Tagarchiv: Genossenschaft

Die Generalversammlung 2016 der Genossenschaft SUISA im Zentrum Paul Klee

217 Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik haben an der SUISA-Generalversammlung am 24. Juni 2016 in Bern ihr Mitbestimmungsrecht über ihre Genossenschaft wahrgenommen. Neben dem Gastreferat des SRG-Generaldirektors Roger de Weck, der Verleihung des Stiftungspreises und des Werkjahres der FONDATION SUISA war die Revision des Fürsorgereglements das zentrale Thema.

GV2016-Auditorium

Im Auditorium des Zentrums Paul Klee in Bern versammelten sich insgesamt rund 280 Mitglieder und Gäste zur Generalversammlung 2016 der SUISA. (Foto: Manu Leuenberger)

So geht Mitbestimmung: Die Stimmzettel im Auditorium des Zentrums Paul Klee in Bern waren schon gezählt, als ein SUISA-Mitglied eine Wiederholung der Abstimmung forderte. Vielen Personen im Saal sei nicht klar gewesen, ob nun bezüglich des revidierten Fürsorgereglements die Ja- oder die Nein-Stimmen gezählt würden. Die Abstimmung wurde also kurzerhand wiederholt.

Die Mitglieder bestimmen über ihre Genossenschaft

So geht Genossenschaft: Die SUISA, die Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik, gehört ihren Mitgliedern. Und sie bestimmen an der Generalversammlung, ob der Jahresbericht des vergangenen Geschäftsjahrs genehmigt wird, welche Revisionsstelle die SUISA prüft, ob dem SUISA-Vorstand die Decharge erteilt wird – oder eben: ob die überarbeitete Fassung des Fürsorgereglements genehmigt wird.

Neues Fürsorgereglement ab 2017

Die stimmberechtigten Mitglieder haben schliesslich die revidierte Fassung des Reglements gutgeheissen. Das neue Fürsorgereglement ist zeitgemässer und wurde an die heutige Gesetzgebung angepasst. Die wohl wichtigste Änderung betrifft zukünftige Reglementsänderungen. Hierfür ist neu der Stiftungsrat, also der Vorstand der SUISA, zuständig.

Gastreferat und Preise der FONDATION SUISA

In seinem Gastreferat erzählte Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, den anwesenden SUISA-Mitgliedern und Gästen unter anderem, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen der SRG, der SUISA und den Künstlern für die Förderung des Musikschaffens in der Schweiz sei.

Zur Musikförderung in der Schweiz gehört auch die Arbeit der FONDATION SUISA, der Musikförderstiftung der SUISA. In seiner Ansprache ehrte Urs Schnell, der Direktor der Stiftung, den Preisträger des diesjährigen Stiftungspreises, Franz «Fränggi» Gehrig. Der mit 25 000 Franken dotierte Preis wurde dieses Jahr in der Kategorie «neue, aktuelle Schweizer Volksmusik» vergeben. Da Fränggi Gehrig nicht an der Generalversammlung teilnehmen konnte, findet die offizielle Preisübergabe im August an der «Stubete am See», dem Zürcher Festival für neue Schweizer Volksmusik, statt.

Von der FONDATION SUISA geehrt wurde auch der Basler Popmusiker James Gruntz. Er erhielt das Werkjahr der Stiftung. Dieses ist mit 80 000 Franken dotiert und ermöglicht dem jungen Künstler, ungestört und finanziell unabhängig an seiner Musik zu arbeiten.

Die Generalversammlung 2017 der SUISA findet statt am Freitag, 23. Juni 2017, 11.00 Uhr, im Kaufleuten in Zürich.
Eingabeschluss für Anträge zuhanden der Generalversammlung: Gemäss Ziff. 9.2.4 der Statuten können SUISA-Mitglieder bis zum 20. Januar schriftlich Verhandlungsgegenstände und Anträge für die ordentliche Generalversammlung des gleichen Jahres einreichen. Ein solches Begehren muss von mindestens 50 Mitgliedern unterstützt und schriftlich eingereicht werden sowie einen Vertreter angeben, der befugt ist, das Begehren zurückzuziehen oder abzuändern.
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Nachhaltiges Wachstum für die Mitglieder Genossenschaften zeichnen sich durch solides Wirtschaften aus. Dies gilt auch für die SUISA. Die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik hat 2015 ihre Einnahmen leicht gesteigert. Von diesem Geld verteilt die SUISA rund 88% an die Rechteinhaber. Insgesamt sind es 125 Millionen Franken. Die Genossenschaft leistet damit einen substanziellen Beitrag an das finanzielle Auskommen ihrer Mitglieder. Nachfolgend eine Analyse des Jahresergebnisses. Weiterlesen
Neue Mitglieder im Vorstand der SUISA An der Generalversammlung der SUISA vom 19. Juni 2015 in Freiburg sind Marie Louise Werth und Zeno Gabaglio in den Vorstand der SUISA gewählt worden. Sie ersetzen Monika Kaelin und Massimiliano Pani, die aus dem Vorstand ausgeschieden sind und an der Versammlung mit Dank für ihre Mitarbeit im obersten Leitungsgremium der SUISA verabschiedet wurden. Wer sind die neuen Vorstandsmitglieder? Eine Vorstellung der Neugewählten im Interview und in Kurzbiografien. Weiterlesen
Die SUISA arbeitet kostenbewusst Letztes Jahr haben die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften Zeit und Geld in eine vom Bund geforderte Kostenanalyse investiert. Nun liegen die Ergebnisse der Studie vor. Wenig überraschend zeigt die Studie auf, dass die Schweizer Verwertungsgesellschaften wirtschaftlich arbeiten und ihre Kosten im Griff haben. Dennoch fordert der Bundesrat in seinem Vorschlag zur Urheberrechtsrevision eine stärkere Kontrolle der Verwertungsgesellschaften. Dies ist nicht nur unnötig sondern sogar abwegig, wie eine eingehende Betrachtung der Studienergebnisse zeigt. Weiterlesen
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217 Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik haben an der SUISA-Generalversammlung am 24. Juni 2016 in Bern ihr Mitbestimmungsrecht über ihre Genossenschaft wahrgenommen. Neben dem Gastreferat des SRG-Generaldirektors Roger de Weck, der Verleihung des Stiftungspreises und des Werkjahres der FONDATION SUISA war die Revision des Fürsorgereglements das zentrale Thema.

