Tagarchiv: Budget

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA

In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA

Bei den Sitzungen des SUISA-Vorstands im Dezember 2017 lag der Fokus auf den Zahlen des nächsten Geschäftsjahres. (Foto: Kemal Taner / Shutterstock.com)

Zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA lagen dem Vorstand in der Dezembersitzung zwei Budgets vor: jenes der Genossenschaft SUISA und jenes des Konzerns. Zum Konzern gehören – neben dem Mutterhaus – die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing (mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein). Weiter ist der Konzern mit 50 % am Joint Venture Mint Digital Licensing AG (Sitz in Zürich) beteiligt.

Die Vorstandsmitglieder erhielten Einsicht in die budgetierten Zahlen der Beteiligungsgesellschaften. Der definitive Entscheid über deren Geschäft liegt jedoch bei den für die jeweiligen Gesellschaften zuständigen Gremien. Die SUISA-Kompetenzordnung enthält deshalb einen neuen, zusätzlichen Punkt zu den Rechten und Pflichten des Vorstands.

Budget der SUISA 2018

Zurück zu den Zahlen: Gerechnet wird mit einer bescheidenen Zunahme bei den Aufführungs- und Senderechten und weiter sinkenden Vervielfältigungsrechten. Stark steigen im Vergleich zum Budget 2017 dürften die Vergütungsansprüche (dank höheren Einnahmen aus Leerträgervergütung, betriebsinternen Netzwerken und der Vermietung von Set-Top-Boxen). Ein Teil der Online-Einnahmen wird sich buchhalterisch zur Tochtergesellschaft verlagern. Im Budget der SUISA verbleiben die Einnahmen aus den Online-Nutzungen für Musik auf Schweizer Websites, Online-Werbekampagnen und Video-on-Demand Services.

Der für das Geschäftsjahr 2018 budgetierte Gesamtumsatz der SUISA beträgt 151,9 Mio. Franken. Dabei sind Einnahmen aus der Verwertung von Urheberrechten im Inland in der Höhe von Fr. 136,6 Mio. vorgesehen. Dazu wird mit Nettoerlösen aus dem Ausland von Fr. 11 Mio. gerechnet. Weiter sollen Fr. 4,3 Mio. Nebeneinnahmen zum Gesamtresultat beitragen.

Der Aufwand wird sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich erhöhen, hauptsächlich wegen dem Inkasso des GT 3a (Hintergrundunterhaltung). Für die Übernahme dieses Geschäfts sind ab Mitte Juli zusätzliche Stellen budgetiert. Der Vorstand hat das Budget 2018 genehmigt im Wissen, dass es auf der Ablehnung der No-Billag-Initiative beruht. Sollte das Stimmvolk die Empfangsgebühr ablehnen, würde mit neuen Szenarien auf die veränderte Situation reagiert.

Regulierungen und gesetzliche Vorschriften

Die Revisionsgesellschaft unterbereitet den Führungsorganen der SUISA regelmässig einen Fragebogen zu möglichen unrechtmässigen Handlungen. Mit dieser gesetzlichen Vorschrift soll bei den Leitungsgremien das Bewusstsein für deliktische Handlungen eruiert werden. In ihren Antworten schätzen Geschäftsleitung und Vorstand die Risiken ein und nehmen Stellung zu den Kontrollprozessen. Das Ergebnis wurde genehmigt und an die BDO weitergeleitet.

Kostenabzüge

Weiter hat der Vorstand festgelegt, dass die Abzüge im Offline-Bereich denen des Vorjahrs entsprechen. Für den Online-Bereich genehmigte er leicht veränderte Sätze für In- und Ausland.

Veränderungen im Vorstand

Aufgrund der Amtszeitbeschränkung werden im Juni 2019 zwei Mitglieder aus dem Vorstand ausscheiden. Das während vielen Amtsjahren erworbene Wissen der austretenden Vorstandsmitglieder gilt es zu ersetzen und sich für zukünftige Herausforderungen zu wappnen. Eine Arbeitsgruppe hat deshalb bereits im Herbst 2017 eine Situationsanalyse hinsichtlich der bevorstehenden Austritte gestartet. Über die Ergebnisse sowie das weitere Vorgehen wurde der Vorstand nun informiert.

