren der aufgeführten Songs gilt ab 2017 ein neuer Konzerttarif. (Foto: Tabea Hüberli)

Seit sechs Jahren waren die bisher für Konzerte, Shows und Theateraufführungen geltenden Gemeinsamen Tarife Ka und Kb bereits in Kraft. Das Musikgeschäft und mit ihm zusammen der Konzertmarkt haben sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt....Weiterlesen

Wieviel Urheberrechtsvergütung bezahlt ein Konzertveranstalter?

Die Frage wird häufig gestellt: Wieviel beträgt die Urheberrechtsvergütung für Konzerte? Die Antwort ist sowohl für die Kunden als auch die Mitglieder der SUISA von Interesse: Die Konzertveranstalter planen den Betrag für die Urheberrechte von Vorteil in den Budgets für ihre Veranstaltungen ein. Die SUISA-Mitglieder können ihr Einkommen vorausberechnen, wenn die Faustregeln für Vergütungen bei Konzerten bekannt sind. Text von Chantal Bolzern

Grosskonzert Hallenstadion

Konzertveranstaltung im Zürcher Hallenstadion: Bei einem Fassungsvermögen ab mindestens 1000 Personen oder Billetteinnahmen von mehr als CHF 15 000 brutto gilt der Tarif für Grosskonzerte. (Foto: Marcel Grubenmann)

Wieviel Urheberrechtsvergütung der Veranstalter eines Konzerts bezahlen muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Grösse des Konzerts, Anzahl veranstaltete Konzerte pro Jahr, Verbandsmitgliedschaft, mögliche Abzüge etc. Ein exakter Betrag kann ohne individuelle Angaben nicht im Detail vorausgesagt werden. Es gibt jedoch je nach Grösse der Veranstaltung ein paar Faustregeln.

Kleinkonzerte

Eine Konzertveranstaltung wird als Kleinkonzert auf der Basis des Gemeinsamen Tarifs Kb (GT Kb) lizenziert, sofern das Fassungsvermögen des Clubs oder des Geländes maximal 999 Personen beträgt und maximal CHF 15 000 Billetteinnahmen brutto generiert wurden.

Für solche Kleinkonzerte sollte der Veranstalter als Obergrenze 9,5% der Billetteinnahmen für die von der SUISA in Rechnung gestellten Urheberrechtsvergütungen budgetieren. Der Prozentsatz sinkt auf 3,5%, sofern während mehr als der Hälfte des Konzertes Musik von Komponisten gespielt wurde, die vor mehr als 70 Jahren verstorben sind oder die keiner Verwertungsgesellschaft angeschlossen sind.

Der Veranstalter kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren, falls er einen Vertrag mit der SUISA abgeschlossen hat: Der Mengenrabatt kann 5% bis 20% betragen, wenn der Veranstalter im Vorjahr mehr als 10 Konzerte durchgeführt hatte. Weiter erhält er einen zusätzlichen Rabatt von 10%, wenn er einem Verband von Konzertveranstaltern wie SMPA oder PETZI angeschlossen ist.

Insgesamt kann ein Veranstalter somit bis zu 30% Rabatt erzielen, wenn er alle Vertragsbedingungen einhält. Konkret heisst das, dass damit der Lizenzsatz bei Kleinkonzerten von 9,5% auf 6,65% sinken kann. Zuguterletzt hat ein Konzertveranstalter Anspruch auf 2% Skonto, wenn er die letzte Rechnung der SUISA innert 10 Tagen beglichen hat.

Kleinkonzert – vereinfachtes Berechnungsbeispiel

Konzert im Club – 400 Personen Fassungsvermögen – 350 verkaufte Tickets à CHF 23.

Billetteinnahmen 350 × CHF 23 CHF 8 050.00
Lizenzbasis 6,65%, Höchstrabatt (30%) CHF 535.30
– 2% Skonto (von CHF 535.30) CHF 10.70
= Entschädigung für Urheberrechte CHF 524.60

Grosskonzerte

Organisiert der Veranstalter ein Grosskonzert, wird die Lizenzentschädigung gestützt auf den Gemeinsamen Tarif Ka (GT Ka) berechnet. Als Grosskonzerte betrachtet werden Konzerte in Lokalen oder auf Geländen mit mindestens 1000 Personen Fassungsvermögen oder für die der Veranstalter Billetteinnahmen von mehr als CHF 15 000 brutto erzielt hat.