GV2016-Auditorium

Im Auditorium des Zentrums Paul Klee in Bern versammelten sich insgesamt rund 280 Mitglieder und Gäste zur Generalversammlung 2016 der SUISA. (Foto: Manu Leuenberger)

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Die Mitglieder bestimmen über ihre Genossenschaft

So geht Genossenschaft: Die SUISA,…Weiterlesen

Nachhaltiges Wachstum für die Mitglieder

Genossenschaften zeichnen sich durch solides Wirtschaften aus. Dies gilt auch für die SUISA. Die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik hat 2015 ihre Einnahmen leicht gesteigert. Von diesem Geld verteilt die SUISA rund 88% an die Rechteinhaber. Insgesamt sind es 125 Millionen Franken. Die Genossenschaft leistet damit einen substanziellen Beitrag an das finanzielle Auskommen ihrer Mitglieder. Nachfolgend eine Analyse des Jahresergebnisses. Text von Andreas Wegelin, Generaldirektor

Edito-AW-Jun-2016-Drums-backstage

Nicht immer stehen Komponisten und Textautoren auch auf der Bühne. Umso wichtiger sind für sie die Urheberrechtsvergütungen ihrer Genossenschaft. (Foto: Dreadek / Shutterstock.com)

Die SUISA hat ihr Jahresergebnis 2015 veröffentlicht, und die Zahlen sind erfreulich: Die Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik konnte im letzten Jahr eine Steigerung der Einnahmen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein verzeichnen. Dank der weiterhin sehr grossen Nachfrage nach Musik hierzulande nahm die SUISA aus diesen Gebieten 132,7 Millionen Franken ein. Zusammen mit den Einnahmen aus der Nutzung des SUISA-Repertoires im Ausland konnte aus der Verwertung von Urheberrechten ein Nettoerlös von insgesamt 142,7 Millionen Franken erzielt werden.

Wichtiges Einkommen für Komponisten, Textautoren und Verleger

Rund 88% von diesen Einnahmen verteilt die SUISA an die Rechteinhaber. Insgesamt gehen somit 125 Millionen Franken an die Musikschaffenden. Gerade für Komponisten, Textautoren und Verleger sind diese Einnahmen wichtig. Viele Urheber stehen zum Beispiel nicht auf der Bühne und erhalten somit weder Gagen noch Anteile von Merchandising-Einnahmen. Die Vergütungen aus der Kollektivverwertung für die Nutzung der von ihnen geschriebenen Werke oder Songtexte sind ein Bestandteil ihres Einkommens.

Genossenschaften wirtschaften nachhaltig im Interesse der Mitglieder

In der Schweiz und Liechtenstein ist dies die Aufgabe ihrer Genossenschaft, der SUISA. Genossenschaften sind in erster Linie Selbsthilfeorganisation der Mitglieder. Sie wirtschaften nicht spekulativ oder im Hinblick auf möglichst hohe Aktionärsgewinne, sondern nachhaltig im Interesse ihrer Genossenschafter. Im Fall der SUISA sind dies die Musikurheber und -verleger. Wie das Jahresergebnis 2015 zeigt, ist die SUISA in dieser Hinsicht auf gutem Weg: Die Einnahmen der Genossenschaft stiegen in den letzten drei Jahren kontinuierlich. Die Haupttreiber dieser positiven Entwicklung sind insbesondere die Konzerte und das digitale Fernsehen.

Florierender Konzertmarkt

Der grösste Zuwachs im 2015 ist dem weiterhin florierenden Konzert- und Festivalmarkt in der Schweiz zu verdanken. Rund 20,3 Millionen Franken hat die SUISA an Urheberrechtseinnahmen aus den Konzerttarifen GT Ka und GT Kb im letzten Jahr erzielt; 2014 waren es 18,7 Millionen Franken. Damit machen diese beiden Konzerttarife beinahe die Hälfte der totalen Einnahmen aus Aufführungsrechten aus. Insgesamt wurden aus Aufführungsrechten vergangenes Jahr 46 Millionen Franken eingenommen (gegenüber 44,1 Millionen Franken im Vorjahr). Massgebend für die Mehreinnahmen im letzten Jahr waren auch einige Streitfälle, die gelöst werden konnten und zu einem rückwirkenden Inkasso geführt haben.

Digitales Fernsehen weiterhin im Vormarsch

Die Einnahmen aus Senderechten stiegen im vergangenen Jahr von 64 auf 64,6 Millionen Franken leicht an. Diese Zunahme stammt einerseits aus höheren Einnahmen bei den Werbefenstern der SRG-Sender. Andererseits wirkt sich die wachsende Beliebtheit des digitalen Fernsehens positiv für die Urheber und Verleger aus: Sowohl die Verbreitung von Sendungen über das Kabelnetz wie auch die Vermietung von Settop-Boxen und das damit mögliche zeitversetzte Fernsehen führten 2015 zu höheren Einnahmen.

Online flop, Tonträger top?

Das Jahresergebnis 2015 der SUISA in den Bereichen Onlineund Tonträger entspricht nicht der gängigen Entwicklung. Der Trend im Markt zeigt klar: Es wird immer mehr Musik über das Internet und insbesondere via Streaming genutzt, während das Publikum seit Jahren immer weniger Tonträger kauft. Dennoch nahmen die SUISA-Einnahmen bei den Tonträgern im letzten Jahr leicht zu, während das Ergebnis im Online-Bereich rückläufig war. Sonderfall Schweiz? Nein.

Bei den Tonträgern war die Grossproduktion eines einzelnen Kunden wesentlich verantwortlich für das Plus gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang 2015 bei den Online-Einnahmen hängt mit den Rechnungsprozessen zusammen. Aufgrund der rasant wachsenden Datenmenge, welche die SUISA beim Streaming verarbeitet, mussten Abrechnungsprozesse bei den Online-Einnahmen neu aufgebaut werden.

Dies führte dazu, dass Einnahmen aus dem vergangenen Jahr einigen Streaminganbietern erst im Januar 2016 in Rechnung gestellt werden konnten. Unabhängig von dieser saisonalen Verschiebung in der Rechnungsstellung muss im Zusammenhang mit den Online-Einnahmen gesagt werden, dass es hier weitere Anstrengungen braucht, um für die Urheber angemessene Vergütungen bei der Verbreitung ihrer Musik im Internet auszuhandeln.

«Im negativen Sinn besonders hervorzuheben sind die Entschädigungen durch den meistgenutzten Gratiskanal Youtube, die für die Urheber zu tief sind.»

