Tagarchiv: Komponist

Julien-François Zbinden: 100 Jahre alt!

Julien-François Zbinden ist Pianist, Komponist, Autor und … Hundertjähriger. Am 11. November 2017 kann das Ehrenmitglied der SUISA seinen 100. Geburtstag feiern. Zum Festtag lässt Gastautor Jean-Pierre Mathez das bisherige Leben und Schaffen des Jubilars Revue passieren.

Julien-François Zbinden: 100 Jahre alt!

Julien-François Zbinden, früherer Präsident und heute Ehrenmitglied der SUISA, kann am 11. November 2017 seinen 100. Geburtstag feiern. (Foto: Yvan Ischer)

Ford Model T Baujahr 1913 (Foto: Ryan Fletcher / Shutterstock.com)

Geboren am 11. November 1917, neun Jahre nach Beginn der Produktion des Ford T anno 1908, wird Julien-François Zbinden ein privilegierter, aufmerksamer Zeuge dieser fantastischen technischen, künstlerischen, moralischen und spirituellen Entwicklung, die das Leben der Menschen auf dieser Erde grundlegend verändert hat.

Sein musikalisches Abenteuer beginnt jedoch mit seinem heiss geliebten Klavier:

«Heute noch teilt es meine Leidenschaft der Jazzmusik und unsere schöne Komplizenschaft ist im Album ‹The Last Call…?› verewigt, in meinem 93. Lebensjahr aufgenommen. Dieses Etwas ist mein Instrument, der weit über hundertjährige Flügel Blüthner Nr. 89293, Modell 190, gebaut 1910 in Leipzig. Ihm widme ich dieses Opus 111 (die ‹Blüthner-Variationen›, verlegt bei Editions Bim PNO67, Anmerkung des Autors), das das letzte meiner Werke für Klavier sein wird.»

Selbstporträt, Linolschnitt, 1937.

Anfangs verdient Julien-François Zbinden sein Leben als Barpianist und macht sich vertraut mit seiner Leidenschaft: dem Jazz, dann mit dem Komponieren.

Im Alter von dreissig Jahren beginnt seine Karriere in der Abteilung Musik des Radio Suisse Romande, das er administrativ und mit seiner Offenheit bis zur seiner Pensionierung 1982 prägen wird. Ruhmreiche Jahre mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Fanfare Perce-Oreille, klassischen und volkstümlichen Chören der Romandie, mit Stars der chanson française, von Jazzorchestern; als Teilnehmer und Moderator von Debatten tritt er stets in mutigem Respekt der Meinungen auf. Unzählige Berühmtheiten aus der Welt der Musik werden nach Lausanne eingeladen: Die Archive sind voll von Direktsendungen und Aufnahmen mit diesen berühmten Künstlern. Er hat es verstanden, allen musikalischen Genres von Qualität Tür und Tor des RSR zu öffnen und so die Romandie wie auch die französischsprachigen Länder mit einer breiten musikalischen Kultur zu bereichern.

In seinen Mittfünfzigern macht er das Pilotenbrevet und berauscht sich mit den Emotionen, die ihm seine Arabesken und die verkleinerte Vision des prosaischen Erdenlebens verschaffen.

Julien-François Zbinden vor einer Piper L4, Einführung in den Landeanflug (Glacier des Diablerets, 11.12.1975). (Foto: ZvG)

Julien-François Zbinden am Klavier, Januar 2017. (Foto: ZvG)

Als Julien-François Zbinden das Pensionsalter erreicht, verlässt er das RSR und widmet sich mit Leib und Seele der Komposition (sein Schaffen wird über hundert Werke umfassen), seinen Freundschaften, dem Reisen, dem Schreiben (eine eindrückliche Biografie und zwei kürzlich erschienene Bücher), und nicht zu vergessen, die kürzlich vorgenommene Einspielung von zwei CDs mit Jazz-Standards am Klavier (TCB Montreux) …

Er war Präsident des Tonkünstlervereins (1973–1979) und von 1987 bis 1991 des Vorstands der SUISA.

Julien-François Zbinden ist auch ein wertvolles lebendiges Gedächtnis, ein hochgelehrter Mann, der seine Zeit mit grossem Scharfsinn analysiert hat. Seine musikalischen Werke werden weltweit gespielt und sind bei grossen europäischen Verlagshäusern verlegt (seit 1988 seine neuen Werke exklusiv in der Schweiz bei Editions Bim).

Es ist zu hoffen, dass die schweizerische Musikwelt diesen aussergewöhnlichen Künstler nicht vergisst und ihn den zukünftigen Generationen der Musiker und Musikliebhaber unsereres Landes weitervermittelt.