In diesen Fällen sollte der Veranstalter höchstens 10% seiner Bruttoeinnahmen aus Ticketverkäufen für die durch die SUISA eingeforderten Urheberrechtsvergütungen budgetieren. Der Veranstalter eines Grosskonzerts kann – sofern er alle entsprechenden Belege vorlegt – gewisse Abzüge von den Bruttoeinnahmen geltend machen; beispielsweise im Ticketpreis inbegriffene Bahnbillette, Zutritt zum Campingplatz oder Ähnliches. Weiter kann er pauschal 10% Kosten für die externe Vorverkaufsstelle abziehen.

Auch der Grosskonzertveranstalter kann von verschiedenen Rabatten profitieren, sofern er einen Vertrag mit der SUISA abgeschlossen hat und die Bedingungen einhält. Er erhält einen Mengenrabatt von 5% bis 10%, wenn er im Vorjahr mehr als 10 Konzerte veranstaltet hatte. Je nach Grösse des Fassungsvermögens des Veranstaltungsortes kann es von 5% bis 15% Rabatt geben. Wie bei den Kleinkonzerten gibt es auch für die Grosskonzerte einen Verbandsrabatt von 10%.

Somit kann der Veranstalter von Grosskonzerten insgesamt von bis zu 35% Rabatt profitieren, wodurch der Lizenzsatz von 10% auf 6,5% sinken kann. Der Skonto von 2% wird auch für Grosskonzerte gewährt, wenn der Veranstalter die letzte Rechnung der SUISA innert 10 Tagen bezahlt hat.

Grosskonzert – vereinfachtes Berechnungsbeispiel

Konzert Openair – 11 000 Personen Fassungsvermögen – 9985 verkaufte Tickets à CHF 110.

Billetteinnahmen 9985 × CHF 110 CHF 1 098 350.00
– 10% Kosten externe Vorverkaufsstelle (GT Ka Ziff. 29) CHF 109 835.00
– Kosten für im Billett inbegriffener ÖV (GT Ka Ziff. 11) CHF 29 995.00
= Zwischentotal CHF 958 520.00
Lizenzbasis 6,5%, Höchstrabatt (35%) CHF 62 303.80
– 2% Skonto (von CHF 62 303.80) CHF 1 246.10
= Entschädigung für Urheberrechte CHF 61 057.70

Zusätzliche Vergütung für Pausenmusik

Sowohl für Kleinkonzerte als auch für Grosskonzerte gilt: Sofern an den Konzerten zusätzlich Musikaufnahmen abgespielt wurden, zum Beispiel als Pausenmusik, muss der Veranstalter zudem noch eine Vergütung für die verwandten Schutzrechte bezahlen. Informationen dazu finden sich in den Tarifen GT Ka und GT Kb sowie auf der Website der Swissperform.

Weiterführende Informationen (Tarife, Merkblätter, Fragebögen, Formulare):
Kleinkonzerte
Grosskonzerte

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  1. Comment cela se passe-t-il si l’on joue mes compositions, que je dirige?
    Merci pour votre réponse.
    Monique Buunk (Nom d’auteur: Monique Droz)

    • Manu Leuenberger sagt:

      Chère Madame,

      Merci pour votre commentaire. Lorsque des oeuvres sont exécutées en public, des droits d’auteur sont dus, quelque soit l’interprète ou la personne dirigeant l’exécution. C’est l’organisateur d’un concert qui est en charge des droits d’auteur. Il peut arriver que l’auteur soit organisateur de son propre concert. Dans ce cas, des règles particulières s’appliquent. Pour plus d’informations, nous vous invitons à contacter directement notre service clientèle.

      Meilleures salutations
      Manu Leuenberger, SUISA Communication

  2. Frédéric sagt:

    Vous n’avez rien indiqué pour le cas où le concert porte uniquement sur de la musique non protégée (typiquement musique classique); dans un tel cas, la redevance est logiquement nulle ?

    • Manu Leuenberger sagt:

      Bonjour Frédéric,
      Merci beaucoup pour le commentaire.
      SUISA n’établit des factures que pour la musique pour laquelle elle représente les droits. Si par exemple, dans un cas donné, tous les compositeurs et arrangeurs sont décédés depuis plus de 70 ans, SUISA n’enverra pas de facture.
      Le genre de musique ne dit rien sur la question de savoir si la musique est encore protégée ou non. Dans la musique classique, de nombreuses œuvres arrangées sont jouées, et l’arrangeur en question est peut-être encore vivant. Dans ces conditions, l’organisateur doit après chaque concert envoyer à SUISA la liste des œuvres exécutées avec des indications sur les compositeurs et les arrangeurs (si certaines œuvres jouées n’étaient pas des œuvres originales). SUISA examine si elle représente les droits ou non.
      Les détails concernant les tarifs peuvent être trouvés dans les textes des tarifs ou demandés à la Division Clients de SUISA.
      Manu Leuenberger, Communication SUISA