Mit der 2. Quartalsabrechnung im Juni 2016 wird die SUISA unter anderem auch Einnahmen aus dem Online-Geschäft an die Rechteinhaber verteilen. Allerdings wird diese Verteilsumme wie bereits letztes Jahr auf einem tiefen Niveau bleiben. Ein Grund dafür sind illegale Angebote und kostenlose Dienste, die sich mit Werbung finanzieren. Diese konkurrenzieren die legalen Bezahlangebote z. B. von Spotify, Apple Music, Google Play und weiteren.

Im negativen Sinn besonders hervorzuheben sind die Entschädigungen durch den meistgenutzten Gratiskanal Youtube, die für die Urheber zu tief sind. Die Vergütungen durch Online-Anbieter wird für die SUISA auch 2016 ein wichtiges Thema bleiben: Die Komponisten, Texter und Verleger von Musik müssen für die Nutzung ihrer Werke durch Download und vor allem Streaming gerechter vergütet werden.

Verwaltungskosten tief halten

Ein anderes wichtiges (Dauer-)Thema sind die Kosten. Hier ist die SUISA gut unterwegs: Die Verwaltungskosten waren 2015 mit 27,4 Millionen Franken 2,5% tiefer als im Vorjahr (28,1 Millionen Franken). Damit bestätigt die SUISA die Ergebnisse der Kostenanalyse, die 2015 im Auftrag des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) bei den fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften durchgeführt worden war. Das Resultat der Analyse zeigte: Die Schweizer Verwertungsgesellschaften arbeiten wirtschaftlich, und ihre Kosten sind angemessen.

Für die Mitglieder der SUISA heisst dies: Sie können auch in Zukunft darauf zählen, dass ihre Genossenschaft durch solides Wirtschaften einen substanziellen Beitrag zu ihrem Auskommen leisten wird.

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Genossenschaften zeichnen sich durch solides Wirtschaften aus. Dies gilt auch für die SUISA. Die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik hat 2015 ihre Einnahmen leicht gesteigert. Von diesem Geld verteilt die SUISA rund 88% an die Rechteinhaber. Insgesamt sind es 125 Millionen Franken. Die Genossenschaft leistet damit einen substanziellen Beitrag an das finanzielle Auskommen ihrer Mitglieder. Nachfolgend eine Analyse des Jahresergebnisses. Text von Andreas Wegelin, Generaldirektor

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SUISA-Generalversammlung 2016: Musik trifft Malerei

Die Generalversammlung 2016 der SUISA findet am Freitagmorgen, 24. Juni 2016, im Zentrum Paul Klee in Bern statt. Mit rund 4000 Werken verfügt das Zentrum über die weltweit bedeutendste Sammlung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Paul Klee. Die Teilnehmer der Generalversammlung erhalten nach der Veranstaltung freien Eintritt ins Museum. Text von Dora Zeller

GV-2016-Boulouris5

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Eröffnet wird die Generalversammlung 2016 von Boulouris 5. Das sind eine Violine, eine Gitarre, eine Klarinette, ein Kontrabass und eine Bassklarinette, gespielt von fünf in Klassik und Jazz ausgebildeten Musikerinnen und Musikern. Sie freuen sich darauf, die anwesenden SUISA-Mitglieder mit ihrer Musik zu verzaubern und für ein paar Minuten in eine emotionsstarke Klangwelt zu entführen.

Statutarische Geschäfte: Blick zurück auf 2015

Nicht nur Bilanz, Erfolgsrechnung, Revisions- und Jahresbericht warten auf die Genehmigung durch die Generalversammlung. Neu wird auch abgestimmt über den Lagebericht, die Geldflussrechnung sowie den Anhang zur Jahresrechnung 2015. Und das wegen den seit diesem Jahr geltenden Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER).

Laufendes Geschäftsjahr: Blick nach vorn

Die SUISA konnte im vergangenen Jahr einmal mehr ein erfreuliches finanzielles Ergebnis verbuchen. Bis zur Generalversammlung wird die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2016 bald vorbei sein. In einem Zwischenbericht wird aufgezeigt, wie sich die Zahlen im laufenden Jahr entwickeln.

Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge der SUISA

Der Vorstand empfiehlt eine Überarbeitung des Fürsorgereglements zur Annahme. Das aktuelle Reglement entspricht nicht mehr in allen Belangen der Praxis und einige Formulierungen bedürfen der Präzisierung. Materiell soll jedoch an den Leistungen zugunsten der versicherten Urheber und Verleger nichts geändert werden. Mit der Revision soll ein zeitgemässes, an die heutige Gesetzgebung angepasstes Reglement geschaffen werden.

Gastreferat von Roger de Weck

Roger de Weck ist Generaldirektor der SRG, der grössten Nutzerin von urheberrechtlich relevanten Werken in der Schweiz. Die entsprechenden Rechte erwirbt sie vor allem bei den Verwertungsgesellschaften. Für die SUISA ist sie die finanziell bedeutendste Kundin. Im Rahmen des Service public hat die SRG den Auftrag, die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Radio- und Fernsehprogrammen sowie die Meinungsvielfalt sicherzustellen. Was das heisst und wo die Herausforderungen liegen, wird Roger de Weck in seinem Referat erläutern.

FONDATION SUISA

Die FONDATION SUISA ist eine gemeinnützige Stiftung und erhält ihre finanziellen Mittel durch eine jährliche Zuweisung von 2,5% der SUISA-Einnahmen aus den Aufführungs- und Senderechten in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. An der Generalversammlung wird in einem Überblick über die Aktivitäten der Musikförderstiftung der SUISA informiert. Dazu gehört auch die Bekanntgabe, wem der mit 25 000 Franken dotierte Preis der FONDATION SUISA 2016 verliehen wird.

Stimmberechtigte Mitglieder der SUISA können sich online für die Generalversammlung 2016 anmelden unter: www.suisa.ch/generalversammlung

Wir freuen uns, Sie in Bern begrüssen zu dürfen.