Revision Urheberrechtsgesetz (URG)

Der Bundesrat hat im November die Botschaft zur URG-Revision zusammen mit dem Gesetzesentwurf ans Parlament überwiesen. Das Geschäft wird zuerst im Nationalrat von der Kommission für Rechtsfragen, anschliessend in der ständerätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) behandelt.

Der Vorstand liess sich von G. Savary, Vorstands- und WBK-Mitglied, über die Entwicklung informieren. Gleichzeitig erfuhr er von der Geschäftsleitung, dass die Verwertungsgesellschaften im Grossen und Ganzen mit dem Entwurf zufrieden sind. Er entspricht dem von der AGUR12-II ausgearbeiteten Kompromiss.

Handlungsbedarf besteht jedoch weiterhin im Bereich der Online-Nutzung von Musik. In der EU wird schon länger über den Wertetransfer – den «Transfer of Value» – im Internet diskutiert. Es ist höchste Zeit, dass diese Diskussion auch in der Schweiz stattfindet und Massnamen ergriffen werden, die der Verschiebung der Wertschöpfung weg von den Urheberinnen und Urhebern hin zu den Internet-Technologiefirmen Einhalt gebietet.

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In den Kommissions- und Vorstandssitzungen gegen das Jahresende werden jeweils die Rahmenbedingungen für das folgende Geschäftsjahr gesetzt. So waren auch im Dezember 2017 die Sitzungen des SUISA-Vorstands geprägt von Budgets, Kostensätzen, Stellenplänen, Roadmap, Politik und einigem mehr. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der SUISA

Bei den Sitzungen des SUISA-Vorstands im Dezember 2017 lag der Fokus auf den Zahlen des nächsten Geschäftsjahres. (Foto: Kemal Taner / Shutterstock.com)

Zum ersten Mal in der Geschichte der SUISA lagen dem Vorstand in der Dezembersitzung zwei Budgets vor: jenes der Genossenschaft SUISA und jenes des Konzerns. Zum Konzern gehören – neben dem Mutterhaus – die Tochtergesellschaft SUISA Digital Licensing (mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein). Weiter ist der Konzern mit 50 % am Joint Venture Mint Digital Licensing AG (Sitz in Zürich) beteiligt.

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Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

Weitere Themen ergeben sich aus dem Geschäftsgang, wie zum Beispiel Änderungen im Verteilungsreglement, Einzelheiten zu Tarifverhandlungen oder die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

Einen festen Platz auf der Tagesordnung der Kommission Finanzen und Kontrolle hat die Budgetkontrolle. Die Kontrolle der Zahlen des laufenden Geschäftsjahres anlässlich der Vorstandssitzungen im Oktober 2016 ergab ein positives Bild: Per Stand 31. August 2016 sind die Einnahmen gegenüber dem Budget übertroffen sowie die Ausgaben unter Kontrolle.

Der Präsident der zuständigen Vorstandskommission konnte zufrieden feststellen, dass sich die Gesamteinnahmen aus dem Inland positiv entwickelten und sowohl das Budget als auch die Einnahmen des Vorjahres übertrafen. Dieser Trend zeichnete sich bereits im Bericht über das laufende Geschäftsjahr an der Generalversammlung vom Juni ab.

Aktuelles Geschäftsjahr bislang zufriedenstellend

Bei den Senderechten (Fr. 44,6 Mio.) zeigte der neue Tarif S (Privatsender) Wirkung. Bei den Aufführungsrechten (Fr. 33,4 Mio.) trugen vor allem Tarif E (Kino) und GT 3a (Hintergrundunterhaltung) zum guten Resultat bei. Unter den Erwartungen blieben die Vervielfältigungsrechte (Fr. 4,2 Mio.), was den Markt widerspiegelt.

Die Vergütungsansprüche (Fr. 5,3 Mio.) stiegen an – auch wegen der Leerträgervergütung auf den Smartphones (Tarif GT 4e). Zwar wurden weniger Geräte verkauft, doch die Speicherkapazitäten sind grösser geworden. Die Entwicklung im Online Bereich (Fr. 4,6 Mio.) bestätigt ebenfalls eine Markttendenz: Die Einnahmen aus Streaming-Nutzungen wurden höher, während jene aus Download-Nutzungen rückläufig waren.