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Grosskonzert Hallenstadion

Konzertveranstaltung im Zürcher Hallenstadion: Bei einem Fassungsvermögen ab mindestens 1000 Personen oder Billetteinnahmen von mehr als CHF 15 000 brutto gilt der Tarif für Grosskonzerte. (Foto: Marcel Grubenmann)

Wieviel Urheberrechtsvergütung der Veranstalter eines Konzerts bezahlen muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Grösse des Konzerts, Anzahl veranstaltete Konzerte pro Jahr, Verbandsmitgliedschaft, mögliche Abzüge etc. Ein exakter Betrag kann ohne individuelle Angaben nicht im Detail vorausgesagt werden. Es gibt jedoch je nach Grösse...Weiterlesen

«Die Songs sind das Wichtigste von allem» | mit Video

We Love Machines aus Bern gewannen mit ihrem Song «Silver Eyes» bei der ersten Austragung des nationalen Musikförderwettbewerbs Swiss Live Talents den «FONDATION SUISA Award» für die beste Komposition. Die Nominierten für den Kompositionspreis bei der diesjährigen Durchführung des Wettbewerbs sind nun bekannt.

Die FONDATION SUISA vergibt im Rahmen des nationalen Förderwettbewerbs Swiss Live Talents einen Award für die beste Komposition. Die Vergabe des «FONDATION SUISA Awards» an einem Musikwettbewerb, der ansonsten Live-Talente für herausragende Leistungen auf der Konzertbühne auszeichnet, erfolgt mit gutem Grund: Zu einer tollen Live-Band gehören auch herausragende Songs. Überzeugende und unverwechselbare Eigenkompositionen hinterlassen beim Publikum einen bleibenden Eindruck.

Berner Duo We Love Machines letzter Preisträger

Bei der ersten Austragung von Swiss Live Talents ging die Auszeichnung für die beste Komposition an das Elektro-Duo We Love Machines. Den prämierten Song «Silver Eyes» gaben die Berner Musiker bei ihrem Auftritt an der Awards Show im November 2013 auch live zum Besten. Im Interview am Preisverleihungsabend erzählte Daniel Werder von We Love Machines über die musikalische Arbeit des Duos, dessen andere Hälfte Timo Loosli ist. Ausschnitte aus dem Gespräch und von der Live-Performance des Siegersongs sind im Video zu sehen und zu hören.

Die zweite Durchführung des Förderwettbewerbs für Schweizer Live-Musiktalente befindet sich gegenwärtig in der Schlussphase. Am 14. November 2015 werden im Bierhübeli in Bern die Auszeichnungen vergeben. Erneut verleiht die Musikförderungstiftung der SUISA einen Award für die beste Komposition.

Nominationen für 2015

Die Nominierten für den «FONDATION SUISA Award» beim Swiss-Live-Talents-Wettbewerb 2015 sind (in alphabetischer Reihenfolge der Werktitel):

«Castle In The Snow», Kadebostany
Musik: Guillaume Bozonnet; Text: Amina Cadelli

«We Ain’t Dead Yet», Pablo Nouvelle
Musik: Fabio Friedli; Text: Jean Norma Martine

«Won’t Be Tamed», Wolfman
Musik: Angelo Repetto, Katerina Stoykova; Arrangement: Hans-Jakob Mühlethaler

Bei der Verleihung der diesjährigen Swiss Live Talents Awards werden Klischée, die Kummerbuben, From Kid, Serafyn, Flex Fab, Emilie Zoé und Pigeons on the gate live auf der Bierhübeli-Bühne zu erleben sein. Fantickets für den Anlass sind im Vorverkauf erhältlich.

Die SUISA und die FONDATION SUISA unterstützt den vom Verein SwissAmp organisierten nationalen Förderwettbewerb Swiss Live Talents.

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Die FONDATION SUISA vergibt im Rahmen des nationalen Förderwettbewerbs Swiss Live Talents einen Award für die beste Komposition. Die Vergabe des «FONDATION SUISA Awards» an einem Musikwettbewerb, der ansonsten Live-Talente für herausragende Leistungen auf der Konzertbühne auszeichnet, erfolgt mit gutem Grund: Zu einer tollen Live-Band gehören auch herausragende Songs. Überzeugende und unverwechselbare Eigenkompositionen hinterlassen beim Publikum einen bleibenden Eindruck.