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_H6F5451Neue Mitglieder im Vorstand der SUISA An der Generalversammlung der SUISA vom 19. Juni 2015 in Freiburg sind Marie Louise Werth und Zeno Gabaglio in den Vorstand der SUISA gewählt worden. Sie ersetzen Monika Kaelin und Massimiliano Pani, die aus dem Vorstand ausgeschieden sind und an der Versammlung mit Dank für ihre Mitarbeit im obersten Leitungsgremium der SUISA verabschiedet wurden. Wer sind die neuen Vorstandsmitglieder? Eine Vorstellung der Neugewählten im Interview und in Kurzbiografien. Weiterlesen
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Die Generalversammlung 2016 der SUISA findet am Freitagmorgen, 24. Juni 2016, im Zentrum Paul Klee in Bern statt. Mit rund 4000 Werken verfügt das Zentrum über die weltweit bedeutendste Sammlung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Paul Klee. Die Teilnehmer der Generalversammlung erhalten nach der Veranstaltung freien Eintritt ins Museum. Text von Dora Zeller

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Stéphanie Joseph (Violine), Anne Gillot (Bassklarinette), Jocelyne Rudasigwa (Kontrabass), Ignacio Lamas (Gitarre) und Jean-Samuel Racine (Klarinette) von Boulouris 5 werden für die musikalische Ouvertüre der Generalversammlung 2016 der SUISA besorgt sein. (Foto: Mercedes Riedi)

Eröffnet wird die Generalversammlung 2016 von Boulouris 5. Das sind eine Violine, eine Gitarre, eine Klarinette, ein Kontrabass und eine Bassklarinette, gespielt von fünf in Klassik und Jazz ausgebildeten Musikerinnen und Musikern. Sie freuen sich darauf, die anwesenden SUISA-Mitglieder mit ihrer Musik zu verzaubern und…Weiterlesen

Die SUISA arbeitet kostenbewusst

Letztes Jahr haben die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften Zeit und Geld in eine vom Bund geforderte Kostenanalyse investiert. Nun liegen die Ergebnisse der Studie vor. Wenig überraschend zeigt die Studie auf, dass die Schweizer Verwertungsgesellschaften wirtschaftlich arbeiten und ihre Kosten im Griff haben. Dennoch fordert der Bundesrat in seinem Vorschlag zur Urheberrechtsrevision eine stärkere Kontrolle der Verwertungsgesellschaften. Dies ist nicht nur unnötig sondern sogar abwegig, wie eine eingehende Betrachtung der Studienergebnisse zeigt. Text: Andreas Wegelin, Generaldirektor

Eine Studie des IGE bestätigt, dass die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften ihre Kosten im Griff haben. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Worum geht es bei dieser Studie?
Die Aufsichtsbehörde der Schweizer Verwertungsgesellschaften, das Institut für Geistiges Eigentum (IGE), hat Anfang 2015 auf Empfehlung der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK eine eingehende Studie in Auftrag gegeben mit dem Ziel zu untersuchen, ob die Kosten der Verwertungsgesellschaften angemessen sind. Die Studie wurde zwischen Februar und Dezember 2015 von Experten der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS), des Beratungsunternehmens SERVUS GmbH und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) durchgeführt.

Die Studie hat die Verwaltungskosten der fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften ProLitteris, SSA, SUISA, Suissimage und Swissperform mit nicht gewinnorientierten Organisationen (NPOs), Versicherungen und den ausländischen Verwertungsgesellschaften verglichen. Ausserdem wurden die Löhne der Verwertungsgesellschaften mit denjenigen der öffentlichen Verwaltung, Versicherungsbranche und von Banken verglichen.

Grundlage der Studie waren zum einen öffentlich zugängliche Informationen aus den Geschäfts- und Jahresberichten der Gesellschaften. Zum anderen wurden detaillierte Finanz- und Betriebsdaten untersucht, die von Verwertungsgesellschaften zur Verfügung gestellt oder durch Befragungen bei- den Gesellschaften erhoben wurden. Analysiert wurde Zahlenmaterial aus den Jahren 2008, 2012 und 2014. Die Kosten für diese umfangreiche Studie haben die Verwertungsgesellschaften getragen.

Zu welchem Schluss kommt die Studie über die Verwaltungskosten?
Die eingehende Analyse bestätigt, dass die Verwaltungskosten der Verwertungsgesellschaften insgesamt angemessen und im Bereich von vergleichbaren Branchen liegen. Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei den Löhnen: Diese liegen im vergleichbaren Bereich oder sogar tiefer als bei der öffentlichen Verwaltung und der Versicherungsbranche. Fazit der Studie ist: «Gestützt auf die Untersuchungen besteht kein Anlass zur Annahme, dass im Kostenmanagement der Verwertungsgesellschaften wesentliche Defizite vorliegen.»

Die Studie zeigt auch die teils grossen Unterschiede zwischen den Gesellschaften bei den Verwaltungskosten und Löhnen und erklärt diese. Gründe hierfür sind zum Beispiel, dass die Geschäftstätigkeit und der gesetzliche Auftrag von Gesellschaft zu Gesellschaft variiert. Zudem unterscheiden sich die Verwertungsgesellschaften hinsichtlich verwertetem Werkrepertoire, Bewilligungen und Tarifgrundlagen.

Nicht zuletzt bietet die Studie den Verwertungsgesellschaften wertvolle Hinweise auf mögliche Verbesserungen. Zum Beispiel besteht Sparpotenzial, indem nach Möglichkeit neu verhandelte Tarife einfacher ausgestaltet werden und damit Abläufe automatisiert werden können. Dazu braucht es aber auch die Hilfe der Verhandlungspartner, kommen doch Tarife jeweils durch Verhandlungen mit den massgebenden Nutzerverbänden zustande. Zudem empfiehlt die Studie, mögliche Synergien einer engeren Zusammenarbeit zu eruieren. Die Verwertungsgesellschaften werden diese Empfehlungen prüfen und entsprechende Massnahmen daraus ableiten.

Hinsichtlich Verwaltungskosten und Löhne steht die SUISA gut da. Besteht also kein Handlungsbedarf?
Verbesserungsbedarf gibt es immer – dies ist bei jedem Unternehmen der Fall. Auch die SUISA ist laufend bestrebt, ihre Kosten tief zu halten, die Effizienz zu verbessern und damit ihren Mitgliedern – den Komponisten, Textautoren und Verlegern von Musik – möglichst viel auszahlen zu können. Entsprechend sind die Kostenkontrolle und Effizienzsteigerung Kernpunkte der SUISA-Strategie. Die SUISA überprüft fortlaufend ihre Geschäftsprozesse und verschlankt sie. Ein wichtiger Aspekt bildet die Informatik: Mit Online-Anmelde- und Informationsplattformen können Prozesse vereinfacht und entsprechend Kosten eingespart werden. Für die SUISA-Mitglieder wurde mit der grundlegenden Überarbeitung des Online-Portals letztes Jahr ein erster wichtiger Schritt getan, und das Portal wird weiter ausgebaut. Ähnliche Arbeiten laufen auch im Kundenbereich.

Einsparpotenzial besteht auch bei den Tarifen. Einerseits strebt die SUISA an, die Tarife so weit wie möglich zu vereinheitlichen. Dies kann die SUISA allerdings nur beschränkt selber umsetzen, da die Tarife nicht einseitig durch sie ausgearbeitet sondern mit Nutzerverbänden verhandelt werden. Bei denjenigen Tarifen, wo es möglich ist, strebt die SUISA eine Vereinfachung an.