Noch ist das Jahr nicht zu Ende. Auf Faktoren wie unregelmässige Zahlungseingänge, Rekurse in Tarifverhandlungsprozessen oder Marktentwicklungen hat die SUISA oft kaum Einfluss. Dennoch sind Vorstand und Geschäftsleitung zuversichtlich, dass die budgetierten Zahlen bis Ende 2016 erreicht, vielleicht sogar übertroffen werden.

Sponsoring-Engagement im Bereich Klassik geplant

In der Vorstandskommission für Organisation und Kommunikation wurden die Sponsoring-Engagements der SUISA für das Jahr 2017 besprochen. Generell beteiligt sich die SUISA nur bei wenigen Gelegenheiten als Sponsor. Die Engagements der SUISA verfolgen in der Regel einen gezielten Zweck.

Hauptsächlich soll das Bewusstsein für das kompositorische Schaffen und den kulturellen wie ökonomischen Wert dieser kreativen Arbeit in der Öffentlichkeit verankert werden. Weiter sind die Vermittlung von Wissen über das Urheberrecht und die Tätigkeit der SUISA die Hauptanliegen bei Sponsoring-Beteiligungen. Dazu werden meistens spezifische Projekte umgesetzt, bei denen Komposition, SUISA und Urheberrecht zum Beispiel im Rahmen von Veranstaltungen oder Anlässen in einer konkreten Form thematisiert wird.

Neu ist ein Sponsoring-Engagement im Bereich der klassischen Musik vorgesehen. Der Vorstand begrüsste das Vorhaben. Geplant ist für 2017 ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Festival Archipel. Das Festival für zeitgenössisches Musikschaffen findet vom 24. März bis 2. April 2017 in Genf statt.

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Edito-AW-Jun-2016-Drums-backstageNachhaltiges Wachstum für die Mitglieder Genossenschaften zeichnen sich durch solides Wirtschaften aus. Dies gilt auch für die SUISA. Die Genossenschaft der Komponisten, Textautoren und Verleger von Musik hat 2015 ihre Einnahmen leicht gesteigert. Von diesem Geld verteilt die SUISA rund 88% an die Rechteinhaber. Insgesamt sind es 125 Millionen Franken. Die Genossenschaft leistet damit einen substanziellen Beitrag an das finanzielle Auskommen ihrer Mitglieder. Nachfolgend eine Analyse des Jahresergebnisses. Weiterlesen
Vorstandsbericht-April-2016Zusätzliche Verteilung von 7 Prozent im Jahr 2016 Wichtige Themen an der Sitzung des SUISA-Vorstands im April waren der Jahresabschluss, der Jahresbericht und die Vorbereitung der Generalversammlung, die am Freitag, 24. Juni 2016, in Bern stattfinden wird. Der Vorstand der SUISA hat sich an seiner Sitzung im April vorrangig mit dem Jahresabschluss 2015 beschäftigt. Er wird zum ersten Mal nach neuen Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER) dargestellt. Weiterlesen
Electron-Flyer_1200pDie SUISA ist am Electron Festival in Genf dabei Die SUISA ist bei der 13. Ausgabe des Electron Festivals zum ersten Mal als Partner dabei und veranstaltet zusammen mit den Festivalmachern ein Panel zum Thema: «Wieso bezahlen Veranstalter auch die SUISA – und wer bekommt das Geld?» Das Festival für elektronische Kultur findet vom 24. bis 27. März 2016 in Genf statt und bietet neben Liveacts und DJs auch Installationen, Workshops und Konferenzen. Weiterlesen
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Viermal pro Jahr treffen sich die Mitglieder des Vorstands der SUISA zu Sitzungen in Kommissionen und im Plenum. Ein Teil der Traktanden steht wiederkehrend zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Jahr an: Im Frühling ist die Jahresrechnung des vergangenen Geschäftsjahres ein wichtiger Punkt. Im Dezember wird das Budget für das Folgejahr definiert. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Sitzung des SUISA-Vorstands: Einnahmen, Budget und Klassik-Sponsoring