Über Julien-François Zbinden (viel) mehr erfahren kann man unter: www.jfzbinden.ch

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Sein musikalisches Abenteuer beginnt jedoch mit seinem heiss geliebten Klavier:

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Komposition in Zeit und Raum

Im Rahmen der Basler Biennale Zeiträume, welche neue Musik und Architektur vereint, diskutieren am Samstag, 23. September 2017, eine Komponistin und drei Komponisten in einem Publikumsgespräch, wie ihre Werke entstehen. Text von Erika Weibel

Komposition in Zeit und Raum

An der Basler Biennale für neue Musik und Architektur findet am 23. September 2017 um 15:00 Uhr unter dem Titel «Zeiträume schaffen» ein Komponistengespräch statt. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

Vom 16. bis zum 24. September 2017 öffnet Basel seine Tore für ein spannendes Hörerlebnis: Neue Musik erschallt in den ungewöhnlichsten Ecken und Gassen. Gross und Klein sind eingeladen, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. So erklingt zum Beispiel im Hallenbad ein «Wasserspiel» (Kompositionen und Improvisationen für wechselnde Besetzungen im Hallenbad Spiegelfeld Binningen), oder man kann ein Alphornkonzert auf dem Basler Münsterplatz erleben. Auch Museen, Türme, sogar Friedhöfe öffnen ihre Tore der neuen Musik und geben dem Publikum so die Gelegenheit, Raum und Zeit ganz neu wahrzunehmen.

Das Festival Zeiträume zeichnet sich damit aus, dass es Komponistinnen und Komponisten beauftragt, für vorbestimmte Räumlichkeiten Werke zu komponieren, die am Festival uraufgeführt werden. Der aufmerksame Zuhörer kommt so nicht nur in den Genuss von verschiedenen Uraufführungen, sondern er kann erleben, welchen Eindruck, welche Einwirkung der Raum auf die Arbeit der Komponistin oder des Komponisten gehabt hat.

Komponistengespräch

Eine Komponistin und drei Komponisten, deren Werke an der diesjährigen Biennale uraufgeführt werden, tauschen sich beim Publikumsgespräch «Zeiträume schaffen» vom 23. September 2017 aus. Wie sehr hat sie die Räumlichkeit bei der Komposition ihres Werks inspiriert? Wie entstehen Werke und für wen werden sie geschrieben? Die Komponistin und die Komponisten erzählen von ihrer Arbeit und geben Auskunft über ihre neuen Werke, die sie für das Festival geschaffen haben.

Eintritt frei – Reservierung erforderlich

Nehmen auch Sie die Gelegenheit wahr, um dem Gedankenaustausch unter Komponierenden zuzuhöhren und um Fragen zu stellen. Herzlich sind Sie auch zum anschliessenden Aperitif eingeladen, bei dem gerne weiter rund um das Thema Komposition in Zeit und Raum philosophiert werden kann.

Werkraum Warteck PP / Restaurant Don Camillo, Burgweg 7, 4058 Basel
23. September, 15:00 Uhr
Gesprächsteilnehmende: Beat Gysin, Junghae Lee, Mario Pagliarani, Balthasar Streiff
Moderation: Bernhard Günther

Weitere Informationen und Programm des Festivals Zeiträume finden Sie unter: www.zeitraeumebasel.com

Das Komponistengespräch wird unterstützt von der SUISA.

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An der Basler Biennale für neue Musik und Architektur findet am 23. September 2017 um 15:00 Uhr unter dem Titel «Zeiträume schaffen» ein Komponistengespräch statt. (Foto: Anna Katharina Scheidegger)

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Beruf und Berufung | mit Video

Wie gründe und betreibe ich ein Ensemble für zeitgenössische Musik? Von wem erhalte ich Fördergelder für meine Musikprojekte? Wozu ist die SUISA und die Swissperform da? Wie vertreibe ich meine Werke im Internet? Impressionen vom erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle» am Festival Archipel 2017. Text, Foto und Video von Manu Leuenberger

Am Samstag, 1. April 2017, war am Festival Archipel in Genf zu erleben, weshalb Musik zugleich Beruf und Berufung ist. Tagsüber fand ein Informationstag für junge Musikschaffende statt. In 12 Inputreferaten gaben Fachspezialisten aus ihrem Erfahrungsschatz viele Tipps für den Einstieg in das Berufsleben als Musiker oder Musikerin preis.