Die Studie bestätigt, dass die fünf Verwertungsgesellschaften ProLitteris, SSA, SUISA, Suissimage und Swissperform gesamthaft gesehen gut arbeiten. Ist die vom Bundesrat geforderte strengere Kontrolle der Gesellschaften demnach überhaupt angebracht?
Nein, die geforderte strengere Kontrolle ist aus drei Gründen unnötig und unverständlich. Erstens zeigt die Verwaltungskostenanalyse, dass die Verwertungsgesellschaften hinsichtlich Kosten und Löhne gut dastehen. Eine verschärfte Regulierung wäre höchstens dann angebracht, wenn die Gesellschaften schlecht und zu Ungunsten ihrer Mitglieder und Kunden wirtschafteten.

Zweitens sind die Schweizer Verwertungsgesellschaften privatrechtliche Genossenschaften resp. im Fall von Swissperform ein privatrechtlicher Verein. Sie gehören ihren Mitgliedern. Diese entscheiden und stimmen an der General- resp. Delegiertenversammlung – den jeweiligen obersten Organen – darüber ab, ob die Gesellschaften ihre Arbeit richtig und gut machen. Wie die Kostenanalyse zeigt, können die Mitglieder ihre Selbstbestimmung sehr gut selber wahrnehmen. Die Pläne des Bundesrates stellen eine Bevormundung der Mitglieder – das sind die Schweizer Kulturschaffenden – und eine grobe Missachtung ihrer Autonomie dar.

Bereits die Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) – und das ist der dritte Grund – kam zum Schluss, dass es keine verschärfte Aufsicht über die Verwertungsgesellschaften braucht. In dieser Arbeitsgruppe waren neben Vertretern der Kulturschaffenden auch Konsumenten- Produzenten- und Nutzerverbände vertreten. Die Vorschläge des Bundesrates zur Urheberrechtsrevision basieren zu einem grossen Teil auf dem Schlussbericht dieser Arbeitsgruppe. Dennoch hat der Bundesrat hinsichtlich Aufsicht der Verwertungsgesellschaften die Empfehlungen der AGUR12 ignoriert und entschieden, dass es eine strengere Kontrolle braucht. Gerade im Hinblick auf die Ergebnisse der Studie ist dieser Entscheid nicht nur schwer nachvollziehbar sondern schlicht falsch.

Wie geht es nun weiter bei der Urheberrechtsrevision?
Die Verwertungsgesellschaften und andere haben bis Ende März Zeit, zu den Vorschlägen des Bundesrates Stellung zu nehmen. Dies betrifft nicht nur die Pläne zu einer stärkeren Aufsicht sondern auch weitere Vorschläge zum Beispiel zur Bekämpfung der Internetpiraterie oder zu Vergütungsmodellen für die Privatkopie. Wir werden innerhalb dieser Frist Stellung nehmen und diesbezüglich zu gegebener Zeit informieren.

Wichtig für die SUISA und die anderen Verwertungsgesellschaften ist, dass nach dem Vorliegen dieser Studie Ruhe einkehrt in die Diskussion um die Kontrolle und Aufsicht über die Verwertungsgesellschaften. Bereits die AGUR12 hatte in ihren Empfehlungen dargelegt, dass eine Regulierung der Verwertungsgesellschaften, die über die heutige gesetzliche Regelung hinausgeht, nicht nötig ist. Stattdessen muss nun unserer Ansicht nach die Diskussion in der anstehenden Urheberrechtsrevision versachlicht werden. In den kommenden Monaten muss der Fokus wieder auf Lösungen gelegt werden, welche den Urhebern für die Nutzung ihrer Werke vor allem im Bereich der digitalen Verbreitungswege eine angemessene Entschädigung sichern.

«IGE-Studie bestätigt Kostenbewusstsein der Schweizer Verwertungsgesellschaften»(Medienmitteilung)

Management Summary: «Analyse zur Angemessenheit der Verwaltungskosten der Verwertungsgesellschaften»

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Eine Studie des IGE bestätigt, dass die SUISA und die anderen Schweizer Verwertungsgesellschaften ihre Kosten im Griff haben. (Foto: Giorgio Tebaldi)

Worum geht es bei dieser Studie?
Die Aufsichtsbehörde der Schweizer Verwertungsgesellschaften, das Institut für Geistiges Eigentum (IGE), hat Anfang 2015 auf Empfehlung der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK eine eingehende Studie in Auftrag gegeben mit dem Ziel…Weiterlesen

Die Freiheit der SUISA-Mitglieder steht auf dem Spiel

Liebe Mitglieder, wussten Sie, dass Ihre Verwertungsgesellschaft im Sommer 2015 Zeit und Geld in eine vom Bund geforderte Kostenanalyse investiert hat? Weshalb, fragen Sie? Dann lesen Sie weiter. Von Vincent Salvadé, Stellvertretender Generaldirektor

Vincent-Salvadé-Portrait

Der Stellvertretende Generaldirektor der SUISA: Vincent Salvadé. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Die Kostenanalyse wurde gefordert, weil das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum, die Aufsichtsbehörde der SUISA, ebenfalls geprüft wurde, und zwar von der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Letztere verlangte vom IGE, nicht nur die Rechtmässigkeit der Ausgaben der geprüften Gesellschaften zu beurteilen, sondern auch deren Zweckmässigkeit …

Sagen wir es doch klar und deutlich: Das ist abwegig. Denn Ihre Rechte zu verwalten, liebe Mitglieder, ist nicht besonders populär. Den Verwertungsgesellschaften wird denn auch immer wieder vorgeworfen, sie seien ein Fass ohne Boden und zu teuer für die Allgemeinheit.

«Die Betriebskosten der SUISA werden weder von den Musiknutzern noch von den Steuerzahlern sondern ausschliesslich von den Urhebern und den Verlegern über Abzüge von ihren Vergütungen bezahlt.»

Dabei vergisst man, dass die Betriebskosten der SUISA ausschliesslich von den Urhebern und den Verlegern bezahlt werden, nämlich über einen Abzug von den ausbezahlten Vergütungen. Weder die Nutzer von Musik noch die Steuerzahler finanzieren die Wahrnehmung der Rechte.

Schon seit langem kontrolliert eine Bundesstelle, die Eidgenössische Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten, die Vergütungstarife. Diese Kontrolle ist legitim, denn die Urheberrechtsgesellschaften unterstehen nicht den allgemeinen Wettbewerbsbestimmungen.