Momentaufnahme aus einem Konzert mit Werken von Claude Vivier und Karlheinz Stockhausen am letzten Festival Archipel in Genf: 2017 wird die SUISA in Zusammenarbeit mit dem Festival ein Sponsoring-Projekt durchführen. (Foto: Raphaëlle Mueller)

Weitere Themen ergeben sich aus dem Geschäftsgang, wie zum Beispiel Änderungen im Verteilungsreglement, Einzelheiten zu Tarifverhandlungen oder die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

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Kontinuierliche Verbesserung der Einnahmen

Zahlen und Reglemente prägten die Sitzung des SUISA-Vorstands im Dezember 2015. Die Vorstandsmitglieder setzten sich mit dem Budget 2016 auseinander. Sie revidierten einzelne Ziffern des Verteilungsreglements. Zudem wurde die Erhöhung der Aufnahmegebühr ab 2016 genehmigt und die Revision des Reglements der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) zuhanden der Generalversammlung vorbereitet. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

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Die Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik hat für das Geschäftsjahr 2016 eine Einnahmensteigerung von 1,76% budgetiert. (Bild: Manu Leuenberger)

Der Vorstand der SUISA genehmigte an seiner Sitzung im Dezember 2015 das Budget für 2016. Das Budget sieht leicht steigende Einnahmen (+1,76%) vor. Dazu beitragen sollen die Senderechte, Vergütungsansprüche und der Online-Bereich. Beim Aufwand wird mit leicht höheren Ausgaben gerechnet (+1,6%). Damit wird im Budget der steigende Bedarf an IT-Spezialisten (Salärkosten) und zusätzlich anfallenden IT-Lizenzkosten abgedeckt. Weiter verursachen die Erhöhung des Sponsorings-Engagements und die Begleitung der Urheberrechtsdebatte Mehrkosten bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Prognosen, die über das Jahr 2016 hinausgehen, sind wesentlich vom regulatorischen Umfeld abhängig. Bleibt das Umfeld stabil, sollte auch künftig mit einer positiven Umsatzentwicklung gerechnet werden können.

Aufnahmegebühr und Kostenabzüge

Die Anzahl der SUISA-Mitglieder wächst weiterhin stetig. Das Wachstum ist einerseits erfreulich, bedeutet andererseits aber auch stark steigenden Verarbeitungsaufwand. Mit einer höheren Aufnahmegebühr für Neumitglieder soll das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag verbessert werden. Die Vorstandsmitglieder stimmten der Erhöhung zu. Ab 2016 beträgt die einmalige Gebühr bei Neuaufnahmen für Urheber Fr. 200.–, für Verlage Fr. 400.–. Die SUISA verzichtet jedoch weiterhin auf eine Jahresgebühr für ihre Mitglieder. Jahresgebühren werden von einigen ausländischen Schwestergesellschaften erhoben.

Ausserdem wurden die Kostenabzüge für die Verteilung im Jahr 2016 festgelegt. Der Vorstand entschied, die Prozentsätze von 2015 beizubehalten.

Reglementsänderungen

Verschiedene Anträge für Änderungen im Verteilungsreglement wurden gutgeheissen. Die Anpassung der Definition der Begriffe «Verleger und Subverleger» sowie die redaktionellen Änderungen beim Tarif VN und dem Gemeinsamen Tarif 10 wurden genehmigt. Der Revision der «Anteile der Mitglieder und Auftraggeber der SUISA» wurde teilweise zugestimmt.

Das Reglement der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) soll mit klareren Bestimmungen und der beruflichen Vorsorge angepassten Begriffen aktualisiert werden. Die Höhe der Renten für Urheber und der Beiträge an Verleger bleiben unverändert. Der Vorstand hat die Änderungen genehmigt. Sie werden in der Einladung zur Generalversammlung erläutert. An der GV wird über die Änderungen abgestimmt.

Generalversammlung 2016

Die diesjährige Generalversammlung der SUISA findet statt am Freitag, 24. Juni 2016, 11 Uhr, im Zentrum Paul Klee in Bern.