Die Impressionen im Video zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Themenkatalog, der besprochen wurde. Weitere Referate an diesem erstmals durchgeführten «Journée d’orientation professionnelle», der mit der Unterstützung der SUISA stattfand, waren zu hören von: Johannes Knapp – Direktor des STV/ASM, Damien Pousset – Gründer des Labels Aeon, François Passard (Direktor) und Alain Renaud (Leiter des Produktionsstudios) von L’Abri, Lucas Fagin – Komponist und Ko-Direktor von Babelscores, Bruno Serrou – Musikkritiker und Marie-Christine Papillon – Direktorin des Verlagshauses Papillon.

Beruf und Berufung | mit Video

Inspiration und Profession kamen auch bei der Gesprächsrunde mit Komponisten am 1. April 2017 beim Festival Archipel vor dem Abendkonzert im Alhambra zur Sprache. Auf dem Podium ganz rechts: Xavier Dayer, Vorstandspräsident der SUISA.

Am Abend fand vor dem Konzert im Alhambra ein öffentliche Gesprächsrunde mit Komponisten statt. Mit dabei auf dem Podium war Xavier Dayer, Vorstandspräsident der SUISA. Das Publikum im gut gefüllten Saal erfuhr, weshalb die Vergütungen für Urheberrechte gerade für Komponisten, die keine Konzertgagen erhalten, von grosser Bedeutung sind. Dank dem Entgelt für die Arbeit können Komponisten wie Hanspeter Kyburz, William Blank oder Tristan Murail Werke schaffen, wie sie im Anschluss an die Gesprächsrunde gespielt vom Lemanic Modern Ensemble im Konzert zu hören waren.

www.archipel.org, Website des Festivals

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Am Samstag, 1. April 2017, war am Festival Archipel in Genf zu erleben, weshalb Musik zugleich Beruf und Berufung ist. Tagsüber fand ein Informationstag für junge Musikschaffende statt. In 12 Inputreferaten gaben Fachspezialisten aus ihrem Erfahrungsschatz viele Tipps für den Einstieg in das Berufsleben als Musiker oder Musikerin preis.

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Zwischen Melodie, Harmonie und Rhythmus vermitteln

Die FONDATION SUISA zeichnet Heiri Känzig mit ihrem Jazzpreis 2016 aus. Der Zürcher Musiker gilt als einer der herausragenden Kontrabassisten Europas. Weniger bekannt ist er als profilierter Komponist. Gastbeitrag von Markus Ganz

Heiri Kaenzig Jazzpreis 2016 FONDATION SUISA

«Sein Variantenreichtum und seine Fingerfertigkeit machen ihn zu einem Virtuosen auf seinem Instrument», schreibt die FONDATION SUISA in der Medienmitteilung zur Vergabe des Jazzpreises über den diesjährigen Gewinner Heiri Känzig. (Foto: Pablo Faccinetto)

In der internationalen Jazzszene ist Heiri Känzig wohl bekannter als in der Schweizer Öffentlichkeit. Der Kontrabassist hat eben nie die Aufmerksamkeit der breiten Masse gesucht, sondern immer mit schlichter Musikalität überzeugt. Der 1957 geborene Zürcher ging zudem der Musik wegen schon in jungen Jahren ins Ausland und lebte lange in Städten wie Wien, München und Paris. Schmunzelnd erinnert sich Heiri Känzig im Gespräch daran, dass ihn Mathias Rüegg dazu ermuntert hatte, das Gymnasium in Schiers abzubrechen und in Graz an der Musikhochschule zu studieren. Später folgte er dem Mitgründer des Vienna Art Orchestras nach Wien, das auch für ihn zum Sprungbrett in die internationale Jazzszene werden sollte.

Wien als Ausgangspunkt

Von 1977 an war Heiri Känzig 15 Jahre lang Mitglied des Vienna Art Orchestras und spielte schon auf deren Debüt, der Single (!) «Jessas na» (1978): «eine verrückte Platte». So wurde er Teil einer innovativen Szene und machte sich offensichtlich schnell eine guten Namen als Kontrabassist. Denn schon 1978 wurde er Begleitmusiker des Bebop-Trompeters Art Farmer. Seither hat Heiri Känzig mit zahlreichen Grössen des Jazz wie Art Lande, Kenny Wheeler, Lauren Newton, Billy Cobham und Ralph Towner gespielt; besonders nah stand ihm Charlie Mariano. Ungewöhnlich ist auch, dass er 1991 als erster Nicht-Franzose Mitglied des französischen «Orchestre National de Jazz» wurde.