Jeder Missbrauch einer Vormachtstellung ist zu vermeiden, wofür sich die Schiedskommission einsetzt. Sie bestimmt den «gerechten Preis von Musik» und berücksichtigt dabei mehrere rechtliche Kriterien, wobei allfällige unangemessene Ausgaben der Verwertungsgesellschaften die Höhe der zu bezahlenden Vergütungen nicht beeinflussen.

«Nur die SUISA-Mitglieder haben das Recht, unsere Kosten zu prüfen. Nicht die Beamten in Bern, und auch nicht die Politik.»

Anders gesagt: Die Leidtragenden einer allzu kostspieligen Verwaltung sind nicht die Musiknutzer sondern einzig und allein unsere Mitglieder. Was von den eingenommenen Vergütungen zur Deckung des Verwaltungsaufwands abgezogen wird, mindert einzig die an die Mitgliedern ausbezahlten Beträge. Folglich haben allein Sie, liebe Mitglieder, das Recht, unsere Kosten zu prüfen. Nicht die Beamten in Bern, und auch nicht die Politik.

Es ist zu befürchten, dass diese staatliche Überwachung der kollektiven Wahrnehmung die Revision des Urheberrechts einfliessen könnte. Was würde das bedeuten? Entweder, dass der Gesetzgeber dem Sirenengesang des Populismus nachgegeben hat und Ihrer Gesellschaft einen Maulkorb umbindet oder dass er Sie für unfähig hält, selber zu entscheiden, welche Kosten nötig sind, um Ihren Ansprüchen zu genügen.

Weder das eine noch das andere ist akzeptierbar.

Deshalb werden wir uns, mit Ihrer Unterstützung, einsetzen und Ihre Autonomie verteidigen. Damit Sie weiterhin alleiniges Recht haben, über die Leistungen Ihrer Gesellschaft und deren Preis zu bestimmen. Und damit Sie weiterhin  so handeln können, wie Sie es für gut halten, falls wir Ihr Geld verschwenden sollten. Denn letztlich steht Ihre Freiheit auf dem Spiel …

Weiterführende Informationen: Kostenanalyse bei den Verwertungsgesellschaften

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  1. Il s’agit effectivement d’une dérive invraisemblable de la part de l’administration d’un état de droit.
    Ce que je regrette dans ce message alarmant mais utile, et par ailleurs parfaitement formulé, c’est que les responsables de cette dérive ne sont pas clairement identifiables. Quelles sont ces sirènes du populisme? Qui est derrière le Contrôle fédéral des finances? Mme Widmer-Schlumpf et ses fonctionnaires fédéraux? Si c’est ce département, n’avons-nous pas le droit de savoir quels sont les personnages qui agissent ainsi?
    En tout cas, selon le message clair de Monsieur Vincent Salvadé, l’autorité fédérale a largement outrepassé ses droits et mérite, pour cette nouvelle atteinte à la liberté et au droit, une réplique publique et véhémente de la direction de la SUISA, au nom de ses membres,.
    On sait aussi que l’administration fédérale devient un gouffre financiers et que la moyenne des salaires de ses fonctionnaires (dont le nombre ne cesse d’augmenter) est largement au-dessus de celle des entreprises privées. C’est peut-être aussi pour assurer son (auto-)financement que cette administration entre dans des dérives de ce genre.
    Jean-Pierre Mathez, Editions Bim, membre SUISA

    • Comme indiqué, la dérive provient à l’origine du fait que le Contrôle fédéral des finances a demandé à l’Institut fédéral de la propriété intellectuelle de vérifier l’opportunité des coûts des sociétés de gestion collective. Le Contrôle fédéral des finances est l’organe suprême de surveillance financière de la Confédération. Il est indépendant et est assujetti seulement à la Constitution et à la loi.
      Comprenons-nous bien: il est normal que cette instance contrôle l’Institut fédéral de la propriété intellectuelle, qui est un établissement de droit public de la Confédération. Mais, dans cet exercice, elle doit aussi tenir compte de la nature privée des sociétés comme SUISA. Nous avons cependant accepté de nous soumettre à une analyse de nos coûts, dans l’idée qu’un tel audit pourrait démentir certaines idées préconçues sur la gestion collective et nous aider à améliorer le rapport entre nos coûts et nos prestations (ce qui est l’une de nos préoccupations constantes). Mais cela doit s’arrêter là.
      Il ne serait pas admissible que la révision de la loi sur le droit d’auteur, actuellement en cours, soit l’occasion d’instaurer des possibilités supplémentaires et inappropriées d’immixtion des pouvoirs publics dans les affaires privées des membres de SUISA. C’est donc le législateur lui-même qui ne doit pas céder aux sirènes du populisme, c’est-à-dire s’incliner devant ceux qui critiquent la gestion collective sans connaître son fonctionnement. Malheureusement, ils sont nombreux et de tout bord politique. La Direction de SUISA défendra les intérêts des membres de SUISA dans le cadre de la consultation publique concernant la révision du droit d’auteur.
      Vincent Salvadé, Directeur général adjoint SUISA

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Liebe Mitglieder, wussten Sie, dass Ihre Verwertungsgesellschaft im Sommer 2015 Zeit und Geld in eine vom Bund geforderte Kostenanalyse investiert hat? Weshalb, fragen Sie? Dann lesen Sie weiter. Von Vincent Salvadé, Stellvertretender Generaldirektor

Vincent-Salvadé-Portrait

Der Stellvertretende Generaldirektor der SUISA: Vincent Salvadé. (Foto: Juerg Isler, isler-fotografie.ch)

Die Kostenanalyse wurde gefordert, weil das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum, die Aufsichtsbehörde der SUISA, ebenfalls geprüft wurde, und zwar von der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Letztere verlangte vom IGE, nicht nur die Rechtmässigkeit der Ausgaben der geprüften Gesellschaften zu beurteilen, sondern auch deren Zweckmässigkeit …

Sagen wir es doch klar und deutlich: Das ist abwegig. Denn Ihre Rechte zu verwalten, liebe Mitglieder, ist nicht besonders populär. Den Verwertungsgesellschaften wird denn auch immer wieder vorgeworfen, sie seien ein Fass ohne Boden und zu teuer für die Allgemeinheit.