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Zahlen und Reglemente prägten die Sitzung des SUISA-Vorstands im Dezember 2015. Die Vorstandsmitglieder setzten sich mit dem Budget 2016 auseinander. Sie revidierten einzelne Ziffern des Verteilungsreglements. Zudem wurde die Erhöhung der Aufnahmegebühr ab 2016 genehmigt und die Revision des Reglements der Stiftung Urheber- und Verlegerfürsorge (UVF) zuhanden der Generalversammlung vorbereitet. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller

Bericht-Vorstand-Dez2015-Illustration

Die Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik hat für das Geschäftsjahr 2016 eine Einnahmensteigerung von 1,76% budgetiert. (Bild: Manu Leuenberger)

Der Vorstand der SUISA genehmigte an seiner Sitzung im Dezember 2015 das Budget für 2016. Das Budget sieht leicht steigende Einnahmen (+1,76%) vor. Dazu beitragen sollen die Senderechte, Vergütungsansprüche und der Online-Bereich. Beim Aufwand wird mit leicht höheren Ausgaben gerechnet (+1,6%). Damit wird im Budget der steigende Bedarf an IT-Spezialisten (Salärkosten) und zusätzlich anfallenden…Weiterlesen

SUISA budgetiert für 2015 leicht steigende Einnahmen bei etwas höheren Ausgaben

Der SUISA-Vorstand hat im Dezember 2014 die Weichen für das Geschäftsjahr 2015 gestellt. Die Vorstandsmitglieder haben sich sich mit Budget, Kostensätzen, Stellenplan sowie dem Organigramm 2015 auseinandergesetzt und mit den Vorbereitungsarbeiten für die Generalversammlung (GV) 2015 begonnen. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Bericht-aus-dem-Vorstand-Mischpult

Das Steuerungs- und Prüfungsorgan der Genossenschaft SUISA, der 15-köpfige Vorstand, genehmigte in der Dezember-Sitzung unter anderem das Budget für das neue Geschäftsjahr, für das ein Einnahmenplus von 3,59 % erwartet wird. (Foto: Pat Cotillo, Jr / Shutterstock.com)

Das vom Vorstand genehmigte Budget für 2015 sieht gegenüber dem Vorjahr leicht steigende Einnahmen vor (+3,59 %). Dazu beitragen sollen die Senderechte, die Vervielfältigungsrechte (Tarif VN – Tonbildträger mit Werbespots) sowie die Vergütungsansprüche (GT 4e – Smartphones). Bei den Online-Rechten wird von stabil bleibenden Einnahmen ausgegangen, jedoch mit einer Verschiebung von Download zu Streaming.

Auf der Aufwandseite wird mit etwas höheren Ausgaben (+1,2 %) gerechnet. Für die Umsetzung der geplanten Informatik-Grossprojekte, zu diesen gehört unter anderem eine neue Ziel-Architektur mit webbasierten Java-Applikationen, braucht es zusätzliche Ressourcen. Das Engagement für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden der SUISA wird erhöht. Zudem wird mit höheren Kosten für Öffentlichkeitsarbeit gerechnet, insbesondere zur Begleitung der politischen Debatte bezüglich Revision des Urheberrechtsgesetzes.

Dem Budget liegen Wechselkursannahmen mit Stand vom Dezember 2014 zugrunde. Welche Auswirkungen die im Januar geänderte Mindestkursstrategie der Schweizerischen Nationalbank (SNB) auf die Erreichung der budgetierten Ziele haben wird, kann im Moment noch nicht eingeschätzt werden.

Anträge für Änderungen im Verteilungsreglement

Dem Vorstand lagen Anträge für Änderungen im Verteilungsreglement vor. Die Änderungen betrafen die Verteilung der Einnahmen aus den Tarifen GT 1 und GT 2a/2b, die Verteilungsklassen (VK) 1C/1D und 2C/2D (TV-Sendungen der SRG, bzw. der Privatsender) sowie die VK 9 (Filmvorführungen).