Berner Duo We Love Machines letzter Preisträger

Bei der ersten Austragung von Swiss Live Talents ging die Auszeichnung für die beste Komposition an das Elektro-Duo We Love Machines. Den prämierten Song «Silver Eyes»...Weiterlesen

Swiss Live Talents 2015: Live-Talente aus der Schweiz im Rampenlicht | mit Video

Am 14. November 2015 werden im Berner Bierhübeli zum zweiten Mal die Swiss Live Talent- Awards vergeben. Dieser Förderwettbewerb zeichnet Schweizer Künstler aus, die auf der Bühne Herausragendes leisten. Neben 7 Awards in verschiedenen Sparten sowie einem Publikumspreis ehrt auch dieses Jahr wieder die FONDATION SUISA die beste Komposition. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Alain Margot

Livemusik in der Schweiz boomt. Letztes Jahr fanden über 1 600 Konzertveranstaltungen mit rund 3 000 Künstlern und Bands statt. Mehr als ein Drittel der auftretenden Künstler kamen aus der Schweiz (Zahlen: SMPA-Index 2014). Den Schweizer Live-Talenten widmet sich der nationale Förderwettbewerb Swiss Live Talents. Nach der ersten Durchführung 2013 werden die Awards des zweijährlichen Wettbewerbs am 14. November 2015 im Berner Bierhübeli erneut vergeben.

Am Swiss-Live-Talents-Wettbewerb werden insgesamt neun Auszeichnungen vergeben. In den Sparten «Urban/Hip-Hop/Groove/Reggae», «Electro/Dance», «Rock/Metal», «Pop/Indie/Folk/Songwriting» und «National Language», «Best Emerging Talents» sowie «Best Live Acts» wird eine internationale & nationale Jury aus Fachleuten jeweils aus fünf Nominierten einen Sieger pro Kategorie bekanntgeben. Das Publikum hat zudem die Möglichkeit, den Publikumspreis «Artist Of The Year» zu wählen.

Ausserdem würdigt die FONDATION SUISA, die Musikförderstiftung der SUISA, mit dem «FONDATION SUISA Award» die beste Komposition und damit das kreative Schaffen der Komponisten und Textautoren.

Öffentliche Award Show mit Live-Bands

Insgesamt haben über 650 Künstler und Bands an den diesjährigen Swiss Live Talents teilgenommen. Wer mit einem Award ausgezeichnet wird, entscheidet sich am 14. November 2015 an der Award Show im Bierhübeli in Bern. Neben der Vergabe der Awards wird es auch Live-Auftritte der Bands und Künstler Klischée, Kummerbuben, From Kid, Serafyn, Flex Fab, Emilie Zoë und Pigeons on the Gate geben.

Der Anlass steht nicht nur Künstlern und Professionals aus dem Musikbereich sondern auch Freunden guter Livemusik offen. Fantickets für die Award-Show sind für CHF 10.- bei Starticket erhältlich. Die SUISA, die Genossenschaft der Komponisten und Verleger von Musik, ist auch dieses Jahr wieder Partner von Swiss Live Talents.

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Am 14. November 2015 werden im Berner Bierhübeli zum zweiten Mal die Swiss Live Talent- Awards vergeben. Dieser Förderwettbewerb zeichnet Schweizer Künstler aus, die auf der Bühne Herausragendes leisten. Neben 7 Awards in verschiedenen Sparten sowie einem Publikumspreis ehrt auch dieses Jahr wieder die FONDATION SUISA die beste Komposition. Text von Giorgio Tebaldi; Video von Alain Margot

Livemusik in der Schweiz boomt. Letztes Jahr fanden über 1 600 Konzertveranstaltungen mit rund 3 000 Künstlern und Bands statt. Mehr als ein Drittel der auftretenden Künstler kamen aus der Schweiz (Zahlen: SMPA-Index 2014). Den Schweizer Live-Talenten widmet sich der nationale Förderwettbewerb Swiss Live Talents. Nach der ersten Durchführung 2013 werden die Awards des zweijährlichen Wettbewerbs am 14. November 2015 im Berner Bierhübeli erneut vergeben.

Am Swiss-Live-Talents-Wettbewerb werden insgesamt neun Auszeichnungen vergeben. In den Sparten «Urban/Hip-Hop/Groove/Reggae», «Electro/Dance», «Rock/Metal»,...Weiterlesen