«Die Betriebskosten der SUISA werden weder…Weiterlesen

Kostenanalyse bei den Verwertungsgesellschaften

Im Auftrag des IGE wurde bei den Verwertungsgesellschaften eine Kostenanalyse durchgeführt. Die Zahlen zeigen auf, wie vielfältig und unterschiedlich das Geschäft der Lizenzerteilung und Abrechnung an die Rechteinhaber ist. Kostenbewusstsein ist bei der SUISA durch die Selbstkontrolle und das Mitbestimmungsrecht der Genossenschafter bereits etabliert und bedarf keiner verstärkten Aufsicht durch Dritte. Text von Andreas Wegelin

Kostenanalyse-Symbolbild

Die Resultate der Kostenanalyse werden helfen, dort wo es notwendig ist, weitere Kosten einzusparen. Die Kontrolle der Kosten der SUISA ist wie bei jeder privaten Gesellschaft in erster Linie Sache ihrer Mitglieder. (Foto: Lenetsnikolai / Fotolia.com)

Seit diesem Sommer sind Bücherexperten mit einer Analyse der Kosten der fünf Verwertungsgesellschaften SUISA, Suissimage, Swissperform, ProLitteris und SSA beschäftigt. Unter der Leitung von Experten der Fernfachhochschule Schweiz, der ZHAW und des Beratungsunternehmens Servus sind sie beauftragt, unserer Aufsichtsbehörde, dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE), noch in diesem Jahr einen Bericht vorzulegen. Der Bericht betrachtet die Verwendung der eingenommenen Gelder, die ja in erster Linie den Urhebern und Verlegern, Interpreten und Produzenten zukommen sollen.

Dabei sollen die Kosten, die für unsere Tätigkeit als Verwertungsgesellschaft entstehen, genauer angesehen werden. Verbunden mit der Kostenanalyse wird auch ein Urteil darüber sein, wie sinnvoll diese Ausgaben sind, wo es allenfalls Einsparpotenzial gibt, und weshalb gewisse Bereiche besonders viel und andere wenig kosten.

Lizenzgeschäft vielfältig und unterschiedlich

Die SUISA begrüsst diese Kostenanalyse, vor allem den Vergleich mit den anderen vier Schweizer Verwertungsgesellschaften und mit Gesellschaften im Ausland. Zudem ist uns beim Zusammentragen der Zahlen deutlich vor Augen geführt worden, wie vielfältig und unterschiedlich das Geschäft der Lizenzerteilung und Abrechnung an die Bezugsberechtigten ist.

So hat beispielsweise die SUISA rund 30 unterschiedliche Tarife, weil sie die Rechte an der Musik fast in sämtlichen Nutzungsbereichen erteilt. Die eingenommenen Gelder werden nach Möglichkeit werkgenau, also jeweils pro gespieltes Werk, an eine Vielzahl von in- und ausländischen Urhebern und Verlegern verteilt.

Im Vergleich dazu dreht sich zum Beispiel die Tätigkeit der Suissimage hauptsächlich um die fünf Tarife zur Kabelnetzverbreitung, zu schulischer Nutzung oder zum zeitversetzten Fernsehen. Dabei wird die Schwestergesellschaft für Urheberrechte an audiovisuellen Werken beim Inkasso unterstützt von den Verbänden der Kommunikationsnetze. Die Auslagerung von Teilen der Tarifumsetzung und Inkassotätigkeit an solche Verbände verringert in gewissen Fällen den gesamten Aufwand und die Verwaltungskosten einer Verwertungsgesellschaft der inkassoführenden Gesellschaft.

Starre Vorschriften über Verwaltungskosten sinnlos

Es liegt also auf der Hand, dass die Kosten der Suissimage für das Inkasso bei diesen Tarifen ungleich viel tiefer liegen als die Inkassokosten bei der SUISA für zum Beispiel die Leerträgervergütungen, die bei rund 50 Importeuren zu 4 verschiedenen Untertarifen eingefordert werden. Noch aufwändiger ist das Inkasso bei der ProLitteris für Fotokopierentschädigungen bei sämtlichen Betrieben in der Schweiz – das liegt ebenfalls auf der Hand.

Auf der Seite der Verteilung setzen sich solche Unterschiede fort. Die Kosten sind höher, wenn man wie bei der SUISA alle Abrechnungen bis auf Werkstufe erstellt und nicht nur den eigenen Mitgliedern, sondern auch weltweit rund 100 Schwestergesellschaften auszahlen muss.

Die Kostenanalyse wird solche Unterschiede aufzeigen und damit auch gut begründen können, was bereits die AGUR12, die Arbeitsgruppe zur Revision des Urheberrechts, im Jahre 2013 festgestellt hat: Es macht keinen Sinn, den Verwertungsgesellschaften starre Vorschriften über die Höhe ihrer Verwaltungskosten zu machen. Die Tätigkeit der einzelnen Gesellschaften ist dazu viel zu unterschiedlich.

Kostenkontrolle ist Sache der Genossenschafter

In der Tat ist die Kontrolle der Kosten der SUISA wie bei jeder privaten Gesellschaft in erster Linie Sache ihrer Mitglieder. Sie wählen an der Generalversammlung aus ihren Reihen einen Vorstand, der die Geschäfte führt und verantworlich ist für die Einhaltung des Budgets und für die Rechnungslegung. Die Mitglieder bestimmen weiter mit der Abnahme der Jahresrechnung über die finanziellen Angelegenheiten ihrer Gesellschaft. Sie bestimmen zum Beispiel darüber, ob die SUISA ihren Mitgliedern unentgeltliche Rechtsberatung anbieten soll oder ob sie eine Vorsorgeeinrichtung oder eine Kulturstiftung finanzieren wollen.

Es gibt Hinweise darauf, dass politische Kräfte das nun ändern wollen. Sie fordern eine verstärkte Aufsicht über die Verwertungsgesellschaften. Dazu gibt es keinen Anlass: Die Kostenanalyse wird aufzeigen, dass in den meisten Fällen kostenbewusst mit dem Geld der Urheber und Verleger umgegangen wird.

Es gab leider einen ungünstigen Einzelfall, wo an Kader einer Verwertungsgesellschaft mit Zustimmung der Organe dieser Gesellschaft zusätzlich hohe Gelder für deren Altersvorsorge ausbezahlt wurden. Ein solcher Einzelfall rechtfertigt es jedoch nicht, die Aufsicht derart zu verschärfen, dass die Autonomie unserer Genossenschaft, also die Mitbestimmung jedes einzelnen Mitglieds über die Geschicke der SUISA, eingeschränkt werden soll.

Gerechte Entlöhnung für Nutzung von Musik

Dass die Nutzung von Musik etwas kostet, ist offenbar auch manchen Politikern wenig bewusst. Sie halten die Lizenzvergütungen an die SUISA für eine Schikane und vergessen dabei, dass von diesen Vergütungen Tausende von kreativ tätigen Musikern und Textern auch in der Schweiz eine gerechte Entlöhnung für ihr Schaffen bekommen.