Die beantragten Änderungen wurden vom Vorstand diskutiert und genehmigt. Wie immer stützte sich der Vorstand bei seinem Entscheid auf die Vorarbeiten der Verteilungs- und Werkkommission sowie der Vorstandskommission für Tarife und Verteilung.

Wichtig zu wissen: Vom SUISA-Vorstand beschlossene Verteilungsreglementsänderungen müssen zuerst vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum genehmigt werden, bevor sie in Kraft treten können. Weitere Informationen über die Details der Anpassungen folgen.

Wahlen an der Generalversammlung am 19. Juni 2015 in Fribourg

An der Generalversammlung im Juni treten die Vorstandmitglieder Monika Kälin und Massimliano Pani zurück. Eine Findungskommission hat zwei Kandidaten für den Ersatz der zurücktretenden Vorstandsmitglieder vorgeschlagen. Der Vorstand war mit den Vorschlägen der Findungskommission einverstanden und wird die Kandidaten zur Wahl an der GV vorschlagen.

Auch für die Verteilungs- und Werkkommisson (VWK) stehen an der diesjährigen GV in Fribourg Ersatzwahlen an. Aufgrund der letztes Jahr beschlossenen Amtszeitbeschränkung und freiwilligen Rücktritten verbleiben 7 Mitglieder in der Kommission. Das heisst: Es werden 15 neue Mitglieder gesucht. Dem Vorstand wurde ein Zwischenbericht vom Nominationskomitee für die VWK-Ersatzwahlen vorgelegt.

Werkdokumentation in Europa und weitere Themen

Der Vorstand liess sich von den SUISA-internen Fachspezialisten über die neuen Entwicklungen in Bezug auf die Werkdokumentation im internationalen Geschäft, insbesondere im europäischen Raum (Stichtworte: ICE, CIS-Next), orientieren. Weiter nahm der Vorstand die Berichte der Geschäftsleitung über ausserordentliche, «konflikthafte Mitgliederbeziehungen» und den «digitalen Wandel» zur Kenntnis. Beide Berichte hatte der Vorstand nach seiner Retraite vergangenes Jahr von der Geschäftsleitung der SUISA erbeten. Über die Fortsetzung der Vorstandsretraiten entscheiden die Vorstandsmitglieder in der Frühlingssitzung.

Bernard Cintas neu in den Stiftungsrat der FONDATION SUISA gewählt

Als Ersatz für Jean-Pierre Mathez wählte der SUISA-Vorstand Bernard Cintas neu in den Stiftungsrat der FONDATION SUISA. Bernard Cintas (geboren 1961) wohnt in der französischsprachigen Schweiz. Er ist Gründungsmitglied und Präsident der Association romande des Musiques Populaires und Organisator des Festival des Musiques Populaires de Moudon. Ein Interview mit dem neuen Stiftungsratmitglied folgt in Kürze auf dem SUISAblog.

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Der SUISA-Vorstand hat im Dezember 2014 die Weichen für das Geschäftsjahr 2015 gestellt. Die Vorstandsmitglieder haben sich sich mit Budget, Kostensätzen, Stellenplan sowie dem Organigramm 2015 auseinandergesetzt und mit den Vorbereitungsarbeiten für die Generalversammlung (GV) 2015 begonnen. Bericht aus dem Vorstand von Dora Zeller und Manu Leuenberger

Bericht-aus-dem-Vorstand-Mischpult

Das Steuerungs- und Prüfungsorgan der Genossenschaft SUISA, der 15-köpfige Vorstand, genehmigte in der Dezember-Sitzung unter anderem das Budget für das neue Geschäftsjahr, für das ein Einnahmenplus von 3,59 % erwartet wird. (Foto: Pat Cotillo, Jr / Shutterstock.com)

Das vom Vorstand genehmigte Budget für 2015 sieht gegenüber dem Vorjahr leicht steigende Einnahmen vor (+3,59 %). Dazu beitragen sollen die Senderechte, die Vervielfältigungsrechte (Tarif VN – Tonbildträger mit Werbespots) sowie die Vergütungsansprüche (GT 4e – Smartphones). Bei den Online-Rechten wird von stabil bleibenden Einnahmen ausgegangen, jedoch mit einer…Weiterlesen