Heiri Känzig betont aber, dass er sich nicht einfach als Jazzmusiker fühle: «Mir gefällt es, unterschiedliche Arten von Musik zu spielen». Dies zeigte er etwa mit dem «Tien Shan Schweiz Express» (mit Musikern aus Kirgistan, Chakassien, der Mongolei, der Schweiz und Österreich) oder einem Projekt mit dem algerischen Oud-Spieler Chaouk Smahi. Er hat zudem im Studio auch für Nena und Andreas Vollenweider gespielt. Tatsächlich erstaunt, dass Heiri Känzig, den man vor allem als Live-Musiker kennt, gemäss seiner Biografie auf rund 130 Alben gespielt hat. Mittlerweile seien es wohl deutlich mehr, meint er abwinkend, aber dazu zählten alleine rund dreissig mit dem Vienna Art Orchestra.

Unterschätzter Komponist

Als Konstante von Heiri Känzigs Karriere erweist sich die Zusammenarbeit mit Thierry Lang, die schon vor dessen Vertrag mit dem legendären Label Blue Note begonnen habe. Seit etwa 25 Jahren spiele er mit dem Westschweizer Pianisten zusammen, meistens im Trio, manchmal auch mit Gastmusikern, aktuell sogar mit einem Streichquartett. Und er trage zunehmend auch Kompositionen bei. Als Co-Leader wirkt Heiri Känzig zurzeit vor allem mit dem Jazz-Urgestein Chico Freeman im Duo und im «4-tet», mit dem «Cholet Kaenzig Papaux Trio» und mit Depart, dem 1985 mit Harry Sokal gegründeten Trio, in dem nun Martin Valihora Schlagzeug spielt.

Auf dem spannungsgeladenen letzten Depart-Album «Refire» (2014) stammen die meisten Stück von Heiri Känzig. Trotzdem wird er oft lediglich als «versierter Begleiter» oder ähnlich beschrieben. «Als Bassist ist man nun mal nicht der Frontman, wie es bei einem Trompeter oder Pianist eher der Fall ist», meint er gelassen. «Der Bass ist primär ein Begleitinstrument, ein tiefes zudem, das man auch rein akustisch weniger leicht wahrnimmt als andere Instrumente.» Heiri Känzig bestätigt auch, dass der Bass die Funktion hat, die verschiedenen Arten von Instrumenten zu verbinden. Und er fügt lachend an: «Wir Bassisten sind gewissermassen die Diplomaten unter den Musikern, die zwischen Melodie, Harmonie und Rhythmus vermitteln; deshalb sind wir wohl so konziliante Menschen …».

Virtuosität und Klang

Beim Komponieren mache er sich aber keine Gedanken über die Funktion des Basses, sondern spiele einfach, häufig zudem am Klavier. «Am Anfang einer Komposition stehen entweder Basslinien, die ich mir förmlich erspiele und die mich inspirieren. Dies sind aber eher rhythmische Ansätze, wogegen ich beim Klavier eher den harmonischen Aspekt auslote.» Das sind zwei grundsätzlich verschiedene Vorgehensweisen, und doch gibt es bei der weiteren Entwicklung der Stücke eine Gemeinsamkeit. «Das Komponieren ist ein sehr spannender Vorgang, weil man nicht weiss, wohin es einen führt. Man hat keinen Schimmer, und doch sagt einem immer etwas, wo man durchgehen muss.»

In Medienberichten wird immer wieder die Virtuosität von Heiri Känzig hervorgehoben. «Und natürlich kann man sich sagen», meint er achselzuckend, «dass dies beim Bass gar keinen Sinn macht, da die tiefen Töne ohnehin oft nicht recht zu hören sind. Aber ich füge der Musik damit Farbe hinzu, manchmal schon fast ein Klanggewitter.» Dies trägt stark dazu bei, dass sein Spiel sehr individuell, einzigartig wirkt. Heiri Känzig kann sich dies allerdings nicht recht erklären. «Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass ich ganz selten kopiert habe.»

Heiri Känzig wurde 1957 geboren und wuchs in Zürich und Weiningen auf. In Graz, Wien und Zürich studierte er Musik. Seit 1990 lebt er in Meilen und ist seit 2002 Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik in Luzern. Die Singer-Songwriterin Anna Känzig ist seine Nichte; ein gemeinsamer Auftritt ist im Mai 2017 geplant. ‒ Der mit 15 000 Franken dotierte Jazzpreis 2016 ((2)) wird Heiri Känzig im Rahmen eines besonderen Matinée-Konzertes am Sonntag, 4. Dezember 2016 um 11 Uhr im Moods Zürich ((3)) verliehen. Heiri Känzig wird zusammen mit Chico Freeman und Thierry Lang auftreten, zuerst je im Duo, danach im Trio.
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