Damit sie sich wirksam gegen diese Mentalität der Selbstbedienung wehren können, haben die Urheber ihre Verwertungsgesellschaften in der Form von Genossenschaften gebildet. Über diese Genossenschaften sind sie auch bereit, die notwendigen Mittel bereitzustellen, damit ihre Rechte wirksam wahrgenommen werden. Da ist eine Intervention der Politik fehl am Platz.

Die Resultate der Kostenanalyse werden helfen, dort, wo es notwendig ist, weitere Kosten einzusparen. In diesem Sinn ist sie ein begrüssenswertes Analyseinstrument für die Geschäftstätigkeit. Dem Ansinnen, alle Ausgaben der Verwertungsgesellschaften inhaltlich von der Aufsichtsbehörde kontrollieren zu lassen, muss man klar entgegentreten. Die Mitglieder wollen und können ihre private Genossenschaft selbst kontrollieren. Sie sind die Ersten, die an einer gut funktionierenden und kostengünstigen Gesellschaft interessiert sind. Denn alles, was unnötig ausgegeben würde, ginge ihren eigenen, persönlichen Einnahmen verloren. Und verlieren wollen die SUISA-Mitglieder weder die ihnen zustehenden Vergütungen noch ihr Selbstbestimmungsrecht über ihre eigene, private Verwertungsgesellschaft.

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Kostenanalyse-Symbolbild

Die Resultate der Kostenanalyse werden helfen, dort wo es notwendig ist, weitere Kosten einzusparen. Die Kontrolle der Kosten der SUISA ist wie bei jeder privaten Gesellschaft in erster Linie Sache ihrer Mitglieder. (Foto: Lenetsnikolai / Fotolia.com)

Seit diesem Sommer sind Bücherexperten mit einer Analyse der Kosten der fünf Verwertungsgesellschaften SUISA, Suissimage, Swissperform, ProLitteris und SSA beschäftigt. Unter der Leitung von Experten der Fernfachhochschule Schweiz, der ZHAW und des Beratungsunternehmens Servus sind sie beauftragt, unserer Aufsichtsbehörde, dem Eidgenössischen Institut…Weiterlesen

Generalversammlung 2015: Meine SUISA, deine SUISA, unsere SUISA!

Die Generalversammlung 2015 der SUISA findet am Freitagmorgen, 19. Juni 2015, im Hotel «NH Fribourg» in Freiburg statt. Zuerst geht es um die statutarischen Geschäfte. Dann werden der Vorstand sowie die Verteilungs- und Werkkommission für die Amtsdauer 2015 – 2019 gewählt. Text von Dora Zeller

GV-2015-Gustav

Ein Heimspiel für den mehrsprachigen Barden, der schon als 16-Jähriger seine eigenen Lieder zu komponieren begann: Gustav wurde in Freiburg geboren, spielte im Fri-Son sein erstes Konzert als Solokünstler und wird die SUISA-Generalversammlung 2015 in der Saanestadt eröffnen. (Foto: Stéphane Schmutz, stemutz.com)

Eröffnet wird die Veranstaltung durch Gustav, den Freiburger Multiinstrumentalisten mit den leidenschaftlichen Liveshows. Seine Lieder singt der vielseitige Musiker in Schweizer Mundart (Senslerdeutsch), auf Französisch und Hochdeutsch.

Zahlen und Wahlen

Jahresbericht, Bilanz, Betriebsrechnung und Revisionsbericht zum abgeschlossenen Geschäftsjahr werden vorgestellt und bedürfen der Zustimmung der stimmberechtigten Mitglieder. Danach stehen Wahlen auf dem Programm: Monika Kaelin und Massimiliano Pani scheiden aus dem Vorstand der SUISA aus. Die Verteilungs- und Werk-kommission (VWK) verliert 15 von ihren 22 Mitgliedern. Das heisst: Sie wählen zwei neue Vorstands- und 15 neue VWK-Mitglieder. Dann gilt es, die beiden Gremien inklusive Vorstandspräsidenten für die nächste Amtsperiode zu bestätigen.

Gastreferat von Pierre Muckly, Präsident DUN

Pierre Muckly ist Präsident des DUN, des Dachverbands der Urheber- und Nachbarrechtsnutzer. In dieser Funktion sitzt er oft als Parteienvertreter mit der SUISA am Verhandlungstisch. In seinem Gastreferat an der Generalversammlung der SUISA hört man mehr über die Herausforderungen bei der Ausarbeitung von tragfähigen Lösungen, wenn sich Verhandlungspartner mit unterschiedlichen Haltungen an einen Tisch setzen.

Zwischenbericht über das laufende Geschäftsjahr

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage konnte die SUISA für 2014 ein erfreuliches wirtschaftliches Ergebnis verbuchen. Am Tag der Generalversammlung werden die ersten 6 Monate des aktuellen Geschäftsjahres schon bald vorbei sein. In einem Zwischenbericht wird aufgezeigt, wie sich die Zahlen im laufenden Jahr entwickeln.

Preisverleihung der FONDATION SUISA

Sie erleben nicht nur die Verleihung des mit 20‘000 Franken dotierten Preises der FONDATION SUISA, der dieses Jahr für aussergewöhnliche Leistungen im musikalischen Genre Schlager/Musique de variété vergeben wird. Es wird auch eine Hörprobe aus dem Repertoire des Preisträgers serviert.

Bestimmen Sie mit – nehmen Sie teil!

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Ein Heimspiel für den mehrsprachigen Barden, der schon als 16-Jähriger seine eigenen Lieder zu komponieren begann: Gustav wurde in Freiburg geboren, spielte im Fri-Son sein erstes Konzert als Solokünstler und wird die SUISA-Generalversammlung 2015 in der Saanestadt eröffnen. (Foto: Stéphane Schmutz, stemutz.com)

Eröffnet wird die Veranstaltung durch Gustav, den Freiburger Multiinstrumentalisten mit den leidenschaftlichen Liveshows. Seine Lieder singt der vielseitige Musiker in Schweizer Mundart (Senslerdeutsch), auf Französisch und Hochdeutsch.

Zahlen und Wahlen

Jahresbericht, Bilanz, Betriebsrechnung und Revisionsbericht zum abgeschlossenen Geschäftsjahr werden vorgestellt und bedürfen der Zustimmung der stimmberechtigten Mitglieder. Danach…Weiterlesen